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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

12.628 Beiträge, Schlüsselwörter: Trinität, Dreifaltigkeit, Dreieinigkeit

Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

30.09.2013 um 21:28
@HatwenigAhnung
HatwenigAhnung schrieb:Wenn diese ganze Tauferei von Generation zu Generation geht, und eigentlich nach vieler Menschen Meinung sinnlos ist, wieviel heiliger Geist ist nach 2 Generationen Tauferei dann denn noch vorhanden, wenn man den heiligen Geist nur durchs taufen bekommt?
Ja ist schon richtig. Nur stehe ich weiterhin auf dem Standpunkt, dass der Täufer nicht unbedingt den HG haben muss, er müsste vielleicht nicht mal die Bibel kennen, könnte auch ein Atheist sein...
So wie ich die Bibel vestehe kommt es NUR auf die Einstellung des Täuflings an.
HatwenigAhnung schrieb:Meiner Ansicht nach, wird viel zu oft mit dem heiligen Geist rumgeprahlt, als er doch tatsächlich vorhanden ist.
Da gebe ich Dir recht und vor allem sollte niemand - auch wenn jemand den HG hätte - damit prahlen. Das ist in meinen Augen ein Gebot der Demut.


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pere_ubu
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

30.09.2013 um 21:39
@Optimist
Optimist schrieb:Ja ist schon richtig. Nur stehe ich weiterhin auf dem Standpunkt, dass der Täufer nicht unbedingt den HG haben muss, er müsste vielleicht nicht mal die Bibel kennen
die taufe ist damit verbunden jünger zu machen.

(Matthäus 28:19) . . .Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes,


daher wird das weder ein weihnachtsmann noch ein atheist machen können....


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

30.09.2013 um 21:43
@pere_ubu
Wie ich ja auch schon schrieb, man wird Glaubensbrüder bevorzugen.

Aber hast eigentlich schon recht, dieser Vers ist tatsächlich ein Hinweis darauf, dass nicht Jeder taufen kann. Danke für diese Erleuchtung :)


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

30.09.2013 um 21:47
@Optimist
Optimist schrieb:Nur stehe ich weiterhin auf dem Standpunkt, dass der Täufer nicht unbedingt den HG haben muss, er müsste vielleicht nicht mal die Bibel kennen, könnte auch ein Atheist sein...
Dann kann ich mich ja auch gleich selbst inne Badewanne legen und schwupps bin ich einmal untergetaucht.

Überdenk das lieber nochmal.


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pere_ubu
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

30.09.2013 um 21:50
Optimist schrieb:Nur stehe ich weiterhin auf dem Standpunkt
deine standpunkte sind offenbar immer noch wie blätter im wind ;)


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

30.09.2013 um 21:51
@Optimist
Optimist schrieb:Aber hast eigentlich schon recht, dieser Vers ist tatsächlich ein Hinweis darauf, dass nicht Jeder taufen kann.
So, und nun nochmal die Frage: Woher soll ich sichergehen, das mich denn auch einer tauft, der mich taufen darf?
Woher weiß man wer heiligen Geist hat und wenn nicht, wird man das jemals in seinem Leben herausbekommen?
Haben also einige die A...karte gezogen?


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

30.09.2013 um 22:12
@HatwenigAhnung
HatwenigAhnung schrieb:Woher weiß man wer heiligen Geist hat
An WEN richtet sich DAS?
pere_ubu schrieb:(Matthäus 28:19) . . .Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes,
Hatten diese Personen den HG?

Worauf ich hinaus will, ist es unbedingt erforderlich, dass es jemand macht, der den HG hat?


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

30.09.2013 um 22:27
@Optimist

Ein Zitat:

Eine Kirche ohne den Geist ist ebenso hilflos wie es Israel in der Wüste gewesen wäre, wenn sich die Feuersäule von ihnen entfernt hätte. Der Heilige Geist ist unsere Wolke am Tag und unser Feuer bei Nacht. Ohne ihn irren wir ziellos durch die Wüste.

-----------------------------------------------------------------------------------------

Was passiert, wenn man in so eine Gemeinde kommt und dann von ihnen getauft wird und die Gemeinde nicht verlassen soll, wie Paulus es sagt?

Ich bin mir sicher, das es nur jemand darf, der heiligen Geist hat.


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Citral
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

30.09.2013 um 23:41
Das ist ein Thema was voll sinnlos ist und deswegen auch nicht so direkt in der Bibel erwähnt wird.

Wenn man gläubig wird, von wem lässt man sich dann Taufen? Geht man dann zum Muslimen oder Buddhist seines Vertrauens? Nein, natürlich nicht. Sondern man sucht sich ein Gleichgesinnten der ebenso gläubig ist.

Was verstehen Ungläubige denn von der Taufe, wenn sie es halbwegs ernst nehmen können.


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

01.10.2013 um 00:06
@Citral
Citral schrieb:Das ist ein Thema was voll sinnlos ist und deswegen auch nicht so direkt in der Bibel erwähnt wird.
Was ist denn an diesen ganzen Themen sinnlos?
Alles nicht so wichtig und die Suppe wird eh kälter gegessen, als sie gekocht wird?

Edith einmal
Citral schrieb:Wenn man gläubig wird, von wem lässt man sich dann Taufen? Geht man dann zum Muslimen oder Buddhist seines Vertrauens?
Sollte man dann zum Christen seines Vertrauens gehen?


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Citral
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

01.10.2013 um 00:29
@HatwenigAhnung
Ich meine das Thema bei wem man sich taufen lässt und ob ein Ungläubiger auch taufen darf.

Ja man sollte zu einem Christen gehen und sich taufen lassen. Man kann natürlich nicht überprüfen ob dieser ein echter Christ ist, sprich den Heiligen Geist hat, aber hat eigentlich keine Auswirkung auf sein eigene Beziehung zu Gott, wenn man es unwissend tut, denn Gott schaut in die Herzen.


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

01.10.2013 um 00:37
@Citral
Citral schrieb:aber hat eigentlich keine Auswirkung auf sein eigene Beziehung zu Gott,
Also spricht nix dagegen, wenn ich mir meinen eigenen Gott stricke, weil es ja sein kann, das ich bei der Taufe einem falschen auf den Leim gegangen bin?


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Citral
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

01.10.2013 um 00:38
@HatwenigAhnung
Bei der Taufe einen falschen Gott oder einen falschen Täufer?

Wenn du einen falschen Gott meinst, dann hilft dir die Taufe auch nix.


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

01.10.2013 um 00:39
@Citral

Einen falschen Täufer natürlich.

Edith nochmal:
Übrigens spricht es eher dafür, das man bei einem falschen Täufer auch einen falschen Gott bekommt, oder?


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Citral
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

01.10.2013 um 00:44
@HatwenigAhnung
Wie gesagt, ich denke, dass ändert überhaupt nix. Gott weiß, dass du unwissend warst, wie viele Menschen sind wohl von so einem Täufer getauft wurde.

Zudem die Taufe ein Zeugnis darstellen soll und da passiert nix errettendes bzw. der Empfang des Heiligen Geistes wie es oft gepredigt wird.

Mit der Taufe zeigt man der Welt, dass man ein Nachfolger von Jesus Christus ist.

Das ein Christ selbst einen Christen bzw. eine christliche Gemeinde als Täufer nehmen sollte ist eigentlich selbstverständlich.

Mit einem platten Reifen geht man auch nicht in den Bioladen um die Ecke.


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pere_ubu
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

01.10.2013 um 00:53
Citral schrieb:Zudem die Taufe ein Zeugnis darstellen soll und da passiert nix errettendes bzw. der Empfang des Heiligen Geistes wie es oft gepredigt wird.
dann les mal in der apostelgeschichte:

(Apostelgeschichte 19:1-6) . . .Im Laufe der Ereignisse zog Paulus, während sich Apọllos in Korinth befand, durch das Landesinnere und kam nach Ẹphesus hinab und fand einige Jünger vor; 2 und er sprach zu ihnen: „Habt ihr heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet?“ Sie sagten zu ihm: „Nun, wir haben nicht einmal gehört, daß es heiligen Geist gibt.“ 3 Da sagte er: „In was seid ihr denn getauft worden?“ Sie sprachen: „In die Taufe des Johạnnes.“ 4 Paulus sagte: „Johạnnes taufte mit der Taufe [als Symbol] der Reue, indem er dem Volk sagte, daß sie an den glauben sollten, der nach ihm komme, das heißt an Jesus.“ 5 Als sie das gehört hatten, wurden sie im Namen des Herrn Jesus getauft. 6 Und als Paulus ihnen die Hände aufgelegt hatte, kam der heilige Geist über sie, und sie begannen in Zungen zu reden und zu prophezeien.


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Citral
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

01.10.2013 um 01:08
@pere_ubu
Ist mir bekannt und ich denke das ist eine Ausnahme.

Denn.....
Apostelgeschichte 8, 16-17
denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren nur getauft auf den Namen des Herrn Jesus. 17 Da legten sie ihnen die Hände auf, und sie empfingen den Heiligen Geist.
Auch in dem von dir zitierten geht heraus, dass es durch die Handauflegung geschah, weswegen leider unter den charismatischen Gemeinde der Heilige Geist durch Handauflegung versucht wird weiterzugeben.
Apostelgeschichte 8,13.18-19
Simon aber glaubte auch und hielt sich, nachdem er getauft war, beständig zu Philippus; und als er sah, dass Zeichen und große Wunder geschahen, geriet er außer sich.
Als aber Simon sah, dass durch die Handauflegung der Apostel der Heilige Geist gegeben wurde, brachte er ihnen Geld 19 und sprach: Gebt auch mir diese Vollmacht, damit jeder, dem ich die Hände auflege, den Heiligen Geist empfängt!
Hier wurd auch jemand getauft, der offensichtlich kein Jünger von Jesus war und den Heiligen Geist nicht hatte. Genau wie bei der Kindestaufe die heute stattfindet.

Es gilt also immernoch
Johannes 3,8
8 Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.
Ich bin der Meinung bei den meißten geschieht es direkt nach der bekehrung die aus dem vollsten Herzen und ungeheuchelt geschieht. So war das bei mir auf jedenfall.


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pere_ubu
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

01.10.2013 um 01:15
selbst "glühende anhänger" , die zudem recht bewandert waren in den schriften mussten sich belehren lassen :

(Apostelgeschichte 18:24-26) . . .Nun traf ein gewisser Jude namens Apọllos, von Alexạndria gebürtig, ein beredter Mann, in Ẹphesus ein; und er war in den Schriften gut bewandert. 25 Dieser [Mann] war über den Weg Jehovas mündlich unterwiesen worden, und glühend im Geist, ging er daran, die Dinge über Jesus auf richtige Weise zu reden und zu lehren, doch war ihm nur die Taufe des Johạnnes bekannt. 26 Und dieser [Mann] fing an, in der Synagoge freimütig zu reden. Als Priscịlla und Ạquila ihn hörten, nahmen sie ihn zu sich und erklärten ihm den Weg Gottes noch genauer. . .


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Citral
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

01.10.2013 um 01:29
@pere_ubu
Und was hat das mit dem Thema zu tun?


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pere_ubu
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

01.10.2013 um 01:30
was hat die taufe denn hier überhaupt mit dem thema zu tun? @Citral


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

01.10.2013 um 01:32
@pere_ubu
Gar nix, war aber grad Thema :D und wollt fragen, was dein davoriger Post über die Taufe bzw. Taufe mit dem Heiligen Geist beizutragen hat. ^^


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pere_ubu
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

01.10.2013 um 01:35
@Citral

tja ,wer lesen kann iss im vorteil, da steht:
pere_ubu schrieb: doch war ihm nur die Taufe des Johạnnes bekannt


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Citral
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

01.10.2013 um 01:36
@pere_ubu
Ja war es ihm... kannst mich bisschen tiefer in deinen Gedanken einführen?


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pere_ubu
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

01.10.2013 um 01:46
@Citral


am besten mal wieder zurück zum thema.

vor 400 n.chr. war die trinität unbekannt ,wie die aussagen früherer nachfolger christi aufzeigen:

Dreieinigkeit & Trinität

sind unbiblisch!

Teil 4



Die historischen Wurzeln der Dreieinigkeit - 01

Es ist keineswegs so, wie viele Christen meinen, dass das Dogma der Dreieinigkeit unter Christen unumstritten ist oder jemals war. Ganz im Gegenteil: Unter den zahlreichen Glaubensstreitigkeiten, die die christliche Welt der ersten Jahrhunderte in Bewegung hielten, war eine der wichtigsten der Kampf um die Frage nach dem Wesen Christi und seinem Verhältnis zu Gott dem Vater. Je mehr die Botschaft von Jesus im Römischen Reich Fuß fasste, umso mehr wurde sie mit dem Götzenglauben der Römer konfrontiert (s. 1. Kor. 8:6).

Für einen Römer war die Dreiheit Jupiter (als Göttervater), Juno (als dessen Gemahlin) und Minerva (als deren Tochter) wichtig, sie galten als die Haupt- und Schutzgottheiten des römischen Staates. Auch die heidnische, neuplatonische Philosophie dachte sich das Göttliche trinitarisch. Zwar war die Botschaft von einem Gott des neuen Christentums klar – aber wer war dann Jesus, der Sohn Gottes? Ein zweiter Gott, gleich Seinem Vater?

Arius, ein gelehrter Presbyter von Alexandrien (256-336 n.Chr.), widersprach dem und lehrte die bis dahin traditionelle Position der Kirche, dass der Gottessohn dem Gottvater untergeordnet (subordiniert) sei und als Mittler zwischen Gott und den Menschen stehe. Mit dieser Kernaussage stand Arius, wie wir gesehen haben, auf der Grundlage der Bibel - zusammen mit allen anderen Kirchenvätern der damaligen Zeit.

Justin der Martyrer (133 - ca.163), hielt damals Jesus nicht etwa für "wesensgleich", sondern erkannte ihm nur die "zweite Stelle nach dem unwandelbaren und ewigen Gott, dem Weltschöpfer" zu.

Irenäus (ca. 130-200) sagte zu Joh. 14:28 (Der Vater ist größer als ich): "...dass wir von ihm (Christus) lernen, dass der Vater der Allerhöchste ist. ‚Der Vater ist nämlich größer als ich‘.

Deswegen also hat unser Herr gelehrt, dass auch hinsichtlich seiner Erkenntnis der Vater allen überlegen ist.“ Zu Eph. 4:6 (ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen) schreibt er: „So ergibt sich ein Gott Vater, der über alles und durch alles und in allem ist. Über allen nämlich ist der Vater, und er selbst ist das Haupt Christi“ (Gegen die Häresien, Buch V, Kapitel 18. 2).

Origenes (185-254), ein führender Kirchentheologe, lehrte in gleicher Weise.

Tertullian (160-230) ordnete den "Geist" dem "Sohn" genauso unter, wie er diesen dem "Vater" unterordnete

Klemens von Alexandria (ca. 150-215) legte Joh. 17, 3 (Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.) so aus: „Man muss ... die größte und wichtigste der zum ewigen Leben führenden Lehren der Seele einprägen, die in der Erkenntnis besteht, dass der ewige Gott der Geber ewiger Güter und der erste und höchste und der eine und gute Gott ist. Daher ermahnt der Herr den, der nach dem wahren Leben strebt, zuerst den kennen zu lernen, den niemand erkennt als der Sohn und wem es der Sohn offenbart‘ (Matth. 11:27), sodann als zweites nach Gott die Größe des Heilandes ... zu erfassen“.

Novatian (ca. 200-258) sagte zu Joh. 10:30 (Ich und der Vater sind eins.):„Er sagt ferner ‚eins‘, und die Häretiker sollen bedenken, dass er nicht ‚einer‘ sagt. Als Neutrum bezeichnet ‚eins‘ nämlich die Harmonie in einer Gemeinschaft und nicht die Einzigartigkeit der Person ... die Aussage ‚eins‘ jedoch sollte auf den Einklang untereinander und die Übereinstimmung im Denken und die Verbundenheit in der Liebe gehen. Deshalb bilden wirklich Vater und Sohn eine Einheit durch ihre Einmütigkeit und Liebe“ (De Trinitate - Über den dreifaltigen Gott, Kapitel 27).

Dem Urchristentum waren trinitarische Vorstellungen also völlig fremd [37, S. 49]. Woher sollten sie diese auch kennen? Jesus selbst lehrte keine Trinität, auch Paulus machte völlig gegenteilige Aussagen. Die ersten Christen kannten nur einen Gott, den Vater, dem Sein Sohn untergeordnet war; der Heilige Geist war der Geist Gottes und nicht von ihm zu trennen und somit keine eigene "Person". Die Idee einer christlichen Version bekannter heidnischer trinitarischer Konzepte kam erst später auf:

Der einflussreiche Athanasius (298-373), als Nachfolger des abgesetzten Arius selbst Bischof von Alexandria, vertrat als einer der ersten energisch die Auffassung, dass der Gottessohn genau so groß sein müsse wie der Vater. Daneben gab es aber auch noch Philosophien, die stärker die Einheit betonten und die drei „Personen“ als verschiedene Sichten auf das Gleiche (Modalismus) betrachtet werden sollten, wie die Päpste Vikor I., Zephyrin und Kallist behaupteten. Die Streitereien uferten auch in der Bevölkerung aus und bedrohten die Ruhe im Reich und damit auch die Macht des Kaisers Konstantin. So berief er 325 in Nizäa ein Konzil ein, um die Einheit der Staatskirche mit einem einheitlichem Dogma (später Nizänisches Glaubensbekenntnis genannt) wieder zu erzwingen.

Es sollte strittige Fragen über die Göttlichkeit Christi klären und führte das nichtbiblische Wort homousios ein (griechisch: „von der gleichen Substanz - der Begriff entstammte wie andere der katholischen Dogmatik der Lehre der damaligen Gnostiker), das besagte, Christus sei wesensgleich mit Gott. Damit entschied sich das Konzil gegen die Auffassung von der Wesensähnlichkeit Christi mit Gott (homoiousian: „von ähnlicher Substanz”, ebenfalls ein nichtbiblischer, aber der etwas zutreffendere Begriff). Christus war auf einmal "wahrer Gott von wahren Gott" - im Widerspruch zum Neuen Testament und zum Glauben der gesamten Urchristenheit. Damit wurde der Arianismus verworfen und Arius selbst mit zwei Bischöfen verbannt. Auf den Besitz seiner Schriften stand Todesstrafe.

Arius wurde schließlich 336 in Konstantinopel vergiftet, nachdem er zuvor rehabilitiert worden war. Der theologische Streit zwischen Katholiken und Arianern tobte noch viele Jahrzehnte lang in beiden Hälften des römischen Reiches - wobei die Katholiken schließlich die Oberhand behielten. Die Arianer wurden verketzert, vertrieben, enteignet und umgebracht. In der östlichen Kirche neigten aber dennoch nach wie vor viele dem Arianismuns zu. Athanasius führte weiter einen wechselvollen Kampf, wurde selbst mehrere Male verbannt und zurückgerufen.

Der kaiserlich diktierte Athaniasmus hatte also keinen Rückhalt im Volk und Klerus mehr, es setzte sich langsam wieder der biblische Arianismus durch und galt um 359 als offizielle Glaubenslehre. Der politisch starke und anthanasisch getaufte römischen Kaiser Theodosius I. (347-395) erzwang jedoch ein neues Konzil in Konstantinopel 381, um das alte Bekenntnis wieder aufleben zu lassen - ergänzt um eine Erklärung zum Heiligen Geist, später bekannt als Nizänokonstantinopolitanum.

Der "Heilige Geist" ging fortan nach Vorgabe der Staatskirche aus dem Vater "hervor" (nach der westlichen Kirche zusätzlich auch noch vom Sohn, sog. "Filioque"-Streit) und musste neben dem Vater und Seinem Sohn verherrlicht und angebetet werden, was auch keine biblische Grundlage hat. Die politischen Auswirkungen waren aber beachtlich (worauf es wohl auch ankam), denn mit diesem 2. Ökumenischen Konzil (dem 1. Konzil in Konstantinopel im "Codex Justinianus alias Corpus irius civilis") wurde die Einheit des Glaubens wiederhergestellt und damit die staatsstabilisierende orthodoxe katholische Staatskirche errichtet. Dieser Codex war reichsrechtlich sanktioniert, was bedeutete, dass man bei Widerspruch seine bürgerliche Existenz aufs Spiel setzte.

50 Jahre später wurde in Ephesus (431) Maria zudem als "Muttergottes" (Theotokos, Gottesgebärerin) dogmatisiert. Auch dieses Konzil hat wieder ein Kaiser geleitet: Theodosius II., der gegen den Patriarchen von Konstantinopel, Nestorius, Verbündete suchte, um ihn dann als "ruchlosen" Ketzer verurteilen und vertreiben zu können. Sein Verbrechen: Er hatte vor dem Kult einer "Gottesmutter" gewarnt; Maria könne nur als "Christusgebärerin" (Christotokos) bezeichnet werden. Ein Verbündeter von Theodosius II. ist Kyrill, der Bischof von Alexandria. Er intrigiert geschickt und lässt abstimmen, bevor die Sympathisanten von Nestorius angereist sind. Großzügige Schmiergelder und Geschenke helfen, seine Meinung als Beschluss abzusichern (GEO 01/11). Sachlich hatte Nestorius freilich recht. Denn nach der Bibel ist Jesus nicht Gott, daher hat Maria auch keinen Gott geboren. Die Bezeichnung "Mutter Gottes" suggeriert darüber hinaus, dass Maria größer wäre als Gott oder dass Gott ihr Kind war. Der Kirche jedoch ist ein Geniestreich gelungen: Auch mit einer weiblichen Gottheit kann die Staatskirche nun dienen.

Denn die Ursprünge des Mutterkults sind uralt - und babylonisch: Deren Hauptgöttin Ischtar wurde als "Mutter des Himmels, Königin, Allmächtige" verehrt, schrieb ihrem Sohn ebenfalls göttliche Eigenschaften zu und wurde so als "Muttergottes" verehrt. Der Mutterkult geht von hier in die ganze Welt, nur leicht abgewandelt und mit anderen Namen versehen (Ägypten: Isis und Horus; Phönizien: Astarot und Baal; Griechenland: Aphrodite und Eros; Rom: Venus und Amor). In Ephesus hieß die verehrte Muttergottes "Artemis" (In Apg. 19:34 schreit die Menge: „Groß ist die Artemis der Epheser! Groß ist die Artemis der Epheser!"). Ausgerechnet in diesem Ephesus wurde nun den Menschen mit Segen des Klerus ermöglicht, den heidnischen Gottesmutterkult mit Maria weiter zu betreiben - bis heute.

An Maria-Wallfahrtsorten ist von Christus selten die Rede und selbst Gott scheint in der Volksfrömmigkeit schon unter Maria zu stehen. Der neue Katechismus der katholischen Kirche erklärt mit einem Zitat vom 2. Vatikanischen Konzil: "Schon seit ältester Zeit wird die selige Jungfrau unter dem Titel der ´Gottesgebärerin` verehrt, unter deren Schutz die Gläubigen in allen Gefahren und Nöten bittend Zuflucht nehmen." Damit wird die Basis der biblischen Lehre klar verlassen, denn Maria wird in Gottes Wort nie angebetet oder besonders verehrt und es gibt nicht einen Fall, dass sie jemandem auf wunderbare Weise geholfen hätte, und auch keine Verheißung, dass sie das könnte oder täte, schon gar nicht nach ihrem Tod. In der Bibel wird Schutz und Hilfe allein bei Gott bzw. Christus gesucht, verheißen und gefunden. Papst Benedikt XVI. bezeichnet Maria sogar als "Mittlerin und Dolmetscherin, die den Menschen, die Evangelien sowie die Heilsgeschichte näher bringen und verständlicher machen kann". Somit nimmt Maria nach katholischer (Irr-)Lehre also die Stellung Christi ein, der aber nach biblischer Aussage alleiniger Mittler ist (1.Tim. 2:5) - obwohl diese naheliegende Folgerung von offizieller Seite abgewiesen wird.

In der Praxis ist es aber so, da entsprechend des Dreieinigkeitsdogmas Jesus zu Gott geworden ist, dass die vakante Stelle des Mittlers nun von Maria besetzt wird. Auch der Begriff "Mittlerin" wird nie in der Bibel für Maria verwendet. 1997 wollten fast fünf Millionen Katholiken aus 157 Ländern, darunter 500 Bischöfe und 42 Kardinäle sogar noch weiter gehen: Diese haben eine Forderung aufgestellt, mit der selbst der sonst so marienfromme Papst Johannes Paul II. Probleme hatte und die dann auch von einer von ihm einberufenen Kommission abgelehnt wurde. Ihnen genügen die vier bisherigen Mariendogmen nicht, die schon allesamt mit der Bibel nichts mehr zu tun hatten. Sie wollen die Jahrhunderte alte geduldete Frömmigkeitspraxis in offizielle Formen gegossen sehen und die vergottete Maria neben Jesus nun auch offiziell noch als „Miterlöserin“ anbeten dürfen.

Damit würde sie auf einer Stufe mit dem eigentlichen (und biblisch alleinigen) Erlöser Christus stehen: Aus der ohnehin schon unbiblischen Dreifaltigkeit, der Trinität von Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist, würde sogar eine Vierfaltigkeit mit Maria, der Mutter des Gottessohns. Maria würde in der katholischen Lehre von der Mittlerin zur eigenständigen Gottheit aufsteigen, die ältesten Ursprünge der weiblichen Gottheit (Mutter Erde) zögen über die Hintertür der Marienfrömmigkeit in den katholischen Himmel ein (Focus 52/1997). Richtig ist allerdings, und da hat Benedikt XVI. zweifelsfrei Recht, dass es großen Bedarf gibt, den Menschen die Heisgeschichte und die Lehre der Bibel näher zu bringen, denn die katholische Kirche hat hierin kläglich versagt. Besonders kritisch ist zu sehen, dass sie biblische Inhalte mit biblisch klingendem Vokabular bis zur Unkenntlichkeit verdreht hat. Maria kann hier aber nicht helfen, denn sie ist seit Hunderten von Jahren tot.

http://haroldgraf.blog.de/2012/02/23/dreieinigkeit-trinitaet-unbiblisch-teil-12907987/

die dreieinigkeit war dem urchristentum also völlig fremd. bei all den dick herausgestellten personen handelt es sich um zeitnähere zeugen als die auf den konzilen im 4. jahrhundert.


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

01.10.2013 um 02:25
Citral schrieb:Ja war es ihm... kannst mich bisschen tiefer in deinen Gedanken einführen?
Finde ich jetzt aber nicht nett, dass Du mitten im Gedanken abgebrochen hast, @pere_ubu

Man hätte es ja auch - mit bisschen gutem Willen - im Bibelthread fortsetzen können.

Mir sind übrigens Deine Gedanken genauso unklar, bzw. was das mit
Citral schrieb:Taufe mit dem Heiligen Geist^^
tun hatte.


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