DerThorag schrieb:Das fußt ja auch nur auf dem Glauben, man wäre "Fan" einer Partei, nur weil man sie wählt. Ich würde mal behaupten, ein großer Teil der Wähler interessiert sich mittlerweile eher weniger dafür, was er vor 4 Jahren gewählt hat. Der Wahl-O-Mat ist sicherlich kein Zufallsprodukt.
Meinst du? Also ich wähle seit jeher schwarz. Ich hab damals auch gedacht, der Merz ist ein zahlenmensch, in dem Fall wär es mal gut wenn wir jemanden haben der aufs Geld guckt. Das ist ja bekanntlich schwer nach hinten los gegangen.
Sicher gibt es Menschen die quasi Wahl-hopping betreiben. Ich denke aber schon dass der größte Teil hinter „seiner Partei“ steht.
Erklären kann ich’s mir eigentlich dadurch dass eben große Teile sich von ihrer Partei verarscht fühlen.
Dasdeeeeniz schrieb:Das ändert aber nichts an der zweiten Frage: Welche politische Wirkung hat eine Stimme für die AfD? Wer eine Partei wählt, unterstützt damit die Partei insgesamt – also auch ihre problematischen Strömungen und Funktionäre. Das heißt nicht, dass jeder AfD-Wähler selbst rechtsextrem oder faschistisch ist. Aber die politische Unterstützung der Partei umfasst eben auch diejenigen innerhalb der Partei, die entsprechende Positionen vertreten.
Ja da hast du recht. Das kannst aber bei quasi jeder Partei sagen. Es gibt überall komische gestalten. Von reiche erschiessen, bis Männer öffentlich kastrieren zu Sex mir Kindern legalisieren.
Weißt was ich mein?
Mich interessiert eigentlich immer weniger was Menschen tun sondern viel mehr warum sie es tun.