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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

2.095 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Natur, WAL, Buckelwal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 18:52
Lustig, dass immer wieder jemand ankommt, der Dinge erzählt, die technisch wenig plausibel sind.

Der Augenzeuge, der angibt, dass Timmy und Barge + Fortuna B sich wie Glas und Tischtuch verhalten.

Die WM, die meint, dass der GPS Tracker leider nur sporadisch Daten liefert. Und diese leider auch nicht den Standort, wie man es von einem GPS Tracker erwarten wuerde - aber dafür differenzierte Aussagen ueber die Tauchtiefe des Wales moeglich machen.

Wow!
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Nein, ich habe dir deine Frage beantwortet nach dem "wieder hochgeholt werden". Das hatte ich nicht in den Raum gestellt, sondern du
Wir alle wissen, dass die Barge nicht zum Versicherungsfall geworden ist....und bestimmt nicht, weil man sie auf offener See mal kurz versenkt und wieder hochgeholt hat...


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 19:02
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Der Augenzeuge, der angibt, dass Timmy und Barge + Fortuna B sich wie Glas und Tischtuch verhalten.
Dies sollte doch nur als Beispiel des Crewmitglieds dienen . Wie es sich physikalisch verhält , weiß halt auch nicht jeder.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 19:08
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Wir alle wissen, dass die Barge nicht zum Versicherungsfall geworden ist....und bestimmt nicht, weil man sie auf offener See mal kurz versenkt und wieder hochgeholt hat...
Erkläre mir bitte den Sinn deiner o.a. Antwort auf meine beiden Beiträge:

Beitrag von Shiloh (Seite 104)

Beitrag von Shiloh (Seite 104)

in denen ich dir deine (und nicht meine) Frage
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Warum sollte die BArge dafür ausgelegt sein, komplett versenkt und wieder hochgeholt werden zu können? Dazu noch auf offener See?
beantwortet habe.

Ich habe gar nicht davon geredet, dass die Barge wieder hochgeholt werden kann nach einer kompletten Versenkung, siehe meine Beiträge. Das hast doch du allein in den Raum gestellt.


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gestern um 19:13
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Und meine Antwort (ja, die Formatierung war nicht mitgekommen, es war nicht ersichtlich, dass es Deine Frage war) um 17:41.
Kein Problem. Alles gut.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Um ihn bei dem starken Seegang am Freitag aus Schutz vor Verletzungen in der Barge zu fixieren, da er da nicht alleine herauskam?
Ja, wahrscheinlich war eine Fixierung unvermeidlich bei höherem Seegang. Ebenso den Wal irgendwo an einem Schiff/Boot festzubinden, wenn man die Barge unter ihm wegzieht. Und aus der Barge musste er raus, sonst wäre es sein sicherer Tod gewesen. Soweit hatten die Schiffscrews wohl keine andere Wahl als so zu handeln, wie sie es taten. Was die Leute von der Initiative sich noch alles ausdenken wollten, erschließt sich mir nicht. Was hätte man denn sonst noch tun können? Da gab es ja gar keine Optionen mehr.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Da gebe ich dir vollkommen Recht. Ich hatte nur versucht, die andere Seite in Form der Erklärung des Augenzeugen als plausibel zu verstehen.

Eine mögliche Alternative wäre vielleicht die komplette Versenkung der Barge gewesen? Dann hätte der Wal nach oben herausschwimmen können?
Das ist auch nicht als Vorwurf an dich gemeint. Du machst hier einen guten Job und versorgst uns mit reichlich Infos. Die Barge zu versenken wäre sicherlich möglich gewesen. Die Barge wäre aber meiner Meinung nach wahrscheinlich nicht schnell genug gesunken. Am Deck der Barge und den Aufbauten bestand erhebliches Verletzungsrisiko für den Wal. Zudem kann man nicht einfach ein Schiff versenken. Dafür wären die Schiffsführer verantwortlich gemacht worden.


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gestern um 19:19
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Ja, wahrscheinlich war eine Fixierung unvermeidlich bei höherem Seegang
Ehrlich gesagt kann ich mir keine Fixierung vorstellen (ganz sicher nicht mit Seilen), die eine Verletzungsgefahr bei Seegang nicht vergrößert haette.
Wenn Timmy durch den Seegang herumgerissen wird und gleichzeitig irgendwo irgendwelche Seile sind, so wuerden diese doch in Timmy einschneiden oder dazu führen koennen, dass er sich vertwistet (wie wenn man fällt und aus der Skibindung nicht herauskommt).

Andererseits spricht Toennies von irgendwelchen Unterstuetzungsteilen - vielleicht hat man ihm etwas untergeschoben, das weicher war, und das irgendwie fixiert?

Irgendetwas muss da noch gewesen sein. Aber man weiss so vieles nicht.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Dies sollte doch nur als Beispiel des Crewmitglieds dienen . Wie es sich physikalisch verhält , weiß halt auch nicht jeder.
Offensichtlich.
Der anonyme Augenzeuge hat wohl in Physik nicht aufgepasst und weiss es auch nicht.....oder die Fortuna B ist in Wahrheit ein Speedboot mit ungeahnten Kräften.


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gestern um 19:31
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Ja, wahrscheinlich war eine Fixierung unvermeidlich bei höherem Seegang. Ebenso den Wal irgendwo an einem Schiff/Boot festzubinden, wenn man die Barge unter ihm wegzieht. Und aus der Barge musste er raus, sonst wäre es sein sicherer Tod gewesen. Soweit hatten die Schiffscrews wohl keine andere Wahl als so zu handeln, wie sie es taten. Was die Leute von der Initiative sich noch alles ausdenken wollten, erschließt sich mir nicht. Was hätte man denn sonst noch tun können? Da gab es ja gar keine Optionen mehr.
Sehe ich absolut genauso.
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Die Barge zu versenken wäre sicherlich möglich gewesen. Die Barge wäre aber meiner Meinung nach wahrscheinlich nicht schnell genug gesunken. Am Deck der Barge und den Aufbauten bestand erhebliches Verletzungsrisiko für den Wal. Zudem kann man nicht einfach ein Schiff versenken. Dafür wären die Schiffsführer verantwortlich gemacht worden.
Ich denke auch, das wäre nicht schnell genug gegangen und ein "teurer Spaß" für die Beteiligten geworden. Nur so ein Gedanke gewesen als mögliche sanftere "Exit"-Option für den Wal.

Aber der Weg, der letztendlich gewählt wurde, stellt sich im Grunde tatsächlich als alternativlos dar.


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gestern um 19:36
@RomanTisch
Die Geschichte, die der Augenzeuge erzählt, ist fuer mich nicht rund, nicht plausibel.
Wenn eine Fixierung von Timmy an einem anderen Schiff dazu kommt - dann passt es, dann ist es fuer mich plausibel, wie man Timmy von der Barge bekommen hat.

Ihre Unzufriedenheit und die Notwendigkeit einer Aufklärung haben die Geldgeber der Initiative schon bekundet - wobei ich hier durchaus nicht ausschließe, dass sie Schuld auf die ausfuehrende Schiffscrew abwälzen wollen.
Ihr Statement liest sich ja sehr nach Beschuldigung.
Man wird sehen, was hier noch kommt.


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gestern um 19:52
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Soweit hatten die Schiffscrews wohl keine andere Wahl als so zu handeln, wie sie es taten. Was die Leute von der Initiative sich noch alles ausdenken wollten, erschließt sich mir nicht. Was hätte man denn sonst noch tun können? Da gab es ja gar keine Optionen mehr.
Keiner hatte eine gute Lösung, aber es musste etwas getan werden - und ich glaube nicht, dass dies nur aus Zeitdruck geschah, der dem geschuldet war, dass die Schiffe ihren regulären Dienst wieder aufnehmen sollten.

Spannungen scheint es ja zuhauf gegeben zu haben.
Ich glaube, sie haben alles durchprobiert, was ihnen eingefallen ist, um den Wal aus der Barge zu bekommen. Und Timmy und Robin Hood 'zu koppeln' hat funktioniert.
Und hier glaube ich nicht, dass die Crew allzu eigenmächtig gehandelt hat - auch fuer Toennies wäre 'Seil-um-Fluke und 'sanftes Führen mit Hand' ok gewesen).

Ich glaube auch, dass es zu gefährlichen Situationen kam und dass die Kapitäne und die Crew froh war, ihre Fracht von Bord zu haben und dieser gefährliche Einsatz vorbei war. Es waren auch nicht alles geübte Seebaeren, vielleicht sich sich der ein oder andere auch beim Rueberklettern etc schwer getan.
Nach Ausführungen zum zunächst angeblich reibungslosen Verlauf der Fahrt in Richtung Nordsee berichtet der Zeuge auch von Gefahren. Demnach hätte sich der Wellengang schnell auf eineinhalb Meter erhöht. Helfer, die sich vom Schlepper zur Barge absetzen wollten, hätten beim Überklettern der Reling abrutschen und zwischen Boot und Barge im Wasser landen können, mit der Gefahr, zerquetscht zu werden.
Quelle: https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/freilassung-von--timmy---insider-nennt-details-zur-buckelwal-aktion-37381068.html


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gestern um 21:26
Ich habe jetzt nochmal die Stelle rausgesucht aus dem News5 Livestream, als die Drohne am 2.05. um ca 9:00 Uhr über die auf einmal leere Barge flog. Ihr müsst im Video ab ca. 2:02 gucken, da setzt die Drohne wieder ein, der Schnitt davor ist noch mit Wal drin und als Wiederholung gekennzeichnet:
Livestream News5

Ich finde es interessant, was man dann von der Barge sieht. Anbei 2 Screenshots aus dem Video, in etwa bei 2:05. Das war mein Eindruck, dass die Barge irgendwie gekippt wirkt.


Screenshot 20260508 211231 YouTubeOriginal anzeigen (0,5 MB)

Screenshot 20260508 211216 YouTubeOriginal anzeigen (1,0 MB)

Was außerdem spannend ist, dass man im Bewegtbild sieht, dass sich mehrere Personen auf Barge und Beiboot aufhalten. Am linken Rand von der Barge sieht es so aus, als würden 2 Leute etwas Schlauchartiges zusammenpacken. Mich würde echt interessieren, wer all die Menschen sind, ob nur Schiffscrew oder auch Leute vom Rettungsteam.


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gestern um 21:37
@augustine
Ich kann nicht sagen, ob die Barge 'auf Kipp' steht (oder es an der Perspektive liegt, dass man diesen Eindruck hat).
Oder doch ja - wenn man die Verläufe der Kanten mit der Robin Hood vergleicht, die direkt daneben liegen.

Und im vorderen Driitel der Barge ist der Boden dunkler - vielleicht war vorne und hinten mehr Sand (oder sonst was) drin und da war es weggestrampelt?

Ich weiss nicht so recht...
Zitat von augustineaugustine schrieb:Mich würde echt interessieren, wer all die Menschen sind, ob nur Schiffscrew oder auch Leute vom Rettungsteam.
Ich hatte es so verstanden, dass auf der Barge nur die Schiffbaren war, zu diesem Zeitpunkt.
Das zweifle ich auch nicht an.
(Und Jeff auf der Robin Hood).


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gestern um 22:07
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Keiner hatte eine gute Lösung, aber es musste etwas getan werden
Die wahren Schuldigen mMn hatten eine Lösung , nämlich gar nichts zu tun und danke , das du es verlinkt hattest.
1 Expertenorganisationen

Zitat von " justsaying " vom 02.05.2026 00:06
Informationsstand 09.04.26, 13.30 Uhr
Bei internationalen Rettungseinsätzen gestrandeter Meeressäuger ist es oft Standard, dass der Strandungs- bzw. Todesgrund ermittelt wird. Denn nur so können entsprechende Schutzmaßnahmen abgeleitet werden.
Insbesondere für langfristige politische Arbeit sind handfeste Beweise entscheidend, um Veränderungen auf gesetzlicher Ebene einfordern zu können. Es ist unglaublich tragisch, dass „Timmy“ nicht gerettet werden kann. Doch so könnte sein Tod einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass vielen weiteren Walen und Delfinen ein ähnliches Schicksal erspart bleibt.
2. Umweltministerium

2 Wochen sinnlos verstreichen zu lassen , Handlungsunfähigkeit par excellence , da man anfangs den Experten vertraute und nichts unternahm.

Nur , dadurch kam wie es kommen , musste . Nämlich , da es solch einen Fall noch nie gab und man keinerlei Kenntnisse hatte , mussten Schnelllösungen her , da die Zeit drängte. Jeder nicht genutzte Tag war ein verlorener Tag und man musste mehr als nur improvisieren.
Jetzt wird scheinbar versucht , die ganze Schuld dem Rettungsteam anzulasten , speziell durch Expertenmeinungen . So kann man seine eigenen Versäumnisse und Fehler den anderen in die Schuhe schieben . Nennt sich blame shifting , das in Ablenkung und Gegenangriff mündet.
Warum verteidigst du so vehement die Experten , und schließt dich deren Meinung an ? wobei du seltsamerweise gegen 2. "Anfangs-Schuldigen " Herrn Backhaus eine Salve nach der anderen abgefeuert hast. Ich verstehe deine Intension nicht so recht.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 22:31
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Jetzt wird scheinbar versucht , die ganze Schuld dem Rettungsteam anzulasten , speziell durch Expertenmeinungen .
Wo siehst Du das?

Von den Fachgruppen kam übereinstimmend die Empfehlung, Timmy sterben zu lassen.
Weil die Aussicht auf Rettung zu gering sei.
Und Rettung ist hier weiter definiert als 'lebend über die Landesgrenze' oder 'lebend aus der Barge'.
Sondern wirklich, dass Timmy wieder zu Kräften kommt und gesundet.

Timmy hat sicherlich für Überraschung gesorgt, dass er den Stress bis zur Barge, in der Barge und von der Barge lebend überstanden hat.
Das waren extrem stressige Tage für Timmy.
Und die Kritik ist, dass man Tiere nicht zusätzlichen Belastungen aussetzen sollte, wenn sie sich nach Freisetzung als nicht lebensfähig erweisen (also nicht wieder zu Kräften kommen und gesunden).
Und diesen Ansatz sehe ich als richtig (Leid sollte man nicht unnötig verlängern).

Und jetzt wartet man auf weitere Daten - eben, um verfolgen zu können, wie aktiv sich Timmy verhält, ob er in die richtige Richtung schwimmt etc.
Derzeit kann man es einfach nicht sagen.
Und deshalb kann man auch nicht sagen, ob es besser war, Timmy in die Nordsee zu schleppen - oder eben nicht.
Es gibt keine Bewertungsgrundlage - was ärgerlich ist, da - angeblich - ja verwertbare Daten reinkommen.
Und das ist - zu recht - ein neuer Kritikpunkt, der sich an die Rettungsinitiative richtet.

Die, die übel beschuldigt werden, sind in meinen Augen die Mitglieder der Schiffscrew. Ich glaube ihnen, dass sie operativ tätig waren und in bester Absicht ihr Bestes gegeben haben. Ich kann nur nicht glauben, dass die Massnahmen, die letztendlich zur Freisetzung von Timmy führten, von allen Mitgliedern der Rettungsinitiative abgelehnt wurden. Vielleicht von manchen - aber das es Einigkeit über das weitere Vorgehen innerhalb der Rettungsinitiative gegeben hat, das kann ich nicht glauben. Und dann brach das Chaos aus.

Und in welchen Punkten ich Backhaus kritisiere, sollte ja klar geworden sein.


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gestern um 23:46
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:2 Wochen sinnlos verstreichen zu lassen , Handlungsunfähigkeit par excellence , da man anfangs den Experten vertraute und nichts unternahm.
Das sieht man im Umweltministerium anders:

Auf den Seiten der Landesregierung MV gibt's dafür die Erklärung, warum sich 14 Tage lang nicht gerührt wurde: der Wal hatte laut Experten doch die Chance, sich selbst befreien zu können ...

Da fällt mir gerade wieder der Satz ein:
"Das hat er sich selbst so ausgesucht."
Wer sagte das nochmal?
Warum wurde der Wal zunächst nicht gerettet?
Zu Beginn des Aufenthaltes des Wals in den verschiedenen Küstengewässern bestand nach Einschätzung der Expert:innen die Chance, dass sich der Wal sich aus schwierigen Konstellationen (Strandung, Aufsetzen) selbst befreien kann.
Quelle:
https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm/Umwelt/Wasser/Wichtiges-zum-gestrandeten-Wal/


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gestern um 23:51
Das ist auch interessant:
Nach rechtlicher Prüfung wurde entschieden, die Maßnahme zu dulden. Die Verantwortung für die Durchführung der Maßnahme liegt vollständig bei der privaten Initiative, die das Konzept vorgelegt hat. Das Land überwacht den Rettungsversuch; die Initiative stimmt alle Maßnahmen mit dem Land ab.
Quelle:https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm/Umwelt/Wasser/Wichtiges-zum-gestrandeten-Wal/


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um 00:08
@Justsaying

Wobei wir dann wieder bei der Frage wären, ob eine Behörde, die eine Rettungsmaßnahme für ein Wildtier duldet, über die Landesgrenzen hinaus zuständig und überwachungsberechtigt ist.

Ich würde sagen: nein.


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um 00:21
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Wobei wir dann wieder bei der Frage wären, ob eine Behörde, die eine Rettungsmaßnahme für ein Wildtier duldet, über die Landesgrenzen hinaus zuständig und überwachungsberechtigt ist.

Ich würde sagen: nein.
Für mich ist es ein eindeutiges : wenn die Rettungsmassnahme nicht innerhalb der Landesgrenzen abgeschlossen ist: ja
Eine Rettungsmassnahme hat ein Anfang und ein Ende - und die Überwachung muss dann auch von Anfang bis Ende erfolgen.

Sonst ist das Tier hinter der Grenze 'vogelfrei'. Warum soll die Sorge für das Tierwohl an der Landesgrenze enden? Und warum sollte die Zuständigkeit wechseln, wenn es eine einmalige Angelegenheit ist, ein einzelner Vorgang mit einem definierten Ende?

Ich würde auch erwarten, dass der Behörde zur Genehmigung Details zum Einbringen in die Barge, dem Transport und dem Ausbringen aus der Barge vorgelegt werden - also bis zum Abschluss der Massnahmen. Und dass bei größeren Abweichungen die Behörde informiert wird.

Was hatten wir hier?
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Und kaum ist die Rettungsinitative aus den Augen gelassen, hat Timmy ein Seil um die Fluke, um ihn aus der Barge zu befördern
Ein absolut berechtigter Einwand.



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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 00:55
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Sonst ist das Tier hinter der Grenze 'vogelfrei'.
Das nicht. Ich vermute aber eher, dann ist das Land zuständig, in dem sich der Ort der Verbringung befindet.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ich würde auch erwarten, dass der Behörde zur Genehmigung Details zum Einbringen in die Barge, dem Transport .....vorgelegt werden
..wurde vorgelegt und öffentlich kommuniziert:
Wal rückwärts in Barge, Transportkonzept stand
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:und dem Ausbringen aus der Barge vorgelegt werden
....wurde vorgelegt und öffentlich kommuniziert:
Wal vorwärts aus Barge ins Meer floaten
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Und dass bei größeren Abweichungen die Behörde informiert wird.
Größere Abweichung war: Anstatt rückwärts in die Barge kam der Wal vorwärts in die Barge und anstatt ihn vorwärts aus der Barge floaten, musste der Wal dann irgendwie dort rückwärts wieder raus.

War denn diese Abweichung vorgelegt?

Öffentlich kommuniziert war das damals jedenfalls nicht. Ich erinnere mich, wie ich mich noch gewundert habe, dass der Wal damals in seiner Mulde vor Poel plötzlich mit dem Kopf in Richtung Rinne gedreht wurde, obwohl er für das Rückwärtseinbringen in die Barge laut Konzept ja schon richtig herum lag (Fluke zur Rinne) ...
Und ab da habe ich überlegt, wie sie den Wal denn rückwärts wieder aus der Barge herausbekommen wollen ....
Ein entscheidender Teil des ursprünglichen Konzepts wich damit vom ursprünglichen Plan ab.


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um 01:14
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Genehmigung
"Genehmigung" war ja nicht möglich. Nur die "Duldung".
Die zuständige Behörde hat in solchen Fällen keinen Genehmigungsspielraum, sondern lediglich drei Handlungsmöglichkeiten:

die Herausgabe des Tieres verlangen,
die Maßnahme untersagen oder
die Maßnahme dulden.
Quelle:
https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm/Umwelt/Wasser/Wichtiges-zum-gestrandeten-Wal/


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 01:25
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Öffentlich kommuniziert war das damals jedenfalls nicht.
Nun, das Hineinbringen in die die Barge schon. Und darauf lag erst mal der Fokus der Öffentlichkeit, dazu sind auch Details bekannt geworden. Wobei Backhaus ja schon immer kommunikationsfreudiger war als die Initiative.
Ein Sprecher der Behörde hat noch am Abend, bevor die Einbringung in die Barge starten sollte, gesagt, dass ihnen noch Unterlagen fehlen.
Um 9:00 Uhr hat die Initiative die fehlenden Informationen vorgelegt, 8 oder 9 min später hat Backhaus sie genehmigt, und dann ging es los.
Das ist auch alles hier im Thread zu finden.
Und hier hätte ich auch erwartet, dass es ein Grund-Konzept dafür gibt, wie der Wal wieder herauskommt - dazu gab es keine öffentliche Kommunikation mehr (was ja auch ok ist.).
Ich kann auch verstehen, dass die Initative nicht alle Pläne brühwarm an die Öffentlichkeit berichtet, denn dass sich bei solchen Projekten kurzfristige Änderungen ergeben, ist ja zu erwarten. Aber ich hätte - wie bereits geschrieben - hier eine Kommunikation von der Initiative zur Behörde erwartet. Und wenn es ein: er-bekommt-jetzt-ein-Seil-um-die-Fluke-denn-anders-geht-es-nicht ist, dann ist es halt sub-optiomal, aber vielleicht einen Versuch wert. Danach steht man aber wahrscheinlich nicht als der supa-dupa-Walretter da, zumindest nicht, wenn es an die Öffentlichkeit bzw. in die Fachkreise gelangt.
Zitat von ShilohShiloh schrieb am 27.04.2026:Auch die Art und Weise, wie der Wal in die Barge gelangen soll, hat sich geändert. Während das Vorgehen gestern noch vom technischen Leiter mit Plane und sanftem Floaten rückwärts in die Transport-Schute beschrieben wurde, ist heute durch die Tierärztin Frau Dr. Tönnies ein Ziehen des Wals mit Bändern in die Barge beschrieben worden, und zwar nun vorwärts.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb am 28.04.2026:
Zitat von ShilohShiloh schrieb am 28.04.2026:Wurde eigentlich die gestrige Umplanung - Ziehen mit Gurten anstatt das Floaten per Netz in die Barge - vom Umweltministerium "genehmigt" geduldet?
Nein - aus folgendem Grund:
27. April, 17.46 Uhr: Gurteinsatz noch nicht mit Ministerium abgesprochen
Laut Tierärztin Kirsten Tönnies werde bei dem morgigen Rettungsversuch ein Gurt zum Einsatz kommen, der an der Brust des Wals entlanglaufen und über den das Tier sanft in die Barge gezogen werden soll.

Problem: Der Einsatz des Gurtes ist Stand Montagnachmittag noch nicht mit dem Umweltministerium abgestimmt worden. Wie Claus Tantzen, Sprecher des Ministeriums, gegenüber TAG24 bestätigte, seien bislang keine Unterlagen zu dem Gurteinsatz seitens der Rettungsinitiative eingereicht worden - trotz mehrfacher Nachfragen
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb am 28.04.2026:Statement Backhaus: gesundheitlicher Zustand des Wal ist "gut" und Transportfähig. Massnahmen (Gurte/ australisches Model) werden geduldet. Er hofft, es geht bald los und glaubt, Tierärzte und Experten können das gut beurteilen.
Ich fand die Bilder am Freitag abend schlimm (wobei ich da erst gegen Ende in den N5 Stream reingeschaut habe)- das ging auch schon sehr lange, also zu lange, für mein Empfinden. Für mich sah es auch so aus, dass er sich sehr ängstlich in das obere Ende der Barge drückte, er lag da ja fast quer.
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb am 02.05.2026:
Zitat von TeegardenTeegarden schrieb am 02.05.2026:Die Aufnahmen gestern waren für mich nicht schön.
Ich fand das echt furchtbar, was da zu sehen war, auch wie er sich immer wieder in die Ecke drückte. Er wirkte panisch.
Unterm Strich hoffe ich, dass Timmy sich über Nacht etwas beruhigt und gefangen hatte. Und ich hoffe, dass er nicht mehr so quer lag, denn seitliche Kräfte auf einen Wal zu geben, dazu noch auf den Schwanz, ist halt echt ungünstig hinsichtlich des Verletzungsrisikos.

Und wenn Trackerdaten zeigen würden, dass der Wal sich berappelt - dann würde ich sie auch als Walretter sehen.
Aber so - nach den letzten Bildern, die ich von Timmy gesehen habe, und dieses Versteckspiel zum Tracker und Daten - nö.


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um 01:38
Zitat von ShilohShiloh schrieb:"Genehmigung" war ja nicht möglich. Nur die "Duldung".
Wenn es um einzureichende Unterlagen und das Konzept würde ich - in meinem Sprachgebrauch - von Genehmigung sprechen.
(Würde man sagen: Bitte legen Sie die Unterlagen zur Duldung vor? Doch eher Genehmigung, oder?)
Und was daraus resultiert, ist dann die Duldung der Massnahmen.

Aber das ist jetzt wirklich keine Diskussion wert.


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