Was geschah mit Flug MH370?
20.04.2026 um 12:04Und waren dort auch in der Nacht am 8. 3. in der Zeit wann MH 370 verschvand?camelot schrieb:Die Wahrscheinlichkeit das keines dieser Kriegsschiffe vor Ort MH370 am Radar hatte geht auch gegen Null.
Und waren dort auch in der Nacht am 8. 3. in der Zeit wann MH 370 verschvand?camelot schrieb:Die Wahrscheinlichkeit das keines dieser Kriegsschiffe vor Ort MH370 am Radar hatte geht auch gegen Null.
Dafür müsste man den Standort der Marineverbände kennen. Grundsätzlich muss man auch sagen, dass das Flugraumüberwachungsradar von Marineschiffen nicht so weit reicht wie solche von Bodenradarstationen. Wenn die Schiffe z.b. im Golf von Thailand gelegen haben sollten, dann war es auch von dort sehr weit um bis nach IGARI zu blicken (>600 km). Ich glaube nicht, dass die Schiffe dazu allein in der Lage gewesen wären. Auch kein Schiff der US-NAVY, sofern anwesend.camelot schrieb:An dieser Militärübung nahmen auch mehrere Schiffe der 7. Flotte der US-Marine teil. Die Wahrscheinlichkeit das keines dieser Kriegsschiffe vor Ort MH370 am Radar hatte geht auch gegen Null.
Ich habe oben nur die Teile zu dem Organistorischen bzw. den Verantwortlichkeit zitiert. Nicht zu dem konkreten Ablauf. Richtig ist, dass es von der Seiten der Controller, die den Radar überwachten, die allseits bekannten Verzögerungen gab. Vielleicht etwas weniger bekannt ist, dass der Controller später die Aussage gemacht hat, dass er von anderen Flügen in seinem Bereich abgelenkt war.bati12za schrieb:Der Inhalt hat mich darin bestärkt, dass genau in dem Moment, als MH 370 vom Bildschirm des Sekundärradars in der für den Flugverkehr über dem Punkt IGARI zuständigen Flugsicherungsstelle verschwand, jemand anwesend war, der auf diesen Bildschirm schaute. Dieser war genau in diesem Moment der entscheidende Faktor, der Auslöser für den Beginn des gesamten Geschehens.
Wie gesagt, die Weitergabe der Info kam spät, aber sie kam. Ich hatte das oben am Rande sogar mitzitiert - nur ohne die genaue Uhrzeit. Daraus geht aber bereits hervor, dass der junior controller auf Anweisung des controllers, der direkt den Radar von Lumpur überwachte, dem supervisor Bescheid sagte. Der supervisor ist allem Anschein nach der einzige, der den Alarm dann auch auslösen und das weitere anordnen kann. Wie du oben nachlesen kannst, war die Reaktion des supervisors auf die Meldung des verlorenen Radarkontaktes zu MH370, dass der supervisor sich wieder schlafen legte und erst drei Stunden später sich wieder mit dem Fall beschäftigte und den Alarm auslöste. Dies ist einer der beiden kritischen Punkte - mMn - in der Reaktion der Controller, die nie aufgeklärt wurden. Warum ist der supervisor gerade dann schlafen, wenn er erfahren hat, dass es einen Notfall gibt? Außerdem war aber auch der Leiter des DCA nicht zu erreichen, denn er hatte wohl zuhause sein Handy ausgeschaltet und erst am nächsten Morgen von dem Verschwinden erfahren.bati12za schrieb:Dieses Geschehen sollte sich aus seinen Pflichten ergeben, die ihm durch bestimmte Vorschriften für die Leitung der Aktivitäten auf seiner Tatigkeitebene im Bereich der Flugsicherung über Malaysia auferlegt waren. Er sollte und musste den gesamten Ablauf der Verfahren in Gang setzen, die sich aus den ihm auferlegten Pflichten ergaben. Und hier kann ich meine Meinung darlegen, dass es in diesem Moment völlig egal war, ob irgendwo jemand schlief. Dieser Beamte sollte seine Rolle erst im weiteren Verlauf spielen. Wenn der Erste nicht das getan hat, was er tun sollte, dann war das falsch, ist es falsch und wird mit dem Verschwinden von MH 370 für immer verbunden bleiben.
Ich wiederhole mich gerne dazu auch nochmal und verweise (immmer wieder gerne) auf die diesbezüglichen Spielregeln in der Überwachung des Luftraumes - im Übrigen egal ob militärisch oder zivil -: Gerne den Link zu meinem Beitrag unten anklicken.bati12za schrieb:Dieses Geschehen sollte sich aus seinen Pflichten ergeben, die ihm durch bestimmte Vorschriften für die Leitung der Aktivitäten auf seiner Tatigkeitebene im Bereich der Flugsicherung über Malaysia auferlegt waren. Er sollte und musste den gesamten Ablauf der Verfahren in Gang setzen, die sich aus den ihm auferlegten Pflichten ergaben. Und hier kann ich meine Meinung darlegen, dass es in diesem Moment völlig egal war, ob irgendwo jemand schlief. Dieser Beamte sollte seine Rolle erst im weiteren Verlauf spielen. Wenn der Erste nicht das getan hat, was er tun sollte, dann war das falsch, ist es falsch und wird mit dem Verschwinden von MH 370 für immer verbunden bleiben.
Ja, MH370 wird Begleitung gehabt haben, aber sicherlich (noch) nicht bei IGARI.DearMRNewman schrieb am 13.04.2026:Nehmen wir mal an, MH370 wurde tatsächlich abgefangen von Kampfjets. Das würde dann auch erklären warum wir niemals irgendwelche primären Radardaten gesehen haben. Diese Daten kann man einfach nicht veröffentlichen, denn sie würden ja dann deutlich erkennbare Spuren zeigen von mehreren Objekten die sich in der Nähe von MH370 befunden hätten
Natürlich muss er ihn da lassen, wo er ist - in seinem Flugraum, denn A hat ihm ja wohl gesagt, dass er ihn übergeben hat und B hat ihn ihn ja nicht weiter übergeben.Ein klassischer Fall von fake news. Sorry, dass ich da direkt bin. Aber ich finde, Falschinformationen bringen den Thread nicht weiter.
Und da er ihn immer noch nicht sieht, muss er sich jetzt umhören. Und wenn keiner den Flieger sieht, dann ist B in der Pflicht die Alarmstufen ......
Das stimmt soweit auch (abgesehen von dem Abkürzungsverzeichnis), aber da es erstmals gute 4 Stunden nach dem Verschwinden die Möglichkeit gab, die Alarmphase einzuleiten, hat man die frühen Phasen übersprungen. MH370 war vom Radar verschwunden und es gab auch auf Anfrage keinerlei Kontakt, also leitet man eine enstprechende Phase ein.bati12za schrieb:Es ist sehr interessant, dass diese Anweisungen – die Signale INCERFA, ALERFA – im Untersuchungsbericht überhaupt nicht vorkommen.
Doch das steht da wörtlich drin:bati12za schrieb:Hier komme ich immer wieder auf meine Zweifel zurück, dass zumindest ich aus den zugänglichen Informationen über die Untersuchung nicht herausfinden kann, wer verpflichtet war, solche Anweisungen – Signale – zu erteilen.
Reference:Quelle: Safety Investigation, pdf, 62f.
Manual of Air Traffic Services, Part 9 - Emergencies, para. 9-6-5, Para, 6.7.2 dated 15/3/2009 states:
If alerting service is required for an aircraft that is flight planned to operate through more than one FIR including the airspace delegate to the Kuala Lumpur and Kota Kinabalu ATSCs and the position of the aircraft is in doubt, the responsibility for co-ordinating such service shall normally rest with the ATSC of the respective FIRs:
• within which the aircraft was flying at the time of last air-ground radio contact;
• that the aircraft was about to enter when last air-ground contact was established at or close to the boundary of two FIRs or control areas;
• within which the aircraft’s intermediate stop or final destination point is located:
1) if the aircraft was not equipped with suitable two-way radio communication, or
2) was not under obligations to transmit position reports.
and
ICAO Doc 4444 ATM/501 Procedures for Air Navigation - Air Traffic Management (PANS-ATM), page 9-6, para 9.2.2.2, dated 22/11/07 states:
When alerting services is required in respect of a flight operated through more than one FIR or control area, and when the position of the aircraft is in doubt, responsibility for coordinating such service shall rest with the ATS unit of the FIR or control area within which the aircraft was flying at the time of last air-ground radio contact:
a) that the aircraft was about to enter when last air-ground contact was established at or close to the boundary of two FIRs or control areas;
b) within which the aircraft’s intermediate stop or final destination point is located:
1) if the aircraft was not equipped with suitable two-way radio communication, or
2) was not under obligations to transmit position reports.
Based on interviews, HCM ACC had stated that it did not initiate any emergency actions as it did not receive any change of the transfer of control time of IGARI, MH370 did not contact the Centre at the stated time, and it was unable to establish radio communication with MH370.
MH370 was also operating in the airspace delegated to KL ACC and the last air-ground radio contact was with KL ACC. Hence the provision of alerting service for MH370 rests with KL ACC.
Meiner Ansicht nach deutet einiges darauf hin, dass MH370 etwa ab 17:37 UTC dann Begleitung gehabt haben muss. Das ist zumindest die Zeitangabe des Beginns der 2. thailändischen Sichtung, bei welcher das UFO dann bereits schon den Kurs Richtung Penang gewechselt hatte.Flybywire schrieb:Ja, MH370 wird Begleitung gehabt haben, aber sicherlich (noch) nicht bei IGARI.
Wenn doch, dann aber nicht durch Malaysia, denn: Warum sollte Malaysia ein Flugzeug abfangen, was seinen Luftraum verlässt? Oder wollte es MH370 daran hindern, dass es seinen Luftraum verlässt (das wäre ein völlig neuer Aspket!)?
Daran kann ich mich jetzt nicht erinnern, hast du eine Quelle für diese zweite Sichtung um 17:37?Zz-Jones schrieb:Meiner Ansicht nach deutet einiges darauf hin, dass MH370 etwa ab 17:37 UTC dann Begleitung gehabt haben muss. Das ist zumindest die Zeitangabe des Beginns der 2. thailändischen Sichtung, bei welcher das UFO dann bereits schon den Kurs Richtung Penang gewechselt hatte.
Die Angaben von Thailand entsprechen recht genau dem tatsächlichen Verlauf - südwestiche Richtung und Richtung der Straße von Malakka:Zz-Jones schrieb:Jedoch sagte Thailand zu dieser ersten Sichtung ja auch, dass sich das Objekt dabei Richtung KL zurückbewegte.
An "unknown aircraft was detected at 12:28am (1:28am Malaysian time), six minutes after MH370 vanished" in the South China Sea moving south-west back towards its origin in the Malaysian capital Kuala Lumpur and the Strait of Malacca, he told AFP.
Although the signal was sporadic, the aircraft was later again picked up by Thai radar swinging north and disappearing over the Andaman Sea, Air Marshal Monthon added.Quelle: https://www.abc.net.au/news/2014-03-19/malaysia/5332052
Der Kontrollstreifen ist inzwischen digitalen Möglichkeiten gewichen (bestimmt noch nicht überall würde ich wetten).Panaetius schrieb:Ein klassischer Fall von fake news. Sorry, dass ich da direkt bin. Aber ich finde, Falschinformationen bringen den Thread nicht weiter.
Also ich soll mir viele hundert Seiten durchlesen, aber warum das internationale Ermittlerteam von MH370 die falschen - wenngleich völlig eindeutigen - ICAO-Auszüge identifziert hat, die auch nirgendwo bezweifelt wurden, möchtest du mir nicht sagen oder ob dies aus den Dokumenten irgendwo hervogeht?Flybywire schrieb:Der Kontrollstreifen ist inzwischen digitalen Möglichkeiten gewichen (bestimmt noch nicht überall würde ich wetten).
Das Prozedere ist beispielsweise Hier beschrieben.
Oder hier: https://assets.publishing.service.gov.uk/media/6062e011d3bf7f5ce6e6ddaa/RA3233_Issue_3.pdf
Wenn Du das globale Dokument der ICAO dafür vermisst: https://recursosdeaviacion.com/wp-content/uploads/2021/01/icao-doc-4444-air-traffic-management.pdf
Nur sicherheitshalber, weil so oft von "Begleitung" gesprochen wird, was/wen/wieso/weshalb/warum meint ihr genau damit?Zz-Jones schrieb:Meiner Ansicht nach deutet einiges darauf hin, dass MH370 etwa ab 17:37 UTC dann Begleitung gehabt haben muss.
- unbeabsichtigt: Würde ich mal äußerst in Zweifel stellen dass das so gründlich und exakt und fehlerfrei unbeabsichtigt funktionierte...Zz-Jones schrieb:da es die Möglichkeit geboten hätte (wissentlich oder auch unbeabsichtigt), sämtliche Kommunikationsmittel von MH370 mittels elektronischer Kriegsführung (Jamming etc.) lahmzulegen.
Dafür müsste man eben wissen, inwiefern elektronische Kriegsführung bereits in Vorbereitung auf das Manöver eingesetzt wurde.FL106772 schrieb:- unbeabsichtigt: Würde ich mal äußerst in Zweifel stellen
Ich persönlich halte den O-Ton des Pressesprechers der thailändischen Luftwaffe für deutlich aussagekräftiger als die Interpretation eines Reporters.Panaetius schrieb:Die Angaben von Thailand entsprechen recht genau dem tatsächlichen Verlauf - südwestiche Richtung und Richtung der Straße von Malakka:
Montol said that at 1:28 a.m., Thai military radar "was able to detect a signal, which was not a normal signal, of a plane flying in the direction opposite from the MH370 plane," back toward Kuala Lumpur.
The plane later turned right, toward Butterworth, a Malaysian city along the Strait of Malacca. The radar signal was infrequent and did not include any data such as the flight number.
He said the plane never entered Thai airspaceBeitrag von Zz-Jones (Seite 2.853)
Original anzeigen (0,9 MB)Da wirst du bestimmt auch selber fündig. Der Thread sollte ja voll davon sein - vor allem in der Anfangszeit hatte MarkusSukram dazu sehr viele gute Beiträge geschrieben.Panaetius schrieb:Daran kann ich mich jetzt nicht erinnern, hast du eine Quelle für diese zweite Sichtung um 17:37?
Abfangjäger + Stealth-Technologie + der Generierung falscher Radarkontakte ? Es gibt viele Möglichkeiten Radarsysteme zu täuschen und zu verwirren. Am Ende sehen Controller nur "Blips" auf ihren Radarschirmen. Was diese "Blips" aber genau zu bedeuten haben kann man nur herausfinden indem man hinfliegt um sich direkt vor Ort ein Bild zu machen.FL106772 schrieb:Nur sicherheitshalber, weil so oft von "Begleitung" gesprochen wird, was/wen/wieso/weshalb/warum meint ihr genau damit?
Der BI-Artikel ist bei mir nur teilweise zu lesen, hier finden sich von dir genannten Informationen aber auch:Zz-Jones schrieb:Ich persönlich halte den O-Ton des Pressesprechers der thailändischen Luftwaffe für deutlich aussagekräftiger als die Interpretation eines Reporters.
"was able to detect a signal, which was not a normal signal, of a plane flying in the direction opposite from the MH370 plane,"wörtlich wiedergegebenes Zitat.
back toward Kuala Lumpur.ist kein wörtliches Zitat. In der Parallelquelle heißt es:
moving south-west back towards its origin in the Malaysian capital Kuala Lumpur and the Strait of Malacca, he told AFP.Dies ist eine genauere Wiedergabe des Gesagten, die dem Text oben nicht widerspricht (back towards ... Kuala Lumpur).
Die Aussage:Zz-Jones schrieb:Und das steht halt im krassen Widerspruch zur offiziellen Route:
the plane later turned right, toward Butterworthentspricht der offiziellen Route. Das Bild oben ist schematisch und sollte nur die Wegpunkte zeigen, nicht das genaue Drehmoment bei Butterworth. Man sieht es hier:

later again picked up by Thai radar swinging north and disappearing over the Andaman Sea, Air Marshal Monthon added.Also eine Wende nach rechts bzw. nach Norden.
Toll. Meinst du, ich finde keine "Parallelquelle", die meinen Wortlaut bestätigt?Panaetius schrieb:In der Parallelquelle heißt es:
When asked why it took so long to release the information, Montol said, "Because we did not pay any attention to it. The Royal Thai Air Force only looks after any threats against our country, so anything that did not look like a threat to us, we simply look at it without taking actions."
He said the plane never entered Thai airspace and that Malaysia's initial request for information in the early days of the search was not specific.
Montol said that at 1.28am, Thai military radar "was able to detect a signal, which was not a normal signal, of a plane flying in the direction opposite from the MH370 plane", back toward Kuala Lumpur.Quelle: https://www.sbs.com.au/news/article/thailand-reveals-10-day-old-radar-data/0tnt5bpay
The plane later turned right, toward Butterworth, a Malaysian city along the Strait of Malacca.
The radar signal was infrequent and did not include any data such as the flight number