Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturHelpdeskAstronomieGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Tötungsdelikt Gabriele Obst

15.046 Beiträge, Schlüsselwörter: Vermisst, Obst, Halle(westfalen)

Tötungsdelikt Gabriele Obst

12.05.2013 um 17:01
@Locard
Richtig, bin da voll und ganz deiner Meinung das wird nix mit Montag.Aber wäre gut wenn es so wäre aber da glaube ich persönlich nicht dran.Sie müssen langsam mal ran ticken sonst...


melden
Anzeige
Udvarias
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

12.05.2013 um 17:02
Es gibt einen neuen Artikel des Westfalen-Blattes von heute Mittag. Darin wird wenigstens etwas mehr über die laufenden Ermittlungen berichtet:
http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/2013-05-12-mordfall-gabriele-obst-polizisten-hoffen-auf-dna-spur/613/

Halle
Mordfall Gabriele Obst: Polizisten hoffen auf DNA-Spur

Ein Schrotschuss tötete Gabriele Obst. Der Leichnam wurde am 26. April im Teutoburger Wald entdeckt.
Sonntag, 12. Mai 2013
- 11:26 Uhr
Von Christian Althoff

Halle (WB). Im Fall der erschossenen Zeitungsbotin Gabriele Obst (49) aus Halle hofft die Mordkommission, in der kommenden Woche wichtige Ermittlungsansätze vom Landeskriminalamt in Düsseldorf zu bekommen.

»Wir werden voraussichtlich in den nächsten Tagen erfahren, ob der Täter DNA-Spuren oder Fasern seiner Kleidung hinterlassen hat«, sagte Polizeisprecherin Sonja Rehmert am Freitag. Eine DNA-Spur würde sofort mit der Analysedatei des Bundeskriminalamts abgeglichen. Dort sind 783.000 DNA-Spuren gespeichert, die von Personen genommen wurden, und 227.000, die an Tatorten gesichert wurden. Gäbe es keine Übereinstimmung, könnte die Polizei an einen Massenspeicheltest denken.

Gabriele Obst wurde am 26. April im Teutoburger Wald entdeckt. Sie lag rücklings auf einem Kartoffelsack. Auf der Frau lag ein altes Schrotgewehr – so als habe sie sich getötet. »Möglicherweise wollte es der Täter nach einem Selbstmord aussehen lassen«, sagt Staatsanwalt Christoph Mackel, der einen Suizid für nahezu ausgeschlossen hält. Die Ermittler rätseln allerdings noch, wie jemand die Frau umbringen konnte, ohne dass sie sich gewehrt hat. Denn Kampfspuren oder Abwehrverletzungen gibt es nicht.

Trotz der 450 Hinweise, die bis Freitag eingegangen sind, ist weiter kein Motiv zu erkennen. Mackel: »Frau Obst hat ein unauffälliges Leben geführt. Sie ist jeden Abend sehr zeitig ins Bett gegangen, weil sie zum Zeitungsaustragen früh raus musste. Und das soziale Umfeld der Familie ist so überschaubar, dass inzwischen alle überprüft worden sind.«

Die Spurensicherung hat sich in dieser Woche noch einmal mit dem Ort des Verschwindens befasst. Ob die Untersuchungen etwas ergeben haben, wurde nicht bekannt. Gabriele Obst verschwand am 16. April beim Zeitungsaustragen in der Nähe des Gerry-Weber-Stadions, Fahrrad und Handy blieben zurück. Die Stelle ist fünf Straßenkilometer vom Tatort im Wald entfernt.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

12.05.2013 um 17:08
@Udvarias
viel aber auch nicht, das wisen wir ja schon alles.
allenfals die info, dass die familie recht zurückgezogen gelebt hat und somit auhc einen kleinen freundes-/Bekanntenkreis hatte.

das lässt die wahrscheinlichkeit einer beziehungstat natürlich schwinden, nicht unbedingt die rosigste info


melden
Udvarias
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

12.05.2013 um 17:11
@Locard
Immerhin - das sind doch wenigstens neue Infos.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

12.05.2013 um 17:26
@Udvarias
mühsam ernährt sich das eichhörnchen :)


melden
Udvarias
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

12.05.2013 um 17:27
@Locard
Wo Du recht hast ... Wir wissen eben nicht, was sie (vllt) schon wissen.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

12.05.2013 um 17:28
das hatten wir ja schon gestern. richtig prekäre details werden die natürlich nicht in aller öffentlichkeit breittreen, das ist natürlich auch richtig so, aber so manche dinge könnten sie womöglich etwas schneller abarbeiten, bzw. das lka


melden
Udvarias
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

12.05.2013 um 17:31
In dem Artikel klingt es so, als wäre noch gar nicht sicher, ob überhaupt DNA oder Faserspuren vorhanden sind.

Das kann ich nicht glauben. Die Waffe liegt schon seit zwei Wochen vor.

Vielmehr denke ich, dass sie erst an die Öffentlichkeit gehen, wenn sie einen Teil der bekannten Spuren im Detail abgearbeitet haben. Könnte mir gut vorstellen, dass Mitte / Ende der Woche neue Fragen an die Bevölkerung gerichtet werden - es wäre zumindest wünschenswert.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

12.05.2013 um 17:36
ich denke erstmal muss abgesichert werden, dass dna oder faserspuren auch dem tatgeschehen zuzuordnen sind. wie die das machen? keine ahnung. aber ein gentest würde mMn zu 99% nix bringen.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

12.05.2013 um 17:36
Wie lange dauert es denn in der Regel, diese DNA-Spuren zu sichern und auszuwerten?


melden
MR_IöS
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

12.05.2013 um 17:46
LIncoln_rhyME schrieb:ich denke erstmal muss abgesichert werden, dass dna oder faserspuren auch dem tatgeschehen zuzuordnen sind. wie die das machen? keine ahnung.
wenn an der kleidung des opfers zb. männliches dna-material gefunden wird, gleicht man das i.d.r. mit männern aus ihrem engsten umfeld ab, um zu sehen, ob es tatrelevante DNA ist oder ob es sich um einen "berechtigten spurenleger" handelt (das wäre zb. beim ehemann der fall, wenn der als täter sicher ausgeschlossen wird). wenn die DNA niemandem aus ihrem umfeld zuzuordnen ist, kann man schon annehmen, dass diese spur ggf. tatrelevanz besitzt.

so läuft das beim abgleich auch mit anderen spuren (zb. faserspuren oder fingerabdrücke usw.). und natürlich spielt auch der fundort der spur eine wichtige rolle. so könnte man zb. bei fremden hautpartikeln unter den fingernägeln des opfers auf DNA-material des täters schliessen. oder wenn zb. in der vagina des opfers sperma gefunden wird, das nicht vom ehemann (oder einem bekannten liebhaber) stammt... usw...

es ist logisch, dass man leider nicht jede spur auch mit sicherheit zuordnen kann. aber durch diese abgleichsystematik gelingt i.d.r. schon eine relativ gute zuordnung bzgl. der tatrelevanz.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

12.05.2013 um 17:49
@MR_IöS
Dann war mein Rückschluss, dass die Äste am Tatort abgeschnitten wurden um evtl. Spuren zu sichern falsch? Die Spuren könnte man dann höchstens, als zur Kenntnis genommen, abheften, denn dort oben scheinen auf jeden Fall auch andere Menschen zugange gewesen sein.


melden
Udvarias
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

12.05.2013 um 17:50
@MR_IöS
Damit erklärt sich auch, weshalb die Untersuchung so lange dauert und neue Infos erst spät an die Öffentlichkeit gegeben werden.


melden
Udvarias
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

12.05.2013 um 17:51
@Locard
Wurden die Äste denn von der Polizei abgeschnitten? Ich hatte gedacht, das wären die, die rings um die Feuerstelle steckten ...


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

12.05.2013 um 17:52
@Udvarias
das schlussfolgerte ich.
ich mein aber die unteren kränze der fichten, nicht so kleine stöckchen, wie sie um der feuerstelle waren.


melden
MR_IöS
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

12.05.2013 um 17:54
obskur schrieb:Wie lange dauert es denn in der Regel, diese DNA-Spuren zu sichern und auszuwerten?
wenn eine DNA-spur gefunden wird, kann man die theoretisch sofort im labor untersuchen lassen. das geht recht zügig. was aber zeit kostet, ist die überprüfung gefundener spuren auf ihre tatrelevanz, also zb. bzgl. der frage: "WURDE DIE AN DER KLEIDUNG DER TOTEN GEFUNDENE DNA-SPUR VON EINER BERECHTIGTEN PERSON GELEGT, ZB. EINEM ANGEHÖRIGEN, ODER HANDELT ES SICH MÖGLICHERWEISE UM DNA DES TÄTERS?"

im fall nelli graf zb. kann es ja sein, dass man auf klebeband UND kabelbindern DNA eines mannes gefunden hat. da könnte man dann schon relativ direkt annehmen, dass hier der spurenverursacher wohl auch etwas mit der tat zu tun hat...


melden
Udvarias
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

12.05.2013 um 17:54
@Locard
Schaue mir die Fotos noch mal an.


melden
Udvarias
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

12.05.2013 um 17:55
@MR_IöS
Was Du alles weisst! Interessante Info.


melden

Tötungsdelikt Gabriele Obst

12.05.2013 um 17:55
@MR_IöS
Vielen Dank für die Info.


melden
Anzeige
MR_IöS
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Tötungsdelikt Gabriele Obst

12.05.2013 um 18:06
LIncoln_rhyME schrieb:Dann war mein Rückschluss, dass die Äste am Tatort abgeschnitten wurden um evtl. Spuren zu sichern falsch? Die Spuren könnte man dann höchstens, als zur Kenntnis genommen, abheften, denn dort oben scheinen auf jeden Fall auch andere Menschen zugange gewesen sein.
nein, das war keineswegs falsch!!

denn erstens könnte es ja sein, dass zb. an einem ast eine DNA-spur gefunden wird, die auch zb. am gewehr und dem kartoffelsack ist. je mehr DNA man von einer einzelnen person an tatrelevanten orten u. gegenständen findet, desto höher die wahrscheinlichkeit, dass diese person einen tatbezug hat.

und es gibt noch einen zweiten grund, weshalb man zb. äste abschneidet und sie auf DNA zu untersuchen: es könnte zb. sein, dass der täter sich im kontakt mit seinem opfer sehr gut schützt, um keine eigene DNA zu "legen" (handschuhe, ganzkörperoverall etc.). das ist zwar extrem schwierig u. vermutlich würde er auch faserspuren des overalls hinterlassen, aber versuchen kann man es ja. also nehmen wir an, der täter hat weder an der leiche, noch an tatrelevanten gegenständen spuren hinterlassen, so könnte es ja immer noch sein, dass er zb. mit seinem kopf im buschwerk hängen geblieben ist und dort haare verloren hat. von daher "lohnt" sich die spurensicherung immer. und die ermittler wissen natürlich, dass sie dort oben ggf. auch spurenträger von passanten finden, die rein gar nix mit der tat zu tun haben...

und dann könnte ja noch etwas eintreten: der täter schützt sich im kontakt mit tatwaffe u. opfer gegen spurenverursachung, jedoch verliert er am buschwerk haare, hautzelle, schweiß o.ä. DNA-fähiges material... falls dieser täter bereits in der DNA-kartei ist, hätte sich die spurensuche in jedem fall gelohnt... egal, ob der man dann einen "SPUR-TÄTER-TREFFER" hat (VOLLTREFFER, denn dabei findet man einen bereits namentlich registrierten straftäter in der kartei) oder "nur" einen "SPUR-SPUR-TREFFER" (der zeigt an, dass dieselbe DNA bereits bei einem anderen ungeklärten verbrechen aufgetaucht ist). in jedem falle wären die ermittler einen schritt weiter...


melden
173 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden