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Was steht wirklich in der Bibel?

20.967 Beiträge, Schlüsselwörter: Bibel

Was steht wirklich in der Bibel?

17.12.2019 um 14:10
@perttivalkonen
perttivalkonen schrieb:Kaiser Konstantin wollte den Arianischen Streit lieber zugunsten des Arius entschieden haben
Das habe ich etwas anders gelernt. Konstantin hat etliche Arianer bestochen, um für die Trinität zu stimmen.
perttivalkonen schrieb:Der wesentliche Punkt für das Hintertreffen des Arianismus waren nicht die gotischen etc. Schicksale,
Die Westgoten haben lediglich noch 2-3% der Reichsbevölkerung gestellt. Den einheimischen Katholiken ist diese Kriegerkaste lediglich eine fremdstämmige Ketzerclique gewesen.

Clodwigs max. 600.000 Franken haben 5-6 Millionen Galloromanen gegenüber gestanden. Indem er Katholik geworden ist, ist er zwar immer noch ein fremdstämmiger König geblieben, aber doch wenigstens ein rechtgläubiger.
perttivalkonen schrieb:Was mir zeigt, daß Du nicht sachlich, sondern mit ner kräftigen Vorentscheidung im Kopf "schlußfolgerst".
Das gebe ich doch gerne Retour!


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17.12.2019 um 14:35
LordLukan schrieb:Das habe ich etwas anders gelernt. Konstantin hat etliche Arianer bestochen, um für die Trinität zu stimmen.
Ja, nachdem sich abzeichnete, daß der Arianismus nicht mehrheitsfähig war. Konstantin war an einer reichsweit einheitlichen Kirche interessiert, daher wollte er das Konzil mit deutlichen Mehrheiten Entscheidungen treffen lassen. Kurz vor seinem Tod bevorzugte Konstantin dann erneut die arianische Seite - und zwar nach einer theologischen, also inhaltlichen Modifikation arianischer Auffassungen, also durchaus nach theologischen Gesichtspunkten. Doch starben Konstantin und Arius kurz darauf.
LordLukan schrieb:Clodwigs max. 600.000 Franken haben 5-6 Millionen Galloromanen gegenüber gestanden.
Ach, plötzlich ist die Politik etc. dann doch nicht so entscheidend. Wie waren bloß all die 5-6 Millionen Galloromanen Christen geworden, wo sie doch zuvor "Heiden" waren?
LordLukan schrieb:Das gebe ich doch gerne Retour!
Woran auch immer Du das bei mir festmachen willst. Ich für meinenTeil habe einen eklatanten logischen Fehler Deiner Argumentation aufgezeigt, der sich nicht mit Sachen wie "mangelnde Faktenkenntnis" erklären läßt, durchaus aber mit "Perspektive" und "Wunsch". Bei Dir hingegen kam Deine "Schlußfolgerung" sowohl in Sachen Arianismus-Ende als auch bzgl. der Retoure nur mit Behauptung daher, aber mit Null Aufzeigen.


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17.12.2019 um 14:38
@perttivalkonen

Arius ist tot, Konstantin ist tot, Chlodwig ist tot und mir ist auch schon ganz schlecht!


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23.12.2019 um 07:54
@LordLukan
@perttivalkonen
@Kybela
@Tommy57

aus einem anderen Thread, passt hier besser:
Diskussion: Zehn Fragen an Gläubige (Beitrag von Kybela)

Mal ein paar Ausschnitte daraus:
LordLukan schrieb:Das griechische "pisteuein" heißt nicht "glauben", schon gar nicht "glauben an", sondern "vertrauen".
Optimist schrieb:zum "Vertrauen können" muss man erst mal an denjenigen glauben
Optimist schrieb:Glauben passt hier mMn genau so gut wie Vertrauen:
Mt.813 " Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Geh hin, und dir geschehe, wie du geglaubt hast. "
Hier ... finde ich, passt "geglaubt" besser als "vertraut".
Auch bei Mt.13, 58 z.B
Kybela schrieb:an diesen Stellen pistis:https://biblehub.com/greek/pistin_4102.htm
Kybela zitiert:
Das Wort „Glaube[n]“ ist eine Übersetzung des griechischen Wortes pístis und übermittelt in erster Linie den Gedanken von Zutrauen, Vertrauen, fester Überzeugung. Je nach Kontext kann das griechische Wort auch „Treue“ bedeuten
-----------------------
LordLukan schrieb:Das griechische "pisteuein" heißt ... "vertrauen".
Kybela schrieb:an diesen Stellen pistis ...
Bedeuten demnach diese beiden Worte das Gleiche?


Kybela, aus deinem Link:
Ebenso bereitet der Bauer den Boden vor und streut Samen aus, da er erwartet, daß der Samen wie in den Jahren zuvor aufgehen wird und die Pflanzen, wenn sie genügend Feuchtigkeit und Sonne erhalten, wachsen werden

Deshalb bildet der Glaube an oder das Vertrauen auf die Unveränderlichkeit der Naturgesetze im Universum in Wirklichkeit die Grundlage für die Pläne und Tätigkeiten des Menschen.

sagte: „Dein Glaube hat dich gesund gemacht.“ Hätten diese Personen nicht an Jesus geglaubt, dann wären sie erst gar nicht zu ihm gekommen und wären somit auch nicht geheilt worden (Joh 7:40, 41; Mat 9:22; Luk 17:19).
Das alles zeigt mir jetzt erst mal, dass es wahrscheinlich so sein könnte, dass man "glauben" und "vertrauen" gleichsetzen kann.
Für mich wäre also nun interessant, ob dem wirklich so ist.
Bzw. ob die Bibelstellen, welche mit "Glauben"/"geglaubt" übersetzt wurden, richtig übersetzt worden waren? Es also egal ist, ob man sagt, "glauben" oder "vertrauen"?

Des weiteren würde mich interessieren, ob es im Griechischem überhaupt ein Wort für "Glauben" gibt, oder ob es da für "Glaube" nur das griechische Wort für "Vertrauen" (also "pisteuein" oder "pistis") gibt?


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23.12.2019 um 08:24
Optimist schrieb:Bedeuten demnach diese beiden Worte das Gleiche?
Nomen: pistis
Verb: pisteuein


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23.12.2019 um 08:32
@Optimist
was verwendet denn die Bibel?

Fürwahrhalten: ich glaube, dass ...
Vertrauenschenken: ich glaube jemanden
Sichverlassen: ich glabe an jemanden

?


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23.12.2019 um 08:37
Kybela schrieb:was verwendet denn die Bibel?
Fürwahrhalten: ich glaube, dass ...
Vertrauenschenken: ich glaube jemanden
Sichverlassen: ich glaube an jemanden
ich vermute, die Bibel differenziert da nicht, verwendet nur den einen Begriff -> griechisch "pisteuein" oder "pistis" und deutsch dann eben "glauben".

Aber mal unabhängig von notwendiger Differenzierung oder auch vielleicht nicht so notwendig, was meinst du persönlich:
Ist "Glaube" und "Vertrauen" inhaltlich das Gleiche, ist es also egal, ob man "pisteuein" mit "glauben" oder "vertrauen" übersetzt?


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23.12.2019 um 08:50
Optimist schrieb:ich vermute, die Bibel differenziert da nicht,
ja?
Optimist schrieb:, ist es also egal, ob man "pisteuein" mit "glauben" oder "vertrauen" übersetzt?
welche Bedeutung hat "Glaube" im christlichen Kontext?

bei einer
Optimist schrieb:Differenzierung


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23.12.2019 um 09:10
Kybela schrieb:welche Bedeutung hat "Glaube" im christlichen Kontext?
Das was du hier geschrieben hast:
Kybela schrieb:Fürwahrhalten: ich glaube, dass ...
Vertrauenschenken: ich glaube jemanden
Sichverlassen: ich glabe an jemanden
aber nun sind wir wieder beim Anfang und meine Fragen sind unbeantwortet :)

... oder ich habe nicht kapiert worauf du hinaus willst?


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23.12.2019 um 10:02
Optimist schrieb:Das was du hier geschrieben hast:
ja?

Kybela hat was gefunden:
Wenn wir die „Glaubensartikel“ aufzählen und diese “für-wahr-halten”, tun wir nichts, was der Teufel nicht auch täte. Auch er hält für wahr, dass Gott die Welt schuf, dass Christus am Kreuz starb usw. Das “Für-wahr-halten” dieser Fakten, macht aus dem Teufel jedoch noch keinen Gläubigen
...
Es geht gar nicht primär um das “Für-wahr-halten” des richtigen Glaubensbekenntnisses. Es geht um die Beziehung zu Gott, dem Schöpfer. Diese wird nicht dadurch hergestellt, dass wir das richtige „glauben“, sondern, dass wir Ihm, Gott, „vertrauen“.
https://christengemeinden.it/ist-fuer-wahr-halten-glauben/


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23.12.2019 um 10:52
@Kybela
Wenn wir die „Glaubensartikel“ aufzählen und diese “für-wahr-halten”, tun wir nichts, was der Teufel nicht auch täte. Auch er hält für wahr, dass Gott die Welt schuf, dass Christus am Kreuz starb usw. Das “Für-wahr-halten” dieser Fakten, macht aus dem Teufel jedoch noch keinen Gläubigen
so hattest du das also gemeint, okay.

Das ist vollkommen richtig.
Deshalb steht aber in der Bibel eben auch sinngemäß, dass nicht der Glaube alleine reicht, sondern dass man das Opfer von Jesus auch annehmen muss, wenn man gerettet werden will.

Und das natürlich auch:
Es geht um die Beziehung zu Gott, dem Schöpfer. Diese wird nicht dadurch hergestellt, dass wir das richtige „glauben“, sondern, dass wir Ihm, Gott, „vertrauen“.


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10.01.2020 um 00:59
Um einmal ironisch auf alle diese Punkte eine Frage:

Wo in der Bibel steh geschrieben. Gehet hin in alle Welt und prügelt allen Unglaübigen das Christentum in den Schädel und wenn sie dann immer noch nicht glauben, bringt sie doch einfach um!

Wie viele Kriege/Kreuzzüge wurden nicht im Namen der Bibel und angeblich im Auftrag Gottes geführt. Und dann schaut euch doch mal an, WER dies alles angezettelt hat?!


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10.01.2020 um 02:16
Inessa schrieb:Wo in der Bibel steh geschrieben. Gehet hin in alle Welt und prügelt allen Unglaübigen das Christentum in den Schädel und wenn sie dann immer noch nicht glauben, bringt sie doch einfach um!
Freilich findet sich das denn doch nicht so oft in der Geschichte, wie Du denken magst. Die Kreuzzüge zielten nicht auf Missionierung der Muslime ab, sondern auf die Sicherung freien Zugangs zu den heiligen Stätten in Palästina (zumindest vorgeblich, wenigstens zum Teil spielte auch Macht und Bereicherung eine Rolle, ohne Frage, aber eben nicht das Christianisieren). Die Christianisierung Europas im Mittelalter verlief weitestgehend unblutig, allen voran die beiden iroschottischen Missopnsphasen waren sowas von auf Freiwilligkeit ausgelegt. Mehr als Karl, der Sachsenschlächter fällt da kaum einem ein als Schreckbeispiel, und selbst das war man deutlich anderser, vor allem deutlich geringfügiger. Der Dreißigjährige Krieg, der Glaubenskrieg schlechthin und erschreckend in seinen Opferzahlen, der war zuallermeist alles andere als ein Glaubenskrieg, was man gut an den verrücktesten Bündnissen erkennen kann, wenn etwa evangelische Verbände auf katholischer Seite gegen andere evangelische Truppen kämpften usw. usf. Da kämpften die europäischen Großmächte in erster Linie um Macht und Besitz!

Wenn Du weiteren Gesprächsbedarf hast, such Dir doch bitte einen dazu passenden Thread. Egal, ob Du herausfinden willst, wie brutal oder friedlich Christen in den rund 2000 Jahren Christentum nun waren, oder ob es Dir um gemeinschaftliches Kirchenbashing zusammen mit Gleichgesinnten gibt, gibt für alles ein paar passende Threads.


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10.01.2020 um 06:25
Inessa schrieb:Wo in der Bibel steh geschrieben. Gehet hin in alle Welt und prügelt allen Unglaübigen das Christentum in den Schädel und wenn sie dann immer noch nicht glauben, bringt sie doch einfach um!
Religionen präsentieren sich mal sympathisch, mal antipathisch.
So wie man heute von Islamisten redete, hätte man damals von Christianisten reden können.
Inessa schrieb:Wie viele Kriege/Kreuzzüge wurden nicht im Namen der Bibel und angeblich im Auftrag Gottes geführt. Und dann schaut euch doch mal an, WER dies alles angezettelt hat?!
Die Opfer machte keiner mehr lebendig und die Täter könnte man auch vor kein Gericht mehr zerren.
1291 sind sind Deutschherren, Johanniter und Templer aus Akkon rausgeflogen und damit sind die Kreuzzüge rum gewesen.

Während die Deutschherren mit den Mameluken einen feigen, freien Abzug ausgemauschelt hatten, haben die Templer und die Johanniter noch mal während der Belagerung Akkons gezeigt, daß sie mit Fug und Recht militärische Eliteeinheiten der Extraklasse gewesen sind.

Aber das ist 1291 gewesen und ich schreibe das Jahr 2020.


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10.01.2020 um 21:19
Ich denke es ist alles relativ,

lg

m


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12.01.2020 um 20:07
@Kybela
aus dem anderen Faden für den Zusammenhang:
Diskussion: Trinität - Die größte Lüge im Christentum? (Beitrag von Optimist)
Naaman schrieb:Ich empfehle mit dem Kreuzzeichen zu beginnen
Optimist schrieb:Ich glaube weder der Vater noch der Sohn noch der HG bestehen auf solch ein Ritual. Biblisch ist das zumindest nicht.
Kybela schrieb:vielleicht eine Abwandlung der Wassertaufe? da wird ja auch oft dreimal geplätschert oder untergetaucht ...
Davon weiß ich nichts und auch das steht nicht in der Bibel :)
--------------------------------
Optimist schrieb:Biblisch ist das zumindest nicht.
Kybela schrieb:aber zumindest die Urgemeinde kannte bereits das Kreuzzeichen.
Optimist schrieb:ich kenne keinen Bibeltext woraus hervorgeht,
Kybela schrieb:das nicht, aber die Urgemeinde kannte es. Für manche Christen ist es wichtig, so zu leben, wie die Urgemeinde :)
Nun fragt es sich, ob es für einen Christen wichtig ist, so zu leben, wie die Urgemeinde in der Bibel beschrieben wurde oder so wie in außerbiblischen Texten beschrieben? :)

@Naaman
Naaman schrieb:Also muss zu seinen Mitmenschen kommunizieren dass man Jesus Christus als seinen Erlöser und Gott angenommen hat.3x, dann ist der Bund gültig.
wo steht das?


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12.01.2020 um 21:45
Optimist schrieb:oder so wie in außerbiblischen Texten beschrieben? :)
erwähnt die Bibel irgendwo Becherchen oder doch nur einen Kelch?
was hältst du von Christen, die unbiblische Becherchen verwenden?


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12.01.2020 um 21:49
Kybela schrieb:was hältst du von Christen, die unbiblische Becherchen verwenden?
Kybela will mich mal wieder ärgern :D
Das mit dem Kelch ist was Anderes ;)


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12.01.2020 um 22:14
Optimist schrieb:Das mit dem Kelch ist was Anderes
man munkelt, die Führer dieser bestimmten Christen haben das erst vor hundert Jahren eingeführt bzw bestimmt. Zum Glück blieben manche wahrhaft im Glauben und bibeltreu, und trennten sich von den unbiblisch gewordenen.

Warum soll ich nicht unbiblische Becherchen mit unbiblische Kreuzzeichen vergleichen?


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12.01.2020 um 22:16
Das mit den Becherchen sind Äußerlichkeiten auf die es nicht ankommt.
Schau mal als Vergleich zum Kelch vs Becher: Wir tragen doch auch nicht die gleiche Kleidung wie damals, auf den Inhalt kommt es an ;)
Kybela schrieb:Warum soll ich nicht unbiblische Becherchen mit unbiblische Kreuzzeichen vergleichen?
weil die Becherchen was Äußerliches sind - unbedeutend.
Das Kreuzchen ist bedeutsame Symbolik.


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