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Was steht wirklich in der Bibel?

18.369 Beiträge, Schlüsselwörter: Bibel
Nicolaus
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Was steht wirklich in der Bibel?

18.06.2015 um 09:17
@etta
etta schrieb:Dann lass ihn einfach. Wenn ich solch einen Menschen im privaten Leben oder auf der Arbeit habe, dann muß ich mich trennen.
Ich lasse ihn ja auch :)
Ich habe mich von ihm abgelöst, nur nicht emotional, das klappt einfach nicht. Bei fremden Menschen mag das ja noch relativ leicht funktionieren, beim eigenen Vater ist das halt nicht so einfach...

Über deine Geschichte mit deinem Vater, wie er dir 2 Euro für eine Fahrt in die Stadt abknöpfen wollte und deiner Retourkutsche musste ich herzhaft lachen :)


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Nicolaus
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Was steht wirklich in der Bibel?

18.06.2015 um 09:25
@Optimist
Optimist schrieb:ich verstehe einiges was Du schreibst, aber manches auch nicht.

Z.B. das verstehe ich nicht so richtig:
Dein Vater wollte keinen Jungen und trotzdem buhlst du um seine Liebe? Wo soll diese herkommen, wenn er jemanden hat, den er eigentlich gar nicht wollte?
Ich schrieb, ich buhlte, das war in meiner Kindheit. Später tat ich das nicht mehr, weil ich eingesehen habe, dass es überhaupt keinen Zweck hat! Trotzdem ist es, denke ich, wider alle Vernunft wohl ein ganz natürliches, menschliches Bedürfnis, vom eigenen Vater geliebt werden zu wollen, auch wenn die Frage berechtigt ist, wo sie denn herkommen soll?
Optimist schrieb:So traurig es auch für Dich ist, aber genau DAS scheint mir doch der Knackpunkt zu sein, gegen den ein Kampf doch von vornherein schon zum Scheitern verurteilt ist?
Ja, möglich.
Und das kann ich auch nicht so richtig nachvollziehen:

Nicolaus schrieb:
dann würde ich mich fühlen, als sei ich völlig wirkungslos. Und das ist ein Scheißgefühl!

Warum?
Hast Du (bzw. hat man als Mensch) nur DANN eine Daseinsberechtigung, WENN Du etwas bewirkst?
Und wenn Du das nicht kannst, bist Du dann weniger wert?

Wenn ja, weshalb empfindest du das SO?
Von Daseinsberechtigung sprach ich nicht, sondern von einem Scheißgefühl. Jeder der da ist, hat auch ein Recht da zu sein.

Aber ich fühle mich sonst nicht gut, wenn ich den Eindruck habe, einfach nur Luft zu sein. Ich fühle mich wenn ich nichts bewirken kann einfach nutzlos, ich empfinde das so, ja. Und ich möchte nicht nutzlos sein und mich auch nicht fühlen, als sei ich nur Luft.


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Was steht wirklich in der Bibel?

18.06.2015 um 09:31
@Nicolaus
Und das kann ich auch nicht so richtig nachvollziehen:

Nicolaus schrieb:
dann würde ich mich fühlen, als sei ich völlig wirkungslos. Und das ist ein Scheißgefühl!

Warum?
Hast Du (bzw. hat man als Mensch) nur DANN eine Daseinsberechtigung, WENN Du etwas bewirkst?
Und wenn Du das nicht kannst, bist Du dann weniger wert?

Wenn ja, weshalb empfindest du das SO?

--->
Von Daseinsberechtigung sprach ich nicht, sondern von einem Scheißgefühl. Jeder der da ist, hat auch ein Recht da zu sein.

Aber ich fühle mich sonst nicht gut, wenn ich den Eindruck habe, einfach nur Luft zu sein. Ich fühle mich wenn ich nichts bewirken kann einfach nutzlos, ich empfinde das so, ja. Und ich möchte nicht nutzlos sein und mich auch nicht fühlen, als sei ich nur Luft.
Okay verstehe.

Muss noch mal darauf "rumreiten":
Optimist schrieb:Und wenn Du das nicht kannst, bist Du dann weniger wert?
spielt DAS auch mit rein? (dass Du dich wertloser empfindest, wenn man dich wie Luft behandelt oder Du dich so behandelt FÜHLST)?

Und wenn ja, das was Therion immer rät, seinen Wert aus SICH selbst heraus zu beziehen, könnte das nicht ein bisschen helfen?

Und was mir noch dazu einfällt: Sich "als Luft zu fühlen", hat natürlich (in meinen Augen) auch wieder bisschen was mit dem Ego zu tun (ganz ohne Wertung).

Nun ist eben wieder die Frage: steht einem sein eigenes Ego im Wege (und man bekommt DADURCH ein Scheißgefühl) oder eben nicht. :)
Es geht also ein Stückweit auch darum, wie "wichtig" man sich selbst nimmt (auch wieder ganz ohne Wertung)
Und wie das mit dem "wichtig nehmen" gemeint ist, kann Dir sicher Therion besser erklären - mir hatte sie es auch mal ganz plausibel erklären können :) .


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Nicolaus
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Was steht wirklich in der Bibel?

18.06.2015 um 09:41
@Koman
Koman schrieb:du schaffst es immer wieder aufs neue, mich zu berühren...
Danke :)
Das möchte ich auch!
Denn auch das zeigt mir, dass ich nicht Wirkungslos bin. :)
Koman schrieb:lass dir eines gesagt sein, deine Wirkung ist nicht wirkungslos...
der liebe @Nicolaus hat mehr Ausstrahlung, als er glaubt:)
Wenn ich so etwas lese, dann fange ich wieder an zu leben! :)
Denn das zeigt mir: Es nehmen mich andere wahr, ich bin existent, ich bin nicht nur Luft. Vielleicht ist das übrigens auch mit ein Grund, warum ich hier im Forum bin. Denn hier bekommt man ja Feedback. :)

Dein Liedchen in allen ehren, aber ich mags nicht besonders, weil...
Koman schrieb:
Und wenn du nicht mehr staunen kannst, tust du mir leid
Dann hast du keine Chancen mehr
Und wenn du nichts mehr fühlen kannst
Ist es vorbei, dann bleibst du ewig leer
Das klingt so hoffungslos!
Ich mag es nicht, wenn mir jemand sagt: Du hast keine Chancen mehr, es ist vorbei.
Das ist mir wieder zu endgültig.
Koman schrieb:Wenn du so weiter leben kannst
Erlebst du's nie, dein eigenes Seelenheil
Auch das ist eine Frechheit, niemand hat das Recht dazu, einem die Hoffnung aufs Seelenheil so zu verbarrikadieren, alsdass man es nie erlebt!
Auch das ist mir zu endgültig und zu hoffnungslos!

Das andere hingegen kann ich nachvollziehen:
Koman schrieb:Es liegt wirklich an dir und was du draus machst
Es liegt nicht an der Welt, weil die Welt darüber lacht
Die Welt liegt uns zur Last
Die Welt treibt uns zum Hass
Liebe hat hier keinen Platz
Doch die Liebe ist ein Schatz
Von wem ist das Lied? Wer hat es geschrieben/gesungen?
Koman schrieb:mach dir keinen Kopf wegen deinen Vater...
andere haben gar keinen...
Ich hab mal einen kennengelernt, der das gesagt hat, er habe keinen Vater.
Und heute beneide ich ihn darum!

Dann lieber keinen, als einen der einen ohnehin nur verachtet!


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Was steht wirklich in der Bibel?

18.06.2015 um 09:47
@Nicolaus
redest du nicht mehr mit mir, oder hattest Du das evtl. übersehen? :) Beitrag von Optimist, Seite 905

Dem stimme ich voll zu: "
lass dir eines gesagt sein, deine Wirkung ist nicht wirkungslos...
der liebe @Nicolaus hat mehr Ausstrahlung, als er glaubt:)"


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Was steht wirklich in der Bibel?

18.06.2015 um 09:48
@Nicolaus
Optimist schrieb:Es geht also ein Stückweit auch darum, wie "wichtig" man sich selbst nimmt (auch wieder ganz ohne Wertung)
Und wie das mit dem "wichtig nehmen" gemeint ist, kann Dir sicher Therion besser erklären - mir hatte sie es auch mal ganz plausibel erklären können :) .
seinen eigenen selbstwert erkennen, sich selbst etwas wert sein dann wird es nicht passieren dass man sich freiwillig einen leidensdruck aussetzt .... dann wird man sich automatisch von dem was einen nicht gut tut trennen WOLLEN !

- wenn man sich jedoch über die Anerkennung von anderen definiert, dann begibt man sich in dessen Abhängigkeit und dann kommt es dazu wenn zb. der Partner stirbt oder die Person diese Anerkennung, liebe oder was auch immer nicht mehr gibt oder geben kann dass man dadurch den boden unter den füßen verliert weil man an etwas gebunden war das plötzlich nicht mehr da ist. ---------> man definierte sich über den anderen !

wenn man sich jedoch über sich selbst definiert, dich selbst all das gibt wie Anerkennung, Selbstliebe ectr dann sucht man es erst gar nicht bei anderen im aussen dannach, dadurch macht man sich ein stück unabhängig von anderen - und um so besser fühlt man sich wenn man es dann UNERWARTET dennoch bekommt. - Anerkennung, liebe usw.

------------------> aber man braucht es nicht oder will es oder vermisst es nicht wenn es aufeinmal nicht da ist ........


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Kayla
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Was steht wirklich in der Bibel?

18.06.2015 um 09:49
@Nicolaus
Nicolaus schrieb:
Dann lieber keinen, als einen der einen ohnehin nur verachtet!
34 Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert. (Lukas 12.51-53) 35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu erregen gegen seinen Vater und die Tochter gegen ihre Mutter und die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter. 36 Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. (Micha 7.6)
37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert. (5. Mose 13.7-12) (5. Mose 33.9) (Lukas 14.26-27) 38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist mein nicht wert. (Matthäus 16.24-25) 39 Wer sein Leben findet, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden. (Lukas 9.24) (Johannes 12.25)


http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/matthaeus/10/#34


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Nicolaus
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Was steht wirklich in der Bibel?

18.06.2015 um 11:53
@Optimist
redest du nicht mehr mit mir, oder hattest Du das evtl. übersehen? :) Diskussion: Was steht wirklich in der Bibel? (Beitrag von Optimist)
Doch, sicher, Entschuldigung. Immer schön der Reihe nach, jeder kommt mal dran :)
Ich habe nur nicht immer die Zeit dazu...
Optimist schrieb: weshalb empfindest du das SO?
Das weiß ich nicht. Darüber muss ich mal nachdenken, "weshalb" ich es so empfinde.
Ich weiß nur, dass es so ist, aber nicht weshalb.
Muss noch mal darauf "rumreiten":

Optimist schrieb:
Und wenn Du das nicht kannst, bist Du dann weniger wert?

spielt DAS auch mit rein? (dass Du dich wertloser empfindest, wenn man dich wie Luft behandelt oder Du dich so behandelt FÜHLST)?
Das ist so: Wenn ich ganz alleine für mich bin, dann ist mir das egal. Aber wenn ich mit anderen zusammen bin, diese mir aber das Gefühl geben, ich sei gar nicht da, dann empfinde ich das so. Denn ich bin ja da, werde aber nicht wahr genommen. Und zwar bewusst nicht wahr genommen!
Optimist schrieb:Und wenn ja, das was Therion immer rät, seinen Wert aus SICH selbst heraus zu beziehen, könnte das nicht ein bisschen helfen?
Was nutzt Dir dein Wert aus dir selbst, wenn andere ihn bewusst nicht wahr nehmen wollen?
Optimist schrieb:Und was mir noch dazu einfällt: Sich "als Luft zu fühlen", hat natürlich (in meinen Augen) auch wieder bisschen was mit dem Ego zu tun (ganz ohne Wertung).
Sicherlich. Am besten ich nehme mich selbst nicht mehr wahr und auch nicht mehr wichtig. :)

Das führt dann dazu, dass man sich erst Recht wertlos fühlt, wenn man sich auch noch einredet, man sei tatsächlich nicht wichtig und auch nicht wertvoll. :)
Optimist schrieb:Nun ist eben wieder die Frage: steht einem sein eigenes Ego im Wege (und man bekommt DADURCH ein Scheißgefühl) oder eben nicht. :)
Warum schreien kleine Kinder? Sie wollen damit doch zeigen: Hallo, ich bin auch noch da! Hier gibt es jemanden, der beachtet, der wahr genommen werden will! Warum soll ich mein Ego immer zurück schrauben? Kleine Kinder dürfen ihr Ego sogar schreien lassen. Oder was schreit da sonst in ihnen? Und kleine Kinder machen das intuitiv schon ganz richtig. Wahr genommen werden zu wollen ist etwas ganz natürliches.
Optimist schrieb:Es geht also ein Stückweit auch darum, wie "wichtig" man sich selbst nimmt (auch wieder ganz ohne Wertung)
Wenn man sich selbst zu wichtig nimmt, wird man nervig für die anderen und dann meiden sie einen. Wenn man sich überhaupt nicht wichtig nimmt, verliert man sein gesamtes Selbstwertgefühl, denn dann ist ja alles egal. Das schwierige ist wohl, den gesunden Mittelweg zu finden :)


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Nicolaus
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Was steht wirklich in der Bibel?

18.06.2015 um 11:57
@Kayla
Kayla schrieb:34 Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert. (Lukas 12.51-53) 35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu erregen gegen seinen Vater und die Tochter gegen ihre Mutter und die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter. 36 Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. (Micha 7.6)
Gut, dann fasse ich das als Gottes Willen auf, dass es so sein soll!
Gott will Feindschaft setzen und auseinander reißen!
Kayla schrieb:37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert
Es gibt sogar noch einen härteren Bibeltext, da steht sogar drin, man soll sie alle hassen! Vater und Mutter, Frau und Kinder, alle soll man hassen!

Was für ein eifersüchtiger Gott, der die Liebe nur ganz alleine für sich beanspruchen will, der es nicht haben kann, wenn sich die Menschen auch untereinander lieben... Übrigens ein totaler Widerspruch zum Gebot der Nächstenliebe!


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Kayla
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Was steht wirklich in der Bibel?

18.06.2015 um 12:10
@Nicolaus
Nicolaus schrieb:Was für ein eifersüchtiger Gott, der die Liebe nur ganz alleine für sich beanspruchen will, der es nicht haben kann, wenn sich die Menschen auch untereinander lieben... Übrigens ein totaler Widerspruch zum Gebot der Nächstenliebe!
Der Gott des A.T. ist ein solcher Gott, im N.T. scheinen mehre Götter um den Menschen zu buhlen. J.Chr. selbst scheint mehrdeutig. Es geht im eigentlichen Sinn doch immer darum, ob man sich selbst so annimmt wie man ist und zwar ungeachtet dessen, ob Andere, insbesondere auch die Sippe, Gesellschaft und Familienangehörige das akzeptieren. Wer sich nur deshalb annehmen kann, weil er von der Sippe oder Familie so akzeptiert wird wie er ist, liebt sich nicht selbst. Nur wer sich selbst so annimmt wie er nun mal ist, kann auch die Nächstenliebe praktizieren. Denn immerhin heißt es in der Bibel, liebe deinen Nächsten wie dich selbst und wenn du dich nicht selbst liebst, dich annimmst wie du bist, kannst du auch deinen Nächsten nicht lieben. Soviel zum Gebot der Nächstenliebe. Da ist kein Widerspruch.


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Nicolaus
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Was steht wirklich in der Bibel?

18.06.2015 um 12:56
@-Therion-

Jetzt noch zu deinem Post und dann würde ich vorschlagen, wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen. So viel Platz wollte ich hier wegen meiner persönlichen Sachen eigentlich gar nicht einnehmen :)
-Therion- schrieb:ich habe meine Biographie geschrieben mit einer eigenanalyse - sind über 400 seiten :)
leider kann ich mir einen Lektor nicht leisten daher kann ich es nicht veröffentlich weil sicherlich doch viele satz und zeitfehler (Gegenwart, mittvergangenheit ectr. ) drin sind - ich habe einfach so geschrieben wie es aus mir raussprudelte ohne viel über die Schreibweise nachzudenken daher dient es nur den Privatgebrauch
Das finde ich sehr interessant. Ich hab nämlich genau dasselbe gemacht. Ich habe meine ganze Lebensgeschichte niedergeschrieben. Das sind inzwischen etliche tausend Seiten, daher wird das wohl auch niemals ein Buch werden, dafür ist es einfach zu viel geworden. Und ausserdem hab ich auch kein Geld für einen Lektor und möchte es sowieso nicht veröffentlichen. Erstens: Wer kennt mich schon, dass sich jemand für meine Biografie interessiert? Zweitens: Würde ich aber dadurch bekannt wie ein bunter Hund, wäre mir das ziemlich unangenehm, wenn alle über mein Leben bescheid wüssten, von daher ist es auch bei mir nur zu meinem eigenen Gebrauch bestimmt. Dadurch reflektiere ich mein Leben und beim schreiben wird mir auch vieles erst im Nachhinein klarer.
-Therion- schrieb:es kommt natürlich auch immer darauf an für was du kämpfst bzw. ob es erfolgversprechend ist ..... und ehrlichgesagt sich liebe zu erkämpfen empfinde ich persönlich nicht erstrebenswert .......
Eigentlich habe ich immer für alles in meinem Leben kämpfen müssen, nicht nur für die Liebe! Eine erkämpfte Liebe hat aber etwas besonderes, weil sie eben schwer erkämpft wurde. Ich zeige einem anderen damit ja auch, dass er mir ausserordentlich viel Wert ist, denn sonst würde ich nicht um ihn kämpfen!
-Therion- schrieb: entweder es liebt einen jemand bedingungslos und freiwillig oder er soll es eben bleiben lassen weil ich nichts davon habe wenn liebe geheuchelt ist - so denke ich darüber.
Ach das ist so schnell dahin gesagt: Entweder es liebt einen jemand oder er soll es bleiben lassen... Nein, in Wirklichkeit ist einem das doch nicht egal, oder?

Und bedingungslos ist so ein Wort... Das wünscht man sich vielleicht, aber kann man so eine Liebe auch selber geben? Vollkommen bedingungslos? Muss ich ausgerechnet einen so hohen Anspruch an die Liebe stellen? Da ich diesen Anspruch selbst nicht erfüllen kann, wie kann ich es dann bei anderen erwarten/verlangen?

Wenn die Liebe geheuchelt ist, dann hat man nichts davon, das ist richtig. Aber auch bedingte Liebe ist echt, vielleicht noch echter als die bedingungslose. Es ist zumindest ehrlicher, wenn mir jemand sagt: Deinen hohen Anspruch der Bedingungslosigkeit kann ich nicht erfüllen, aber was ich dir an Liebe bedingt geben kann, das will ich gerne tun. Das ist mir dann lieber so.
-Therion- schrieb:also ich würde keine liebe haben wollen die ich mir erkämpfe und mir derjenige vielleicht nur deshalb entgegenbringt damit ich ihn nicht mehr nerve .....
Warum einem jemand Liebe entgegenbringt, kann viele Gründe haben. Wieso du das nun mit: Damit ich ihn nicht mehr nerve - in Verbindung bringst, erschließt sich mir jetzt gar nicht!

Und eine erkämpfte Liebe hat etwas gekostet, hat Arbeit und Mühen gemacht. Sie ist damit auch besonders wertvoll. Was willst du denn für eine Liebe haben? Eine einfach so dir nachgeworfene, geschenkte, die genauso schnell wieder verfliegen kann wie sie gekommen ist? Das wiederum hätte für mich keinen Wert!
-Therion- schrieb:wenn es aussichtlos ist und man sozusagen gegen Windmühlen kämpft dann schon weil man sein leiden unnütz verlängert. - das leben ist zu kurz um sich mit solchen im grunde verschwendeten Lebensjahren, Energien, Emotionen ectr. aufzuhalten ....
Da hast du natürlich Recht. Nur: Weiß man das immer im Voraus, ob etwas aussichtslos ist? Damit hätte ich dann resigniert und das tue ich nunmal höchst ungern.
-Therion- schrieb:eigentlich nicht denn es beginnt alleine dadurch wieder ein neuer, veränderter Lebensabschnitt, eine andere Denkweise ectr. ..... es gibt keinen stillstand in bezug auf Weiterentwicklung
So kann man es bezüglich eines Schlußstrichs natürlich auch sehen... :)
-Therion- schrieb:hier ist es wieder das Stichwort ERWARTEN ------> sehr viele menschen gehen kaputt an ihren Erwartungen die andere niemals erfüllen können da jeder einzelne ganz persönliche Erwartungen hat die sich oft nicht mit unseren eigenen decken kann es nur zu Enttäuschungen führen !
Wer nichts mehr erwartet, dem kann man auch nicht mehr helfen :)
Sicher, wer hohe Erwartungen hat, wird auch schwere Enttäuschungen erleiden. Na und? Das ist nicht das schlimme daran! Ich verschließe nicht meinen Erwartungshorizont aus Angst, enttäuscht zu werden. Die Frage ist für mich eher: Wie gehe ich besser mit Enttäuschungen um?
-Therion- schrieb:----> wenn ich eines im leben gelernt habe dann das ----> keine Erwartungen zu haben - speziell auf zwischenmenschlicher ebene !
Hier unterscheiden wir uns eben. Ich erwarte da noch etwas...
-Therion- schrieb:aber warum um himmels willen tust du dir das selbst an ?
Weil ich nunmal so gestrickt bin.
-Therion- schrieb:du verschwendest so viel zeit und Energie damit ...... aber gut wenn du damit klarkommst kann ich nichts dagegen sagen - verstehen kann ich es allerdings nicht.
Da hast du recht. Na und?
Als Verschwenderisch kann man es doch nur dann betrachten, wenn es einem sinnlos erscheint. Denn ansonsten verschwendet man seine Kräfte und Energien für etwas anderes. Das kann aber genauso sinnlos sein. Und was für einen selbst wichtig ist, das bestimmt man doch auch selbst. Und da investiert man auch seine Kräfte und Energien hinein. Selbst wenn am Ende alle Kraft verbraucht und von mir aus auch verschwendet ist und die anderen mir sagen: Bei dir war es doch total sinnlos... Kann ich aber sagen: Aber ich habe gelebt!
-Therion- schrieb:natürlich ..... es tut mir nur in der seele weh wenn ich merke wie andere sich ihr leben schwerer machen als es notwendig wäre und darunter merklich leiden ...... ich kann sowieso nur tipps geben ob sie angenommen werden oder nicht kann und will ich gar nicht beeinflussen weil wie du richtig sagst jeder sein leben leben muss wie er es für richtig hält. - das respektiere ich natürlich !
Es ist tatsächlich so, dass ich mir mein Leben schwerer mache als es sein müsste. Auch da sage ich: Na und? Ich will mir nicht immer den leichtest zu gehenden Weg wählen, weil das einfacher ist. Ich muss den Weg gehen, der mir zusagt, den ich gehen will. Und wenn er halt schwerer ist, dann ist er es eben. Das muss dir aber nicht leid tun und auch nicht weh tun.
-Therion- schrieb:heute bin ich dankbar dafür denn durch die strenge meiner großmutter wurde ich aufs harte leben vorbereitet das ich durchwegs alleine bestreiten musste - keiner aus meiner Familie half mir - im Gegenteil mein vater schickte mich sogar weg als ich ihm um hilfe bat
Dankbar für so eine strenge, kalte, herzlose Erziehung bin ich nicht. Aber was soll´s ich habs überlebt! :)

Und von meinem Vater kenne ich das auch: Wenn ich den um Hilfe bat, kam nichts, ausser Kritik und Vorwürfen! Biste selber schuld, nu sieh zu wie du klar kommst. Musst du alleine durch usw.. Nix mit Hilfe! Aber das hat mich Selbstständiger gemacht, immerhin :)

Und weg geschickt hat er mich auch immer. Er mochte meine Gegenwart nicht, er wollte immer, dass ich gehe, möglichst weit weg! Er konnte mich nicht ertragen! Kenne ich auch alles...
-Therion- schrieb:" interessiert mich nicht - du hast dir das selbst eingebrockt also schau wie du alleine zurecht kommst"!
Kenne ich auch alles... Habe ich auch so erlebt und erfahren. Ich sag mir heute: Na und? Hat mich zumindest Selbstständiger gemacht.
-Therion- schrieb:er hatte wirklich recht - ich war selbst schuld ! - dieser satz meines vaters half mir eigentlich wieder auf die beine zu kommen denn ich entwickelte einen derartigen willen es allen zu zeigen
Klar, man ist immer selbst schuld. Auch da sage ich: Na und?
Aber ich bleibe bei der Schuld nicht kleben. Was hat Er denn davon, wenn ich es selbst schuld bin? Habe ich gesagt, Er sei schuld? Was machen diese Leute denn dann mit der Schuld? Warum reden sie überhaupt davon? Es ist doch egal, wer schuld ist, man braucht Hilfe, keine Schuld!

Ich hab so ein Bestreben nie gehabt, es allen zeigen zu wollen. Wozu? Was muss ich anderen denn zeigen? Und warum? Mir ging es nur um konkrete Anliegen und mit denen war ich meist alleine. Auch ok, sagte ich mir. Und dann guckte ich eben, wie ich alleine klar kam. Und ich komme ja auch klar, das muss ich aber niemandem beweisen oder zeigen. Das tue ich für mich.
-Therion- schrieb:also ich habe durchwegs die Erfahrung gemacht, dass wenn einmal der "wurm" drinnen ist, dass es dann unweigerlich zum bruch kommt ..... es mag zwar sein das man sich immer wieder mal zusammenrauft, sich versöhnt, es weiter versucht ectr. aber schlussendlich ist das nur ein herauszögern des unvermeidlichen !
Ach ja. So strenge Maßstäbe setze ich nicht. Da ohnehin irgendwann alles mal zu Bruch geht und nichts ewig hält, ist das nicht schlimm. Das ist mir alles etwas zu perfektionistisch. Das Leben ist Stückwerk. Ich habe gelernt auch mit Brüchen zu leben.
-Therion- schrieb:- eine Tasse die man nach einen bruch zusammenklebt wird unter garantie wieder brechen
Ja, aber nie mehr an der Klebestelle! Da ist sie sogar stabiler als vorher!
-Therion- schrieb: - es ist eben nur eine frage der zeit und warum soll man die zeit verlängern unnötig Energie in etwas stecken dass sowieso schon verloren ist
Tja, hätte Gott das damals zu uns Menschen und seiner Schöpfung gesagt, gäbe es uns und die Welt heute gar nicht mehr... Diese Einstellung ist mir zu pessimistisch.
-Therion- schrieb:natürlich lässt sich das nicht immer vermeiden aber ich persönlich reduziere es auf ein Minimum um eben nicht Gefahr zu laufen in ein tiefes loch zu fallen und dazu gehört eben auf materieller ebene von niemanden abhängig zu sein (damit meine ich nicht den Beruf/Geldgeber sonder freund/mann) und auch punkto Anerkennung, liebe sich nicht zu sehr von anderen abhängig zu machen.

- wenn man sich nämlich über andere definiert dann wird man unter garantie früher oder später darunter leiden.
Naja, ich nehme auch schonmal tiefe Löcher in die ich falle, in Kauf. Die Hauptsache ist, ich komm da auch wieder raus :)

Von niemandem abhängig zu sein geht gar nicht, sagst du ja selbst. Beruf, Arbeitgeber wie auch immer... Von irgendwem oder irgendwas ist man immer abhängig. Als Selbstständiger bist du von deinen Kunden abhängig, ohne die kannste den Laden gleich zu machen, wenn keiner mehr kommt...

Man wird früher oder später sowieso wegen irgend etwas leiden. Das Leiden gehört zum Leben dazu. Egal aus welchen Gründen... Ich lebe nicht extra so, um möglichst viel Leiden zu vermeiden. Denn das würde für mich wieder Einschränkung bedeuten. Alles hat seine Zeit. Glück und Freude hat seine Zeit und Leiden hat seine Zeit. Wir können froh sein, dass beides keinen Ewigkeitscharakter hat und alles vorüber geht...
-Therion- schrieb:also ich empfinde dein handeln/denken als Selbstbestrafung, du quälst dich und ich leide wirklich mit wenn ich deine zeilen lese ....... ich glaube wenn du dich selbst mehr lieben und deinen selbstwert erkennen würdest dann hättest du bestimmt eine andere Sichtweise und ich hoffe/wünsche dir wirklich vom ganzen herzen, dass du doch noch zum umdenken kommst denn du hast nur dieses eine leben .......
Hmm, Selbstbestrafung? Darüber muss ich mir mal Gedanken machen. So hab ich das bisher noch gar nicht betrachtet. Wenn, dann geschieht das unbewusst. Sollte es zutreffen, hättest du Recht und dann wäre das das dümmste, was ich mir antun könnte. Ich denke mal drüber nach!
-Therion- schrieb:körper - geist - seele sind eine Einheit wenn eine ebene davon aus dem Gleichgewicht ist wirkt sich das unweigerlich auch auf andere ebenen aus - nichts wird ignoriert alles macht sich bemerkbar da wir auch ein Unterbewusstsein haben.

mich würde es also nicht wundern wenn du unter Migräne und/oder Kreuzschmerzen, Schlaflosigkeit oder Unruhe/nervösität leiden würdest ..... wenn nicht gegenwärtig könnte es sich vielleicht noch entwickeln was ich dir natürlich nicht wünsche
Da hast du natürlich recht, der Mensch aus Körper, Geist und Seele ist eine Einheit. Und wenn eines davon die Balance verliert, leidet der ganze Mensch darunter und hat seine Auswirkungen. Ich weiß das auch! Und ich leide tatsächlich unter beidem, seit meiner Jugend. Also unter Migräneattacken wie auch unter permanenten Kreuz- und Rückenschmerzen... Sowie auch unter Unruhezuständen und Nervosität. Habe mich schon so daran gewöhnt, damit abgefunden, dass mir das überhaupt nicht mehr bewusst ist. Aber alles hat seine Gründe und Ursachen, nichts kommt von Nichts.


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18.06.2015 um 13:18
Und wenn ja, das was Therion immer rät, seinen Wert aus SICH selbst heraus zu beziehen, könnte das nicht ein bisschen helfen?

Was nutzt Dir dein Wert aus dir selbst, wenn andere ihn bewusst nicht wahr nehmen wollen?
wenn du dir selbst etwas wert bist, deinen selbstwert kennst und dich selbst wertschätzt dann ist es dir wurscht ob dich andere wahrnehmen oder nicht weil du dein "ich" nicht von diesen Personen abhängig machst. man legt dann gar nicht mehr den fokus darauf weil es eigentlich unerheblich ist .....

- ich kann mir gut vorstellen, dass es ziemlich anstrengend für andere sein muss dir die erwartete Aufmerksamkeit entgegenzubringen - versetz dich bitte mal in die Position der anderen .....
Nicolaus schrieb:Und zwar bewusst nicht wahr genommen!
na und .... dann halt nicht .... wer nicht will der hat schon würde ich mir denken, mich umdrehen und gehen :)
...... und diese Reaktion kann ich zulassen/zeigen weil ich mich nicht von anderen abhängig mache.
Nicolaus schrieb:Das führt dann dazu, dass man sich erst Recht wertlos fühlt, wenn man sich auch noch einredet, man sei tatsächlich nicht wichtig und auch nicht wertvoll. :)
das wichtigste überhaupt ist das DU dich wertvoll und wichtig fühlen muss .... NICHT DIE ANDEREN !

erst wenn du dich selbst wertschätzt und dadurch ein gewisses auftreten hast werden dich auch die anderen wertschätzen können weil du dann nicht fordernd und erwartend auftrittst werden sie sich dir gegenüber ganz automatisch anders verhalten können.

Optimist schrieb:
Nun ist eben wieder die Frage: steht einem sein eigenes Ego im Wege (und man bekommt DADURCH ein Scheißgefühl) oder eben nicht. :)

Warum schreien kleine Kinder? Sie wollen damit doch zeigen: Hallo, ich bin auch noch da! Hier gibt es jemanden, der beachtet, der wahr genommen werden will! Warum soll ich mein Ego immer zurück schrauben? Kleine Kinder dürfen ihr Ego sogar schreien lassen. Oder was schreit da sonst in ihnen? Und kleine Kinder machen das intuitiv schon ganz richtig. Wahr genommen werden zu wollen ist etwas ganz natürliches.
aber du bist doch kein Kind mehr .... es wird zeit sich "abzunabeln" um anderen zu zeigen das du nicht von ihnen abhängig bist und alleine klarkommst.


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Was steht wirklich in der Bibel?

18.06.2015 um 13:55
Nicolaus schrieb:@-Therion-

Jetzt noch zu deinem Post und dann würde ich vorschlagen, wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen. So viel Platz wollte ich hier wegen meiner persönlichen Sachen eigentlich gar nicht einnehmen :)
ja wir wollen die anderen ja nicht langweilen mit unseren Geschichten :)
ich werde mich daher ganz kurz fassen únd auch nicht auf alles eingehen .....
Nicolaus schrieb:Dadurch reflektiere ich mein Leben und beim schreiben wird mir auch vieles erst im Nachhinein klarer.
das ist das aller beste was man tun kann sich den frust von der seele zu schreiben
Nicolaus schrieb:Eigentlich habe ich immer für alles in meinem Leben kämpfen müssen, nicht nur für die Liebe! Eine erkämpfte Liebe hat aber etwas besonderes, weil sie eben schwer erkämpft wurde. Ich zeige einem anderen damit ja auch, dass er mir ausserordentlich viel Wert ist, denn sonst würde ich nicht um ihn kämpfen!
meine Erfahrung hat mich gelehrt ------> liebe ist das einzige dass nicht erkämpft werden kann entweder ist sie von anfang an vorhanden oder eben nicht - so traurig das auch ist ...... und ich muss dir ehrlich sagen ich würde gar nicht darum kämpfen wollen ( da habe ich schon einen gewissen stolz) denn entweder mag man mich oder nicht und wenn nicht dann kann ich das auch akzeptieren.
Nicolaus schrieb:Ach das ist so schnell dahin gesagt: Entweder es liebt einen jemand oder er soll es bleiben lassen... Nein, in Wirklichkeit ist einem das doch nicht egal, oder?
doch weil ich meinen selbstwert kenne, mich selbst mag, mich gut finde so wie ich bin und mein wert dadurch nicht niedriger wird daher kann ich es akzeptieren
wenn es aussichtlos ist und man sozusagen gegen Windmühlen kämpft dann schon weil man sein leiden unnütz verlängert. - das leben ist zu kurz um sich mit solchen im grunde verschwendeten Lebensjahren, Energien, Emotionen ectr. aufzuhalten ....

Da hast du natürlich Recht. Nur: Weiß man das immer im Voraus, ob etwas aussichtslos ist? Damit hätte ich dann resigniert und das tue ich nunmal höchst ungern.
aber du wirst kein Mädchen mehr werden es sei denn du lässt dein Geschlecht umwandeln von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet ist es aussichtlos
Nicolaus schrieb:Wie gehe ich besser mit Enttäuschungen um?
ist es nicht besser Enttäuschungen zu VERMEIDEN in den man keine Erwartungen setzt als sie zuzulassen ....... dann braucht man nämlich nicht darüber nachzudenken wie man mit enttäuschungen umgeht ......
- es ist eben nur eine frage der zeit und warum soll man die zeit verlängern unnötig Energie in etwas stecken dass sowieso schon verloren ist

Tja, hätte Gott das damals zu uns Menschen und seiner Schöpfung gesagt, gäbe es uns und die Welt heute gar nicht mehr... Diese Einstellung ist mir zu pessimistisch.
nein im Gegenteil es ist VERNÜNFTIG und positiv so zu denken, mit seinen Energien hauszuhalten den so nimmt man nichts negatives an, man schafft sich mehr Freiraum wenn man grenzen setzt und man bekommt eine besser Lebensqualität .... erspart sich seelisches leid und Krankheit ectr.
Nicolaus schrieb:Hmm, Selbstbestrafung? Darüber muss ich mir mal Gedanken machen. So hab ich das bisher noch gar nicht betrachtet. Wenn, dann geschieht das unbewusst. Sollte es zutreffen, hättest du Recht und dann wäre das das dümmste, was ich mir antun könnte. Ich denke mal drüber nach!
bitte tu das es ist außerordentlich wichtig !
Nicolaus schrieb:Da hast du natürlich recht, der Mensch aus Körper, Geist und Seele ist eine Einheit. Und wenn eines davon die Balance verliert, leidet der ganze Mensch darunter und hat seine Auswirkungen. Ich weiß das auch! Und ich leide tatsächlich unter beidem, seit meiner Jugend. Also unter Migräneattacken wie auch unter permanenten Kreuz- und Rückenschmerzen... Sowie auch unter Unruhezuständen und Nervosität. Habe mich schon so daran gewöhnt, damit abgefunden, dass mir das überhaupt nicht mehr bewusst ist. Aber alles hat seine Gründe und Ursachen, nichts kommt von Nichts.
wow es überrascht mich immer wieder wenn ich mit meinen Analysen ins schwarze treffe ..... grund genug darüber nachzudenken dein leben in eine andere Richtung zu lenken


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Phantomeloi
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Was steht wirklich in der Bibel?

18.06.2015 um 14:36
@Nicolaus @-Therion-
-Therion- schrieb:ja wir wollen die anderen ja nicht langweilen mit unseren Geschichten :)
Ganz und gar nicht!
Habe selten so interessiert und lebhaft mitgelesen.


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DschenLi
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18.06.2015 um 14:53
@Nicolaus
Nicolaus schrieb:Warum das so war und bis heute so ist, weiß ich nicht. Das weiß niemand. Und da man mit ihm überhaupt nicht über so etwas reden kann, wird es wohl auch immer ein Geheimnis bleiben...
@Koman schrieb schon was mit Erkenntnis und ich wollte dir auch noch sagen:
Es kommt darauf an,wo man hinsieht..klar kann man den Verlust sehen,aber eben auch,zu was es einen selbst gebracht hat.. nämlich genau diese Dinge zu hinterfragen,die Beweggründe anderer,warum sie so sind wie sie sind. Wäre alles heil gewesen,ohne dass etwas fehlt,hätte man sich nicht auf die Suche gemacht.. und so hat es auch seinen Sinn das Erlebte. Ist nur nicht immer gleich zu erkennen oder auch erst viel später.

Ich finde du bist tapfer. :)
Nicolaus schrieb:Ja, aber nie mehr an der Klebestelle! Da ist sie sogar stabiler als vorher!
Sowas denke ich auch oft.


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Nicolaus
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18.06.2015 um 16:47
@Phantomeloi
-Therion- schrieb:
ja wir wollen die anderen ja nicht langweilen mit unseren Geschichten :)

Phantomeloi schrieb:
Ganz und gar nicht!
Habe selten so interessiert und lebhaft mitgelesen.
Danke, das freut mich. Ich dachte schon es sei einfach zu persönlicher Kram, der andere gar nicht interessiert.

Dann bin ich ja beruhigt :)


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Nicolaus
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18.06.2015 um 17:27
@-Therion-
-Therion- schrieb:wenn du dir selbst etwas wert bist, deinen selbstwert kennst und dich selbst wertschätzt dann ist es dir wurscht ob dich andere wahrnehmen oder nicht weil du dein "ich" nicht von diesen Personen abhängig machst. man legt dann gar nicht mehr den fokus darauf weil es eigentlich unerheblich ist .....
Für mich sind das zwei Paar Schuhe!
Ich bin mir selbst etwas wert, ich schätze mich auch selbst wert. Aber es ist mir trotzdem nicht wurscht, ob andere mich wahr nehmen oder nicht. Ich mache mein Ich nicht von anderen abhängig. Aber wir sind ohnehin alle mehr oder weniger voneinander abhängig. Ob ich das nun will oder nicht.
-Therion- schrieb:- ich kann mir gut vorstellen, dass es ziemlich anstrengend für andere sein muss dir die erwartete Aufmerksamkeit entgegenzubringen - versetz dich bitte mal in die Position der anderen .....
Eigentlich überhaupt nicht. Im normalen Leben bin ich ein sehr umgänglicher Mensch und fast überall gern gesehen, gesellig und beliebt. Da nimmt man mich ja auch wahr. Aber bei meinem Herrn Vater eben bewusst nicht. Sowas nennt man auch bewusstes ignorieren. Die Augen zu machen, sich wegdrehen um zu zeigen: Hier ist niemand ausser ihm selbst. Hier hat auch kein anderer was zu sagen usw. blablabla...
-Therion- schrieb:na und .... dann halt nicht .... wer nicht will der hat schon würde ich mir denken, mich umdrehen und gehen :)
Genau so mache ich das ja auch.
-Therion- schrieb:das wichtigste überhaupt ist das DU dich wertvoll und wichtig fühlen muss .... NICHT DIE ANDEREN !
Müssen muss man gar nichts, ausser sterben...
Ich bin zumindest mir selber wichtig und wertvoll.
Wobei die anderen mich aber auch schätzen und mögen (nicht alle, aber viele die mich kennen durchaus). Nur mein Herr Vater eben nicht. Aber wie du schon gesagt hast: Ich dreh mich dann um uns denke: Dann eben nicht.
-Therion- schrieb:erst wenn du dich selbst wertschätzt und dadurch ein gewisses auftreten hast werden dich auch die anderen wertschätzen können weil du dann nicht fordernd und erwartend auftrittst werden sie sich dir gegenüber ganz automatisch anders verhalten können.
Davon redest du schon die ganze Zeit.
Es ist doch nun wirklich nicht so, als würde ich mich selbst nicht wertschätzen. Als hätte ich kein sicheres Auftreten, als sei ich total verunsichert oder ohne jegliches Selbstwertgefühl. Als würden andere mich nicht wertschätzen oder ich andere nicht wertschätzen. Fordernd bin ich eh nicht, davon hab ich hier auch nicht gesprochen. Aber gewisse Erwartungen habe ich, aber deswegen setze ich andere doch nicht unter Druck, dass sie diese gefälligst auch zu erfüllen haben. Deswegen kann ich aber dennoch Erwartungen haben, mit der Vermutung, dass sie wahrscheinlich sowieso zu hoch waren, aber das macht ja nichts. Da ich inzwischen eh schon damit rechne, weil ich meine Erwartungen kenne, bin ich auch gar nicht mehr enttäuscht. Trotzdem kann ich sagen: Hier und da habe ich eigentlich mehr erwartet...
-Therion- schrieb:aber du bist doch kein Kind mehr .... es wird zeit sich "abzunabeln" um anderen zu zeigen das du nicht von ihnen abhängig bist und alleine klarkommst.
Was hat das denn damit zutun? Aber manchmal möchte ich einfach genauso aus mir heraus schreien, "wie" ein kleines Kind! Und wenn kleine Kinder sowas dürfen, warum ich dann nicht? Gerade diese "Erwachsenenschablone" die du mir jetzt überziehen willst: "Du bist doch kein Kind mehr, sowas macht man als Erwachsener doch nicht" usw... mag ich nämlich gar nicht!

Abgenabelt bin ich schon lange, nur nicht emotional. Das ist das einzige was ich noch nicht geschafft habe. Vielleicht geht das auch gar nicht. Und warum soll ich mir jetzt deswegen einen abbrechen? Vielleicht gelingt es mir ja irgendwann mal? Was soll ich mich denn jetzt unter Stress setzen, wegen meiner emotionalen Bindung zu meinem Elternhaus? Ist das so schlimm? Ich kenne Mütter im Alter von 50 Jahren, die immer noch jeden Tag Zuhause bei Mama anrufen! Und sowas hatte ich noch nie nötig! So eng ist die emotionale Bindung nu auch wieder nicht. Ich komme schon alleine klar, bin bislang immer alleine klar gekommen. Wenn ich das gewusst hätte, dass du mir jetzt so kommst, hätte ich am besten gar nicht erst davon angefangen...
-Therion- schrieb:das ist das aller beste was man tun kann sich den frust von der seele zu schreiben
Meine Autobiographie besteht nicht darin, mir meinen Frust von der Seele geschrieben zu haben! Das war nie mein Antriebsmotor. Das letztere tue ich zwar auch, aber das sind wieder zwei Paar Schuhe.
-Therion- schrieb:meine Erfahrung hat mich gelehrt ------> liebe ist das einzige dass nicht erkämpft werden kann entweder ist sie von anfang an vorhanden oder eben nicht - so traurig das auch ist ...... und ich muss dir ehrlich sagen ich würde gar nicht darum kämpfen wollen ( da habe ich schon einen gewissen stolz) denn entweder mag man mich oder nicht und wenn nicht dann kann ich das auch akzeptieren.
Gut, dann hast du eben andere Erfahrungen gemacht als ich. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass Liebe erkämpft werden kann. Und dass sie nicht immer von Anfang an vorhanden ist, sondern sich entwickeln kann. Selbst da wo vorher keine war. Liebe ist kein statisches Element, was einfach immer da ist oder nicht. Sie schwankt auch schonmal in ihrer Intensität, erlischt und kommt wieder...

Nur wegen des Stolzes nicht um seine Liebe zu kämpfen? Das hätte ich auch machen können, klar. Und ich kenne einige, die genauso denken. Von der Freundin verlassen worden - Und aus ist es! Dann eben nicht. Sich vielleicht zu bemühen, sie wieder zurück zu bekommen, nö, dazu ist man zu stolz... Dann bleibt man eben alleine oder versucht sein Glück bei der nächsten... Dann war sie einem aber auch nicht viel wert, dann ist einem der eigene Stolz mehr wert als die Liebe! So sehe ich das.

Ob mich irgendwelche fremden Leute mögen oder nicht, interessiert mich auch nicht sonderlich. Aber wenn es meine direkten Mitmenschen sind, dann ist mir das natürlich nicht ganz egal.
-Therion- schrieb:aber du wirst kein Mädchen mehr werden es sei denn du lässt dein Geschlecht umwandeln von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet ist es aussichtlos
Na den Gefallen werde ich ihm sicherlich nicht tun! :)
Und ich bin überzeugt, würde ich es machen, wegen ihm, würde er mich erst Recht verachten! Denn dann wäre ich ja nicht einmal mehr ein richtiger Mann... verstehst?
-Therion- schrieb:ist es nicht besser Enttäuschungen zu VERMEIDEN in den man keine Erwartungen setzt als sie zuzulassen ....... dann braucht man nämlich nicht darüber nachzudenken wie man mit enttäuschungen umgeht ......
So gesehen hast du natürlich recht.
Dann wäre es in jedem Falle auch besser, nie geboren worden zu sein, so spart man sich den ganzen Stress zu leben und am ende muss man dann auch nicht sterben :)

Verstehst? Macht ja nichts. Gehört halt alles zum Gesamtpaket Leben dazu. Auch Enttäuschungen. Ich drücke mich nicht unbedingt davor, sie zu erfahren. Ich kann damit leben.
-Therion- schrieb:nein im Gegenteil es ist VERNÜNFTIG und positiv so zu denken, mit seinen Energien hauszuhalten den so nimmt man nichts negatives an, man schafft sich mehr Freiraum wenn man grenzen setzt und man bekommt eine besser Lebensqualität .... erspart sich seelisches leid und Krankheit ectr.
Positiv zu denken ist auf jeden Fall etwas positives :)
Auch mit seinen Kräften zu haushalten ist durchaus wichtig und ratsam, da will ich dir gar nicht widersprechen. Aber auf diese Weise zu meinen, man nähme nichts negatives mehr an, halte ich auch wieder für illusorisch. Das geht gar nicht. Man nimmt immer mal wieder irgendwas negatives von irgendjemandem auf oder an, da kann man sich überhaupt nicht vollständig gegen imunisieren. Auch das gehört zum Leben dazu. Und sich mehr Freiraum zu schaffen, indem man Grenzen setzt, ist mir ehrlich gesagt zu paradox. :)
-Therion- schrieb:wow es überrascht mich immer wieder wenn ich mit meinen Analysen ins schwarze treffe ..... grund genug darüber nachzudenken dein leben in eine andere Richtung zu lenken
Naja, was die rein körperlichen Beschwerden angeht, hattest du ins schwarze getroffen. Aber in allem eben nicht! Abgesehen davon ist damit noch lange nicht gesagt, dass die körperlichen Beschwerden mit meinen seelischen Belastungen überhaupt in Zusammenhang stehen. Das kann zwar durchaus sein, muss es aber nicht.


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Was steht wirklich in der Bibel?

18.06.2015 um 18:15
-Therion- schrieb:

- ich kann mir gut vorstellen, dass es ziemlich anstrengend für andere sein muss dir die erwartete Aufmerksamkeit entgegenzubringen - versetz dich bitte mal in die Position der anderen .....

Eigentlich überhaupt nicht. Im normalen Leben bin ich ein sehr umgänglicher Mensch und fast überall gern gesehen, gesellig und beliebt. Da nimmt man mich ja auch wahr. Aber bei meinem Herrn Vater eben bewusst nicht. Sowas nennt man auch bewusstes ignorieren. Die Augen zu machen, sich wegdrehen um zu zeigen: Hier ist niemand ausser ihm selbst. Hier hat auch kein anderer was zu sagen usw. blablabla...
ich verstehe nicht warum dich das bei deinem vater so stört ..... wenn du so wie du sagst dir selbst etwas wert bist dann verstehe ich nicht warum du dich so abhängig machst und unbedingt seine liebe geradezu erzwingen willst wo er sie dir doch offensichtlich nicht geben kann ......
Nicolaus schrieb: Als hätte ich kein sicheres Auftreten, als sei ich total verunsichert oder ohne jegliches Selbstwertgefühl
nein, nein ich glaube das missverstehst du - beim selbstwert geht es um innere Gefühle die auf dich selbst gerichtet sind - wie du dich selbst siehst/bewertest ..... ob du dich verurteilst, schuldig fühlst, bestrafst oder ob du dich so annehmenkannst wie du bist ... also es hat nichts mit anderen zu tun sondern es geht nur um dich ! :

Unter Selbstwert versteht die Psychologie die Bewertung, die man von sich selbst hat. Das kann sich auf die Persönlichkeit und die Fähigkeiten des Individuums, die Erinnerungen an die Vergangenheit und das Ich-Empfinden oder auf das Selbstempfinden beziehen.

In der psychologischen Forschung beschreibt der Selbstwert eine der drei Komponenten des Selbst. Selbstwert oder synonym die Selbstwertschätzung entspricht der affektiven Komponente. Hierbei handelt es sich um die Bewertung des Bildes von der eigenen Person. Die kognitive Komponente ist das Selbstkonzept, also das Bild, das Personen von sich selbst haben. Unter der konativen oder handlungsbezogenen Komponente können Begriffe wie Selbstwirksamkeitserwartung oder Selbstdarstellung subsumiert werden. Der Begriff Selbstwertschätzung entspricht am ehesten dem englischen Begriff „self-esteem“ und umfasst positive wie auch negative Bewertungen der eigenen Person.
Nicolaus schrieb:Nur wegen des Stolzes nicht um seine Liebe zu kämpfen? Das hätte ich auch machen können, klar. Und ich kenne einige, die genauso denken. Von der Freundin verlassen worden - Und aus ist es! Dann eben nicht. Sich vielleicht zu bemühen, sie wieder zurück zu bekommen, nö, dazu ist man zu stolz... Dann bleibt man eben alleine oder versucht sein Glück bei der nächsten... Dann war sie einem aber auch nicht viel wert, dann ist einem der eigene Stolz mehr wert als die Liebe! So sehe ich das.
im leben gehört es auch dazu gewisse Situationen zu akzeptieren wie sie sind und das hat auch mit Respekt gegenüber der Person zutun die sich zb. gegen uns entscheidet ob das nun innerhalb einer Partnerschaft ist oder in einer Eltern Kind Beziehung ist völlig egal. - akzeptiert man eine Entscheidung/gefüglszustand nicht ist es respektlos gegenüber dieser person

- durch kampf wird kein Respekt gezeigt und man wird ihn auch nicht erhalten .... im Gegenteil

ich war früher auch so, dass ich nicht akzeptieren konnte und teilweise auch nicht wollte und den Personen auf die nervern ging weil ich auch dachte wenn sie sehen wie ich kämpfe würden sie ihre Meinung ändern aber leider ist das Gegenteil der fall weil man eben dadurch keinen Respekt zeigt vor der Person und zu ihren gefühlen/Meinungen.

- wohingegen ein Rückzug vielleicht den nötigen abstand bringen würde sich irgendwann mal wieder annähern zu können !
ist es nicht besser Enttäuschungen zu VERMEIDEN in den man keine Erwartungen setzt als sie zuzulassen ....... dann braucht man nämlich nicht darüber nachzudenken wie man mit enttäuschungen umgeht ......

So gesehen hast du natürlich recht.
Dann wäre es in jedem Falle auch besser, nie geboren worden zu sein, so spart man sich den ganzen Stress zu leben und am ende muss man dann auch nicht sterben :)
das ganze leben dreht sich um Weiterentwicklung daher sollte man sein leben als Herausforderung ansehen und zumindest versuchen Erkenntnisse aus den jeweiligen Erlebnissen zu erzielen.
Nicolaus schrieb:
Naja, was die rein körperlichen Beschwerden angeht, hattest du ins schwarze getroffen. Aber in allem eben nicht! Abgesehen davon ist damit noch lange nicht gesagt, dass die körperlichen Beschwerden mit meinen seelischen Belastungen überhaupt in Zusammenhang stehen. Das kann zwar durchaus sein, muss es aber nicht.
richtig, aber da ich dich nicht kenne und daher von deinen Wehwehchen nichts wissen kann und lediglich anhand deiner Einstellung/Sichtweisen rückschlüsse auf deine Gesundheit gezogen habe und auch deine worte auf mich wirken habe lassen spricht dann doch dafür, dass es auf die seelische Belastung zurückzuführen ist.


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18.06.2015 um 21:51
@Nicolaus


die Geschichten mögen oft verschieden sein, das leid ist aber oft das gleiche...
aber du bist es, der die Geschichte weiter erzählt...
denk daran, die Sieger schreiben/erzählen die Geschichte...

Komm raus aus deiner Dunkelheit!


Ich krieg von dir niemals genug
Du bist in jedem Atemzug
Alles dreht sich nur um dich
warum ausgerechnet ich?
Zähl die Stunden, die Sekunden
doch die Zeit scheint still zu steh'n
Hab mich geschunden, gewunden
laß mich gehen - was willst Du noch?
Willst Du meine Tage zählen?
Warum mußt Du mich mit meiner Sehnsucht quälen?
Deine Hölle brennt in mir
Du bist mein Überlebenselixier
Ich bin zerrissen...
wann kommst Du meine Wunden küssen?

Out of the dark - Hörst Du die Stimme, die dir sagt
Into the light - I give up and close my eyes
Out of the dark - Hörst Du die Stimme, die dir sagt
Into the light - I give up and you waste your tears to the night

Ich bin bereit, denn es ist Zeit
für unser'n Pakt über die Ewigkeit
Du bist schon da,
ganz nah
ich kann Dich spür'n
Laß mich verführ'n,
laß mich entführ'n,
Heute Nacht zum letzten Mal
ergeben deiner Macht
Reich mir die Hand, mein Leben
Nenn mir den Preis
Ich schenk' Dir gestern, heut' und morgen
Dann schließt sich der Kreis
kein Weg zurück,
das weiße Licht rückt näher, Stück für Stück
will mich ergeben...
muß ich denn sterben, um zu leben?
--------------------------------------------------------------
nein... Du musst Leben um zu Leben....


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Nicolaus
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18.06.2015 um 22:50
@-Therion-
-Therion- schrieb:ich verstehe nicht warum dich das bei deinem vater so stört ..... wenn du so wie du sagst dir selbst etwas wert bist dann verstehe ich nicht warum du dich so abhängig machst und unbedingt seine liebe geradezu erzwingen willst wo er sie dir doch offensichtlich nicht geben kann ......
Ich weiß es nicht, ich weiß nur dass es so ist.
Ich habe doch schon gesagt, ich bin nicht abhängig von ihm, ausser der rein emotionalen Abhängigkeit ist da nichts mehr. Und die kann ich nun einmal nicht einfach abschütteln wie Staub auf meiner Jacke...

Warum mir ausgerechnet seine Liebe so wichtig ist, weiß ich auch nicht. Sie war mir immer schon wichtiger als die Liebe meiner Mutter. Vielleicht lag es einfach daran, dass er sie mir nie gegeben hat! Dann wird die Sehnsucht danach, was man nie erhalten hat, aber wonach man sich im Grunde von Kindheit an geseht hatte, natürlich um so größer.
Ob er sie mir nicht geben kann, glaube ich nicht. Aber er will es nicht! Und das nehme ich ihm übel!
-Therion- schrieb:nein, nein ich glaube das missverstehst du - beim selbstwert geht es um innere Gefühle die auf dich selbst gerichtet sind - wie du dich selbst siehst/bewertest ..... ob du dich verurteilst, schuldig fühlst, bestrafst oder ob du dich so annehmenkannst wie du bist ... also es hat nichts mit anderen zu tun sondern es geht nur um dich !
Naja, ich hab dir glaube ich vor einiger Zeit schon gesagt, dass ich mich durchaus so annehmen kann wie ich bin. Und was den Selbstwert als solchen angeht, das ist ohnehin eine sehr schwammige Angelegenheit. Es gibt keine eindeutigen Messwerte hierzu. Wenn man ihn selbst bestimmt, wird dieser von den eigenen Gefühlen bestimmt. Und die wiederum können auch recht trügerisch sein. Ein Bauchmensch, der sich rundum wohlfühlt, nicht sonderlich über das Leben nachdenkt, sondern einfach nur lebt und auch nicht sonderlich über sich selbst reflektiert, wird seinen Selbstwert aufgrund seines Gefühles wohl eher sehr hoch einschätzen. Der andere Punkt wäre, wie schätzen andere den Selbstwert von ihm ein? Da kann das Ergebnis ganz anders ausfallen. Ein anderer, mehr ein Kopfmensch wird sich vielleicht selbst zu kritisch sehen, zu viel über sich reflektieren und seinen Selbstwert zu niedrig einschätzen. Objektiv ich das alles nicht sonderlich und auch nicht wirklich Aussagekräftig...
-Therion- schrieb:im leben gehört es auch dazu gewisse Situationen zu akzeptieren wie sie sind und das hat auch mit Respekt gegenüber der Person zutun die sich zb. gegen uns entscheidet ob das nun innerhalb einer Partnerschaft ist oder in einer Eltern Kind Beziehung ist völlig egal. - akzeptiert man eine Entscheidung/gefüglszustand nicht ist es respektlos gegenüber dieser person
Hör mal zu: Wenn mir jemand sagt: Ich will nichts mehr von dir wissen, unsere Freundschaft oder Beziehung ist aus, lass mich in Ruhe, dann lasse ich ihn in Ruhe! Allerdings bin ich im ersten Moment von so einer Aussage völlig irritiert, kann das zunächst auch nicht glauben und möchte da erst nochmal nachhaken, mich vergewissern ob das sein voller Ernst ist. Und dann interessieren mich die Gründe für eine solche Entscheidung. Danach werde ich ihn allerdings nicht mehr von mir selbst aus nerven und seine Entscheidung respektieren und ihn in Ruhe lassen.

Wenn so eine Person dann aber ständig bei mir anruft, ihre Aussagen widersprüchlich sind und mir Briefe schreibt und mich dann sogar wieder einläd, nochmal miteinander zu reden und ich merke einfach entgegen seiner früheren Aussage an seinem ganzen Verhalten: Der oder die, will sehr wohl noch was von mir wissen, will gar nicht wirklich in Ruhe gelassen werden und sein/ihr anfängliches: Es ist aus, ist nur eine gewisse Unsicherheit, sie weiß nicht recht was sie will - Dann sehe ich keinen Grund, sofern mir an dieser Person noch sehr viel liegt, sie trotzdem in Ruhe zu lassen, wenn sie das mir gegenüber auch nicht tut. Und wenn es durch den von ihr selbst immer wieder hervorgerufenen Kontakt dazu kommt, dass man es doch nochmal miteinander versucht und sie geht darauf ein, ist das meiner Ansicht nach mit dem Respekt gegenüber dieser Person durchaus vereinbar. Denn sie lässt sich ja selbst darauf ein! Wenn mir hingegen jemand Klipp und Klar sagt: Lass mich in Ruhe und bleibt auch dabei, dann werde ich das selbstverständlich akzeptieren (müssen).
-Therion- schrieb:- durch kampf wird kein Respekt gezeigt und man wird ihn auch nicht erhalten .... im Gegenteil
Kommt darauf an, was du unter Kampf verstehst. Wenn er fair ist, schon. Selbst Ringkämpfe verlaufen nach eindeutigen Regeln und sind damit fair. Ich meine damit keinesfalls ein sich sinnloses kloppen :)
-Therion- schrieb:ich war früher auch so, dass ich nicht akzeptieren konnte und teilweise auch nicht wollte und den Personen auf die nervern ging weil ich auch dachte wenn sie sehen wie ich kämpfe würden sie ihre Meinung ändern aber leider ist das Gegenteil der fall weil man eben dadurch keinen Respekt zeigt vor der Person und zu ihren gefühlen/Meinungen.
Du hast ein falsches Bild von mir, weil du dir zu den Informationen die ich dir hier gebe, zu viel hinzu denkst, was das Bild völlig verzerrt! Was heißt denn: Du warst früher auch so? Ich war früher aber nicht so und bin es auch heute nicht! Ich akzeptiere eine Entscheidung eines Menschen sehr wohl, wenn sie denn auch eindeutig und von Dauer ist. Wenn ich aber merke: Er sagt dies und verhält sich völlig konträr zu dem was er sagt und er scheint sich seiner Sache selbst gar nicht so sicher zu sein, bandelt von sich aus obwohl er/sie sagte, es ist aus, wieder ständig bei mir an - Sorry aber dann denke ich, da geht vielleicht doch noch was, das ist noch gar nicht so endgültig wie es sich zunächst angehört hat usw... Und dann ist es auch nicht Respektlos gegenüber dieser Person, sich wieder um eine Versöhnung zu bemühen. Die würde, wenn der andere sowieso nicht mehr will, ohnehin nict funktionieren! Also sind eh immer beide Teile daran beteiligt. Respektlos hingegen wäre wenn ich sagen würde: Du hattest damals gesagt, es ist aus, also ist es aus und nun lass mich in Ruhe...

Ich bin auch niemandem auf die Nerven gegangen wegen solcher Sachen. Und mir ging es auch nie darum, dass andere sehen wie ich kämpfe. Das war mir gar nicht wichtig, dass andere das sehen. Mir ging es um den Erfolg, um das Ziel, wofür ich kämpfte um es zu erreichen, für mich selbst. Ich glaube du hast mich da doch erheblich missverstanden.
-Therion- schrieb:- wohingegen ein Rückzug vielleicht den nötigen abstand bringen würde sich irgendwann mal wieder annähern zu können !
So fair war ich auch, dass ich dem/der anderen auch ihren Rückzug ermöglicht habe, sofern das auch so gewünscht war.
-Therion- schrieb:das ganze leben dreht sich um Weiterentwicklung daher sollte man sein leben als Herausforderung ansehen und zumindest versuchen Erkenntnisse aus den jeweiligen Erlebnissen zu erzielen.
Genau so sehe ich das auch.
-Therion- schrieb:richtig, aber da ich dich nicht kenne und daher von deinen Wehwehchen nichts wissen kann und lediglich anhand deiner Einstellung/Sichtweisen rückschlüsse auf deine Gesundheit gezogen habe und auch deine worte auf mich wirken habe lassen spricht dann doch dafür, dass es auf die seelische Belastung zurückzuführen ist.
Naja, Rückenleiden haben heute so viele, das trifft fast immer zu, wenn man so etwas sagt... ok, Migräne ist ein Sonderfall, aber Kopfschmerzen ist heute auch kein Seltenheitsfaktor mehr, bei unserer total überstrapazierten und reizüberfluteten und ständig gestressten Burnout-Gesellschaft :)


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