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Männergesundheit

351 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gesundheit, Prävention, Stressbewältigung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Männergesundheit

14.12.2025 um 10:07
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb am 28.02.2018:Was haben Männerfreundschaften mit der Gesundheit von Männern zu tun und wie müssen diese aussehen, damit sie gesundheitsförderlich sind? Aber auch, was haben Familie, Mannsein/Männlichsein, Vatersein und männliche Sexualität mit Männergesundheit zu tun?
Ich denke generell, dass gute Beziehungen zu anderen Personen einer guten psychischen Konstitution dienlich sind, wobei es da m.M.n. mehr auf Qualität als auf Quantität ankommt.
Es heißt ja oft, dass Frauen sich tendentiell eher soziale Netzwerke aufbauen, während Männer oft eher als "Einzelkämpfer" unterwegs sind und Dinge mit sich selbst ausmachen.
Das ist sicher nicht immer einfach.
Manchmal setzen diese Menschen Rauschmittel als "Helfer" ein, was natürlich die Problematik nicht wirklich verbessert.
Oft hat man als jüngeres Kind und auch in der Jugend recht viele Spielkameraden, aber das wird später meist weniger und geht oft auch auseinander.
Mein erster Mann hatte z.B. einen besten Freund in der Schulzeit und auch noch als junger Erwachsener. Das ging dann aber auch auseinander und über Jahre gab es gar keinen Kontakt mehr, da jeder ein eigenes Leben lebte.
Auch mein jetziger Mann hat eigentlich keinen sehr engen Freund, mit dem er viel zusammen ist und sich austauscht.
Man lebt als Erwachsener ja dann eher in einer Partnerschaft und oft auch Familie.
Bei mir ist das aber eigentlich auch nicht anders. Man ist ja kein kichernder Teenie mehr...
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb am 19.11.2025:Jungen- und Männergesundheit umfasst u.a. auch die psychische Gesundheit.
Laut Daten des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden beendeten im vergangenen Jahr mehr als 10.000 Menschen in Deutschland ihr Leben durch einen Suizid. Männer machten dabei mit Abstand den größten Anteil aus (71,5 Prozent). In Frankfurt liegt er nach Angaben der Stadt sogar bei bis zu 80 Prozent.
Quelle: https://www.zeit.de/news/2025-11/03/wie-maenner-ihre-psychische-gesundheit-verbessern-koennen


Interessanterweise gibt es unter den Frauen sehr viel mehr Suizidversuche als bei Männern, d.h. dass sie das zwar wohl auch probieren, wie ernsthaft weiß man nicht, aber es letztlich bei einem Versuch bleibt.
In Deutschland bringen sich in allen Altersklassen dreimal so viele Männer um, wie Frauen. Ein globaler Trend. Bei britischen Frauen liegt die Quote bei einem Drittel der Männer. In den USA sind es dreieinhalb Mal so viele Männer, in Russland und Argentinien sogar vier Mal. Dieses Verhältnis ist nicht neu. "Wir sehen diese Diskrepanz, solange die Aufzeichnungen zurückreichen", sagte die Psychologin Jill Harkavy-Friedman, Vizepräsidentin für Forschung der American Foundation for Suicide Prevention, der BBC. Paradoxerweise neigen Frauen jedoch häufiger zu einem Suizidversuch. In den USA sind es 20 Prozent mehr. Doch führen die männlichen Suizidversuche weit eher zu einem Ziel.
Quelle:
Suizid – warum töten sich so viel mehr Männer als Frauen? | STERN.de https://share.google/dy9Mu7veXheWR3Bod
Auch beim Thema Straßenverkehr lassen sich Unterschiede feststellen. Viele Männer pflegen einen rasanteren und "aggressiveren" Fahrstil, auch im Rennsport oder beim Thema Autotuning/-Posing sind Männer überrepräsentiert. Dies spiegelt sich in den erhobenen Unfallzahlen wider:
Wer verursacht mehr Unfälle: Männer oder Frauen?
Eine Analyse des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass Männer häufiger an Verkehrsunfällen beteiligt sind als Frauen. Im Jahr 2023 waren 72 Prozent der verunglückten Pkw-Insassen männlich.
Männer neigen häufiger zu riskantem Fahrverhalten, wie das Statistische Bundesamt betont. Aggressives Überholen, höhere Geschwindigkeiten und eine höhere Risikobereitschaft seien typische Verhaltensweisen, die oft zu Unfällen führen. Frauen hingegen würden im Durchschnitt defensiver fahren und sich seltener auf riskante Manöver einlassen.
Ein weiterer entscheidender Faktor für die Unterschiede in den Unfallzahlen ist der Einfluss von Alkohol und Drogen. Männer stehen häufiger unter dem Einfluss dieser Substanzen als Frauen, was das Unfallrisiko erheblich erhöht. Im Jahr 2023 waren 87 Prozent der bei Alkoholunfällen verunglückten Personen männlich.
Ein Blick auf die Verteilung der Unfallzahlen nach Altersgruppen zeigt, dass jüngere Menschen, insbesondere Männer, überproportional häufig betroffen sind. In der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen waren Männer im Jahr 2023 besonders häufig an Unfällen beteiligt.

Die Ursachen hierfür sind vielfältig: mangelnde Fahrpraxis, überschätztes Können und eine höhere Bereitschaft, Risiken einzugehen. Mit zunehmendem Alter nimmt die Unfallbeteiligung bei beiden Geschlechtern ab, steigt jedoch bei Senioren ab 65 Jahren wieder leicht an. Ältere Fahrer sind seltener für schwere Unfälle verantwortlich, doch körperliche Einschränkungen können ihre Reaktionszeit beeinträchtigen.

Unfallfolgen: Schweregrade und Unterschiede
Männer neigen nicht nur dazu, häufiger Unfälle zu verursachen, sondern auch schwerwiegendere. Die höhere Geschwindigkeit, mit der Männer tendenziell fahren, erhöht das Risiko schwerer oder tödlicher Verletzungen. Im Jahr 2023 starben in Deutschland 2.830 Menschen bei Verkehrsunfällen, so das Statistische Bundesamt in einer Pressemitteilung vom 27. Februar 2024.
Quelle:
Straßenverkehrsunfälle: Sind Männer oder Frauen die besseren Autofahrer? | finanzen.net https://share.google/uqCf3UYUDBOFZqdo7
Um diese Zahlen zu senken können nur geeignete Präventionsprogramme helfen, Gesetze und entsprechende Kontrollen und natürlich auch Informationen.
Auch bei der psychischen Gesundheit sind Informationen über mögliche vorhandene Hilfsangebote wichtig.
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb am 19.11.2025:Wie kann man die älteren Generationen der Männer sensibilisieren, auf ihre Gesundheit (körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden sowie Prävention, Früherkennung und Behandlung, Kompetenzentwicklung, Selbsthilfe, usw.)?
Auch hier hilft m.M.n. nur Aufklärung und Information. Natürlich muss der Betreffende auch offen dafür sein, denn letztendlich stellt er die Weichen.
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb am 07.12.2024:gerade das Gesundheitsverhalten von Männern ist dazu auch ein wesentlicher Faktor, da es ja wesentlich mehr Männer mit Diabetes gibt als Frauen. Das Gesundheitsverhalten aller, aber eben vor allem auch von Männern, in Hinsicht auf Vermeidung und Behandlung von Diabetes zu verbessern, ist daher ein wichtiges Thema.
Ich hatte ja schon man erwähnt, dass mein Mann Diabetes Typ 2 entwickelt hatte. Man sagt manchmal auch "Altersdiabetes" dazu.
Schade eigentlich, dass es so weit kommen musste.
Er hat jedenfalls über Monate durch Veränderungen im Lebenswandel ich glaube so um die 28 Kilo abgenommen.
Er hat mit der Ernährung aufgepasst und hat mehr Bewegung in sein Leben eingebaut. Zudem hat er sich wieder in einem Fitnessstudio angemeldet (ich selbst hatte mich dort einen Monat zuvor angemeldet und hatte es ihm empfohlen).
Ganz wichtig war auch, dass er das Rauchen eingestellt hat. Das ist jetzt 2,5 Jahre her und war mit Sicherheit eine der besten Entscheidungen überhaupt, denn Rauchen ist ja enorm ungesund (das muss hier sicher nicht nochmal extra belegt werden).
Vor allem die gute Gewichtsabnahme hat dazu geführt, dass sich die Werte hinsichtlich des Diabetes sehr verbessert haben und ein Medikament dadurch weggelassen werden konnte. Es wird regelmäßig gecheckt und der Hausarzt war immer sehr zufrieden.

Ich bin auch bei diesem Thema (und natürlich anderen Gesundheitsthemen) der Meinung, dass es gut ist, sich -richtig- zu informieren. Hierbei kann schon der Hausarzt die erste Stelle sein (in der Praxis gab es für Betroffene eine Diabetikerschulung).
Es gibt auch manchmal interessante und kostenlose Vorträge, z.B. in Krankenhäusern und manchmal auch Aktionstage mit telefonischer Beratung.
Ich bin z.B. in einem E-Mail-Verteiler und werde dadurch über solche Veranstaltungen und Vorträge informiert.


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Männergesundheit

16.12.2025 um 14:01
Heute morgen musste ich im Wartezimmer beim Arzt warten. Ich lese da immer ganz gerne den Focus, da dieser oft über interessante medizinische Themen berichtet.

Der eine Artikel war über Ernährungsstörungen bei Männern. Ich kann berichten, was mir davon noch erinnerlich ist:

Oft beginnen Ernährungsstörungen bereits im Alter von 12 - 13 Jahren. Sport, Ernährung und Körperoptimierung können zwanghafte Züge annehmen. Die so genannte Muskeldysmorphie (krankhaftes Streben nach Muskelmasse) betrifft überwiegend Männer. Ihr Alltag dreht sich um Körperkontrolle, Training und Proteinzufuhr. Eine einseitige und sehr eiweißhaltige Ernährung und natürlich Überdosierung von Anabolika können schaden.
Der "Fitness-Lifestyle" wird oft verharmlost, ist aber u.U. eine ernst zu nehmende psychische Störung.
Ess-Störungen bei Männern werden seltener erkannt als bei Frauen, weil viele Diagnoseinstrumente auf Frauen zugeschnitten sind.
Als stark gefährdender Faktor zu falschem Essverhalten wurde genannt, dass betroffene Männer es nie gelernt haben, Gefühle und Emotionen auszudrücken.
Die Ess-Störung ist für sie daher ein Ventil, um mit der inneren Anspannung umzugehen, sei es mit Verweigern von Nahrung oder Binge-Eating oder auch Bulimie.


Ich habe hier zu Hause mal gegoogelt und folgenden Artikel gefunden:
Grundsätzlich können bei Jungen und Männern alle Arten von Essstörungen auftreten. Wie weibliche Patientinnen entwickeln sie am häufigsten eine Binge-Eating-Störung, gefolgt von der Bulimie und schließlich der Magersucht.

Die Krankheitszeichen sind dann ähnlich wie bei Mädchen und Frauen. Das typische Merkmal ist problematisches Essverhalten. Betroffene schränken die Nahrungsaufnahme drastisch ein oder erleben immer wieder unkontrollierbare Essanfälle. Unabhängig vom Geschlecht kreisen die Gedanken Erkrankter ständig um ihre Ernährung, ihr Gewicht und ihre Figur.

Bisher vorliegende Daten sprechen zwar dafür, dass Essstörungen bei Jungen und Männer insgesamt seltener vorkommen als bei Mädchen und Frauen. Allerdings könnte die Zahl Betroffener höher sein als angenommen. Denn bei männlichen Patienten wird eine Essstörung häufig nicht oder erst spät erkannt – aus verschiedenen Gründen:

In ihrer Rolle als „starkes Geschlecht“ glauben Jungen und Männer oft, keine Schwäche zeigen zu dürfen. Sie haben dadurch größere Schwierigkeiten als Mädchen und Frauen, sich selbst oder anderen gegenüber Probleme zuzugeben.
Viele Patienten verleugnen ihre Erkrankung auch aus Scham oder aus Angst vor einer Stigmatisierung. Dazu trägt das häufige Vorurteil bei, von Essstörungen seien lediglich Mädchen, Frauen und allenfalls schwule Männer betroffen.
Mädchen und Frauen mit Essstörungen eifern meist einem Schlankheitsideal nach. Dagegen streben betroffene Jungen und Männer eher einen muskulösen Körperbau an. Sie sind daher oft normalgewichtig und fallen seltener durch extreme Magerkeit auf.
Zudem neigen medizinische Fachkräfte laut Studien dazu, bei männlichen Patienten mit auffälligem Gewicht eher nach körperlichen Ursachen zu suchen. Oft wird eine Essstörung gar nicht in Betracht gezogen und dadurch öfter übersehen als bei Mädchen und Frauen.
All diese Faktoren führen dazu, dass Jungen und Männer in vielen Fällen nicht die Hilfe suchen oder bekommen, die sie zur Überwindung der Essstörung dringend benötigen.
Anders als bei der Magersucht zielt das extreme Trainings- und Ernährungsverhalten bei der Muskelsucht weniger auf einen Gewichtsverlust ab. Viele Betroffene sind ungewöhnlich gut gebaut. Oft erhalten sie für ihren durchtrainierten Körper und ihre Disziplin Anerkennung. Ihre Fixierung auf das Aussehen sowie auf strenge Sport- und Essensregeln stößt aber nicht selten auch auf Unverständnis oder Ablehnung im sozialen Umfeld.

Die Muskelsucht ist keine Essstörung im engeren Sinne. Vielmehr zählt sie laut gängigen Diagnosekatalogen (DSM, ICD) zu den somatoformen (körperbezogenen) Störungen. Allerdings kann aus dieser Sonderform der Sportsucht eine Essstörung entstehen, insbesondere eine Magersucht.
Quelle:
Essstörungen bei Jungen und Männern: BIÖG Essstörungen https://share.google/vkpEGBQd09nFiKxZr
Ich kann daraus vor allem das Fazit ziehen, dass man Jungen ihre ehrlichen Gefühle zeigen lassen soll.
Früher wurde so etwas oft nicht gemacht.
Mein erster Mann hat mir mal erzählt, dass er von seinem Vater geschlagen wurde, als er mal geweint hat. Der Vater sagte, dass ein Junge nicht weinen dürfe.
Ich fand es echt schlimm, als er mir das erzählt hat.


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Männergesundheit

16.12.2025 um 14:07
Zitat von nairobinairobi schrieb:Mein erster Mann hat mir mal erzählt, dass er von seinem Vater geschlagen wurde, als er mal geweint hat. Der Vater sagte, dass ein Junge nicht weinen dürfe.
Ich bin zwar nicht geschlagen worden, aber meine Eltern hatten auch nach Kräften versucht, mich zu einem "richtigen Mann" zu formen, ohne sich daran zu orientieren, was mich interessiert hätte oder welche Neigungen, Interessen und Verhaltensweisen ich gezeigt hatte. Ich erinnere mich, dass ich häufig ermahnt wurde, männlicher und energischer zu sein, nicht so "weichlich". Außerdem hat man mich hartnäckig in verschiedene Sportvereine und -gruppen geschickt, obwohl ich damit als Kind überhaupt nichts anfangen konnte.

Ich kann mir schon vorstellen, dass man da "pathologische" Gewohnheiten entwickelt, die sich später gesundheitlich negativ auswirken können.


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Männergesundheit

16.12.2025 um 14:13
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ich erinnere mich, dass ich häufig ermahnt wurde, männlicher und energischer zu sein, nicht so "weichlich". Außerdem hat man mich hartnäckig in verschiedene Sportvereine und -gruppen geschickt, obwohl ich damit als Kind überhaupt nichts anfangen konnte.
Sicher haben die Eltern es gut gemeint?
Ja, der Vater meines Ex war sehr sportbegeistert, u.a. war er ein sehr guter Boxer. Und so musste der Sohn ebenfalls Boxtraining machen.
Auch wurde er mit viel Fleisch "gefüttert", was ich schon als recht einseitig ansehe.
Sicher ist es nicht verkehrt, wenn Kinder Sport machen. Heute vielleicht noch mehr als früher, da es mittlerweile viele "Stubenhocker" gibt,die sich vornehmlich mit elektronischen Geräten/Zocken usw. beschäftigen, kaum noch rausgehen und bewegungsarm sind.

Ich habe meinen Kindern verschiedenes ermöglicht, sie durften einiges ausprobieren, z.B. Ballett, Fußball, Volleyball, Judo.
Das war aber kein "Muss", es sollte vor allem Spaß machen.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ich kann mir schon vorstellen, dass man da "pathologische" Gewohnheiten entwickelt, die sich später gesundheitlich negativ auswirken können.
Absolut! Gerade ständig seine ehrlichen Gefühle verbergen zu müssen, kann nicht gesund sein.


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16.12.2025 um 14:25
Zitat von nairobinairobi schrieb:Das war aber kein "Muss", es sollte vor allem Spaß machen.
Mir haben Mannschaftssportarten nie Spaß gemacht, und ich habe mich da immer fehl am Platz gefühlt. Zumal es da meistens auch ein Konkurrenzverhalten gab, mit dem ich nichts anfangen konnte. Meinen Eltern kam es wohl drauf an, dass ich ein "richtiger Mann" werden sollte, mit Charaktereigenschaften wie Durchsetzungsvermögen, Raubeinigkeit etc. Leider war ich eher gegenteilig gestrickt: schüchtern, ruhig, musisch interessiert.

Wenn, dann wären für mich eher Individualsportarten wie Wandern, Radfahren etc. geeignet gewesen.


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16.12.2025 um 18:25
Zitat von martenotmartenot schrieb:Meinen Eltern kam es wohl drauf an, dass ich ein "richtiger Mann" werden sollte, mit Charaktereigenschaften wie Durchsetzungsvermögen, Raubeinigkeit etc.
Die Eltern wollten das wahrscheinlich fördern, könnte ich mir vorstellen.
Auch konnte man Kindern früher ja nicht so viel bieten wie heute. Pfadfinder, Sportvereine u.ä., das waren kostengünstige Möglichkeiten und die Kinder wusste man dort gut untergebracht.


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17.12.2025 um 08:34
Zitat von nairobinairobi schrieb:Auch konnte man Kindern früher ja nicht so viel bieten wie heute.
Es hätte auch Musikgruppen gegeben (z.B. Chöre), oder andere mehr kreative Aktivitäten, aber meine Eltern waren anscheinend der Meinung, dass ich als Junge eben zwangsläufig jungenhafte Aktivitäten machen sollte. Und wenn ich nicht raubeinig genug war, wurde mir das vorgeworfen.


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17.12.2025 um 08:44
Zitat von martenotmartenot schrieb:Es hätte auch Musikgruppen gegeben (z.B. Chöre), oder andere mehr kreative Aktivitäten, aber meine Eltern waren anscheinend der Meinung, dass ich als Junge eben zwangsläufig jungenhafte Aktivitäten machen sollte. Und wenn ich nicht raubeinig genug war, wurde mir das vorgeworfen.
Stereotypen halt. So wie Mädchen bescheiden, lieb und brav sein sollen. Angepasst. Da hab ich meinen Eltern den Zahn schon früh gezogen, dass es damit noch was wird. :D Stört sie heute noch wie damals.


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17.12.2025 um 09:27
Zitat von soomasooma schrieb:Stereotypen halt.
Ich denke, solche Stereotypen tragen auch dazu bei, dass sich Männer weniger um ihre Gesundheit kümmern, weil Männer häufiger denken, dass man nicht zum Arzt gehen muss, weil man sowieso robust ist und Krankheiten eben aushalten muss.


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17.12.2025 um 09:31
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ich denke, solche Stereotypen tragen auch dazu bei, dass sich Männer weniger um ihre Gesundheit kümmern, weil Männer häufiger denken, dass man nicht zum Arzt gehen muss, weil man sowieso robust ist und Krankheiten eben aushalten muss.
Absolut! (Männergrippe mal ausgenommen :troll: )


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22.12.2025 um 11:30
Zitat von martenotmartenot schrieb am 17.12.2025:Ich denke, solche Stereotypen tragen auch dazu bei, dass sich Männer weniger um ihre Gesundheit kümmern, weil Männer häufiger denken, dass man nicht zum Arzt gehen muss, weil man sowieso robust ist und Krankheiten eben aushalten muss.
Dabei könnte man daraus ja auch den umgekehrten Schluss ziehen, dass Männer sich erst Recht um ihre Gesundheit kümmern sollten, damit sie diesen Status des kräftigen, robusten und fitten Kerls aufrecht erhalten können. Denn wenn sie Wohlstandswehwehchen oder -erkrankungen oder gar chronische Erkrankungen bekommen, ist das Image ja weg.

Gesundheitsförderliche Ernährung, Sport und Fitness, Wellness und Entspannung oder Vorsorgeuntersuchungen und frühzeitige Behandlung wären da ja förderlich für das Image des Machermanns und den Status möglichst lange zu behalten. Irgendwie ist es aber genau andersherum.
Männer nutzen die angebotenen Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen seltener als Frauen. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Einige schieben die Termine immer wieder vor sich her, andere nehmen ihre Gesundheit nicht ganz so wichtig, und wieder andere haben Hemmungen, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Hinzu kommt, dass Früherkennung bei Männern erst deutlich später an Bedeutung gewinnt als bei Frauen, nämlich in den sogenannten „besten Jahren“. Eine Untersuchung der Prostata (Vorsteherdrüse) zur Früherkennung von Prostatakrebs (Prostatakarzinom) können Männer beispielsweise ab dem Alter von 45 Jahren einmal jährlich in Anspruch nehmen.

Auch bei Schmerzen und Verletzungen beißen viele Männer noch eher die Zähne zusammen, als zum Arzt oder zur Ärztin zu gehen. Und wenn gar nichts weh tut, sehen viele erst recht keinen Sinn darin, sich eine Praxis von innen anzusehen. Auf lange Sicht gesehen ist das der falsche Weg. Denn viele Erkrankungen zeigen am Anfang gar keine Symptome. Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen können daher unter Umständen Leben retten. Unabhängig davon gilt: Wenn Beschwerden auftreten, sollte ein Arzt oder eine Ärztin aufgesucht werden.
Quelle: https://www.maennergesundheitsportal.de/themen/frueherkennung/


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