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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie
interrobang
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

05.08.2015 um 13:44
@Lepus
Meine hat 20 Euro gekostet. Normale reparaturen (bei mir is desöfteren eine schraube rausgefallen bei den flügeln) sind gratis.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

05.08.2015 um 13:45
@interrobang

Wat?! 20?!
Reden wir jetzt vom Brillengestell oder vom kompletten Ding mit Gläsern?


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interrobang
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

05.08.2015 um 13:45
@Lepus
voll komplett inklusive sehtest ob ich noch die alte sehstärke hab.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

05.08.2015 um 13:47
Lepus schrieb:Wat?! 20?!
Reden wir jetzt vom Brillengestell oder vom kompletten Ding mit Gläsern?
Monokel mit Bierflaschenboden :D


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interrobang
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

05.08.2015 um 13:49
@wuec
@Lepus
Nerdbrille
128630


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

05.08.2015 um 13:49
@interrobang
...
Ich pack es nicht!
Was zum Geier mache ich falsch (außer, dass ich meine Brille nicht in Österreich gekauft habe)?

Eine Brille kostet mich so dermaßen viel, ist wichtig und hilft und diese sch... Homöopathika gibt die Kasse für lau?
Okay, die helfen auch nicht, aber trotzdem...

@wuec
:D


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

05.08.2015 um 13:53
@interrobang

meine sieht fast genauso aus..und ich habe nur für die gläser (mit entspiegelung) 84€ gezahlt. gestell war ein umsonst model.


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interrobang
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

05.08.2015 um 13:57
@Nerok
alter?????????

84 Euro? :D :D :D :D

Soviel hab ich mein ganzes leben noch nicht für brillen ausgegeben ^^


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

05.08.2015 um 13:59
@Nerok
20, 84...
Ich habe entweder eine vergoldete Platinbrille und weiß nichts davon oder ich hab was falsch gemacht...

@interrobang
Ruhe auf den billigen Plätzen! Ich hab ca. 460 bezahlt... :cry:


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

05.08.2015 um 14:03
@Lepus
@interrobang

kommt immer drauf an wo man sie kauft...meine ist von fielmann.. :D

und tjo..die andern gestelle gingen vom preis her bei 20€ los.

und für einen studenten sind ~100€ für eine brille schon viel holz..und dann gibts homöopathie von der kasse bezahlt..ja ne ist klar -_-


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interrobang
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

05.08.2015 um 14:08
@Nerok
Also bei... "auf @Lepus schiel..." pearl bekommst du ab 19 euro ne brille mit gläsern.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

05.08.2015 um 14:10
Nerok schrieb:und für einen studenten sind ~100€ für eine brille schon viel holz..und dann gibts homöopathie von der kasse bezahlt..ja ne ist klar -_-
Genau das denke ich mir auch gerade...
Werden Homöopathika von der Kasse als Plazebos geführt?
Die sind ja auch entweder gratis oder sehr günstig, wenn ich mich nicht irre?


Bei mir waren es die Gläser, die so teuer waren (Sehstärke ist optimal, aber ich habe einen Knick in der Optik) .
Das Gestell war nicht ausschlaggebend.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

05.08.2015 um 14:32
Lepus schrieb:Werden Homöopathika von der Kasse als Plazebos geführt?
Von wegen. Der Mistkram zählt nach Krankenversicherungsrecht zu den besonderen Therapierichtungen (vermutlich kurz für: besonders bescheuerte Therapierichtung)
http://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/zul/zulassungsarten/besTherap/_node.html

Was aber mal richtig aufregt, ist diese aggressive Bewerbung durch die GKVs. MMn tragen die eine Hauptschuld an der vielzitierten 'Beliebtheit des Alternstivirrsinns'. Dass Herstller und die 'Dealer' damit werben, kann ich ja nachvollziehen. Aber bei den GKVs ist mein Verständnis überstrapaziert. Ich kann , auch wenn ich das Treiben ablehne, nachvollziehen, dass die den Mist als Werbegag im Programm haben. Dass die sich aber überaus eifrig und schamlos an Märchenverbreitung und Desinformation beteiligen und somit den Mythos untermauern, ist mir echt zu hoch.
Was kommt als nächstes? Empfehlen die Rauchen in der Schwangerschaft?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

05.08.2015 um 14:46
@wuec
Unfassbar!

Aber es ist ja nur die pöse "Schulmedizin", die der "Farmaindustrie" Geld einbringt...


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

05.08.2015 um 20:12
Schlonz!
6min17 hatte Report Mainz gestern für die Homöopathie übrig.
Okay. Einerseits sind das 6:17 zu viel, andererseits lohnt das gar nicht.
Interessant dass die Impftrollin Bajic mal wieder ihre Höhle verlassen hat. Informationen gab es wenig und zT unvollständig. (Warum wurde nicht gesagt wie viel ein hexenfreier Arzt für ein Patientengespräch bekommt?) Die eigentliche Kontroverse kam mEn zu kurz. Zwar wurde angesprochen, dass es am wissenschaftlichen Nachweis fehlt, doch hauptsächlich ging es um die Kosten - wobei einmal mehr der genervte Zuschauer keine konkrete Zahlen erhielt.

Bemerkenswert fand ich lediglich folgende Aussagen:
O-Ton, Walter Bockemühl, ehemaliger Chef AOK Rheinland-Pfalz/Saarland:
"Ich halte diese Verträge für außerordentlich problematisch, weil damit eine wissenschaftlich nicht fundierte Leistung vergütet wird durch die Krankenkassen und das zu Lasten aller Beitragszahler. Solche Selektivverträge, an denen ja Tausende von Ärzten beteiligt sind, haben selbstverständlich auch einen entsprechenden Druck auf die Beitragssätze der gesetzlichen Krankenversicherung zur Folge."
O-Ton, Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender Kassenärztliche Bundesvereinigung:
"Wie die Krankenkassen diese Leistungen propagieren, hat mit Versorgung von Patienten primär nichts zu tun, sondern es ist aus meiner Sicht in der Tat ein reiner Werbegag. Die Finanzmittel, die in solche Leistungen fließen, fehlen natürlich in der haus- und fachärztlichen Versorgung
O-Ton, Prof. Ingo Heberlein, Gesundheitsrechtler und Patientenvertreter im G-BA:
"Wenn dieser Umfang der sprechenden Medizin nur für die Homöopathie bezahlt wird, dann ist das zum einen eine Aufwertung der Homöopathie. Zum anderen aber, wie die andere Seite der Medaille, natürlich eine Abwertung der in der Regelversorgung praktizierten Medizin."
Der Rest war für die Tonne.


Wer den Beitrag verpasst hat, hat gewiss nichts verpasst. Wer sich davon überzeugen möchte, dass er nichts verpasst hat, kann dies hier http://www.swr.de/report/homoeopathie-auf-dem-vormarsch-trotz-zweifelhaftem-nutzen-zahlen-immer-mehr-kassen/-/id=233454/... tun.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

06.08.2015 um 00:15
@Lepus
Meine Brille hat auch 85 € gekostet. OK, nee, nennt sich Maske. So fürs Tauchen, Panoramaglas :)

Brilen brauche ich sonst glücklicherweise nicht :D


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

06.08.2015 um 12:56
Eigentlich wollte ich hier mal ein bisschen pausieren, weil die illusionäre Wohlfühlmedizin einem mit der Zeit ganz schön auf die Nerven gehen kann (was man wohlwollend als eine Art Wirkeffekt interpretieren könnte, aber nicht muss).
Aber es gibt tatsächlich mal was Neues zu vermelden und mindestens eine Nachricht ist nicht ganz unwitzig (allerdings wohl eher unfreiwillig).
Aber zunächst etwas Sinnvolles (und die Erklärung warum Frau Prof Witt "plötzlich" eine andere Meinung zu wcM* öffentlich vertritt)
Kürzlich wurde endlich mal eine groß angelegte Studie veröffentlicht, die-verflixt nochmal das würde aber auch Zeit- Kosteneffekte thaumaturgischer** und magiebefreiter Therapien direkt miteinander verglichen hat.***
Spannend ist die Studie durch die Teilnahme von Frau Witt, die bis vor nicht allzu langer Zeit eine Stiftungsprofessur der Carstens-Stiftung innehatte und dementsprechend ein wenig distanziertes Verhältnis zu psychedelischer Heilkunst zur Schau trug. Darüber hinaus hat die Techniker Krankenkasse die Studie (mit-)finanziert.

Das Blabla im SpoilerObjectives
The aim of this study was to compare the health care costs for patients using additional homeopathic treatment (homeopathy group) with the costs for those receiving usual care (control group).
Methods
Cost data provided by a large German statutory health insurance company were retrospectively analysed from the societal perspective (primary outcome) and from the statutory health insurance perspective. Patients in both groups were matched using a propensity score matching procedure based on socio-demographic variables as well as costs, number of hospital stays and sick leave days in the previous 12 months. Total cumulative costs over 18 months were compared between the groups with an analysis of covariance (adjusted for baseline costs) across diagnoses and for six specific diagnoses (depression, migraine, allergic rhinitis, asthma, atopic dermatitis, and headache).
Results

Data from 44,550 patients (67.3% females) were available for analysis. From the societal perspective, total costs after 18 months were higher in the homeopathy group (adj. mean: EUR 7,207.72 [95% CI 7,001.14–7,414.29]) than in the control group (EUR 5,857.56 [5,650.98–6,064.13]; p<0.0001) with the largest differences between groups for productivity loss (homeopathy EUR 3,698.00 [3,586.48–3,809.53] vs. control EUR 3,092.84 [2,981.31–3,204.37]) and outpatient care costs (homeopathy EUR 1,088.25 [1,073.90–1,102.59] vs. control EUR 867.87 [853.52–882.21]). Group differences decreased over time. For all diagnoses, costs were higher in the homeopathy group than in the control group, although this difference was not always statistically significant.
Conclusion
Compared with usual care, additional homeopathic treatment was associated with significantly higher costs. These analyses did not confirm previously observed cost savings resulting from the use of homeopathy in the health care system.
Ja bitte. Geht doch. Das Totschlagargument der (angeblichen) Kostendämpfung dürfte damit wohl endgültig vom Tisch sein. Zum Glück wurde diese argumentative Nebelkerze von (ehemaligen?) Homöopathie-Freunden enttarnt und nicht durch doofe Skeptiker und Pharmasklaven.
Wir wissen zwar immer noch nicht was uns dieser Blödfug jährlich kostet, aber wir haben endlich mal schwarz auf weiß dass er kostet und nicht etwa Einsparungen beschert.
Und das ist mMn eine gute Nachricht.
http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0134657

Die(irgendwie) lustige Meldung folgt mañana oder so. Dabei geht es um eine Veröffentlichung im Journal of Bioethical Inquiry, in der Hobbädden versuchen per Beweis durch Schwafele, aufzuzeigen, dass Homöopathie nicht nur sinnvoll sei sondern auch ethische Standards erfülle (Ethik? Denkt mal an das Treiben der HoG!)
Die dabei zur Schau gestellten Argumente sind zwar "künstlerisch hochwertig", gleichzeitig aber auch so absurd, dass man kaum glauben mag, dass Wissenschaftler so etwas (ohne an den Kopf gehaltene Waffe) verzapfen. Dieses Pamphlet hat das Zeug in die Geschichte einzugehen. Als kunterbunte Sammlung aller bekannten (und vermutlich auch bislang noch unbekannter) Fehlschlüsse, Denkfallen und rhetorischer Täuschungsmanöver.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

06.08.2015 um 19:36
@wuec

Soweit mir bekannt ist, hat Großbritannien bereits homöopathische Leistungen aus dem Leistungskatalog gestrichen. Ist dort auch besonders einfach, weil es dort nur die staatliche "National Health" gibt. Ansonsten ist man in GB Privatier.
Die USA und Australien wollen folgen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

06.08.2015 um 20:08
Hui. Nun überschlagen sich aber die Ereignisse.
Der DZVhÄ (nein, das ist kein Grafikfehler, das steht für Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte) hat sich nach längerem stoischem Schweigen nun doch herabgelassen, das Buch der Apostatin Natalie Grams zu kommentieren.
Beitrag von wuec, Seite 475
Beitrag von Vltor, Seite 479
Der Einfachkeit halber übernehme ich einfach Bernd Harders (gwup) Formulierung
Wie schon bei früheren DZVhÄ-Aktionen ist das Ganze eine amüsante Mischung aus hilflosem Aktionismus und unfreiwilliger Komik.
Das trifft es ganz gut.

Erwähnenswert ist das Ganze weil gleich im ersten Satz die Maske fallen gelassen wird.
DZVhÄ schreibt:
Es ist erstaunlich: Einer Ärztin, die jahrelang klassische Homöopathie in ihrer ärztlichen Praxis angewendet hat, fällt plötzlich auf, dass die Homöopathie heutigen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen widerspricht.
Um ehrlich zu sein ist das einer der Punkte der mich an Grams Argumentation störte. Die gute Frau ist ja keine Hufschmiedin. Die hat Medizin studiert. Und dann hat sie nach eigener Aussage xJahre (plus tatkräftige Unterstützung von Aust und Ernst) gebraucht um zu erkennen, dass das alles Mumpitz ist und gegen rudimentäre Grundlagen der Naturwissenschaft verstößt? Insbesondere Letzteres gibt mir schwer zu kauen.
Aber das nur nebenbei.
Es ist bemerkenswert, dass die Oberhomöopathen (endlich?) mal eingestehen, dass sie mit Nawi nix am Hut haben. Die anschließende Rechtfertigung
„Medizin ist keine Naturwissenschaft, sondern eine Erfahrungswissenschaft, die sich auch wissenschaftlicher Erkenntnisse aus anderen Fachgebieten bedient“, betonte Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe während seiner zwölf Jahre langen Tätigkeit als Präsident der Bundesärztekammer (BÄK)
macht es nicht besser, weil Erfahrung in keinem Universum Evidenz schlägt.
Den nächsten Satz hätte man sich besser sparen sollen:
Mit „Erfahrungswissenschaft“ ist jedoch mitnichten eine „anekdotische“ Beweisführung in der Medizin gemeint – sondern die empirische Wissenschaft, die durch Experimente, Beobachtungen oder Befragungen Erkenntnisse bereitstellt.
Na was denn nun? Ob die sich mal entscheiden können?
Erst steht die H nicht auf naturwissenschaftlichen Füßen.
Dann wird sie zur Erfahrungswissenschaft (was auch immer das sein soll) ernannt.
Um schlußendlich empirische Wissenschaft zu werden - was ja nichts anderes als Naturwissenschaft (mit entsprechendem Regelwerk) ist, nech?
Saubere Selbstzerlegung! Gratulation.

Der Rest ist eigentlich nur kognitiv suboptimiertes Rauschen. Man wedelt (einmal mehr) mit den Linde und Shang Studien (dazu haben wir uns hier schon genug ausgelassen). Aust kommentiert das wie folgt:
...Dann wird wie üblich auf die vorliegenden angeblich positiven Meta-Analysen hingewiesen – offenbar hat man aber noch nicht einmal die Zusammenfassungen dieser Arbeiten gelesen und verstanden...
Am Ende verweist man noch auf den eigenen Werbeauftritt Artikel "Fakten zur Homöopathie: Kosten, Praxis, Forschung" wo die gleichen unsinnigen Strohmänner abgefackelt werden. Es ist als hätte die Platte nen Sprung.
__

Insgesamt mutet das etwas hilflos, skurril und grotesk an.
Verständlich einerseits, denn gute Argumente pflügt man schließlich nicht vom Baum. Seltsam andererseits, weil diese offenkundige Hilflosigkeit trotz allem (recht gut) zu funktionieren scheint.
Das stimmt traurig, wenn man etwas länger drüber nachdenkt.

http://www.zeitschrift-homoeopathie.de/medizin-falsch-gedacht-rezension-ueber-natalie-grams-neu-gedachte-homoeopathie/
http://blog.gwup.net/2015/08/06/wenn-homoopathen-ein-homoopathie-kritisches-buch-rezensieren-wirds-lustig/


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

06.08.2015 um 20:34
@Bauli
Bauli schrieb:Soweit mir bekannt ist, hat Großbritannien bereits homöopathische Leistungen aus dem Leistungskatalog gestrichen.
Das ist leider nicht ganz korrekt. In UK brennt momentan diesbezüglich der Baum, aber gestrichen wurde mWn noch nichts. Anders als hierzulande fahren die Medien schwere Geschütze gegen die Homöopathie auf.
Blöderweise trägt die Arbeit der Kritiker in GB Früchte. Die Verschreibungen waren um 94% rückläufig. Das widerum macht es den Politikern einfacher nichts zu unternehmen, weil das "Problem" zum Problemchen degenerierte.
https://www.gwup.org/inhalte/79-aktuelles/nachrichten/1662-homoeopathie-und-kein-ende-in-grossbritannien

Aus Australien stammte Anfang des Jahres eine Tritt ins Gemächt der Homöopathen in Form einer vernichtenden Studie. Ob und inwiefern sich da politisch was tat, ist mir nicht bekannt. Von einem Verbot (Auschluß ect) habe ich allerdings noch nichts gelesen.

In den USA nimmt die FDA
http://news.sciencemag.org/health/2015/04/fda-takes-new-look-homeopathy
den Spuk unter die Lupe. Aber das muss nicht allzu viel heißen. Die FDA ist ständig irgendwas am Prüfen. Zudem haben die Staaten ein ganz anderes Versicherungssystem als wir. Eine Belastung für die Solidargemeinschaft gibt es da nicht wirklich. Die Versicherungen definieren ihre Leistungen selbst und lassen sich das entsprechend prämieren.


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