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AfD

101.253 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

13.09.2026 um 21:05
@Toxid

Gesamtschulen gab es schon lange vor den Grünen. Der europäische PISA Gewinner Estland hat ausschliesslich eine Gesamtschule.


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AfD

13.09.2026 um 21:17
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Gesamtschulen
Ja das denke ich auch da gibts einen Zusammenhang. Gesamtschulen lernen ALLE Schichten bzw Bildungsklassen miteinander, das wirkt sich auf alle positiv aus und die Horrorszenarien, die einige malen, sehe ich garnicht.


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13.09.2026 um 21:21
Zitat von tugurtugur schrieb:
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:ache lernt sich schneller und einfacher, wenn Kinder zusätzlich vermehrt mit Muttersprachlern zusammen sind.
Das ist richtig, dafür ist aber die Schule, wo unterrichtet wird, gänzlich ungeeignet.
Das muss man nicht weiter erklären.
Eine Schule, an der man lernt ist also ungeeignet zum Lernen?
Aha...

Wie auch immer.
Was ich total interessant finde ist, dass AfDler angeblich so viel Wert auf Kinder legen, aber wohl nur auf biodeutsche Kinder und nicht-behinderte Kinder, scheint mir.
Anders kann ich es mir nicht erklären, wie man es zulassen und verteidigen kann, dass Kinder mit Migrationshintergrund oder Kinder mit einer Behinderung systematisch benachteiligt werden sollen.

Hervorhebungen von mir:
Rechtlich fragwürdig ist das AfD-Vorhaben, Kinder von Flüchtlingen und Asylbewerbern in "Sonderklassen" zu beschulen. Die AfD hat dabei explizit auch Kinder nicht ausreisepflichtiger Flüchtlinge im Blick. Diese separat zu unterrichten, könnte gegen Diskriminierungsverbote auf völker- und europarechtlicher Ebene, aber auch gegen das Recht dieser Kinder auf schulische Bildung nach dem Grundgesetz verstoßen.

Dieses Grundrecht verpflichtet den Staat nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts dazu, "allen Kindern eine diskriminierungsfreie Teilhabe an den vom Staat zur Verfügung gestellten Schulen" zu ermöglichen. Kinder von Flüchtlingen allein wegen ihrer Herkunft strikt separat zu beschulen, dürfte dieser Vorgabe nicht gerecht werden. Eine getrennte Beschulung muss gerechtfertigt werden und zu einem legitimen Zweck erfolgen. Je länger sie stattfindet, desto schwerer müssen die Gründe dafür wiegen.

Auch eine strikte Beschränkung des Unterrichtsstoffs für Kinder von Flüchtlingen auf "Lehrinhalte ihrer heimischen Schulen", wie die AfD sie vorsieht, könnte rechtlich unzureichend sein, wenn das Bildungsangebot die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder nicht ausreichend fördert.
Quelle:
https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/afd-sachsen-anhalt-landtagswahl-migration-bildung-schule-100.html


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AfD

13.09.2026 um 21:23
Zitat von LepusLepus schrieb:dass Kinder mit Migrationshintergrund oder Kinder mit einer Behinderung systematisch benachteiligt werden sollen.
Das ist wirklich irrsinnig. Inklusive Klassen lehren den Kindern Aktzeptanz und vor allem Toleranz. Was Kinder nicht in der Jugend lernen erlernen sie im Erwachsenenalter nur schwer. Wenn sie Imigranten und "Behinderte" schon von klein auf hautnah erleben ist es für sie etwas selbtverständliches.
Von "Sonderschulen" halte ich garnichts.


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AfD

14.09.2026 um 07:12
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:Er hat international tatsächlich ein weit besseres Standing als zu Hause. Das mag daran liegen, dass er etwas mehr nachdenken muss, wenn er seine Worte in Englisch wählt und deswegen seltener Unsinn raushaut, den er besser nicht gesagt hätte.
Zu Hause macht er keine gute Figur und das war absehbar
Es liegt nicht nur an dem Englisch, das er ganz gut spricht. Er hat außenpolitisch schon bei vielen Dingen, Ländern und Konflikten einen klaren Kompass, macht es insgesamt gut in einer Zeit des Umbruchs, was nicht wenig ist, auch wenn ich mir hie und da noch mehr strategische Weitsicht wünschte (bei OS hatte ich immer den Eindruck, er hat Angst, vor der Weltlage wie vor seiner eigenen Partei), aber ok und ja, seine Schwächen in Sachen Charisma und rhetorisches Mitnehmen wird er wohl nicht mehr kompensieren können und ja, auch, diese Schwächen waren bekannt.

Hm
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:Tja, nun will eine neue Regierung sich genau um die Dinge kümmern, die Jahrzehntelang liegen gelassen wurden und dafür werden sie erst richtig abgelehnt - finde den Fehler!
interessanterweise hattest Du das selbst schon so beantwortet.
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:Leider wird das nicht passieren, weil die unpopulären Maßnahmen, auch wenn sie hundertmal richtig sind, bei den Menschen zu Ablehnung führen, die nur von 12:00 bis zum Schlag denken
Da würde ich mitgehen. Ich würde es eher so ausdrücken, einerseits wollen die Leut, dass das Land wieder voran kommt, andererseits bekommt man den Eindruck auch, die Leut wollen mehrheitlich keine Reformen. Und nu ja, das ist dann ein Problem, für jede Regierung.

Klar, Schröder hatte Reformen seinerzeit gemacht, aber das war auch ne andere Zeit, da waren in der Oppo eine kleine Linke und Union/FDP, die jedenfalls bei den wirtschaftspolitischen Reformen nicht dagegen bremsten (das stürzte dann die SPD in eine Sinnkrise, aber das ist wieder ne andere Geschichte). Heute sind da im BT in der Opposition zwei scharf populistische Etatistenparteien (Wir wollen nicht weniger, schrie AfD Tillschneider beim LSA Wahlkampf in ein Mikro, sondern mehr und einen ganz anderen Staat, beim weiteren was ich da hörte, dachte ich, da ist nicht nur ein Dachschaden, da ist der ganze Dachstuhl abgebrannt) und als ernste Opposition Grüne, die freilich nicht so recht zu wissen scheinen, in welche Richtung sie wollen. Da ist dann auch Führung schwieriger als zu Zeiten eines Schröder.

Seis drum, dazu noch, also zum Thema
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Auch europäisch schwer zu vergleichen (mit anderen Populistenparteien), mit Ausnahme vlt noch der FPÖ (die 2 tauschen sich ja auch aus).
Historiker Volker Weiß sprach dazu am Wochenende in der FR, sah das erst jetzt. Denke, das passt ganz gut.
Was macht die AfD in Sachsen-Anhalt so stark? Ist es auch ihre Rolle als vermeintliche Kümmererpartei?

In Sachsen-Anhalt greift etwas, worauf ich schon lange hinweise: Die AfD orientiert sich stark an der österreichischen FPÖ. Sie lässt sich von österreichischen Rechten beraten, und es gibt Personal, das dort politisch geschult wurde. Ulrich Siegmund hat für meine Begriffe sehr deutlich eine Provinzvariante von Jörg Haider gegeben: dieses Dauergrinsen, das demonstrative Ausstrahlen von Optimismus, das dann jederzeit in eine aggressive Performance und inhaltliche Radikalität umschlagen kann. Das ist eine Art Gute-Laune-Radikalismus, den schon Haider beherrschte.
Quelle: https://www.msn.com/de-de/allgemein/allgemein/historiker-wei%C3%9F-afd-geh%C3%B6rt-zu-den-radikalsten-rechtsparteien-europas/ar-AA2c1JYp

Ein Teil von mir wünschte mir da fast, dass es der Siegmund in Sachsen-Anhalt macht, nicht nur um dann zu sehen, wie und wie oft er auf die Nase fällt, sondern auch für den Gegensatz zwischen Frau Apokalypse-Weigel und Herr Gute-Laune-Siegmund, wie das dann zusammengehen würde und ob überhaupt, also ob man den Gegensatz dann nicht auch zerschießen könnte bzw. ob der Gegensatz sich dann nicht selbst zerschießt.

Freilich auch, mein Eindruck bleibt so weit, er will es gar nicht machen, der Herr Siegmund. Da dreht er doch lieber weiter seine Videos, an der Polit-Tiktokisierung und am Hauptziel der Zerstörung der CDU.

Das fand ich da auch interessant, im Interview
Was meinen Sie mit einem „technischen Demokratieverständnis“?

Demokratie wird dann gewissermaßen als eine politische Betriebsform unter mehreren angesehen. Wenn der Motor stottert, probiert man eben eine andere aus. Ich persönlich verlängere diese Entwicklung historisch weiter zurück und glaube, dass dabei auch preußische Traditionen eine Rolle spielen. Man sollte deshalb auch fragen, welche Seiten der DDR heute positiv erinnert werden. Die AfD bespielt ganz gezielt nostalgische Momente – insbesondere die ordnungsstaatlichen Elemente. Und die DDR hatte durchaus preußische Seiten, auf die sie teilweise sogar stolz war. Mir ist deshalb die Erklärung zu einfach, alles nur auf die DDR zurückzuführen. Manche Traditionen reichen weiter zurück.
Und das
Björn Höcke spricht davon, im Osten lebten die „wahren Deutschen“, während die Westdeutschen gewissermaßen amerikanisiert seien. Hat dieses Bild politische Wirkung?

Das sind Klischees, die bewusst abgerufen werden. Problematisch wird es, wenn Menschen anfangen, sich mit ihnen zu identifizieren. Die AfD redet Ostdeutschen seit Langem ein, sie seien die „wahren Deutschen“ geblieben. Das gehört zu einer sehr obskuren Ostalgie. Die DDR wird dabei als migrationsfreier Raum dargestellt, was schon historisch falsch ist, und zugleich als Hort der letzten authentischen Deutschen. Das ist auch deshalb historisch amüsant, weil man noch unter Adenauer der Sowjetunion vorgeworfen hat, die Deutschen in der DDR gewissermaßen zu „Asiaten“ zu machen. Heute hat sich diese Erzählung komplett gedreht.
Quelle: https://www.msn.com/de-de/allgemein/allgemein/historiker-wei%C3%9F-afd-geh%C3%B6rt-zu-den-radikalsten-rechtsparteien-europas/ar-AA2c1JYp


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AfD

14.09.2026 um 11:26
Zitat von ToxidToxid schrieb:Ich denke, du meinst mich. Dann wäre es von Vorteil, mich zu adden, wenn du eine Antwort erwartest
Sorry, da ich Dich kopiert hatte, ging ich davon aus, dass Du auch benachrichtigt wirst - offenbar hat sich die Zitatfunktion seit meiner letzten aktiven Phase etwas verändert... :D

Ansonsten gebe ich Dir vollständig recht. Es klang nur so, als wärest Du der Idee, Rundfunkverträge zu kündigen, zugetan. Für mich ist das der erste Schritt zur absoluten Kontrolle und daher absolut nicht zu verharmlosen.
Deswegen habe ich nochmal nachgehakt, war aber offensichtlich nur etwas missverständlich formuliert.
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:Sobald man nicht bereit ist, im Chor auf die AfD einzuprügeln, wird man als Nazi diffamiert oder Ähnliches.
Habe ich nicht getan! Ich habe die AfD als Faschos bezeichnet, wobei ich auch bleibe und Dir allenfalls unterstellt, dass Du in mehreren Punkten mit denen der AfD übereinstimmst, was dem Umstand geschuldet war, dass Du in Deinen Behauptungen sehr stark nach einem Verteidiger der Pläne klingst.
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:Mann. Immer dieses dumm stellen. Es geht darum, dass du nicht mit einer Klasse Unterricht machen kannst, von der ein Teil der deutschen Sprache nicht mächtig ist. Denn der kann zwangsläufig dem Unterricht nicht folgen. Der muss erst mal die deutsche Sprache lernen.
Dagegen wäre im Prinzip nichts zu sagen, aber die von Dir angeführte Absichtserklärung lautet ja etwas anders:
Zitat von ToxidToxid schrieb:Für Kinder von Asylbewerbern sind Sonderklassen geplant, dazu Wachschutz an schwierigen Schulen
Da steht nicht, dass diese Kinder in normale Klassen kommen, wenn sie bereits Deutsch können - und ich bin auch sicher, dass die AfD es nicht so gemeint hat. Ziel ist natürlich, dass nur noch "Biodeutsche" in den Klassen sind, an deren Wänden die Deutschlandfahne prangt und in denen deutsche Werte vermittelt werden (oder was die AfD dafür hält). Den Wachschutz braucht man ja auch nur, wenn nicht nur "Deutsche" an der Schule sind.
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Ich finde die Sprache lernt sich schneller und einfacher, wenn Kinder zusätzlich vermehrt mit Muttersprachlern zusammen sind. Siehe die Beiträge über deinem. Auch sonst halte ich es für positiv, wenn Kinder in bestehende Klassen schneller integriert werden.
Das mag sein, wenn bereits ein bestimmtes Level erreicht ist. Aber ohne oder mit nur geringen Sprachkenntnissen verhindert es das Vorankommen der anderen Schüler. Daran kauen wir schon seit etlichen Jahren.
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Es liegt nicht nur an dem Englisch, das er ganz gut spricht. Er hat außenpolitisch schon bei vielen Dingen, Ländern und Konflikten einen klaren Kompass
Den hatte er letztlich auch für die Innenpolitik, nur musste er da eben zurückrudern. Seine internationalen Auftritte sind aber deutlich souveräner als die nationalen.
Zitat von FellatixFellatix schrieb:aber ok und ja, seine Schwächen in Sachen Charisma und rhetorisches Mitnehmen wird er wohl nicht mehr kompensieren können und ja, auch, diese Schwächen waren bekannt.
Eben, leider! Ich hatte anfangs noch Hoffnung, er könnte vielleicht aus früheren Debakeln gelernt haben, aber da hat er recht schnell bewiesen, dass er nach wie vor Dinge einfach raushaut, wenn sie ihm durch den Kopf schießen, ohne sie vorher abzuwägen.


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AfD

14.09.2026 um 12:34
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:Das mag sein, wenn bereits ein bestimmtes Level erreicht ist. Aber ohne oder mit nur geringen Sprachkenntnissen verhindert es das Vorankommen der anderen Schüler. Daran kauen wir schon seit etlichen Jahren.
Wir hatten Spätaussiedler in der Klasse, deren Familien frisch eingewandert sind. Deutsch war da noch eine komplette Fremdsprache für sie und eine Unterhaltung in den ersten Wochen nahezu nicht möglich. Am Ende aber waren sie weit besser integriert auch was die Sprachkentnisse betraf, als vergleichbare Kinder in eigenen Klassen.

Mag sein, dass dies ab einem bestimmten Alter so nicht mehr funktioniert oder ab einer bestimmten Anzahl, aber bei uns war es kein Problem. In den ersten Wochen hörten sie vorallem zu, bestimmte Dinge in der Schule sind aber auch selbsterklärend. Dafür hatten sie viel Deutschunterricht und auch wir konnten ihnen im Alltag die Sprache beibringen.
Ich bin auch nicht der Meinung, dass es andere ausgebremst hätte.

Aber im Grunde ist es aber auch egal. Denn die AfD sieht in diesen Kindern eh keine Zukunft in Deutschland. Daher sollen sie am besten auch erst gar keinen Kontakt zur biodeutschen Bevölkerung bekommen. Denn am Ende sollen sie alle abgeschoben werden.


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AfD

14.09.2026 um 12:54
hier sprechen wir von ganz anderen Zahlen Zumal Spätaussiedler teilweise in der Lage waren deutsch zu sprechen oder zu verstehen, da sie ja deutschstämmige Vorfahren hatten. Ist also überhaupt nicht mit der jetzigen Situation vergleichbar.

@Bone02943
wir sprechen hier von ganz anderen Dimensionen, als bei der Migrationswelle von 2015. Da waren es in einem Jahr über 2 Millionen Migraten gewesen.

https://www.bib.bund.de/DE/Fakten/Fakt/M30-Spaetaussiedler-Herkunftslaender-ab-1990.html


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AfD

14.09.2026 um 13:08
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Aber im Grunde ist es aber auch egal. Denn die AfD sieht in diesen Kindern eh keine Zukunft in Deutschland. Daher sollen sie am besten auch erst gar keinen Kontakt zur biodeutschen Bevölkerung bekommen. Denn am Ende sollen sie alle abgeschoben werden.
Richtig, das sind die Beweggründe der AfD und mit dieser Absicht bin ich natürlich nicht konform. Aber Förderklassen für Migranten, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben, halte ich nicht für falsch.

Ich lebe im Speckgürtel von Frankfurt/M. Der Anteil an Schülern mit Migrationshintergrund ist hier extrem hoch. Das ist kein grundsätzliches Problem(*), nur, wenn diese Kinder eben noch nicht lange hier sind und die Sprache kaum beherrschen. Dann haben Lehrer nur die Wahl, diese Kinder besonders zu betreuen und das Tempo, in dem das Pensum bewältigt wird, an sie anzupassen, oder das Pensum nach Plan durchzuziehen, womit diese Kinder dann abgehängt werden. Da finde ich keine der beiden Varianten gut, daher sind Förderklassen durchaus eine sinnvolle Alternative.

(*) Es kann aber zu einem grundsätzlichen Problem werden. Hier gibt es auch einige Grundschulen, da ist der Anteil deutscher Schüler unter 10% und der Spieß wird umgedreht, da werden Deutsche diskriminiert - klingt komisch, aber mein Enkel weiß ein Lied davon zu singen. Meine Tochter ist dann wieder in unseren Ort zurückgezogen, um dem Enkel den Schulwechsel zu ermöglichen. Das sind aber Ausnahmesituationen, um die es hier nicht gehen sollte.


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14.09.2026 um 19:50
Frau Apokalypse Weidel hat eine neue Idee.
Alice Weidel (AfD) will der Ukraine eine Rechnung schicken
14. September 2026 | Peter Ansmann

Die Ukraine wurde 2022 von Russland überfallen, bombardiert und teilweise besetzt – und verteidigt sich seit diesen Zeitpunkt gegen den Angreifer.

Alice Weidel hat sich überlegt, was man für dieses Land noch tun könnte und hatte schließlich eine Idee: einfach mal der Ukraine eine Rechnung schicken.

Inkasso beim Kriegsopfer

Im AUF1-Interview vom 11. September 2026 kündigt die AfD-Vorsitzende an, Zahlungen an die Ukraine und die Unterstützung des Krieges einzustellen. Anschließend folgt, ab Minute 20:29, der Satz: „Wir werden auch erhebliche […] Rückforderungen stellen an die Ukraine.“
Die Planungen? Sie laufen schon.
Der passende Flirt läuft bereits: Putins Sondergesandter Kirill Dmitrijew kündigte am 9. September 2026 an, ein Wirtschaftsforum mit Beteiligung der AfD für 2027 vorzuschlagen. Beim Kriegsopfer gibt Weidel die Gerichtsvollzieherin, während Putins Mann die AfD als Geschäftspartner umwirbt.

AfD härter als Kruppstahl

So viel deutsche Härte dürfte man in Moskau ausgesprochen zu schätzen wissen.

Für Putin wäre das ein erfreuliches Geschäft. Die Ukraine bekäme weniger Unterstützung und zusätzliche Forderungen. Er müsste dafür nicht einmal mit Weidel verhandeln. Sie bietet es schon öffentlich an.

Man muss der AfD lassen: Sie findet selbst bei einem überfallenen Land noch etwas zu holen.
Quelle: https://www.ruhrbarone.de/alice-weidel-afd-will-der-ukraine-eine-rechnung-schicken/266582/

Marko Martin hatte in seiner Schloss-Bellevue-Frank-Steinmeier-Rede zum 35. Jahrestag des Mauerfalls über die tieferen Gründe der Putin-Parteigängerei in Ostdeutschland spekuliert.
Was dort immer wieder zu hören ist, jenseits einer abstrakten und oft nur vorgeschobenen Sorge um den „Frieden“: „Der Putin, der Putin, immer nur der Putin – und was ist mit uns?“ Aus dieser absurd verengten Perspektive heraus scheint selbst der Angriffskrieg auf die Ukraine zuvörderst ein erneuter westlicher Vorwand, um sich nicht um die Belange Ostdeutscher zu kümmern ... als narzisstische Kränkung, die sich dann quengelnd zu artikulieren versuchte: „Und wir, wer kümmert sich denn um uns?“

„So reden Kinder von ihren Eltern“

Bereits im Jahr 1970 hatte der Schriftsteller Uwe Johnson, der 1959 aus der DDR geflohen war, diese Mentalität beschrieben: „So reden Kinder von ihren Eltern. So reden Erwachsene von jemand, der einst an ihnen Vaterstelle vertrat.“
Quelle: https://www.welt.de/kultur/article254426424/Marko-Martin-zum-Mauerfall-Sehr-geehrter-Herr-Bundespraesident-bei-allem-Respekt.html

Ist aber letztlich ... man ist da nur noch angewidert ... ja, auch von den 44 Prozent.

Festzuhalten bleibt:

Die AfD unterstützt das russische Abschlachten ukrainischer Zivilisten.

Sie wird auch das Abschlachten und die Eroberung weiterer Europäer begünstigen und unterstützen.

Niemand wird behaupten können, er habe es nicht gewusst oder er sei nicht gewarnt worden.


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AfD

14.09.2026 um 19:55
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Frau Apokalypse Weidel hat eine neue Idee.
Alice Weidel (AfD) will der Ukraine eine Rechnung schicken
14. September 2026 | Peter Ansmann
Ist das wieder peinlich... -.-
Wieder reinster Trump-Move:
Was vollkommen Unsinniges ankündigen, damit die Fans was zu jubeln haben und denken: "Die tun endlich was!". :palm:


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AfD

14.09.2026 um 22:08
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Frau Apokalypse Weidel hat eine neue Idee.
Zitat von LepusLepus schrieb:Ist das wieder peinlich... -.-
Sie hat also
AUF1 („Alternatives Unabhängiges Fernsehen, Kanal 1“) ist eine seit Mai 2021 bestehende rechtsextreme Website mit Sitz in Linz, gegründet von Stefan Magnet, der auch als Chefredakteur agiert. Sie gilt als eines der reichweitenstärksten Medien im rechtsextremen Milieu des deutschen Sprachraums
Quelle Wikipedia.de

ein Interview gegeben - schon wieder? Im Januar 25 hatte sie da schon mal ihren wasauchimmer abgesondert und, wenig subtil, einfliessen lassen, das DE doch nur ein GG und keine Verfassung habe. Aber natürlich ist man nicht rechtsextrem und fischt nicht in den Niederungen der rechten Szenen nach Stimmen!

Video im Spoiler, Szene direkt am Anfang

Spoiler Youtube: Diese Frau will Kanzlerin werden! Das wirre Weidel Interview
Diese Frau will Kanzlerin werden! Das wirre Weidel Interview
Externer Inhalt
Durch das Abspielen werden Daten an Youtube übermittelt und ggf. Cookies gesetzt.


Und wenn man sich das Video mal komplett ansieht - wer faselt noch gleich öfters von "Framing"? Oder Panikmache?

Aber wahrscheinlich ist sie nur missverstanden und ausserdem ist das Interview auch schon fast 2 Jahre alt.... oder so....


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AfD

15.09.2026 um 09:09
Ich finde die Bauhaus-Debatte ja durchaus interessant.

Natürlich darf man Bauhaus hässlich finden und die Architektur kritisieren. Was ich aber bemerkenswert finde: Bei manchen AfD-Vertretern wird daraus ein regelrechter kulturpolitischer Kampf gegen die „entwurzelte“ bzw. „entortete“ Moderne.

Und genau bei dieser Wortwahl wird es historisch interessant: Begriffe wie „Entwurzelung“, „Irrweg der Moderne“ und „Verwurzelung“ sowie die Ablehnung der Moderne als etwas „Fremdes“ finden sich bereits in der völkischen und nationalsozialistischen Kulturkritik. Das Bauhaus wurde von den Nazis bekämpft und 1933 zur Auflösung gezwungen.

Man muss deshalb niemandem unterstellen, er wolle das Dritte Reich zurück. Aber wenn man eine damals von den Nazis bekämpfte Kunstrichtung heute mit teilweise derselben Begrifflichkeit zum kulturpolitischen Feindbild macht, sollte man sich über historische Parallelen wirklich nicht wundern.


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AfD

15.09.2026 um 09:22
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Und genau bei dieser Wortwahl wird es historisch interessant: Begriffe wie „Entwurzelung“, „Irrweg der Moderne“ und „Verwurzelung“ sowie die Ablehnung der Moderne als etwas „Fremdes“ finden sich bereits in der völkischen und nationalsozialistischen Kulturkritik. Das Bauhaus wurde von den Nazis bekämpft und 1933 zur Auflösung gezwungen.
Das würde ich mir gerne mal live ansehen:
Tel Avivs atemberaubende „Weisse Stadt“ ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Sie wurde wegen ihrer einzigartigen Sammlung von Bauhaus-Architektur zurückgewonnen. Das Bauhaus Center Tel Aviv lädt Sie ein, dieses wunderbare Stück Kultur zu entdecken, kennenzulernen und zu erleben.
Quelle: https://bauhaus-center.com/de/

Der Irweg der Moderne ist UNESCO-Weltkutlturerbe.


Aber in Musik gab es ja auch moderne Strömungen, die man nicht verstand:
"Oh, diese modernen! Das soll noch Musik sein?"
(Zitat aus dem "Speculum musicae" des Jakobus von Lüttich, anno 1350)

Also, altes Thema. AfD: Aufgewärmtes für Deppen.

Grüße
Omega Minus


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AfD

15.09.2026 um 09:22
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Natürlich darf man Bauhaus hässlich finden und die Architektur kritisieren. Was ich aber bemerkenswert finde: Bei manchen AfD-Vertretern wird daraus ein regelrechter kulturpolitischer Kampf gegen die „entwurzelte“ bzw. „entortete“ Moderne.
Ich bin ja vor kurzem erst in Dessau gewesen und habe mir das Bauhausgebäude und -museum angeschaut. Vieles davon ist ja wirklich ein Design-Klassiker geworden und auch überhaupt nicht hässlich, sondern elegant, leicht und hell. Mich wundert schon ein bisschen, warum die AfD damit anscheinend ein Problem hat.

Was man eher kritisieren kann, sind die Nachwirkungen der Bauhaus-Architektur, sofern man die modernen, oft gesichtslosen Gebäude darauf zurückführen kann. Aber ich finde, ein kritischer Umgang mit dem Bauhaus sollte eher konstruktiv sein, aber nicht gleich mit Abschaffung oder Schließung der Einrichtungen drohen.


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15.09.2026 um 09:31
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Der Irweg der Moderne ist UNESCO-Weltkutlturerbe.
Das eine schliesst das andere ja nicht aus. Die Zeche Zollverein ist ja auch Weltkulturerbe, obwohl aus ökologischer Sicht ein Irrweg.

Aber ich weiß nicht warum die Leute nicht mal ein bisschen entspannter durchs Leben gehen können. Bauhaus muss einem ja nicht gefallen, aber sich darüber so aufzuregen muss ja nun auch nicht sein.


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15.09.2026 um 09:37
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Die Zeche Zollverein ist ja auch Weltkulturerbe, obwohl aus ökologischer Sicht ein Irrweg.
Vieles ist inzwischen Weltkulturerbe, obwohl es zum Beispiel zum Zeitpunkt der Entstehung eher negative Auswirkungen oder Ursachen hatte. Man denke nur an die Schlösser und Burgen, die zwar prachtvoll aussehen, aber häufig als Ausdruck und Folge von überbordendem Feudalismus, Unterdrückung der Landbevölkerung, Geldverschwendung und extremer Egozentrik der Herrscher entstanden sind.


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15.09.2026 um 10:04
Zitat von martenotmartenot schrieb:Mich wundert schon ein bisschen, warum die AfD damit anscheinend ein Problem hat.
Ich glaube, es geht weniger darum, dass die AfD Bauhaus als Architektur nicht mag. Spannend wird es bei der kulturpolitischen Deutung: Bauhaus steht für Moderne, Internationalität und den Bruch mit traditionellen Vorstellungen von „deutscher“ Architektur. Und genau gegen diese Vorstellung von einer „entwurzelten“ bzw. „entorteten“ Moderne richtet sich die AfD-Kritik.
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Das eine schliesst das andere ja nicht aus. Die Zeche Zollverein ist ja auch Weltkulturerbe, obwohl aus ökologischer Sicht ein Irrweg.

Aber ich weiß nicht warum die Leute nicht mal ein bisschen entspannter durchs Leben gehen können. Bauhaus muss einem ja nicht gefallen, aber sich darüber so aufzuregen muss ja nun auch nicht sein.
Eben. Mir geht es auch gar nicht darum, dass jeder Bauhaus toll finden muss.
Was ich interessant finde, ist, dass ausgerechnet eine Stilrichtung, die man einfach hässlich finden kann, bei manchen gleich zum Symbol eines „Irrwegs der Moderne“ und einer „entwurzelten“ Kultur erklärt wird.
Da frage ich mich dann schon, warum man daraus unbedingt einen kulturpolitischen Kampf machen muss. Man könnte Bauhaus schließlich auch einfach hässlich finden und weiterleben. 😁

(Btw: Zollverein finde ich heute als Industriekultur großartig)


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AfD

15.09.2026 um 10:10
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Man könnte Bauhaus schließlich auch einfach hässlich finden und weiterleben. 😁
So wie man es ja auch bei vielen anderen Themen und Sachverhalten ganz problemlos tun kann. Ich kann Musikrichtungen, Kleidungsstile, etc. ganz problemlos gut oder hässlich finden, ohne dass daraus ein Kulturkampf entstehen müsste. Es ist ja jedem selbst überlassen, wie er was findet.

Auch ich finde nicht alles am Bauhaus toll, aber das Gute ist ja, dass man sich in diesen Museen selbst ein Bild machen kann. Und dann kann man auch ganz normal drüber diskutieren "Das gefällt mir, das weniger" etc.


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AfD

15.09.2026 um 11:01
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Und genau bei dieser Wortwahl wird es historisch interessant: Begriffe wie „Entwurzelung“, „Irrweg der Moderne“ und „Verwurzelung“ sowie die Ablehnung der Moderne als etwas „Fremdes“ finden sich bereits in der völkischen und nationalsozialistischen Kulturkritik. Das Bauhaus wurde von den Nazis bekämpft und 1933 zur Auflösung gezwungen.
Ja, ein ganz typisches Thema. Dabei wird natürlich in der völkischen Ecke gern übersehen, dass auch die großen Stilepochen der letzten Jahrhunderte meist international sind, auch wenn sie regionale Ausprägungen kennen. Oder es wird so zurechtgedreht, dass all das doch noch irgendwie als Ausfluss einer angeblichen germanischen Volksseele vereinnahmt werden kann. Die Sache der Völkischen ist auch eine sonderbare Art von Fachwerkromantik. Dazu hatte ich im Blog mal etwas geschrieben.

Das Bauhaus war politisch übrigens keineswegs geschlossen links. Auch dort gab es Affinitäten zum rechten Rand und einige bedeutende Vertreter der Architekturmoderne sind nicht etwa wegen ideologischer Differenzen ausgewandert, sondern weil es nicht geklappt hatte, sich dem neuen Regime anzudienen.
Allemal ein mulmiges Gefühl hinterlässt ein Brief, den Walter Gropius 1934 an den Präsidenten der Reichskammer der bildenden Künste, Eugen Hönig, schrieb. Darin bekannte er unumwunden: "Sie fordern den deutschen Menschen. Ich fühle mich sehr deutsch…". Ebenfalls 1934 präsentierte Gropius beim DAF-Wettbewerb "Häuser der Arbeit" eine moderne kubische Anlage mit Hakenkreuzfahnen.

Im selben Jahr setzte Mies van der Rohe, dritter und letzter Leiter des Bauhaus, seine Unterschrift unter den "Aufruf der Kulturschaffenden" zur Unterstützung Adolf Hitlers. Besonders krass die Anbiederung der "Gruppe Nationaler Studierender am Bauhaus Berlin" bei Joseph Goebbels – in einer offiziellen Bitte um die Wiedereröffnung der Schule versprach man dem Propagandaminister im Mai 1933 die "Ausrottung Art- und Rassenfremder Einflüsse" und einen "judenfreien" Lehrkörper.
Quelle: https://www.monopol-magazin.de/bauhaus-nationalsozialismus-ende-der-mystifizierung

In dem Zusammenhang ist vielleicht noch erwähnenswert, dass in Italien die Architektur der Moderne (Razionalismo) untrennbar mit dem Faschismus verbunden ist.
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Da frage ich mich dann schon, warum man daraus unbedingt einen kulturpolitischen Kampf machen muss.
Du sagst es ja eigentlich schon selber: Es geht um den Kulturkampf und die Erringung der Deutungshoheit. Kunst existiert ja nicht einfach nur für sich, sondern hat gesellschaftliche Wirkung. Gerade Architektur, die ja wie keine andere Kunstgattung mitten im Leben der Menschen steht und den Alltag prägt, bietet sich dafür besonders an. Diesen Kampf gibt es schon weit länger als die AfD, das betrifft z. B. seit Jahrzehnten das Thema der Rekonstruktion kriegszerstörter deutscher Altstädte und von bedeutenden Einzelbauten. Der Hintergrund solcher Projekte ist zwar meist politisch unverfänglich, aber es gibt gewisse Kreise am rechten Rand, die diese Rekonstruktionen als Waffe für ihren Kulturkampf samt Geschichtsrevisionismus sehen; umgekehrt aber auch solche am linken Rand, für die hinter jeder Rekonstruktion und jedem Anflug von Traditionalismus der Faschismus lauert.


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