geeky schrieb:Die homöopathischen Forscher-Imitatoren haben sich schon alles mögliche aus den Fingern gesogen, was keiner näheren Prüfung standhielt.
Näheren Prüfung - welcher näheren Prüfung denn. Du meinst das Geschwafel hier im Forum, derer die nicht begreifen, worauf EbM hauptsächlich abzielt und die sich wie kläffende Köter in Hahnemanns Dogmen verbeissen oder zum x-ten Male die in der Tat in "unserer heutigen Physik" - die offenbar als "Weisheit letzter Schluss" begriffen wird - nicht sinnvoll erklärte Funktionalität als H."Gegen-Beweis" anführen
:DWie schon - aber sicher in gewissen Umfeld sinnlos - mehrfach erwähnt kann man sich die Meta-Studien jeweils gewünscht interpretieren. Nachzulesen bei GWUP oder Wisshom. Meine eigene Nachprüfung der "Ernstologie" bzgl. der Linde-Studie ergibt ein eher trauriges Bild wissenschaftlicher Ernsthaftigkeit.
cortano schrieb am 29.03.2018:"Ernstologie" scheint mir passend, nach dem schönen Beispiel, wie man aus 4 Datenpunkten einer Metaanalyse, eindeutig die lineare Kausalität zwischen der, durch den unbestechlichen jadad_score bestimmten Studienqualität und der Ergebnissignifikanz erkennt. Ein 5.Datenpunkt, der 10 weitere Studien repräsentiert und der in der Signifikanz der Studien unangenehm auffällt, kann weg, da er nicht diesem genial erkannten linearen Zusammenhang unterliegt. So erkennt man ernstologisch schwere Fehler in 10 Studien !
Aber gern kannst du dir auch den Dr.Aust nehmen, dem ich allerdings zugestehe, dass er zumindest einen annehmbaren diskursiven Umgangston hat und sich etwas näher mit der Materie auseinandersetzt, als die "psiram-groupies" hier, wobei dann aber auch seine "ernstlogischen" Defizite sichtbar werden:
http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?p=724Aust hat keine Ahnung über die Messeinrichtung sowohl was Auflösung/Methode noch was Messzeitbedarf betrifft, wie man gut aus den Kommentaren von "Spritkopf" erkennen kann, das hindert ihn aber keinesfalls daran sich schon vorab in wilden Spekulationen zu ergehen und daraus "ernstologische" Schlüsse zu ziehen. Hier ist er wenigstens teilweise lernbereit, was seine irrealen Annahmen über die Auswertdauer einer Probe betrifft.
Richtig rührend finde ich Aust da:
http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?p=2362Frau Dr. Schlingensiepen bedankt sich bei mir für meine Beiträge. Sie meint das offenbar tatsächlich ernst, das Publikum applaudiert. Ich bedanke mich dafür, dass ich fair behandelt worden bin – was mich in der Tat ziemlich verwundert hat.
Ob es tatsächlich etwas bringt, vor Homöopathen meine skeptische Sichtweise in einem Vortrag darzulegen, weiß ich nicht. Ob es wirklich dazu kommen wird, auch nicht. Aber wenn es auch nur hilft, die Sichtweise auf die bösen Skeptiker zu entemotionalisieren, wäre das auch schon etwas.
Vielleicht sollte sich Herr Aust da mehr um die eigenen "Groupies von der psiram-Uni" kümmern
:D