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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

29.595 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Verschwunden, , Südamerika ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 09:35
Zitat von Offshore7Offshore7 schrieb:Das ist eindeutig derselbe Spot. Da Romains Drphne kurz nach dem Wasserfall-Spot defekt ging, war er 5 Tag später im April 2022 noch mal mit einer zweiten Drohne dort und da entstanden mE auch die Bodenaufnahmen.
Danke. Ja, ich habe mir die Aufnahmen noch einmal genau angesehen und bin zu dem Schluss gekommen, dass es sich um denselben Ort handeln muss, die Close-up Aufnahmen jedoch an einem anderen Tag entstanden sind.

In beiden Videos ist dieser kleine Baum zu erkennen, der einer Palme oder einem Baumfarn ähnelt. Neben der Stelle, an der Romain seinen Rucksack und seine Sachen abgestellt hatte.

Die Wasserführung ist unterschiedlich: Bei den Close-up Aufnahmen ist der Wasserstrom breiter und das Wasser bedeckt mehr Bodenfläche als bei den Drohnenaufnahmen; daher müssen die Close-up Aufnahmen an einem anderen Tag gefilmt worden sein.

Dieser Wasserfall ist nicht sonderlich spektakulär, wenn man oben darauf steht – so wie Romain es getan hat –, aber von unten betrachtet ist er wunderschön. Die Drohnenaufnahmen zeigen eine Art kleines Fenster (eingerahmt von Vegetation), vor dem sich eine „Gardine“ aus herabstürzendem Wasser befindet.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 09:44
Ich glaube nicht, dass sie sich an diesem Wasserfall aufgehalten haben. Und schon gar nicht, dass sie dort zu Tode kamen.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 10:30
Zitat von natollnatoll schrieb:Sind die Nachtfotos am rechten Teil des ersten Q1 Wasserfalls (Blick flussabwärts) entstanden, da dieser zum Zeitpunkt der Fotos ausgetrocknet war?
Das Hauptproblem ist Nachtfoto #550. Der Fels ist schon ziemlich grpß, rundgewaschen und unbewachsen. Bei FP können die Nachtfotos natürlich überall enstanden sein, auch an verschiedenen Orten oder mit manipuliertem Vorder-/Hintergrund. Romain war zwar inzwischen 8x? dort, aber Drohnenaufnahmen bringen halt wenig, da kann man das Gelände, die Größenverhältnisse und sowieso alles was unter Bäumen liegt kaum beurteilen.
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Was nein? Nicht derselbe Felsen? Oder nicht verschiedene Blickwinkel?
Nicht derselbe Felsen. Der Ort, wo Romain stand, ist auf deinem ersten Bild gar nicht drauf.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Ich glaube nicht, dass sie sich an diesem Wasserfall aufgehalten haben. Und schon gar nicht, dass sie dort zu Tode kamen.
Ich finde, das ist ein ziemlich plausibler Ort für FP und um K+L vom Trail zu schaffen. Hör- und Augenzeugen sind dort ausgeschlossen. Der Ort des letzten Lebenszeichen ist nun mal Q1. Weder gab es an Q2 und den Paddocks Fotos, noch wurde Google Maps benutzt, wie es zB Celine Cremer tat, als sie sich verirrte.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 10:45
@Offshore7

Ich stimme dir zu, dass bei Q1 ein Ereignis eingetreten ist, welches zum Abbruch von Lebenzeichen der Beiden geführt hat. Der Tod hingegen an ganz anderer Stelle erfolgte. Das belegen die gefunden sterblichen Überrester wie der Rucksack. Dass hier ein FP vorliegt ist für mich mit wenig Zweifel behaftet.


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gestern um 13:44
Zitat von natollnatoll schrieb:Sind die Nachtfotos am rechten Teil des ersten Q1 Wasserfalls
Ich glaube nicht, dass sich der Night Location am Q1-Wasserfall befindet. Leider sehe ich keine überzeugenden Ähnlichkeiten.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Ich glaube nicht, dass sie sich an diesem Wasserfall aufgehalten haben. Und schon gar nicht, dass sie dort zu Tode kamen.
Glaube ich auch nicht. Der Night Location ist sowieso nicht dort. Hätten K+L die Nachtfotos selbst gemacht haben, dann hätten sie sich danach noch mindestens einmal verlagern müssen.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 14:01
Wird eigentlich irgendwo erklärt, oder kann mir jemand erklären, warum sich alles auf den Bereich der rechten Seite des Bergrückens beschränkt? Warum wird davon ausgegangen, dass die NL sich in diesem Bereich befindet und nicht auf der linken Seite? Rechts und links definiere ich dabei nach der draufsicht auf Romains Karte.

https://camilleg.fr/publication-de-romain-dans-la-presse-panameenne-apres-ses-expeditions-dans-la-jungle-du-panama/


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gestern um 14:37
@Nic-Kne
Ich habe folgendes verstanden:
Wege/Pfäde entstehen dort, wo der Widerstand am geringsten ist. Das Gelände und die Steilheit der Berghänge sowie die Fließrichtung des Flusses Changuinola bestimmten mit, wo Holzschlag und Übermachung stattfinden konnten – und wo nicht.

Sowohl die Wasserläufe als auch die Wege verlaufen in nord-nordöstlicher Richtung. Holzschlag (zur Schaffung von Weideflächen) und Besiedlung erfolgten dort, wo die Hänge nicht zu steil sind.

Wo die Hänge zu steil sind, gibt es weder Holzschlag noch Häuser.
Historisch gesehen dienten diese Pfäde dazu, Kaffee von Boquete zur Atlantikküste zu transportieren.


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gestern um 15:09
Danke @Anthurium
Es gibt auf der Linken also auch gar keine Hütten oder sowas? Also, zumindest keine bekannten.
Ich habe diese Karte von Romain (und gefühlt 1000 ander) schon so oft angesehen und vorhin ist mir das erst so richtig aufgefallen, als ich mir die freien Flächen angeschaut habe und darüber nachdachte, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass sie so eine freie Fläche erreicht hätten und dann doch wieder zurück in den Dschungel gegangen wären. Ich kann mir ja wirklich viel vorstellen, versehentlich in den Dschungel geraten, einen falschen Weg nehmen, zwischendurch entführt oder irgendwo abgestürzt, all das halte ich mehr oder weniger für möglich, aber nicht, dass man freiwillig von einer Fläche, auf der man auf jeden Fall gesehen werden würde, wieder zurück in das Gebiet läuft, wo man auf keinen Fall gesehen wird. Und selbst wenn sie vor irgendwem auf der Flucht waren, hätten sie sich bestimmt nicht weit von so einer Fläche entfernt, um im richtigen Moment vielleicht einen Hubschrauber auf sich aufmerksam zu machen.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 18:05
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Und selbst wenn sie vor irgendwem auf der Flucht waren, hätten sie sich bestimmt nicht weit von so einer Fläche entfernt, um im richtigen Moment vielleicht einen Hubschrauber auf sich aufmerksam zu machen.
Als jemand, der selbst mal in einem Park verfolgt wurde, kann ich dem nicht so ganz zustimmen. Man hält sich eher von Orten fern, wo man gut einsehbar ist und eine Flucht "nur" auf Geschwindigkeit beruht. Zumindest wenn dort keine Menschen sind. Man neigt eher zum Verstecken/ Verfolger erstmal anhängen/ Abstand gewinnen. Wenn das bei K+L so gewesen ist, dass sie verfolgt würden, wäre das riskant gewesen mit dem freien Flächen. Sieht der Helikopter sie? Wie schnell ist er bei ihnen? Ist es dunkel oder hell?


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 18:56
Zitat von luna00luna00 schrieb:Als jemand, der selbst mal in einem Park verfolgt wurde, kann ich dem nicht so ganz zustimmen. Man hält sich eher von Orten fern, wo man gut einsehbar ist und eine Flucht "nur" auf Geschwindigkeit beruht. Zumindest wenn dort keine Menschen sind. Man neigt eher zum Verstecken/ Verfolger erstmal anhängen/ Abstand gewinnen. Wenn das bei K+L so gewesen ist, dass sie verfolgt würden, wäre das riskant gewesen mit dem freien Flächen. Sieht der Helikopter sie? Wie schnell ist er bei ihnen? Ist es dunkel oder hell?
Das tut mir sehr leid, dass du so eine Situation mitmachen musstest.
Ich kann den Gedankengang verstehen.
Mal angenommen, K+ L sind in solch eine Situation geraten. Es hätte nur 3 Wege gegeben:
1. durch die Angreifer sterben
2. durch den Dschungel sterben
3. durch hulfe von Rettungsteams überleben.
Sich in der Nähe einer solchen Wiese zu bleiben und im richtigen Moment darauf hoffen, rechtzeitig gesehen und gerettet zu werden, scheint mir in einem solchen Fall der einzig logische Ausweg zu sein, um eine Chance auf überleben zu haben.


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gestern um 19:05
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Das tut mir sehr leid, dass du so eine Situation mitmachen musstest.
Ich kann den Gedankengang verstehen.
Mal angenommen, K+ L sind in solch eine Situation geraten. Es hätte nur 3 Wege gegeben:
1. durch die Angreifer sterben
2. durch den Dschungel sterben
3. durch hulfe von Rettungsteams überleben.
Sich in der Nähe einer solchen Wiese zu bleiben und im richtigen Moment darauf hoffen, rechtzeitig gesehen und gerettet zu werden, scheint mir in einem solchen Fall der einzig logische Ausweg zu sein, um eine Chance auf überleben zu haben.
Das denke ich auch. Ihre einzige Chance wäre gewesen, auf die "Richtigen" zu treffen und Hilfe zu bekommen.
Es gab ja einige Suchtrupps, die hinter dem Mirador gesucht haben, was ja leider wohl.in den Akten nicht sauber dokumentiert ist. Ich frage mich, ob das teils merkwürdige Verhalten von Plinio darauf hindeuten könnte, dass er mehr weiß/ mehr gesehen hat...


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 20:16
Zitat von luna00luna00 schrieb:Ich frage mich, ob das teils merkwürdige Verhalten von Plinio darauf hindeuten könnte, dass er mehr weiß/ mehr gesehen hat...
Es gibt so einige seltsame Verhaltensweisen von den Akteuren dieses Dramas. Plinio ist nur einer von ihnen. Irgendwie sind auch die Strukturen der Schule seltsam.


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gestern um 21:09
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Ich glaube nicht, dass sich der Night Location am Q1-Wasserfall befindet. Leider sehe ich keine überzeugenden Ähnlichkeiten.
Ja ich auch nicht. Es ist zwar teilweise schwierig Größen einzuschätzen, aber die "Steinchen" da sind nicht annähernd das Format, das ich meine was es sein müsste. Dass es Felshänge gibt in denen Wasser Riefen hinterlassen hat, dürfte auch kein gutes Kriterium sein. Ich denke bei den Regenmengen dort wird es sowas häufiger geben.

Ich halte ja den "Tütenfels" (#550) nach wie vor für das beste Merkmal um den Ort überhaupt zu finden. Ob der V-Baum noch da steht und ob man ihn aus der Luft überhaupt aus irgendeiner Blickrichtung erkennen könnte ist für mich sehr unklar. Problem: auch metergroße Kawentsmänner bewegen sich bei genug Wasser - sonst würden sie nämlich nicht rund. Aber kaum sehr weit und dass sie den einzigen großen runden Stein weit und breit ausgerechnet auf einem der 100 Nachtfotos verewigt haben ist auch sehr unwahrscheinlich. Sprich da müssten noch mehr sein. Eine solche Stelle gibt es: bei CB2.

Irgendwann hatte hier mal jemand geschrieben, dass es jemanden gäbe der was zu den Gesteinsarten veröffentlichen wollte (ein Schwede?). Das könnte spannend sein. Für mich (aber ich habe kein Ahnung von Steinen) sieht das nach hellem Granit aus. Den gibt es dort, aber nur lokal begrenzt. Und nach der geologischen Karte die ich mal gefunden hatte spräche das für eine Verortung eher weiter flussabwärts:
Beitrag von cyclic (Seite 1.142)
Zitat von Offshore7Offshore7 schrieb:Das Hauptproblem ist Nachtfoto #550. Der Fels ist schon ziemlich grpß, rundgewaschen und unbewachsen. Bei FP können die Nachtfotos natürlich überall enstanden sein, auch an verschiedenen Orten oder mit manipuliertem Vorder-/Hintergrund.
Ja bei FP kann man die Überlegungen knicken. An Manipulation auf Pixelebene (photoshoppen) glaube ich zwar nicht, aber so große runde Felsen gibt es auch auf der Boquete-Seite (bei uns in Europa halte ich seit Jahren Ausschau, könnte aber noch keinen entdecken). Problem ist das kann man nicht alles absuchen und das macht ja auch niemand.

Aber selbst wenn die Bilder auf der Karibikseite entstanden sind, habe ich das Gefühl alle suchen an der falschen Stelle (zu weit flussaufwärts). Irrer Weise könnte der Typi mit seiner Moon-Ray-Theorie am Ende (zufällig) gar nicht so falsch liegen.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 21:24
Zitat von cycliccyclic schrieb:Aber selbst wenn die Bilder auf der Karibikseite entstanden sind, habe ich das Gefühl alle suchen an der falschen Stelle (zu weit flussaufwärts). Irrer Weise könnte der Typi mit seiner Moon-Ray-Theorie am Ende (zufällig) gar nicht so falsch liegen.
Magst du das mal näher ausführen (Moon-Ray-Theorie)? Das sagt mir leider nichts.
Wenn FP im Spiel ist (und irgendwie komme ich bei einem Lost Szenario an meine Grenzen), kann ich mir nur vorstellen, dass die Nachtfotos zwie Optionen hatten.
(1) Lost Szenario plausibel machen, auch dass die Suche nicht fortgeführt wird, hinter dem Mirador und weitere geplante Suchaktionen.
(2) Überschreiben der Fotos. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Foto 508 nicht das letzte Tagfoto war.

Definitiv wirkt es so, als ob hinter dem Mirador nicht gesucht werden sollte (Das Zurückpfeifen der Suchmamnscahft am 3. April, dass die niederländischen Spürhunde da nicht suchen dürfen). Der Grund dafür muss natürlich nicht mit Kris und Lisanne dirwkt zu tun haben (da könnte ich mir Drogengeschäfte vorstellen). Vielleicht sind sie darauf getroffen, vielleicht wären es abee auch einen.nadee Art von FP.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

gestern um 22:20
Zitat von luna00luna00 schrieb:Magst du das mal näher ausführen (Moon-Ray-Theorie)? Das sagt mir leider nichts.
Die Nachtfotos begannen wenige Minuten nachdem der Mond untergegangen war. Angeblich gibt es manchmal einen Effekt, dass bei Monduntergang einzelne helle Strahlen sichtbar sind. Wurde in dem Video jedenfalls behauptet. Wirklich was dazu gefunden habe ich nicht. Jedenfalls hätten K & L dann diese "Moon-Rays" für Suchscheinwerfer gehalten auf die sie mit den 100 Blitzfotos (abzüglich #510 vielleicht nur 99) geantwortet hätten.

Die zeitliche Nähe zum Monduntergang ist durchaus auffällig. Problem ist dass in den Bergen der Mond schon deutlich früher hinter den Bergen im Westen verschwunden ist.

Wenn ich mich jetzt nicht ganz falsch erinnere kam der dann, u.a. aufgrund Sichtmöglichkeit Richtung Westen, auf einen Ort irgendwo in der Nähe von CB2. MMn vielleicht ein Fall von falscher Lösungsweg aber richtiges Ergebnis.

Die anderen verbeißen sich, vielleicht aufgrund theoretischer Überlegungen, zu sehr an Positionen flussaufwärts an einem der kleineren Zuflüsse, ignorieren dabei aber den Fels (und die Bäume müssen sie sich auch schon "schönreden").
Zitat von luna00luna00 schrieb:(1) Lost Szenario plausibel machen, auch dass die Suche nicht fortgeführt wird, hinter dem Mirador und weitere geplante Suchaktionen.
(2) Überschreiben der Fotos. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Foto 508 nicht das letzte Tagfoto war.
Ggf. beides zusammen. Wenn es nur darum ging Bilder hinter #508 "sicher" zu überschreiben, wäre das relativ trivial gewesen (wie neulich beschrieben). Ohne Computer alles auf der Kamera. Wobei dem NFI dabei theoretisch hätte etwas auffallen sollen: nämlich der dann nicht leere Drive-Slack einiger Bilder. Nur bei dem was sie im Bericht schreiben ist mein Vertrauen, dass sie das wirklich gecheckt haben ziemlich gering - denn sie gehen von einem Löschen des Bilds #509 aus, was aber sehr wahrscheinlich einen nicht leeren Drive-Slack am Ende von #510 erzeugt hätte, schreiben aber, dass von #509 "not even snippets" auffindbar waren, ohne diesen offensichtlichen Widerspruch irgendwie zu thematisieren (s.a. Beitrag von cyclic (Seite 1.158))

#508, wo K vielleicht nur zufällig nicht ganz so happy aussieht, als letztes Bild übrig zu lassen, könnte auch eine ganz clevere Idee gewesen sein.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 01:10
Zitat von cycliccyclic schrieb:Die Nachtfotos begannen wenige Minuten nachdem der Mond untergegangen war. Angeblich gibt es manchmal einen Effekt, dass bei Monduntergang einzelne helle Strahlen sichtbar sind. Wurde in dem Video jedenfalls behauptet. Wirklich was dazu gefunden habe ich nicht. Jedenfalls hätten K & L dann diese "Moon-Rays" für Suchscheinwerfer gehalten auf die sie mit den 100 Blitzfotos (abzüglich #510 vielleicht nur 99) geantwortet hätten.

Die zeitliche Nähe zum Monduntergang ist durchaus auffällig. Problem ist dass in den Bergen der Mond schon deutlich früher hinter den Bergen im Westen verschwunden ist.

Wenn ich mich jetzt nicht ganz falsch erinnere kam der dann, u.a. aufgrund Sichtmöglichkeit Richtung Westen, auf einen Ort irgendwo in der Nähe von CB2. MMn vielleicht ein Fall von falscher Lösungsweg aber richtiges Ergebnis.

Die anderen verbeißen sich, vielleicht aufgrund theoretischer Überlegungen, zu sehr an Positionen flussaufwärts an einem der kleineren Zuflüsse, ignorieren dabei aber den Fels (und die Bäume müssen sie sich auch schon "schönreden").
Zitat von Nic-KneNic-Kne schrieb:Wird eigentlich irgendwo erklärt, oder kann mir jemand erklären, warum sich alles auf den Bereich der rechten Seite des Bergrückens beschränkt? Warum wird davon ausgegangen, dass die NL sich in diesem Bereich befindet und nicht auf der linken Seite? Rechts und links definiere ich dabei nach der draufsicht auf Romains Karte.
Da dazu immer wieder Fragen auftauchen und ich innerhalb des letzten Jahres auch sehr umfangreich dazu recherchiert habe und das nicht so übersichtlich ist habe ich das Ganze heute mal schnell mit einem kurzem Video zusammengefasst.
Handwerkliche Fehler bei der Erstellung des Videos sollte man mir nachsehen, auch für Cannes oder Venedig wird es nicht reichen, Lagerfeuer habe ich nicht einbauen können. (Apropos Video mit Lagerfeuer: TreegNesas tendiert mittlerweile zu dem schmalen Canyon nördlich der Paddocks wie ich kürzlich in einem Beitrag von ihm las: "The night location as a terrain trap".)

Romain C. war meiner Kenntnis nach der Erste, der die Paddocks als Schlüsselstelle für die NL betrachtete, aufgrund der möglichen Wege bis dahin und weiter - die Karte dazu ist ja bekannt.
Ich habe ihm das im Video gezeigte Analysetool vor längerer Zeit zukommen lassen. Was er als hilfreich empfand.

Der Link: https://www.youtube.com/watch?v=gEUB4twAmYQ


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um 09:15
Zitat von cycliccyclic schrieb:Es ist zwar teilweise schwierig Größen einzuschätzen, aber die "Steinchen" da sind nicht annähernd das Format, das ich meine was es sein müsste.
Ich verstehe, was du meinst.
Aber(!), was den meisten Leuten nicht klar ist: Die Felsblöcke in den *Quebradas* können wirklich riesig sein. Zum Beispiel, die Felsen bei Q2 sind wirklich gross; in Fotos ähnen die Felsen an der Überquerung wie „gewohn“, und der Wasserfall sieht aus wie eine niedliche kleine Kaskade. In Wirklichkeit sind diese Felsblöcke größer als ein Mensch. Das begreift man erst, wenn man tatsächlich dort ist.
Zitat von cycliccyclic schrieb:auch metergroße Kawentsmänner bewegen sich bei genug Wasser - sonst würden sie nämlich nicht rund.
Schau zum beispiel mal diese Foto an von IP, das sie bei Q2 gemacht hatten: ein runder Stein.
Fels

Für mich spielt es keine Rolle, wo genau der Übernachtungsort lag – außer dass er Aufschluss über die Route geben könnte, die Kris und Lisanne angeblich genommen haben.

Der Ort, den ich vermute, liegt buchstäblich gleich um die Ecke. Recht zu haben, interessiert mir nicht. Dinge zu ergründen schon.

Was mir auffällt, ist, dass dort – *offiziell* – niemand nachgesehen hat. Und sei es nur, um diesen Ort als Möglichkeit auszuschließen. Er liegt buchstäblich gleich um die Ecke; es wäre kein großer Aufwand gewesen, dorthin zu gelangen.

Ganz im Gegensatz zu all den anderen, sehr abgelegenen Orten, deren Erreichen einen enormen Aufwand erforderte (wie Romain es getan hat).
Übrigens hat Romain auch Q2 untersucht, diese Daten hat er jedoch aus irgendeinem Grund nie veröffentlicht.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 09:19
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:Ich habe ihm das im Video gezeigte Analysetool vor längerer Zeit zukommen lassen. Was er als hilfreich empfand.
Du hast ein anschauliches Video mit einer verständlichen Erklärung erstellt. Kannst du erläutern, warum du den 14. Mai 2014 als Ausgangspunkt für die Untersuchung des 8. April gewählt hast? Oder habe ich da etwas falsch verstanden?


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

um 09:54
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Der Ort, den ich vermute, liegt buchstäblich gleich um die Ecke. Recht zu haben, interessiert mir nicht. Dinge zu ergründen schon.
Könntest du den Ort vielleicht mal so ungefähr in einer karte markieren?
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Aber(!), was den meisten Leuten nicht klar ist: Die Felsblöcke in den *Quebradas* können wirklich riesig sein. Zum Beispiel, die Felsen bei Q2 sind wirklich gross; in Fotos ähnen die Felsen an der Überquerung wie „gewohn“, und der Wasserfall sieht aus wie eine niedliche kleine Kaskade. In Wirklichkeit sind diese Felsblöcke größer als ein Mensch. Das begreift man erst, wenn man tatsächlich dort ist.
Du hast recht. Wasser hat eine unglaubliche Kraft, man unterschätzt das sehr leicht. So oft sehen wir Bilder davon, wie zerstörerisch Wasser sein kann, ganze Häuser werden zerstört, Menschenleben ausgelöscht, Landschaften verändert und dennoch stehen jedes Jahr so viele Menschen vor einem Fluss oder See und denken: ach, das plätschert aber schön, das kann gar nicht gefährlich sein. Da werden Badeverbote ignoriert und am Ende ist das Geschrei groß, wenn etwas passiert. Ich bin an der Ostsee aufgewachsen, ich habe einmal hautnah miterlebt, wie gefährlich sie ist, wenn man sich über Hinweise und Verbote hinwegsetzt. In diesem Fall hatte der Teenager keine Chance, weil auch sein eigener Körper gegen ihn war und das obwohl 2 weitere Junge bei ihm waren.
Im Fall der Bergbäche sieht man es auch richtig deutlich. Auf dem Foto von Kris ist Q1 ein niedliches kleines Bächlein, das zur Erfrischung einlädt und ein paar Monate später, auf dem Video von Kris Eltern sieht dieser niedliche kleine Bach schon ganz anders aus, wild und gefährlich. Diese kleinen Bäche sind durchaus in der Lage, große Felsbrocken zu bewegen und zu formen.


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um 09:57
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:. Kannst du erläutern, warum du den 14. Mai 2014 als Ausgangspunkt für die Untersuchung des 8. April gewählt hast? Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
Das ist der Zeitpunkt (also Tag mit Uhrzeit) zu dem die Sonne die entsprechende Mondposition einnimmt vom 8.April - ich habe quasi für Sonnenschattwn und Mondschatten die gleichen Algorithmen verwendet. Deshalb taucht das zusätzlich bzw. im Diagrammtitel und in der Legende auf.
Leider habe ich die shademap-App viel zu spät "entdeckt" (glaube sogar hier im Forum) - da hätte ich mir den ganzen Aufwand sparen können (aber auch bei der muss man dann tricksen für die Mondposition) - denn die zeigt gleiche Ergebnisse. Darauf hatte ich hier in meinen Beiträgen hingewiesen. Die entsprechenden Links hatte ich mit eingestellt.


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