Mienshao schrieb:Ja, das mit den insgesamt 14 Zeugenaussagen ist sehr seltsam. Dass man alle belabert hat „Sagt bloß nicht aus, dass…“ glaube ich irgendwie nicht.
Die Zeugen waren ja auch teilweise sehr unabhängig voneinander.
Weißt du, ich könnte ja noch annehmen, dass sie belabert wurden, aber was überhaupt keinen Sinn macht, sind die völlig unterschiedlichen Beschreibungen ihrer Bekleidung. Keiner will sie in der Bekleidung gesehen haben wollen, wie sie auf der Wanderung zum Mirador zu sehen sind.
Dieses macht bei der Annahme einer Manipulation der Zeugenaussagen keinen Sinn!
cyclic schrieb:Auf dem Bild mit "SOS" und Pringlesdosenboden #576 sind Tropfen zu erkennen (man muss Helligkeit und Kontrast extrem nach oben ziehen, da der helle Vordergrund sonst die Tropfen zu sehr überstrahlt).
Da möchte ich mich anschließen und diese Feuchtigkeit oder grundsätzlich die Luftfeuchtigkeit im Regenwald, kann das zusehende Papier auf dem Felsen haften lassen, aber ich glaube nicht, dass diese Sachen dort tagelang so lagen, eher im Hellen am Tage zuvor dort abgelegt wurden.
cyclic schrieb:Beim Tütenfels #550 sieht man keine. Das Bild ist vermutlich auch nicht so stark aufgehellt. Wenn man es stark aufgehellt (auf Koudekaas schon gemacht), sieht man sehr viel Hintergrund (vermutlich gegenüberliegendes Flussufer), was evtl. Tropfen "verschluckt".
Wir gehen ja konform, dass die Nachtbilder im Bereich eines Flusses gemacht wurden.
Es wurde zu dieser Zeit ja auch aus der Luft gesucht. Es ist für mich schwer erklärbar, wie man sie dann nicht finden konnte.
Von den Möglichkeiten her ist es doch eigentlich (stark) eingeschränkt, wie weit sie gekommen sind.
Persönlich kann ich mir schwer vorstellen, dass sie die Monkey-Bridge 2 passiert haben, da diese ja auch aus nur drei Seilen bestand und laut Annette Nenner, aus ihrer Sicht für sie als möglichen Übergang, kaum zu erkennen war.
Wenn die sich verlaufen haben und bis zu den Nachtbildern noch am Leben waren, dann hatten sie in den zurückliegenden 8 Tagen ja "viel Zeit" gehabt.
Sie haben 2 Handys dabei, ab den Morgenstunden des 04.04. funktionierte nur noch eines, aber es gibt noch die für die Wanderung benutzte Digitalkamera. Ich übertreibe ein bisschen, aber die Sitzen da auf einem Felsen, irgendwo an einem Fluss und machen nicht einmal ein einziges Bild von der Situation, wo sie auf Hilfe gewartet haben?
Das widerspricht doch jeglicher Logik.
Wenn sie bis zum Q1 regelmäßig Fotos machten, warum danach bis auf die 8 Tage späteren Nachtbilder überhaupt keines mehr???
Dieses widerspricht sich doch mit einem tagelangen Verlaufen!
cyclic schrieb:Das nun ganz sicher nicht. Die Tüten sind auffällig klein zusammengeknötert. Damit schützt man mal gar nichts vor irgendwas (und um gesehen zu werden ist es auch sub-optimal).
Du weißt, du bist mein Fotofachmann und deine Expertisen sind für mich "Gesetz".
Du siehst (das musst du mir auch nicht beweisen, ich glaube dir das), dass die "rötlichen Tüten" mit der Verästelung zusammengeknotet sind?
Ich finde dieses verblüffend. Ich kann nicht nur schlecht sehen, sondern habe auch zwei linke Hände.
Ich habe keinen blassen Schimmer, wie man zwei kleine Teile einer Plastiktüte, mit einem Ast zusammenknoten kann und noch weniger, warum man sowas macht?
Bei Nacht sowieso nicht!
Du weißt dieses vielleicht besser, aber ich kann nicht sagen, wie groß dieses Konstrukt gesamtheitlich ist.
Ist es eigentlich naheliegend, dass dieses Teile einer Tüte sind, welche man auf Bildern in ihrer Unterkunft sieht?
Mir kommt spontan gerade ein Gedanke zu den Notrufversuchen. Ich meine, es handelte sich dabei um insgesamt 8 Anrufe.
Ich gehe davon aus, dass durch eine dritte Person die Situation nach dem Foto 508 am Q1 sich veränderte.
Ich versuche mich in die Situation zu versetzen und weiß, da wo ich gerade bin und wo ich vielleicht die beiden hinführen werde, es keine Möglichkeit gibt, per Handy Hilfe zu holen.
Um die Aussichtslosigkeit ihrer Situation zu verdeutlichen, hätte ich sie einfach einige Male den Notruf wählen lassen.
Bis auf die Möglichkeit, von mir als Täter Bilder machen zu können, wären ihre Handys doch nutzlos gewesen.
Ab dem zweiten Tag kommt es mir so vor, als wäre ein Handy eingeschaltet worden, der Notruf wurde gewählt und zeitnah wieder ausgeschaltet.
Aus Sicht eines Täters, hätte ich mir doch ein Spaß daraus gemacht. Passieren kann mir doch nichts und das Gegenüber ist der hilflosen Lage bewusst und ausgeliefert.