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Die Zeugen Jehovas

34.755 Beiträge, Schlüsselwörter: Religion, Glaube, Sekte, Zeugen Jehovas
pere_ubu
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Die Zeugen Jehovas

20.12.2014 um 22:23
@Conzaliss


nwü

wikipedia:
unter kritik:
...........[17] Andererseits urteilte der Bibelwissenschaftler Jason BeDuhn von der Northern Arizona University in seiner Studie über die neun meistbenutzten Bibeln in der englischsprachigen Welt, dass die NWÜ zwar nicht frei von Einseitigkeiten sei, aber dennoch „die genaueste der verglichenen Übersetzungen” sei, eine „bemerkenswert gute Übersetzung”.[18] Benjamin Kedar von der Hebrew University of Jerusalem beschrieb die NWÜ als „ehrenwerten Versuch, ein so genaues Verständnis des Textes wie möglich zu erlangen” (”an honest endeavor to achieve an understanding of the text that is as accurate as possible“).[19]

Metzger urteilt, dass man im Ganzen einen einigermaßen guten Eindruck von der wissenschaftlichen Befähigung der Übersetzer bekomme


Wikipedia: Neue-Welt-Übersetzung_der_Heiligen_Schrift
Conzaliss schrieb:Kein echter Bibelforscher nimmt diese "Übersetzung" ernst...
du möchtest hier doch wohl nicht für die allgemeinheit sprechen.
ich als bibelforscher nehm sie jedenfalls ernst ,und viele andere auch.
auch hab ich genug geprüft und interlinear nachgeforscht um sgen zu können , ich benutze sie nicht nur aus "glauben" -- sondern aus überzeugung.

hast du dich denn schonmal unabhängig vom kritikergebashe objektiv an eine überprüfung gewagt?

ich mache das in regelmässigen abständen mittels bibelhub
http://biblehub.com/interlinear/matthew/19-24.htm

und finde ,obwohl die seite absolut nichts mit der nwü zu tun hat , keine widerlegungen der nwü -- sondern im gegenteil ein ums andere mal bestätigungen.

die kritik an der nwü ist ja nicht umsonst so hochgepuscht ,um von den unzulänglichkeiten anderer übersetzungen abzulenken , insbesondere zur aufrechtrechterhaltung und verteidigung der dreieinigkeit.

bist dir dessen überhaupt auch nur ansatzweise bewusst ,oder hängst nur noch an den lippen sogenannter "kritiker" ?


.....
was hast denn selbst schon geprüft was angeblich ""gefälscht"" wäre?


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pere_ubu
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Die Zeugen Jehovas

20.12.2014 um 22:44
Conzaliss schrieb:Im NT wurde an vielen Stellen, in denen Jesus gemeint ist, Jehova eingesetzt.
ist dem so?
oder gibst damit nur ungeprüft die standpunkte der "profikritiker" wieder?


70 x LXX = HERR ?
hgp, 07:42h
Unser Kritiker des Tages (UKdT) hat ein Problem damit, dass die NWÜ in den christlich-griechischen Schriften "Jehova" als Bezeichnung Gottes enthält. Nun ist dies ein Problem, dass man nicht in einem Blog-Beitrag erschöpfend behandeln kann. Darum will ich mich (für heute) auf einen wesentlichen Aspekt beschränken: Das Tetragrammaton (der Name Gottes in hebräischen Buchstaben, hier wiedergegeben mit "Jehova") in der Septuaginta (abgekürzt: LXX).

UKdT behauptet:

Die Wachtturm-Gesellschaft verwendet nun viel Scharfsinn darauf, nachzuweisen, dass das Tetragramm in den ältesten Ausgaben der Septuaginta enthalten gewesen und erst später (beginnend im 1. Jahrhundert nach Christus im Zusammenhang mit der Tempelzerstörung) "aus abergläubischer Furcht" von den Juden getilgt worden sei.

Hier taucht das erste Problem auf: Zeugen Jehovas behaupten nicht, dass Juden das Tetragrammaton aus der Septuaginta löschten. Wie wir noch sehen werden, ist es zentral für ihr Argument, dass es NICHT die Juden waren.
Kurze Geschichte des Tetragrammaton in der LXX
Um die Zusammenhänge zu verstehen, müssen wir zuerst zusammenfassen, wie LXX und Tetragrammaton zusammenhängen. Das folgende ist stark gekürzt und enthält nicht alle Details.

Bis ca. Mitte des 20. Jahrhunderts schien der Zusammenhang einfach: Als ca. im dritten Jahrhundert v.u.Z. (vor unserer Zeitrechnung) die LXX übersetzt wurde, wurde jedes Vorkommen des Tetragrammaton mit "kyrios" (Herr) übersetzt. Als die Verfasser der Evangelien und der anderen christlichen Schriften aus der LXX zitierten, haben sie genau diese Vorgehensweise übernommen. Im dritten Jahrhundert u.Z. (unserer Zeitrechnung) hat dann Origenes eine Art wissenschaftlicher Textausgabe, die Hexapla, erstellt, in der er auf Grundlage des hebräischen Textes das Tetragrammaton wieder in den griechischen Text einführte, was die wenigen späten Manuskripte erklärte, die das Tetragrammaton enthälten.

Bis Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts stammten die ältesten vorliegenden Manuskripte der LXX (im wesentlichen) aus dem vierten Jahrhundert u.Z. Seitdem hat sich das Bild radikal durch neue Funde gewandelt.

Vorwiegend durch Manuskriptfunde in der jüdischen und ägyptischen Wüste stehen uns heute LXX-Fragmente aus der Zeit von dem zweiten Jahhundert v.u.Z. bis Mitte des zweiten Jahrhunderts u.Z. zur Verfügung. ( @Ayanna )
KEINES dieser Manuskripte ersetzt das Tetragrammaton durch "kyrios". Ab Mitte bis Ende des zweiten Jahrhunderts u.Z. hingegen gibt es fast nur noch Manuskripte, die das Tetragrammaton durch "kyrios" (bzw. eine Abkürzung hiervon) ersetzen.[1]
Wie kann man das erklären
Es gibt natürlich mehrere Möglichkeiten, diesen Befund zu erklären.

Man kann annehmen, dass die Übersetzer der LXX ursprünglich "kyrios" schrieben, dass dies dann aber in allen uns überlieferten Manuskripten ersetzt wurde. A. Pietersma hat versucht, diese Begründung zu geben, er ist aber in der Fachwelt dabei auf Ablehnung gestoßen. Neben anderen in den hier genannten Quellen erläuterten Problemen muss man annehmen, dass von den allgemein benutzten Manuskripten mit "kyrios" keins "überlebt" hat, während wir heute einfach nur Beispiele der wenigen exotischen "Sonderlinge" in den Händen halten.

Das wäre natürlich ein enormer Zufall, der nach einer Erklärung verlangt. Was ich aber bei denen sehe, die wie uKdT die NWÜ kritisieren, ist, dass sie dies einfach ignorieren:

Freilich kannten auch die Verfasser des Neuen Testaments aus dem Alten Testament und der jüdischen Tradition den Gottesnamen, aber sie verwendeten nicht das Tetragramm, sondern den Würdetitel "kýrios", den sie der ihr vorliegenden Septuaginta entnahmen und den sie bewusst auf Gott den Vater und auf Jesus Christus bezogen[...]

Obwohl uKdT in seinem Text erwähnt, dass (nach seinem Verständnis) Zeugen Jehovas lehren, dass das Tetragrammaton erst "im Zusammenhang mit der Zerstörung" Jerusalems getilgt wurde, "vergisst" er dies hier wieder und ist der Meinung, dass man bereits vorher in der LXX allgemein "kyrios" lesen konnte. Allerdings macht er sich nirgendwo die Mühe, das dahinterstehende Argument zu prüfen oder zu widerlegen. Leider mache ich diese Erfahrung regelmäßig; es gibt keine Begründung, warum sinnvolle Argumente abgelehnt werden.
Wieso ist das alles wichtig?
Zeugen Jehovas sehen den Manuskriptbefund als korrekte Spiegelung der im Altertum tatsächlich verwendeten Manuskripte. Daher sind sie überzeugt, dass bis ca. Ende des ersten Jahrhunderts AUSSCHLIESSLICH das Tetragrammaton in der LXX verwendet wurde und dass ab Mitte des zweiten Jahrhunderts das Tetragrammaton in der LXX durch Kyrios ersetzt wurde.

Wenn wir uns diesen Zeitraum betrachten, dann fanden dort eine ganze Reihe Entwicklungen statt, die die LXX mittelbar oder unmittelbar betrafen:

1) In dieser Zeit wurde die LXX von der Schriftrolle auf den Kodex transferiert. Es wurden also eine große Menge neuer Abschriften produziert. Dieser Übergang wurde im wesentlichen von den (Heiden-)Christen durchgeführt.

2) Die Juden hörten in dieser Zeit auf, die LXX zu benutzen. Es wurde also eine große Zahl alter Kopien außer Dienst gestellt.

3) Als Folge der Zerstörung Jerusalems kam es zur Entfremdung zwischen Juden und (Juden-)Christen. Es konnte somit nach 70 u.Z. keine gemeinsame Schriftüberlieferung geben.

4) Andererseits begann auch in dieser Zeit die Entfremdung zwischen Judenchristen und Heidenchristen, die ihren Höhepunkt Ende des vierten Jahrhunderts fand, als die (heidenchristliche) "Reichskirche" die noch existierenden Judenchristen zu Häretikern erklärte und verfolgte. Dabei wurden u.a. systematisch die Manuskripte der Judenchristen vernichtet. Unter den Heidenchristen gab es die Tendenz, alles jüdische abzulehnen, die Mitte des zweiten Jahrhunderts zur Gründung einer marcionitischen Kirche führte, die mehrere Jahrhunderte bestand und zu Anfang vielerorts mehr Anhänger hatte als die spätere katholische Kirche.

5) In diese Zeit fällt auch der Beginn des kirchlichen Brauchs, sogenannte "nomina sacra" wie z.B. "kyrios" im Bibeltext abzukürzen.

Wenn wir dem Manuskriptbefund glauben, wurde genau im dieser Zeit in der LXX das Tetragrammaton durch "kyrios" ersetzt. Es ist vernünftig anzunehmen, dass die Juden nicht noch schnell in allen ihren LXX-Manuskripten das Tetragrammaton ersetzte, bevor sie die LXX aufgaben. Aber ansonsten blieben nur noch die Heidenchristen übrig, um diese Änderung durchzuführen.

Das bedeutet, dass im zweiten Jahrhundert die Heidenchristen keine Probleme hatten, das Tetragrammaton beim Abschreiben durch eine Ersatzbezeichnung zu ersetzen. Sie taten es so gründlich, dass bis Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts alle Gelehrten überzeugt waren, dass die LXX von Anfang an diese Ersatzbezeichnungen enthielt.

Alles dies "übersieht" uKdT. Damit entgehen ihm die eigentlich wichtigen Fragen, wie: "gibt der Manuskriptbefund die tatsächliche Entwicklung wieder?" und "Haben die Heidenchristen das NT genauso behandelt wie die LXX?". Da uKdT dies nicht bedenkt, kann er keine sinnvolle Antwort auf die Argumentation der NWÜ geben.

Stattdessen unterstellt er (wie üblich) dass die NWÜ die Bibel an die eigene Glaubenslehre anpasst. Außerdem kriegt er nicht mit, dass er Zeugen Jehovas angesichts des oben gesagten absurderweise unterstellt, "dass das Tetragramm [...] von den Juden getilgt worden sei." Solange aber die Ablehnung der NWÜ darauf beruht, dass die eigentlichen Argumente nicht wahrgenommen werden -so wie hier- dann suche ich weiter nach Gründen, warum man diese Kritik ernst nehmen soll.

Das ist natürlich nur der Anfang dieses Themas, noch geklärt werden muss, was nun mit dem Tetragrammaton im NT los ist, wofür die berühmten "J"-Belege der NWÜ eigentlich gedacht sind und was wir zur Aussprache und Namensform des Tetragrammaton sagen können. Außerdem gibt es natürlich einzelne Bibelverse zu untersuchen, um zu klären, ob die NWÜ konsequent ihren eigenen Prinzipien gefolgt ist.

[1]Für eine ausführlichere Darstellung auf Englisch: R. Furuli, "The Role of Theology and Bias in Bible Translation", Huntington Beach, 1999, S. 149ff
siehe auch hier und hier und nochmal hier.


http://hgp.blogger.de/stories/1456373/

apropos "kritiker" :D

Kritiker (Schwitters)


Kritiker Tran 27

Kritiker sind eine besondere Art Menschen. Zum Kritiker muß man geboren sein. Mit ganz außergewöhnlichem Schaafsinn findet der geborene Kritiker das heraus, worauf es nicht ankommt. Er sieht nie den Fehler des zu kritisierenden Kunstwerks oder des Künstlers, sondern sein eigenes Fehlen, sichtbar gemacht durch das Kunstwerk. Der Kritiker erkennt durch angeborenen Schaaafsinn gewissermaßen seinen eigenen Fehler durch das Kunstwerk. Das ist die Tragik aller Kritiker, sie sehen Fehler, statt Kunst. Kunst sehen heißt für den Kritiker die Fehler am Kunstwerk rot anstreichen und eine Zensur darunter schreiben. Kritiker sind den mit Recht so beliebten Oberlehrern ähnlich. Allerdings braucht der Kritiker kein Examen zu machen, zum Kritiker ist man eben geboren. Der Kritiker ist ein Geschenk des Himmels an die Menschheit. Mit Oberlehrerin gesäugt nährt er sich von Kunstfehlern zum Segen der Schaaaafzucht. Sich sägen bringt Regen. Zwischendurch trinkt der Kritiker dann noch ein Gläschen rote Tinte. Jeder Kritiker hat einen Regenschirm, in den er wieder gewissermaßen hineingeheiratet hat. Denn sich sägen bringt Regen zum Segen der Schaaaaafzucht. Das besagte Oberlehrerin aber ist ein dicker, sirupartiger Saft, hergestellt aus Absonderungen der Galle von wirklichen geheimen Oberlehrern und dem Magensaft verblödeter Schaaaaaafe. Besagte Schaaaaaaafe brauchen kein Examen gemacht zu haben, wie der Kritiker. Den Regenschirm benutzt der Kritiker, um ihn verkehrt aufzudrehen. Kritiker brauchen ihre Regenschirme in der Kunstausstellung nicht abzugeben. Der Regenschirm aber muß ein Examen machen. Nur löcherige Regenschirme werden zur Kunstkritik zugelassen. Je mehr Löcher, desto mehr Regen, je mehr Regen, desto mehr Sägen, je mehr Sägen, desto mehr Kritik. Um auf das Schaf zurückzukommen: Kritiker sind eine besondere Art Menschen. Zum Kritiker muß man geboren sein. Kritiker sind schafgeboren, schafgesäugt mit Oberlehrerin und schlaftrunken von dem Kunstwerk. Der Unterschied zwischen Künstler und Kritiker ist der: „Der Künstler schafft, während der Kritiker schaaft.“

(Kurt Schwitters 1922)


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Die Zeugen Jehovas

20.12.2014 um 22:59
@pere-ubu

Ich habe mich mehr als 30 Jahre mit unterschiedlichen Bibelübersetzungen beschäftigt.

Ich bleibe bei meiner Behauptung, dass kein ernsthafter Bibelforscher die WT-Bibel akzeptiert.

Von den "Übersetzern" der NWÜ konnte keiner Griechisch oder Hebräisch - von ein paar Brocken abgesehen...


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pere_ubu
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Die Zeugen Jehovas

20.12.2014 um 23:02
Conzaliss schrieb:Von den "Übersetzern" der NWÜ konnte keiner Griechisch oder Hebräisch - von ein paar Brocken abgesehen...
gähn.
also mit diesem trash möchtest hier aufwarten?

wie haben die denn dann überhaupt einen satz übersetzen können?
fällt dir vielleicht nach 30 jahren noch auf wie unsinnig diese behauptung sein muss ?!

bist mir schon ein heldenhaften prüfer und kritiker .....respekt!!


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Die Zeugen Jehovas

20.12.2014 um 23:26
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:bist mir schon ein heldenhaften prüfer und kritiker .....respekt!!
Was nützt es, wenn schon das alte Testament keinerlei Au­then­ti­zi­tät besitzt?
Auch die beste Übersetzung einer Geschichte bleibt ebensolche. ;)


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Die Zeugen Jehovas

21.12.2014 um 08:52
Der (zahnlose) "Sektenpitbull" hat wohl wieder mal zugeschlagen. :D

@pere_ubu
Conzaliss schrieb:
Von den "Übersetzern" der NWÜ konnte keiner Griechisch oder Hebräisch - von ein paar Brocken abgesehen...
Daruf du
pere_ubu schrieb:wie haben die denn dann überhaupt einen satz übersetzen können?
fällt dir vielleicht nach 30 jahren noch auf wie unsinnig diese behauptung sein muss ?!
Da wurde ja nicht bei jedem Satz das Rad neu erfunden, da wurde nur hin unsd wieder mal ein Wörtchen so verändert, dass es in den Zeugenkram passt. Das kriegen selbst Laien und Autodidakten hin.
Aber vielleicht lieg ich ja mit der Einschätzung falsch.
Bibelübersetzungen, gerade wenn sie strukturtreu sind, werden in der Regel von einem Expertengremium übersetzt das zum Beispiel aus Altphilologen, Theologen und Linguistikern bestehen kann.
Welche Vorbildungen/Abschlüsse brachten denn die Mitglieder des Zeugengremiums mit, dass sich berufen sah bestehende Bibelübersetzungen zu korrigieren?
Gut informiert, wie du in Sektenangelegenheiten ja in der Regel bist, dürfte dir eine Antwort nicht schwer fallen. Falls du dich auch hier, mangels Masse, der Diskussion verweigern möchtest kann sich ja jeder selbst ausrechnen, wie es um die Qualifikation der Sektenjünger bestellt war.


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Die Zeugen Jehovas

21.12.2014 um 10:38
Die Neue-Welt-Übersetzung

„Und sprachen: Wohlauf, laßt uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis in den Himmel reiche, damit wir uns einen Namen machen;...“ 1. Mose 11:4
Die Neue-Welt-Übersetzung, NWÜ abgekürzt, soll eine der besten Bibelübersetzungen der Welt sein. So behauptet es die WTG. Die NWÜ wird in der Literatur der WTG fortgesetzt gelobt. Es wird besonders hervorgehoben, daß namhafte Gelehrte höchsten Grades der NWÜ ein gutes Zeugnis ausstellen. Die NWÜ wäre sehr genau, wörtlich und vor allem nicht tendenziös. Es stimmt, daß namhafte Gelehrte der NWÜ ein gutes Zeugnis ausstellen, aber wie diese Zitate entstanden sind, das wird verheimlicht. Leider stimmt es auch, daß diese Zitate nicht immer korrekt wiedergegeben werden. So heißt es in der Literatur der WTG:

“Der Hebraist Professor Dr. Benjamin Kedar (Israel) gab in einem Interview mit einem Vertreter der Watch Tower Society folgendes Urteil über die Neue-Welt-Übersetzung ab: ... Nie jedoch habe ich... eine tendenziöse Absicht.... festgestellt” (SI, S. 326 siehe auch die Broschüre “Jehovas Zeugen in Deutschland”, Seite 11) Hier wird der Eindruck erweckt, daß Professor Kedar die ganze NWÜ, den hebräischen und griechischen Teil, meint. Dem ist nicht so! Auf eine Anfrage von mir hin betonte Professor Kedar, sein Urteil beträfe nur die hebräischen Schriften und nicht die griechischen Schriften. Und die hebräischen Schriften hat er nicht detailliert, Vers für Vers, untersucht; in den Passagen jedoch, die er in der NWÜ untersuchte, fand er bis jetzt keine tendenziöse Absicht. Der hebräische Teil der Bibel hat allein ca.
30.000 Verse, und wenn nur ein Vers verkehrt wäre, wäre die Wahrscheinlichkeit, ihn zu finden 1:30.000.

Der nächste Bibelgelehrte, den die WTG gerne zitiert, ist Alexander Thompson (SI:329). Sein Zitat muß man wegen Befangenheit zurückweisen, denn er gehört einer Religionsgemeinschaft an, die ähnliche Lehren wie die WTG vertritt. Außerdem ist er kein Spezialist der biblischen Ursprachen. (Die Zeitschrift „The Differentiator, Juni 1954“ aus dem er zitiert wird, gibt es in der gesamten englischsprachigen Bibliographie nicht.)

Um die Einfügung des Gottesnamens in die christlich griechischen Schriften zu rechtfertigen, führte die WTG Professor George Howard an.
Auf eine Anfrage bei ihm räumte Professor George Howard ein, daß man aus seinen Artikeln zu viel gemacht habe; er unterstütze die Theorien der WTG nicht. Professor George Howard wurde insgesamt 12mal in der Literatur der WTG zitiert (z. B WT 15.07.89:24; WT 01.08.88:30; WT
01.12.83; WT 01.05.78:9; NWÜ Studienausgabe:1563,1564; jeweils die englische Ausgabe).
Die WTG zitierte den Bibelgelehrten William Barclay, um ihre Übersetzung von Johannes 1:1 mit aller Raffinesse zu rechtfertigen. Auf eine Anfrage bei ihm empörte sich William Barclay darüber, daß die WTG ihn falsch zitiert habe.
Des öfteren zitierte die WTG Prof. Mantey, diese Zitate wurden aber aus dem Zusammenhang gerissen. Darüber war Prof. Mantey so entrüstet, daß er der WTG bat, ihn nicht mehr weiter zu zitieren.

Ein gewisser Herr Mouyne fragte bei der WTG in London an, wer die Übersetzter der NWÜ seien und welche Qualifikation sie hätten. Im Antwortschreiben (mittlerweile erhält man auf eine solche Anfrage keine schriftliche Antwort mehr) wurde er auf sieben positive Zitate von namhaften Bibelgelehrten über die NWÜ verwiesen. Einige dieser Zitate wurden total aus dem Zusammenhang gerissen. Anhand der Kopien vom Original kann sich jeder darüber vergewissern.
Was die WTG natürlich in ihrer Literatur überhaupt nicht zugibt, ist, daß es auch namhafte Bibelgelehrte gibt, die der NWÜ kein gutes Zeugnis ausstellen. Zu diesen zählt Dr. Robert H. Countess, der mit seinem Buch, “The Jehovah`s Witnesses` New Testament”, sehr viel Staub aufgewirbelt hat. Dieses Buch erschien im Jahre 1982, und gerade nach der Veröffentlichung dieses Buches hat sich die WTG in ihrer Literatur sehr viel Mühe gegeben, die NWÜ zu verteidigen. Die Aussagen werden kurz zusammengefaßt. Der Quellenverweis bezieht sich stets auf die englische Ausgabe.
G 22.03.87, Seite 10.14: Lebensbeschreibung von Nicholas Kip, der Griechisch-Spezialist ist und ZJ geworden ist. Er selbst lehrt die griechische Sprache in der Phillips Acadamy. Er verteidigt die NWÜ als stets korrekt. Anschuldigungen gegen die NWÜ weist er stets zurück mit der Begründung, daß diese Personen voreingenommen seien und die griechische Sprache nicht korrekt beherrscht.

(Die ganze Geschichte ist anzuzweifeln, da ZJ in einer religiösen Fakultät nicht beschäftigt sein dürfen.)

WT 15.08.90, Seite 16,17: Die NWÜ ist das Beste, was es gibt, genau auf dem neuesten Stand und gut lesbar. Man kann alle Glaubenslehren der WTG auch mit anderen Bibeln beweisen.
WT 01.11.93, Seite 30,31: Haben die ersten Christen den Namen Gottes verwendet? Die NWÜ hat den Gottesnamen 237 Mal in die christlich griechischen Schriften aufgenommen. Mit diesem Artikel will man dies rechtfertigen.
WT 01.03.92, Seite 23: Rechtfertigung der Wiedergabe von Johannes
17:3 in der NWÜ.
WT 01.08.91, Seite 24: Rechtfertigung der Wiedergabe von Apostelgeschichte 20:20 in der NWÜ.
WT 15.09.91, Seite 31: Fragen von Lesern. Es geht um die Wiedergabe von Jesaja 11:6 in der NWÜ.
WT 01.03.91, Seite 26-30: Die NWÜ ist ehrlich und ein Werk von Gelehrten. In der ganzen Literatur der WTG ist dies die ausführlichste Begründung und Verteidigung der NWÜ. Es wird auf folgende Punkte eingegangen: Warum die NWÜ “synteleia” mit “Abschluß” übersetzt, warum “epignosis” mit ”genauer Erkenntnis” wiedergegeben wird, die Begründung der Wiedergabe in Lukas 23:43, Matthäus 26:26, Johannes 1:1. Das sind aber bei weitem nicht alle Verse, die anfechtbar sind. Es fällt auf, daß hier nur Punkte erwähnt werden, bei denen es auch irgendeinen Beweis für ihre Wiedergabe gibt. Der Artikel ist voll von Zitaten, aber keines wird genau mit der Seitenzahl angeführt.
WT 01.02.91, Seite 29: Fragen von Lesern. Es geht um die Wiedergabe von 2. Petrus 1:19 in der NWÜ.
G 22.08.90, Seite 13: Ein Dankesbrief von einem Außenstehenden an die NWÜ, der diese sehr lobt.
WT 15.10.90, Seite 30,31: Fragen von Lesern. Es geht um die Wiedergabe der NWÜ, 1. Mose 3:1.

WT 01.12.90, Seite 30: Fragen von Lesern. Es geht um die Wiedergabe der NWÜ, von Römer 8:27.
WT 15.03.82, Seite 22-27: Es wird herausgestellt, warum die NWÜ entstanden ist, ihre Vorteile werden hervorgehoben. Andere Übersetzungen werden für ihre mangelhafte und tendenziöse Arbeit kritisiert.

Es ist sehr auffallend, daß nach der Veröffentlichung des Buches von Dr.
Countess sich die Artikel in der Literatur der WTG für die NWÜ gemehrt haben. Dr. Countess geht wohl nicht auf alle anfechtbaren Verse der NWÜ ein, aber jene, auf die er sich bezieht, beweisen ganz deutlich, daß die NWÜ sehr danebenliegt. Das ist auch der Grund, warum es immer schwieriger wurde, von namhaften Gelehrten ein gutes Urteil zu bekommen.
Aber die Argumentation der WTG ist auch aus folgendem Grund anfechtbar: Statt sich auf namhafte Gelehrte zu berufen und ihre Aussagen zu verdrehen, sollte sie lieber auf alle fraglichen Stellen eingehen und sachlich ihre Wiedergabe begründen.

Was noch besonders bei der Neuen-Welt-Übersetzung auffällt, sind die Fußnoten. Die NWÜ mit Studienverweisen, unter ZJ als die Studienbibel bekannt, hat ca. 11.000 Fußnoten. Über den Sinn und Zweck der Fußnoten heißt es in der Studienbibel auf Seite 9,10:
“Ein weiteres auffallendes Merkmal der vorliegenden Veröffentlichung sind die vielen Einzelheiten, die in mehr als 11.000 Fußnoten angegeben werden. Anstrengungen wurden unternommen, wichtige Erkenntnisse zum Text auf einfache Weise darzulegen. Die Fußnoten vermitteln einem das Verständnis, daß die drei Ursprachen der Bibel, Hebräisch, Aramäisch und Griechisch, in ihren Aussagen übereinstimmen... obwohl der Text in der Regel bereits wörtlich ist, beinhalten viele Fußnoten weitere wertvolle wörtliche Wiedergaben. Sie enthalten 1. Grundbedeutungen, 2.Wortetymologien oder 3. anerkannte lexikalische Definitionen des ursprünglichen Wortes oder der Wendung... in eckigen Klammern stehen Wörter oder Wendungen, die im allgemeinen den Sinn ergänzen sollen oder Erläuterungen in einem Zitat darstellen”
Hört sich alles sehr gut und fachmännisch an. Aber der Fußnotenapparat ist in vielen Fällen nur ein Alibi. Und das funktioniert so:

In der
Übersetzung wird entweder nicht wörtlich oder falsch übersetzt, und in der Fußnote wird dem Leser die richtige Variante offengelegt. Das ist so in Johannes 17:3, Jakobus 1:17, Apostelgeschichte 2:42,46 und vielen anderen Versen. Dadurch kann sich die WTG immer rechtfertigen mit der Begründung, in der Fußnote würde ja die korrekte Lesart vorgeschlagen.
Warum zieht sie in ihrer Übersetzung nicht die richtige Lesart vor? Warum dieses Verwirrspiel? Und an einigen Stellen, in denen die NWÜ für ihre Wiedergabe eine Erklärung schuldig wäre, herrscht überraschenderweise gähnende Leere in dem sonst so ausführlichen Fußnoten-Apparat, z.B. Jeremia 29:10, 3. Mose 17:10, Offenbarung 7:10 und in vielen anderen Versen. Viele Fußnoten sind wirklich sehr informativ, das muß man betonen, aber bei einigen muß man rätseln. Eine Auflistung einiger dieser fraglichen Fußnoten aus den christlich griechischen Schriften wird dies bestätigen:
Matthäus 13:39:
in der Übersetzung “Abschluß”. In der Fußnote wird die korrektere Lesart “gemeinschaftliches Ende”, “kombiniertes Ende”, “gemeinsames Ende” vorgeschlagen.
Johannes 17:3:
in der Übersetzung “daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen”. In der Fußnote die korrektere Lesart: “Od.: ,daß sie dich fortgesetzt erkennen’”.
Jakobus 1:17:
in der Übersetzung “keine Veränderung von der...”. In der Fußnote die korrektere Lesart: “Od.: , keine Veränderung oder einen Schatten...”. Die NWÜ hat das “oder” einfach nicht übersetzt, die Gründe werden später dargelegt.
1.Timotheus 4:1:
in der Übersetzung “die inspirierte Äußerung”. Wieder in der Fußnote die korrektere Lesart: ”Od.: ,der Geist’”.

Und so gibt es noch mehrere Fußnoten in der NWÜ, die die korrekte Lesart wiedergeben, aber in der Übersetzung entscheidet man sich für die schlechtere Variante. Mit dieser Vorgehensweise wird klar, daß die Übersetzer ganz genau die kritischen Passagen kennen. Somit sind die Übersetzungsfehler in der NWÜ kein Produkt menschlicher Unvollkommenheit, sondern bewußt einkalkuliert.

Was in der NWÜ auch auffällt, sind die eckigen Klammern, in denen Textergänzungen zum besserem Verständnis signalisiert werden. In vielen Fällen kann man gegen diese Textergänzungen nichts einwenden, sie sind sogar sehr nützlich. Die NWÜ macht aber Textergänzungen, die sonst so gut wie keine Bibelübersetzung macht, z. B. werden in Kolosser 1:16 das Wort “anderen”, in Offenbarung
7:10 die Formulierung “verdanken wir”, in 1. Johannes 3:9 “reproduktiver” in eckige Klammer gesetzt. Dort, wo diese eckige Klammern stehen sollten, stehen sie in einigen Fällen nicht, z. B. in Matthäus
12:12. Der Text wurde ergänzt mit der Formulierung: “Wenn man alles in Betracht zieht”, der Satz existiert gar nicht im Urtext. In 1. Timotheus 2:4 wird das Wort “Arten”, in Römer 8:10 das Wort “Gemeinschaft” hinzugefügt u.s.w.

Wie kann man die Bibel verfälschen?
Jede Bibelübersetzung ist eine Kompromißlösung. Es ist unmöglich, einen Text ganz genau in eine andere Zielsprache zu übersetzen. Jede Sprache hat ihre Eigenart, die man in der anderen Sprache bei einer Übersetzung nur umschreiben kann. Das trifft auch auf eine Bibelübersetzung zu.
Aber das ist keine Entschuldigung dafür, daß der Sinn des Urtextes in andere Bahnen gelenkt wird. Wie kann man überhaupt feststellen, ob eine Bibelübersetzung tendenziös ist und den Text verfälscht wiedergibt? Verfälschungen sind hauptsächlich durch folgende Manipulationen des Urtextes möglich:
* im Urtext enthaltene Wörter werden einfach nicht übersetzt.
* es werden Wörter eingefügt, die nicht im Urtext stehen, die auch nicht zur Glättung und zum Verständnis des Textes notwendig sind.
* die Bedeutung des Wortes im Urtext wird total verändert.
* bei Wörtern im Urtext, die mehrere mögliche Bedeutungen zulassen, wird die Variante gewählt, die am besten ins Lehrgebäude paßt.
* bei schwierigen Passagen, die es ja ohne Zweifel gibt, wählt man die Variante, die dem vorhandenen Lehrgebäude nicht widerspricht.

In der Übersetzung der WTG werden all diese Methoden angewendet.
Das Ganze ist erstaunlich, da doch die WTG offiziell so viel Respekt vor Gottes Wort hat. Das alles ist aber nur Theorie, die Praxis sieht ganz anders aus. Es ist aber nicht nur die WTG, die zu solchen Praktiken gegriffen hat. Auch andere Religionen haben die Bibel zensiert. Wenn sie auch nicht so weit gegangen sind wie die WTG. Zum Teil steckten die gleichen Überlegungen und Absichten dahinter wie die der WTG.


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Die Zeugen Jehovas

21.12.2014 um 10:51
Die Zeugen wissen wohl auch um die mangelnde Qualifikation des verursachenden Dilettantenstadels und deshalb wurden ihre Namen geheimgehalten. Die Intention liegt meiner Meinung nach darin, das Geschreibsel nicht durch die mangelnde Qualifikation der Verursacher so leicht angreifbar zu machen.
Mittlerweile sind aber die Namen durchgesickert: Fred Franz, Nathan Knorr, Albert Schröder, George Gangas und Milton Henschel.
Von den Jungs hat keiner einen Universitätsabschluss in irgendeiner, für das Projekt nützlichen, Studienrichtung oder gar in einer der "Ursprachen" der Bibel, Fred Franz war immerhin mal 2 Jahre für das Fach Griechisch immatrikuliert. Ein Abschluss wurde nicht erreicht, inwieweit er überhaupt Vorlesungen besuchte bleibt im Dunkel. Zu seinem Verständnis der hebräischen Sprache genügt ein kurzer Ausschnitt aus einer Vernehmung im "Fall Douglas Walsh" einem Gerichtsverfahren in dem die Sekte und ihre Oberen einen Bauchplatscher nach dem anderen hinlegten.
Folgende Aussage erfolgte unter Eid.
Anwalt: „Beherrschen sie die hebräische Sprache?“
Franz: „Ja“

Anwalt: „So beherrschen sie dann den sprachlichen Apparat?“
Franz: „Ja, um ihn in meiner biblischen Arbeit zu verwenden.“

Anwalt: „Sie selbst sprechen und lesen hebräisch, ist das richtig?“
Franz: „Ich spreche nicht hebräisch?“

Anwalt: „Sie sprechen wirklich nicht hebräisch.“
Franz: „Nein, ich spreche nicht hebräisch.“

Anwalt: „Können sie folgendes in das Hebräische übersetzen?“
Franz: „Was?“

Anwalt: „Den vierten Vers aus dem zweiten Kapitel der Genesis.“
Franz: „Sie meinen diesen Vers?“

Anwalt: „Ja, diesen.“
Franz: „Nein, ich kann diesen Vers nicht übersetzen.“
(Purser`s Proof, Seite 6,7,102)
http://datei.sektenausstieg.net/literatur/BibelAslan.pdf ab Seite 78

Welch eine Reputation um die Bibel zu übersetzen. :D
Der gute Franz hatte aber noch mehr drauf.
Franz: „Ja, in der Universität Cincinnati studierten wir den berühmten Text von Westcott und Hort.“
Anwalt: „Ich denke, sie selbst verließen die Universität ohne einen Abschluß gemacht zu haben, wie Herr Leslie aus ihnenherausgelockt hat. Aber ich denke, daß sie uns eine andere Sache nicht erzählt haben. Ist es richtig, daß sie für „Rhodes Scholarship“ nominiert wurden?“

Franz: „Ja, mir wurde ein „Rhodes Scholarship“ Stipendium angeboten. Dazu legte ich in der Universität von Ohio eine Prüfung ab, die Staatsuniversität in Columbus, Ohio.“
Anwalt: „In welchem Jahr wurden sie für den „Rhodes Scholarship“ nominiert?“

Franz: „Das war im Jahre 1914, aber aufgrund meiner Entscheidung als ein Zeuge Jehovas zu dienen, nahm ich das Angebot nicht an.“
http://datei.sektenausstieg.net/literatur/BibelAslan.pdf ab Seite 79

Im weiteren zitiere ich dazu mal Mehmet Arslan, dessen PDF auch die oberen Zitate entnommen wurden
80
„The Rhodes Scholarship Trust“, ist eine Stiftung, die begabte junge Studenten fördert und an sie Stipendien in angesehenen Universitäten vergibt. Mit der Behauptung, daß Fred Franz solch eine
Förderung bekommen sollte, wollte er hervorheben, wie begabt er war. Das ganze hat nur einen Schönheitsfehler, nämlich Herr Fred Franz wurde nie für solch ein Stipendium nominiert; er hat also dem Gericht die Unwahrheit gesagt. William Cetnar fragte nach, und man bestätigte ihm, daß Fred Franz für solch eine „Ehre“ nicht nominiert wurde. In dem Brief vom 14. Januar1981 vom „The Rhodes Scholarship Trust“ heißt es:
„Sehr geehrter Herr Cetnar,
vielen Dank für Ihren Brief vom 27. Dezember. Ich habe unsere Unterlagen überprüft und ich konnte nicht finden, daß Frederick William Franz für ,Rhodes Scholarship’ ausgewählt wurde. Unsere Unterlagen, das sollte ich erwähnen, beziehen sich nur auf Gelehrte, die aus der Vereinigten Staaten kommen. Davon ausgehend, daß Herr Franz nicht aus einem anderen Land außerhalb der Vereinigten Staaten nominiert wurde,können Sie zu Recht schlußfolgern, daß seine Behauptung, daß er für eine ,RhodesScholarship’ nominiert wurde, falsch ist.
Mit freundlichen Grüßen
William J. Barber“
http://datei.sektenausstieg.net/literatur/BibelAslan.pdf ab Seite 80
Hier findet sich auch ein Faksimile des Antwortbreifes an Herrn Cetnar.

Wie man sieht sticht das übersetzende Dilettantenstadel, oder zumindest Teile davon, zwar durch Grossspurigkeit, Lug und Trug, nicht aber durch profunde Sprachkenntnisse aus der Menge hervor. An der Übersetzung der Bibel durch den Zeugenhaufen waren also grossspurige Lügner beteiligt, das scheint erwiesen zu sein. Jetzt wäre es an Ubu und Tommy aufzuzeigen, dass wenigstens ein (1) Kompetenter in dem Haufen mitgearbeitet hat.
Bin jetzt schon ganz gespannt, was da kommt. :D

Ach,lieber Ubu, falls du nicht wieder die Flucht der Diskussion vorziehst, versuch doch bitte mal zum Thema zu arbeiten. In diesem Fall hiesse das die Fehler aufzuzeigen und gerade zu rücken, und nicht einfach nur rumzugreinen und dich darin zu versuchen Mitdiskutanten wegzubluffen.
Wenn du allerdings zur der Erkenntnis gelangst, dass du dazu nicht im stande bist, weil die die vorgetragenen Aussagen korrekt sind, dann ist schweigende Zustimmung auch ein gangbarer Weg. :D


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Die Zeugen Jehovas

21.12.2014 um 11:47
Danke Emanon - für die Ergänzung!

Dank Raymond Franz wurden die Verfasser der NWÜ bekannt...


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Die Zeugen Jehovas

21.12.2014 um 11:47
Doppelpost...


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Die Zeugen Jehovas

21.12.2014 um 14:30
@pere_ubu
Wie Du weißt geht es mir nun absolut nicht um Zeugenbashing. Mir geht es ausschließlich um die Sache und deshalb würde mich das hier auch sehr interessieren, was ist da dran? :
wie haben die denn dann überhaupt einen satz übersetzen können?
fällt dir vielleicht nach 30 jahren noch auf wie unsinnig diese behauptung sein muss ?!

-->
Da wurde ja nicht bei jedem Satz das Rad neu erfunden, da wurde nur hin und wieder mal ein Wörtchen so verändert, ...
Klingt ziemlich plausibel, könnte es so gewesen sein?
Zyklotrop schrieb:Bibelübersetzungen, gerade wenn sie strukturtreu sind, werden in der Regel von einem Expertengremium übersetzt das zum Beispiel aus Altphilologen, Theologen und Linguistikern bestehen kann.
Welche Vorbildungen/Abschlüsse brachten denn die Mitglieder des Zeugengremiums mit, dass sich berufen sah bestehende Bibelübersetzungen zu korrigieren?
Auch ich hatte irgendwo mal gelesen, dass keiner der Übersetzer kompetent war. Was ist davon zu halten, bzw. ist das eine Lüge?

Und was ist davon zu halten? :
Und so gibt es noch mehrere Fußnoten in der NWÜ, die die korrekte Lesart wiedergeben, aber in der Übersetzung entscheidet man sich für die schlechtere Variante. Mit dieser Vorgehensweise wird klar, daß die Übersetzer ganz genau die kritischen Passagen kennen. Somit sind die Übersetzungsfehler in der NWÜ kein Produkt menschlicher Unvollkommenheit, sondern bewußt einkalkuliert.

Wie kann man die Bibel verfälschen?
Jede Bibelübersetzung ist eine Kompromißlösung. Es ist unmöglich, einen Text ganz genau in eine andere Zielsprache zu übersetzen. Jede Sprache hat ihre Eigenart, die man in der anderen Sprache bei einer Übersetzung nur umschreiben kann. Das trifft auch auf eine Bibelübersetzung zu.
Aber das ist keine Entschuldigung dafür, daß der Sinn des Urtextes in andere Bahnen gelenkt wird. Wie kann man überhaupt feststellen, ob eine Bibelübersetzung tendenziös ist und den Text verfälscht wiedergibt? Verfälschungen sind hauptsächlich durch folgende Manipulationen des Urtextes möglich:

* im Urtext enthaltene Wörter werden einfach nicht übersetzt.
* es werden Wörter eingefügt, die nicht im Urtext stehen, die auch nicht zur Glättung und zum Verständnis des Textes notwendig sind.
* die Bedeutung des Wortes im Urtext wird total verändert.
* bei Wörtern im Urtext, die mehrere mögliche Bedeutungen zulassen, wird die Variante gewählt, die am besten ins Lehrgebäude paßt.
* bei schwierigen Passagen, die es ja ohne Zweifel gibt, wählt man die Variante, die dem vorhandenen Lehrgebäude nicht widerspricht.

In der Übersetzung der WTG werden all diese Methoden angewendet.


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Die Zeugen Jehovas

21.12.2014 um 16:22
Ich stelle das mal so in den Raum und hoffe, dass jemand in der Lage ist die offenen Fragen zu beantworten bzw. die Fehler, falls vorhanden, zu korrigieren.
Wie zuvor bereits gezeigt hatte ja der Präsident der Sekte keine Probleme damit vor Gericht zu lügen und manches Vorgehen hier im Thread müffelte auch recht übel aus der Richtung. Nun las ich, dass sich die Sektierer einer "Theokratischen Kriegslist"und/oder der "Rahab-Technik" bedienen, was grob zusammengefasst heisst, dass man ruhig mal lügen darf, wenn es hilft die Sekte besser dastehen zu lassen. Begründet wird diese Form der Lüge wohl damit, dass nicht jeder berechtigt sei die Wahrheit zu wissen und dass alle anderen sehr wohl "im Dienste der höheren Sache" belügen darf.
Sind die hier zu lesenden Posts der Sektierer und Fanboys im Licht dieser theokratischen Kriegslist vielleicht noch mehr zu hinterfragen.
Jedenfalls scheint die Einstellung der Zeugen zur Lüge sehr deehhnnnnnbar zu sein.


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Die Zeugen Jehovas

21.12.2014 um 16:51
den zeugen jehovas zu ehren zünde ich nun die vierte adventskerze an. ja ich widme sie vor allem @pere_ubu .

allen frohe weihnachten!


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Die Zeugen Jehovas

21.12.2014 um 17:11
@Zyklotrop
Zyklotrop schrieb:Ich stelle das mal so in den Raum und hoffe, dass jemand in der Lage ist die offenen Fragen zu beantworten bzw. die Fehler, falls vorhanden, zu korrigieren.
Dadurch dass das Gesetz "Gottes" immer an erster Stelle sein muss, ist eine Lüge zum Schutze des Volkes "Gottes" durchaus legitim bei den Zeugen 😉 z.B. Hätten sie nie verraten, wo sie ihre Glaubensbrüder versteckt haben, auch wenn man sie dafür erschossen hätte.

Gottes = WTG


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Die Zeugen Jehovas

21.12.2014 um 17:24
Susa78 schrieb:Dadurch dass das Gesetz "Gottes" immer an erster Stelle sein muss, ist eine Lüge zum Schutze des Volkes "Gottes" durchaus legitim bei den Zeugen 😉 z.B. Hätten sie nie verraten, wo sie ihre Glaubensbrüder versteckt haben, auch wenn man sie dafür erschossen hätte.

Gottes = WTG
In dem Falle habe ich Verständnis für Lügen.

Etwas ganz Anderes ist es, wenn gelogen wird, um Bibeltexte zu verändern oder die eigene Geschichte zu fälschen...


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Die Zeugen Jehovas

22.12.2014 um 21:16
@Susa78
Guten Abend,

so großzügig war die Organisationsleitung aber mit den Anhängern ihrer Glaubensgemeinschaft in Malawi nicht. Dort hätten ohne die ignorante Schlachtopferpolitik Tausende ihr Leben behalten können.

Im Übrigen raspelt die Organisation gern Süßholz wenn es um ihre "Loyalität Jehovas gegenüber bis in den Tod" geht. Die von dir genannte Vorgehensweise heißt im Volksmund einfach "die Fahne nach dem Wind drehen".

Würden sie den gleichen Grundsatz auch bei Bluttransfusionen anwenden, so bekämen auch Zeugen eine lebensrettende Transfusion. Wenn ein Erwachsener sich dafür entscheidet, dies abzulehnen ist das eine Sache, aber bei Kindern dürften sie ruhig öfter lügen und Behandlungen zulassen, oder?

Das Lügen bezieht sich ja nicht nur (eigentlich gar nicht, auch wenn es behauptet wird) auf lebensrettende Maßnahmen wie von dir beschrieben. Man erinnere sich an die "Galileo"-Sendung vom 30. Mai 2013, wo Herr Slupina als Sprecher der Org. in Selters auf die Frage, warum die Artikel in den Zeitschriften "Der Wachtturm" und "Erwachet" keine Autorennamen enthalten, antwortete: "Da ist der Autor eben Gott selbst." Will man sie aber auf die ständigen Korrekturen der Lehrmeinung in den Zeitschriften ansprechen kommt die Ansage, die Zeitschriften seien ja nicht inspiriert. Ja was denn nun?

Aber Fakt ist halt auch hier wieder: Der einfache Zeuge darf nicht unbedingt, was die Oberen selbstverständlich tun.


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Die Zeugen Jehovas

23.12.2014 um 18:49
ich finde das sind genau so gleichwertige menschen wie alle anderen, nur sie haben halt andere Ansichten


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Die Zeugen Jehovas

23.12.2014 um 18:55
@Cherymoya
Aber was für Ansichten? Ansichten, die Menschenleben und ihre Psychen zerstören können!
Informiere dich bitte erstmal über die ZJ, bevor du sie verharmlost. Dieser Thread hier ist ein gutes Informationsmittel, weil hier sowohl Neutrale, Gegner, als auch ZJ selbst hier sind.


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Die Zeugen Jehovas

23.12.2014 um 19:17
Die größte Waffe der ZJ ist, dass man sie für harmlos hält.

Zwar haben sie nicht ganz so brutale Methoden wie die Scientologen, aber sie betreiben eine ausgeklügelte Gedankenkontrolle oder Gedankenüberwachung:

Gedankenüberwachung

Besorgniserregend ist, dass viele glauben, die Zeugen Jehovas stellten kein Problem dar, denn in Wirklichkeit bildet diese destruktive Sekte eine wach­sende gesellschaftliche Bedrohung. Die Zeugen Jehovas sind Opfer einer Gedankenkontrolle (mental control), der sie während ihrer Versammlungen wie auch beim Lesen des Wachtturms anderer Bücher unterliegen. Während der wöchentlichen Studie des Wacht­turms glaubt der Studierende Zeuge Jehovas, sich eine Meinung zu bilden, die der eingebildeten Wahrheit seiner Glaubensüberzeugung entspricht. Er liest die vornummerierten Abschnitte und beantwortet die dazu vorgegebenen Fragen durch in den Text hineingelegte Antworten. Der Zeuge merkt nicht, wie die psychologisch abgestimmten Texte, das ständige Aufsagen im Frage-­Antwortspiel und die einseitigen und verfälschenden Informationen, sein Denken immer stärker manipulieren und sein Vertrauen in alles der Wachtturm-Organisation außerhalb zerstören und durch Werte ersetzen, die nur die Zeugen Jehovas vertreten.

(Zitiert nach Informationsdienst ehemaliger Zeu­gen Jehovas in Deutschland - www.infolink-net.de).

Die Führungsspitze in Brooklyn kontrolliert nicht nur das Verhalten des „Jüngers", sondern auch sein Denken und Gefühlsleben einschließlich seines Sexuallebens. Selbst die Informationen, die dem Opfer zukommen, werden kontrolliert. Die Führer halten ihre Anhänger derart straff organisiert zusam­men, dass diese auf Distanz zu Büchern und Personen gehen, die ihnen die Irrtümer oder bewussten Verfälschungen der Organisation aufzeigen könnten. Die Jünger haben selbstverständlich nicht die geringste Vorstellung von dem, was wirklich vor sich geht. Hier halte ich es für angebracht, die ein ungutes Gefühl hinterlassende Definition von „Gedankenkontrolle" durch Charles Manson anzuführen: „Ich kann jede beliebige Person von jeder beliebigen Sache überzeugen, wenn ich es mit entsprechender Intensität tue und wenn diese Person keine andere Informationsquelle hat als die meinige."

Es steht ganz außer Zweifel, dass die psychologischen Schäden, die die Zeugen Jehovas im Individuum, in der Familie und in der Gesellschaft an­richten, eine immense Gefahr für die öffentliche Ordnung darstellen. Wie jene Institutionen zum Besten gehalten werden, die so naiv sind zu glauben, die öffentliche Ordnung sei nicht gefährdet und sich den Luxus leisten zu können, das Problem zu ignorieren, zitiere ich den zweiten Präsidenten der WTG, Joseph Franklin Rutherford:

„Die, die zu uns gehörten, sich aber von uns getrennt haben, können wir nicht töten, weil die Gesetze es nicht erlauben. Aber wenn wir jetzt schon die totale Herrschaft ausüben könnten, würden wir sie auf der Stelle töten."


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Die Zeugen Jehovas

23.12.2014 um 19:27
Conzaliss schrieb:„Die, die zu uns gehörten, sich aber von uns getrennt haben, können wir nicht töten, weil die Gesetze es nicht erlauben. Aber wenn wir jetzt schon die totale Herrschaft ausüben könnten, würden wir sie auf der Stelle töten."
Dieser Satz stammt nie und nimmer von den Zeugen Jehovas.


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