Verdeckte Operationen... Was ist davon zu halten?
um 10:06Es gibt Dinge, die auf eine eigene, verdrehte Art und Weise teils einen Sinn machen. Manchmal.Apollyon schrieb am 02.06.2015:Wie steht ihr dazu?
Wenn du nur einen Menschen, noch dazu einen von den "Bösen", opfern müsstest um Tausenden, Hunderttausenden oder gar Millionen Leid und Krieg ersparen zu können, wäre das dann ein "fairer" Tausch?Apollyon schrieb am 02.06.2015:Weil sie illegal sind und meist gegen sämtliche demokratischen und menschenrechtlichen Grundsätze verstossen, die unsere Gesellschaft zu dem machen, was sie heute ist.
Und doch sollen diese Operationen den Fortbestand eben genau dieser Prinzipien gewährleisten. Ein Paradoxon sozusagen.
P.S.
Am aktuellen Beispiel des US-Iran-Kriegs zeigt sich leider, das es genügend Nachschub bei den Ajatollahs gibt, dort scheint ein solches Prinzip wohl nicht zu funktionieren.
Oder im Falle eines Diktators, ein gerechtfertigter Tyrannenmord?
Wikipedia: Tyrannenmord
Das Problem dabei ist, das man sehr schnell Märtyrer schaffen kann im negativen Sinne.
Kennst du den Schauspieler Audie Murphy? Eigentlich klein und schmächtig, bewarb er sich mehrere Male bei den US-Streitkräften im Zweiten Weltkrieg, bis er tatsächlich genommen wurde. Und in der Tat vollbrachte er wahrhafte heroische Leistungen. Möglicherweise stand er damit auch irgendwie Pate für die Comicfigur des Steve Rogers alias Captain America.Apollyon schrieb am 02.06.2015:Der beste Teil dieser Menschen ist in einem weit entfernten Land geblieben.
Was die wenigsten über den Kriegshelden Audie Murphy wissen, ist das er zeitlebens unter PTSD litt und aufgrund seiner Erfahrungen im Feld stets mit einer geladenen Waffe unter dem Kopfkissen schlief. Irgendwie ließ ihn der Krieg nie wirklich los und nach Hause gehen, so das er glaubte sich überall schützen zu müssen.
Wikipedia: Audie Murphy

