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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

5.768 Beiträge, Schlüsselwörter: Sterben, Jenseits, Leben Nach Dem Tod, Nahtod, Nahtoderfahrungen
habiba
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

17.07.2013 um 17:02
@emanon
Also ich sehe, du suchst, weil du im Innersten spuerst, dass es nicht zuende ist, nur weil die Materie kaputt geht. Die Wahrheit liegt in deinem Wesen. Man kann als spirituelle Lebensform gar nicht anders, als in diese Richtung suchen, selbst, wenn man denkt, nur aus "Koerper" zu bestehen.

Allerdings wirst du innerhalb eines Meinungsaustausches immer nur im Kreise rennen und nie irgendwelche Beweise fuer deine materiell-unabhaengige Existenz finden. Genau so, wie das Strichmaennchen auf dem Papier unmoeglich die 3. Dimension erfassen kann.

Die Erkenntnis liegt in einem drinn. Wenn man sich selber meditativ ganz tief befragt: Wer bin ich, von wo komm ich und was tu ich hier..


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Keysibuna
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

17.07.2013 um 18:48
Uns sich alles möglich Vorstellen bzw. aus alten Vorstellungen sich neue zusammen fantasieren und sich einbilden iwelche Antworten gefunden zu haben :}

Und sobald man diese Vorstellungen hinterfragt dann versuchen mit merkwürdigen Fragen, warum man seine Zeit damit verschwendet wenn man so oder so an sowas nicht glaubt, sich rauszureden ^.^


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habiba
ehemaliges Mitglied

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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

17.07.2013 um 18:56
@Keysibuna
Ich habe keine neuen Vorstellungen und sondern vertrete immer die gleichen (alten). Aber du darfst das natuerlich sehen, wie du willst.
Aus was ich mich rausreden soll, versteh ich auch nicht und meine Frage ist nicht merkwuerdig, sondern logisch und konkret.


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Keysibuna
ehemaliges Mitglied

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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

17.07.2013 um 19:00
@habiba
Aus alten Überlieferungen/Vorstellungen machst du was neues für dich.

Das ist eine sehr merkwürdige Frage in einem Diskussionsforum, meinst du nicht?

Man ist hier um verschiedene Ansichten kennen zulernen und die Widersprüche darin auszudiskutieren, schade das man dir das auch noch erklären muss und doch fragst du das so bald du keine Argumente hast.

So von meine Seite war das genug OT hier, du musst ohne mich weiter machen müssen :}


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habiba
ehemaliges Mitglied

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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

17.07.2013 um 19:04
Keysibuna schrieb:So von meine Seite war das genug OT hier, du musst ohne mich weiter machen müssen :}
Aber gerne ;)


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boe
ehemaliges Mitglied

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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

18.07.2013 um 02:08
Haha, soviel zum Thema der "wissenschaftlichen" Sicht ^^

Hab den Eindruck das der Thread fast von Anfang an, von eben nicht wissenschaftlichen Theorien a la "hätte/wenn/aber" als Möglichkeitsformen geflutet wurde. Genauso mit angeblich wissenschaftlich klingenden Theorien...Hauptsache man schreibt nen toll klingenden Text ^^

Immerhin is in grenzwissenschaften... Ja "wissenschaft" drinne ;-)

Und man "spürt" und ist der Meinung das nach dem tot mehr kommen "muss"
Sodass die wildesten Behauptungen aufgestellt werden.

Nur... wäre an diesen Behauptungen auch nur n Funke dran, wäre es doch allg. Wissen und überall anerkannt und verbreitet ^^ oder nicht? ^^
Andere Gedankenspiele sind ja ok, und durchaus interessant... Nur wie der Bereich, und die Überschrift schon sagt, isses hier wohl etwas daneben gegangen.

Naja sei's drum, und schade drum ^^


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

18.07.2013 um 07:19
emanon schrieb:Scheint sich um ein Sammeln von Anekdoten zu handeln.
Scheint, als würdest du sämtliche Forschung auf dem Gebiet der Nahtoderfahrungen auf das bloße Sammeln von Anekdoten reduzieren wollen, um anschließend die Aussagekraft jener 'anekdotischen Evidenz' nach allen Regeln der Kunst anzweifeln zu können.

Ich bin ehrlich gesagt nicht ganz sicher, worauf du hinaus willst. NTEs sind sicherlich mindestens genauso real, wie es Träume sind, d.h. die Erlebnisse sind es. Die Frage ist halt, ob die Erlebnisinhalte selbst real sind oder, wie im Falle von Träumen, bloße Imaginationen. Dazu aber ist es notwendig, dass man die Erlebnisinhalte von Menschen mit NTEs erst einmal katalogisiert und auswertet, um letztendlich zu verstehen, was genau diese Menschen dort erleben und inwieweit es hier Übereinstimmungen gibt usf. Insofern sehe ich hier wenig Anlass zur Kritik.

Interessant wird es bspw. auch, wenn Menschen über sog. OBEs/AKEs berichten, wo sich schlussendlich ja auch objektiv überprüfen lassen müsste, ob es sich hier um lediglich imaginierte oder tatsächlich reale Wahrnehmungen handelt. Eine Frage, der ja die AWARE-Studie u.a. nachgehen möchte, indem man bspw. irgendwelche Bildchen in die OP-Sääle hängt, welche nur von oben sichtbar sind. Wobei man hier allerdings nicht vergessen darf, dass Menschen ihre Aufmerksamkeit wohl vornehmlich auf ihren Körper, und was mit ihm geschieht, richten dürften, weshalb sie gegenüber trivialen Details aus der Umgebung in der Regel 'blind' sein dürften (siehe etwa auch das Phänomen der Veränderungsblindheit). Insofern bin ich da etwas skeptisch, inwieweit man auf diese Weise positive Ergebnisse erhalten wird.
emanon schrieb:aus deinem Link
Nö, da hast du dich offenbar schon durch ein paar Links bis zur Horizon Research Foundation weitergelickt gehabt, aber macht ja nix.
emanon schrieb:Die Macher scheinen selbst davon auszugehen, dass es wohl kaum der grosse Wurf werden wird.
Äh, ja, natürlich. Etwas anderes zu behaupten, wäre wohl auch ziemlich vermessen. Und Selbiges gilt wohl selbst für die empirische Hirnforschung, wo man uns mit zahlreichen vermeintlichen Sensationsmeldungen immer wieder weismachen möchte, man könne Gedanken lesen... Auch hier steht "der große Wurf" bis dato aus.

@Yoshi
Yoshi schrieb:Ich selbst halte Nahtod-Erfahrungen für real.
Sicher. Träume sind ja bspw. ebenfalls real, Traumwelten wiederum allerdings nicht...
Yoshi schrieb:Es ist nicht so, dass ich nicht selbst die Dinge hinterfragt hätte, aber es gibt einfach zuviele Fälle, die sich stark ähneln, und das schon seit tausenden von Jahren.
Was auch daran liegen kann, dass Menschen nun einmal ähnliche Gehirne besitzen, ähnliche Weltanschauungen haben und auf ähnliche Art und Weise sterben. Darüberhinaus gibt es bei Nahtoderlebnissen auch durchaus so einige Unterschiede:

In den von Osis und Haraldson untersuchten Totenbettvisionen aus Indien und Amerika kommen solche Wesen in etwa 78 % der Fälle vor; bei den Amerikanern überwiegend verstorbene Verwandte, in Indien eher religiöse Figuren. Auch Lebende können in Nahtoderfahrungen auftauchen.

[...]

In Nahtoderfahrungen von vor Beginn der Neuzeit oder aus Ländern der Dritten Welt wie Indien wird der Lebensfilm meist durch eine Bewährungsprobe, eine Gerichtsszenerie oder ein Lebensbuch ersetzt.

Wikipedia: Nahtod-Erfahrung#Erlebnisinhalte
Yoshi schrieb:Sicherlich mag die Erklärung plausibel klingen, dass der Tunnel und das Licht durch Sauerstoffmangel zustande kommen (was ich persönlich für Quatsch halte, da diese Erfahrungen viel tiefer gehen).
Sehe ich ähnlich. Sauerstoffmangel mag vllt. ein Auslöser sein, ist aber keine Erklärung.
Yoshi schrieb:Jeder kann sich sein eigenes Bild davon machen.
Nein, genau das ja eben nicht! Um mir ein eigenes Bild machen zu können, müsste ich selbst eine NTE haben, was bis dato noch nicht der Fall war. Dass sich jeder ein eigenes Bild machen könnte, wäre wohl auch das, was man als einen objektiven Beleg bezeichnen könnte, so wie sich ja jeder davon überzeugen kann, dass der Mond existiert, wenn er nur einfach mal gen Himmel schaut.
Yoshi schrieb:...und m.E. wird es höchste Zeit für eine neue Sicht der Welt...
Mit Blick auf das Leib-Seele-Problem... auf jeden Fall.

Einen ähnlichen Standpunkt vertrat ja auch selbst T. Metzinger in einer seiner älteren Publikationen:

"Das Problem des Bewußtseins bildet heute - vielleicht zusammen mit der Frage nach der Entstehung unseres Universums - die äußerste Grenze des menschlichen Strebens nach Erkenntnis. Es erscheint deshalb vielen als das letzte große Rätsel überhaupt und als die größte theoretische Herausforderung der Gegenwart. Zumindest kann man sagen, daß eine Lösung dieses Rätsels durch die empirische Forschung einer wissenschaftlichen Revolution erster Ordnung gleichkäme. Viel wahrscheinlicher ist jedoch etwas ganz anderes: Die Herausforderung besteht in diesem Fall gerade darin, daß es sich hier um einen völlig neuen Typ von theoretischer Umwälzung handelt. Das zeigt sich bereits daran, daß bei näherem Hinsehen überhaupt nicht klar ist, worin das Rätsel des Bewußtseins überhaupt besteht und was wir als eine überzeugende Lösung dieses Rätsels akzeptieren würden. Zweitens geht es hier in einem sehr starken Sinne um uns selbst: Es ist immer auch unser eigenes Bewußtsein, das wir verstehen wollen. Das Problem des Bewußtseins ist darum auch ein Problem der Selbsterkenntnis. Es berührt uns alle und nicht nur die Philosophie oder die Einzelwissenschaften. Es ist drittens aus diesem Grund auch anzunehmen, daß eine solche Revolution - wenn sie denn stattfände - größere gesellschaftliche und kulturelle Auswirkungen haben würde als jede andere theoretische Umwälzung vor ihr. Das könnte sowohl die Konsequenzen eines radikal veränderten Bildes von uns selbst als auch die technologische Umsetzung neuer empirischer Erkenntnisse, zum Beispiel aus den Neurowissenschaften oder der Künstliche-Intelligenz-Forschung betreffen. Diese drei Gründe haben in letzter Zeit zu einer zunehmenden Unruhe in den beteiligten Wissenschaften geführt, aber auch zu einem stetig steigenden Interesse der allgemeinen Öffentlichkeit an Fragen, die mit dem Zusammenhang zwischen Gehirn und Bewußtsein zu tun haben."
http://www.philosophie.uni-mainz.de/metzinger/publikationen/1995e.html
Spiritualität ist sowieso etwas völlig anderes als Religion.
Puuh... na hoffentlich meinst du nicht Spiritualität im Sinne T. Metzingers... :)

@honkwatch
honkwatch schrieb:Scheinbar vertrittst auch du (wie ein anderer hiesiger User) die Meinung, dass subjektive Erfahrungen und Meinung irgend eine Aussagekraft hinsichtlich dessen was wir so Realität und Erkenntnis nennen haben.
Was genau ist denn 'Realität'...? Die Gesamtheit der Dinge, welche (objektiv) existieren? Sind bspw. Farben real...? Falls ja, auf welche Art und Weise genau misst und beschreibt dann der Physiker 'Farben'...?
honkwatch schrieb:So? Religion beschäftigt sich also nicht mit sich nicht mit dem Individuum, indem sie das Verhältnis der Individuen zu Gott thematisiert? Religionen beschäftigen sich also nicht mit Ich/Gott, Glaubensgemeinschaften/Gott, Verhaltensweisen/Gott....
Das ist neu.
Die Identität von Religion und Theismus ist ebenfalls neu...

Ich halte es hier eher mit Schopenhauer:

"Beim Menschen fand sich, mit der Vernunft, nothwendig die erschreckende Gewißheit des Todes ein. Wie aber durchgängig in der Natur jedem Uebel ein Heilmittel, oder wenigstens ein Ersatz beigegeben ist; so verhilft die selbe Reflexion, welche die Erkenntniß des Todes herbeiführte, auch zu metaphysischen Ansichten, die darüber trösten, und deren das Thier weder bedürftig noch fähig ist. Hauptsächlich auf diesen Zweck sind alle Religionen und philosophischen Systeme gerichtet, sind also zunächst das von der reflektirenden Vernunft aus eigenen Mitteln hervorgebrachte Gegengift der Gewißheit des Todes. Der Grad jedoch, in welchem sie diesen Zweck erreichen, ist sehr verschieden, und allerdings wird eine Religion oder Philosophie viel mehr, als die andere, den Menschen befähigen, ruhigen Blickes dem Tod ins Angesicht zu sehn." (Schopenhauer - Die Welt als Wille u. Vorstellung)

@boe
boe schrieb:Nur... wäre an diesen Behauptungen auch nur n Funke dran, wäre es doch allg. Wissen und überall anerkannt und verbreitet ^^ oder nicht? ^^
Bullshit. Das liegt an deiner völlig absurden Annahme, dass wir ausgerechnet jetzt am Ende aller Wissenschaft und Naturforschung stünden und es in Zukunft nichts Neues mehr zu entdecken gäbe, was natürlich grober Unfug ist. Wir wissen eben nur, was wir wissen, aber nicht, was wir noch nicht wissen.

Anderenfalls hätte man sich genauso gut auch vor 200 Jahren hinstellen und behaupten können, dass keine Atome existieren, weil es ja sonst allg. anerkanntes Wissen wäre. facepalm


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emanon
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

18.07.2013 um 08:02
@Noumenon
Noumenon schrieb:Scheint, als würdest du sämtliche Forschung auf dem Gebiet der Nahtoderfahrungen auf das bloße Sammeln von Anekdoten reduzieren wollen, um anschließend die Aussagekraft jener 'anekdotischen Evidenz' nach allen Regeln der Kunst anzweifeln zu können.
Echt jetzt?
Nun, vielleicht hab ich da ja etwas überlesen, dann mea culpa.
Du wirst dir den Studienaufbau gewiss genau angesehen haben, sonst hättest du ihn bestimmt nicht verlinkt.
Wo genau geht es bei der von dir ins Rennen gebrachten Studie über das Sammeln von Anekdoten hinaus?
Kurzes Zitat aus dem Studienlayout reicht, ich les es dann nach.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

18.07.2013 um 08:20
@emanon

Und mich würde wiederum interessieren, woraus genau du ableitest, dass es sich bei der Studie lediglich um das Sammeln von Anekdoten handelt.

Ich für meinen Teil habe jedenfalls nicht allzu große Mühe, deiner Forderung nachzukommen:

"During the AWARE study, physicians will use the latest technologies to study the brain and consciousness during cardiac arrest. At the same time, they will also be testing the validity of out of body experiences and claims of being able to see and hear during cardiac arrest through the use of randomly generated hidden images that are not visible unless viewed from specific vantage points above."
http://www.horizonresearch.org/main_page.php?cat_id=38

"Twenty-five participating hospitals across Europe and North America examine reports of patients after their clinical death, several of whom are expected to have an out-of-body experience (OBE) with physical perceptions of their surroundings. A major objective of the AWARE study is to test whether the perceptions reported by these patients can be verified. One method involves a visual target being placed near the ceiling where it can only be seen by someone reading it from above; patients who report OBEs are then asked to describe it."
Wikipedia: Sam_Parnia#AWARE_study


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emanon
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

18.07.2013 um 08:41
@Noumenon
Interessant.
Das habe ich nicht verstanden.
Noumenon schrieb:A major objective of the AWARE study is to test whether the perceptions reported by these patients can be verified.
Wie will man das leisten?
Perception heisst meines Wissens Wahrnehmung.
Wie genau leistet die Studie die Verifizieung der Wahrnehmungen?
Das ist der entscheidende Punkt den ich nicht gelöst sehe.
Wenn die Wahrnehmung nicht verifiziert werden kann, wie unterscheidest du sie von Hallus?
Wenn du sie nicht verifizieren kannst, was sind es dann mehr als Anekdoten?

Ich hoffe du verstehst jetzt meinen "Anekdotenansatz".
Aber vielleicht kannst du ja zum "Verifikationsproblem" etwas Erhellendes beitragen.


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honkwatch
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

18.07.2013 um 08:56
Noumenon schrieb: Die Identität von Religion und Theismus ist ebenfalls neu...
Hä? Ich hab nix zur Identität von Reli und Theismus geschrieben. Jedenfalls kann ich nichts erkennen, hab aber auch noch keinen Kaffee.
Falls du, was ich stark annehme, damit auf die von mir gebrachten Beispiele
honkwatch schrieb: Ich/Gott, Glaubensgemeinschaften/Gott, Verhaltensweisen/Gott....
anspielst, dann solltest du ggfls mal nachschauen von wem ich das übernahm, wer Gott als Beispiel anführte.
War das jetzt so schlecht von mir meine Ausfü anhand des bereits vorhandenen Beispiels zu verdeutlichen?
Ja, scheinbar. Asche über mein Haupt.
Mir ist das klar und ich nehme mal stark an dass dieser Umstand auf dem Yoshi klar ist.
Wenn nicht mehr an meinen Ausfü zu beanstanden ist, dann war ich wohl nicht so schlecht

Ach moment. Ich hab ja fälschlicherweise von Realität gesprochen. Ein übles Foul.
Zwar hab ich das von vorn herein eingeschränkt
honkwatch schrieb: hinsichtlich dessen was wir so Realität und Erkenntnis nennen
eben weil ich keine philosophische Grundsatzdebatte anstrengen wollte, aber falsch bleibt falsch. Schon klar.

Mann wie ich das herauspicken einzelner Satzfetzen hier hasse.
Sonst hast in meinen durchaus etwas längeren Ausfü nichts gefunden? Na dann.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

18.07.2013 um 09:01
@emanon

Ja, wie gesagt berichten einige Menschen, im Rahmen ihrer NTE eine AKE zu haben, welche sie trotz ihrer vermeintlichen Bewusstlosigkeit zur Wahrnehmung der Szenerie und Teile der Umgebung befähigt. Ein typisches Merkmal dieser AKEs sei, das Geschehen aus einer Art Vogelperspektive von oben zu betrachten, weshalb - so ein Ansatz der AWARE-Studie - sie theoretisch auch in der Lage sein sollten, Bilder oder Symbole zu sehen, welche lediglich aus jener Perspektive einsehbar sind. Das stand auch so in dem neulich verlinkten Artikel:

"Es ist speziell die letztere außerkörperliche Wahrnehmung, die das AWARE-Projekt anhand von Bildern und Symbolen ergründen will, die derart in den Räumen und Operationssälen angebracht wurden, dass sie nur von der Decke aus zu sehen und so auf keinen Fall von einem Patienten im Bett oder auf dem OP-Tisch einsehbar sind."
http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/01/aware-veroffentlichung-erster.html

Wäre nun Jemand (bzw. Mehrere), der vorgibt, eine AKE gehabt zu haben, in der Lage, anschließend klar zu sagen, was genau auf jenen Bildern zu sehen ist, wäre das ein ziemlich starkes Indiz dafür, dass es sich nicht lediglich um Imaginationen handelt.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

18.07.2013 um 09:08
@honkwatch
Falls du, was ich stark annehme, damit auf die von mir gebrachten Beispiele [...] anspielst...
Ja...

Ich kenne halt nicht wenige Menschen, die Religion gerne auf Gottglauben reduzieren, und wollte dem insofern nur etwas vorbeugen. Mehr eigtl. nicht.
honkwatch schrieb:Sonst hast in meinen durchaus etwas längeren Ausfü nichts gefunden?
Nein, bisher eigentlich erstmal nicht. ;)


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emanon
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

18.07.2013 um 09:12
@Noumenon
Ist ein Ansatz, ein Versuch den ich gelten lassen würde, wenn gewährleistet ist, dass die Patienten auf keinem anderen Wege Informationen über diese "Bilder" erhalten könnten.
Mal sehen, was da im September/Oktober veröffentlicht wird.
Parnia und Kollegen forschen ja schon mehr als 10 Jahre an NTEs, bis jetzt gabs halt noch keine zählbaren Ergebnisse.


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honkwatch
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

18.07.2013 um 09:31
@Noumenon
Den Satz mit dem vorbeugen habe ich nicht verstanden. (Immernoch kein Kaffee in Sicht.)
Ich wollte nicht reduzieren, sah aber auch keine Notwendigkeit ausufernd Religion in allen Facetten auszudröseln. Darum ging es ja auch nicht, sondern darum dass Relis sehr wohl das "Ich (TM) thematisieren.
Die Beispiele dienten nur der Veranschaulichung der vorangegangenen Ausfü, da Yoshi ja den Standpunkt vertrat Relis würden sich nicht mich dem "Ich (TM)" (er nannte es "das Selbst") beschäftigen und eine Abgrenzung zwischen Spi und Rel definierte, die mEn nicht haltbar ist, jedenfalls nicht uneingeschränkt.
Zu diesem Zweck erschien es mir völlig ausreichend mich in meinen Beispielen auf Gott (TM) zu beschränken, schon allein deshalb weil Yoshi exakt dieses Beispiel aufgegriffen hatte.
Ausserdem hätte bereits ein einziges Beispiel ausgereicht um ihn zu falsifizieren. So eine Falsifikation muss nicht zwingend uneingeschränkt gültig sein, sollte aber natürlich auch keine seltene Ausnahme darstellen. Ich denke daher, dass meine Beispiele durchaus angemessen und richtig waren. Den Anspruch der Vollständigkeit hab ich nie erhoben.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

18.07.2013 um 09:55
@emanon

Ja, methodische Mängel o.ä. sollten natürlich ausgeschlossen sein. Neulich sah ich bspw. mal ein Video auf YT über die AWARE-Studie wo man eines der Bilder und darauf ein kleines Kind sehen konnte... So etwas sollte eigtl. nicht sein, auch wenn es vllt. eher unwahrscheinlich sein mag, dass nun einer der Patienten sich dieses Video angeschaut hat und in seinem Fall dann auch ausgerechnet jenes Bild verwendet wurde usf. (wobei man andererseits vermutlich die ganze Zeit die gleichen Bilder benutzen wird?)

Übrigens gab es ja schon einmal die eine oder andere Studie zu AKEs, bspw. jene von Charles T. Tart:
http://www.newdualism.org/nde-papers/Tart/Tart-Journal%20of%20Near-Death%20Studies_1998-17-73-99.pdf

U.a. soll eine Frau im Zuge einer AKE eine fünfstellige Nummer in einem verschlossenen Nebenzimmer korrekt erkannt haben (s.o., 'Second Study'). Allerdings werden den Studien von Tart wohl einige Mängel bei der Versuchsdurchführung vorgeworfen. Bevor man hier von irgendwelchen Belegen sprechen kann, dürfte wohl noch einiges an Untersuchungen zu leisten sein. Mal schauen, was bei der AWARE-Studie herauskommt, deren erste Ergebnisse ja voraussichtlich im Herbst dieses Jahres veröffentlicht werden sollen...

Mir persönlich mangelt es auch etwas an Phantasie, mir vorzustellen, wie Wahrnehmung von Teilen dieser Realität ohne entsprechende Sinnesorgane möglich sein soll. Aber dass man diesen Fragen überhaupt nachgeht, ist ja auch schon ein gewisser Fortschritt, auch wenn das Ergebnis vllt. negativ ausfallen mag. Ich nehme aber auch an, dass man sich bei der AWARE-Studie nicht nur allein auf die Verifikation von AKEs beschränkt, sondern auch diverse andere Untersuchungen bspw. zur neuronalen Aktivität während bzw. nach eines Herzstillstandes anstellt, was nicht minder aufschlussreich sein dürfte.


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18.07.2013 um 10:24
@honkwatch

Glaub mir, mein Müdigkeitslevel ist noch höher als deins (trotz Cola)...
honkwatch schrieb:Den Satz mit dem vorbeugen habe ich nicht verstanden.
Hier kann ich mich eigentlich nur wiederholen:

Ich kenne halt nicht wenige Menschen, die Religion gerne auf Gottglauben reduzieren...

...und anschließend erschöpft sich dann jegliche Diskussion über Religion in einer Erörterung der Existenz Gottes (womöglich auch noch lediglich des Bibel-Gottes...).

Falls dem in deinem Fall nicht so sein sollte, erübrigt sich natürlich mein Einwand (und es mögen sich andere Leser daran erfreuen).

Selbstverständlich hinterfragen Religionen u.a. auch das Wesen des sog. "Ich" - also den Kern dessen, was uns ausmacht - wobei das ein recht schwammiger Begriff ist, welcher im Rahmen der modernen Psychologie durch den Begriff des "Selbst" ersetzt wird, weshalb wohl auch Yoshi es vorzog, vom "Selbst" zu sprechen. Ich nehme mal auch an, er wollte in etwa darauf hinaus:
Wikipedia: Ich#Das_Selbst_im_spirituellen_Bereich

Was die Abgrenzung von Spiritualität von Religion angeht... T. Metzinger versteht unter Spiritualität sogar das Gegenteil von Religion, siehe etwa hier (S. 5, bzw. Folie 4):
http://www.philosophie.uni-mainz.de/metzinger/Metzinger_Berlin_2010.pdf

Wobei es etwas müßig ist, darüber zu streiten, sofern man etwa dem Verständnis K. Popper folgt, welcher Definitionen (in der Regel) letztendlich als nichts anderes als Gebrauchsdefinitionen auffasst.


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honkwatch
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

18.07.2013 um 11:12
@Noumenon
Noumenon schrieb:Falls dem in deinem Fall nicht so sein sollte
Ähm. Ja. Dem ist so. Also nicht so.
Hab ich ja inzwischen schon dargelegt, ich denke durchaus verständlich dargelegt. Damit sollte wir das jetzt auch gut sein lassen.
Ich schätze Yoshi hatte mich diesbezüglich verstanden, leider wollte/konnte/durfte er nicht mehr auf mein Hauptanliegen eingehen.
Vielleicht hat er den Widerspruch inzwischen erkannt, was ich begrüßen würden. Vielleicht auch nicht, dann kann ich es auch nicht ändern.
Mich wundert immer (=stark untertrieben. Eigentlich regt mich sowas auf) dass Leute zu gern Wasser predigen und gleichzeitig kübelweise Wein saufen und sie damit kein Problem zu haben scheinen.
(bei Yoshi war das jetzt ja nur ein "leichter, gleichzeitig häufiger Fall" der Widersprüchlichkeit, andere gehen da deutlich weiter und wollen anderen das allmyianern untersagen, das soll verstehen wer will. Ich tu es nicht)

Ist das so (bei allen Menschen)? Bemerkt man eigene Widersprüche grundsätzlich nicht (nicht einmal wenn man darauf hingewiesen wird)? Oder trifft das nur "manche, jene (TM)" zu?

Keine Ahnung. Ich bin mir nicht einmal sicher ob ich die Antwort wissen will. Daher sollten wir religiöse und philosophische Grundsatzdiskussionen jetzt einstellen. Ist ja ohnehin nicht zielführend.


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18.07.2013 um 11:22
@Noumenon
Noumenon schrieb:Puuh... na hoffentlich meinst du nicht Spiritualität im Sinne T. Metzingers... :)
Nein nein, meine mit Spiritualität viel mehr die Sicht nach innen, das Selbst, die Beschäftigung mit dem eigenen Selbst.


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Cricetus
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

18.07.2013 um 11:24
@Yoshi
Und was unterscheidet dann Spiritualität von Religion? Die Unterscheidung ist doch nur scheinbar um sich sebst, den tollen Spirituellen, von den anderen, den doofen Religiösen, abzuheben.


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