DearMRHazzard schrieb:Ich halte die AfD zweifelsfrei nach wie vor für eine reine Frustwählerpartei weil die Regierungsparteien keine gute Arbeit leisten. Wäre die Arbeit besser, dann würde die AfD auch nur irgendwo bei den Grünen landen bei der Wählerschaft. Leider ist das aber nicht der Fall, also geht es immer weiter aufwärts für die AfD.
@DearMRHazzardEs ist sehr beachtlich, dass die AFD in Sachsen-Anhalt in ALLEN sozialen Gruppen eine Mehrheit erreicht hat. Am wenigsten nur bei den Ü-70jährigen, weil die noch einen Begriff von Hitlerdeutschland haben.
Ich habe gestern eine kluge Analyse im Info Radio RBB gehört.
Ob Frauen., Männer, Jugendliche, Mittelalte, Alte, Alleinerziehende, Arbeiter, Arbeitslose, Selbständige - in allen Gruppen hat sich die AFD nach vorne gesetzt.
Anders wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.
Wenn du dir eine Grafik des Bundeslandes anguckst, nach Parteifarben dargestellt: Sachsen -Anhalt ist komplett blau. Blau in allen Schattierungen. Das kannst du nicht mit "Frustwähler" wegerklärten. Die gibt es auch. Die AFD hat überzeugt. Dieser Tatsache muss man sich stellen, um zu begreifen, was in Sachsen-Anhalt passiert ist.
Das hat natürlich ganz viel mit den Sorgen der Menschen zu tun, mit dem Gefühl abgehängt zu sein, mit einer Regierung die zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist. Die AFD hat sich als Kümmerer-Partei gegeben.
Die AFD-Politiker und Wahlhelfer haben den Leuten zugehört. Das wurde belohnt.
Und ganz wichtig-(das ist meine Ansicht): Sie hatten einen charismatischen Spitzenkandidaten. Daneben wirkt der amtierende MP blass und dröge.
Wenn gewünscht frage ich beim RBB nach der Analyse, die ich gehört habe. Ich fand die sehr gut.