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Islam - Eine friedliche Religion?

8.566 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Religion, Islam ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Islam - Eine friedliche Religion?

12.02.2021 um 12:23
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:In Europa gab es keine Ära der Sklaverei. Das betraf eher die neue Welt.
In Europa gab es jahrhundertelang die Leibeigenschaft. Von der Fürsten und Kirchen fleißig profitierten. In Russland z. B. erst abgeschafft 1861 (laut Wiki), in Rumänien 1863. Allerdings hielt der russische Adel und die Großgrundbesitzer, wozu auch die orthodoxe Kirche gehörte, überwiegend nichts von dieser "Gefühlsduselei" und behandelte die Bauern auch weiterhin so mies wie vorher. Was dann über weitere Stationen in die Oktoberrevolution 1917 mündete. https://www.lpb-bw.de/februarrevolution-1917
Interessant, so Einblicke in vergangene Zeiten. Ganz andere Lebensverhältnisse, ganz andere Zustände.


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Islam - Eine friedliche Religion?

12.02.2021 um 12:24
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Die Leute damals kannten nichts anderes,
die kannten auch Diebstahl und Mord.
nur da haben sie die Gläubigen gedacht: nö, das gefällt uns nicht, das bestrafen wir.

Die Befreiung aus der Sklaverei und der Exodus ist ein zentrales Element.
Sie wußten, dass das nicht in Ordnung ist.


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Islam - Eine friedliche Religion?

12.02.2021 um 12:29
Zitat von KybelaKybela schrieb:Die Befreiung aus der Sklaverei und der Exodus ist ein zentrales Element.
Sie wußten, dass das nicht in Ordnung ist.
Da hat der simple Pragmatismus - die dem Menschen immanente Faulheit - über alle Lektionen der Vergangenheit gesiegt. Das junge Christentum hat sich auch über die Sklaven ausgebreitet, denen viele andere Religionen und Kulte verschlossen waren. Seltsam daß das Christentum dann später wieder kein Problem mit der Sklaverei hatte, oder? Die Versklavung von dunkelhäutigen Völkern wurde sogar explizit mit der Religion begründet "wir bringen euch die Bibel, dafür müßt ihr uns als Sklaven dienen".
Und heute tun Christen gern so, als wären die Menschenrechte mit dem Gleichheitsgrundsatz und dem Verbot von Sklaverei auf dem Mist des Christentums gewachsen.


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Islam - Eine friedliche Religion?

12.02.2021 um 14:36
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Heron von Alexandria) nie hinaus, menschliche Arbeitskraft war einfach billiger und einfacher zu bekommen.
Dabei hätten die Römer die Dampfeisenbahn in ihrem riesigen Reich wunderbar einsetzen können, für eine
Sorry Unsinn.... Es gab da diese Spielerei... Aber für ne echte Dampfmaschine fehlte vielea nicht zuletzt die Metallurgie etc...
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:In Europa gab es jahrhundertelang die Leibeigenschaft. Von der Fürsten und Kirchen fleißig profitierten. In Russland z. B. erst abgeschafft 1861 (laut Wiki),
Leibeigenschaft und Sklaverei ist noch etwas Unterschiedlicher Natur...
Zitat von KybelaKybela schrieb:Die Befreiung aus der Sklaverei und der Exodus ist ein zentrales Element.
Sie wußten, dass das nicht in Ordnung ist.
Es ist aber ne fiktive Geschichte..


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12.02.2021 um 14:55
Kommt bitte zurück zum Thema.


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12.02.2021 um 15:35
@Kybela
Zitat von KybelaKybela schrieb:hängt davon ab, in welchem politischen Kontext sie eingebettet ist. Ob zB der Staat säkular ist.
Das ist doch keine Antwort auf meine Frage.
Der Kontext ist die Realität im hier und jetzt. Was denkst du also, welches die gefährlichste Religion der Welt ist?
Zitat von KybelaKybela schrieb:es zeigt, dass Religionen ihre religiösen Vorstellungen ändern können.
man kann aus Islam/Judentum/Christentum beliebiges basteln. Einen gefürchteten Gottesstaat oder einen Hoppelhäschen-Streichelzoo.
Aber eben nur wenn sie dazu gezwungen werden und da Islamkritik ja verpönt wird und man öffentlich kaum darüber spricht, gibt es auch keinen Grund sich anzupassen.

Zudem benutzt du deine Vergleiche um zu relativieren nicht um Veränderungspotential aufzuzeigen.


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Islam - Eine friedliche Religion?

12.02.2021 um 17:23
Zitat von drachimdrachim schrieb:und man öffentlich kaum darüber spricht,
wir leben in unterschiedlichen Realitäten
Zitat von drachimdrachim schrieb:deine Vergleiche um zu relativieren
nicht um die Gefährlichkeit abzuschwächen. In bestimmten Ländern ist es verdammt gefährlich, Ehebruch zu begehen, ein Atheist oder LGBT zu sein.
Auch ist der Anteil der Kreatonisten verdammt hoch, und Evolution in Schulen entfernt (siehe Türkei).
Zitat von drachimdrachim schrieb:nicht um Veränderungspotential aufzuzeigen.
habe ich durchaus bereits erwähnt. Es gibt zB liberale Tafsire.

Frauen in den 70er Jahren im Iran:


iran
https://img.wtvideo.com/images/original/20541.jpg

Sieht doch recht liberal aus ...


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Islam - Eine friedliche Religion?

12.02.2021 um 17:40
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Daselbe muss du dann auch über Muslime sagen. Oder wenn du über die AfD sprichst, sagst du und andere Muslime auch nicht. Aber wir Muslime machen das auch, wir sind da ziemlich bigot.Kuck hier im Koran steht dasselbe. Müsstest du aber.
Das ist dasselbe.
Ich halte den Vergleich zwischen Partei und einer Religion doch für sehr weit hergeholt.
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Muslime dürfen dann nach deiner Logik gar nichts kritisieren bzw. alles was sie kritisieren sind dann Doppelstandarts und Rosinenpickerei ist,
Natürlich darf jeder kritisieren, aber wenn man mit zweierlei Maß muss man sich eben den vorwurf gefallen lassen.
Zitat von blueavianblueavian schrieb:da Mohammed sogut wie jedes Menschrecht auch Mohammed gebrochen hat oder irgendwo im Koran oder den Hadithen dasselbe steht. Teilweise auch von Allah selbst begangen wie z.b. Völkermord (das steht auch in der Bibel).
Erstmal als der Prophet Mohammed lebte gab es keine Menschenrechte, der lebte im 7. Jahrhundert, Menschenrechte waren da noch lange nicht bekannt. Gott selber hat sicherlich nie irgendwelche Verbrechen und Völkermorde begangen, das waren Menschen die das taten. Und in der Bibel können keine "Völkermorde" von Mohammed stehen, da die Bibel älter ist.
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Der Unterschied im Christentum ist aber, dass für viele die Gesetze im AT nicht gelten und dort steht das meiste Negative. Auch wenn auch dort viel Positives enthalten ist. Aber ja viele Gesetze sind dort in der Bibel ebenfalls negativ, das ist auch ziemlich offensichtlich, dass macht aber deine Religion nicht positiv. Du gibts ja zu, dass es für dich und deine eigenen Definition negativ bist.
Es geht mir doch eher darum das sobald im AT etwas negatives steht argumentiert man das dieses nicht gültig, wenn man aber was positves findet dann ist es richtig. Das meine ich mit Rosinenpickerei.
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Du bist ja nicht bereit dich vom Koran oder Mohammed zu distanzieren wie eben andere sich von Breivik distanzieren oder seinen Lehren.
Warum sollte man sich als Muslim von Mohammed und dem Koran distanzieren? Ich würde von einen christen auch nicht verlangen sich von der Bibel oder Jesus zu distanzieren. Es geht das man sich von Terror ond so distanziert, wenn diese im Namen einer religion stattfindet.


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Islam - Eine friedliche Religion?

12.02.2021 um 18:14
Zitat von HayuraHayura schrieb:Gott selber hat sicherlich nie irgendwelche Verbrechen und Völkermorde begangen, das waren Menschen die das taten.
Kann man sich drüber streiten. Wenn ich an die ägyptischen Plagen und der Tötung der gesamten Erstgeburt, von Mensch und Tier, denke, da kannst du keine Menschen für verantwortlich machen.
Das war der Blutsäufer himself.
Des weiteren ordnete er Morde an Frauen und Kindern an, was die weisse Weste auch befleckt.
Ist schon ein trautiges Bild was er da abgibt.

Aber, wie schon gesagt, entscheidend ist was die Menschen draus machen. Das gilt für alle Religionen, auch für den Islam. Das dann aber ausgerechnet an Extremisten festzumachen ist albern. Insbesondere wenns nur funktioniert wenn man zusätzlich auch noch den zeitlichen Rahmen willkürlich einengen muss.


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Islam - Eine friedliche Religion?

12.02.2021 um 18:22
Zitat von KybelaKybela schrieb:Sieht doch recht liberal aus ...
Klar weil das vor der Revolution war... Der Schah war nicht so auf Religionstripp


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Islam - Eine friedliche Religion?

12.02.2021 um 18:27
Zitat von HayuraHayura schrieb:Es geht mir doch eher darum das sobald im AT etwas negatives steht argumentiert man das dieses nicht gültig, wenn man aber was positves findet dann ist es richtig. Das meine ich mit Rosinenpickerei.
Nein, das ist keine Rosinenpickerei.
Vielmehr orientiert man sich an Jesu Worten:
„Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst, das ist das höchste Gebot.“

Wenn man also sämtliches aus dem AT für null und nichtig erklärt, dann ist das keine Rosinenpickerei sondern diese Dinge sind für die allermeisten Christen weltweit mit dem NT ganz einfach ungültig geworden. Weil man ganz bewusst und absichtlich einen neuen Maßstab gewählt hat. Und den kann man auch nicht beliebig ändern.

Hier geht es mittlerweile mehr um Religionshass anstatt um differenzierte Betrachtung.

Außerdem ist die ganze Diskussion OT.

Den vielen sehr gut begründeten Argumenten, warum der Islam KEINE friedliche Ideologie ist, wird immer ein armseliges „Aber die Christen bla bla bla“ entgegen gehalten. Ohne sich ernsthaft mit dem Christentum auseinander gesetzt zu haben.

Lenkt vom Thema und von unbequemen Tatsachen ab, hilft der Diskussion aber kein bisschen weiter.

Was Sklavenrechte angeht war das Judentum seiner Zeit schon WEIT voraus. Genau wie bei Frauenrechten. Wer kämpfte nochmal an vorderster Front gegen Sklaverei? Achja, Martin Luther, ein Christ. Woran das wohl lag?


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Islam - Eine friedliche Religion?

12.02.2021 um 18:31
Zitat von menarimenari schrieb:Hier geht es mittlerweile mehr um Religionshass
wo denn bitte?
Zitat von menarimenari schrieb:„Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst, das ist das höchste Gebot.“
das AT kannte Nächstenliebe und Sklaverei.
Zitat von menarimenari schrieb:Achja, Martin Luther, ein Christ.
hm ...
so deckten Politik und Geistlichkeit die Sklaverei, die Ethik der katholischen Kirche ließ sie noch bis ins 19. Jahrhundert zu, und auch der Reformator Martin Luther fand daran nichts Anstößiges.
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7829195.html


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Islam - Eine friedliche Religion?

12.02.2021 um 18:33
Zitat von menarimenari schrieb:Wer kämpfte nochmal an vorderster Front gegen Sklaverei? Achja, Martin Luther, ein Christ. Woran das wohl lag?
Ein wunderschönes Eigentor.
Hat das Zeug zum Klassiker.
Wo du jetzt den Kampf Luthers gegen die Sklaverei versuchst herauszuheben, was dran ist wird sich zeigen, wirst du gewiss auch erklären können warum Gottes Sohn das Jahrhunderte vorher nicht gebacken bekam.


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Islam - Eine friedliche Religion?

12.02.2021 um 18:35
Zitat von KybelaKybela schrieb:das AT kannte Nächstenliebe und Sklaverei.
Ja und? Merkst du nicht, dass du schon wieder Düsen Muster folgst?
Zitat von menarimenari schrieb:Den vielen sehr gut begründeten Argumenten, warum der Islam KEINE friedliche Ideologie ist, wird immer ein armseliges „Aber die Christen bla bla bla“ entgegen gehalten. Ohne sich ernsthaft mit dem Christentum auseinander gesetzt zu haben.
Da kann ich wieder erwidern.
Zitat von menarimenari schrieb:Was Sklavenrechte angeht war das Judentum seiner Zeit schon WEIT voraus.
Zitat von menarimenari schrieb:Achja, Martin Luther, ein Christ.
Martin Luther King natürlich. Hätte man sich denken können, wenn man an einer konstruktiven Auseinandersetzung interessiert wäre.


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Islam - Eine friedliche Religion?

12.02.2021 um 18:37
Zitat von menarimenari schrieb:Martin Luther King natürlich.
Fast 2000 Jahre nach Jesus.
Dann hat ja auch der Islam ein bisschen Zeit :)
Zitat von menarimenari schrieb:Hätte man dich denken können,
naja, das ist fast Gegenwart 😜


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Islam - Eine friedliche Religion?

12.02.2021 um 18:37
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Kann man sich drüber streiten. Wenn ich an die ägyptischen Plagen und der Tötung der gesamten Erstgeburt, von Mensch und Tier, denke, da kannst du keine Menschen für verantwortlich machen.
Das war der Blutsäufer himself.
Ich weiß nicht wie es dazu gekommen, es ist ja überhaupt die Frage ob der Auszug aus Ägypten tatsächlich historisch, ist heute umstritten. Wenn es so war, so könnten es auch Naturkatastrophen gewesen und die Menschen darin in der Vergangenheit immer wieder darin das Wirken Gottes oder Götter sehen. Ich denke aber nicht das Gott so etwas wie eine Person ist, sondern eher etwas sehr abstraktes, vielleicht ist Gott eher ein Prinzip als ein Wesen.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Klar weil das vor der Revolution war... Der Schah war nicht so auf Religionstripp
Naja beim Sturz Mossadeghs hat er sich auch Islamistischen Kräften bedient, da diese Mossadegh auch nicht leiden konnte. Aber sicher er war sicher kein Islamist oder so. Aber er Opportunist genug sich Islamisten zu bedienen wenn es ihn in den Kram passte...
Zitat von menarimenari schrieb:Nein, das ist keine Rosinenpickerei.
Vielmehr orientiert man sich an Jesu Worten:
„Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst, das ist das höchste Gebot.“
Es ist Rosinenpickerei wenn man nur das akzeptiert was einen kram passt und was nicht wird eben ausgeblendet. Von uns Muslimen wird das schließlich auch verlangt.
Zitat von menarimenari schrieb:Hier geht es mittlerweile mehr um Religionshass anstatt um differenzierte Betrachtung.
Um welchen Religionshass den? Zeig mal.


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Islam - Eine friedliche Religion?

12.02.2021 um 18:41
Zitat von HayuraHayura schrieb:Es ist Rosinenpickerei wenn man nur das akzeptiert was einen kram passt und was nicht wird eben ausgeblendet. Von uns Muslimen wird das schließlich auch verlangt.
Man akzeptiert aber nicht das, was einem in den Kram passt, sondern was lt dem NT die höchste Regel sein sollte, an welcher sich alle anderen Dinge messen lassen müssen.

Daran ist nichts willkürlich und sich daran zu halten fällt vielen Menschen sicher sehr schwer, auch wenn sie es als ihre Verhaltensmaxime akzeptiert haben.

Wenn man das nicht sehen will, dann ist man einfach sehr naiv. Oder es geht einfach nur darum, eine Religion schlecht zu machen, weil man es nicht erträgt, dass es tatsächlich bessere und schlechtere Religionen bzw. Ideologien gibt.

Aber wie ich sagte
Zitat von menarimenari schrieb:wenn man an einer konstruktiven Auseinandersetzung interessiert wäre.
dann würde hier einiges anders laufen


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Islam - Eine friedliche Religion?

12.02.2021 um 18:43
Zitat von HayuraHayura schrieb:Aber er Opportunist genug sich Islamisten zu bedienen wenn es ihn in den Kram passte...
Opportunismus gilt in islamischen Ländern als Tugend. Manchen dort alle bis heute, man kungelt mit jedem, von dem man sich Vorteile erwartet, und läßt ihn fallen wie eine heiße Kartoffel, wenn es zu gefährlich wird. Wenn sogar Erdogan eine Weile mit dem IS ins Bett ging, lieber die als sein Frenemy Gülen ... solange bis der IS die Hand biß, die sie fütterte, mit den Anschlägen in der Türkei.


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Islam - Eine friedliche Religion?

12.02.2021 um 18:48
Zitat von HayuraHayura schrieb:Von uns Muslimen wird das schließlich auch verlangt.
Dafür kann aber niemand anders etwas, dass noch kein Muslim auf die Idee gekommen ist, eine offizielle friedliche Auslegung des Koran und der Hadithen zu verfassen.
Wo dann jeder friedliche Muslim sagen könnte...dieser Auslegung folge ich und alles andere ist für mich nicht gültig.


Du gibst genau das zu, was dem Islam vorgeworfen wird, nämlich, dass sich Gewalttaten sehr gut mit dem Koran rechtfertigen lassen. Und wenn man das als Muslim nicht will, muss man eben Rosinenpickerei betreiben.

Daran sind aber die anderen Religionen nicht schuld und das heißt auch nicht, dass andere Religionen das Gleiche tun müssen.


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Islam - Eine friedliche Religion?

12.02.2021 um 19:02
Zitat von menarimenari schrieb:Dafür kann aber niemand anders etwas, dass noch kein Muslim auf die Idee gekommen ist, eine offizielle friedliche Auslegung des Koran und der Hadithen zu verfassen.
Es gibt auch im Islam liberale Gelehrte und Verbände die einen liberalen Islam auslegen wie etwa der Liberal Islamische Bund, zu denen ich auch gehöre. Dann kommen noch die Hadithe, ob diese überhaupt von Bedeutung sind darüber streitet man sich seit je her. Aber Auslegung ist halt nunmal eine recht persönliche Sache, ein liberaler Muslim wird ihn liberal, ein Konservativer muslim eben konservativer muslim Konservativ, ein Kommunistischer Muslim eben eher im kommunistischen Sinne.
Zitat von menarimenari schrieb:Man akzeptiert aber nicht das, was einem in den Kram passt, sondern was lt dem NT die höchste Regel sein sollte, an welcher sich alle anderen Dinge messen lassen müssen.

Daran ist nichts willkürlich und sich daran zu halten fällt vielen Menschen sicher sehr schwer, auch wenn sie es als ihre Verhaltensmaxime akzeptiert haben.
Es geht mir darum das man den Koran in seiner Gesamtheit betrachten, für die Bibel gilt das scheinbar nicht.
Zitat von menarimenari schrieb:Wenn man das nicht sehen will, dann ist man einfach sehr naiv. Oder es geht einfach nur darum, eine Religion schlecht zu machen, weil man es nicht erträgt, dass es tatsächlich bessere und schlechtere Religionen bzw. Ideologien gibt.
Da widersprichst dich, auf der einen Seite beklagst du dich das eine Religion schlecht und sprichst dann selber von besseren und schlechteren Religionen.


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