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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

2.273 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Natur, WAL, Buckelwal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 14:51
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Dazu gab es ja Untersuchungen der Tierärzte der Initiatve direkt am Wal sowie entsprechende Statements des Umweltministeriums NACH dem Gutachten.
und dazu hat man kein ausführliches Dokument veröffentlicht in dem steht was man wie untersucht hat und wieso man dann anders denkt?

irgendwas handfesteres als ein 'Statement' wie 'der wall ist überlebensfähig'..


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 14:57
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:und dazu hat man kein ausführliches Dokument veröffentlicht in dem steht was man wie untersucht hat und wieso man dann anders denkt?
Frag bei Herrn Backhaus nach, über die Untersuchungen dürften ihm alle Daten vorliegen, denn die Initiative musste ja zu der Zeit noch jeden Schritt prüfen lassen, bevor sie ihn umsetzen durfte. Und wenn ich richtig informiert bin, ist das Ministerium diesbezüglich auch auskunftspflichtig. Wenn es dich also wirklich interessiert, frag halt nach. Oder geht es nur darum, die Initiative wieder in ein schlechtes Licht zu rücken?

Die Initiative wird sicher auch Aufzeichnungen haben, ist aber eben nicht verpflichtet, diese öffentlich bereitzustellen. Und so wie mit denen seitens der Presse und der Öffentlichkeit umgesprungen wurde und wird, wundert es mich nicht, dass die erstmal alles lieber zehnmal prüfen, bevor die irgendwas öffentlich rausgeben.


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um 15:03
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Wenn es dich also wirklich interessiert, frag halt nach. Oder geht es nur darum, die Initiative wieder in ein schlechtes Licht zu rücken?
mir geht es darum zu ermitteln was man erfahren kann über ein gestrandetes Tier und was im Verborgenem bleibt und reine Spekulation ist.

wenn also das erste Gutachten ohne Untersuchungen aussagte man vermutet geschädigte Organe und dann kommt ein Arzt und macht Untersuchungen und sagt eine Rettung ist sinnvoll, dann möchte ich wissen was für Untersuchungen man da gemacht hat um unter anderem die Organschäden plötzlich auszuschließen und ein Backhaus nicht mehr von 'schwerstkrank' spricht sondern von 'sinnvoll zu retten'..

ich glaube z.b. kaum, dass man auf der Sandbank beim Wal eine Ultraschalluntersuchung der Organe gemacht hat, oder irre ich mich da?

ich stelle mir das allgemein ziemlich schwierig vor bei so einem Wal irgendwie an verwertbare Daten zu kommen. wenn hier manche davon schrieben dass die Atmung gut sei, was für eine Aussagekraft über den Gesamtzustand des Tieres sagt allein das aus?


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um 15:11
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Es gibt für dieses "Gutachten" auch eine interessante Stellungnahme
wunderbar, und so etwas langes und ausführliches wünsche ich mir dann auch von den ärztlichen Untersuchungen die man gemacht hat damit man sich ein Bild machen kann.. da wird ja viel angesprochen was man tun kann für Untersuchungen - scheinbar lag ich auch falsch und man kann bei so einem Buckelwal auch Ultraschall machen..


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um 15:19
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:wunderbar, und so etwas langes und ausführliches wünsche ich mir dann auch von den ärztlichen Untersuchungen die man gemacht hat damit man sich ein Bild machen kann.. da wird ja viel angesprochen was man tun kann für Untersuchungen - scheinbar lag ich auch falsch und man kann bei so einem Buckelwal auch Ultraschall machen..
Können tut man das mit dem Ultraschall, aber ich weiß nicht, ob die Initiative das durfte. Denn die Vorgabe des Ministeriums war ja: minimalinvasiv, und wenn ich das richtig in Erinnerung habe, meinten die ersten Experten ja, so was würde den Wal zu sehr stressen. Und zumindest das Okay von Dr. Gross aus der ersten Expertenrunde brauchte die Initiative ja für jede ihrer Maßnahmen am Wal.

Also so manche Untersuchung, die ggf. möglich gewesen wäre, konnte vielleicht gar nicht durchgeführt werden, um die Duldung nicht zu gefährden. Herr Backhaus hat mehr als einmal betont, dass man die Duldung auch jederzeit entziehen könnte.


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um 15:58
Zur Standardausrüstung von Veterinärärzten gehört ein mobiles Ultraschallgerät . Da diese Systeme bei Großtieren angewandt werden und Schichten von bis zu 30cm durchdringen können , dürfte so ein Gerät auch bei Hope zum Einsatz gekommen sein , da der Blubber nur rund 10-15cm dick ist bei Buckelwalen
Allerdings ist dies nur eine Vermutung und stellt keine Behauptung dar.
Ebenso lag er ja im Schlick und im weichen Sand , später wurde ihm sogar noch eine extra " Badewanne" gebaut durch Ausbaggern, Von daher dürfte er vorm Transport aus als transportfähig eingeschätzt worden zu sein.
Er überlebte immerhin fast 2 Monate mittlerweile, schwamm und tauchte bis zu 150m tief. Somit dürften Organschäden weitgehend ausgeschlossen sein , speziell im Lungenbereich.


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um 16:17
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:mir geht es darum zu ermitteln was man erfahren kann über ein gestrandetes Tier und was im Verborgenem bleibt und reine Spekulation ist.
Du hast es dir schon selbst beantwortet:
Die Zuständigen des Gutachtens haben vermutet, aber eben nicht untersucht.

Wie genau die Unterzeichner:innen des Gutachtens jetzt auf "schwerstkrank" kamen, ist mir wirklich schleierhaft. Zumal die Unterzeichner:innen nach eigenen Aussagen noch kurz vorher die Überlebenschancen als nicht gering eingeschätzt haben und einen sehr aktiven Wal mit längeren Tauchgängen beschrieben.

Ich habe nochmal auf einige Aussagen einer der Unterzeichnerinnen des Gutachtens geschaut, Frau Prof. Ursula Siebert. Diese Aussagen hat sie nach dem Freischwimmen des Wals vor Niendorf getätigt. Auch sagt sie etwas dazu, warum der Wal KEINEN Sender zur Nachverfolgung bekam (zu dem Zeitpunkt schwamm er nach Strandung wieder frei).
Warum der Wal keinen Sender bekommt

Das hat vor allem Tierschutzgründe, wie Prof. Ursula Siebert von der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) gegenüber BILD erklärt: „Es ist so, dass Besendungen weltweit, aber auch bei uns in Deutschland, nur gemacht werden dürfen, wenn es eine Tierversuchsgenehmigung gibt. In diesem Fall wäre auch eine Artenschutzgenehmigung nötig. Und bei so einer unerwarteten Strandung ist es dann in der Regel unmöglich, eine Besendung vorzunehmen. In dem Falle würde auch der Fokus erst mal darauf liegen, das Tier sozusagen wieder flottzukriegen.“
Ein GPS-Tracker würde helfen, schnell zu wissen, ob der Ostsee-Wal wieder an der Küste strandet. Doch Siebert sieht die Gefahr, dass diese Information „vielleicht irgendwohin gelangt und sich ein Waltourismus entwickelt“. Nach den anstrengenden Tagen sei es wichtig, dass sich das Tier ausreichend erholen könne. „Natürlich ist eine Ausstattung mit einem Sender, je nachdem, welchen man dann wählt, auch noch mal ein extra Ereignis für das Tier.“
Für Siebert habe der Buckelwal während der gesamten Rettungsaktion eine Chance aufs Überleben gehabt. „Wenn wir die Überlebenschance als gering eingeschätzt hätten, dann hätten wir auch gar nicht befürwortet, das Tier dort herauszuholen. Aber er muss jetzt natürlich auch mal schlaue Wege einschlagen. Der Wal schwimmt jetzt wieder in tieferen Gewässern. Er taucht auch länger. Er ist sehr aktiv, und von daher haben wir die Hoffnung, dass er wirklich da auch einen guten Weg findet. Aber niemand kann vorhersagen, wohin er als Nächstes schwimmt. “
Für mich auch etwas verwunderlich, dass Frau Prof. Ursula Siebert so genau erklären konnte, warum ein Peilsender für den Wal aus verschiedenen Gründen nicht vorgesehen sei, solch ein Sender dann aber für die Rettungsaktion der Initiative plötzlich gefordert wurde und für "fehlende Daten" nur sogar mögliche rechtliche Konsequenzen von Seiten des Umweltministeriums angekündigt wurden.

Quelle:
https://m.bild.de/regional/ostsee/ostsee-drama-darum-bekommt-der-wal-keinen-peilsender-69c6ac6148647f66a742c4d6?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F


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um 16:51
Also war Frau Prof. Ursula Siebert sowohl für die Bewertung der Situation vor Niendorf, Timmendorfer Strand (SH) als auch vor Wismar und Poel (MV) zuständig?


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um 17:26
Eine Tierschutzaktivistin und Tierärztin hat sich geäußert. Stimmt das, dass die Tierärzte dieser Retterinitiative keinerlei Erfahrungen mit Wildtieren/Walen hatte? sie nennt sie 'Haustierärzte'..
Damit meine ich, dass eine Laientruppe unterstützt von Haustierärzten, die keine Kenntnis von großen Wildtieren haben, versuchen, das Tier zu retten.
Quelle: https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/dem-ertrinkungstod-ausgesetzt-tier%C3%A4rztin-f%C3%A4llt-vernichtendes-urteil-zu-wal-timmy/ar-AA23bu4l?ocid=msedgdhp&pc=U531&cvid=6a05e46f0a034a2ba7c2dd9accbbcf71&ei=14

Das wäre ein ziemliches Armutszeugnis für Politik und den Millionär, nicht mal Wal-Experten vor Ort zu haben..


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um 17:47
Frau Dörnath als Tierschutzaktivistin zu bezeichnen, finde ich schon sehr gewagt. Haben die das im Artikel echt so geschrieben? Schließlich wird sie nicht müde, vor den Gefahren der Tierrechtler (von ihr als Tierrechtsindustrie bezeichnet) zu warnen und ist ausdrücklich gegen ein Verbot von Wildtieren im Zirkus und findet auch Zoos ganz wunderbar.

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber mMn fährt sie hier in erster Linie zusammen mit zoos.media (wo so ziemlich alle Attacken gegen Robert Marc Lehmann ihren Ursprung haben - der_anwalt_boos hat das bei instagram ausführlich thematisiert) eine konzertierte Aktion gegen die Rettungsmaßnahmen und alle, die sich für Wildtiere stark machen und an alten Strukturen rütteln.

Und doch, die Initiative hatte Walexperten dabei (u.a. Sebastian Strand und Pedro Baranda und auch Jenny Wallace, wenn auch nur für ein paar Tage) und die kamen im direkten Kontakt zum Wal zu einem anderen Schluss als jene, die ihn nur von einem Boot aus betrachteten.


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um 17:53
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Und doch, die Initiative hatte Walexperten dabei (u.a. Sebastian Strand und Pedro Baranda und auch Jenny Wallace, wenn auch nur für ein paar Tage)
ok danke. kam mir schon etwas merkwürdig vor diese Aussage in dem Artikel..

auch den Transport in der Barge als Tierquälerei zu brandmarken empfand ich als ziemlich übertrieben. klar hat das Tier dort keine Bewegungsfreiheit aber so wirklich zu Schaden gekommen ist es dort drin doch nicht?


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um 18:11
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:ziemlich übertrieben
wenn das stimmen würde dann könnte man ja keinerlei Rettungsmaßnahmen durchführen weil alles als Quälerei angesehen wird..


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um 18:20
na Hauptsache die Zahl 23 kommt mal mit vor:
Laut Karin Walter-Mommert sind für die Bergung des Wals und für den Transport in die Nordsee bislang Kosten in Höhe von rund zwei Millionen Euro aufgelaufen. Etwa 230.000 Euro davon seien an die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) gegangen. Mehrere Verbände der DLRG aus Mecklenburg-Vorpommern hatten mit ihren ehrenamtlichen Helfern im April vor der Insel Poel bei der Betreuung des Wals geholfen.
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/rettungs-team-seit-sonntag-kein-signal-vom-ostsee-buckelwal,wal-650.html

*augenroll*


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um 18:20
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Pedro Baranda
Welche Qualifikation hat der schriftstellernde Walfluesterer denn?


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um 18:39
@Justsaying

Ich glaube, du verwechselst den mit Sergio Bambarén?


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um 18:41
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Man sollte auch nicht ausblenden, dass dieser junge Wal im flachen Wasser der Ostsee vielleicht einfach nur seine Orientierung verloren hat, indem durch das allgemein zu flache Wasser der Ostsee sein zur Navigation eigenes Magnetfeld gestört wurde. Und dass er außer seiner durch den niedrigen Salzgehalt der Ostsee lädierten Haut anscheinend keine weiteren Erkrankungen aufwies, die ihn zu einem "sterbenden Tier" machten.
Ja, vielleicht war es so. Möglicherweise hat er seine Orientierung verloren. Zudem, es reicht völlig aus, wenn die Haut großflächig geschädigt ist. Das wäre doch für jedes Lebewesen, auch für Menschen, ein fast sicheres Todesurteil. Außerdem war das nicht alles. Er hatte auch Verletzungen durch eine Schiffsschraube erlitten und weitere Verletzungen durch die Befreiung vor Timmendorfer Strand. Außerdem hat er mindestens wochenlang nichts gefressen. Buckelwale können das überleben, aber in seiner Situation hat es sicher nicht geholfen auch noch zu hungern.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Für seine nach wie vor vorhandene Vitalität sprach alleine schon das wiederholte Freischwimmen des Wals. Dass diese Anstrengung und das dann anschließende Liegenlassen des Wals im Schlick das Tier im Laufe des langen untätigen "Zusehens" aber schwächen würde, war doch nur die logische Folge aus diesem anfänglichen Umgang mit der Situation.
Das kann man so sehen. Es ist die optimistische Sichtweise, die eine Rettung legitimiert. Aber ob es wirklich so war, wissen wir nicht. Wochenlang vor Poel und dann tagelang in der Barge zeigte der Wal kaum eine Regung. Zudem hat man gar nicht "zugesehen". Man hat ihn zuerst aus dem Hafen von Wismar geleitet und dann später bei Timmendorfer Strand freigegraben.


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um 19:00
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Welche Qualifikation hat der schriftstellernde Walfluesterer denn?
Wie von @Photographer73 bereits richtig angemerkt, verwechselst du Sergio Bambarem und Pedro Baranda (Meeresbiologe, Naturschutz- und Walexperte aus Mexiko).


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um 19:06
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Ja, vielleicht war es so. Möglicherweise hat er seine Orientierung verloren. Zudem, es reicht völlig aus, wenn die Haut großflächig geschädigt ist. Das wäre doch für jedes Lebewesen, auch für Menschen, ein fast sicheres Todesurteil. Außerdem war das nicht alles. Er hatte auch Verletzungen durch eine Schiffsschraube erlitten und weitere Verletzungen durch die Befreiung vor Timmendorfer Strand. Außerdem hat er mindestens wochenlang nichts gefressen. Buckelwale können das überleben, aber in seiner Situation hat es sicher nicht geholfen auch noch zu hungern.
Die Haut hat sich aber schon allein durch das Auflegen von salzhaltigen Tüchern sichtbar verbessert. Auch die Verletzung durch die Schiffsschraube war nur oberflächlich. Seine Konstitution war selbst nach Wochen, die er unversorgt rumliegen musste, noch erstaunlich gut und er hatte noch Fettreserven.

mMn war der Moment, an dem sich rausstellte, dass der Wal noch locker weitere Wochen durchhalten würde, der Moment, in dem Herr Backhaus seine Meinung geändert hat und den Wal loswerden wollte - am besten ohne irgendeine Verantwortung dabei zu tragen.


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um 19:08
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:auch den Transport in der Barge als Tierquälerei zu brandmarken empfand ich als ziemlich übertrieben. klar hat das Tier dort keine Bewegungsfreiheit aber so wirklich zu Schaden gekommen ist es dort drin doch nicht?
Vor allem hatte der Wal beim "in Ruhe sterben" im Schlick der Ostsee noch sehr viel weniger Bewegungsfreiheit - und das über einen sehr viel längeren Zeitraum als in der Barge.


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um 20:11
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:klar hat das Tier dort keine Bewegungsfreiheit aber so wirklich zu Schaden gekommen ist es dort drin doch nicht?
und das weißt du, weil? Walexperte? Weil Backhaus sagte, der Wal fühle sich "pudelwohl"?
Mittendrin im Spektakel stand ein SPD-Politiker, der die Wal-Rettung augenscheinlich über Wochen hinweg zur obersten Priorität seines Minister-Daseins erklärte. Mehrfach lief Backhaus selbst zum Wal, fasste das geschwächte Wildtier sogar an. Einen Termin zum Schutz von Schweinswalen in der Ostsee schwänzte er hingegen einem „Spiegel“-Bericht zufolge. Er werde den Wal bis zum Ende begleiten, betonte Backhaus mehrfach und zitierte und verteidigte die Eindrücke beteiligter Kleintierärztinnen ...

Allerdings wurde der schwerkranke Wal von vielen offensichtlich nicht als scheues Wildtier wahrgenommen, das sehr viel Angst und Stress empfinden kann. Geldgeber Gunz meinte gar, der Wal erinnere ihn an einen Hund, generell ein Haustier. „Für mich ist das Schönste, dass der Wal sich hat streicheln lassen und die Flosse gehoben hat und ein liebes und soziales Wesen ist.“

„So ruhig und friedlich ist er“ dürfte in verschiedenen Abwandlungen die meistgepostete Bemerkung zum Zustand des Walbullen gewesen sein. „Pudelwohl“ fühle der Wal sich in der Barge, verlautbarte auch Backhaus, nachdem das geschwächte Tier erfolgreich in das Stahlbecken getrieben war. Experten warnten vor einem gefährlichen Trugschluss: Tatsächlich wurde der geschwächte Wal vermutlich deshalb immer ruhiger, weil er schlichtweg nicht mehr konnte.
Quelle: https://www.wiwo.de/technologie/forschung/drama-in-serie-timmy-ein-rettungsmaerchen-was-bleibt-vom-wal-trubel/100222715.html

Backhaus :palm:

Dabei ist es durchaus wahrscheinlich.
Vor seiner Freisetzung war der Wal bei hohem Wellengang im Lastkahn hin und her geschwappt und gegen die Bordwände geprallt. Er habe sich dabei nur etwas am Maul verletzt, hieß es von der Initiative. Durch unabhängige Quellen verifizieren ließ sich diese Angabe ebenso wenig wie etliche andere.

„Am Kopf ist die Blubberschicht extrem dünn, deshalb kann nicht davon ausgegangen werden, dass der Blubber die Stöße abgefangen hat“, erklärte das Meeresmuseum. Jeder Stoß habe ungedämpft auf den Kopfbereich eingewirkt. Der Wal habe sehr geschwächt gewirkt, habe sich den Livestream-Bildern zufolge in dem Stahlbecken kaum bewegt.
Quelle: https://www.wiwo.de/technologie/forschung/drama-in-serie-timmy-ein-rettungsmaerchen-was-bleibt-vom-wal-trubel/100222715.html

Das Ganze ist wie eine Blackbox, vlt mit Absicht, keine Bilder, keine Daten, es wird über eine Blackbox diskutiert.

Und eine Diskussion, die man auf sich beruhen lassen kann, wie viele andere auch ... warum?
Politiker sollten nicht dem Irrtum erliegen, dass die lautstark geäußerten Meinungen repräsentativ für die Bevölkerung seien. „Wir wissen aus der Forschung, dass sich vorwiegend eine radikale und stark emotionalisierte Minderheit an den öffentlichen Debatten beteiligt“, so Engesser. „Sehr viele Menschen haben sich jedoch vermutlich ein weitgehend sachliches Urteil über den Wal gebildet.“
Quelle: https://www.wiwo.de/technologie/forschung/drama-in-serie-timmy-ein-rettungsmaerchen-was-bleibt-vom-wal-trubel/100222715.html


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