Mauser schrieb:Alles was ich dazu finden konnte
Ja, thx. Im Post den
@GrafOskar am 12.09. wegen der Eulen verlinkte, hatte ich u. a. Zipser wörtlich zitiert, trotzdem habe ich das u. g. Zitat nicht gefunden
:D
watnu schrieb am 17.05.2026:ab ca.
17:30:"An der Kiste wurden Farben und auch Farbspritzer festgestellt, die hoch auffällig waren. Es handelte sich dabei um Prototypen, die nicht im Handel erhältlich waren, aber das konnte nicht geklärt werden wo diese Lacke herkommen es gibt ganz in der Nähe des Tatortes eine Firma, in der ähnliche Lacke entwickelt wurden. Wir wissen nicht, ob die Firma untersucht wurde. Sie wurde
aber für ein Fachgespräch hinzugezogen."[Journalistin:] "Was ein Fachgespräch in diesem Zusammenhang zu bedeuten hat, bleibt offen. Auch in den Ermittlungsakten gibt es darauf keine Antwort."
Aus o. g. folgere ich:
1.
Das Unternehmen wurde also auch wegen des Deckels kontaktiert. Deckel bzw. die Beschichtung wurden nicht als von dort stammend erkannt.
Für eine Untersuchung/Durchsuchung gab es keine Rechtsgrundlage.
Ein Fachgespräch wird mit Fachpersonal und z. B. nicht mit dem Hausmeister geführt. Wurde weiteres Personal befragt?
Hätte sich angesichts des grausamen Verbrechens tatsächlich niemand bei der Polizei gemeldet, die/der eine entsprechende Platte schon einmal in einem Unternehmen gesehen hätte (evtl. ehemaliges Personal)?
2.
Personen, die wussten, dass es keine Standard-Beschichtung ist, hätten die Platte eher nicht als Kistendeckel verwendet, weil sie gewusst hätten, dass der Deckel eine Spur legt, falls er entdeckt wird. Die Entführer achteten auch ansonsten auf Spurenvermeidung.
3.
Falls der Deckel zuvor als Muster- oder Experimentier-Platte für einen bestimmten Zweck diente, wäre es zumindest denkbar, dass solche Platten auch für andere Zwecke/Projekte/Aufträge in einem Unternehmen vorrätig waren und verwendet wurden.
Erhielt die Polizei Hinweise zum Deckel? Wenn man sich nicht an Kaufering festbeißt und annimmt, dass der Deckel dennoch aus einem Kleinunternehmen stammt, könnte dieses so weit entfernt vom Gebiet um den Ammersee liegen, dass potenzielle ZeugInnen nicht mit entsprechenden Fahndungsaufrufen erreicht wurden oder nicht auf die Idee kamen, dass der Deckel aus dem ihnen bekannten Unternehmen stammt.
- -
Mauser schrieb:im verlinkten dritten Teil der SWR Dokumentation die Stelle wo Christa von Bernuth direkt zu dieser Firma fährt
Die aber mit den früheren Eigentümern Schr. nichts mehr zu tun hatte, soweit ich mich erinnere.
Quelle Fachgespräch:

True-Crime: Der Mord in der Holzkiste – Das grausame Fall von Ursula Herrmann | BILD Original Doku
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