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Wale und Delfine

55 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Tierquälerei, Wale, Delfine ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wale und Delfine

20.04.2026 um 22:25
Zitat von AnalystAnalyst schrieb am 17.04.2026:Der Umgang mit dem Blauwal Timmy sagt viel über die menschliche Psyche aus.
Wenn es denn einer wäre. Es ist ein Buckelwal.


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Wale und Delfine

16.06.2026 um 13:21
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Ein Orca jagdt ein Schweinswal in den Gewässern vor San Diego
Fotos: Facebook


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Wale und Delfine

23.06.2026 um 20:45
Auch dieser Wal irrt anscheinend schon länger umher.
Die private Initiative «Stranded No More» bestätigt, dass der Wal – den sie Hartwin nennen – in den letzten Monaten mehrfach nahe Grossbritannien, den Niederlanden und bei Dänemark gesichtet worden sei.
........
Obwohl die Initiative laut eigenen Angaben ein Projekt starten wollte, den Wal aus der Ostsee zu führen, wurde bisher nichts unternommen, ihn auf seinem Weg zu stoppen. Damit könnte sich das Szenario wiederholen, das auch bei Timmy eintraf. Der Salzgehalt in der Ostsee ist tiefer, was für Buckelwale gefährlich ist. Sollte Hartwin also tatsächlich auch noch krank sein, könnte er bald irgendwo stranden. (vro)
Quelle:
https://www.watson.ch/leben/tier/233511631-buckelwal-hartwin-in-der-ostsee-gesichtet


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Wale und Delfine

23.06.2026 um 20:50
Offenbar ist das Tier in einer schlechten Verfassung.
Ritter zufolge deute die helle Färbung des Rückens darauf hin, dass das Tier „massive Hautprobleme“ habe – eine Feststellung, die eine frappierende Ähnlichkeit mit dem Schicksal von Buckelwal „Timmy“ hat, der an ganz ähnlichen Hautveränderungen litt. Der Meeresbiologe stellte außerdem fest: „Wenn sich das Tier wie berichtet immer sehr nah an der Oberfläche aufhält, deutet das auf jeden Fall auf Schwäche hin.“ Er ergänzte: „Teilweise wirkt das Tier apathisch. Das sieht nicht gut aus und kann einem nur leidtun.“ Ritter war allerdings nicht vor Ort und beruft sich bei seinen Aussagen auf das veröffentlichte Videomaterial.
Quelle:
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/wirkt-teilweise-apathisch-nach-timmy-drama-neuer-wal-in-der-ostsee-gesichtet--offenbar-in-schlechter-verfassung-15744570.html


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Wale und Delfine

25.06.2026 um 08:22
Die isländische Regierung hat völlig überraschend die Jagd auf 150 Finnwale und 168 Zwergwale wieder genehmigt.
318 fühlende Lebewesen. 318 Individuen mit einzigartigen Persönlichkeiten.
Am 22. Juni machten zwei Walfang Schiffe Jagd auf Finnwale und töteten zwei Finnwale


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Der erste getötete Finnwal




Nach dem die Jagd 2023 durch die isländische Regierung aus Tierschutzgründen ausgesetzt und 2025 aus wirtschaftlichen Gründen durch das Unternehmen abgesagt wurde, bestand Hoffnung, dass dies das Ende dieser grausamen Praxis bedeuten könnte, Denn der Walfang ist ein Minusgeschäft. Die Nachfrage im eigenen Land ist kaum existent. Das Finnwal-Fleisch wurde deshalb stets nach Japan exportiert, wo es jahrelang in Gefriertruhen herumliegt und schließlich zu Schleuderpreisen abverkauft werden muss. Denn auch in Japan stagniert die Nachfrage nach Wal-Fleisch kontinuierlich. Somit ist der Tod all dieser Wale absolut sinnlos.

Doch jetzt kam alles anders......
Das Meer verfärbt sich wieder rot in Island....


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Wale und Delfine

25.06.2026 um 08:44
Dann hoffen wir mal auf den Herbst ....
Pro Wildlife fordert ein Ende des kommerziellen Walfangs und verweist darauf, dass die aktuelle Regierung in Reykjavík ein Walfangverbot für den Herbst dieses Jahres angekündigt habe.
Quelle:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/island-setzt-umstrittene-jagd-auf-wale-nach-drei-jahren-fort-a-49ef67ee-1973-4f88-ac57-34369a966d2e


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Wale und Delfine

25.06.2026 um 11:49
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Dann hoffen wir mal auf den Herbst ....
Ja, hoffentlich findet nochmal ein Umdenken statt.

Die anderen Sachen über den neuen Buckelwal Hartwin usw kann man doch lieber im anderen Thread diskutieren, dafür wurde der Threadtitel verändert um mehr Diskussionsthemen zu geben.
Eigentlich dort alles, was zwischen Mensch und Wal wäre. Dieser eigentlich nur noch über Wale und Delfine im allgemeinen.
Die meisten Diskussionen finden doch im anderen Thread teil.


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Wale und Delfine

03.08.2026 um 20:39
Das ist auch mysteriös: Warum ergreifen die Super-Prädatoren die Flucht - vor Grindwalen???
Grindwale vertreiben Orcas

Forscher des Islandic ORCA Project beobachten seit 2015, dass in den Gewässern vor Südisland Schwertwale vor Familienverbänden von ebenfalls zur Delfinfamilie zählenden Grindwalen (Globicephala melas) flüchten. Eine Erklärung für das Fluchtverhalten der Top-Prädatoren gibt es nicht. Die Spezialisten konnten auch beobachten, dass Grindwal-Familien aktiv Orca-Verbände jagen. Dabei stellen diese keine Gefahr für die bis zu 7 m großen Verwandten dar. Es ist nicht bekannt, dass Grindwale zum Beutespektrum von Schwertwalen gehören. „Es ist sehr ungewöhnlich, dass sie vor etwas Angst haben – oder scheinbar Angst haben“, sagte Anna Selbmann, Doktorandin an der Universität von Island, dazu im Hakai magazine.
Quelle: https://www.stiftung-meeresschutz.org/meerestiere/orca-schwertwal/

Wie z. B. hier

Youtube: Pilot whales chasing the orcas in the Strait of Gibraltar by firmm
Pilot whales chasing the orcas in the Strait of Gibraltar by firmm
Externer Inhalt
Durch das Abspielen werden Daten an Youtube übermittelt und ggf. Cookies gesetzt.


Etwas mehr dazu hier ...
„Schwertwale, die Spitzenprädatoren der Ozeane, reagieren auf akustische Signale von Grindwalen und nehmen deren Anwesenheit wahrscheinlich als Bedrohung wahr“, schrieb ein Team um die Meeresbiologin Anna Selbmann vom Wissenschafts- und Lernzentrum Sudurnes in Island in einem Artikel, der im Januar 2026 in Scientific Reports veröffentlicht wurde.

„Es bleibt jedoch unklar, warum dieser Spitzenprädator einen kleineren, scheinbar unterlegenen Angreifer meidet.“

Die Geschichte beginnt im Jahr 2012, als eine Gruppe um die Meeresbiologin Charlotte Curé eine interessante Beobachtung veröffentlichte. Das Abspielen von Orca-Rufen wirkte auf Grindwale in freier Wildbahn wie eine Art Sirenengesang, dem die Wale nicht widerstehen konnten.

Sollten sie sich in Hörweite befinden, schwammen sie auf den Schall zu.

Dann dokumentierte eine andere Gruppe unter der Leitung des Meeresforschers Renaud de Stephanis vom spanischen Nationalen Forschungsrat etwas noch Merkwürdigeres.

In einer 2014 veröffentlichten Studie stellten sie fest, dass bei jeder dokumentierten Begegnung zwischen Grindwalen und Orcas in freier Wildbahn seit 2004 die Orcas die Flucht ergriffen. Sobald Grindwale in von Orcas bevölkerten Gewässern auftauchen, wollen die Orcas dort nicht mehr sein.

Das Merkwürdige daran ist, dass es scheinbar keine plausible ökologische Erklärung dafür gibt.

Nach einer Feldstudie in der Straße von Gibraltar stellten de Stephanis und sein Team fest, dass die zwei Walarten weder um dieselbe Nahrung konkurrieren noch sich gegenseitig jagen.

Außerdem ist der Langflossen-Grindwal deutlich kleiner als der Orca. Er sollte daher keine nennenswerte Bedrohung darstellen.
Quelle: https://www.sciencealert.com/theres-one-creature-of-the-deep-that-can-scare-even-orcas-away

Also sie konkurrieren nicht um dieselbe Nahrung und sie fressen sich auch nicht gegenseitig - also warum?

Eine mögliche Erklärung - neben anderen (mehr im Link)? Mobbing, Grindwale, die Geparden der Meere, können unglaublich nervig werden :-)
Das ist allerdings nur eine Theorie. Andere Erklärungen, wie etwa Konkurrenz um Ressourcen oder der Schutz von verletzlichen Kälbern, können nicht ausgeschlossen werden.

Dennoch steckt vielleicht eine wichtige Lektion für uns alle darin. Wenn man nicht der Größte und Stärkste sein kann, kann man seine Träume vielleicht erreichen, indem man am nervigsten ist.
Quelle: ebd.

:)


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Wale und Delfine

04.08.2026 um 01:55
Zitat von FellatixFellatix schrieb:also warum?
Grindwale sind extrem intelligent und in der Lage, die komplexen Dialekte von Orcas perfekt nachzuahmen. Wissenschaftler vermuten, dass sie diese Laute zur Verwirrung nutzen. Orcas meiden im Normalfall die Reviere fremder Orca-Pods, um Konflikte zu umgehen – eine Taktik, die sich die Grindwale zunutze machen. Für Orcas ist ein Kampf gegen eine Übermacht mit riesigen, aggressiven Gruppen von bis zu 100 Tieren an Grindwalen einfach zu gefährlich. Selbst wenn ein einzelner Orca größer und kräftiger ist als ein Grindwal, steht das Verletzungsrisiko in keinem Verhältnis zum Nutzen. Orcas reagieren auf die Rufe von Grindwalen Forschern zufolge ähnlich gestresst wie auf die Signale von menschlichem Sonar.

Es geht aber auch anders, 2021 hat man ein Orca zusammen mit einem Grindwalbaby Seite an Seite friedlich nebeneinander gesichtet. Der Hintergrund weiß man aber nicht, entweder hat sie das Baby adoptiert,da es alleine war und keine Mutter oder Gruppe hatte, oder aus einer Gruppe entführt wurde . Der Orca oder die Orcas haben in der Zeit,als das beobachtet wurde und das waren jegliche nur 21 Minuten das Baby nicht angegriffen und getötet. Die zwei schwammen einfach nebeneinander. Es sah so aus,als ob die Orca Mutter das Baby beschützte.
Aber 21 Minuten sind leider zu kurz um mehr darüber zu erfahren. Es ist aber bekannt,dass Orcas zu anderen Tieren auch Empathie zeigen können.

3012

https://www.theguardian.com/environment/2023/mar/10/killer-whale-orca-adopts-abducts-pilot-whale-calf-aoe


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Wale und Delfine

04.08.2026 um 20:43
Zitat von orletsorlets schrieb:Für Orcas ist ein Kampf gegen eine Übermacht mit riesigen, aggressiven Gruppen von bis zu 100 Tieren an Grindwalen einfach zu gefährlich. Selbst wenn ein einzelner Orca größer und kräftiger ist als ein Grindwal, steht das Verletzungsrisiko in keinem Verhältnis zum Nutzen
Ich denke, das hast du perfekt auf den Punkt gebracht.

Orca Pods sind ja selten mehr als 20, während Grindwale in Klans oder Herden von 100 und mehr unterwegs sein können.

Das Video fand ich ganz interessant dazu.

Youtube: Why Are Orcas Terrified of Pilot Whales?
Why Are Orcas Terrified of Pilot Whales?
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Da ist auch die Rede davon, ab Min. 7:00, dass sie um die Pilotwale-Hotspots genau wissen und sie bewusst meiden, sozusagen in einer Orca-Kartographie der Furcht. Was wiederum anderen Lebewesen Schutz bietet vor den Orcas; Grindwale ernähren sich ja hauptsächlich von Kopffüßlern und Tintenfisch.

Freilich, gelegentlich kann es auch zu spektakulären Orca Superpods kommen :-)
The record-breaking orca congregation was spotted in the waters of the Salish Sea, specifically in the Strait of Juan de Fuca between Washington state and Vancouver Island. Marine biologists from the Center for Whale Research and the National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) confirmed that approximately 75 orcas from at least three distinct pods were observed traveling, socializing, and hunting together. Typical orca pod sizes in this region range from 5-30 individuals, making this gathering more than double the size of normal large groups. The sighting occurred during a seasonal salmon run, which likely contributed to the unusual congregation as multiple pods converged on abundant food resources ...

While this gathering set a record for documented orca numbers in U.S. waters, indigenous communities of the Pacific Northwest have oral histories describing similar large-scale orca congregations dating back centuries. The Lummi Nation, in particular, has traditional knowledge of “orca festivals” where many families of qwe’lhol’mechen (the orca in Coast Salish language) would gather in specific locations during particular seasons.

Historical records from early European explorers also mention large killer whale gatherings, though without the precise counting methods available today. The previous documented record for the region was a 2010 sighting of approximately 50 orcas near Vancouver Island. Globally, larger gatherings have been reported in Norwegian waters, where congregations of over 100 orcas have been documented during herring runs.
Quelle: https://www.animalsaroundtheglobe.com/the-largest-orca-pod-ever-recorded-off-the-u-s-coast-1-321261/

Der Bericht auch interessant zu den dabei beobachteten Verhaltensweisen.


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Wale und Delfine

04.08.2026 um 20:52
Und dann sind da noch die in den letzten Jahren dokumentierten Orca-Angriffe auf einen Blauwal.
Vor der westaustralischen Küste gelang es dem Team nun, drei Angriffe zu registrieren. Einer davon fand 2021 statt, zwei im Frühling 2019. Bei einem Opfer handelte es sich sogar um ein ausgewachsenes Tier mit 18 bis 22 Metern Länge – also rund doppelt so lang wie die Räuber, die dafür durch mehrere Angreiferinnen und Angreifer punkteten: Rund ein Dutzend Orcas schloss sich für die mehr als einstündige pausenlose Jagd zusammen. Orcagruppen werden matriarchalisch vom ältesten weiblichen Tier geleitet, und Weibchen sind als Ernährerinnen der Jungen dem Forschungsteam zufolge wohl häufiger auf Beutefang – obwohl sie im Durchschnitt um etwa 20 Prozent kleiner sind als Männchen.

Als der Blauwal erlegt war, profitierten mehr als 50 Orcas (und etliche Vögel) vom üppigen Festmahl (der Bericht im "Guardian" beinhaltet ein Video). Und während sich die hungrigen Tiere das Menü überraschend friedlich teilten, bemerkte die Forschungsgruppe ein ungewöhnliches Vorgehen: Kurz vor dem Tod des Blauwals wagten sich einzelne Schwertwale ins Maul vor, um die Zunge des Blauwals zu verspeisen – der große Muskel ist offenbar eine besondere Delikatesse.

Bei diesen besonderen Ereignissen, deren Dokumentation nun gelang, handelte es sich um "das größte Raubtierereignis der Erde", sagte einer der Studienautoren, Robert Pitman von der Oregon State University – "vielleicht sogar das größte, seit die Dinosaurier nicht mehr da sind".
Quelle: https://www.derstandard.de/story/2000132986061/orcas-erlegen-blauwale-in-gruppen

Das Video dazu (auch im Standard Bericht) tue ich mal nur in einen Spoiler.

Spoiler

Youtube: Killer whales attack and kill blue whale
Killer whales attack and kill blue whale
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Wale und Delfine

05.08.2026 um 03:03
Das ist auch erstaunlich, welche Unmengen an Tintenfischen die Grindwale so verspeisen.

14.11.2025
Ein Kurzflossen-Grindwal (Globicephala macrorhynchus) verschlingt täglich zwischen 80 und 200 Tintenfische. Das hat eine Forschungsgruppe um William Gough von der University of Hawai'i at Mānoa (USA) herausgefunden. Geht man davon aus, dass in den Gewässern um Hawaii etwa 8000 dieser Wale leben, haben sie einen Gesamtbedarf von rund 400 Millionen Tintenfischen jährlich, was schätzungsweise 90 000 Tonnen Fleisch entspricht.
Quelle: https://www.spektrum.de/news/meeresbewohner-grindwale-fressen-hunderte-tintenfische-taeglich/2295374

Das sind so etwa 40 Tauchgänge am Tag, bis zu 900 Meter tief. 80 bis 200, das sind übers Jahr bis zu 73 000 Beutetiere.

Und dann stieß ich noch auf dieses bemerkenswerte Dokument, von Whale Watch Western Australia, einer - jedenfalls sieht es so aus - wahren Meeresschlacht.

Besser auch nur in Spoiler

Spoiler

Youtube: Rare Sighting as Pilot Whales Interrupt Orca Hunt of a Strap-toothed Beaked Whale
Rare Sighting as Pilot Whales Interrupt Orca Hunt of a Strap-toothed Beaked Whale
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Was passierte da? Aus der Video-Beschreibung
Queen hatte erneut einen Riemenzahn-Schnabelwal entdeckt. Der gesamte Schwarm und weitere Tiere hatten sich zusammengefunden und das Tier umzingelt. Alles schien nach Plan zu laufen, bis plötzlich Chaos ausbrach: Grindwale waren eingetroffen! Normalerweise tauchen die Grindwale kurz nach der Jagd auf, doch da sich heute so viele Tintenfische versammelt hatten, schienen sie viel näher zu sein, als sie den Ruf der Orcas hörten und auf den Tumult zustürmten. Orcas und Grindwale vertragen sich in der Bremer Bay nicht gut, und als eine Wand aus über 100 Grindwalen auf den Schwarm aus Orcas und Riemenzahn-Schnabelwal zustürmte, wussten wir, dass dies eine Jagd für die Geschichtsbücher werden würde. Die Grindwale ließen nicht nach und umzingelten den schwer verletzten Riemenzahn-Schnabelwal. Zu unserem Erstaunen zogen sich die Orcas widerwillig zurück; sie schienen völlig überrascht worden zu sein.

Einige der erwachsenen Grindwale umringten den verletzten Schnabelwal und betrachteten ihn, bevor sie sich kurz entfernten und Verstärkung herbeiriefen. Währenddessen folgten einige jüngere Mitglieder aus Queens Gruppe dem Schnabelwal leise nach Süden. Queen tat, was sie am besten kann: Sie lenkte die Grindwale ab, indem sie vor ihnen nach Westen schoss und sie in die entgegengesetzte Richtung, weg von ihrer Familie und dem Schnabelwal, lockte. Das schien kurzzeitig zu funktionieren, bis die Grindwale Queens Plan durchschauten und sich umdrehten, um zum Schnabelwal zurückzukehren und sich auf die Jagd zuzubewegen. Es war interessant zu beobachten, wie der Schnabelwal die Grindwale von hinten hörte und sich umdrehte, um auf sie zuzuschwimmen. Offenbar suchte er den Schutz und die Ablenkung, die ihnen die Grindwale zuvor geboten hatten. Es entwickelte sich zur chaotischsten Orca-Jagd, die wir je beobachtet hatten, da die aggressiven Grindwale all ihre Pläne über Bord warfen und ein heilloses Durcheinander anrichteten ...
Quelle: ebd.

Geht noch weiter ... Es scheint nicht so klar, ob die Grindwale den Schnabelwal direkt beschützen wollten, jedenfalls taten sie ihr Äußerstes, um die Orcas abzuschrecken und durcheinander zu bringen ... Letztlich reichte es für den Schnabelwal nicht, der verzweifelt den Schutz der Grindwale noch suchte, aber die Verletzungen waren zu schwer, die Grindwale hatten sein Leiden wohl noch verlängert.
In solchen Momenten fragen wir uns wirklich, was in den Köpfen all dieser Wale und Delfine vorgeht.

Ein trauriger Tag für den wunderschönen weiblichen Schnabelwal. Doch wir wissen, dass er heute so vielen anderen das Leben geschenkt und seinen Zweck erfüllt hat, auch wenn wir uns wünschen, dass alle Wale und Delfine ewig leben könnten.
Quelle: ebd.


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Wale und Delfine

05.08.2026 um 12:42
Grindwale fressen so viel Tintenfisch, weil sie tiefe Ozeane jagen, wo Kalmare reichlich vorhanden sind. Je nach Art können sie bis zu zu 1.200 Metern tief tauchen und dort über 20 Minuten lang bleiben. Ein einzelner Grindwal benötigt aufgrund seiner Körpergröße von bis zu sechs Metern täglich rund 30 bis 50 Kilogramm Nahrung. Da Tintenfische überwiegend aus Wasser und Proteinen bestehen und pro Einzeltier relativ wenig Energie liefern, müssen die Wale täglich enorme Mengen davon erbeuten, darum auch die riesen Mengen an Tintenfische.
Wer jetzt denkt,dass Grindwale oder Pottwale die Spitzenreiter im Tiefsee tauchen sind,da liegt er falsch, denn Cuvier-Schnabelwale hat man bereits in einer Tiefe von 2992 m entdeckt.


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Wale und Delfine

05.08.2026 um 22:54
@orlets

Ah, danke. Das fand ich auch interessant, das sog. Allokelping.
Orcas nutzen Werkzeuge zum gegenseitigen Putzen

Schwertwale haben eine enge Beziehung zu Artgenossen. Die Tiere jagen nicht nur gemeinsam, sondern helfen sich offensichtlich auch bei der Körperpflege.
Quelle: https://www.spektrum.de/news/orcas-nutzen-werkzeuge-zum-gegenseitigen-putzen/2272876

Wie Orcas Algenstiele benutzen ...

Hier nicht nur beschrieben, sondern auch mit einem coolen Video dazu :-)

https://www.australiangeographic.com.au/nature-wildlife/2025/06/orcas-filmed-grooming-each-other-with-seaweed/


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