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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

14.096 Beiträge, Schlüsselwörter: Homöopathie, Psiram, Schulmedizin, Natalie Grams, Globuli, Homö-bashing
akbas
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

17.12.2011 um 17:12
@bigbadwolf


Ich plädiere auf Grund meiner Erfahrungen für die Homöopathie. Warum sollte ich mich auf Experimente einlassen?

So lange ein Forschungsergebnis das vorhergehende über den Haufen wirft, werde ich mich kaum auf die "evidenzbasierte" Medizin einlassen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

17.12.2011 um 17:34
@akbas
Ist Dir schonmal der Gedanke gekommen, dass Deine Einstellung zur Homöopathie Deine Wahrnehmung beeinflusst? Dass Du also Ergebisse, die Deiner Einstellung widersprechen ausblendest, und damit positive Erfahrungen überbewertest, und somit faktisch eine Änderung Deiner Einstellung nicht mehr möglich ist, obwohl die Statistik gegen Deine Einstellugn spricht?


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akbas
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

17.12.2011 um 17:49
@Zotteltier

Selbstverständlich beeinflusst meine Einstellung meine Wahrnehmung - in allen Lebensbereichen.
Deswegen respektiere ich auch jene Menschen, die an die "evidenzbasierte" Medizin glauben (und dafür oftmals einen bitteren Preis bezahlen).

Mir macht es einfach Spass, allen Unkenrufen zum Trotz, zu beweisen, dass man mit weniger als 20 Arztbesuchen (Zahnarzt leider Gottes ausgenommen) über 60 werden kann. Ich bin mir aber bewusst, dass mein Verhalten der Wirtschaft nicht eben förderlich ist. So gesehen, ist Gesundheit mittlerweile sozial unerwünscht.

Andererseits zahle ich seit Jahr und Tag ein Schweinegeld in die Krankenkasse ein. Da ich privat versichert bin, kriege ich jedes Jahr ein Sümmchen zurück erstattet. Obwohl ich nicht an die evidenzbasierte Medizin glaube, sie niemals in Anspruch nehmen werde, leiste ich meinen Beitrag für die Solidargemeinschaft.


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Dr.Shrimp
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

17.12.2011 um 18:01
@akbas
akbas schrieb:So lange ein Forschungsergebnis das vorhergehende über den Haufen wirft, werde ich mich kaum auf die "evidenzbasierte" Medizin einlassen.
Das ist doch gar nicht so.
akbas schrieb:Selbstverständlich beeinflusst meine Einstellung meine Wahrnehmung - in allen Lebensbereichen.
Deswegen respektiere ich auch jene Menschen, die an die "evidenzbasierte" Medizin glauben (und dafür oftmals einen bitteren Preis bezahlen).
Evidenzbasiert heißt ja schon, dass es nichts mit glauben zu tun. Entweder wirkt es in Untersuchungen oder es wirkt nicht.
akbas schrieb:Mir macht es einfach Spass, allen Unkenrufen zum Trotz, zu beweisen, dass man mit weniger als 20 Arztbesuchen (Zahnarzt leider Gottes ausgenommen) über 60 werden kann.
Ich bin auch selten dort.

Hier sagt keiner, dass das nicht ginge. Wir ermutigen die Leute auch nicht für jedes Wehwehchen zum Arzt zu gehen.

Im Gegenteil, wir sagen ausdrücklich hier immer wieder, dass Placebos für Hypochonder durchaus angebracht sind. Die Leute gehen zu häufig zum Arzt, obwohl sie eigentlich nichts haben.

Wenn sie dann aber mal was haben, sollten sie zu einem Arzt und zwar zu einem Richtigen und nicht zu einem Alternativheiler. Und auch nicht zu Oma Elli, die mal ein Buch über Kräuter gelesen hat, sondern zu einem Arzt!
akbas schrieb:Andererseits zahle ich seit Jahr und Tag ein Schweinegeld in die Krankenkasse ein.
Ja, damit sich die Leute, die jetzt gerade krank sind, eine teure Behandlung leisten können. Das ist nämlich der Sinn von Versicherungen. Wenn du meinst, eine Versicherung mache nur Sinn, wenn du genau so viel rauskriegst, wie du eingezahlt hast, dann hast du das Solidaritätsprinzip nicht verstanden.


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OpenEyes
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

17.12.2011 um 18:05
@akbas
akbas schrieb:Mir macht es einfach Spass, allen Unkenrufen zum Trotz, zu beweisen, dass man mit weniger als 20 Arztbesuchen (Zahnarzt leider Gottes ausgenommen) über 60 werden kann.
Denk Dir nur, ich bin fast siebzig und habe erst einen Arztbesuch hinter mir. Der hatte es aber in sich und hat gut 6 Monate gedauert. Das war 2003 und seither bin ich auch wieder "glücklicher nicht - Arzt Besucher".

Und jetzt?
(Oh my god)


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OpenEyes
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

17.12.2011 um 18:06
@Dr.Shrimp
@Zotteltier
@bigbadwolf
@der_wicht
@habiba

Wer will, kann gerne meine Voraussage darüber, was jetzt von @akbas als Reaktion kommt, per PM erhalten. Wenn ich richtig liege kostet das pro Person ein Bier, wenn nicht zahle ich eines. Abgemacht?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

17.12.2011 um 18:10
@OpenEyes
ich kanns mir denken...


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akbas
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

17.12.2011 um 18:18
@OpenEyes

Noch obskurer als "evidenzbasierte" Mediziner sind mir Hellseher. Leute, die meinen, alles zu wissen und ständig über andere herziehen.

Deine Krankheit in allen Ehren. Die Ursache willst Du nicht nennen - Dein gutes Recht.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

17.12.2011 um 18:20
@akbas
akbas schrieb:Ich plädiere auf Grund meiner Erfahrungen für die Homöopathie. Warum sollte ich mich auf Experimente einlassen?

So lange ein Forschungsergebnis das vorhergehende über den Haufen wirft, werde ich mich kaum auf die "evidenzbasierte" Medizin einlassen.
Kein Forschungsergebnis wirft vorheriges Wissen völlig über den Haufen. Das Bohrsche Atommodell ist immer noch anschaulich, wenn auch nicht richtig. Einstein hat nicht Newton widerlegt, sondern Newton auf Bereiche extremer Geschwindigkeiten erweitert. Das heliozentrische Weltbild von Gallileo gilt auch heute noch u.s.w.

Du hast positive Erfahrungen mit HP, schön für Dich. Andere haben negative Erfahrungen mit HP, schlecht für die.

Die sog. Wissenschaft versucht eben genau das in Erfahrung zu bringen, nämlich ob zwischen der Einnahme eines Globulies und einer Genesung eine Korellation besteht und nicht nur eine Koinzidenz. Und glaub mir, der Wissenschaftler, dem dieser Nachweis gelänge würde mit Rum und Ehre (und auch Ruhm) überhäuft werden.

Experimente dienen dazu das Wissen zu erweitern, eben um nicht auf dem Stand von heute ("heute" waren schon mal Höhlen) stehen zu bleiben.

Der (menschliche) Körper ist ein sehr komplexes Thema, wobei sich auch noch jeder Körper von jedem anderen unterscheidet, mal mehr, mal weniger.

Die HP hatte ihre großen Erfolge als Aderlass eine Medizin war. Logischerweise war ein Nichthandeln (=HP) besser als ein Falschhandeln (ja, ich weiß, Aderlass gibt es heute noch vereinzelt).

Ich hab eine Weile zuvor provokant die Neue HP nach Körbler ins Spiel geworfen. Wie ist Deine Meinung dazu, hast Du sie evtl. sogar mal ausprobiert? Was hältst Du von den C4-Verreibungen, die ich verlinkt habe?


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OpenEyes
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

17.12.2011 um 18:34
@akbas

@akbas
akbas schrieb:Deine Krankheit in allen Ehren. Die Ursache willst Du nicht nennen - Dein gutes Recht.
Aber warum denn nicht?
Pneumokokken. Eine besonders bösartige opportunistische Spezies. Fehler des behandelnden Arztes. Fehler meiner selbst.

Ich schick Dir gerne Kopien meiner Krankengeschichte, obwohl ich bezweifle, dass Dein Wissen ausreicht, sie wirklich zu verstehen. Weisst Du, ich lüge auch manchmal, aber nur dem Finanzamt gegenüber :D


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

17.12.2011 um 18:36
Ohne jetzt Dr. Wiki zu fragen.. Lungenkrankheit?!?
@OpenEyes


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OpenEyes
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

17.12.2011 um 18:51
@Adrianus
Adrianus schrieb:Ohne jetzt Dr. Wiki zu fragen.. Lungenkrankheit?!?
Influenza - Mittellappen - Pneumonie rechts als oppurtunistische Infektion, ein mit Antibiotika übervorsichtiger Arzt, der Ciprofloxacin zu früh abgesetzt hatte - auf meine kategorische Forderung, Ciprofloxacin durch Augmentin 1000 mg zu ersetzen(auf Anraten eines mir persönlich bekannten Internisten) Ende der Pneumonie, aber die Infektion war schon in der Pleurahöhle.

Zwei Monate mit unspezifischen Symptomen, dann Zusammenbruch. Da die Eiterung in der Pleurahöhle schon verwachsen und verschwartet war 3 Operationen. Bin aber seit 2004 wieder vollkommen OK.

Fazit: 90% mein Fehler, 10% Fehler des behandelnden Arztes. Die Ärzte in der Klinik haben dann zum Glück keine Fehler mehr gemacht.

So viel auch zur ach so bösen Grippe - Impfung :D


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

17.12.2011 um 18:52
@bigbadwolf
bigbadwolf schrieb:Die sog. Wissenschaft versucht eben genau das in Erfahrung zu bringen, nämlich ob zwischen der Einnahme eines Globulies und einer Genesung eine Korellation besteht und nicht nur eine Koinzidenz. Und glaub mir, der Wissenschaftler, dem dieser Nachweis gelänge würde mit Rum und Ehre (und auch Ruhm) überhäuft werden.
Ist das so?

Wenn dieser Nachweis gelänge, würden wir wohl genau wissen wollen wie das geht. Und dann würden wir vielleicht auf komische Gedanken kommen was noch alles eventuell funktionieren könnte.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

17.12.2011 um 18:53
@OpenEyes
Ich bin zwar ein Impfungsbefürwörter, aber bei Grippe hab ichs aufgegeben, alle halbes jahr eine neue Impfung... nein danke.
Grippeimpfung gibt es bei mir nur im bedarfsfall falls ich andere dadurch schützen kann.


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akbas
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

17.12.2011 um 18:56
@bigbadwolf

Ich bin sehr pragmatisch. Dafür bin ich eine Frau. Z. B. wurde Pferden mit periodischer Augenentzündung vor 10 Jahren noch Cortisonsalbe ins Auge geschmiert. Heute weiß man, dass Cortison alles noch viel schlimmer macht.

Nein, meinen Pferden habe ich nie Cortisonsalbe ins Auge geschmiert. Mir tun nicht nur die Tiere leid, die nach dem damaligen Erkenntnisstand durch die "evidenzbasierte" Medizin falsch behandelt wurden, sondern auch die Menschen. (Nur ein Beispiel.)

Es macht einen Unterschied, ob man durch die Forschung etwas noch Besseres findet, oder entdecken muss, dass die vorhergehenden Erkenntnisse falsch waren.

Weder Newton, noch Einstein, waren Mediziner.

Natürlich finde ich Forschung spannend! Ich lese auch immer fleißig im "Cern-Thread" mit und bin allen Foris dankbar, die nach bestem Wissen darüber schreiben. Trotzdem möchte ich mich nicht als Versuchskaninchen zur Verfügung stellen.

Diese Art der Homöopathie nach Körbler habe ich kurz überflogen. Wenn ich mich richtig erinnere, fielen mir einige Punkte auf, die mir überhaupt nicht gefielen.

Es gab eine Zeit, da dachte ich, mein Vater wäre ein lausiger Homöopath gewesen. Für den gesamten Viehbestand reichten drei Arzneien: Aconit, Bryonia und Arnica.

Heute weiß ich, dass mein Vater einer der besten Homöopathen überhaupt war. Er sorgte nämlich für eine optimale Haltung der Tiere.

Meine schönste Heilung habe ich ohne Globuli erzielt. Ein armes, angeblich austherapiertes Pferd, das geschlachtet werden sollte. Die Volti-Kinder baten mich, dem Pferd eine Chance zu geben. Als ich das Pferd aus der Klinik abholte, schämte ich mich ein bisschen. Es sah aus, wie ein müdes, altes Eselchen. Ich brachte es raus aus der Stadt zu einem netten Bauern. Schlagartig veränderte sich das Pferd (eine homöopathische Arznei wollte ich ihm nicht geben, bevor ich mir nicht ein klares Bild von ihm gemacht hatte). Binnen zwei Wochen wurde aus dem angeblich dämpfigen Pferd ein vor Kraft strotzender Wallach, der sich einbildete, ein wilder Hengst zu sein und die Stutenherde aufmischte, indem er die Leitstute absetzte und die Nummer zwei der Rangordnung zur neuen Leitstute machte. Danach musste ich unter Schimpf und Schande den Hof verlassen.

Durch verbesserte Lebensumstände erwachte die Lebenskraft im Pferd - auch ohne Globuli. Dies ist kein Widerspruch zur klassischen Homöopathie, da man mit der Lebenskraft arbeitet.


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akbas
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

17.12.2011 um 19:07
@OpenEyes
Hauptsache, Du hast es gut überstanden, und Fehler machen wir alle! Wenn schon, dann schon! Wenn meine alten Leute zum "evidenzbasierten" Arzt gehen und die Medikamente nicht richtig nehmen, dann werde ich auch sauer.

Hattest Du auf die Grippeimpfung verzichtet?

Meine Mutter erlitt nach der ersten Grippeimpfung im Alter von 90 Jahren zum ersten Mal in ihrem Leben eine Lungenentzündung. Im September wurde sie geimpft, Ende Oktober wurde sie krank. Die Genesung dauerte bis ins Frühjahr. Sie ließ sich im darauf folgenden September wieder impfen. Sie starb am 28. Oktober 2001 an einer Lungenentzündung.

Das sind individuelle Erfahrungswerte. Hätte ich etwas anderes erlebt, würde ich anders denken.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

17.12.2011 um 19:10
@akbas
Deine Mutter ist mit 91 gestorben, mein Beileid, aber... damit hat sie dank der Evidenz basierten Medizin 15 Jahre über den Durchschnitt gelebt, das ist kein beweis gegen, sondern für die reguläre Schulmedizin.


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akbas
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

17.12.2011 um 19:17
@Adrianus
Meine Mutter ging weder zu einem "evidenzbasierten", noch einem anderen Mediziner. Das wäre ihr sehr peinlich gewesen, weil sie eine fromme Calvinistin war. So fromm, dass sie sich nie im Leben vor einem fremden Mann ausgezogen hätte!

Außerdem gehörte es sich nicht für ordentliche Bäuerinnen, krank zu sein. Es mag jetzt sehr arrogant klingen, aber sie meinte, Krankheit wäre etwas für Proletarier. Die könnten sich's leisten.

Manchmal frage ich mich, ob mich diese Aussage geprägt und mir Krankheiten erspart hat. Wer will schon gerne zu den Proleten gehören? (LOL)


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25h.nox
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

17.12.2011 um 19:47
@Dr.Shrimp hm dann macht
http://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/1369731_-cannabis-sativa-e-seminibus-d-30-dilution-20-ml-staufen-pha... wohl seeeeeeeeeeeeeeehr high...


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Dr.Shrimp
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

17.12.2011 um 20:02
@25h.nox

Nein, laut Homöopathie hätte die Verdünnung die gegenteilige Wirkung.

Man könnte also jeden Rausch heilen, indem man den Stoff, der den Rausch ausgelöst hat, einfach D30 verdünnt und ihn dann nimmt. xD

Sofort müsste man wieder nüchtern sein. Klappt aber nicht.


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