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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

28.516 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Verschwunden, , Südamerika ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

03.02.2026 um 12:38
Zitat von MienshaoMienshao schrieb:Weil man entweder was zu verbergen hat oder nicht in den Kreis der Verdächtigen geraten möchte.
Passt für mich dann absolut nicht zusammen, dann eine Woche später eine freiwillige Suchaktion zu starten.
Wenn er ein aufrichtiges Interesse am Auffinden der beiden Frauen gehabt haben sollte, hätte er sicher nicht gelogen um "nicht in den Kreis der Verdächtigen" zu geraten und somit eventuelle Ermittlungen erschwert.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

03.02.2026 um 12:57
Zitat von DieboldDiebold schrieb:Und warum gibt er dann vorher an, er habe sich vertan und die beiden doch nicht am 1.4. gesehen? Das verstehe ich nicht.
Versetze dich in die Lage von Plinio. Du meldest, dass Du die beiden Frauen gesehen hast und erfährst später, dass das eigentlich nicht sein kann, weil die zur Sichtungszeit noch in der Schule waren. Da würdest Du doch auch zweifeln, dass das wirklich K und L waren, die Du gesehen hast.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

04.02.2026 um 09:38
Zitat von StreuselStreusel schrieb:Versetze dich in die Lage von Plinio. Du meldest, dass Du die beiden Frauen gesehen hast und erfährst später, dass das eigentlich nicht sein kann, weil die zur Sichtungszeit noch in der Schule waren. Da würdest Du doch auch zweifeln, dass das wirklich K und L waren, die Du gesehen hast.
Das vielleicht schon, aber ich würde sie nicht komplett anders beschreiben, oder? Hab gerade noch einmal nachgeschaut. Das war hier schon einmal Thema: Beitrag von cyclic (Seite 1.223)


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04.02.2026 um 09:52
Zitat von Offshore7Offshore7 schrieb:Aus meiner Sicht war der Pianista zu diesem Zeitpunkt (9. April) bereits "abgefrühstückt". Da die Schule eine falsche Timeline angab, welche stark die Ermittlungen beeinflusste und an der Realität vorbeiging, hat niemand eine Wanderung hinter den Mirador ernsthaft in Betracht gezogen.
Ein kluger Gedanke. Wenn die Zeugen sie gesehen haben, wie sie gegen 13:00 Uhr die Schule verließen, dann macht es aus zeitlicher Sicht keinen Sinn, die beiden hinter dem Mirador zu vermuten.
Kurios ist nur, die anderen Zeugen führen diese Timeline nahtlos fort.
Man könnte jetzt mutmaßen, dass man die Zeugen am Pianista-Trail "gut zugeredet" hat, aber die anderen Sichtungen fanden am Piedra de Lino-Trail statt.
Zudem, Lisannes Handy loggt sich gegen 10:16 Uhr aus dem WLAN der Sprachschule aus, dass macht man ja nicht, wenn man sich noch dort drinnen befindet, demnach ist es ein Indiz, dass die Sichtung an der Schule um 13 Uhr nicht stimmen kann.
Ingrid Lommers konkretisierte noch diese Sichtung, dass eine Zeugin sich sicher war, weil ihr Unterricht um diese Zeit begann.
In der Schule beginnt die falsche Darstellung der Timeline. Wenn vorsätzlich, dann warum?
Zitat von Offshore7Offshore7 schrieb:Ein paar Freiwillige um Plinio haben in Woche 2 den Bereich von der 2ten bis zur 4ten Brücke inoffiziell abgesucht. Vom relevantesten Bereich zwischen der 1sten und 2ten Brücke ist mir bis heute keine zeitnahe Suchaktion direkt am Fluss bekannt.
Dieses ist auch mein Kenntnisstand.
Zitat von Offshore7Offshore7 schrieb:Naja, sie waren grad mal 3 Tage in Boquete. Bei Roaming-Gebühren bis zu 5 EUR / Min. überlegt man sich sicher, ob man die Nummern überhaupt rausgibt. Lt. ViP gab es SMS zwischen K und L.
SMS-Austausch zwischen Kris und Lisanne sind für mich nicht fallrelevant, aber es stellt sich mir die Frage, warum beide Handys beim Wandern zum Mirador eingeschaltet waren. Dazu noch die Auffälligkeit, dass nach dem Verlassen der Sprachschule Lisanne ihr Handy keine Daten abrufte und dadurch sich nicht in eine Funkzelle einloggt, sondern sich wohl nur in der "Location Area" befand.
So wie auch bei der späteren Aktivierung von Kris Handy.
Zitat von Offshore7Offshore7 schrieb:Wenn manipuliert / Überlebens simuliert wurde, dann eher live am Handy, zB kurz in der Frühstückspause. Möglicherweise am 11. auch am PC, um gezielt ein paar Dateien oder Logs zu löschen, die nicht zu Lost passten.
Vom Gefühl her glaube ich das nicht. Viel zu viel Aufwand, um auf irgendwas auch immer hinweisen zu wollen. Hätte man nie etwas gefunden, würde die Annahme einer Verlaufens wohl noch heute favorisiert werden.

Ich durchstöberte gestern Nacht das Netz auf etwas, was mir noch nicht aufgefallen ist und stieß auf einige Merkwürdigkeiten.
Auf dem Bild 576 ("SOS"-Bild) gibt es beschriftetes Papier, was in meinen Augen nachweislich ein Teil der Umgebungskarte auf dem Bild 456 auf Scarlets Seiten Teil 3 zu sehen ist. So weit denke ich Mal ist dieses allgemein bekannt.
Könnte ja ein Glücksfall sein, dass ausgerechnet dieser Ausschnitt auf eine vorherige Aufnahme aus Boquete zu sehen ist, aber es gibt 4 Bilder (454-456 und 459) von dieser Karte, welche in einem zeitlichen Ablauf von gefaltet in den Händen haltend bis studierend von Lisanne auf dem Tisch liegend. Dabei gibt es noch zwei unbekannte Bilder 457 und 458, welche dazwischen liegen und vermutlich ähnliches zeigen.
Die Bilder wären nicht einmal halb so spannend, wenn dieser Kartenausschnitt nicht bei den Nachtbilder wieder auftauchen würde.
Warum wurden davon so viele Fotos gemacht?
Neben dem Kartenmaterial, was ist das, was noch auf dem Felsen drapiert liegt?

Ähnlich verwundert war ich auf dem Bild 576 von dieser runden Scheibe/Spiegel, wo ich dazu tendiere, dass die Mehrheit von dem Boden einer Pringles-Packung ausgehen. So weit so unspektakulär.
Ich schaute mir heute noch einmal den Podcast mit Hardinghaus und Nenner an und wollte ein besseres Bild für meine "Sammlung" von dem Tütenfund am 11.04. auf dem Piedra de Lino-Trail haben, wo in der Tüte Verpackungsmaterial von Snacks und Getränke gefunden wurden und diese rote Schuhsohle/Einlegesohle danebenliegend.
Ich machte ein Screenshot und sah aus der Tüte gefallen eine Pringles-Verpackung. Weiter in dem 4 teiligen Podcast wird ein Bild des Zimmers von Kris und Lisanne gezeigt. Rechts und links ihre Betten, mittig ein Tisch und auf diesem steht eine Pringles-Packung.

In der Gesamtschau lagen bei dem "SOS-Bild" Gegenstände, welche vorher von den beiden in Benutzung war.
Wie lange werden diese Sachen dort gelegen haben?
Ich kann es nicht erklären, aber auf mich macht es einen merkwürdigen Eindruck, dass es auch noch Fotos davon gab, welche vorher aufgenommen wurden.


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04.02.2026 um 11:05
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Ingrid Lommers konkretisierte noch diese Sichtung, dass eine Zeugin sich sicher war, weil ihr Unterricht um diese Zeit begann.
Eben genau das, aber: Gab es mit Petra aus Lichtenstein nicht nur eine Schülerin in SbtR? Hatte sie Einzelunterricht? Wenn ja, bei wem? Wurden sie und ihr*e Lehrer*in auch befragt? Falls nein: Warum nicht?


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04.02.2026 um 11:16
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:sondern sich wohl nur in der "Location Area" befand.
So wie auch bei der späteren Aktivierung von Kris Handy.
Kris Handy loggte sich definitiv in eine Funkzelle ein, sonst hätten wir keine Signalstärkewerte. Jedoch blieb die Location Area gleich und das Handy passiv, weshalb lokale Detail-Daten am Funkmast vermutlich schon nach ein paar Stunden gelöscht waren.
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Viel zu viel Aufwand, um auf irgendwas auch immer hinweisen zu wollen. Hätte man nie etwas gefunden, würde die Annahme einer Verlaufens wohl noch heute favorisiert werden.
Zehn Wochen ermittelten Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft wegen eines mutmaßlichen Verbrechens gegen das Leben und die Unversehrtheit von K+L. Hätte man nie etwas gefunden, hätte sich daran mE nix geändert. Eine Lost-Inszenierung wäre also mE nicht ganz doof gewesen, wenn es ein Verbrechen war und wenn eine gewisse Gefahr der Aufklärung bestand.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

04.02.2026 um 11:52
Zitat von DieboldDiebold schrieb:Eben genau das, aber: Gab es mit Petra aus Lichtenstein nicht nur eine Schülerin in SbtR? Hatte sie Einzelunterricht? Wenn ja, bei wem? Wurden sie und ihr*e Lehrer*in auch befragt? Falls nein: Warum nicht?
Petra ist die einzige Person, welche im Hostel von der Sprachschule zu der Zeit nächtigte.
Ob sie die einzige Sprachschülerin war, entzieht sich meiner Kenntnis, aber Eileen, welche ab dem 01.04. alleine die Sprachschule managte, sprach auch kein spanisch oder zumindest wenig.
Zitat von Offshore7Offshore7 schrieb:Kris Handy loggte sich definitiv in eine Funkzelle ein, sonst hätten wir keine Signalstärkewerte. Jedoch blieb die Location Area gleich und das Handy passiv, weshalb lokale Detail-Daten am Funkmast vermutlich schon nach ein paar Stunden gelöscht waren.
Da muss ich widersprechen. Die Daten von einer Lokation Area löschen sich nicht zeitnah und schon gar nicht von alleine.
Wenn sich aufgrund der Werte von der Signalstärke sich das Handy in eine Funkzelle einloggte, wüsste man die Funkzellennummer, Funkzellenausrichtung, die Uhrzeit und könnte theoretisch über Triangulation, sogar den ungefähren letzten Standort (solange Netzverbindung bestand) erfahren.
Vielleicht lag auch die Schwierigkeit bei ihren niederländischen Mobilfunkbetreibern oder das keiner auf die Idee kam, diese Daten anzufordern.
Gehört habe ich davon rein gar nichts!
Zitat von Offshore7Offshore7 schrieb:Zehn Wochen ermittelten Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft wegen eines mutmaßlichen Verbrechens gegen das Leben und die Unversehrtheit von K+L. Hätte man nie etwas gefunden, hätte sich daran mE nix geändert.
Dieses ist ein Argument.
Was ich jetzt gar nicht verstehe ist, warum hat sich dieses mit dem Rucksackfund oder den anderen Fundstücken verändert?
Ich hätte es umgekehrt verstanden, wenn man 10 Wochen lang von einem Verlaufen der beiden aus ging, aber sich durch die Fundstücke die Bewertung Richtung einem Verbrechen geändert hätte.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

04.02.2026 um 12:22
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Da muss ich widersprechen. Die Daten von einer Lokation Area löschen sich nicht zeitnah und schon gar nicht von alleine.
Selbst in D werden Daten, die nachweisen könnten, dass ein Handy passiv an einem bestimmten Funkmast eingeloggt war (ohne Telefonat, SMS oder Datenverbindung), technisch kurzfristig für Netzwerkszwecke erfasst, aber nicht dauerhaft gespeichert, wenn sie nicht abrechnungs- oder behördenrelevant sind. Behördenrelevant sind sie natürlich ab dem Zeitpunkt einer polizeilichen Anfrage.

Diese Daten werden mWn. nach Erreichen des technischen Zwecks nach ein paar Stunden oder Tagen gelöscht. Dauerhaft gespeichert wird allenfalls der letzte Timestamp in der eh schon dauerhaft gespeicherten letzten Location Area. KA welche Fristen damals in Panama galten und ob versucht wurde, temporäre Funkmast-Daten zu sichern, was bei einer Speicherung im Stundenbereich eh sinnlos gewesen wäre.


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04.02.2026 um 23:28
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Ein kluger Gedanke. Wenn die Zeugen sie gesehen haben, wie sie gegen 13:00 Uhr die Schule verließen, dann macht es aus zeitlicher Sicht keinen Sinn, die beiden hinter dem Mirador zu vermuten.
Kurios ist nur, die anderen Zeugen führen diese Timeline nahtlos fort.
Ja, das mit den insgesamt 14 Zeugenaussagen ist sehr seltsam. Dass man alle belabert hat „Sagt bloß nicht aus, dass…“ glaube ich irgendwie nicht.
Die Zeugen waren ja auch teilweise sehr unabhängig voneinander.

Fakt ist halt nur, dass der nachgewiesene Verlust von Empfang der Handys am 1.4. sehr gut zu den Fotos passt. Der Kontakt zum GSM-Netz verliert sich nämlich nachweislich zur realistischen Zeit und bestätigt quasi die Zeiten der Digitalkamera. Demnach waren sie hinter dem Mirador ab ungefähr 13:20 Uhr und können dann (offiziell) eigentlich nicht im Dorf, am Beginn des Trails oder an der Schule gesehen worden sein.

Trotzdem schätze ich, dass es für die Zeugensichtungen eine andere Erklärung geben muss, als „denen hat man vorgeschrieben, was sie aussagen sollen“.
Natürlich kann ich mich täuschen. An welchen Stellen gewisse Dinge möglicherweise manipuliert wurden, ist schwer zu sagen.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

05.02.2026 um 09:32
Zitat von MienshaoMienshao schrieb:Ja, das mit den insgesamt 14 Zeugenaussagen ist sehr seltsam. Dass man alle belabert hat „Sagt bloß nicht aus, dass…“ glaube ich irgendwie nicht.
Die Zeugen waren ja auch teilweise sehr unabhängig voneinander.
Zitat von jodlfreakjodlfreak schrieb am 01.02.2026:Am 01.04.2014 würde die Kamera dann mit dem Datum 07.04.2013 arbeiten. Der Boccas - Boquete Ausflug müssten somit um den 25.03.2014 statt gefunden haben.
Hier habe ich zwei Fragen: Wenn ich mich richtig erinnere, dann wurde das Wetter vom 31.3. als sehr ungemütlich beschrieben. Wie passt da das auffallend gute Wetter und die sehr trockenen Wege und Vegetation auf den Fotos vom 1.4.? Lässt sich zum 31.3. einndeutig belegen, dass es geregnet hat? Auch auf den anderen Fotos aus Boquete, die vermutlich auf ihrer ersten Tour durch den Ort entstanden sind, sieht es sehr sehr trocken aus.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

05.02.2026 um 09:41
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Ähnlich verwundert war ich auf dem Bild 576 von dieser runden Scheibe/Spiegel, wo ich dazu tendiere, dass die Mehrheit von dem Boden einer Pringles-Packung ausgehen.
Dazu stellt sich auch auf einer anderen Ebene die Frage, wie das zu den anderen Bildern (bis auf Haar- und Tütenfoto) passt: Denn anders als bei allen anderen Bildern sind hier keine (Wasser-?) Tropfen zu sehen und die abgelichteten Gegenstände und Haare sehen sehr trocken aus. In einer Umgebung wie der vermuteten (Flussufer und/oder in der Nähe eines Wasserfalls) würde ich eine wesentlich stärkere "Durchnässung" der Fotomotive erwarten. Zudem kann ich mir kaum vorstellen, dass die beiden in einer derart nassen und ggf. lauten Umgebung ihr Nachtlager hatten.


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05.02.2026 um 18:54
Zitat von DieboldDiebold schrieb:Hier habe ich zwei Fragen: Wenn ich mich richtig erinnere, dann wurde das Wetter vom 31.3. als sehr ungemütlich beschrieben.
Von wem? Der Zeuging mit dem lustigen Hütchen und dem strengen Blick, die K & L gewarnt haben will?

Lt. Wetterdaten war der 31.3. ungefähr genauso herrliches Wetter wie am 1.4. Der 30.3. war nicht ganz so dolle (wolkig und der fast schon obligatorische Minimalstregen am frühen Nachmittag (0.2 l/h):

open-meteo.com
Zitat von DieboldDiebold schrieb:Dazu stellt sich auch auf einer anderen Ebene die Frage, wie das zu den anderen Bildern (bis auf Haar- und Tütenfoto) passt: Denn anders als bei allen anderen Bildern sind hier keine (Wasser-?) Tropfen zu sehen und die abgelichteten Gegenstände und Haare sehen sehr trocken aus.
Auf dem Bild mit "SOS" und Pringlesdosenboden #576 sind Tropfen zu erkennen (man muss Helligkeit und Kontrast extrem nach oben ziehen, da der helle Vordergrund sonst die Tropfen zu sehr überstrahlt).

Beim Tütenfels #550 sieht man keine. Das Bild ist vermutlich auch nicht so stark aufgehellt. Wenn man es stark aufgehellt (auf Koudekaas schon gemacht), sieht man sehr viel Hintergrund (vermutlich gegenüberliegendes Flussufer), was evtl. Tropfen "verschluckt".

Beim Haarbild #580 ist es definitiv auffällig, dass da in den Haaren keine Tropfen erkennbar sind und die Haare vollkommen trocken aussehen. Von den drei "Spezialbildern" ist #580 sowieso besonders speziell, weil es keine Überlappung mit anderen Bildern hat und deshalb auch sonstwo entstanden sein könnte (was aber mind. mehrfaches Ändern der Kamerazeit (diffizil) oder Manipulation am Rechner benötigt hätte).


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05.02.2026 um 20:41
Zitat von cycliccyclic schrieb:Beim Haarbild #580 ist es definitiv auffällig, dass da in den Haaren keine Tropfen erkennbar sind und die Haare vollkommen trocken aussehen.
Eine mögliche Erklärung für das Erscheinungsbild der Haare auf Foto #580 wäre, dass Kris kurz zuvor ihre Haare geöffnet und ausgeschüttelt hat. Dadurch könnten sie trocken und auffällig chaotisch wirken. Denkbar wäre zudem, dass Lisanne genau aus diesem Grund das Foto aufnahm – um zu sehen, was Kris direkt vor ihr gerade macht.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

05.02.2026 um 21:13
Zitat von jodlfreakjodlfreak schrieb:Eine mögliche Erklärung für das Erscheinungsbild der Haare auf Foto #580 wäre, dass Kris kurz zuvor ihre Haare geöffnet und ausgeschüttelt hat. Dadurch könnten sie trocken und auffällig chaotisch wirken. Denkbar wäre zudem, dass Lisanne genau aus diesem Grund das Foto aufnahm – um zu sehen, was Kris direkt vor ihr gerade macht.
Es ist denkbar, dass die Plastiktüten vor #580 dazu verwendet wurden, um zumindest den Kopf trocken zu halten. Die Konstruktion auf Foto #550 könnte in diesem Zusammenhang ursprünglich als improvisierter Regenschirm gedient haben.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

05.02.2026 um 21:32
Zitat von jodlfreakjodlfreak schrieb:Eine mögliche Erklärung für das Erscheinungsbild der Haare auf Foto #580 wäre, dass Kris kurz zuvor ihre Haare geöffnet und ausgeschüttelt hat
Seit wann bleiben denn Haare trocken wenn man sie nicht offen trägt?
Zitat von jodlfreakjodlfreak schrieb:Denkbar wäre zudem, dass Lisanne genau aus diesem Grund das Foto aufnahm – um zu sehen, was Kris direkt vor ihr gerade macht.
Wie wär's denn mit fragen? Oder eine Lampe benutzen? Oder wenn schon, dann das Bild vielleicht auch ansehen, das man gemacht hat (anstatt direkt weiterzuknipsen)?
Zitat von jodlfreakjodlfreak schrieb:Es ist denkbar, dass die Plastiktüten vor #580 dazu verwendet wurden, um zumindest den Kopf trocken zu halten. Die Konstruktion auf Foto #550 könnte in diesem Zusammenhang ursprünglich als improvisierter Regenschirm gedient haben.
Das nun ganz sicher nicht. Die Tüten sind auffällig klein zusammengeknötert. Damit schützt man mal gar nichts vor irgendwas (und um gesehen zu werden ist es auch sub-optimal).


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05.02.2026 um 22:51
Ich habe bewusst von „möglich“ und „denkbar“ gesprochen, nicht von Gewissheiten. Es geht mir um Hypothesenbildung, nicht um Feststellungen.
Zitat von cycliccyclic schrieb:Seit wann bleiben denn Haare trocken wenn man sie nicht offen trägt?
Kris hatte lange Haare und trug diese nachweislich häufig hochgesteckt. In diesem Zustand sind ein Großteil der Haare im Knoten gebündelt und dadurch zumindest teilweise vor direkter Nässe geschützt. Wird ein solcher Knoten geöffnet, können die zuvor gebündelten Haare vergleichsweise voluminös, ungeordnet und weniger durchnässt wirken, selbst wenn es geregnet hat. Das ist eine mögliche Erklärung unter mehreren, keine Behauptung.
Zitat von cycliccyclic schrieb:Das nun ganz sicher nicht. Die Tüten sind auffällig klein zusammengeknötert. Damit schützt man mal gar nichts vor irgendwas (und um gesehen zu werden ist es auch sub-optimal).
Auch hier ging es nicht um die Aussage, dass diese einen effektiven oder sinnvollen Regenschutz dargestellt hätten. Gemeint war lediglich die Möglichkeit einer improvisierten Nutzung, die später eine andere Funktion bekommen haben könnte. Improvisationen in Extremsituationen sind häufig suboptimal und wirken von außen betrachtet wenig sinnvoll.

Wenn es alternative, plausiblere Erklärungen gibt, bin ich offen für eine sachliche Diskussion darüber.


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05.02.2026 um 23:52
Zitat von MienshaoMienshao schrieb:Ja, das mit den insgesamt 14 Zeugenaussagen ist sehr seltsam. Dass man alle belabert hat „Sagt bloß nicht aus, dass…“ glaube ich irgendwie nicht.
Die Zeugen waren ja auch teilweise sehr unabhängig voneinander.
Weißt du, ich könnte ja noch annehmen, dass sie belabert wurden, aber was überhaupt keinen Sinn macht, sind die völlig unterschiedlichen Beschreibungen ihrer Bekleidung. Keiner will sie in der Bekleidung gesehen haben wollen, wie sie auf der Wanderung zum Mirador zu sehen sind.
Dieses macht bei der Annahme einer Manipulation der Zeugenaussagen keinen Sinn!
Zitat von cycliccyclic schrieb:Auf dem Bild mit "SOS" und Pringlesdosenboden #576 sind Tropfen zu erkennen (man muss Helligkeit und Kontrast extrem nach oben ziehen, da der helle Vordergrund sonst die Tropfen zu sehr überstrahlt).
Da möchte ich mich anschließen und diese Feuchtigkeit oder grundsätzlich die Luftfeuchtigkeit im Regenwald, kann das zusehende Papier auf dem Felsen haften lassen, aber ich glaube nicht, dass diese Sachen dort tagelang so lagen, eher im Hellen am Tage zuvor dort abgelegt wurden.
Zitat von cycliccyclic schrieb:Beim Tütenfels #550 sieht man keine. Das Bild ist vermutlich auch nicht so stark aufgehellt. Wenn man es stark aufgehellt (auf Koudekaas schon gemacht), sieht man sehr viel Hintergrund (vermutlich gegenüberliegendes Flussufer), was evtl. Tropfen "verschluckt".
Wir gehen ja konform, dass die Nachtbilder im Bereich eines Flusses gemacht wurden.
Es wurde zu dieser Zeit ja auch aus der Luft gesucht. Es ist für mich schwer erklärbar, wie man sie dann nicht finden konnte.
Von den Möglichkeiten her ist es doch eigentlich (stark) eingeschränkt, wie weit sie gekommen sind.
Persönlich kann ich mir schwer vorstellen, dass sie die Monkey-Bridge 2 passiert haben, da diese ja auch aus nur drei Seilen bestand und laut Annette Nenner, aus ihrer Sicht für sie als möglichen Übergang, kaum zu erkennen war.

Wenn die sich verlaufen haben und bis zu den Nachtbildern noch am Leben waren, dann hatten sie in den zurückliegenden 8 Tagen ja "viel Zeit" gehabt.
Sie haben 2 Handys dabei, ab den Morgenstunden des 04.04. funktionierte nur noch eines, aber es gibt noch die für die Wanderung benutzte Digitalkamera. Ich übertreibe ein bisschen, aber die Sitzen da auf einem Felsen, irgendwo an einem Fluss und machen nicht einmal ein einziges Bild von der Situation, wo sie auf Hilfe gewartet haben?
Das widerspricht doch jeglicher Logik.
Wenn sie bis zum Q1 regelmäßig Fotos machten, warum danach bis auf die 8 Tage späteren Nachtbilder überhaupt keines mehr???
Dieses widerspricht sich doch mit einem tagelangen Verlaufen!
Zitat von cycliccyclic schrieb:Das nun ganz sicher nicht. Die Tüten sind auffällig klein zusammengeknötert. Damit schützt man mal gar nichts vor irgendwas (und um gesehen zu werden ist es auch sub-optimal).
Du weißt, du bist mein Fotofachmann und deine Expertisen sind für mich "Gesetz".
Du siehst (das musst du mir auch nicht beweisen, ich glaube dir das), dass die "rötlichen Tüten" mit der Verästelung zusammengeknotet sind?
Ich finde dieses verblüffend. Ich kann nicht nur schlecht sehen, sondern habe auch zwei linke Hände.
Ich habe keinen blassen Schimmer, wie man zwei kleine Teile einer Plastiktüte, mit einem Ast zusammenknoten kann und noch weniger, warum man sowas macht?
Bei Nacht sowieso nicht!
Du weißt dieses vielleicht besser, aber ich kann nicht sagen, wie groß dieses Konstrukt gesamtheitlich ist.
Ist es eigentlich naheliegend, dass dieses Teile einer Tüte sind, welche man auf Bildern in ihrer Unterkunft sieht?

Mir kommt spontan gerade ein Gedanke zu den Notrufversuchen. Ich meine, es handelte sich dabei um insgesamt 8 Anrufe.
Ich gehe davon aus, dass durch eine dritte Person die Situation nach dem Foto 508 am Q1 sich veränderte.
Ich versuche mich in die Situation zu versetzen und weiß, da wo ich gerade bin und wo ich vielleicht die beiden hinführen werde, es keine Möglichkeit gibt, per Handy Hilfe zu holen.
Um die Aussichtslosigkeit ihrer Situation zu verdeutlichen, hätte ich sie einfach einige Male den Notruf wählen lassen.
Bis auf die Möglichkeit, von mir als Täter Bilder machen zu können, wären ihre Handys doch nutzlos gewesen.
Ab dem zweiten Tag kommt es mir so vor, als wäre ein Handy eingeschaltet worden, der Notruf wurde gewählt und zeitnah wieder ausgeschaltet.
Aus Sicht eines Täters, hätte ich mir doch ein Spaß daraus gemacht. Passieren kann mir doch nichts und das Gegenüber ist der hilflosen Lage bewusst und ausgeliefert.


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06.02.2026 um 08:10
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Ich habe keinen blassen Schimmer, wie man zwei kleine Teile einer Plastiktüte, mit einem Ast zusammenknoten kann und noch weniger, warum man sowas macht?
Bei Nacht sowieso nicht!
Also ich habe mir grob einen Ast mit den Verästelungen nachgebaut und verschiedene Tüten versucht so daran festzuknoten wie auf dem Bild. So ganz 100%ig zufrieden war ich zwar nicht, aber doch relativ nah dran, glaube ich. Für mich sieht das so aus:

Es sind zwei vollständige Tüten. Anstatt sie nur mit den Henkeln festzuknoten hat man die ganzen Tüten um den Ast zu einer Art lockerem Knoten verschlungen. Dadurch werden selbst relativ große Tüten, wie man sie auf mehreren Bildern sieht, sehr klein, was offensichtlich kontraproduktiv ist um maximale Sichtbarkeit zu erreichen. Was die Tüten in der Form auch nicht können ist Regenwasser sammeln (im Fluss eh ziemlich sinnfrei), oder irgendetwas vor Regen schützen.

Zusammen mit dem ebenfalls sinnlos klein aber "sauber" in Streifen zerschnipselten Flyer wirkt das auf mich halt eher etwas nachlässig inszeniert.


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06.02.2026 um 09:19
Zitat von cycliccyclic schrieb:Es sind zwei vollständige Tüten. Anstatt sie nur mit den Henkeln festzuknoten hat man die ganzen Tüten um den Ast zu einer Art lockerem Knoten verschlungen.
Du gehst aber auch davon aus, dass die beiden roten Tüten sich während der Wanderung am 1.4. mit im Rucksack befanden und nicht einfach so im Dschungel herumlagen, oder?
Kris hat ja eine dieser Tüten auf einem viel früheren Foto in der Hand. (Die stammte allerdings aus Bocas del Toro. In Boquete gab es aber im Romero Supermarkt auch diese roten Tüten, mein ich.)
Also ähnlich wie der Flyer, der wahrscheinlich ebenfalls im Rucksack war. Naja, oder in einer Hosentasche falls es passt.

Ist nicht weiter relevant, aber dennoch fänd ich es interessant, wie du das siehst bzw. ob man sich was das generelle angeht einig ist.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

06.02.2026 um 09:33
Waren vielleicht die im Rucksack gefundenen Muscheln + anderer Strandinhalt aus Bocas del Toro in diesen roten Tüten, die auf der Wanderung halt eben im Rucksack waren?
Später könnten Täter die Tüten halt im Rucksack geleert haben. Glaube kaum, dass die Muscheln lose mitgeführt wurden. Ebenso wenig wie das Geld…
Aber das sind nur so Gedankenspiele am Rande.


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