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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

14.096 Beiträge, Schlüsselwörter: Homöopathie, Psiram, Schulmedizin, Natalie Grams, Globuli, Homö-bashing

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.08.2015 um 07:57
@wuec
wuec schrieb:Da gibt es keine Kompromisse. Ohne empirische Evidenz ist alles Kokolores.
Dann gibt es keinen Fortschritt mehr, weil man sich seiner Ergebnisse gar nicht sicher sein kann.
Sollte man froh drüber sein.
wuec schrieb:Dann kann ich endlich meinen Staubwedel vermarkten.
Mhhmm. Wolltest du das nicht schon längere Zeit? :D


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.08.2015 um 15:29
wuec schrieb:Na dann? Was zum Heck bedeutet "na dann"?
das bedeutet, dass es langweilig ist.
Sie waren wohl damit beschäftigt, Studienschwächen nachzuweisen, und das ist ja nun mal echt nix Neues.
Ich dachte, es wäre mal was wirklich Revolutionäres passiert.
So, vielleicht der Nachweis der Nichtwirkung. :D :D (ich geh schon mal prophylaktisch in Deckung :D :D)

ein "Statement"^^
Grübel? :ask:
Ich hab nur aus deine Quelle zitiert - was die Studie über sich selbst sagt.
Und sie sagt eben, sie sei ein Statement.
Statement heißt, es wurde ein bestimmter Standpunkt vertreten, untermauert mit Argumenten, wobei der Standpunkt war, dass H. Mist sei und die Argumente die ganzen Studien, die mies durchgeführt wurden.

Naja. Wems gefällt.
Dahergelaufen schrieb:Ich fürchte, hier im Wissenschafts-Unterforum sind allzuviele Menschen, die auch zu grundlegendem wissenschaftlichem Denken in der Lage sind. Vielleicht sollte es in irgendeinem Esoterik-lastigen Forenzweig einen reinen Homöopathie-Thread geben, in dem sie nicht der Medizin gegenübergestellt wird. Das würde natürlich nicht ändern, dass die HP auf Annahmen basiert, die aller modernen Technik/Wissenschaft zuwiderlaufen, und nicht viel von ihr übrigbleibt, wenn man den Placebo-Effekt wegnimmt(für den man keine Homöopathie braucht).
Ich fürchte, man wirkt auch nicht intellenter (sic), wenn man sich ständiger Polemik und Abwertung der Diskussionspartner bedienen muss, um hier groß aufzuspielen.
Hier sind allzu viele Menschen, die das praktizieren.

Tja, was ist denn mit denen, deren Kerngeschäft die Wissenschaft ist, und die trotzdem die böse H. nicht ablehnen? Denen hätte man wahrscheinlich vor Bestehen des Abis eine Art Gesinnungsgutschein machen lassen sollen, damit sie auch ja nicht Zutritt finden, zu den hehren Hallen der Wissenschaft. :D

Ich finde ja immer noch, ihr solltet einfach ne Gruppe machen. "H-Hasser"
Da könntet ihr euch dann gegenseitig bestärken, wie schrecklich böse die H. ist.

Analog zu anderen durchgeknallten Fuzzis, die dagegen halten, wie schrecklich böse doch die Schulmedizin ist.

Nimm es mir bitte nicht persönlich, dein Anliegen (oder das der ganzen Wissenschaftskategorieschreiberlinge) ist es halt, ständig zu "beweisen", dass H. nix taugt und dementsprechend die Leute missionieten (wie mittlerweile eigentlich alle hier, die noch schreiben).
Naja, das ist schon okay - wenn dir das gefällt (und wem sonst noch), warum auch nicht.

Aber mit einer Diskussion hat das schon lange nichts mehr zu tun - und wer daran zweifelt, der sollte vielleicht mal vertiefte Studien der Rhetorik, ebenso der Psychologie (ich hab gehört, das sollen beides ja auch Wissenschaften sein, oder zumindest so was Ähnliches) betreiben. ;)


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interrobang
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.08.2015 um 15:38
@Alicet
Nimm es mir bitte nicht persönlich, dein Anliegen ist es halt, ständig zu "beweisen", dass H. nix taugt
Das steht nunmal fest. Da muss nix mehr bewiesen werden.
Alicet schrieb:Aber mit einer Diskussion hat das schon lange nichts mehr zu tun
Das liegt daran das die eine seite argumente hat. Du pöbelst hier eben nur rum um deine Religiösen strukturen zu rechtfertigen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.08.2015 um 15:46
@interrobang
Du hast mir grade noch gefehlt.^^
Würdest du mir bitte nicht unterstellen, zu pöbeln?
Danke.

Ich habe lediglich meinen Eindruck wiedergegeben, höflich, wie ich finde, auch wenn es manchmal schwer fällt, manche Sachverhalte zu beschönigen, wie zum Beispiel, dass hier, sobald sich jemand als H-freundlich outet, er gemeinschaftlich niedergemacht wird.
Das ist unschön.
Und dabei spreche ich gar nicht von mir, mir ist das egal, ich kann das ab.
Mir geht es darum, dass sowieso keine andere Meinung als das "H ist sch."-Credo akzeptiert wird.
Was soll das hier bitteschön für eine Diskussionskultur sein? genau, null.

Würde ich hier für die andere Seite schreiben, erklären, wie ätzend doch die H. sei, und wie saublöd jeder, der ihr anhängt, würdet ihr mich alle voll toll finden und mein Pöbeln wäre die angemessene Form, den ganzen Volldeppen, die in ihrer Komplettverblendetheit der H. weiterhin gewogen sind, endlich mal zu zeigen, wo der X die Milch holt, oder so.

Ach ja: ot on, und wollte ich schon lange mal loswerden (da ich vor einiger Zeit ein Foto gesehen habe): Grüß doch mal deine Freundin, bzw. Frau von mir - ich finde, sie ist sehr hübsch und mindestens ebenso sympathisch. :) :D


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interrobang
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.08.2015 um 15:50
@Alicet
Alicet schrieb:Mir geht es darum, dass sowieso keine andere Meinung als das "H ist sch."-Credo akzeptiert wird.
Wurde jemand gelöscht weil er nicht diese meinung hatte?
Alicet schrieb:Was soll das hier bitteschön für eine Diskussionskultur sein? genau, null.
Das problem ist halt das es für die religiöse lehre der Homöopatie keine belege gibt. Wie soll man gegen Magie diskutieren ohne überheblich rüberzukommen?

Meine Frau sagt danke.


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07.08.2015 um 15:51
@Alicet
Alicet schrieb:Ich fürchte, man wirkt auch nicht intellenter (sic), wenn man sich ständiger Polemik und Abwertung der Diskussionspartner bedienen muss, um hier groß aufzuspielen.
Du kannst also noch immer nicht zwischen Argumenten gegen eine Meinung und Abwertung des Meinenden unterscheiden?
Alicet schrieb:Was soll das hier bitteschön für eine Diskussionskultur sein? genau, null.
Wer hier nur rumheult statt Argumente für seine Meinung zu bringen und auf die Gegenargumente einzugehen trägt stark zu dieser "Diskussionskultur" bei.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.08.2015 um 16:00
interrobang schrieb:Wurde jemand gelöscht weil er nicht diese meinung hatte?
Nein, natürlich nicht, weshalb fragst du?
Aber, schau dir doch einfach mal den ganzen Thread an.
Wo gibt es hier denn noch einen H.-Befürworter, der hier schreiben würde? Nirgends. Das muss man jetzt nicht bedauern, aber, dadurch wird doch der ganze Strang obsolet, oder nicht?`
Es findet seitenlanges Sich-auf-die Schulter-Klopfen statt, ab und zu wird gemeinsam geschäkert und gelästert, wenn irgend einer aus eurer (entschuldige bitte diese Pluralisierung, aber mittlerweile hat sich das Ganze hier ja doch zu einer ganz schönen Gesinnungsgemeinschaft entwickelt) illustren Runde mal wieder einen besonders bescheuerten Esofritzen ala Hornauer oder so an Land gezogen hat - naja, das wars doch im Großen und Ganzen, oder nicht?
Wozu also das Ganze hier noch als Diskussion laufen lassen?
Missionieren wird so eh nicht gelingen, und kritisches Denken wird auch nicht befördert.
Diese "Diskussion" hat damit nicht mal einen pädagogischen Wert.

Und wenn doch, dann den, zu erkennen, dass teilweise ganz schön herablassend (ich drück mich jetzt mal sehr vorsichtig aus) mit denen umgegangen wird, die der H. allen Unkenrufen zum Trotz doch ein Existenzrecht zusprechen.
interrobang schrieb:Das problem ist halt das es für die religiöse lehre der Homöopatie keine belege gibt. Wie soll man gegen Magie diskutieren ohne überheblich rüberzukommen?
Religion ist auch eine Wissenschaft, oder nicht?

Magie ... das ist ja wieder etwas ganz Anderes. das Problem hier ist auch, dass munter Begriffe vermischt werden, in einem Sinnzusammenhang gebraucht werden, der halt grad passt.

Aber *die Wissenschaft* hochhalten. :D Das hat schon was. :D
interrobang schrieb:Meine Frau sagt danke.
:)
Da nicht für. ;)


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.08.2015 um 16:08
geeky schrieb:Du kannst also noch immer nicht zwischen Argumenten gegen eine Meinung und Abwertung des Meinenden unterscheiden?
Dieser einzelne Satz von dir genügt vollauf, um zu demonstrieren, was ich meine.
Du redest, bzw. schreibst mit mir wie mit einem Kleinkind, in einem total oberlehrerhaften Ton.
Eine vergleichbare Gesprächssituation wäre z. B., in der eine Person danach gefragt wird, ob es ihr denn immer noch nicht möglich sei, nachdem man ihr ein Vergrößerungsglas UND einen Spiegel gereicht hat, zu erkennen, dass sie Tomaten auf den Augen habe.
Du stellst einerseits einen trivialen Sachverhalt in Frage (als ob ich so doof wäre, und das nicht unterscheiden könnte), formulierst ihn als rhetorische Frage (jeder, der deinen Post liest, nickt zustimmend und denkt sich: "Mensch, der Geeky, der gibt sich echt Mühe, und jetzt formuliert er es doch schon so einfach, und die dämliche Kuh checkt es immer noch nicht" *zustimmendes Nicken beim passiven Leser* :D) und lässt mich damit sprachlos stehen (bzw. nicht sprachlos, da ich mich ja verbal gegen diese so schön getarnte verbale Verunglimpfung wehre).

Über Homöopathie dagegen haben wir nicht gesprochen.
Dafür wäre dieser Satz von dir Stoff genug für eine ganze Vorlesung über die Anwendungsmöglichkeiten der Rhetorik (und einige weitere Aspekte habe ich jetzt bewusst nicht angesprochen, denn, eigentlich - und das wird hier ja leider immer wieder aus den Augen verloren - ist das EIGENTLICHE Thema die Homöopathie).


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07.08.2015 um 16:09
@Alicet
Alicet schrieb:Wo gibt es hier denn noch einen H.-Befürworter, der hier schreiben würde? Nirgends.
Das könnte auch daran liegen, daß alle bei H.-Befürwortern beliebten Argumente pro Homöopathie hier bereits widerlegt wurden. Oder kennst du auch nur eines, bei dem das nicht der Fall wäre? Dann her damit. Das wäre allemal produktiver als dieses ewige Jammern über eine angebliche Gesinnungsgemeinschaft, die ebenso angeblich Meinungen unterdrücken würde.


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interrobang
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.08.2015 um 16:11
@Alicet
Alicet schrieb:Wo gibt es hier denn noch einen H.-Befürworter, der hier schreiben würde? Nirgends. Das muss man jetzt nicht bedauern, aber, dadurch wird doch der ganze Strang obsolet, oder nicht?`
Na warum wohl. Es gibt ja auch keine argumente dafür.
Alicet schrieb:Wozu also das Ganze hier noch als Diskussion laufen lassen?
Als information über die betrügereien und die laufende entwicklung.
Alicet schrieb:und kritisches Denken wird auch nicht befördert.
Das ist leider schade den das nutzen die esoteriker schamlos aus.
Alicet schrieb:Diese "Diskussion" hat damit nicht mal einen pädagogischen Wert.
O doch. Immerhin wird hier über einen riesen Betrug aufgeklährt.
Alicet schrieb:Und wenn doch, dann den, zu erkennen, dass teilweise ganz schön herablassend (ich drück mich jetzt mal sehr vorsichtig aus) mit denen umgegangen wird, die der H. allen Unkenrufen zum Trotz doch ein Existenzrecht zusprechen.
Haben religiöse lehren so an sich.
Alicet schrieb:Religion ist auch eine Wissenschaft, oder nicht?
Nein.
Alicet schrieb:Magie ... das ist ja wieder etwas ganz Anderes. das Problem hier ist auch, dass munter Begriffe vermischt werden, in einem Sinnzusammenhang gebraucht werden, der halt grad passt.
Nein. Homöopatie beruht auf magie.
Alicet schrieb:Aber *die Wissenschaft* hochhalten
Die wissenschaft ist im grunde eine arbeitsweise.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.08.2015 um 16:20
geeky schrieb:Das könnte auch daran liegen, daß alle bei H.-Befürwortern beliebten Argumente pro Homöopathie hier bereits widerlegt wurden. Oder kennst du auch nur eines, bei dem das nicht der Fall wäre? Dann her damit. Das wäre allemal produktiver als dieses ewige Jammern über eine angebliche Gesinnungsgemeinschaft, die ebenso angeblich Meinungen unterdrücken würde.
Ja, mir schon klar.
Hier gabs mal ne recht süße "Bullshitbingoliste", die fasst das ja gut zusammen.

Tja, dann wäre also auch dein Voting für Schließung des Threads, richtig, oder?
Denn, Diskussion ist ja dann gar nicht möglich, wenn eh alles sonnenklar.

Und um deine Frage zu beantworten: Nein, ich kenne keins. Sind damit dann alle Zweifel beseitigt?
Es bleibt ja noch die Frage des Erlebens, des subjektiven.
Sogar die Wissenschaft kennt in anderen Zusammenhängen hierfür ein geeignetes Instrumentarium: Die qualitative Analyse.
Das wird der H. aber abgesprochen.
Damit: Diskussion unmöglich, T. kann geschlossen werden.

Interessant finde ich allerdings deine Schlussfolgerung, ich würde jammern, dass Meinungen unterdrückt würden: Jammern, ja, auf alle Fälle; aber nicht darüber - wie kommst du darauf, wo liest du das?
Eine Meinung kann jeder haben - ich kann auch der Meinung sein, dass regelmäßig nachts Ufos in meinem Vorgarten Treibstofftests durchführen.

Die Frage ist halt, wie man damit umgeht - sage ich der Person, die diese Meinung vertritt, sie müsse schleunigst zum Psychodoc oder hinterfrage ich die Beobachtung?
hier wird schon längst nicht mehr hinterfragt, hier wird sofort geurteilt

und das finde ich nun mal sehr schade.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.08.2015 um 16:28
@interrobang
Warte, ich schreibe gleich was zu allen einzelnen Punkten ;)

nur vorerst soviel:

klar ist Religion auch eine Wissenschaft - eine der ältesten sogar :D

was ich z. B. auch sehr schade hier finde, dass gar keine vergleichende Wissenschaft hier stattfindet - man könnte z. B. auch diskutieren, inwiefern die *evidenzbasierte Medizin", deren Evidenzbasierung ja auch einem Wandel unterliegt, durch andere Strukturen gefestigt wird - soziologisch betrachtet (oder, unter Aspekten der Autoritätsforschung... und noch so viel Anderes, was mir grad nicht einfällt ...) So viele spannende Möglichkeiten, das Spannungsfeld Homöopathie/Schulmedizin zu beleuchten, und hier liest man immer nur denselben alten, uninteressanten Käse.
das ist einfach so uninspirierend.

bis später :)


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interrobang
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.08.2015 um 16:34
@Alicet
Alicet schrieb:klar ist Religion auch eine Wissenschaft - eine der ältesten sogar :D
Nein ist sie eben nicht. Währe sie eine wissenschaft hätte sie sich selber schon lange abgeschaft.
Alicet schrieb:was ich z. B. auch sehr schade hier finde, dass gar keine vergleichende Wissenschaft hier stattfindet - man könnte z. B. auch diskutieren, inwiefern die *evidenzbasierte Medizin", deren Evidenzbasierung ja auch einem Wandel unterliegt, durch andere Strukturen gefestigt wird
Red mal Deutsch. Meinst du das dinge auf einmal nicht mehr wirken?
Alicet schrieb: So viele spannende Möglichkeiten, das Spannungsfeld Homöopathie/Schulmedizin zu beleuchten, und hier liest man immer nur denselben alten, uninteressanten Käse.
Solange es halt keinen einzigen Beleg für die Magie der Homöopatie gibt, gibt es nicht wirklich einen grund sie ernst zu nehmen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.08.2015 um 16:43
Alicet schrieb:Diese "Diskussion" hat damit nicht mal einen pädagogischen Wert.
Natürlich hat sie den. Jeder der von der H. wegkommt weil er hier zum selber nachdenken angeregt wurde, macht diesen Thread wertvoll. Damit werden Leben gerettet und diesen Betrügern ihre Opfer genommen.
Alicet schrieb:Religion ist auch eine Wissenschaft, oder nicht?
Zur richtigen Wissenschaft gibt es aber einen höllischen Unterschied.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.08.2015 um 18:11
@Alicet
Alicet schrieb:Tja, dann wäre also auch dein Voting für Schließung des Threads, richtig, oder?
Nein, falsch.
Alicet schrieb:Denn, Diskussion ist ja dann gar nicht möglich, wenn eh alles sonnenklar.
Es kommen auf Allmy immer wieder Fragen zur Homöopathie auf. Für die jedesmal einen neuen Thread zu eröffnen wäre kaum sinnvoll. Außerdem ist dieser Thread mittlerweile eine wahre Fundgrube fundierten Wissens - beigesteuert vor allem von Usern, die ihr kritisch gegenüberstehen.
Alicet schrieb:Und um deine Frage zu beantworten: Nein, ich kenne keins. Sind damit dann alle Zweifel beseitigt?
Nicht ganz: Kennst du generell keine Argumente pro Homöopathie oder ist nur keines übrig, was hier nicht bereits widerlegt wurde?
Alicet schrieb:Interessant finde ich allerdings deine Schlussfolgerung, ich würde jammern, dass Meinungen unterdrückt würden: Jammern, ja, auf alle Fälle

Was bringt dir das? Deine Beschwerden darüber, daß die Homöopathie bei genauerer Betrachtung schlecht wegkommt, solltest du an diejenigen richten, die sie nach wie vor befürworten.
Alicet schrieb:aber nicht darüber - wie kommst du darauf, wo liest du das?
z.B. hier:
"Mir geht es darum, dass sowieso keine andere Meinung als das "H ist sch."-Credo akzeptiert wird."
Was übrigens eine glatte Lüge ist - solche Meinungen sind im Gegenteil höchst erwünscht, warten wir doch schon seit langem vergeblich auf ein Pro-Homöopathie-Argument, das nicht zu widerlegen ist.
Alicet schrieb:Eine Meinung kann jeder haben - ich kann auch der Meinung sein, dass regelmäßig nachts Ufos in meinem Vorgarten Treibstofftests durchführen.
Natürlich kannst du das, allerdings solltest du diese Meinung schon mehr als nur äußern können, wenn du sie hier zur Diskussion stellst. Wie du schon sagtest: eine Meinung hat jeder, aber wie sieht es mit Argumenten aus, die diese Meinung stützen?
Alicet schrieb:hier wird schon längst nicht mehr hinterfragt, hier wird sofort geurteilt
Gerade eben von dir, ok. Ansonsten kommt es doch wohl nur bei der tausendundzweiten Wiederholung eines der Märchen aus tausendundeiner Nacht vor, daß nicht noch einmal alles geduldig erklärt, sondern sofort geurteilt wird.
Alicet schrieb:und das finde ich nun mal sehr schade.
Daß hier fast ausschließlich längst widerlegter Unsinn vorgetragen wird? Mach es einfach besser...


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.08.2015 um 19:43
@Alicet

Ich gehöre auch zu denen, die Homöopahtie verteufeln, verstärkt seit März 2015 aufgrund einer Situation, die mich mehr als zornig gemacht hat und offen darlegte, das man bereit ist für mehr Umsatz alles zu tun.

Einen anderen Grund habe ich auf der Vorderseite auch genannt (lesen). Ich finde das kann man sachlich diskutieren. Runtergemacht wird hier niemand. Bestenfalls nimmt man ihn/sie auseinander und spielt denjenigen argumentativ an die Wand. Wenn Homöopathie nicht auch nur ansatzweise den Nutzen nachweisen kann, ist doch verständlich, das man der Sache auf den Grund geht, ist die Homöopathie auf der Verliererseite.

Wenn man dann schreibt:
Religiion ist auch eine Wissenschaft, oder nicht?
Dann trifft meine Bemerkung auf vorangehender Seite den Kern, in dem ich schrieb, das Homöopathie in der Haltung die der Kirche entspricht.

Leider läßt sich der Schaden an den Menschen in der BRD nicht beziffern, die der Schulmedizin gänzlich abgeschworen haben, weil in der Homöopathie (sehr unseriös) keine Zahlen nennt werden im Gegensatz zu den Schulmedizinern, wo immer mal wieder die Höhe von Ärtzepfusch und Höhe der Schäden/Schadenssummen angeprangert und veröffentlicht werden.


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emanon
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.08.2015 um 21:57
+++Der Beweis, Homöopathie wirkt doch!+++ Der Beweis, Homöopathie wirkt doch!+++

http://scienceblogs.de/gesundheits-check/2015/08/07/und-die-homoeopathie-hat-doch-recht/?utm_source=rss&utm_medium=rss&u...
Der Beweis für die Wirksamkeit der Homöopathie findet sich im letzten Absatz @Alicet , davor gehts sich nur um Eseleien des DZVhÄ.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

08.08.2015 um 09:30
Alicet schrieb:Über Homöopathie dagegen haben wir nicht gesprochen.
Da kam ja auch nicht das kleinste Argument von Dir.

Es scheint, dass es Dir lediglich ein Wunsch war, die hier Diskutierenden anzukacken.
Alicet schrieb:Was soll das hier bitteschön für eine Diskussionskultur sein? genau, null.
Sehr gut erkannt! Selbsterkenntnis ist, wie man weiß, der erste Schritt zur Besserung. Jetzt müßte nur noch die Umsetzung folgen. Allein daran wird's hapern (ist zumindest meine Erfahrung).


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08.08.2015 um 09:44
Alicet schrieb:Es bleibt ja noch die Frage des Erlebens, des subjektiven.
Sogar die Wissenschaft kennt in anderen Zusammenhängen hierfür ein geeignetes Instrumentarium: Die qualitative Analyse.
Was hat die qualitative Analyse mit dem "Erleben des Subjektiven" zu tun?

Die qualitative Analyse weist über geeignete Nachweisreaktionen das Vorhandensein eines Analyten nach, oder schließt diese aus. Das klingt für mich ziemlich objektiv :D


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

08.08.2015 um 16:07
@Peter0167
Ich meinte die der Sozialwissenschaft.
liezzy schrieb:Es scheint, dass es Dir lediglich ein Wunsch war, die hier Diskutierenden anzukacken.
Siehst du, genau das meine ich. Ich finde allein schon die Wortwahl unterirdisch und beleidigend. Aber, mittlerweile ist es anscheinend Usus und leider gesellschaftsfähig geworden, was es sicher nicht besser macht.
Dennoch, wenn du über deine Worte nachdenkst, musst du zugeben, dass das, was du schreibst, unweigerlich auf dich zurückfällt.

liezzy schrieb:Sehr gut erkannt! Selbsterkenntnis ist, wie man weiß, der erste Schritt zur Besserung. Jetzt müßte nur noch die Umsetzung folgen. Allein daran wird's hapern (ist zumindest meine Erfahrung).
Auch diese Bemerkung ist wohl eher dazu geeignet, dir Selbstreflexionspotential zu bieten - ob du es natürlich nutzt, oder auch nicht, sei dir unbenommen. ;)
Du möchtest mir hier offensichtlich mitteilen (so interpretiere ich deine Zeilen), dass meine Diskussionskultur unterirdisch sei.
Weshalb denn eigentlich? Ich habe mich - zu Recht, wie ich finde - beschwert, wie hier miteinander geredet (rsp geschrieben wird). Ich finde es klasse, wenn man aneinander Kritik findet, und, ganz ehrlich, ich finde es auch nicht schlimm, wenn du mich oder meine Ansichten grauslich doof und bescheuert findest. Dann darfst du das auch gerne sagen, aber, bitte, ohne diese abschätzige Wortwahl und diese herablassende Art, wie sie hier allenthalben gepflegt wird.
Dass mein Wunsch umgesetzt wird, naja, das kann ich nun nicht verlangen (sieht man an deinen wenigen Zeilen schon wieder), aber, äußern werde ich ihn wohl noch dürfen.

Ich finde es nicht in Ordnung, dass sich hier ein Großteil der Schreiber hier eines oft so abschätzigen Tonfalls befleißigt, ich finde das oberlehrerhaft und ganz sicher nicht geeignet, eine interessante Diskussion am Laufen zu halten.

Deshalb beteilige ich mich auch nur sporadisch an diesem Thema, da mich genau dieser Stil hier so unendlich nervt. Selbst, wenn man das Gegenüber auf direkte Beleidigungen hinweist (wie bei dir jetzt, mit dieser niveauvollen Formulierung in Bezug auf meine vorher geschriebenen Zeilen), kommt eigentlich nie eine Einsicht, geschweige denn eine Entschuldigung.
Ein einziges Mal habe ich das hier erlebt. Immerhin.

Das sagt schon viel aus, finde ich - ein Urteil möge sich darüber jeder selbst erlauben.
@emanon
Könntest du bitte in eigenen Worten wiedergeben, worum es geht? Ich vermute mal stark, dein Beitrag ist ironisch gemeint, und ich habe ehrlich gesagt keine Lust, irgend etwas durchzulesen (am besten noch von einer dubiosen Esoseite), nur, um dann festzustellen, dass du den Link als Untermauerung einer ironisch gemeinten Aussage gepostet hast.
Dazu ist mir meine Zeit dann doch etwas zu schade.
Bauli schrieb:Ich gehöre auch zu denen, die Homöopahtie verteufeln, verstärkt seit März 2015 aufgrund einer Situation, die mich mehr als zornig gemacht hat und offen darlegte, das man bereit ist für mehr Umsatz alles zu tun.

Einen anderen Grund habe ich auf der Vorderseite auch genannt (lesen). Ich finde das kann man sachlich diskutieren. Runtergemacht wird hier niemand. Bestenfalls nimmt man ihn/sie auseinander und spielt denjenigen argumentativ an die Wand. Wenn Homöopathie nicht auch nur ansatzweise den Nutzen nachweisen kann, ist doch verständlich, das man der Sache auf den Grund geht, ist die Homöopathie auf der Verliererseite.
Danke dir für diesen Beitrag. Hier sieht man sehr schön, wie man sich "auch" artikulieren kann, ohne das Gegenüber implizit einen Volldeppen zu heißen.
Zu dem Punkt "argumentativ an die Wand spielen" würde ich aber doch noch gerne etwas sagen: So ist es nun mal nicht. Das mag auf dich nicht zutreffen, wie man ja an deinem Beitrag sehr schön sieht, der deine Position klarmacht, ohne mich zu beleidigen.
Aber ganz viele pflegen handhaben das anders. Und das ist einfach, auch im Sinne der Diskussion, nicht zu tolerieren.
Vielleicht hilft es ja, wenn man sich hier noch einmal vor Augen hält, was eigentlich der Ursprungsgedanke dieser Diskussion war: Zu erörtern, welche "Medizinrichtung" anzuerkennen, bzw. abzulehnen ist, und weshalb.
Nun, dazu muss man aber auch verstehen, dass bei einer solchen Diskussion ein Ungleichgewicht der Kräfte herrscht: Die herrschende Meinung, die der "evidenzbasierten Medizin" weiß, wie ihr Name schon sagt, ihre Position trefflich zu untermauern, mit den verschiedensten WErkzeugen der (Natur-)Wissenschaft, seien es Tierversuche, Versuchsreihen an Patienten etc.

Die H. bemüht sich natürlich auch darum, bislang ist es ihr aber noch nicht gelungen, in einer Studie nachzuweisen, dass H. wirksam wäre.

So, und hier fängt es schon an: Die Diskussion wird bereits gleich zu Anfang im Keim erstickt, indem "bislang" nicht als "bislang" anerkannt wird, sondern als Status quo, der sich in alle Ewigkeiten nicht ändern wird.
Also, weshalb dann diskutieren? Die Verfechter der "Schulmedizin" könnten doch einfach behaupten (und tun es ja auch zur Genüge :D), "bislang" habe keine Bedeutung; "bislang" kann man streichen.
Da sie es ABER EBEN NICHT KÖNNEN (denn keiner von uns verfügt über hellseherische Fähigkeiten, die Zukunft betreffend), müssen die Gegner der H., sehr zu ihrem eigenen Leidwesen, die grundsätzliche Diskutierbarkeit des Gegenstandes hier anerkennen.

So, und jetzt kommen wir zum eigentlich interessanten Punkt: Schon bereits hier wird die Diskussion abgewürgt, indem kategorisch behauptet wird, an diesem Zustand (der Bescheinigung der Nichtwirksamkeit der H. mangels aussagekräftiger Studien) wird sich auch nie etwas ändern. Argument hierbei: Wäre es grundsätzlich möglich, hätte jemand diese Studie schon längst durchgeführt, so schwer könne das wohl nicht sein.

Tja, und hier würden die Befürworter der H. wiederum argumentieren, es sei eben doch schwer, um nicht zu sagen, unmöglich, eine Studie im Stile der evidenzbasierten Medizin zu designen, was an den spezifischen Eigenarten der H. liegt.

Naja - so weit wollte ich es eigentlich gar nicht ausführen.
Ich wollte nur möglichst plastisch darlegen, dass Diskutieren hier im Prinzip unmöglich ist, da ja schon der erste Grundgedanke, den die Befürworter der H. zumindest als Wahrscheinlichkeit in Betracht gezogen wissen wollen (sonst braucht man gar nicht zu diskutieren), von den Gegnern kategorisch abgelehnt wird.
Danach folgen dann in der Regel die Beleidigungen, dann wird zu einem gesagt "Red Deutsch"^^ (sic) etc. etc. Wenn es nicht so traurig wäre, da damit hier eigentlich ein Abgesang auf die Diskussionskultur (und im weitesten Sinne auch auf das ehemalige Volk der Dichter und Denker; sorry, aber diese leicht ironische Bemerkung musste jetzt einfach sein) zelebriert wird, könnte man dem Ganzen eigentlich sogar eine humoristische Note abgewinnen.

Ich fass mal kurz zusammen :D:
Wenn man so will, ist das hier eigentlich eine Zombie-Diskussion, erstickt schon, ehe sie ihren ersten Atemzug getan, und was bleibt, sind rudimentäre, archaische, aggressive Äußerungen,
dazu angetan, sich "des Gegners" einzuverleiben.

@interrobang
@Gottesgeilchen
@geeky
zu euren Beiträgen schreib ich später was, wird sonst hier etwas zu lang.

.....
Wünsche euch allen im Übrigen einen schönen, sonnigen Nachmittag! Macht was draus. :)


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