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Vermisste Familie aus Drage

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Vermisste Familie aus Drage

Vermisste Familie aus Drage

05.02.2019 um 08:41
stefan33 schrieb:Nein, es war ein spezieller Spitzname.
Ja, so habe ich es auch gehört. Aber ehrlich gesagt bin ich es leid, das immer wieder hier zu diskutieren, nur weil manche User es nicht glauben wollen. (damit meine ich jetzt nicht dich)


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Vermisste Familie aus Drage

05.02.2019 um 14:28
ja, da haste recht @Robin76 ...ich bin es auch leid, das immer wieder hier diskutieren zu müssen, nur weil manchem user Bine zu profan ist.

und ja, ich meine genau dich @Robin76.


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Vermisste Familie aus Drage

05.02.2019 um 14:32
Die Zeugin hat die Familie gesehen, hat den Spitznamen gehört und zudem haben Spürhunde im Nachhinein Geruchsspuren der Familie erschnüffelt.

Außerdem befindet sich der Mühlenteich in Nähe von Bines damaligem Wohnort.

Was gibt es denn da immer wieder anzuzweifeln?


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05.02.2019 um 15:03
-Leela- schrieb:Die Zeugin hat die Familie gesehen, hat den Spitznamen gehört und zudem haben Spürhunde im Nachhinein Geruchsspuren der Familie erschnüffelt.

Außerdem befindet sich der Mühlenteich in Nähe von Bines damaligem Wohnort.

Was gibt es denn da immer wieder anzuzweifeln?
Genau diese Kombination an Indizien, die @-Leela- noch mal zusammengefasst hat, lässt auch für mich wenig Zweifel daran, dass die Familie am Mühlenteich war.

Zum Spitznamen: Dieser ist öffentlich nicht bekannt aber es soll ein spezieller Spitzname gewesen sein. "Bine" ist ein recht gängiger Spitzname, aber es gibt im Vergleich sicher noch häufigere. Fakt ist, es gibt nahezu einzigartige Spitznamen, hope könnte so einen gehabt haben - wir wissen es nicht.


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Vermisste Familie aus Drage

05.02.2019 um 22:08
Ich denke mal der Name selbst ist auch überhaupt nicht relevant für den Umstand.

Ich betrachte das Mühlenteich-Szenario eher agnostisch.

Vom zeitlichen Umfang her bot sich ihm bei einem potenziellen Tötungsdelikt wenig Raum für die Verbringung von gleich zwei Leichen.

Ergo wurden sie schlicht zurückgelassen - auch hier wäre nur eine geringe Zeitspanne für das "Verstecken" möglich, oder er hat sie mitgenommen.

Variante zwei beinhaltet den Cliffhanger, der für mich mehr Diskussionspotenzial bietet .. ;)

... :cat: ...


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06.02.2019 um 00:26
KrimiKatze schrieb:überhaupt nicht relevant für den Umstand
Er ist insofern relevant dass manche die Glaubwürdigkeit der Zeugin in Frage stellen und/oder behaupten, das hätte ja irgendeine Familie sein können, und nicht die Schulzes, wobei sie die anderen zuvor genannten Indizien entweder außen vor lassen oder kleinreden (Hunde haben sich geirrt, Nähe zum Wohnort Hopes reiner Zufall, Zeugin irrt sich).

Für viele steht und fällt die Glaubwürdigkeit der Zeugin scheinbar mit dem Spitznamen. Die Logik dahinter kann ich nachvollziehen. Mehr oder weniger einzigartiger Name: Das muss die Familie Schulze gewesen sein. Allerweltskosename: Muss ja nicht "diese" Bine sein, gibt ja viele, die so genannt werden. Daraus ergibt sich die Relevanz.

Ich halte die Zeugin aufgrund der Gesamtindizien rund um den Mühlenteich, sowie der Reaktion der Ermittler darauf, für glaubwürdig.


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06.02.2019 um 06:32
swinedog schrieb:(Hunde haben sich geirrt, Nähe zum Wohnort Hopes reiner Zufall, Zeugin irrt sich).
Langsam - so einfach ist das nicht. Ich sehe die Zeugenaussage auch skeptisch, aber gehe dabei gerade nicht davon aus, dass die Nähe zu Hopes Wohnort ein Zufall ist. Denn das heißt eben auch, dass die Zeugin aus der Nähe von Hopes Wohnort kommen muss. Und das wiederum kann heißen, dass die Zeugin alles mögliche im Dorf aufgeschnappt und hinterher unbewusst in ihre Erinnerung eingebaut haben kann. Gerade dass sich die Zeugin zuerst sehr vage geäußert hatte und dann nach einigen Wochen noch einmal eine deutlich schärfere Version ihrer Zeugenaussage nachgeliefert hat, muss einen skeptisch machen. Zwischenzeitlich war die Zeugin nämlich nicht nur der Berichterstattung, sondern auch dem Dorftratsch ausgesetzt und kann so auch ohne weiteres an den unfassbar speziellen Spitznamen Hopes herangekommen sein.
Und wenn die Nähe zu Hopes Wohnort als hinreichender Grund für einen Besuch der Familie am See angesehen wird, dann könnte der Besuch auch an einem völlig anderen Tag stattgefunden haben. Hunde können ja die Entstehungszeit von Spuren nicht erschnuppern und als regelmäßige Seebesucherin, kann sich ebenfalls in der Zeit geirrt haben.

Also: Zwischen blindem Vertrauen auf Zeugenaussagen und Hundespuren und völligem Negieren derselben, gibt es jede Menge feine Abstufungen.


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06.02.2019 um 06:35
Ventil schrieb:ja, da haste recht @Robin76 ...ich bin es auch leid, das immer wieder hier diskutieren zu müssen, nur weil manchem user Bine zu profan ist.

und ja, ich meine genau dich @Robin76.
Ich bin es wirklich leid. Aber ich sage Dir nochmals, dass Bine ein Name ist, der bei sehr vielen Sabines als Kosename verwendet wird. Aber Hope sagte, dass sie mit diesem gefallenen Namen nur zu Hause angeredet worden wäre. Bei Bine schließe ich das ziemlich aus, weil aus einer Sabine im Freundeskreis oder in der Schulklasse sehr schnell eine Bine wird. Aber das ist eigentlich egal. Fakt ist, dass die Familie dort war. Die Hunde haben die Spur nachgewiesen.


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06.02.2019 um 22:07
Und jetzt stehen wir an der gleich Stelle. Es ist egal ob es um Biene, Sandy oder auch Zuckerschnute ging.
Es fiel ein familieninterner Kosename, der den Beobachtungen der Zeugin noch mehr Halt gibt und folglich auch die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass es sich um Familie S. handelte.

Und ich versuchs einfach nochmal... selbst wenn sie dort gewesen sind, hat er m.M. unmöglich die Leichen dort lassen können. Nicht bei der Zeitspanne, die ihm blieb um bis zum Telefonat mit dem Schwiegervater wieder im Haus zu sein.

... :cat: ...


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07.02.2019 um 07:08
KrimiKatze schrieb:Es fiel ein familieninterner Kosename, der den Beobachtungen der Zeugin noch mehr Halt gibt und folglich auch die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass es sich um Familie S. handelte.
Genau das ist eben nicht klar. Die Zeugin wohnt in der Gegend der Tochter. Sie hat sie wahrscheinlich nicht gekannt, aber sie hat sicher von dem Fall mitbekommen, sonst hätte sie sich nicht bei der Polizei gemeldet. In ihrer ersten Meldung kam dieses extrem wichtige Detail aber nicht vor, sonst hätten die Beamten gleich anders reagiert. Bis zu ihrer zweiten Meldung kann sie den Namen aber auch ohne weiteres in ihrem Umfeld aufgeschnappt und unbewusst in ihre Erinnerungen eingebaut haben. So etwas ist eher die Regel als die Ausnahme, bei derartigen Zeugenaussagen.
KrimiKatze schrieb:Und ich versuchs einfach nochmal... selbst wenn sie dort gewesen sind, hat er m.M. unmöglich die Leichen dort lassen können. Nicht bei der Zeitspanne, die ihm blieb um bis zum Telefonat mit dem Schwiegervater wieder im Haus zu sein.
Ich gehe noch weiter: Er hätte die Leichen auch schwerlich dort produzieren können. Zum einen wäre die Wahrscheinlichkeit extrem hoch gewesen dass eine Zeugin die einen Streit so derartig detailliert mithört, auch die anschließende Tötung zweier Menschen mitbekommt. Zum anderen hätten sich Tötungs- und Leichenspuren an der Stelle finden müssen, an der die Hundespur abgebrochen ist.


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07.02.2019 um 11:47
KrimiKatze schrieb:Und jetzt stehen wir an der gleich Stelle. Es ist egal ob es um Biene, Sandy oder auch Zuckerschnute ging.
Es fiel ein familieninterner Kosename, der den Beobachtungen der Zeugin noch mehr Halt gibt und folglich auch die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass es sich um Familie S. handelte.
Den Sie theoretisch auch irgendwann im Laufe der Zeit nach der "Sichtung" und vor Ihrer Aussage hat von irgendwo erfahren können.


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07.02.2019 um 20:26
Falstaff schrieb:Ich gehe noch weiter: Er hätte die Leichen auch schwerlich dort produzieren können. Zum einen wäre die Wahrscheinlichkeit extrem hoch gewesen dass eine Zeugin die einen Streit so derartig detailliert mithört, auch die anschließende Tötung zweier Menschen mitbekommt. Zum anderen hätten sich Tötungs- und Leichenspuren an der Stelle finden müssen, an der die Hundespur abgebrochen ist.
Amen!
Deswegen blende ich das Mühlenteich-Szenario in meinen Überlegungen aus. Ich denke wenn sich tatsächlich ein Tötungsdelikt abgespielt hat, ist es auf dem Anwesen der Familie passiert.

Ich will die Zeugin nicht diffamieren! Die Ermittler haben sicherlich berechtigte Gründe ihre Beobachtungen dem Fall zuzuordnen.

... :cat: ...


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08.02.2019 um 09:31
KrimiKatze schrieb:wenn sich tatsächlich ein Tötungsdelikt abgespielt hat, ist es auf dem Anwesen der Familie passiert.
Aber es wurden auf Grundstück und im Auto keinerlei Spuren diesbezüglich gefunden.


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08.02.2019 um 09:49
stefan33 schrieb:Aber es wurden auf Grundstück und im Auto keinerlei Spuren diesbezüglich gefunden.
Am See auch nicht - und dennoch scheint es für viele ausgemachte Sache zu sein, dass die beiden am See umgebracht und entweder abtransportier oder dort entsorgt wurden.

Ohne die Ermittlungen im Detail zu kennen verstehe ich nicht warum man einen Mord im Haus wegen fehlender Tötungsspuren ausschließen will, während man ein Seeufer für einen möglichen Tatort hält obwohl dort ebenfalls keine Tötungsspuren gefunden wurden.


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08.02.2019 um 09:57
Das ist richtig.
Ich halte die Seespur auch für dubios.


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08.02.2019 um 10:12
@planetzero
Falstaff schrieb:Ohne die Ermittlungen im Detail zu kennen verstehe ich nicht warum man einen Mord im Haus wegen fehlender Tötungsspuren ausschließen will, während man ein Seeufer für einen möglichen Tatort hält obwohl dort ebenfalls keine Tötungsspuren gefunden wurden.
In einem geschlossenen Raum (Haus, Wohnung etc...) ist es nahezu unmöglich, keine Spuren zu hinterlassen oder aber Spuren restlos zu beseitigen... an einem öffentlichen Ort, wie diesem See, wo sich zudem täglich sehr viele verschiedene Menschen aufhalten, auch immer wieder Neue, ist es nach einer gewissen Zeit eher schwierig, noch Spuren zu finden, die zu einem bestimmten Ereignis (vermeintlich) gehören, noch dazu wenn man auch keine Ahnung hat, wo genau man denn suchen soll, sprich wie grenze ich den vermeintlichen Tatort überhaupt ein...


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08.02.2019 um 10:47
@stefan33
@Falstaff
Sehe ich auch so.
Manchmal hilft es, sich vorzustellen, was man selbst in so einer Situation gemacht hätte. Also wenn ich den (vielleicht auch nur kurzfristig gefassten) Plan gehabt hätte, zwei mir sehr nahe stehende Menschen umzubringen ohne dass jemand was davon erfährt - also an dem Rundweg eines Sees, wo jederzeit jemand um die Ecke biegen kann, hätte ich es bestimmt nicht gemacht. Zu Hause - weiß nicht. Vielleicht hat er sie zu Hause betäubt und dann irgendwohin gefahren und begraben ("sie schlafen schon").
Ich denke immer noch über die Methode nach, mit der er die beiden getötet hat, das finde ich noch schwieriger, als mir einen Ort auszudenken. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass er offen Gewalt gegen beide angewandt hat. Er war ja kein Triebtäter, er hat seine Familie geliebt, auf jeden Fall seine Tochter, das muss man bei diesen ganzen Überlegungen mit einkalkulieren. Da kommen so Dinge wie "zwischenlagern" und Leichentransporte eigentlich nicht in Frage. Falls er sie nicht betäubt hat, dann, denke ich, hat er sie getrennt voneinander umgebracht. Auch das spricht gegen den Mühlenteich.


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08.02.2019 um 11:22
Tritonus schrieb:Ich denke immer noch über die Methode nach, mit der er die beiden getötet hat, das finde ich noch schwieriger, als mir einen Ort auszudenken.
Im Prinzip ist das das einfachste, für einen Vater der seine Familie um die Ecke bringen will: Einfach warten bis die Opfer schlafen und dann hat man die freie Wahl der Methoden.

Muss nicht so gewesen sein, aber du sagst ja selbst:
Tritonus schrieb:Manchmal hilft es, sich vorzustellen, was man selbst in so einer Situation gemacht hätte.
Und wenn ein Vater erst einmal den Entschluss gefasst hat seine Familie zu meucheln hat er es wesentlich einfacher als andere Mörder, eine passende Gelegenheit zu finden.


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08.02.2019 um 11:30
Sorry , Bearbeitungszeit war abgelaufen
Falstaff schrieb:Und wenn ein Vater erst einmal den Entschluss gefasst hat seine Familie zu meucheln hat er es wesentlich einfacher als andere Mörder, eine passende Gelegenheit zu finden.
Und die beste Gelegenheit wäre in einem solchen speziellen Falle ganz objektiv zuhause, nachts. Im Vergleich dazu wäre es absoluter Irrsinn, eine solche Tat an einem öffentlichen Ort zu begehen der weder Täter noch Opfern bekannt ist, und dann auch noch am hellichten Tage. Auf eine solche Idee kann keiner kommen der eine Tat auch nur kurzfristig plant und wesentlich bessere Optionen hat.


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10.02.2019 um 18:41
Falstaff schrieb:Und die beste Gelegenheit wäre in einem solchen speziellen Falle ganz objektiv zuhause, nachts. Im Vergleich dazu wäre es absoluter Irrsinn, eine solche Tat an einem öffentlichen Ort zu begehen der weder Täter noch Opfern bekannt ist, und dann auch noch am hellichten Tage. Auf eine solche Idee kann keiner kommen der eine Tat auch nur kurzfristig plant und wesentlich bessere Optionen hat.
Irgendwie kursieren mir zuviele Daten in der ganzen Timeline. So würde ich durchaus mitgehen, dass man nachts zu Hause wohl am Ungestörtesten ist, wenn man jemanden "verschwinden" lassen möchte.

Und ich sehe es ähnlich. Am Mühlenteich, die Zeugensichtung fällt ja in ein Zeitfenster von ca. zwei Stunden am späten Nachmittag (17:30-19:30Uhr ungefähr), da ist es noch hell und gerade, wenn ein Ausflugslokal in der Nähe ist, gibt es im Sommer sicherlich viel Zulauf, also mögliche Zeugen. Immerhin gibt es ja eine Zeugin, die die Familie gehört/gesehen haben soll...
Das ist für mich nahezu unmöglich, jemanden auf die Schnelle in kurzer Zeit verschwinden zu lassen.
Allerdings kenne ich die Natur um den Mühlenteich nicht. Auf den Bildern sieht es schon bewaldet aus, aber das Bedarf dann sicherlich einem großen Maß an Vorbereitung und Disziplin das absolut *kalt* durchzuziehen .

Nachts würde ich durchaus die größten Möglichkeiten sehen, hier spricht aber dagegen, dass man im Haus keinerlei Spuren gefunden hat, die auf ein Tötungsdelikt hindeuten.

Ich meine, ich kenne ja den Fall und auch sämtliche Timelines dazu, von denen sich manche Daten direkt widersprechen oder manche Zeitfenster extrem einschränken.

Wie gesichert ist eigentlich die Sichtung des Dacia am 23.07. gegen 07:30Uhr, der angeblich in Richtung Drage fuhr? (Seite 763, von zweiter beschrieben) Hat sich da nochmal was zu dem Zeugen getan? Da wurde ja vermutet, er habe sich im Tag geirrt.
Gibt es dazu etwas Neues?

Letztlich dreht sich wohl alles im Kreis...


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