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Tötungsdelikt Gabriele Obst

15.046 Beiträge, Schlüsselwörter: Vermisst, Obst, Halle(westfalen)

Tötungsdelikt Gabriele Obst

09.05.2013 um 12:01
Also 24 Stunden passen in etwa.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

09.05.2013 um 12:03
Das schwere Feststellen des Todeszeitpunktes ist für mich ein Indiz, dass GO dort schon länger gelegen hatte.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

09.05.2013 um 12:06
Cori0815 schrieb:Das schwere Feststellen des Todeszeitpunktes ist für mich ein Indiz, dass GO dort schon länger gelegen hatte.
Ja. 1-3 Tage kann man relativ klar definieren, dann wirds schwieriger. Was über eine Woche zurückliegt geht dann wohl nur in Tageszeiträumen, so 8-11 Tage z.B.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

09.05.2013 um 12:08
@Cori0815 .. hmm, da die Leiche im freien lag kann man den Todeszeitpunkt (bis 2 Wochen) schon gut eingrenzen, aber ich denke er wird aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt gegeben.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

09.05.2013 um 12:24
In den ersten 48 Stunde ist der Todeszeitpunkt recht gut zu Schätzen. In späteren Stadien lassen keine Aussagen darüber treffen.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

09.05.2013 um 12:24
Ein kleiner Einblick in Entwicklungsstadien ( mit Zeitdauer bei unterschiedlichen Temperaturen ) bei Fliegen

http://www.ah.novartis.de/page/content/index.asp?MenuID=234&ID=274&Menu=5&Item=7.2.7

Man bedenke die herrschenden Temperaturverhältnisse ab der Entführung von Frau Obst bis zu ihrem Auffinden.

Ausser Insekten, weissen natürlich auch Bakterien und Pilze auf eine Liegezeit hin , aber auch hier ist die Besiedlung von den Umgebungsbedingungen abhängig.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

09.05.2013 um 12:28
Nach 48 Stunden kann mit Hilfe des Verwesunggrades o. zB. durch Insekten ein ungefährer Todeszeitpunkt ermittelt werden.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

09.05.2013 um 12:32
Weiss noch jemand die Temperaturen der einzelnen Tage vom Verschwinden von Frau Obst, bis zum Tag ihres Auffindens? Die Fliegenarten die im Winter nicht sterben, sondern in Ruhestellung verfallen , werden, wie die Vorjahresbrut, ab 10 Grad aktiv .


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Udvarias
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

09.05.2013 um 12:33
@maikäferchen
@Cori0815
Über die Liegezeit habe ich mir ebenfalls Gedanken gemacht. Einerseits denke ich, dass sie bei einer längeren Liegezeit wahrscheinlich eher gefunden worden wäre, da (s. auch Aussagen der Anwohner) der Eggeberg ein beliebtes Gebiet für Spaziergänge ist. Das Wetter war bis auf 3 Tage gut, so dass bestimmt der eine oder andere mit Hund unterwegs war. Die Joggerin, deren Hund die Leiche aufgespührt hat, war sicher nicht die erste, die ihren Hund unangeleint hat laufen lassen. Das sind nur Vermutungen.

Ansonsten ist mir aufgefallen, dass es in diesem Jahr sehr wenige Insekten gibt. Obwohl der Garten in den letzten Tagen voll erblüht ist, sind hier am Südhang des Teutoburger Waldes nur wenig Bienen, Fliegen und anderes Getier zu sehen - das kann natürlich eine regionale Sache sein.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

09.05.2013 um 12:38
Fassen wir doch mal zusammen. Innerhalb von 48 Std. lässt sich der Todeszeitpunkt recht gut und einfach feststellen. Nach den 48 Std. wird es aufwändiger und sehr ungenau. In dieser Situation scheint sich die Polizei zu befinden.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

09.05.2013 um 12:41
@maikäferchen ich hatte mir die Wetteraufzeichnungen für Halle angeschaut, hauptsächlich wegen den Niederschlägen in diesen Tagen, weil mir der Beutel und der Sack relativ gut aussahen.

Ich möchte hier jetzt auch nicht in einzelne Details gehen, aber eine Liegezeit von 10 Tagen bei diesen Temperaturen ..... ?

16.04.13 trocken/bewölkt 10-20 Grad
17.04.13 Regen 10-20 Grad
18.04.13 sonnig 17-17 Grad
19.04.13 trocken/bewölkt 5-12 Grad
20.04.13 heiter 1-11 Grad
21.04.13 heiter 5-15 Grad
22.04.13 trocken/bewölkt 9-15 Grad
23.04.13 Regen 7-14 Grad
24.04.13 heiter 5-21 Grad
25.04.13 trocken/bewölkt 10-22 Grad


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

09.05.2013 um 12:50
@talida

Herzlichen Dank!

Das zeigt also, die entsprechenden Fliegenarten waren auf alle Fälle schon aktiv.

Bei einem Entwicklungszyklus von ( gleichmässigen )

7 Tage bei 35°C
16 Tage bei 25°C
44 Tage bei 16°C

im Abgleich mit den Temperaturen , lässt sich gut nachvollziehen , weshalb schon hier für die Gerichtsmedizin ein genauer Zeitpunkt schwer bis nicht zu ermitteln war.


Ich persönlich glaube nicht an eine 10 - tägige Liegezeit ( und erspare , wie Du talida , weitere Details dazu ) , aber ich kann mir sehr gut eine mittlere Liegezeit , zeitlich in der Nähe zur der Nacht des gehörten Hilfeschreis , vorstellen.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

09.05.2013 um 13:04
Hier noch ein paar Punkte, die zur Bestimmung des Todeszeitpunktes berücksichtigt werden und die natürlichen Schwankungen unterliegen.

http://library.thinkquest.org/04oct/00206/de/text_ta_time_since_death.htm

Vielleicht hilfr das dem Verständnis derjenigen , die das Ergebnis der Rechtsmedizin nicht vollständig nachvollziehen können.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

09.05.2013 um 13:12
@talida @maikäferchen

Nur, wenn Frau Obst nicht unmittelbar zu dieser Senke gefahren wurde und sie, wie Frau Graf auch, irgendwo in einem umschlossenen Raum gelebt hat, dann sehe ich das als Chance für die Polizei.


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Udvarias
ehemaliges Mitglied

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Tötungsdelikt Gabriele Obst

09.05.2013 um 13:18
@Sven1213
Dem stimme ich zu.

Details über die weiteren Untersuchungen der Obduktion sind nicht bekannt gegeben worden. Eventuell besteht seitens der Polizei eine Unsicherheit, weshalb diese Informationen nicht veröffentlicht werden. Natürlich kann es auch als Täterwissen gewertet werden und daher zunächst noch unveröffentlicht bleiben.

Meine Theorie ist, dass Frau Obst nicht am Tag ihres Verschwindens getötet wurde. Der Aufwand den der Täter auf sich nimmt, um sein Verbrechen ausführen zu können, bedeutet für mich eher, dass er sie in der Zwischenzeit "besitzen" will.

Auf weitere Ermittlungsergebnisse dürfen wir weiter gespannt sein.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

09.05.2013 um 13:23
@Udvarias
Ich bin da ja anderer Meinung. Für mich gibt es aus zeitlichen und risikobedingten Gründen, nur die Tötung nach der Verschleppung. Alles andere kann ich dann nicht erklären. Wenn der Täter sie "besitzen" will, dann hätte ich sie länger "besitzt" und nicht auf den Berg verbracht, wo es in der Stadt vor Polizei wimmelt.
Das mit dem Ablageort in der Senke, auf diesem Berg muss für den Tätern einen Grund gehabt haben. Den müßte man wissen.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

09.05.2013 um 13:28
@all

Damit dieser Täter Erfolg hat, (Wenn es sich denn um einen Serientäter handelt) muß er aber ein grundlegendes Erfolgsschema verfolgen. Willkürlich in einem Waldgebiet warten halte ich für zu risikoreich und schließe es daher aus. Dadurch wäre die Sicherheit, sein richtiges Opfer zu überwältigen einfach zu gering. Daher könnte ich mir folgenden Ablauf/Plan des Täters vorstellen.

1. Er fährt über Monate/Wochen mit seinem Fahrzeug durch wäldliche Gebiete rund um Halle. Diese Gebiete sind bekannt dafür, dass sie von Einheimischen für Fahrradausflüge, Spaziergänge oder Jogging genutzt werden. Der Täter kann sein Opfer nur in diesen Gebieten begegnen/kennenlernen, um sicher zu sein, sein Opfer auch dort zu entführen/aufzugreifen. Ein Übergriff/Kennenlernen in der Stadt/Einkaufsladen ergibt daher keinen Sinn. Das Opfer muß einen Bezug zum Abgreifort aufweisen (Hachhowe/Steinhauser Weg). Er überläßt also nichts dem Zufall.

2. Ér sucht sich ein passendes Opfer heraus und observiert daraufhin sämtliche Gewohnheiten, die dazu führen, einen zeitlichen Plan des Übergriffes zu entwickeln

3. Er muß über sehr viel Tagesfreizeit verfügen. Fraglich, ob er überhaupt einer geregelten Erwerbstätigkeit nachgeht. Auch eine Beziehung stelle ich mir unter diesen Umständen schwierig vor, wäre aber auch nicht gänzlich auszuschließen, wahrscheinlich nur in Kombination mit einer geregelten Arbeit möglich, um ein vernünftiges Alibi zu präsentieren. Generell stelle ich mir Arbeit/Beziehung/Beobachten/Morden unter den uns bekannten Fakten einfach zu stressig vor, fast unmöglich

4. Er legt anhand der gewöhnlichen Route einen exakt geplanten Aufgreifort fest. Um sich jedoch sicher zu sein, beobachtet er sein Opfer am Tattag an einer anderen Stelle in unmittelbarer Umgebung, damit er schnell den Aufgreifort erreichen kann. Im Fall Obst könnte er sogar von dieser Position aus bereits aktiv geworden sein (Streit), da er sich zu dem Zeitpunkt in der Umgebung sehr sicher fühlte.

5. Er wählt einen Ablageort aus und macht sich Gedanken über Fluchtwege, Tötungsart usw.. Dabei ist er sehr vorsichtig, um mögliche Zeugen zu vermeiden


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Udvarias
ehemaliges Mitglied

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Tötungsdelikt Gabriele Obst

09.05.2013 um 13:29
@Sven1213
Ich denke auch, dass die Tat viel Symbolik enthält. Da der Täter bisher nicht bekannt ist, wir seine Vorgeschichte nicht kennen, werden diese psychologischen Hintergründe wohl erst nach einer Aufklärung bekannt werden. Ich hoffe einfach, dass sie ihn finden.


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Udvarias
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

09.05.2013 um 13:35
@bb37
Wirklich gute Ansätze! Da hast Du Dir eine Menge Gedanken gemacht und Dich gut in die Situationen hineinversetzt. Meine Theorie deckt sich mit Deiner in den meisten Punkten, interessant wäre, was den Täter motiviert, genau diese Personen, Waffen, Orte auszuwählen.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

09.05.2013 um 13:41
@bb37
Zu 1. Kann sein , muß aber nicht. Er weiß wann Frau Obst zu welcher Uhrzeit wo ungefähr ist und kennt das Gebiet. Er muß in dem Fall nichts dem Zufall überlassen.

Zu 2. Seh ich genauso. Ein Opfer das zu einer Zeit regelmäßig unterwegs ist wo andere noch schlafen.

Zu 3. Er kann im Außendienst tätig sein. Da hat man wenn man will immer gewisse Zeitfenster, die man nutzen kann. Ich denke nicht, das er eine Beziehung hat. Das Risiko ist zu groß. Die Frage ist auch, wieviel Zeit er wirklich braucht. Hat er sie direkt getötet und irgendwo versteckt und sie dann in die Mulde gebracht? Braucht man nicht viel Zeit.

Zu 4. Geb ich Dir uneingeschränkt recht

Zu 5. Die Polizei schreibt zwar, das die Mulde auch gleichzeitig der Tatort ist. Ich frage mich dann allerdings, wieso es so lange dauert, den exakten Todeszeitpunkt zu bestimmen. Weit vorher kann sie nicht da gelegen haben, da sie sonst von den Wärmebildkameras entdeckt worden wäre. Also lag sie da aus meiner Sicht noch nicht zu lange. Warum kann man also den Todeszeitpunkt nicht zumindest ungefähr bestimmen? Außer die Mulde ist nicht der Tatort und sie wurde bereits tot dorthin gebracht. Dann würde das einigermaßen Sinn ergeben.


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