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Was steht wirklich in der Bibel?

25.928 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Bibel ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Was steht wirklich in der Bibel?

28.12.2025 um 01:11
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Also wenn am Ende sowieso alle versöhnt mit Gott wären, wozu hätte Gott dann Gebote und Verhaltensregeln der Menschheit geben sollen? (Wäre doch vollkommen überflüssig)
Wenn du richtig und falsch nur danach bewertest, was am Ende für dich rausspringt, richtiges Handeln also kein Wert an sich für dich ist, sondern nur Vehikel, um zu Gott zu kommen, ja dann kannste so argumentieren. Hättest aber dennoch das Problem, dass du dich auf'n Kopf stellen kannst, aber frei von Sünde niemals sein wirst und somit auf Vergebung angewiesen sein wirst.

Genau so, wie der, der vielleicht noch viel mehr Mist gebaut hat, als du. Und vielleicht sogar zu spät kapiert hat, dass Glaube und Vergebung der richtige Weg zum ewigen Leben sind - naja, zu spät dann hier im Sinne unserer Diskussion, dass der das dann erst nach seinem Tod rafft.

Niemand ist ohne Sünde, so sagt die Bibel. Warum also solltest du dann was Besseres sein, als der, der mit seiner Erkenntnis zu spät dran ist?
Ist das dann ein zeitliches Problem, oder willst du Sündhaftigkeit quantifizieren?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Da würde es doch reichen, wenn sich alle Menschen erst dann für Gott entscheiden, wenn sie diesen sehen und ihn persönlich um Vergebung bitten können - also nach dem Tod.
Wie gesagt, wenn gut und böse, richtig und falsch für einen nur leere Begriffe sind und keinen Wert an sich haben, kann man so denken.
Stell dir mal vor du stehst deinem Schöpfer gegenüber und der öffnet dir die Augen und du siehst was für einen Scheiß du angerichtet hast, vielleicht anderen gegenüber. Er vergibt dir das, weil du bist ja gläubig und so, du kriegst also das ewige Leben, aber wäre es dir egal, was du zuvor so angestellt hattest, was du anderen an Unrecht zugefügt hast vielleicht?

Ich für meinen Teil sehe da keinen guten Weg, sich erst nach dem Tod für Gott zu entscheiden - das wäre vorher deutlich besser. Heißt aber für mich trotzdem nicht, dass es dann zu spät ist.

Und auch hier: das ist meine Laienmeinung, Andere mögen das auch gut begründet anders sehen.


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Was steht wirklich in der Bibel?

28.12.2025 um 07:27
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Stell dir mal vor du stehst deinem Schöpfer gegenüber und der öffnet dir die Augen und du siehst was für einen Scheiß du angerichtet hast, vielleicht anderen gegenüber. Er vergibt dir das, weil du bist ja gläubig und so, du kriegst also das ewige Leben, aber wäre es dir egal, was du zuvor so angestellt hattest, was du anderen an Unrecht zugefügt hast vielleicht?
Was soll denn das bringen? Ich kann mein Verhalten hinterher nicht ändern. Wenn Strafe Korrektur sein soll, dann ist sie angebracht wenn die ersten Vergehen geschehen sind, als Mahnung, das Verhalten zu ändern.

Das jüngste Gericht macht keinen Sinn für mich, außer der Strafe um der Strafe willen.


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Was steht wirklich in der Bibel?

28.12.2025 um 09:01
@RogerHouston

Mir scheint, du hattest mich an der einen oder anderen Stelle missverstanden, evtl. weil ich mich nicht gut genug ausgedrückt hatte.

Genau hierin liegen unsere beider Missverständnisse und das sind die eigentlichen Knackpunkte:
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:das wäre vorher deutlich besser. Heißt aber für mich trotzdem nicht, dass es dann zu spät ist
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Und auch hier: das ist meine Laienmeinung, Andere mögen das auch gut begründet anders sehen
das ist völlig i.O. wenn du das so siehst, nur argumentierte ich halt nur anhand der Bibel, gar nicht aus meiner eigenen Auffassung heraus. Das ist also schon mal das 1. Missverständnis zwischen uns.

Nun werde ich mal versuchen weitere mögliche Missverständnisse auszuräumen
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Ich für meinen Teil sehe da keinen guten Weg, sich erst nach dem Tod für Gott zu entscheiden
sehe ich genauso und genau so geht es in meinen Augen auch aus der Bibel hervor.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Stell dir mal vor du stehst deinem Schöpfer gegenüber und der öffnet dir die Augen und du siehst was für einen Scheiß du angerichtet hast, vielleicht anderen gegenüber. Er vergibt dir das, weil du bist ja gläubig und so, du kriegst also das ewige Leben, aber wäre es dir egal, was du zuvor so angestellt hattest, was du anderen an Unrecht zugefügt hast vielleicht?
wenn das auch SO aus der Bibel hervor ginge, dass man sich noch nach dem Tod für Gott entscheiden könnte, dann würde ich dir hier zustimmen.
Jedoch sagt die Bibel nach meiner Interpretation etwas anderes.
Schon alleine deshalb kann ich nicht an die Allversöhnung glauben.

Es gibt aber eben auch einige andere Bibelinhalte, die für mich gegen eine Allversöhnung sprechen.
Natürlich gibt's dann aber eben die Verse, die man wiederum so auffassen kann, als sprächen sie für eine Allversöhnung.

Das hat man ja in der Bibel oftmals, dass es scheinbare Widersprüche gibt - vor allem wenn man nicht ALLE Verse zu einem bestimmten Thema zusammen betrachtet, sondern sich nur einzelne heraus greift.
Bitte nicht als Vorwurf auffassen, das hatte ich anfänglich ja auch mal so gemacht, also mir nur manches rausgegriffen und dann nur damit argumentiert (und das kann mir vielleicht auch jetzt noch jederzeit aus Versehen passieren).

Damit wollte ich jetzt nur aufzeigen, weshalb manches in der Bibel widersprüchlich wirken kann.

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Zitat von OptimistOptimist schrieb:Da würde es doch reichen, wenn sich alle Menschen erst dann für Gott entscheiden, wenn sie diesen sehen und ihn persönlich um Vergebung bitten können - also nach dem Tod
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Wie gesagt, wenn gut und böse, richtig und falsch für einen nur leere Begriffe sind und keinen Wert an sich haben, kann man so denken
Da bin ich vollkommen bei dir, dass man sich auch ohne Gottglauben oder als Gläubiger so und so versuchen sollte, sich so gut wie möglich zu benehmen.

Mein Satz oben bezieht sich nur auf die These der Allversöhnung - mit meiner Argumentation wollte ich aufzeigen, dass an dieser etwas nicht stimmen kann - aus dem Blickpunkt der Bibeltexte heraus (mein eigener Standpunkt spielt also bei meinen Argumenten gar keine Rolle)

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Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Niemand ist ohne Sünde, so sagt die Bibel. Warum also solltest du dann was Besseres sein, als der, der mit seiner Erkenntnis zu spät dran ist?
das ist auch wieder eines dieser Missverständnisse.
Ich halte mich und auch jeden anderen Christen für nichts Besseres.
Natürlich ist lt. Bibel Jeder ein Sünder.

Und ich glaube, dass jeder bis zu seinem Lebensende Zeit hat, sich für oder gegen Gott zu entscheiden - aber eben halt nicht mehr nach seinem Tod.

Ganz am Anfang unserer Diskussion gestern hatte ich etwas von "ungerecht" geschrieben, was du als Neiddebatte missverstanden hattest.
Das war aber nicht so gemeint, dass ich persönlich tatsächlich da was ungerecht finde (da dies so rüber kam, hatte ich mich demnach falsch ausgedrückt), sondern ich meinte das "ungerecht" lediglich aus Sicht der Bibel oder aus Sicht eines Ungläubigen.

Und bezüglich der Allversöhnung (auch über den eigenen Tod hinaus), argumentierte ich aus Sicht eines Ungläubigen (also nicht aus meiner Sicht)...
... wenn es diese also gäbe, dass ja dann das Evangelium sinnlos wäre, wenn ich mich als Ungläubiger erst dann für Gott entscheiden müsste, wenn ich ihn sehe und dann quasi einen Beweis für seine Existenz hätte.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Wenn du richtig und falsch nur danach bewertest, was am Ende für dich rausspringt, richtiges Handeln also kein Wert an sich für dich ist, sondern nur Vehikel, um zu Gott zu kommen, ja dann kannste so argumentieren
wie gesagt, ist bei mir persönlich nicht der Fall. Könnte jedoch - aus Sicht eines Ungläubigen - so sein.

Nur aus solch einer Sicht heraus und anhand der Bibel drehten sich meine Argumente.

Ich hoffe, ich könnte es jetzt besser rüber bringen, wie ich alles meinte?


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28.12.2025 um 09:10
Nachtrag:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Ich hoffe, ich könnte es jetzt besser rüber bringen, wie ich alles meinte?
es sollte "konnte" heißen (blöde Autokorrektur)
Zitat von OptimistOptimist schrieb:wenn es diese also gäbe, dass ja dann das Evangelium sinnlos wäre, wenn ich mich als Ungläubiger erst dann für Gott entscheiden müsste, wenn ich ihn sehe und dann quasi einen Beweis für seine Existenz hätte.
"einen Beweis für seine Existenz" -> das wäre dann kein Glaube mehr, aber der Glaube an Gott ist eben lt NT sehr entscheidend.


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28.12.2025 um 09:57
Zitat von NexpertNexpert schrieb:Wenn Strafe Korrektur sein soll, dann ist sie angebracht wenn die ersten Vergehen geschehen sind, als Mahnung, das Verhalten zu ändern.

Das jüngste Gericht macht keinen Sinn für mich, außer der Strafe um der Strafe willen.
Seit wann kommt eine Korrektur einer Strafe gleich? Haut man denn mit dem Hammer auf etwas ein und macht es noch mehr kaputt, anstatt es zu reparieren?! Und seit wann kann es bei Gericht nicht auch einen Freispruch geben? Denn auch im Weltgericht werden Bücher gewälzt etc. ... als Andeutung dafür, dass dort sehr wohl sowas wie Verhandlungen stattfinden. Jeder einzelne Mensch wird überprüft und bewertet - es wird abgewogen und für gut oder nicht gut befunden. -> Meiner Meinung nach bedeutet das Richten der Toten nicht einer Bestrafung, sondern verstehe ich es eher als eine Belohnung für die guten Taten, denn die Toten sind ja ohnehin schon tot - für jene ändert sich eigentlich nichts.


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28.12.2025 um 11:04
Was mich an der Sintflut Saga stört, was ist mit den Pflanzen, die durch eine solche "Urkatastrophe" auch vernichtet würden. Hat "Noah" auch Pflanzen gerettet, außer den Futterpflanzen die als Tierfutter dienten? Ich halte die Sintflut für einen Mythos, der auf lokalen Überschwemmungen beruht. Z.B. Bruch der Barriere bei Gibraltar und Flutung des Mitt6elmeeres, Bruch der Barriere am Bosporus, die das Schwarze Meer flutete, Überschwemmung des oberen Persischen Golfes, der bisher fruchtbares Land war. So gibts sicher überall ähnliche Flutkatastrophen weltweit. Die Bibel ist ein Mythenbuch, das sich auch anderer Quellen bedient.


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28.12.2025 um 11:18
Zitat von J.P.RaboJ.P.Rabo schrieb:Was mich an der Sintflut Saga stört, was ist mit den Pflanzen, die durch eine solche "Urkatastrophe" auch vernichtet würden. Hat "Noah" auch Pflanzen gerettet, außer den Futterpflanzen die als Tierfutter dienten?
In der Bibel im Alten Testament im 1. Buch Mose in Kapitel Sechs und Sieben steht die Sintflut geschrieben - kannst ja mal nachlesen @J.P.Rabo über die Pflanzen wird da nicht näher eingegangen, außer dass sie womöglich als Futter/Nahrung dienten.


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28.12.2025 um 11:19
Zitat von Allmy_CHRISTAllmy_CHRIST schrieb:Stell dir vor Gott würde Sünde nicht bestrafen. Schrecklicher Gott. Ein Grauen.
Würde er sich auf das Bestrafen beschränken, wären die Folgen aber noch da.


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28.12.2025 um 11:23
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Seit wann kommt eine Korrektur einer Strafe gleich?
Seit es moderne Gerichtssysteme gibt. In den USA heißen heißen die Vollzugsbeamten correctional officer. Die Wiedereingliederung in die Gesellschaft ist das Ziel. Abschreckung nicht, das funktioniert nicht. Am Ende der Zeiten muss auch niemand mehr abgeschreckt werden. Rache wiederum ist ein moralisch niedriges Motiv.
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Meiner Meinung nach bedeutet das Richten der Toten nicht einer Bestrafung, sondern verstehe ich es eher als eine Belohnung für die guten Taten, denn die Toten sind ja ohnehin schon tot - für jene ändert sich eigentlich nichts.
Brauche ich auch nicht. Ich tue etwas, weil es mir Spass macht, ich damit Geld verdiene oder weil es Normen entspricht, von deren Einhaltung ich mir hier und jetzt etwas verspreche, z.B. dass sich auch andere an Normen halten und es mehr Sicherheit gibt. Wenn ich aus Mitleid jemandem helfe, dann wäre Dankbarkeit von ihm ganz schön, aber eine Belohnung ist nicht nötig. Wenn ich nicht helfen kann oder will, weil ich zu viele Opfer bringen müsste, tue ich es nicht.


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28.12.2025 um 12:02
Zitat von J.P.RaboJ.P.Rabo schrieb:Was mich an der Sintflut Saga stört, was ist mit den Pflanzen, die durch eine solche "Urkatastrophe" auch vernichtet würden.
Es wird Gott die Pflanzen wohl nicht übersehen haben. Darum war offensichtlich eine Notwendigkeit vorhanden, die nur das Tierische und Menschliche betraf. Wenn man sich die Sintflut als eine physische vorstellt, kommt notwendig die Frage nach den Pflanzen auf.


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28.12.2025 um 15:38
Hier liegt ein kleiner Widerspruch vor. Erst sagst du:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:das ist völlig i.O. wenn du das so siehst, nur argumentierte ich halt nur anhand der Bibel, gar nicht aus meiner eigenen Auffassung heraus.
und dann
Zitat von OptimistOptimist schrieb:enn das auch SO aus der Bibel hervor ginge, dass man sich noch nach dem Tod für Gott entscheiden könnte, dann würde ich dir hier zustimmen.
Jedoch sagt die Bibel nach meiner Interpretation etwas anderes.
interpretierst du.
Was, wenn nicht deine Sicht, soll das sonst sein? Also jedenfalls nichts Objektives" - wie auch.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Natürlich gibt's dann aber eben die Verse, die man wiederum so auffassen kann, als sprächen sie für eine Allversöhnung.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:vor allem wenn man nicht ALLE Verse zu einem bestimmten Thema zusammen betrachtet, sondern sich nur einzelne heraus greift.
In einer Diskussion ist es meiner Meinung nach völlig ok, den eigenen Standpunkt mit einer selektiven Auswahl von Zitaten zu untermauern.
Natürlich sollte dabei dann nicht vergessen werden, dass es auch andere Sichtweisen und Bibelzitate gibt, die einen andeen Standpunkt unterfüttern. Finde ich erstmal völlig normal.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und bezüglich der Allversöhnung (auch über den eigenen Tod hinaus), argumentierte ich aus Sicht eines Ungläubigen (also nicht aus meiner Sicht)...
... wenn es diese also gäbe, dass ja dann das Evangelium sinnlos wäre, wenn ich mich als Ungläubiger erst dann für Gott entscheiden müsste, wenn ich ihn sehe und dann quasi einen Beweis für seine Existenz hätte.
Was nun aber ist mit den Leuten, die vor Jesus oder gar vor der Bibel gelebt haben? Was mit denen in anderen Kulturen, die natürlich keine Christen geworden sind, da sie den ihrem Kulturraum entsprechenden Religionen von Kind an nachgehen? Oder die, die als kleines Kind sterben?
Die Neandertaler, die anderen Homo Sapiense, uswusf.

Alles streng genommen Ungläubige, oder? Ungläubig + Sünde = Verdammnis. Glaubst du das?

In der Bibel steht nix über Neandertaler oder die Aborigines vor deren "Entdeckung".

Ich denke es steht nicht alles in der Bibel, nicht für jede mögliche Situation oder jeden Lebensumstand gibt es konkrete Anweisungen und Regeln.
Aus meiner Sicht aber ist der Grundgedanke, quasi der Spirit der ganzen Geschichte sehr gut erkennbar, und daraus ziehe ich meine Schlüsse.

In der 7. Klasse hatten wir einen Religionslehrer. Evangelisch, ich glaube Marburger Kreis. Natürlich sehr bibelfest. Den konnteste nachts um 3 wecken, und der hätte dir wahrscheinlich jede Bibelstelle korrekt zitieren können.

Dann aber gings um christliche Bekenntnisse. Da ist ja nun mal die Taufe ganz vorne mit dabei. Und unser netter Pfarrer war der felsenfesten Ansicht, dass die, die nicht getauft worden sind, die Arschkarte haben. Keine Gnade, sondern in den Kessel. Verdammnis.

Wir haben damals diskutiert ohne Ende, die skurrilsten Beispiele gebracht, so nach dem Motto Mensch auf dem Weg zur Taufe, Autounfall- tot.
So Einer wäre, so die Denke des Pfarrers, jedenfalls nicht erlöst worden. Keine Taufe, keine Kekse. Steht so geschrieben, meinte er.
Und der hatte natürlich entsprechende Bibelstellen parat.

Und das ist, so meine Meinung, ein Fall von einem super Schriftgelehrten, der aber die Botschaft irgendwie nicht verstanden hat.

Von daher denke ich, die Allvergebung passt sehr gut zum Spirit des Christentums, und ebenso die Chance des Ungläubigen nach dem Tod das Gericht zu bestehen.


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Was steht wirklich in der Bibel?

28.12.2025 um 17:26
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Was nun aber ist mit den Leuten, die vor Jesus oder gar vor der Bibel gelebt haben? Was mit denen in anderen Kulturen, die natürlich keine Christen geworden sind, da sie den ihrem Kulturraum entsprechenden Religionen von Kind an nachgehen? Oder die, die als kleines Kind sterben?
Da gibt's diese Bibelstellen, wonach jeder Mensch anhand der Natur erkennen kann, dass es Gott gibt... und dann kann jeder - je nachdem wann und wo er aufwuchs, in Schriften suchen, was über diese geistige Macht/Person geschrieben steht.
Diesbezüglich gibt's dann noch die Bibelstellen - sinngemäß - ",,...und behaltet das Gute" (der Anfang fällt mir im Moment nicht ein, aber vielleicht weißt du welche Stelle ich meine?).

Was z.B. die Juden betrifft, die Jesus noch nicht kannten, die sind auch durch Jesu Opfer rückwirkend gerettet.

Und meiner Bibelinterpretation nach sind Kinder sowieso gerettet, weil diese noch nicht bewusst Sünden begehen können. Und an Jesus können sie auch nicht glauben, weil sie das alles noch gar nicht verstehen können.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Alles streng genommen Ungläubige, oder? Ungläubig + Sünde = Verdammnis. Glaubst du das?
nein, sh. oben
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Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Dann aber gings um christliche Bekenntnisse. Da ist ja nun mal die Taufe ganz vorne mit dabei. Und unser netter Pfarrer war der felsenfesten Ansicht, dass die, die nicht getauft worden sind, die Arschkarte haben
er hat Recht, dass es Bibelverse gibt, die das so besagen.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Wir haben damals diskutiert ohne Ende, die skurrilsten Beispiele gebracht, so nach dem Motto Mensch auf dem Weg zur Taufe, Autounfall- tot
ich persönlich würde mir nicht anmaßen, darüber zu urteilen, was in solch einem Fall geschehen würde.
Ich denke mal, Gott kann ja in die Herzen sehen....
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:So Einer wäre, so die Denke des Pfarrers, jedenfalls nicht erlöst worden. Keine Taufe, keine Kekse
wie gesagt, so radikal sehe ich das jedenfalls nicht.


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28.12.2025 um 17:26
Zitat von NexpertNexpert schrieb:Seit es moderne Gerichtssysteme gibt. In den USA heißen heißen die Vollzugsbeamten correctional officer. Die Wiedereingliederung in die Gesellschaft ist das Ziel. Abschreckung nicht, das funktioniert nicht. Am Ende der Zeiten muss auch niemand mehr abgeschreckt werden. Rache wiederum ist ein moralisch niedriges Motiv.
Aber gerade deine Aussage, worauf ich reagierte, spiegelte genau das wider, was du jetzt in deiner Antwort verneinst @Nexpert Bestrafung zur Abschreckung wäre sozusagen das Motiv in deiner Aussage, kam bei mir so an:
Zitat von NexpertNexpert schrieb:Wenn Strafe Korrektur sein soll, dann ist sie angebracht wenn die ersten Vergehen geschehen sind, als Mahnung, das Verhalten zu ändern.
Jedenfalls, was mein Einwand an dich war, ist, dass Gott auch als Richter nicht bestraft.


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Was steht wirklich in der Bibel?

28.12.2025 um 18:28
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Was nun aber ist mit den Leuten, die vor Jesus oder gar vor der Bibel gelebt haben? Was mit denen in anderen Kulturen, die natürlich keine Christen geworden sind, da sie den ihrem Kulturraum entsprechenden Religionen von Kind an nachgehen? Oder die, die als kleines Kind sterben?
Die Neandertaler, die anderen Homo Sapiense, uswusf.
Gute Frage @RogerHouston Dir ist aber schon auch bewußt, dass Jesus vor der Bibel ...?

Dem Worte nach können eigentlich nur jene gerettet werden, welche von der Rettung durch Ihn erfahren. So gesehen also, können Menschen vor Seiner Zeit nicht erlöst werden, sofern sie nichts von Seiner Ankunft erfuhren (etwa bspw. in Prophezeiungen). Nach oder ab Seiner Zeit geht jedenfalls der Aspekt der Verkündung mit einher, also dass das Heilige Evangelium auf der ganzen Welt verkündet sein wird. Bis dahin aber ist das Problem immer noch vorhanden. Als rechtschaffener Mensch kann man da schon auch mal in etwa so fragen: Wäre es nicht ziemlich ungerecht, hätten all die Menschen keine Chance, ihr Seelenheil zu erreichen? Das hab ich mich auch gefragt. Und ich denke, dass das dritte Kapitel im Johannesevangelium (Gespräch mit Nikodemus) ziemlich viel Aufschluss geben kann. Hierzu ein Video mit Den Worten Des Erlösers, Jesus Christus, als Er erklärt, wie man ins Licht kommt: Youtube: Jesus erklärt, dass der Mensch von neuem geboren werden muss
Jesus erklärt, dass der Mensch von neuem geboren werden muss
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Bibel;NT;Johannesevangelium:
"""3,1 Es war aber ein Mensch aus den Pharisäern mit Namen Nikodemus, ein Oberster der Juden. 3,2 Dieser kam zu ihm bei Nacht und sprach zu ihm: Rabbi, wir wissen, daß du ein Lehrer bist, von Gott gekommen, denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm. 3,3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen. 3,4 Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er etwa zum zweiten Mal in den Leib seiner Mutter eingehen und geboren werden? 3,5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes eingehen. 3,6 Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist. 3,7 Wundere dich nicht, daß ich dir sagte: Ihr müßt von neuem geboren werden. 3,8 Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht; so ist jeder, der aus dem Geist geboren ist. 3,9 Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie kann dies geschehen? 3,10 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du bist der Lehrer Israels und weißt das nicht? 3,11 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und bezeugen, was wir gesehen haben, und unser Zeugnis nehmt ihr nicht an. 3,12 Wenn ich euch das Irdische gesagt habe, und ihr glaubt nicht, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch das Himmlische sage? 3,13 Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel als nur, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen. 3,14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muß der Sohn des Menschen erhöht werden, 3,15 damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben habe. 3,16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. 3,17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn errettet werde. 3,18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. 3,19 Dies aber ist das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. 3,20 Denn jeder, der Arges tut, haßt das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht bloßgestellt werden; 3,21 wer aber die Wahrheit tut, kommt zu dem Licht, damit seine Werke offenbar werden, daß sie in Gott gewirkt sind. ..."""


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28.12.2025 um 19:09
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:und dann
Zitat von OptimistOptimist schrieb:enn das auch SO aus der Bibel hervor ginge, dass man sich noch nach dem Tod für Gott entscheiden könnte, dann würde ich dir hier zustimmen.
Jedoch sagt die Bibel nach meiner Interpretation etwas anderes.
interpretierst du.
Dabei weiß sie es ja besser. Ne Diskussion zwischen ihr und mir dazu gabs hier in diesem Thread 2019 und nochmals 2020. Zuvor schon 2018 im Thread "Wer ist der Antichrist". Ich zitier mich mal selber:
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 09.10.2019:Und noch ein Schmankerl aus dem ersten Petrusbrief.

3,18-20:
18 Denn es ist auch Christus einmal für Sünden gestorben, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe, zwar getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist.
19 In diesem ist er auch hingegangen und hat den Geistern im Gefängnis gepredigt,
20 die einst ungehorsam waren, als die Langmut Gottes in den Tagen Noahs abwartete, während die Arche gebaut wurde, in die wenige, das sind acht Seelen, durchs Wasser hindurch gerettet wurden.
Und 4,6:
Denn dazu ist auch den Toten gute Botschaft verkündigt worden, damit sie zwar den Menschen gemäss nach dem Fleisch gerichtet werden, aber Gott gemäss nach dem Geist leben möchten.



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29.12.2025 um 09:52
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Meiner Meinung nach bedeutet das Richten der Toten nicht einer Bestrafung, sondern verstehe ich es eher als eine Belohnung für die guten Taten, denn die Toten sind ja ohnehin schon tot - für jene ändert sich eigentlich nichts.
Nach dem Tod kommt das Fegefeuer, das auch als Kamaloka, ein Ort der Läuterung, bezeichnet wird. Z.B. wird das Leid, das wir anderen zugeführt haben, seelisch durchlebt. Es bleibt ein Rest als Essenz unserer Schandtaten des vergangenen Lebens übrig, was der Buddhismus als "Linga sharira" bezeichnet, welches wiederum als "Nichtwissen", das der Buddhismus als "Samskara" bezeichnet, in der nächste Inkarnation unsere Seele dunkel begleitet, was es zu überwinden gilt.


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29.12.2025 um 15:12
Die Bibel erwähnt die Pflanzen nicht, Noah sammelte kein Paar von jeder Pflanze. Aber ohne Pflanzen funktioniert Leben nicht, jedenfalls wenn wir von der unbestreitbaren Existenz von Pflanzenfressern ausgehen.
Außerdem gibt es keine vorstellbare Arche, die ein Paar jeden Tieres beherbergen könnte. Nun gut, nehmen wir an, dass nur Tiere gesammelt wurden, die damals in Mesopotamien existiert haben, wäre immer noch nicht möglich. Also, diese Story ist ein Mythos, der auf der Vorstellungskraft damaliger Menschen stammte..
Außerdem, was wäre das für ein Gott, der so rachsüchtig wäre, da würde ich mir in der Situation einen anderen friedliebenderen Gott suchen.


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Was steht wirklich in der Bibel?

29.12.2025 um 17:31
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Bestrafung zur Abschreckung wäre sozusagen das Motiv in deiner Aussage, kam bei mir so an:
Das kam bei Dir so an. Ich hatte weder den Aspekt der Belohnung geleugnet, noch Abschreckung als Motiv genannt. Ich hatte den Rachegedanken hinzugefügt. Das einzig sinnvolle Gerichtssystem, das ich befürworten würde, ist der Korrekturgedanke. Aber beim Endgeticht kann man nichts mehr korrigieren.


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Was steht wirklich in der Bibel?

29.12.2025 um 17:35
Zitat von J.P.RaboJ.P.Rabo schrieb:Die Bibel erwähnt die Pflanzen nicht, Noah sammelte kein Paar von jeder Pflanze. ...
Womöglich war die Pflanzenwelt bei der Vernichtung des Fleisches nicht betroffen, also brauchten sie zur Errettung nicht erwähnt werden @J.P.Rabo
Zitat von J.P.RaboJ.P.Rabo schrieb:Außerdem, was wäre das für ein Gott, der so rachsüchtig wäre, da würde ich mir in der Situation einen anderen friedliebenderen Gott suchen.
Naja - das kommt darauf an, was er denn dann deiner Meinung nach zu rächen gehabt hätte, denn es ist ja nicht beschrieben, was die Leutchen damals furchtbar böses getan hätten, also was auch zu rächen wäre. Oder?
Zitat von NexpertNexpert schrieb:Das kam bei Dir so an. Ich hatte weder den Aspekt der Belohnung geleugnet, noch Abschreckung als Motiv genannt. Ich hatte den Rachegedanken hinzugefügt. Das einzig sinnvolle Gerichtssystem, das ich befürworten würde, ist der Korrekturgedanke. Aber beim Endgeticht kann man nichts mehr korrigieren.
Sag doch einfach mal ganz klar, was für dich Gott als Richter bedeutet und was es nach sich zieht @Nexpert - hatte ich doch auch:
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Jedenfalls, was mein Einwand an dich war, ist, dass Gott auch als Richter nicht bestraft.



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Was steht wirklich in der Bibel?

29.12.2025 um 17:45
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Sag doch einfach mal ganz klar, was für dich Gott als Richter
Der ist für mich sinnlos.


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