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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie
akbas
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.12.2011 um 17:58
@Dr.Shrimp
Ausschlaggebend ist die Gesamtheit der Symptome. Besonders gewertet werden die geistigen und psychischen Symptome.

@Pan_narrans
Dieses Zitat ist mittlerweile sehr geläufig und wird oft benutzt. Nicht nur, wenn's um "evidenzbasierte" Medizin contra Homöopathie geht.

Ich glaube kaum, dass es bezüglich der MS vergleichende Studien gibt. Wurde ein Patient durch Homöopathie geheilt, so wird die Heilung von der "evidenzbasierten" Medizin sowieso dem Placebo-Effekt zugeschrieben.

Persönlich kann ich mirr für die Betroffenen nur positive "Placebo-Effekte" wünschen (egal, wie dieser ausgelöst wird).

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Dr.Shrimp
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.12.2011 um 18:16
@akbas
Es gibt so oder so immer einen Placebo-Effekt. Wichtig ist eben nur festzustellen ob es eine Häufung der Heilungen gibt oder eben nicht. Dazu reicht es aber nicht nur genau einen Patienten zu betrachten.


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Dr.Shrimp
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.12.2011 um 18:19
@horusfalk3

Das haben wir schon tausendmal versucht ihr zu erklären. Swaglos.

@akbas

In dem zweiten Link geht es nur darum, wie viele Patienten Komplementärmedizin in Anspruch nehmen und was sie sich davon erhoffen.

Im ersten Link geht es auch darum, wie effektiv alternative Therapien sind, da wird Homöopathie aber leider nicht extra aufgeführt.


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akbas
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.12.2011 um 18:19
@horusfalk3
Natürlich reicht es nicht, einen einzelnen Patienten zu betrachten.

Mir reicht es aber, die vielen Patienten der "evidenzbasierten" Medizin zu betrachten, um von dieser Methode Abstand zu nehmen.


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Dr.Shrimp
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.12.2011 um 18:20
@akbas
akbas schrieb:Mir reicht es aber
Mir auch, du weißt doch gar nicht, wovon du überhaupt redest.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.12.2011 um 18:22
@akbas
Wieso was ist mit denen?

Wenn ich große Kopfschmerzen habe nehme ich eine Ibuprofen und erfahre so Linderung. Das ist zwar keine Ursachenbekämpfung aber das würde die Homöopathie auch nicht tun.

Wenn ich eine bakterielle Erkrankung habe bekomme ich Antibiotika. Ohne Medizin wäre ich mit hoher Wahrscheinlichkeit unter der Erde. Also wieder ein Erfolg für den vernünftigen Patienten.

Was fallen dir denn für signifikante Beispiele ein wo die moderne Medizin versucht ihre Patienten um die Ecke zu bringen? Das würde mich jetzt mal interessieren ob es auf deiner Seite überhaupt irgendein rationales Argument gibt.


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Dr.Shrimp
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.12.2011 um 18:32
Hier ist noch was.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18632773

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15650479

Auch hier immer nur "perceived effective", also vom Patienten "als effektiv verstanden" oder "für effektiv gehalten". Allerdings haben die Leute, die CAM in Anspruch nehmen auch eine sehr positive Erwartungshaltung gegenüber den Therapien.

Die statistische Signifikanz für tatsächliche Effektivität bleibt aus.


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akbas
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.12.2011 um 18:39
@horusfalk3
Nein, ich sage nicht, dass die "evidenzbasierte" Medizin versucht, ihre Patienten um die Ecke zu bringen. Ich gestehe ihr sogar zu, dass es ihr gelungen ist, wenn auch nicht das Leben, so doch das Sterben, zu verlängern.

Mir geht es in erster Linie um die Lebensqualität. Ein vernünftiger Patient schluckt Deiner Meinung nach Schmerztabletten und Antibiotika.

Ich schlucke gar nichts! Bin ich deswegen unvernünftig?

Was die Kopfschmerzen betrifft: Ein guter Homöopathie würde sich sehr wohl und intensiv nach den möglichen Ursachen erkundigen. Du kannst Dich im Internet über die Rubrik "Kopfschmerzen" informieren. Die Ursachen, die Begleitsymptome, die Modalitäten, die Art der Schmerzen etc. Allein schon der "Boericke" ist ergiebig.


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akbas
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.12.2011 um 18:40
@Dr.Shrimp
Bei Gelegenheit werde ich mich einloggen, um die ganzen Studien zu lesen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.12.2011 um 18:42
@akbas
akbas schrieb:Mir geht es in erster Linie um die Lebensqualität. Ein vernünftiger Patient schluckt Deiner Meinung nach Schmerztabletten und Antibiotika.

Ich schlucke gar nichts! Bin ich deswegen unvernünftig?
Nein,da Du häufiger auf Deine gute Gesundheit hingewiesen hast, gehörst Du nicht in die Menge der Patienten und bist damit auch nicht unvernünftig.

Ist der Spruch mit der gefälschten Statistik, alles was Du dazu zu sagen hast oder besteht grundsätzlich die Möglichkeit Dir Grundideen der Statistik näherzubringen?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.12.2011 um 18:54
@Taln.Reich
Taln.Reich schrieb:Homöopathie IST doch gar nichts anderes als Wasser. Die "Wirkstoffe" sind doch so stark verdünnt, dass man ganze Ozeane "Heilmittel" bräcuhte, um auf Wirksame Mengen "Wirkstoff" zu kommen.
Für manche Verdünnungen reicht noch nicht einmal das gesamte Weltall aus. Erinnert an die "20 Mio. $ Ente". Ein wenig von der Leber dieser Ente reicht aus, um 'Medikamente' im Werte von 20 Mio. $ herzustellen.

@akbas

Woran erkennt man eigentlich einen "guten Homöopathen"? Also welche Kriterien legen fest, ob ein Homöopath gut oder schlecht ist?


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akbas
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.12.2011 um 19:07
@Zotteltier
Die Grundideen der Statistik sind mir sehr bekannt. Das Entscheidende sind die Auswahlkriterien.

Danke dafür, dass Du mir eine vernünftige Lebensweise attestierst. Ich habe schon immer gut auf mich aufgepasst. Man muss mit offenen Augen und offener Nase durchs Leben gehn. Vieles von dem, was früher angewandt und mittlerweile vom Markt genommen wurde, roch unangenehm für mich. So lobe ich mir meine Instinkte, weil sie mich vor ungesunden Dingen schützten.

Tiere begleiten mich durchs ganze Leben. Du musst wissen, dass in meiner Heimat die Erträge des Gartens, der Hühner und der Schweine, sogenanntes "Frauengeld" sind. Kein Wunder, dass meine Mutter besonderen Wert auf die Fruchtbarkeit der Schweine legte. Damals verfütterte man den Schweinen noch Küchenabfälle. Wir Kinder mussten aber gut aufpassen, dass diese keine Spülmittelreste enthielten, weil sie, nach Mutters Einschätzung (und der Erfolg gab ihr Recht), die Fruchtbarkeit der Schweine einschränkte. Wie habe ich mich immer geärgert, dass Spülmittel bei uns zu Hause verboten waren und wir Fettreste nur mit kochend heißem Wasser lösen konnten!

Viele Jahre später wies Dr. med. vet. Gerhard Borschel sel. in einem Gespräch auf die zunehmenden Ekrankungen der Bauchspeicheldrüse bei Hunden hin. Er vermutete einen Zusammenhang mit den in Spülmitteln enthaltenen, aggressiven Fettlösern. Neuere Forschungen scheinen seine damalige Vermutung zu bestätigen.

So nenne ich mich denn fröhlich "Vermeiderin von Krankheiten". Darf man das?

Selbst wenn ich hier, auf Grund der meiner Erfahrungen mit kranken Tieren, die ich aufgenommen habe, für die Homöopathie eine Lanze breche, bin ich doch voll und ganz davon überzeugt, dass sich mein Körper in jeder Situation selber heilt und sein Möglichstes tut, um mir ein fröhliches Leben zu gewährleisten.

Einen Arzt, natürlich einen Homöopathen, würde ich erst dann beiziehen, wenn ich sehen würde, dass z. B. eine einfache Schnittverletzung vom Zwiebelschneiden nicht mehr von allein heilen würde.


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OpenEyes
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.12.2011 um 19:09
@akbas
akbas schrieb:Den Arzt findest du im Branchenbuch. Einfach unter der Rubrik "Ärzte" und "Homöopathie".
Ja, das war zu erwarten. In Berlin. :D

Kurz, Deine ganze "Fallgeschichte" war ein schnell ausgedachtes Märchen. Dass Du versuchst, mich/uns über den Tisch zu ziehen ist ja noch zu ertragen, aber was Du uns an Intelligenz zutraust ist eine massive Beleidigung.


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OpenEyes
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.12.2011 um 19:11
@akbas
akbas schrieb:Wir Kinder mussten aber gut aufpassen, dass diese keine Spülmittelreste enthielten, weil sie, nach Mutters Einschätzung (und der Erfolg gab ihr Recht), die Fruchtbarkeit der Schweine einschränkte.
You made my day :D


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akbas
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.12.2011 um 19:14
@bigbadwolf
Du stellst eine sehr wichtige Frage! Es gibt leider Gottes sehr viele schlecht ausgebildete Feld-, Wald- und Wiesenhomöopathen.

Selbst die Bezeichnung "klassische Homöopathie" schützt nicht vor Fehleinschätzungen.

Einerseits gibt es unter den Ärzten schlechte Homöopathen, die lediglich über eine Schnellbleiche verfügen, andererseits gibt es einfache Heilpraktiker, die über ausgezeichnete Fähigkeiten verfügen.

Ich würde mich nach der Schule erkundigen. "Bad Boll" genießt einen guten Ruf.

Wegrennen würde ich bei jedem, der sich nicht mindestens zwei Stunden Zeit für die Anamnese nehmen und mir sofort eine Arznei verschreiben würde.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.12.2011 um 19:15
@akbas
Du darfst aber nicht vergessen, dass eine gehörige Portion Glück dazu gehört wenn man eben nicht erkrankt. Somit bist du eben auch kein Patient und kein vernünftiger Arzt würde dir Schmerzmittel und Antibiotika verschreiben. Das ist ja wohl selbstverständlich oder nicht?

So lang du gesund bist benötigst du allerdings auch keine alternativen Heilmethoden.

Ich wünsche dir wirklich nicht, dass du jemals eine schwerere Erkrankung abbekommst aber ich hoffe für dich, dass (falls es denn eintrifft) du dann rechtzeitig einsiehst wie man sein Leben schützen kann.


Und glaub mir: es gibt eine ganze Menge Menschen auf diesem Planeten, die auf die moderne Medizin angewiesen sind und deren Lebensqualität enorm davon abhängt Zugang zu den richtigen Medikamenten zu haben.

Wie stehst du denn eigentlich zu Bereichen wie der Unfallchirurgie? Bist du da auch dagegen? Und würdest du hier Schmerzmittel verweigern?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.12.2011 um 19:31
@akbas

Wikipedia: Exokrine_Pankreasinsuffizienz

das war die diagnose.
herkunft bis jetzt unbekannt da ich bei den möglichen ursachen erst wissen möchte was es ist wenns nochmal auftaucht.
weil so rosig sehen die ursachen nicht aus.
Verschiedene Ursachen können zur Ausbildung der Erkrankung beitragen. Bei Kindern ist die Mukoviszidose, eine angeborene Erbkrankheit, die häufigste Ursache für eine exokrine Pankreasinsuffizienz.[1] Bei Erwachsenen steigt die Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung einer exokrinen Pankreasinsuffizienz nach einer akuten Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) mit der Schwere der Entzündung und dem Ausmaß an Gewebsuntergang (Nekrose) an.[2] Neben einer akuten oder chronischen Pankreatitis können auch genetische oder idiopathische Erkrankungen zur Zerstörung der in der Bauchspeicheldrüse liegenden Azinuszellen führen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.12.2011 um 19:33
@akbas
akbas schrieb:Wegrennen würde ich bei jedem, der sich nicht mindestens zwei Stunden Zeit für die Anamnese nehmen und mir sofort eine Arznei verschreiben würde.
Jeder Feld- Wald- und Wiesen-Hausarzt würde erfolgreicher sein, wenn er zwei Stunden Zeit für eine Anamnese hätte, denn ein solches Maß an Zuwendung hätte bei vielen Krankheiten, insbesondere bei 'Befindlichkeitsstörungen', einen sehr positiven Einfluss. Nur, der Hausarzt, der so vorginge, würde in kurzer Zeit verhungern, denn die Gebührenordung gibt so etwas nicht her.

Rechnet man jedoch mit dem Patienten selbst ab, kann es schon mal eine Stunde mehr sein. Insgesamt eher eine Psychotherapie als etwas anderes. Ob dann am Ende Aspirin oder Zauberkugeln verschrieben werden, spielt dann nicht wirklich mehr eine Rolle.


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akbas
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.12.2011 um 19:35
@horusfalk3
Auch mit der Unfallchirurgie ist es so eine Sache. Während in Deutschland noch fleißig gegipst wurde, war man in der Schweiz schon ein Jahrzehnt früher dazu übergegangen, Brüche lediglich mit einer leichten Schiene zu befestigen. (Nur ein Beispiel.)

Interessant ist auch eine Studie über die Verletzten bei der Schlacht von Waterloo, die vor Jahren im Spiegel veröffentlicht wurde. Demnach hätten mit moderner Intensivmedizin weniger Soldaten überlebt.

Ganz ehrlich, ich rechne deswegen nicht mit einer schweren Erkrankung, weil ich meine leichten ernst nehme und meinen Körper fröhlich werkeln lasse. Das heißt, ich unternehme nichts, was die Symptome unterdrücken könnte.

Wobei wir hier wieder nahe an den homöopathischen Abwehrschwellen wären.

Ich weiß, dass viele Menschen auf die "evidenzbasierte" Medizin angewiesen sind.

Was mich dabei stört, ist der Umstand, dass es praktisch verboten ist, nach dem Woher und Warum zu fragen. Wenn sich jemand auf seine Krankheiten beruft, hat man gefälligst vor Ehrfurcht zu erblassen und keine Fragen zu stellen. (Sich nach den Lebensgewohnheiten zu erkundigen, ist höchstens Zahnärzten gestattet.)

Jedenfalls würde ich keinem Patienten dazu raten, wenn er ernsthaft erkrankt ist, auf die Dienste der "evidenzbasierten" Medizin zu verzichten. Der Glaube steht allemal über den Dingen, auch i. S. "evidenzbasierter" Medizin. Was ich für mich leicht und locker bewerkstellige, könnte für diese Patienten tödlich enden.

Krankheiten sind ein unerschöpfliches Thema. Für viele Leute erfüllen sie einen wichtigen Teil ihres Lebens. Bei manchen Leuten stellt sich die Frage, was sie überhaupt ohne ihre Krankheiten wären.

Aber Gesundheit, die Schlauheit des Körpers, ist heutzutage kein Thema mehr. Allenthalben wird so getan, als ob man sich Gesundheit käuflich erwerben müsste.


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