@Donnergretel Mein Beweggrund dir zu schreiben, liegt in deinem Mut, deine Schlussfolgerung uns mitzuteilen. Ich denke, diese wird nicht gerne gelesen.
Donnergretel schrieb:Es ist wohl mittlerweile Konsens, daß die beiden Frauen durch Fremdeinwirkung ums Leben gekommen sind.
Zu dieser Eischätzung bin ich nach etwa 6 Monaten intensiver Recherche gekommen und ich habe erst nach meiner Einschätzung das Buch "Verschollen in Panama" komplett gelesen gehabt und da tendiert man auch zu dieser Annahme (Foul-Play). Jeder kann aber auch anderer Meinung sein.
Donnergretel schrieb:Viele wissen eigentlich Bescheid, halten aber still. Zum einen, weil abhängig von Big Boss, zum anderen weil natürlich Teil der örtlichen Community. Dazu gehören auch die Guides.
Der Ausdruck "Big Boss" gefällt mir persönlich nicht, aber wie
@goldenerReiter schrieb...
goldenerReiter schrieb:Und ich glaube dass da ein Grossgrundbesitzer wenig Einfluss oder Macht über Personen hätte die in Boquete leben oder nicht zu seinem Dorf gehören. .
Für mich steckt hinter den ganzen Manipulationen eine Person oder Gruppe die wesentlich mehr Macht und Geld hat
... gehe ich damit konform.
Es ist halt sehr auffällig, dass absolut niemand in den ersten beiden Monaten ihrer Suche nach Kris und Lisanne, nicht einmal das kleinste Utensil finden und keine Person sie nach dem Umfeld der Bildaufnahme 491, etwa eine Stunde vor dem Mirador, sie jemals mehr gesehen haben.
Annette Nenner beschreibt Hütten nach der Mirador Überquerung, welche für dort entlang Laufende nicht sichtbar sind, aber die Indigenen von den Hütten aus "dich sehen". Zumal wollen alle Guides und der Indigene, welcher von vor dem Mirador eine Tageswanderung hinter dem Dorf Alto Romero machte und am nächsten Tag wieder zurück ging, keine Feststellung gemacht haben. Man sagt, dass Wanderer/Touristen anderes Schuhwerk tragen, wie die Guides oder Indigenen und daher für Ortskundige erkennbar sind.
Interessant finde ich auch den Zeitpunkt der Funde 10 Wochen später, als keine offizielle Suchmaßnahmen mehr erfolgen und die Indigenen gebeten wurden, nach Knochen Ausschau zu halten. Danach findet man in relativ engen zeitlichen Abständen immer wieder Knochen und Bekleidungsgegenstände (Schuhe und Hose), an sehr abgelegenen und schwer zugänglichen Örtlichkeiten, am Flussverlauf Richtung Alto Romero.
Augenscheinlich soll damit suggeriert werden, dass der Fluss Schuld an dem Tod der beiden Frauen trägt, nur liegen dieses Fundsachen an für mich schwer erklärbaren Stellen. In einem Bereich werden die Schuhe, eines mit dem Fußknochen von Lisanne und ein Beckenknochen von Kris und einem Knochenstück, vermutliche aus einem Knie gefunden, aber wenn diese nicht dort abgelegt wurden, wie kamen dann diese Sachen mit unterschiedlichen Gewichtungen und hauptsächlich anderer Dichte wie Wasser, in genau diesem Bereich allesamt angeschwemmt?
Möglich vielleicht, aber eher als unwahrscheinlich einzustufen.
Die kurze Hose wird einige Kilometer von dort entfernt flussaufwärts im Bereich der Monkeybridge 2 aufgefunden.
Das für mich größte Rätsel ist das Auffinden von Kris ihrem Rippenknochen in der Nähe des Rucksackfundes.
Es liegen 4 Knochen von Säugetieren, ein Schädel einer Indigenen Frau und ein Beinknochen eines Kindes mit dem Rippenknochen zusammen.
Nach Rücksprache mit dem Buchautor Christian Hardinghaus, fand der namentlich bekannte Indigene Finder diese Knochenansammlungen an einer Stelle, man weiß aber nicht, wie es zu dieser Ansammlung von Knochenteilen kam.
Merkwürdig finde ich den letzten Fund, die Beinknochen von Lisanne in einem Fluss, in Höhe von Alto Romero. Der Fischer oder Angler wurde auf einem fauligen Geruch aufmerksam. Naja, kann sein, muss aber nicht. Da leben wilde Tiere, Fische und ähnliches leben und sterben in diesem Fluss und es wird dort immer irgendwie merkwürdig riechen. Jedenfalls findet er dort die Knochen und der ordentlich gepackte Rucksack mit eigentlich allen intakten Gerätschaften, BHs und dem Bargeld wird in Höhe des Dorfes Alto Romero aufgefunden.
Da kann es nach reiflicher Überlegung meinerseits, nur zu einem Zusammenhang zu diesem Dorf bestehen, auch wenn dieses etwa 3 Kilometer von diesem Flussverlauf entfernt liegt.
Resümee:
Da alle schweigen, keiner etwas gesehen oder gehört hat und die Ansammlungen der Fundstücke sich im Bereich oder auf dem Weg zum Dort Alto Romero sich befanden, muss jemand mit Einfluss oder von wem die Indigenen in Abhängigkeit stehen, damit etwas zu tun haben.