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Was steht wirklich in der Bibel?

20.011 Beiträge, Schlüsselwörter: Bibel

Was steht wirklich in der Bibel?

10.09.2019 um 18:52
esgibtnureinen schrieb:Gemeinde Christi der "Gitarristen". Oder so.
es wird nur das Wort " (instrumental) " verwendet.
wobei die Instrumente nur zur Unterstützung vom Gesang sein sollen.

Unterschiedlich ist auch die Verwendung vom Kelch, auch ein beliebter Streitpunkt.


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10.09.2019 um 18:58
Kybela schrieb:Unterschiedlich ist auch die Verwendung vom Kelch
Das Abendmahl?
Naja, steht da nicht er nahm den Kelch und reichte es herum?
Man macht es auch verschieden mittlerweile. Die einen wollen nicht am selben Kelch nippeln mit den anderen, deswegen werden kleine Plastikbecher herum gereicht. Oder die Plastikbecher aber nicht mit Wein sondern mit Traubensaft.


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10.09.2019 um 19:01
esgibtnureinen schrieb:den Kelch
Singular. Das ist eine One-Cup Gemeinde. Wird gerne auch zum Gemeindenamen hinzugefügt.
esgibtnureinen schrieb:kleine Plastikbecher
tja, und ist das biblisch?


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10.09.2019 um 19:04
Kybela schrieb:und ist das biblisch?
Nein. Aber willst du am gleichen Kelch nippeln mit einem Raucher? (Z.B.)
Soviel ich weiss gehts da um irgendwelche Ansteckungsmöglichkeiten.
Ich sehe das nicht so eng.

Oder wäre / ist es eine Verunglimpfung?


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10.09.2019 um 19:15
esgibtnureinen schrieb:gehts da um irgendwelche Ansteckungsmöglichkeiten.
die Gefahr hatten Urchristen auch. Und ihr Ideal ist die perfekte Kopie der Urgemeinde.
aber warten wir mal, was @Optimist sagt.

https://www.bibleserver.com/text/LUT/Matthäus26%2C27
Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus;
https://www.bibleserver.com/text/EU/Lukas22,17
Und er nahm einen Kelch, sprach das Dankgebet und sagte: Nehmt diesen und teilt ihn untereinander!


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10.09.2019 um 19:37
Als sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach's und gab's den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib

Genau das gleiche gilt auch für das obige. Wird aber nur Teilweise oder gar nicht gemacht.
Hostie, Brotstücke ...


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10.09.2019 um 19:48
esgibtnureinen schrieb:das Brot, dankte und brach's
eine One Loaf Gemeinde macht es genau so.


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10.09.2019 um 19:52
Kybela schrieb:One Loaf Gemeinde
Kybela schrieb:Loaf Gemeinde
Sagt mir gerade nichts, es gibt ja soviele Geminden.
Aber warten wir mal auf Tommy der schreibt gerade, vielleicht auch darüber.


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10.09.2019 um 19:58
@Optimist


Hallo!
Optimist:
Aber okay, falls es kurz bevor stünde, dann wäre es um so verwunderlicher, dass niemand so richtig mit Sicherheit die Offenbarung deuten kann oder dies auch nicht möchte.

Bis auf die ZJ wohlgemerkt, das sind - so wie ich es bis jetzt mitbekommen habe - die Einzigen, welche sich ziemlich sicher sind, wie es zu deuten ist.
Die Offenbarung und sehr viele ihrer Symbole stehen in enger Verbindung mit den Visionen aus dem hochprophetischen Bibelbuch Daniel!

Es ist bedeutsam, was der Engel dem Daniel in Verbindung mit dem richtigen Verständnis der Prophetie mitteilte:

Daniel 12:8-10 ( Elberfelder)

"Und ich hörte es, aber ich verstand es nicht; und ich sagte: Mein Herr, was wird der Ausgang davon sein? 9 Und er sagte: Geh hin, Daniel! Denn die Worte sollen geheim gehalten und versiegelt sein bis zur Zeit des Endes. 10 Viele werden geprüft und gereinigt und geläutert werden. Aber die Gottlosen werden weiter gottlos handeln. Und die Gottlosen werden es alle nicht verstehen, die Verständigen aber werden es verstehen."


Wie sehen die JZ das Verständnis zum Bibelbuch Daniel:

Im Offenbarungsbuch der JZ lesen wir dazu folgendes:

Auslegen der Heiligen Schrift:
Für aufrichtige Erforscher der Bibel waren die Geheimnisse der Offenbarung lange ein Rätsel. Diese Geheimnisse sollten zu Gottes bestimmter Zeit gelüftet werden, aber wie, wann und für wen? Nur Gottes Geist konnte, während die bestimmte Zeit näher kam, die Bedeutung klarmachen (Offenbarung 1:3). Diese heiligen Geheimnisse sollten Gottes eifrigen Sklaven auf der Erde geoffenbart werden, damit sie gestärkt würden, um seine Gerichte kundzutun (Matthäus 13:10, 11). Wir behaupten nicht, daß die Erläuterungen in diesem Buch unfehlbar sind. Wir sagen wie Joseph in alter Zeit: „Sind Deutungen nicht Sache Gottes?“ (1. Mose 40:8). Wir sind jedoch fest überzeugt, daß die Erklärungen in diesem Werk mit der Bibel als Ganzem übereinstimmen. Auch zeigen sie, wie die Weltereignisse in unserem Katastrophenzeitalter die göttlichen Prophezeiungen in bemerkenswerter Weise erfüllt haben.

https://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/1101988002


Gruss, Tommy


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10.09.2019 um 21:12
@Optimist
@Kybela

Hallo!
Optimist: Wo wäre jetzt der Sinn bei folgender Auslegung, welche auch die ZJ z.B. vertreten:
Nach der Wiederkunft Jesu beginnen also die buchstäblichen 1000 Jahre, wo alle Menschen in buchstäblichen Frieden miteinander leben, bzw. 1000 Jahre lang geprüft werden.
Während der 1000 Jahre wird die unvollkommene Menschheit mit Hilfe der himmlischen König- Priester gemäss Offenbarung K. 22 " geheilt", das heisst wieder zur ursprünglichen Vollkommenheit empogehoben! ( Römer K. 8 )

Die Menschen, die während der Tausendjahrherrschaft auf Erden leben, mit der Aussicht auf ewiges irdisches Leben, wie einst Adam und Eva, werden aus folgenden Gruppen bestehen:

1.) Überlebende des göttlichen Gerichts nach der Wiederkunft Christi ( siehe Gleichnis Jesu Matthäus K. 25 ( die Schafe)) und Offenbarung K. 7 ( grosse Volksmenge die aus der grossen Drangsal kommt).

2. Auferstandene .....treue Gläubige, die vor Jesu irdischem Auftritt gelebt haben und die danach, welche nicht zu himmlischem Leben berufen wurden, welche alle vor dem Gericht gestorben sind.

3. Auferstandene die noch nie etwas von der guten Botschaft gehört haben, erhalten während der Tausendjahrherrschaft Jesu Christi die Chance, die gute Botschaft anzunehmen!
Optimist:Und danach wird Satan noch mal rausgelassen um sie dann noch mal zu prüfen ob sie standhaft bleiben?
All diejenigen .....und das werden Milliarden sein, die noch nie etwas über die gute Botschaft gehört haben, werden während der Tausendjahrherrschaft, nach ihrer irdischen Auferstehung, die Gelegenheit erhalten, sich für oder gegen Gottes Herrschaft zu entscheiden!

Nach den Tausend Jahren müssen diese dann allerdings noch durch Satan geprüft werden, wie alle anderen vor den Tausend Jahren auch....es geht um die Streitfrage der Anerkennung der göttlichen Souveränität, die Satan in Eden angefochten hatte und in Verbindung mit Hiob behauptete er, er könne alle Menschen von dem wahren Gott abwendig machen! Um der Gerechtigkeit willen, muss jeder durch diese Prüfung gehen, sonst hätten die Auferstandenen Ungläubigen im Millenium einen ungeprüften Glauben und wären im Vorteil!
Optimist:
1.: wenn kein Verführer mehr da ist, wozu werden die Menschen dann geprüft, da haben sie doch gar keinen Grund sich danaben zu benehmen, es ist alles friedlich und paradiesisch, kein Frust, der einen austicken lassen könnte.
Für die auferstehenden UNGLÄUBIGEN wird es bereits zur Prüfung, wenn sie während der Milleniumsherrschaft Jesu unter seiner Regierung auferstehen!
Bedenke bitte, sie werden mit der gleichen Gesinnung auferweckt, mit dem letzten Gedanken, den sie gedacht haben, als sie gestorben sind!
Für viele wird es zur echten Prüfung werden, wenn es heisst, sich nun einer göttlichen Herrschaft unterzuordnen und nach göttlichen Gesetzen zu leben! Sie können nicht mehr tun und lassen was sie wollen!

Und darunter werden alle Arten von Menschen sein! Wird es z. B. einem früheren König oder einem sehr Reichen leicht oder schwer fallen nun nicht mehr in einem Palast zu leben mit einer grossen Dienerschaft, sondern nun wie alle anderen dann in einem Einfamilienhaus mit eigenem Land zur Bebauung??

Wird z. B. ein früherer stolzer Krieger, Soldat bereit sein, nun mit allen Frieden zu halten und sich in Demut unterzuordnen? etc.etc.etc.
Optimist:
2.: bei dieser Auslegung wird aber davon ausgegangen, dass die Menschen immer noch sündigen können.
Richtig! Adam und Eva konnten im Paradies auch sündigen!

Um wieder Vollkommen und sündenlos zu werden, muss man die göttlichen Vorkehrungen dazu annehmen!
( Wasser des Lebens Offbg. K. 22 )
Optimist: 3.: Wieso prüft Gott diese Bereitschaft zum Sündigen, wo er doch sowieso weiß, dass Menschen - in ihrer fleischlichen Existenz gar nicht anders können als sündigen ("der Geist ist willig und das Fleisch ist schwach...")
Gott wünscht Gehorsam aus Einsicht und Liebe zu dem was Recht ist!

Satan prüft und verführt......Gott wünscht den Gehorsam, der Gehorsam stand in Eden und heute auf dem Prüfstand!

Jesus bewies, dass ein vollkommener Mensch sündenlos bleiben kann....Adam und Eva hätten treu bleiben können!
Optimist: 4.: Der Mensch wird also die 1000 Jahre geprüft. Gott weiß dann endlich wirklich wer zu ihm stehen wird (obwohl er das schon lange vorher wusste).
Die 1000 Jahre dienen zur Wiederherstellung einer vollkommenen Menschheitsfamilie....den Gehorsam aus Liebe zu Gott und seinem Gesetz muss dann jeder Einzelne beweisen!
Es ist der Weg zurück zu menschlicher Vollkommenheit!
Optimist:Und dann nach den 1000 Jahren wird Satan wieder freigelassen um zu wüten und dann wird der Mensch noch mal geprüft? Wo ist da der Sinn?
Milliarden haben die Streitfrage wegen ihrer Auferstehung unter dem Millenium als zuvor Unwissende/ Ungläubige noch nicht beantwortet!
Wie alle anderen erhalten sie erst dann ein Recht auf ewiges Leben, wenn sie ihren Gehorsam unter Beweis gestellt haben!


Gruss, Tommy


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10.09.2019 um 21:50
perttivalkonen schrieb:Wo steht eigentlich in der Bibel, daß jeder Gottesdienst mit Gesängen sein muß?
Gute Frage.
Werde ich auch mal in meiner Gemeinde aufwerfen.
Mit anderen Worten, was ist so schlimm, wenn man mal (weil die Harfe verstimmt ist) im Gottesdienst nicht singen würde?
da würden sie sagen: "Harfe verstimmt" ist kein Grund, wozu hat man seinen Mund? ;)
------------------------------------

Kybela, aus deinem Link http://www.gemeinde-christi-wuerzburg.com/uploads/2/0/7/2/20724146/gesang_in_der_versammlung.pdf :
lasst euch füllen mit Geist, indem ihr zueinander mit Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem Herrn singt und spielt mit eurem Herzen!“ (Eph. 5,18-19)

Im Neuen Testament werden Christen aufgefordert, einander zu erbauen und Gott zu danken und zu preisen durch gemeinsames Singen „mit [oder „in“] dem Herzen“. In Eph. 5,19 lesen wir im griechischen Urtext „singend und spielend mit [oder „in“] eurem Herzen dem Herrn.“ Der Apostel Paulus erklärt, dass unser Herz „der Ort“ ist, wo wir eine schöne Melodie für den Herrn machen, d.h. mit unserem Verstand und Empfinden zu Gott singen.
Hier wird das also mit dem "singt und spielt" erklärt.

Hier nun ausführlicher:
Es ist wahrscheinlich, dass Paulus sich hier einer sprachlichen Formulierung aus den Psalmen bedient, wie wir sie in der griechischen Übersetzung der Alten Testaments (der Septuaginta) finden. Paulus war sehr vertraut mit der Septuaginta und zitierte sie in seinen Briefen häufig. Dort finden wir sechsmal denselben Begriff, den Paulus für „spielen“ (psallo) in Eph. 5,19 verwendet hat, jeweils gefolgt von dem Instrument, worauf gespielt wird (Ps. 33,2; 71,22; 98,5; 144,9; 147,7; 149,3). Zum Beispiel Psalm 144,9: „Gott, ein neues Lied will ich dir singen, mit zehnsaitiger Harfe will ich dir spielen (psallo).“
Die griechischen Begriffe für „singen“ und „spielen“ in Psalm 144 sind diegleichen, welche Paulus verwendet; nur hat er in Eph. 5,19 das mechanische Instrument aus dem Psalm mit dem menschlichen Herzen ersetzt. Das einzige „Instrument“, das die Bibel in Verbindung mit christlicher Anbetung bringt, ist das Herz.
Hmm, so kann man es wohl auch sehen, klingt schon irgendwie plausibel, finde ich:
Das Herz ist extrem wichtig, wenn wir für Gott singen. Dem Herrn kommt es wohl weniger darauf an, wie die Musik klingt, als dass wir uns bewusst sind, was wir singen, und dass wir es aufrichtig und ehrfürchtig singen und ihm von Herzen dankbar sind. Dafür muss das Herz - wie ein Instrument - gestimmt sein!
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Das Schweigen des Neuen Testaments über Musikinstrumente ist auffallend. Wir finden weder ein Gebot oder Verbot noch ein Beispiel für instrumentale Begleitung in der Anbetung. Instrumente in der christlichen Anbetung sind einfach kein Thema
Nicht verboten, sondern nur nicht verwendet worden:
Kybela schrieb:Es ist eine historische Tatsache, dass bis etwa zum 10. Jhdt. n. Chr. dieGemeinde bzw. Kirche Psalmen und geistliche Lieder ohne instrumentale Begleitung sang.
Instrumentale Musik war eine Innovation der mittelalterlichen römischen Kirche.
Das ist ja nun wiederum Wasser auf die Mühle meiner Gemeinde.
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Kybela schrieb:Wie nimmt man biblisch richtig vom Kelch? Gibt es da einen Kelch der herumgereicht wird? Und jeder nippt an diesen Kelch und reicht ihn weiter?

und ist das biblisch?
esgibtnureinen schrieb:Nein. Aber willst du am gleichen Kelch nippeln mit einem Raucher? (Z.B.) Soviel ich weiss gehts da um irgendwelche Ansteckungsmöglichkeiten.
Kybela schrieb:die Gefahr hatten Urchristen auch. Und ihr Ideal ist die perfekte Kopie der Urgemeinde.
Ja, da hast du eigentlich Recht. Werde ich auch mal ansprechen.
Kybela schrieb:https://www.bibleserver.com/text/LUT/Matthäus26%2C27 Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus;
@Tommy57 wie siehst du das?
Müsste man es nicht wirklich genauso machen?
Und wie siehst du das mit den Instrumenten?


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10.09.2019 um 22:08
@Optimist

Hallo!
Optimist:
Und dann würde mich mal noch interessieren, wie Du Jesaja 65, ab 25 interpretierst?
Physisch oder als bildhafte Rede und als Metapher für Friedenszeiten (so legen es manche aus)?
Und für welche Zeit geltend?
Jesaja 65:25 ( Elberfelder)

"25 Wolf und Lamm werden zusammen weiden; und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind; und die Schlange: Staub wird ihre Nahrung sein. Man wird nichts Böses und nichts Schlechtes tun auf meinem ganzen heiligen Berg, spricht der HERR."

Jesaja- Buch, Erklärung der JZ zu Jes. 65:25:

Wie weitreichend ist die Verheißung von Frieden und Sicherheit? Jehova sagt zum Abschluss dieses Teils der Prophezeiung: „ ‚Wolf und Lamm werden einträchtig weiden, und der Löwe wird Stroh fressen wie der Stier; und was die Schlange betrifft, ihre Speise wird Staub sein. Sie werden keinen Schaden stiften noch irgendwie Verderben anrichten auf meinem ganzen heiligen Berg‘, hat Jehova gesprochen“ (Jesaja 65:25). Der treue jüdische Überrest wird bei seiner Rückkehr in das Heimatland unter der Fürsorge Jehovas stehen. Ein Löwe wird gleichsam Stroh fressen wie ein Stier, da er weder den Juden noch ihren Haustieren Schaden zufügen wird. Diese Verheißung ist gewiss, denn wie es abschließend heißt, „hat Jehova gesprochen“. Und sein Wort bewahrheitet sich immer (Jesaja 55:10, 11).

34. Welche begeisternde Erfüllung haben Jehovas Worte heute, und wie wird es in der neuen Welt sein?

34 Jehovas Worte erfüllen sich heute auf begeisternde Weise unter den wahren Anbetern. Gott hat das geistige Land seines Volkes seit 1919 gesegnet und es in ein geistiges Paradies umgestaltet. Wer in dieses geistige Paradies kommt, nimmt bemerkenswerte Änderungen in seinem Leben vor (Epheser 4:22-24). Mit der Hilfe des Geistes Gottes legen Menschen, die früher „tierähnliche“ Wesenszüge aufwiesen — ihre Mitmenschen ausbeuteten oder auf andere Weise schädigten —, nach und nach solch unerwünschte Charakterzüge ab. Daher erfreuen sie sich mit Mitgläubigen des Friedens und der geeinten Anbetung. Die Segnungen, die Jehovas Volk jetzt in seinem geistigen Paradies genießt, werden auf das buchstäbliche Paradies ausgedehnt werden, wo zum Frieden unter den Menschen noch der Frieden mit den Tieren hinzukommt. Wir dürfen überzeugt sein, dass zu der von Gott bestimmten Zeit der ursprüngliche Auftrag richtig ausgeführt wird: „Unterwerft . . . euch [die Erde], und haltet euch die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt“ (1. Mose 1:28).

Zitat: https://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/1102001046

Gruss, Tommy


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10.09.2019 um 22:21
@Optimist

Hallo!
https://www.bibleserver.com/text/LUT/Matthäus26%2C27 Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus;
@Tommy57 wie siehst du das?
Müsste man es nicht wirklich genauso machen?
Es kommt bestimmt nicht auf das Gefäss an.....sondern auf den Inhalt und was das symbolisch bedeutet!
Optimist:Und wie siehst du das mit den Instrumenten?
Offenbarung 14:2,3( Elberfelder )

" 2 Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel wie das Rauschen vieler Wasser und wie das Rollen eines lauten Donners; und die Stimme, die ich hörte, war wie von Harfensängern, die auf ihren Harfen spielen. 3 Und sie singen ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebendigen Wesen und den Ältesten; und niemand konnte das Lied lernen als nur die 144 000, die von der Erde erkauft waren."
In obiger Vision werden geistgesalbte Christen beschrieben, die ein Neues Lied singen und ihr Gesang hört sich an, wie mit Harfe begleitet!

Jesus Christus hätte bestimmt seine treue himmlische Gemeinde nicht mit diesem Bild beschrieben, wenn Gesang mit Instrumentenbegleitung in seinen Augen verkehrt wäre!


Gruss, Tommy


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10.09.2019 um 22:34
Optimist schrieb:da würden sie sagen: "Harfe verstimmt" ist kein Grund, wozu hat man seinen Mund?
Es ging ja darum, daß die Instrumentalbegleitung deswegen ablehnen, weil wenn dann mal das Instrument ausfällt, die Gefahr bestünde, daß die Gemeinde dann das Singen auslassen würde. Wenn die jetzt sagen "wieso, is doch kein Problem, singt man eben ohne Instrument", widerspricht Eure Gemeinde da gerade massiv der Erklärung Eurer Körperschaft, wieso Eure Gemeinde kein Instrument haben darf.

Bei Euch stimmt doch irgendwas gehörig nicht, und Du bestätigst es gerade wunderbar.
Optimist schrieb: Der Apostel Paulus erklärt, dass unser Herz „der Ort“ ist, wo wir eine schöne Melodie für den Herrn machen, d.h. mit unserem Verstand und Empfinden zu Gott singen.

Hier wird das also mit dem "singt und spielt" erklärt.
Ähm, irgendwie wurde da gerade gar nichts erklärt. Singt Eure Gemeinde nun physisch, hörbar? Oder nur "mit dem Herzen", also in Euren Köpfen quasi? Wenn Ihr aber richtig physisch singt, was Eure Herzen da vorsingen, wieso spielt Ihr dann nicht auch physisch hörbar, was Eure Herzen vorspielen?
Optimist schrieb:Hier nun ausführlicher:

Es ist wahrscheinlich, dass Paulus sich hier einer sprachlichen Formulierung aus den Psalmen bedient, wie wir sie in der griechischen Übersetzung der Alten Testaments (der Septuaginta) finden. Paulus war sehr vertraut mit der Septuaginta und zitierte sie in seinen Briefen häufig. Dort finden wir sechsmal denselben Begriff, den Paulus für „spielen“ (psallo) in Eph. 5,19 verwendet hat, jeweils gefolgt von dem Instrument, worauf gespielt wird (Ps. 33,2; 71,22; 98,5; 144,9; 147,7; 149,3). Zum Beispiel Psalm 144,9: „Gott, ein neues Lied will ich dir singen, mit zehnsaitiger Harfe will ich dir spielen (psallo).“
Die griechischen Begriffe für „singen“ und „spielen“ in Psalm 144 sind diegleichen, welche Paulus verwendet; nur hat er in Eph. 5,19 das mechanische Instrument aus dem Psalm mit dem menschlichen Herzen ersetzt. Das einzige „Instrument“, das die Bibel in Verbindung mit christlicher Anbetung bringt, ist das Herz.
So ein zurechtgebogener Unsinn!

Psalm144,9:
Gott, ein neues Lied will ich dir singen, auf der Harfe von zehn Saiten will ich dir spielen!
Epheser5,19:
indem ihr zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem Herrn mit eurem Herzen singt und spielt.
Während in Epheser5,19 sowohl das Singen als auch das Spielen aus dem Herzen kommt, kommt in Ps144,9 nur das Spielen aus der Harfe. Garantiert bezieht sich der Schreiber von Eph5,19 nicht auf Ps144,9 in dieser wahrlich abstrusen Gleichsetzung da Harfe - hier Herz. Wie die JZ (wie man grad wieder sehen konnte) bastelt man sich was, wenn man was braucht, was nicht dasteht. Da muß man schon wollen, daß die Recht haben, damit man deren Umlügen des Wortes Gottes Harfe-Herz nicht erkennt.
Optimist schrieb:Kybela schrieb:
Es ist eine historische Tatsache, dass bis etwa zum 10. Jhdt. n. Chr. dieGemeinde bzw. Kirche Psalmen und geistliche Lieder ohne instrumentale Begleitung sang.
Instrumentale Musik war eine Innovation der mittelalterlichen römischen Kirche.

Das ist ja nun wiederum Wasser auf die Mühle meiner Gemeinde.
Ähm, nur daß es eben so nicht stimmt, die Behauptung, dem wäre so, aber gerade von Eurer Truppe stammt (wenn ich Kybela richtig verstanden habe). Da gießt sich also jemand Fake-Wasser auf die eigenen Mühlen...


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11.09.2019 um 00:07
lasst euch füllen mit Geist, indem ihr zueinander mit Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem Herrn singt und spielt mit eurem Herzen!“ (Eph. 5,18-19)
Erster Gedanke:
Der Ton macht die Musik.

Bei dem Wort Stimmbänder hat fast jeder Mensch eine grobe Vorstellung im Kopf: Sie liegen im Hals und wir brauchen sie, um sprechen zu können. Tatsächlich aber wird der Begriff in den häufigsten Fällen eher umgangssprachlich verwendet, vielmehr meinen die meisten Menschen eigentlich Stimmlippen, wenn sie von Stimmbändern sprechen.
Die Stimmbänder selbst sind nur ein kleiner Teil der Stimmlippen. Sie bilden gemeinsam mit einer muskulären Schicht und einer Schleimhaut einen Apparat, der nur im Zusammenspiel Töne entstehen lässt.

Wie aus Tönen Worte werden
Das Zusammenspiel der Einzelteile des Stimmbildungsapparats reicht natürlich nicht aus, um vollständige Worte zu formulieren. Hier kommen Mund, Nase und Rachenraum ins Spiel. Diese drei Teile werden zusammengefasst als Ansatzrohr bezeichnet. Das Ansatzrohr verformt und verstärkt die Klänge, die von den Stimmlippen erzeugt wurden, damit vollständige Wörter entstehen. So werden die Töne beispielsweise mithilfe der Zunge und dem Kiefer zu Worten geformt und dank der Nase als Resonanzraum noch verstärkt.
https://www.gelorevoice.de/stimme/stimmbaender
------------------
Zweiter Gedanke:
Wenn man Musik aus dem Herzen macht, dann spie(ge)lt man ja Töne oder Gesänge, die in einem selbst spielen.
Deswegen vermittelt Heavy Metal eine andere Gefühlsstimmung und Umgebungsstimmung, als Klassik oder Softrock.


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11.09.2019 um 02:15
@Tommy57
Tommy57 schrieb:All diejenigen .....und das werden Milliarden sein, die noch nie etwas über die gute Botschaft gehört haben, werden während der Tausendjahrherrschaft, nach ihrer irdischen Auferstehung, die Gelegenheit erhalten, sich für oder gegen Gottes Herrschaft zu entscheiden!
Okay.

Es erstehen bei der Wiederkunft Jesu ja Alle auf.
Ungläubige, aber auch welche, die zu ihren Lebzeiten geglaubt hatten und da auch den Versuchungen Satans ausgesetzt waren.

Mir geht's jetzt mal nur um diese:
die zu ihren Lebzeiten geglaubt hatten und da auch den Versuchungen Satans ausgesetzt waren
Die haben also im Prinzip schon eine Prüfung hinter sich, haben sich ja zu Gott und Jesus bekannt, sich retten lassen usw.

Wozu werden diese dann in den 1000 Jahren noch einmal geprüft?
Mehr als sich zu Jesus bekennen und versuchen sündlos zu leben, können sie doch da auch nicht?

Und dann kommt noch hinzu, das gilt jetzt wieder für Alle: Weshalb wird denn so lange geprüft - 100 Jahre, das ist ein Menschenleben, das könnte ich nachvollziehen, aber 1000 Jahre?

Da muss doch die Zahl 1000 zumindest eine symbolische Zahl sein oder?
(Tommy, bitte nur ein ja oder nein und keine ausschweifende Antwort, wenn es geht :) )
------------------------------------

@perttivalkonen
perttivalkonen schrieb:Singt Eure Gemeinde nun physisch, hörbar? Oder nur "mit dem Herzen", also in Euren Köpfen quasi?
Da hätte ich nun passen müssen, wenn nicht @Koman seine Gedanken - die ich sehr gut finde - hier reingestellt hätte :)
Kybela schrieb: Es ist eine historische Tatsache, dass bis etwa zum 10. Jhdt. n. Chr. dieGemeinde bzw. Kirche Psalmen und geistliche Lieder ohne instrumentale Begleitung sang. Instrumentale Musik war eine Innovation der mittelalterlichen römischen Kirche.
perttivalkonen schrieb:Ähm, nur daß es eben so nicht stimmt, die Behauptung, dem wäre so, aber gerade von Eurer Truppe stammt (wenn ich Kybela richtig verstanden habe)
da bin ich gespannt, was Kybela dazu meint.
Und hast du umgedreht einen Belgeg, dass die im fraglichen Zeitraum Instrumente benutzt hatten?
Hatte mal gegoogelt, aber zu diesem Thema leider gar nichts gefunden.


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11.09.2019 um 02:18
Optimist schrieb:Und Hast du umgedreht einen Belgeg, dass die im fraglichen Zeitraum Instrumente benutzt hatten?
Hab ich doch längst geschrieben.


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11.09.2019 um 02:20
perttivalkonen schrieb:Ähm, nur daß es eben so nicht stimmt...
das hast du geschrieben. Ich hatte jedoch einen Beleg gemeint, also ein Link, wo man nachlesen kann, wie die das damals mit instrumental hielten oder auch nicht. :)

Aber wenn es keinen Link gibt, Du es aus Büchern oder so hast, dann muss ich mich damit zufrieden geben.


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11.09.2019 um 02:22
Optimist schrieb:Instrumentale Musik war eine Innovation der mittelalterlichen römischen Kirche.

Das ist ja nun wiederum Wasser auf die Mühle meiner Gemeinde.
und wie kommt es dann, dass der von pertti erwähnte Kirchenvater über Musikinstrumente lästert?
wie kann man über etwas lästern, das noch nicht erfunden ist?
Optimist schrieb:die Gefahr hatten Urchristen auch. Und ihr Ideal ist die perfekte Kopie der Urgemeinde.

Ja, da hast du eigentlich Recht. Werde ich auch mal ansprechen.
also habt ihr mehrere Becher?


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11.09.2019 um 02:25
Optimist schrieb: perttivalkonen schrieb:
Ähm, nur daß es eben so nicht stimmt...

das hast du geschrieben. Ich hatte jedoch einen Beleg gemeint, also ein Link, wo man nachlesen kann, wie die das damals mit instrumental hielten oder auch nicht.
Ich hab eindeutig mehr geschrieben.


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