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Tötungsdelikt Gabriele Obst

15.046 Beiträge, Schlüsselwörter: Vermisst, Obst, Halle(westfalen)

Tötungsdelikt Gabriele Obst

25.05.2013 um 18:52
@LIncoln_rhyME
Was ist los? Du wirkst so unentspannt? :-) das war doch als du noch ein John warst ganz anders? Mich beschäftigt der Fall auch...


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

25.05.2013 um 18:55
@MrSmith
das hat mit unentspanntheit nix zu tun. vorgestern, baute her obst eine falle inkl. handy als signalgeber. heute fährt frau obst mit der flinte in der hand zum austragen, mit der unregistrierten flinte! ich kann nicht nachvollziehen wie man auf so einen nonsense kommt der ungefähr 0% Logik enthält. da geht mir die hutschnur hoch! und die reißt nicht wenn man mit dem fahrrad dagegen fährt


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

25.05.2013 um 18:55
Eine weitere Aussage des Sohns mache skeptisch, so Staatsanwalt Mackel. Demnach habe dieser den Vater bereits am Todestag der Mutter auf das Verschwinden des Gewehrs aufmerksam gemacht. Ein Hinweis, auf den der 74-Jährige lediglich mit der Aussage, „dass Spuren verwittert oder verwischt sein könnten“ reagiert habe.
http://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/kreisguetersloh/Festnahme-im-Mordfall-Obst-ae98973c-657d-4ac1-80b5-68613fc36b5...

Wenn Herr Obst die Aussage gegenüber seinem Sohn also in der Form getätigt haben sollte, dann muss er damit etwas anderes als die Lagerung des Gewehres auf der Leiche im Wald gemeint haben.

Es besteht auch die Möglichkeit dass der Sohn sich das alles nur im Nachhinein ausgedacht hat, er machte die Aussage ja erst als Frau Obst bereits gefunden war und man wusste wielange das Gewehr auf der Leiche gelegen haben musste im Freien.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

25.05.2013 um 18:59
Nicht zum falten?? Wer weiß, welche Sicherheit ihr die Waffe gegeben hat? Aber vergessen wir die Möglichkeit einfach! Trotzdem könnte Frau Obst die Waffe genommen haben, und / oder sie an einen Dritten übergeben haben. Und: die Sache mit der Falle erschließt sich mir auch ganz und gar nicht!


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

25.05.2013 um 18:59
meermin schrieb:Wenn Herr Obst die Aussage gegenüber seinem Sohn also in der Form getätigt haben sollte, dann muss er damit etwas anderes als die Lagerung des Gewehres auf der Leiche im Wald gemeint haben.
das mag ich meinen. wenn er das so gesagt hat, dann hätte er auch gleich sagen können "nein sohn, ich hab das gewehr abgewischt, man wird nichts finden" aber er hat sich eher allgemein gehalten.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

25.05.2013 um 19:04
Ich denke, die Ermittler werden am Zustand der Waffe feststellen können ob diese die letzten zehn Jahre (Schätzwert) in einem Etui verpackt unterm Ehebett gelagert war oder ob sie irgendwo draussen gelegen hat bevor sie bei der Tötung von Frau Obst zum Einsatz kam.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

25.05.2013 um 19:04
@Septimo
Septimo schrieb:Irgendwo anders hatte ganz am Anfang auch gestanden, daß sie nur noch den Aroder Weg hätte beliefern müssen. Ich weiß allerdings nicht, ob ich es in den vielen Artikeln wieder finde.
In diesem Post vom 17.04. (allerdings ohne Quellenangabe zu dem entsprechenden Artikel) schrieb
@fortylicks:
sie war noch nicht ganz fertig mit ihrem Job als Zeitungsausträgerin,
es waren noch 8 Exemplare der Zeitung in ihren Fahrradtaschen. Man hat
ja genau erkundet, dass sie die letzte Zeitung an der Margarethe-Windthorst-Str.2
ausgetragen hatte - dann fuhr sie über den Zugang über die Bahngeleise in die
Straße Arrode, um dort die restlichen Zeitungen auszutragen. Dabei muß es
passiert sein.
Sie war also noch nicht fertig mit dem Austragen........

Wenn Frau Obst also definitiv in der Margrethe-Windhorst-Straße 2 die letzte Zeitung auf jener Tour zugestellt hatte, und die restlichen 8 Zeitungen nur noch in der Arrode auszutragen waren, dann sieht es so aus, als ob die Adresse Margarethe-Windhorst-Straße 8 (wo auf dem Gehweg streitende Stimmen gehört wurden), gar nicht Teil ihrer Tour war. (?)


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

25.05.2013 um 19:45
@LIncoln_rhyME

eine schnur kann doch reissen, wenn man mit dem rad dagegen fährt, oder? handy als signalgeber? sowas habe ich auch noch nie gehört. der fall gibt solange rätsel auf, bis dass er geklärt ist.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

25.05.2013 um 19:47
@mysterioes74
das gibt es schon, aber es wäre unlogisch, dass herr obst, der 74-jährige naturfreund, ein signal brauhcte um seine frau aufzuspüren.
natürlich kann die reissen. wenn 100 kilo mit schwung gegen das schnürchen rasen, dann reisst sie sogar sehr, ehr wahrscheinlich


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

25.05.2013 um 19:54
@Aggie

Da es bislang nirgendwo einen konkreten Hinweis darauf gibt, daß es sich bei den streitenden Personen vor der MW-Str. 8 um Frau Obst und ihren Mörder handelte, ging ich davon aus, daß wenn ich als Zeitungsausträgerin nachts zwei mir nicht ganz geheuer vorkommende Personen auf meiner Route streiten hörte, sicherheitshalber erst mal die anderen Zeitungen austragen und die MW-Str. 8 dann am Schluß machen würde. Das ist einfach meine Praxiserfahrung von früher. Da nach meinem damaligen Kenntnisstand, dann nur noch ein paar Häuser in der Arode zu beliefern gewesen wären, wäre mir also quasi nichts anderes übrig geblieben, als über den Fußgängerüberweg die Schienen zu überqueren und dann nach rechts in den Wald zu fahren. Dort hätte mir mein späterer Mörder an der Kreuzung Arode / Steinhäuser Weg dann aufgelauert, sodaß ich in den Steinhäuser Weg hätte ausweichen müssen. Ich hatte also vorausgesetzt, daß die streitenden Personen, dort zufällig gewesen waren und nichts mit dem Verschwinden von Frau Obst zu tun hatten. Ich ging dann von mindestens zwei Tätern aus, wobei mich der zweite Täter dann im Steinhäuser Weg erwischt hätte. Damals hatten wir nähmlich hin und her gerätselt, wie der Täter, wenn er mit Frau Obst vor der MW-Str. 8 gestritten hatte, es mit dem Auto schaffen konnte Frau Obst kurze Zeit später am Fahrradfundort abzufangen. Erstens mußte er einen riesen Umweg fahren und zweitens mußte er ja auch noch wissen, wo Frau Obst herfahren würde und das konnte er von der MW-Str. aus nicht sehen. Im Grunde wäre sein Positionswechsel ein Ding der Unmöglichkeit gewesen, es sei denn, die Streitenden hätten eben überhaupt nichts mit der Tat zu tun. So war meine damalige Überlegung.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

25.05.2013 um 20:01
Ach ja. "nähmlich" ohne "h" ... };)


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

25.05.2013 um 20:40
Wenn die Behauptung , der Vater hätte gesagt, die Spuren würden verwittern , nicht gelogen ist , dann hat @meermin die logischste Erklärung dafür gefunden , nämlich die , dass das Gewehr schon länger irgendwo lag , wo es der Witterung ausgesetzt war . Denn Herr Obst soll das ja , laut Sohn auf dessen Bedenken geäussert haben, es können sich Eigenspuren des Sohnes am Gewehr befinden . Und laut Sohn soll dieser seinen Vater auf das fehlende Gewehr und diese Bedenken angesprochen haben , als er das Fehlen des Gewehres bemerkte , also noch am Tag des Verschwindens seiner Mutter.
Und hier hat @meermin absolut logisch gefolgert , dass diese Antwort überhaupt keinen Sinn ergeben würde, hätte Herr Obst das Gewehr an diesem Tag genutzt, denn da konnte er noch nicht wissen , wie lange das Gewehr auf seiner Frau unentdeckt liegen bleiben würde.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

25.05.2013 um 21:00
Vorausgesetzt, dass das "DNA-Gespräch" über das Gewehr wirklich schon am Tag von Gabriele Obsts Verschwinden stattfand und nicht erst später. Ich kann mir irgendwie nicht recht vorstellen, dass das Gespräch schon am Tag ihres Verschwindens so stattfand - Mutter wird vermisst, Sohn hat ein ungutes Gefühl und schaut nach dem Gewehr, Sohn fragt den Vater nach dem Gewehr - und macht sich direkt Sorgen, dass seine DNA drauf ist, noch bevor er weiß, ob der Mutter was passiert ist und das Gewehr damit im Zusammenhang steht? Das wäre ganz schön weit gedacht in dem Moment, wo man doch noch große Hoffnungen haben sollte normalerweise. Ich könnte mir daher eher vorstellen, dass er den Verlust des Gewehrs zwar schon am Tag ihres Verschwindens bemerkte, das Gespräch aber erst drauf kam, als sie schon länger verschunden war.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

25.05.2013 um 21:21
@diegraefin

Er hatte vorgeblich ja auch gleich an diesem Tag ein "ungutes Gefühl" und schaute genau deshalb nach dem Gewehr . Da konnte er auch noch nicht wissen , ob der Mutter was geschehen ist . Nach der Theorie, es hätten vorher Streitigkeiten bestanden und die Mutter wäre schon da nachjts nicht immer zuhause gewesen , hätte er auch davon ausgehen können , dass sie einfach dahin ist , wo sie übernachtete. Was späche dann dagegen , dass sie einfach alles "hinwarf" , wenn sie eh schon die Nase voll hatte von ihrem bisherigen Leben ?

Und als er merkte , das Gewehr ist weg , hatte er nach dem unguten Gefühl Angst , nämlich die , seine DNA könne auf dem Gewehr sein , weil er davon ausging , er wäre der Letzte gewesen , der es berührte . ( Diese "Begründung" deutet für mich darauf hin , dass der Senior noch weniger mit dem Gewehr zu tun hatte , als er ) . Weshalb sollte er dann diese Bedenken , diese Angst nicht sofort äussern , sondern sie noch länger "leidend" mit sich herumtragen ?
Diese Bedenken zeigen doch , dass sie ihm sehr wichtig waren und zwar offensichtlich wichtiger als die Sorge um die Mutter , denn ansonsten hätte er das fehlende Gewehr bei der Polizei angesprochen . Es hätte Wege gegeben das zu tun , ohne den Vater in Verdacht zu bringen , denn zur Not hätte er auch da eine Lüge erfinden können .

Deshalb denke ich , das DNA -Gespräch fand ebenfalls am gleichen Tag statt .


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

25.05.2013 um 21:31
Schon das "ungute Gefühl" einerseits , aber die in der Wertigkeit geringe Sorge um die Mutter anderseits , "beissen" sich für mich gewaltig . Erst recht , wenn das Gewehr nicht schon länger weg war , denn dann hätte er von einem unmittelbaren Zusammenhang und einer akuten Gefahr für die Mutter ausgehen müssen.
Und weshalb sollten Vater UND Sohn davon ausgehen , die Spuren würden schon verwittern , wenn beide nicht wissen konnten , wie zügig Frau Obst gefunden wird oder nicht .
Immerhin hätte bei der Annahme , wenigstens einer wäre Täter , dieser auch gewusst , dass sie nicht gerade berauschend gut "unsichtbar" liegt . Schon gar nicht in dem Wissen , dass die Eröffnung der Jagdsaison unmittelbar bevor stand und das der Ablageort Jagdgebiet war .


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

25.05.2013 um 21:39
@maikäferchen

Genau da beißt es sich für mich ja auch, weswegen ich es eher wahrscheinlich finde, dass das GESPRÄCH darüber erst einige Tage später stattfand - als auch einem Unschuldigen klar war, dass ihr was passiert sein muss, dass es wohl mit der verschwundenen Waffe zusammenhängt und dass an DER die eigenen Spuren sein könnten, und somit die Tat dann auf IHN zurückfallen könnte.

So ein Gespräch macht nur Sinn in der Art, wie es wiedergegeben wurde, wenn es später stattfand. Alles andere wären für den Tag des Verschwindens nicht nur ziemlich unübliche Gedankengänge (vom Schlimmsten geht man aus Selbstschutz eigentlich immer als Letztes aus, wenn was passiert ist), sondern auch ziemlich kaltschnäuzig-emotionslose Gedanken. Da frag ich mich doch eher: "Was ist mit Mama passiert?", als: "Ohje, hoffentlich sind auf der potentiellen Tatwaffe, mit der Mama abgeknallt wurde, nicht meine Fingerabdrücke!"


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

25.05.2013 um 21:46
@diegraefin

War es nicht auch "kaltschnäuzig " aufgrund eines "unguten Gefühls " nach der Waffe zu schauen , zu sehen sie ist weg , aber trotz ungutem Gefühl das vorgeblich zum Nachschauen veranlasste , die Polizei nicht umgehend zu informieren ? Offensichtlich fragte man sich da auch nicht ob und was mit der Mutter im Zusammenhang mit der fehlenden Waffe passiert sein könnte , oder man fragte es sich , aber die Sorge um die Mutter war offensichtlich nicht so gross , wie man es durch das "ungute Gefühl " vermitteln möchte.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.05.2013 um 09:13
Also mal angenommen, eine der derzeitigen Versionen, bei denen Herr Obst der Täter ist, kommt der Wahrheit nahe. Dann ist ja der Streit vor der MW-Str. ein wichtiges Element im Tatablauf, denn dieser Streit soll ja nachher bis zum Totschlag eskalieren. Mir ist aber dann immer noch nicht klar, wie Herr Obst erst mit seiner Frau vor der MW-Str.8 gestritten und sie dann kurze Zeit später im Wald Abzweig Arode/Steinhauser Weg abgepaßt und abgefangen haben soll. Mal ganz abgesehen davon, daß ja Frau Obst, wäre der Streit mit ihrem Mann gewesen, noch die Zeitung zur MW-Str. 8 geliefert hätte. Die Zeugen haben Schritte wegeilen hören, aber dann hätten sie erst recht knallende Autotüren und ein davonbrausendes Auto in der stillen Nacht wahrgenommen. D.h. Herr Obst hätte während des Streits vor der MW-Str. zufuß da gewesen sein müssen. Ok, da er sie nachher dann im Wald erwischt hat, gibt es, wäre er alleine vorgegangen nur eine Möglichkeit: er hatte zuvor schon das Auto in der Nähe des späteren Entführungsortes im Wald geparkt (die Mantrailer-Hunde verloren da ja die Spur und irgendwie kam Frau Obst ja auch zu der Mulde an der Egge). Er ist also in der MW-Str. zufuß unterwegs und Frau Obst mit dem Rad. Frau Obst will pflichtgemäß ihre Arbeit zuende erledigen. Immer noch: Warum ließ sie dann die MW-Str. 8 weg, wo sie doch praktisch davor stand? Vielleicht hat sie ja ihrem Mann die Zeitung in die Hand gedrückt, um ihn auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen und hat ihn gebeten, die Zeitung einzuwerfen, hat gewendet und ist weiter. Herr Obst hatte jedoch andere Sorgen und hat den Teufel getan. So könnte es bei dieser Version des Tatablaufs gewesen sein. Aber dann?

Frau Obst fährt dann jedenfalls die MW-Str. ein Stückchen zurück und überquert schiebend den Fußübergang über die Schienen. Fährt dann ein paar Meter zur Arode herunter und biegt rechts in Richtung Wald ab. Bis zum Abzweig Steinhäuser Weg sind es etwa 360 m. Das hätte in etwa auch der Strecke nach Hause entsprochen. Wenn man davon ausgeht, daß sie relativ langsam fuhr (10 km/h), dann hat Frau Obst dafür etwa 2,5 Minuten gebraucht.

Der rüstige 74-jähre Herr Obst hätte also nur eine Chance gehabt vor ihr am genannten Abzweig im Wald bei seinem dort bereits abgestellten Auto zu sein, wenn er hätte abkürzen können. Das geht (wenn ich richtig informiert bin) nur indem er irgendwo vor der Brücke über den Zaun, der die Abgrenzung zur Gleisanlage darstellt, geklettert wäre.

Dazu hätte er aber erst mal etwa 120 m die MW.-Str. runter hinter Frau Obst herlaufen, dann über den vielleicht brusthohen (wenn die Höhe falsch ist, möge man mich korrigieren) Zaun klettern, über die Schienen bis zum Radweg und schließlich noch 50 m durch den Wald laufen müssen, um vor Frau Obst am Abgriffort zu sein. Wenn er nicht durch den Wald abgekürzt hat, weil er ja keine Zeit hatte, im Dunklen auf am Boden liegende Stolperhindernisse zu achten, wären es nach der Überquerung der Schienen sogar 80 m über den Radweg und dann die Arode runter gewesen, wobei das letzte Teilstück seines Laufs sogar mit der Route von Frau Obst identisch gewesen wäre und er also deutlich unter 2,5 Minuten hätte bleiben müssen. Er hätte zudem beim Erreichen seines Autos schon gleich wieder hinsichtlich des weiteren Tatablaufs beieinander und bei Puste sein müssen, bevor seine Frau dann schließlich ankam. (In Herrn Obsts Alter dauert letzteres sicher schon alleine eine Minute oder mehr, aber das nur am Rande.)

Frage: Ist das überhaupt für einen 74-jährigen wenngleich rüstigen Nicht-Läufer-Rentner zu schaffen? Und wenn Frau Obst gemerkt hat, daß er ihr laufender Weise folgt, hätte sie sich dann nicht noch zusätzlich beeilt und wäre somit schneller als sonst gewesen?

....

Wenn das nicht machbar ist, hat entweder der Streit nichts mit dem Fall zu tun oder Herr Obst (nochmal: vorausgesetzt, er war es überhaupt) war nicht alleine.

Wenn der Streit nichts mit dem Fall zu tun hat, bricht aber diese Argumentationslinie zusammen.

Wenn der Streit in dem Sinne, daß es sich dabei um Frau und Herrn Obst handelte, doch mit dem Fall zu tun hat, dann muß Herr Obst einen Helfer gehabt haben, der schon am Auto im Wald wartete.

Dann war der Mord allerdings schon durch die Komplizen geplant, denn: Wie sonst hätte Herr Obst jemand anders sicher und spontan dazu anstiften können, ihm dabei zu helfen, seine Frau zu ermorden? Wenn der Mord aber geplant gewesen wäre, dann hätte man Frau Obst auch gleich am Abzweig Steinhauser Weg abpassen können.

Also: Was ist denn da nun tatsächlich am Morgen des 16.5. passiert? @diegraefin, @shirleyholmes und andere Anhänger der "Herr-Obst-war-der-Täter"-Theorie, könnt Ihr das noch mal durchdenken und versuchen es zu erklären?


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.05.2013 um 09:51
@Septimo

Es gibt auch noch die Möglichkeit, dass Frau Obst nicht auf DIREKTEM Weg vom Streitort zum Radfundort fuhr, sondern eine "Runde" drehte, um sich z.B. von dem Streit zu beruhigen, in der Hoffnung, wenn sie nach der Runde wieder umkehrt und die restlichen Zeitungen austrägt, ist der Streitgegner wieder weg und sie hat ihre Ruhe bei der restlichen Austragerei.

Dann könnte es entweder purer Zufall gewesen sein, dass sie am Radfundort (wieder?) auf den Täter traf. Oder aber der WUSSTE, dass sie da früher oder später noch mal entlang kommen muss und wartete dort einfach ab, bis sie kommt.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

26.05.2013 um 10:04
Sie hatte aber sicher kaum Zeit für soetwas, da sie ja danach auch schon wieder volles Programm hatte. Ich denke, sie hat sich nicht ablenken lassen und hat nichtsdestotrotz ihre Arbeit gewissenhaft versucht zuende zu bringen, so wie man es von ihr eben gewohnt ist.


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