weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

ELOHIM „Außerirdische Schöpfer" und der Behälter Mensch

4.830 Beiträge, Schlüsselwörter: Mensch, Außerirdische, Schöpfer, Behälter

ELOHIM „Außerirdische Schöpfer" und der Behälter Mensch

05.03.2013 um 12:51
@Marko11
Marko11 schrieb:Das wäre dann wohl Eva ^^ Und wo kommt Adam ins Spiel ?
Laut Thomson et al. vor 90.000 bis 60.000 Jahren vor unserer Zeit. Das gestaltete den Coitus der beiden aber etwas schwierig.


melden
Anzeige
Marko11
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

ELOHIM „Außerirdische Schöpfer" und der Behälter Mensch

05.03.2013 um 12:53
@Pan_narrans

Dieser Zeitrahmen wäre für Religionen aber kein großes Hindernis


melden

ELOHIM „Außerirdische Schöpfer" und der Behälter Mensch

05.03.2013 um 12:55
@Marko11
Du meinst einen Zeitunterschied von 100.000 Jahren?
Besaßen die dann das Chononautische Kamasutra? ^^


melden
Marko11
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

ELOHIM „Außerirdische Schöpfer" und der Behälter Mensch

05.03.2013 um 12:57
@Pan_narrans

Na so wie es aussieht gab es die Dame mehrmals ...
vollständige Separation von Afrikanern und Nichtafrikanern
Die ersten drei Äste des Stammbaums führten nur zu Afrikanern, der vierte führte zu Afrikanern und Nichtafrikanern.
lange Äste in Afrika, aber sternförmige Struktur außerhalb (charakteristisch für kürzliche Expansion)
175.000 ± 50.000 Jahre bis zum gemeinsamen Vorfahren (mitochondriale Eva aller Menschen in der Studie)
52.000 ± 28.000 Jahre zur Verzweigung zwischen dem letzten afrikanischen und dem nichtafrikanischen Zweig (mitochondriale Eva aller Nichtafrikaner in der Studie)
Signal für eine Expansion im nichtafrikanischen Ast vor etwa 1925 Generationen. Also etwa vor 38.500 Jahren, wenn man von einer Generationszeit von 20 Jahren ausgeht.
Das engt den Zeitrahmen nun doch wieder etwas ein .


Quelle Wiki


melden

ELOHIM „Außerirdische Schöpfer" und der Behälter Mensch

05.03.2013 um 12:59
@Marko11
Ähm, nur, wenn Du Afrikaner nicht für Menschen hältst. Und das wäre dann wirklich peinlich.


melden
Marouge
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

ELOHIM „Außerirdische Schöpfer" und der Behälter Mensch

05.03.2013 um 13:14
@25h.nox

Na gut, nachdem Dein Thread ja gelöscht wurde, nehme ich eben den Faden wieder auf, und wir machen dort weiter, wo wir stehen geblieben sind:

Bezüglich meiner Aussage, dass die Theorie der Mitochondrialen Eva auch ohne Aliens auskommt da sie sich einwandfrei mit der Gendrift/Genshift erklären lässt, meintest Du, dass der Gendrift "zu krass" sei, wenn es kein früheres Großereignis (Dürre, Vulkanausbruch, etc.) gegeben hätte.
Ich habe Dir aufgezeigt, dass das falsch ist, da Gendrift rein zufallsbestimmt und nicht abhängig von einem äußeren Ereignis ist.

Wikipedia: Gendrift

Hast Du denn noch weitere Belege/Fakten vorzuweisen, die Deine Behauptung
25h.nox schrieb:und die wurde von außerirdischen ausgewählt, dieses eine individum wurde zur mutter der modernen menschlichen rasse weil die außerirdischen sie zuerst gefangen haben, der für am tauglichsten hielten.
untermauern können?


melden
25h.nox
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

ELOHIM „Außerirdische Schöpfer" und der Behälter Mensch

05.03.2013 um 13:16
Marouge schrieb:Ich habe Dir aufgezeigt, dass das falsch ist, da Gendrift rein zufallsbestimmt und nicht abhängig von einem äußeren Ereignis ist.
das ist falsch. der gendrift basiert vollkommen auf äußeren ereignissen, jedenfalls der mitochondrinale


melden
Marouge
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

ELOHIM „Außerirdische Schöpfer" und der Behälter Mensch

05.03.2013 um 13:18
@25h.nox

Dafür hätte ich gerne eine Quelle bitte, danke!


melden
25h.nox
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

ELOHIM „Außerirdische Schöpfer" und der Behälter Mensch

05.03.2013 um 13:19
@Marouge ich denke ein lehrbuch bringt dir da wenig, nochml das beispiel mit den zebras?


melden
Marouge
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

ELOHIM „Außerirdische Schöpfer" und der Behälter Mensch

05.03.2013 um 13:31
@25h.nox

Nein, aber ich zitiere gern nochmal aus Wiki. Wenn Du andere, bessere Quellen hast, immer her damit:

"Dass Wissenschaftler von der Annahme ausgehen, eine solche Vorfahrin habe jemals existiert, beruht auf der Gendrift, einem Phänomen in der Populationsgenetik: Im Verlauf der Evolution nimmt die Häufigkeit der unterschiedlichen Varianten eines DNA-Moleküls (Allele) in der Population durch Zufall zu oder ab."

"Die mitochondriale Eva war weder die erste Frau noch die einzige Frau zu einem bestimmten Zeitpunkt der Vergangenheit. Eva hatte viele Zeitgenossinnen; die mitochondrialen Erblinien der anderen Frauen starben aber aus, während die von Eva überlebte. Lebenszeit und -ort dieser Vorfahrin lassen sich mit Hilfe der Analyse der mtDNA einer repräsentativen Anzahl heute lebender Individuen recht genau eingrenzen."

Wikipedia: Mitochondriale_Eva

Es liegt an Dir, zu belegen bzw. zu untermauern, dass dieser Gendrift durch ET ausgelöst wurde (also ein äußeres Ereignis). Die Theorie der mitochondrialen Eva alleine ist noch KEIN Beleg/Beweis für einen außerirdischen Eingriff in die menschliche DNA.


melden
25h.nox
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

ELOHIM „Außerirdische Schöpfer" und der Behälter Mensch

05.03.2013 um 13:42
@Marouge du hast das prinzip des gendrifts nicht verstanden, und der wiki artikel hilft da wenig, der ist einfach nicht gut geschrieben, da er das prinzip nicht so erklärt das ein laie das versteht...
ohh halt, der flaschenhalseffekt über den wir reden wird im artikel direkt unter dem von dir zitierten noch in der einleitung erklärt... ich sollte das wohl ganz lesen, der artikel erklärt doch alles, musst nur den ganzen artikel lesen und nciht nur die einleitung

und die mitochondriale eva ist kein beweis sondern ein hinweis. auch kommt hier das rasiermesser zum tragen, die existenz von außerirdischen leben ist sicher, auch ohne beweise.
das heißt die beiden variablen die hier beim rasiermesser verglichen werden sind ein absturz von für außerirdischen auf der erde(was nicht nachweisbar seien muss) und eine große katastrophe, was nachweisbar seien müsste(sowohl wenn es klima bedingt gewesen wäre als auch eine vulkanische ursache) für diese beiden fälle gäbe es daten, die gibt es aber nicht.


melden

ELOHIM „Außerirdische Schöpfer" und der Behälter Mensch

05.03.2013 um 13:49
@25h.nox
25h.nox schrieb:die existenz von außerirdischen leben ist sicher, auch ohne beweise.
lediglich wenn man von der schieren Masse an möglichen Planeten ausgeht, was aber nur möglich ist wenn man auch die großen Entfernungen mit einbezieht, die dann gleichzeitig wieder GEGEN einen Besuch von ET auf der Erde sprechen.

Wenn schon rasieren, dann richtig


melden
25h.nox
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

ELOHIM „Außerirdische Schöpfer" und der Behälter Mensch

05.03.2013 um 14:03
@Dorian14 sehe ich nicht so, überlichtgeschwindikeit ist nicht unmöglich, man kann nur nicht schneller als das lichtsein, schneller fortbewegen kann man sich theoretisch schon.


melden
jacksback
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

ELOHIM „Außerirdische Schöpfer" und der Behälter Mensch

05.03.2013 um 14:10
Ich sehe es so, dass wenn es nur 1 Rasse in der Milchstraße geben sollte, die uns 1 Millionen oder sogar 10 Millionnenn Jahre voraus ist, diese mit Sicherheit über Raumschiffe mit Warp Antrieb verfügt, sich über mehrere Sonnensysteme ausgebreitet hat, und einen unglaublichen Nachschub an allem möglichen braucht.
Mit Sicherheit hätte sie in dieser Zeit die Milchstrasse komplett durchforstet, und die möglichen 10000 Planetenparadiese untersucht.
Auch wären sie uns in der Gentechnik um 1-10 Millionen Jahre voraus, - und warum sollte man nicht die kleine unterentwickelte, aber bestens geeignete Rasse im Solsystem für seine Zwecke einspannen.

Was ist die wertvollste Ware auf diesem Planeten? Gold? Nein, eine menschliche Arbeitskraft, die ein Leben lang im Hamsterkäfig rennt, - und da ich merke das es mit dieser angeblichen Freiheit auf diesem Planeten etwas nicht stimmt, man trotz Technik in immer größere Abhängigkeiten gerät, erscheint mir der Gedanke nicht mehr so fern wie früher einmal.

Wie war das: „Dass du ein Sklave bist, Neo. Du wurdest wie alle in die Sklaverei geboren und lebst in einem Gefängnis, das du weder anfassen noch riechen kannst.


melden
Marouge
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

ELOHIM „Außerirdische Schöpfer" und der Behälter Mensch

05.03.2013 um 14:30
@25h.nox
25h.nox schrieb:musst nur den ganzen artikel lesen und nciht nur die einleitung
Jo danke für den Hinweis, ich habe sehr wohl den ganzen Artikel gelesen, das heißt aber nicht, dass ich auch den ganzen Artikel zitieren muss, oder?
25h.nox schrieb:du hast das prinzip des gendrifts nicht verstanden
Doch, aber ich habe den Eindruck, dass wir aneinander vorbeigeredet haben. Du hast nämlich in Deinem (gelöschten) Thread den Eindruck vermittelt und es auch so geschrieben, dass Du mittels der mE-Theorie einen außerirdischen Eingriff BEWIESEN hättest, was aber eben nicht der Fall ist!

Wenn Du nicht weitere Belege für Deine Behauptung vorbringen kannst, ist und bleibt sie reine Spekulation, weiter nix.
25h.nox schrieb:die existenz von außerirdischen leben ist sicher, auch ohne beweise.
Sicher nicht, aber wahrscheinlich. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie hier auf der Erde waren und in unserer DNA rumgepfuscht haben. Genau darum geht es aber in diesem Thread.


melden
Marko11
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

ELOHIM „Außerirdische Schöpfer" und der Behälter Mensch

05.03.2013 um 14:42
Marouge schrieb:Genau darum geht es aber in diesem Thread.
Ähm nicht ganz ....eigentlich geht es hier um Voltas Energiewesen .


melden
Marouge
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

ELOHIM „Außerirdische Schöpfer" und der Behälter Mensch

05.03.2013 um 14:47
@Marko11

Lies einfach nochmal den Eingangspost, da steht zB.:
Unabhängig der Evolutionstheorie oder der Schöpfung Theorie ist jedem hier bekannt,das es eine eventuellen Einfluss bzw Manipulation durch eine 3. Art am Menschen statt gefunden haben soll.
oder
Die Wesen sagten, der Mensch sei das Produkt einer von außen korrigierten (beeinflußten) Evolution. Sie sagten, daß die Menschheit als Rasse sich 65 Mal genetisch verändert habe.
Alles klar?


melden

ELOHIM „Außerirdische Schöpfer" und der Behälter Mensch

05.03.2013 um 14:54
@25h.nox
25h.nox schrieb:ist es doch bekannt das es weder einen gott gibt, noch ein funken wahrheit in bibel koran und CO stecken( wer vom gegenteil überzeugt ist, nur zu, ich bin bereit meine meinung zu ändern wenn ihr nen gottes beweis erbringt.)
Ich glaube an Gott. Es ist mein persönlicher Glaube, und damit etwas anderes als eine Tatsache wie die Existenz von Steinen, Bierflaschen oder Nachbars Lumpi. Ich kann nicht sagen "es ist bekannt, daß Gott existiert", eben weil es ein Glaube ist. Das hat den Nachteil, daß ich Gott schon glauben muß. Hat aber den Vorteil, daß ich ihn nicht beweisen muß. Du hingegen, Du bringst die Nichtexistenz Gottes als Tatsache rüber. Und damit hst Du die Arschkarte, hier etwas beweisen zu müssen, niemand sonst.
25h.nox schrieb:und jetzt mal ein paar sinnvolle thesen zum thema außerirdischer einfluß auf die entstehung des menschens.
Naja! Denn:
25h.nox schrieb:1. es passierte vor etwas 200.000 jahren (dafür gibt es gute belege, man kann mit der mitochondrien DNA der frau das ganze errechnen)
Mithilfe der "Rückberechnung" der mitochondrialen Stammutter kann man nur den letzten gemeinsamen mütterlichen Vorfahren sämtlicher heutiger Menschen zurückberechnen, aber man kommt so nicht auf den Anfang der Spezies Homo sapiens. Der kann danach liegen, ja sogar davor. Nur dies wird damit gesagt, daß alle heutigen Menschen ihre mitochondriale DNA einem weiblichen Wesen verdanken, welches vor 175.000 Jahren (+/- 50.000 Jahren) lebte. Es bedeutet jedoch nicht, daß es keine anderen Frauen der selben Spezies gab, und es bedeutet ebenfalls nicht, daß diese anderen Frauen ihr Erbgut nicht an heutige Menschen weitergegeben haben können. Das können sie durchaus, über männliche Nachkommen der soundsovielten Nachfolgegeneration im "eigentlichen" Erbgut der 23 Chromosomenpaare.

Auf der anderen Seite läßt sich auch ein Adam des Y-Chromosoms ermitteln. Und interessanterweise lebte der vor maximal 90.000 Jahren. Der wird ja wohl schlecht der Ehemann der mitochondrialen Eva gewesen sein. Der Witz ist auch, daß der Y-Adam erst zu einer Zeit lebte, als schon die ersten Menschen Afrika verlassen haben und sich bereits nach Asien begeben haben. Männliche Nachkommen des Y-Adam müssen sich also mit sämtlichen sonstigen Populationen des Homo sapiens vermischt haben und sich dort unter den männlichen Nachkommen komplett durchgesetzt haben. Aus dem Alter des Y-Adam läßt sich also weder die Entstehung der Spezies Homo sapiens ermitteln noch das Datum der Auswanderung aus Afrika. Und auch hier war dieser Mann nicht das einzige männliche Wesen seiner Spezies und Zeit, sondern einer unter vielen, und die vielen anderen Männer können durchaus auch ihr Erbgut weitergegeben haben bis heute, nur eben nicht bezüglich des Y-Chromosoms.

Es gibt noch weitere "Evas", etwa die "Eva" aller außerafrikanischen Menschen. Die lebte vor ca. 52.000 Jahren, also deutlich später als die erste Auswanderungswelle. Ihre weiblichen Nachkommen müssen nur überall auf der Welt (außer Afrika) hingekommen sein und dort die töchterliche Naqchkommendominanz gestellt haben.

Deine erste These ist damit nicht tragfähig, die mitochondriale Eva sagt nur was über den letzten gemeinsamen mütterlichen Vorfahren aller heutigen Menschen aus und über nichts sonst.
25h.nox schrieb:2. die außerirdischen haben nur einen weiblichen homo erectus manipuliert, aber einige männliche
(es gibt nur eine mitochondriale linie. auch ist die genetische variation des menschen viel geringer als bei anderen terarten, dies ist erst bei homo sapiens der fall, nicht aber bei homo erectus)
Woher weißt Du über die Vielfalt des Genpools von Homo erectus bescheid? Daß der Genpool des Homo sapiens so variantenarm ist, liegt nicht an einer Ausgangspopulation von einer Frau und wenigen Männern, sondern an den Flaschenhälsen, durch die unsere Spezies gegangen ist. Wie es scheint, dürfte der Megavulkanausbruch vor 75.000 Jahren zu einer weltweiten Dezimierung unserer Vorfahren geführt haben. Man nimmt an, daß weltweit nur noch grob 10.000 Menschen lebten. Das würde denn auch erklären, wieso der Y-Adam und die außereuropäische mt-Eva sich vollständig in den schon existierenden weltweiten Populationen durchsetzen konnten.

Jedenfalls ist unser Genpool dann doch ein wenig zu reichhaltig, als daß dies mit ner Handvoll Individuen vor 200.000 Jahren machbar gewesen wäre.

Auch dieser Punkt ist damit erledigt, ist eh nur ne Folgerung aus 1).
25h.nox schrieb:3. auf diese manipulation gehen wir alle zurück(auch hier ist die mitochondriale DNA eindeutig)
Auch keine eigene These, sondern lebt von dem erledigten Punkt 1).
25h.nox schrieb:4. der neandertaler ist die eigentliche menschliche rasse die aus dem homo erectus entstanden ist. der homo sapien(wir sind mit ihm kreuzungsfähig, das beweisen Neandertaler allele in unserer DNA)
Keine Speziation (Artbildung) unserer Vorfahren der letzten 6 Millionen Jahren ist so gut bezeugt wie die des Homo sapiens in Afrika aus dem dortigen Homo heidelbergensis. Zwischen 700.000 Jahren und 200.000 Jahren erfolgte eine stetige Umbildung der Anatomie, die sich anhand der vorliegenden Fossilfunde wie in einem Daumenkino ansehen läßt. Ähnlich, aber nicht so gut, läßt sich die Umänderung des europäisch-vorderasiatischen Homo neandertalensis aus dem europäischen Homo heidelbergensis betrachten. Selbst in Asien kann man die Veränderungen des dort lebenden Homo erectus detailliert beobachten.

Der Neandertaler nun ist mitnichten die Ausgangsvorlage für die Entstehung des Homo sapiens. Definitiv ist er eine Seitenlinie zu uns bzw. wir eine Seitenlinie zu ihm. Er hat durch spätere Vermischung seinen kleinen Teil zu unserem außerafrikanischen Genpool beigetragen, aber das wars auch schon. Noch ein Punkt, der nicht trägt.
25h.nox schrieb:5. diese theorie wird z.b. durch die verbreitung des homo erectus gestützt, der in fast 2 millionen jahren die gesamte welt bevölkert hat, trotzdem geht unser gencode pratiktisch nur auf eine sehr kleine gruppe homo sapiens zurück die sich sehr schnell aus dem homo erectus gebildet haben muss. es gab anschließend nur vernachlässigbare vermischungen mit homo erectus, so wenig das keine zweite mitochondirale linie einzug halten konnte.
Schon zwischen Mensch und Neandertaler gab es herzlich wenige Bastardisierungen, was gegen eine hohe Fertilisierungsrate beim Inter-Sex spricht. Der asiatische Homo erectus ist nun genetisch noch viel weiter vom Sapiens entfernt als der Neandertalensis. Wie viel gemeinsame Kinder soll es da gegeben haben können? Sofern es sie gab, kann ihr Erbgut via Gendrift auch wieder komplett verloren gegangen sein. In den gut 10.000 Jahren, in denen Sapiens und Neandertalensis beide in Europa lebten, gab es nach maximal 120 Mischkinder, weil bei mehr Mischkindern trotz Gendrift mindestens eine mitochondriale Neandertaler-DNA-Linie bis heute vorkommen müßte.

Zwischen Sapiens und Erectus gab es wegen der größeren genetischen Distanz noch weniger gemeinsame Nachkommen - wenn überhaupt! Und wegen der schlechteren Erfassung des Erectus-Genmaterials können wir nicht mal wirklich abgleichen, ob wir überhaupt irgendwelche Erectus-Gene mitbekommen haben.

Woher also nimmst Du all Dein "Wissen" her? Ausgedacht? So auch das mit dem "sehr schnell aus dem Homo erectus gebildet". Eine halbe Million (500.000) Jahre nenne ich da nicht "sehr schnell", angesichts dessen, daß seit Abschluß der Herausbildung (Speziation) bis heute gerade mal "erst" 200.000 Jahre vergangen sind.

Und wieder ein Punkt erledigt.
25h.nox schrieb:6.die veränderungen sind klein, aber sehr zielgerichtet gewesen.
Und das ist womit belegt? Doch nicht etwa dadurch, daß Du uns halt als Endprodukt betrachtest und somit alles, was uns zu uns gemacht hat, eben in unsere Richtung läuft! So ist auch die Entwicklung zum Neandertaler zielgerichtet gewesen, oder die Entwicklung zum Homo floresiensis, oder zum Denisovamenschen. Oder zum Brüllaffen oder zum Nacktmull oder zum Chamäleon. - Nein, das ist Tautologie pur!

Und wieder ein Punkt ohne Halt.
25h.nox schrieb:7. einige wissenschaftler waren sich instinktiv einiger de rungereimtheiten bewußt, deswegen war die erste wissenschaftlcihe beschreibung des menschens durch linne: Nosce te ipsum.
was absolut keine biologische diagnose ist sondern ein hinweis auf die ungereimtheiten
Was hat denn jetzt die lateinische Version zum "gnôthi seauton", zum "erkenne dich selbst", mit Ungereimtheiten zu tun? Für Linné war noch jede Verwandtschaft zwischen zwei beliebigen Arten eine "Ungereimtheit". Dennoch stellte er den Menschen in die Gruppe der Primaten, wo er die anatomische Zugehörigkeit sah. Zugleich wußte Linné darum, daß der Mensch als Kulturwesen völlig aus dem Tierreich herausfiel, und dies, was nicht "Ungereimtheit" bedeutete, drückte er mit der "Selbsterkenntnis" aus.

Die anatomische Zugehörigkeit des Menschen zum Tierreich konnte erst über Darwins ET formuliert werden, und die kulturelle Abdersartigkeit stellt sich in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr als ein irriges Postulat heraus; auch hier sind wir mit den Tieren verwandt. Etwa mit den sich selbst erkennenden Menschenaffen, Elefanten und Delfinen, mit den werkzeugproduzierenden Menschenaffen, mit den "Landwirtschaft betreibenden" und Besitz kennenden Pygmäenseidenäffchen...

Ich kenne hierzu keine Ungereimtheiten, allenfalls Wissenslücken, jedoch keine unüberwindlichen. Keine, auf die sich kein Reim machen ließe.

Und erneut ein Punkt, der nicht trägt.
25h.nox schrieb:8. bis heute ist keine wirklich gültige "erst"beschreibung durhcgeführt worden.
Wovon? Vom Homo sapiens? Ja wie denn auch! Wann bittschön wurde denn das erste Mal ein erstes lebendes oder fossilisiertes Exemplar der Art Homo sapiens "entdeckt"?

Auch diesen Punkt kann ich nicht ernst nehmen.
25h.nox schrieb:9. die funde von früheren homo sapiens sind allesamt umstritten, und basieren meist nur auf einzelnen knochen oder schädelteilen.
Omo I und II sind die bekanntesten Funde des frühesten Sapiens, knapp 200.000 Jahre alt. Von Omo I wurden gefunden: Teile des Schädeldachs, Teile der Stirn, Teile des Gesichtsschädels, Teile des Unterkiefers, Teile des Schultergürtels, mehrere Wirbel, Teile von Rippen und Becken, Extremitätenknochen.

Postkranial unterschied sich schon der Homo erectus nur noch minimal vom heutigen Menschen; die meisten Veränderungen lassen sich wie auch bei praktisch allen Tierarten am Schädel am ausgeprägtesten finden. Selbst einzelne Zähne lassen zahlreiche Details erkennen und ermöglichen eine saubere Artzuordnung. Wir können dem Schöpfer nicht oft genug auf Knien dafür danken, daß wir überproportional häufig Schädelknochen finden! Schädel verraten sogar noch anatomische Details über das restliche, das postkraniale Skelett, etwa über den aufrechten oder quadrupeden Gang.

Und was meinst Du mit "umstritten"? Es ist umstritten, ob z.B. Omo I und II schon "Homo sapiens" genannt werden können oder ob sie womöglich noch ne Vorstufe (Präsapiens) sind. Aber egal, wie man sie nun nennt (das ist ne menschliche Definitionsfrage), ihre Position in unserer Ahnengalerie bleibt die gleiche. So auch der Homo heidelbergensis, es ist egal, ob man den nun Erectus nennt oder Ergaster oder Präsapiens, die Funde stehen im Stammbaum immer an der selben Stelle, egal, wie man sie nennt.

Auch dieser Punkt war nix.

Mach Dich doch ein wenig kundig, bevor Du so Sachen folgerst wie, daß die mitochondriale Mutter unsere einzige Ahnin aus jener Zeit wäre. Sie ist es eben nur für die mtDNA, das kannst Du sogar in der Wikipedia nachlesen.

Pertti


melden

ELOHIM „Außerirdische Schöpfer" und der Behälter Mensch

05.03.2013 um 15:03
@25h.nox
25h.nox schrieb:das ist falsch. der gendrift basiert vollkommen auf äußeren ereignissen, jedenfalls der mitochondrinale
Du schreibst manchmal einen Quark. Dabei ist es doch ganz einfach zu verstehen!

In einer gleichbleibend großen Population vermehren sich alle Individuen statistisch gleich häufig, d.h., jedes Weibchen bekommt im Schnitt zwei Nachkommen, die selbst später nachkommen erzeugen werden. Das aber heißt, in drei von vier Fällen wird das Weibchen mindestens ein Weibchen als Nachkommen haben. Das heißt aber auch, daß pro Generation ein Viertel aller mütterlichen mt-DNA-Vererbungslinien aussterben. Im Statistischen Mittel bedeutet dies, daß in einer aus X Individuen bestehenden Population nach X Generationen nur noch eine der mt-DNA-Varianten vom Anfang existieren werden. Dies kann nur verhindert werden, indem die Population kontinuierlich größer wird, aber auch da schlägt die Gendrift zu, nur eben langsamer.

Pertti


melden
Anzeige

ELOHIM „Außerirdische Schöpfer" und der Behälter Mensch

05.03.2013 um 15:17
@25h.nox
Ist mir gerade erst aufgefallen:
25h.nox schrieb:(es gibt nur eine mitochondriale linie. auch ist die genetische variation des menschen viel geringer als bei anderen terarten, dies ist erst bei homo sapiens der fall, nicht aber bei homo erectus)
Das stimmt so nicht. Unsere genetische Vielfalt ist zwar recht gering, aber nicht geringer, als bei allen anderen Tierarten. Die des Tasmanischen Teufels z.B. ist sogar geringer, als unsere.

http://www.pnas.org/content/108/30/12348


melden
246 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
2012 - Themenabend144 Beiträge
Anzeigen ausblenden