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Was geschah mit Flug MH370?

50.771 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, China, Flugzeug ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Was geschah mit Flug MH370?

Was geschah mit Flug MH370?

13.06.2015 um 19:33
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Hälst Du es tatsächlich für realistisch das MH370 insgesamt 7 Stunden lang Kreise flog über dem Golf von Thailand obwohl die SAR in dem Gebiet schon längst angelaufen war ? Das wäre ja als würde man stundenlang seine Freundin suchen obwohl sie direkt vor einem steht.
Ja, halte ich für möglich.

Der Begriff "Kreise" ist natürlich dehnbar.


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Was geschah mit Flug MH370?

13.06.2015 um 19:39
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Ja, halte ich für möglich.
Dann lehnst Du somit automatisch die BTO´s ab. Warum lehnst Du sie ab ? Reines Bauchgefühl ? Sei bitte ehrlich. Es ist keine Schande mit seinem Bauchgefühl zu argumentieren. Falls nicht musst Du die "Pings" technisch widerlegen.


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Was geschah mit Flug MH370?

13.06.2015 um 19:46
@DearMRHazzard

das habe ich schon so oft begründet, daß ich Gefahr laufe, bei der nächsten Begründung einzuschlafen.

Ich könnte Dir jetzt einen Arsch voll Links und vorherigen Beiträgen schicken, habe aber keinen Bock mich immer nur im Kreis zu drehen.

Die Zweifel sind angebracht.


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Was geschah mit Flug MH370?

13.06.2015 um 19:51
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Die Zweifel sind angebracht.
Ich denke ich verlange wohl zuviel darauf zu hoffen Deine Zweifel detailliert darzulegen. Aber meinetwegen.


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Was geschah mit Flug MH370?

13.06.2015 um 19:53
@DearMRHazzard

Lies einfach meine alten Beiträge.
Es ist halt öde, sich stãndig wiederholen zu müssen.


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Was geschah mit Flug MH370?

13.06.2015 um 20:26
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Dann lehnst Du somit automatisch die BTO´s ab. Warum lehnst Du sie ab ?
ich habe ja sogar ausdrücklich Bezug auf die Pings genommen.
Ich schrieb, daß MH370 um 00:19 sich genauso gut im Golf von Thailand hätte befinden können.
Das geht mit den Pings konform.

Wenn Du auf die südliche Route mit Deinen BTO's hinaus willst, so wäre das auch kein Widerspruch.
Während der Pingdauer (ca 4 Sekunden) bewegte man sich südlich, die restliche Zeit ist völlig offen!


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Was geschah mit Flug MH370?

13.06.2015 um 20:29
@Zz-Jones

Mit den BTO´s allein ist eine südliche Route nicht feststellbar.

Pingdauer 4 Sekunden ? Was ist das nun wieder ?


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Was geschah mit Flug MH370?

13.06.2015 um 20:41
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Pingdauer 4 Sekunden ? Was ist das nun wieder ?
Bodenstation ---> Satellit ---> MH370 ---> Satellit ---> Bodenstation.

Dauer, ca 4 Sekunden.


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Was geschah mit Flug MH370?

13.06.2015 um 22:55
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Bodenstation ---> Satellit ---> MH370 ---> Satellit ---> Bodenstation.

Dauer, ca 4 Sekunden.
Wieso 4 Sekunden ? Im DCL-Log sind es knapp 2 Sekunden. Dabei handelt es sich um den Beginn und Abschluss der Aufzeichnung pro Handshake.


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Was geschah mit Flug MH370?

13.06.2015 um 23:57
@Löwensempf

Guten Abend,

ich habe mir Deinen Beitrag durchgelesen.

Die Methode die Signale zu verfälschen scheint mir möglich zu sein.
Der technische Aufwand hierzu ist auch als relativ gering einzuschätzen.

Solange die reale Position und die scheinbare Position im Erfassungsbereich des gleichen Satelliten ist könnte es gehen. Die scheinbare Position muss dann nur so gewählt werden das sie nicht von einem Radar erfasst wird, weil sonst die Täuschung auffallen könnte. ( Flieger da aber kein Radarsignal )
Das Flugzeug könnte sogar landen und die Signale sagen das es noch in der Luft ist. Es muss dann nur die Stromversorgung auch nach der Landung weiter sichergestellt werden um weiterhin die falschen Signale zu senden.

Für den Fall MH370 könnte es eine Möglichkeit sein.
Langer Flug ohne Radarerfassung. Dann vorgetäuschter Absturz. Das Ganze im Erfassungsbereich eines Satelliten und im Erfassungsbereich gibt es eine Menge an möglichen Landebahnen.

Also alles in Allen eine kostengünstige und einfache Möglichkeit das Flugzeug verschwinden zu lassen.


Venerdi


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Was geschah mit Flug MH370?

14.06.2015 um 01:58
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Wieso 4 Sekunden ? Im DCL-Log sind es knapp 2 Sekunden. Dabei handelt es sich um den Beginn und Abschluss der Aufzeichnung pro Handshake.
Ob 2 oder 4 Sekunden - völlig egal.

Im Verhältnis zur Restlichen Zeit zwischen den Ping-Intervallen ein geradezu lächerlicher Wert, welcher sich nicht zur Annahme einer konstanten Südroute eignet.

Zwischen den Pings hätte man in jede x-beliebige Richtung fliegen können.


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Was geschah mit Flug MH370?

14.06.2015 um 02:01
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Zwischen den Pings hätte man in jede x-beliebige Richtung fliegen können.
Das hätte man tun können, ja. Dann würden allerdings die BFO-Daten anders aussehen. Sie sind jedoch so wie sie sind und führen die Ermittler nach Süden. Das ist eine Tatsache.


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Was geschah mit Flug MH370?

14.06.2015 um 06:33
@DearMRHazzard
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Der südafrikanische Rechtsanwalt und Luftfahrtanalyst Siegfried Walther stellt seine Sicht der Dinge dar in einem frei erhältlichen E-Book :

https://www.smashwords.com/books/view/526079

Ich habe es selbst bislang nicht gelesen. Wer Lust hat kann ja mal darin stöbern. Vielleicht ergeben sich neue Sichtweisen.
Ich les' das mal und berichte dann


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Was geschah mit Flug MH370?

14.06.2015 um 06:57
@Rick_Blaine

Sehr gut. Vielen Dank.


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Was geschah mit Flug MH370?

14.06.2015 um 08:07
OK, ich habe jetzt mal das Buch bis zum Ende des Kapitels über MH 370 gelesen. Im folgenden Kapitel geht der Autor ausschliesslich auf AF 447 und bezieht sich nicht mehr auf MH 370.

Der Autor schreibt nichts, was wir hier nicht auch schon besprochen haben. Seine Schlussfolgerung erinnert sehr stark an @DearMRHazzard
.

Der Autor ist kein Techniker und kein Pilot. Er ist Rechtsanwalt, der sich für Luftfahrt interessiert, besonders für Luftfahrtunfälle. Er beschreibt, wie er zu seinen Schlussfolgerungen gekommen ist, nämlich indem er das Verfahren anwendet, das Anwälte verinnerlicht haben. Ich wende es auch immer an: es ist das Ausschlussverfahren: zunächst wird geschaut, welche möglichen Szenarien es dem ersten Anschein nach gibt. Dann werden die bis dahin bekannten Fakten auf diese angewendet, und es wird eine Rangliste der Wahrscheinlichkeit aufgestellt. Ganz oben steht das Szenario, zu dem die bisher bekannten Fakten nicht in Widerspruch stehen, und welches verglichen mit anderen möglichen Szenarien am meisten Übereinstimmung mit den Fakten und mit dem gesunden Menschenverstand, mit der Logik aufweist.

Als Kontrollschritt beginnt man dann in der Liste die Szenarien auszuschliessen, wo Fakten definitiv nicht passen. Am Ende sollte dann ein wahrscheinliches Szenario übrig bleiben.

Der Autor brüstet sich anfangs damit, mit diesem Verfahren bisher einige Male erfolgreich das Ergebniss offizieller Luftfahrtunfalluntersuchungen vorhergesagt zu haben.

Zu MH 370:

Er sagt im Prinzip das, was wir hier auch schon oft gesagt haben: Er hält ein Szenario für Wahrscheinlich, in dem ein beabsichtigter Eingriff im Cockpit, durch einen oder beide Piloten oder eine andere Person stattgefunden hat, der zu einer beabsichtigten und ganz geplanten Kursänderung geführt hat, bei gleichzeitiger wohlüberlegter und beabsichtiger Vertuschung dieses Faktes so lange es ging.

Er legt sich zwar nicht 100% fest, aber für ihn deutet alles darauf hin, dass einer der Piloten der Urheber der Aktion war.

Der Autor schliesst nicht aus, dass das beabsichtigte Ziel der Aktion nicht erreicht wurde, und eventuell durch Eingreifen der Passagiere oder des anderen Piloten oder andere Einflüsse das Ende der Maschine anders passierte als ursprünglich vom "rogue pilot" geplant. Da will er aber nicht spekulieren.

Er kommt zu diesem Schluss gemäss dem oben beschriebenen analytischen Schema:

1) Zuerst weist einmal alles auf einen ganz normalen geregelten Flug hin. Es gibt nicht ein Anzeichen dafür, dass irgendein technischer Defekt alles Weitere ausgelöst hat. Bis zur übergabe bei IGARI ist alles normal.

2) Das Geschehen um die Übergabe bei IGARI weist eindeutig auf beabsichtigtes menschlisches Handeln an Bord hin: Er schliesst das aus der klaren Sequenz der Ereigninsse und dass diese genau zur besten möglichen Zeit am besten möglichen Ort für die beabsichtigte Tat stattfanden:

a) Der Transponder wurde direkt nach dem letzten Funkkontakt abgeschaltet, ACARS erst eine Viertelstunde später. Der Autor meint ein technisches Problem das zum Abschalten von Transponder und ACARS geführt hätte, hätten die Piloten bemerken können und sich dann über Funk melden können. Ausserdem sei es sehr unwahrscheinlich, dass zufällig genau dann, wenn die Übergabe an Ho Chi Minh stattfinden sollte, ein technischer Defekt die beiden elektronischen Systeme flachlegt, die der Aussenwelt die Position melden sollen und dann noch irgendetwas anderes ganz zufällig den Funk lahmlegt, genau nach dem letzten Funkspruch mit Lumpur und vor dem ersten mit Ho Chi Minh. Das ist für den Autor viel zu viel Zufall.

b) Dazu kommt dann noch, dass die Boeing 777 sehr zuverlässig ist und dem Autor sich kein Szenario erschliesst, in dem ausgerechnet in dieser Sequenz an diesem Ort und zu dieser Zeit erst die Positionsmeldeeinrichtungen versagen, dann der Funk und dann aber nichts weiter passiert, was das Flugzeug zum Absturz bringen würde. Damit legt er die "Feuer oder Rauch im Cockpit" Theorie ad acta.

c) Weiter weist er darauf hin, dass die nachfolgenden Beobachtungen des milit. Radars und von pings nahelegen, dass der folgende Kurs mehrfach ganz beabsichtigt durch den Piloten geändert wurde, um möglichst lange unbemerkt zu bleiben. Auch den letzten merkwürdigen Schlenker über Penang interpretiert er als "Abschiedsblick von Shah."

d) Der letzte Funkspruch, der ja wie schon festgestellt nicht ganz korrekt ist, weist für den Autor auf den Piloten. Normalerweise hätte er gegenüber Lumpur noch einmal die Frequenz wiederholen müssen, auf die er jetzt umschaltet. Das wurde unterlassen. Der Autor sagt: da der Pilot wusste, er würde sich dort nicht melden, war es uninteressant für ihn, sicherzustellen dass er die Frequenz richtig verstanden hat. Der Autor glaubt, dass dies eine unterbewusste Unterlassung war.

2. Die "Drohnentheorie", also die Fernsteuerung des Flugzeugs verweist er ebenfalls ins Reich der Fabel. Er sieht zwar eine theoretische technnische Möglichkeit heutzutage, aber er kann kein Motiv erkennen und glaubt nicht, dass ein solches Manöver geheimgehalten werden könnte.

3. Er glaubt nicht an die "ghost plane" Theorie, also dass schlagartig die Crew und die Passagiere bewusstlos wurden etc. Dann hätten die offensichtlichen Kursänderungen so nicht stattfinden können. Entweder wäre die Maschine stur weiter in Richtung Beijing geflogen oder sie wäre ganz ziellos herumgeiirt und wohl abgestürzt.

Das war es auch schon. Zu anderen Einzelheiten will er sich nicht festlegen. Er denkt, ein Massenmord-Selbstmord eines Piloten ist das wahrscheinlichste Szenario, wobei er offen lässt, ob es sich genau so entwickelt hat wie der Pilot es geplant hat oder nicht.


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Was geschah mit Flug MH370?

14.06.2015 um 08:28
There is no evidence of a cockpit-initiated manual Log-Off of the SATCOM.
(Quelle : FI, Abschnitt 1.9.5.4).

Ich habe mal weiter recherchiert was geschieht wenn man den linken Hauptstromkreis isoliert und die automatische Übernahme durch den rechten Hauptstromkreis unterbindet.

Im Piloten-Forum PPruNe haben sich Anfang Juli letzten Jahres auch B777-Piloten über diesen Sachverhalt unterhalten. Zu dieser Zeit konnte aber noch niemand wissen das es keinen Beweis dafür gibt das SATCOM manuell deaktiviert wurde vom Cockpit aus. Wenn nämlich jemand SATCOM manuell deaktiviert hätte vom Cockpit aus dann wäre eine entsprechende Nachricht aufgetaucht im DCL-Log was aber nicht der Fall ist.

There is no indication of the SATCOM link being manually Logged Off from the cockpit
(via an MCDU). Such activity would have been captured in the GES logs, but it was not.

(Quelle : FI, Abschnitt 1.9.5.3)

http://mh370.mot.gov.my/

http://www.pprune.org/rumours-news/535538-malaysian-airlines-mh370-contact-lost-565.html

Aus diesem Grund kommt nur noch eine Abschaltung des linken Hauptstromkreises in Frage mit der aus meiner Sicht einzig naheliegenden Schlußfolgerung - SATCOM aus dem System zu nehmen.

Es ist offensichtlich das eine solche Maßnahme nur von einem Profi durchgeführt werden konnte der wusste wie man den linken Hauptstromkreis isoliert und zu welchem Ergebnis diese Isolierung führen würde. Einzig und allein die beiden Piloten hatten die Möglichkeit, die Gelegenheit und das Wissen diese Maßnahme herbei zu führen.


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Was geschah mit Flug MH370?

14.06.2015 um 08:38
@Rick_Blaine

Super Inhaltsangabe. Vielen lieben Dank. Also tatsächlich nichts neues. Schade.
Zitat von Rick_BlaineRick_Blaine schrieb:a) Der Transponder wurde direkt nach dem letzten Funkkontakt abgeschaltet, ACARS erst eine Viertelstunde später.
Dieser Punkt ist aber reine Spekulation von diesem Anwalt und Luftfahrtanalysten. Das kann niemand genau wissen wann ACARS abgeschaltet wurde. Schildert er zufällig noch wie er auf diese Zeitangabe gekommen ist ?


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