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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L.

3.037 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2015, September ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L.

Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L.

25.03.2021 um 12:56
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb:Nimmt man tatsächlich an, ihnen wäre es doch gelungen, ein "Date" klarzumachen und sie wären dort hin gefahren, dort wären sie dann auf den Freund dieser Frau getroffen, der super eifersüchtig ist und sich tierisch aufgeregt hätte. Dann wäre es vielleicht zu einer Schlägerei gekommen und dabei wäre einer von beiden zu Tode gekommen (also Totschlag oder Körperverletzung mit Todesfolge), es reicht ja ein unglücklicher Treffer und ein Sturz mit dem Kopf auf harten Untergrund. Dann wäre aber aber doch immer noch der andere von den beiden am Leben. Und dass dann jemand diesen auch noch umbringt, um einen Zeugen auszuschalten, halte ich für sehr sehr unwahrscheinlich (das wäre dann überings Mord, weil es zur Verdeckung einer anderen Straftat geschehen würde).
Und dazu kommt, dass sie zu zweit waren und sich sicher gewehrt hätten. So einfach geht es dann halt auch nicht.
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb:Ich halte einen Unfall (auf dem Rückweg) nicht ganz für ausgeschlossen, zumal sie mindestens angetrunken waren, aber ich denke auch, dass das Auto mit Insassen dann längst hätte gefunden werden müssen.
Auf DIESER Strecke ist ein Unfall zu 100% auszuschließen.
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb:Dann aber nur für Stammkunden, oder?! ;-))
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb:Wenn das tatsächlich geht, dann wird es aber ja sicherlich öfter vorkommen, dass dort jemand die Zeche nicht zahlen kann. Und da wird es sicher eine andere Standardlösung für geben, als ihn umzubringen.... Zumal ein Toter erst Recht nicht bezahlen kann und man dann eher noch ein Problem mehr, als eines (die offene Rechnung) weniger hat.
Nein, geht auch wenn man zum ersten mal dort ist, hatte eine ähnliche Situation auch mal in Ö wo mir die Problematik mit den "Piccolos" nicht so ganz bekannt war (da ich vorher nur in Laufhäusern war und nicht in Bordells) und es war tatsächlich so dass, ohne dass ich es wirklich mitbekommen habe, die Rechnung sofort mehrere hundert Euro betragen hat bevor es überhaupt zu dem kam wegen dem ich dort war. Das unterschätzt man.

Die "Standardlösung" in dem Fall ist dass die Betreiber die Polizei rufen und dann wird man mal mitgenommen, und ein Verfahren wegen Zechprellerei eingeleitet, wenngleich man im Normalfall eine Verurteilung abwenden kann indem man einfach ehestmöglich die offene Rechnung begleicht und damit ist das Thema dann außergerichtlich erledigt... Deshalb sage ich ja, nur Zechprellerei allein führt nicht zu einem Doppelmord. Nochmal, das hab ich schon mehrfach jetzt versucht zu erklären, dass einfach mehr dahinter stecken muss, sie nicht "einfach nur" zu wenig Geld hatten sondern eben womöglich auf blöde Ideen gekommen sind um aus der Sache rauszukommen. In Panik und unter Alkoholeinfluss? Was ist wenn die Dame die Rechnung stellt und einer sie einfach ausgeknockt hat? (Keine Ahnung ob ich das hier überhaupt schreiben darf, es ist sehr spekulativ). Nur so als Beispiel... Weil, eben einfach nicht drüber nachgedacht was man tut. Wie gesagt, da kann alles mögliche passiert sein.


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L.

25.03.2021 um 13:03
Zitat von CapitanoCapitano schrieb:Was ist wenn die Dame die Rechnung stellt und einer sie einfach ausgeknockt hat?
Aber auch da stellt sich die Frage, was mit dem zweiten passiert ist. Person A knockt eine Prostituierte aus, der Zuhälter/Security-Mann/Rausschmeisser reagiert, es kommt zur Schlägerei, bei der sich Person A dermaßen verletzt, dass sie stirbt (vor Ort und sofort, denn sonst hätte man ja sicherlich einen Krankenwagen gerufen).

Aber was ist dann mit der Person B? Die wird umgebracht, damit es keine Zeugen gibt? Ein solcher Fall wäre bei Person A wahrscheinlich Notwehr oder Nothilfe, aber Person B umzubringen wäre Mord. Und das beide in einer Schlägerei ungewollt zu Tode kommen, halte ich auch für unwahrscheinlich.


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L.

25.03.2021 um 13:18
Hallo,

Ich lese schon eine Weile in diesem Thread mit, viell hab ich es überlesen, dann tut es mir leid.
Das Handy welches Max und Andy dabei hatten, wurde ja Tage später nochmals eingeschalten. Wo, sei erstmal dahingestellt.
Jetzt zu meiner Frage: reicht es aus für diese letzte Ortung das Handy "an" zu machen oder muss das schon mit Eingabe des Pins erfolgen um sich in einem Funkmast einzuwählen.


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L.

25.03.2021 um 13:20
@ codo :
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb:Nachdem sie dort nur Abfuhren kassiert haben (welche Frau geht schon darauf ein, wenn sie nachts von zwei angetrunkenen eingeladen wird, vorbei zu kommen.....?!

verstehe schon dass eine Frau nicht mehr selbst eventuell ausfahren will - die Möglichkeit, die Zwei vorbeikommen ZU LASSEN - weil vl. momentan ALLEIN od. Partner NICHT ANWESEND ist, würde ich aber nicht grundsätzlich ausschließen - es gibt das Wort IN FLAGRANTI - wo schon Mehreres passiert ist, was VORHER absolut NICHT geplant war ! - Möglich ist schon gleich ALLES !



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25.03.2021 um 13:27
Zitat von Cats1807Cats1807 schrieb:Hallo,

Ich lese schon eine Weile in diesem Thread mit, viell hab ich es überlesen, dann tut es mir leid.
Das Handy welches Max und Andy dabei hatten, wurde ja Tage später nochmals eingeschalten. Wo, sei erstmal dahingestellt.
Jetzt zu meiner Frage: reicht es aus für diese letzte Ortung das Handy "an" zu machen oder muss das schon mit Eingabe des Pins erfolgen um sich in einem Funkmast einzuwählen.
Das Handy musste vollständig eingeschalten sein, also inklusive PIN-Eingabe (insofern es mit PIN geschützt war, man kann das ja auch ausschalten).


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L.

25.03.2021 um 13:28
Youtube: Ich wurde in Istanbul von diesem Mann ABGEZOCKT!
Ich wurde in Istanbul von diesem Mann ABGEZOCKT!


Hier ein Beispiel, wie es laufen kann.


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25.03.2021 um 13:36
Zitat von CapitanoCapitano schrieb:Das Handy musste vollständig eingeschalten sein, also inklusive PIN-Eingabe (insofern es mit PIN geschützt war, man kann das ja auch ausschalten).
Vielen Dank.
Wenn man jetzt die Frage beantworten könnte, ob bei dem Handy eine Pin Eingabe notwendig war, und ich gehe jetzt mal stark davon aus, muss man ja davon ausgehen, dass beide oder einer von beiden noch lebte zu der Zeit und dann bewusst keinen Hilferuf abgesetzt hat oder sich sonst irgendwie gemeldet hat, oder das Handy im Besitz von jemanden war, der den Pin kennt und durch das einschalten des Handys viell checken wollte, ob belastbare Informationen auf dem Telefon sind, die Rückschlüsse darauf ziehen könnten, wer der oder die Täter sind.
Familienmitglieder oder engen Freunden müsste doch bekannt sein, ob das Handy durch Pin Eingabe geschützt war?!


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25.03.2021 um 13:54
Es könnte ja auch sein, dass einer der beiden im Bordell umgekommen ist.....zB nur ein Unfall....Herzinfarkt, Überdosis oder zu weit gegangenes Sex-Spielchen. Der Zuhälter (oder was weiß ich, ich kenn mich da nicht so aus) wurde gerufen, der andere kam dazu, wurde etwas handgreiflich, er bekam einen Schlag, fiel mit dem Hinterkopf irgendwo drauf und aus wars mit allen beiden. "Vernünftigerweise" wurden die beiden dann irgendwohin weggebracht, das Auto schnellstens illegal verkauft, das Handy unvorsichtigerweise mit Sim-Karte Tage später nochmal eingeschaltet (Die Pin kann ja, wie so oft, einfach das Geburtsdatum gewesen sein oder in der Geldtasche wurde ein Zettel mit der PIN gefunden (kommt vor).

Mir erscheint so eine ungeplante, einfach sehr blöd gelaufene Sache einfach viel wahrscheinlicher als so eine Art Mafia-Mord.


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L.

25.03.2021 um 14:06
Zitat von taranehtaraneh schrieb:weil vl. momentan ALLEIN od. Partner NICHT ANWESEND ist, würde ich aber nicht grundsätzlich ausschließen - es gibt das Wort IN FLAGRANTI - wo schon Mehreres passiert ist, was VORHER absolut NICHT geplant war !
Dann hätte das aber ein Dreier sein müssen, denn es sind ja zwei Männer verschwunden, und der Täter hätte gleich zwei Personen auf einmal umbringen müssen. In Rage auf einen einschlagen, der dabei sehr unglücklich getroffen wird, kann ich mir vorstellen, aber dass jemand zwei Leute im Zorn umbringt, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Zumal diese sich doch sicherlich gewehrt haben würden.

Ich will keinem der Vermissten zu nahe treten, aber es waren jetzt beide nicht gerade das, was man unter Womenizern versteht. Die Anrufe bei den Bekannten werte ich wie oben schon geschrieben eher wie den Versuch von ansonsten eher sehr schüchternen jungen Männern aus der Bierlaune heraus jetzt auch mal mutig zu sein und die Initiative zu ergreifen. Leicht beschwipst traut sich das jemand eher, der sonst eher gehemmt und schüchtern ist.


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25.03.2021 um 14:27
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb:Aber was ist dann mit der Person B? Die wird umgebracht, damit es keine Zeugen gibt? Ein solcher Fall wäre bei Person A wahrscheinlich Notwehr oder Nothilfe, aber Person B umzubringen wäre Mord. Und das beide in einer Schlägerei ungewollt zu Tode kommen, halte ich auch für unwahrscheinlich.
Nehmen wir dies mal an, Person B wurde als Zeuge ausgeschaltet. Dann müssten sie noch die beiden nach Wagenschlüsseln durchsucht haben, das Auto gesucht und dies entsorgt haben. Autos entsorgen geht in Osteuropa auch über die zahlreichen Garagenzeilen dort, das mag nicht das Problem sein. Aber die Täter konnten doch gar nicht wissen, dass dort ggf. noch weitere Personen der Gruppe irgendwo rumlaufen. Auch, dass sie niemandem erzählt haben, wo sie hin wollten, ist doch dann eher günstiger Zufall. Sonst hätte die Entsorgung des Autos doch gar keinen Sinn gemacht und wäre eher mit zusätzlichen Risiken verbunden.

Und gar nicht passt die kurze Einbuchung des Handys in das Ö-Netz. Aber vielleicht war das handy die ganze Zeit an und hatte einmal kurz Kontakt.


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25.03.2021 um 14:39
Zitat von PhischPhisch schrieb:Und gar nicht passt die kurze Einbuchung des Handys in das Ö-Netz. Aber vielleicht war das handy die ganze Zeit an und hatte einmal kurz Kontakt.
In irgendeiner Doku habe ich dazu das Statement eines Kommissars gehört:

1. Möglichkeit
In dem Handy war die Roaming-Option deaktiviert. Das Handy loggt sich dann nicht in einen tschechischen Sendemast ein, sondern peilt die ganze Zeit, ob es einen österreichischen Einlogpunkt bekommt. Je nach Lage, Wetter und Belegung kann so ein Sendemast mal mehr oder weniger weit senden und es ist möglich, dass der österreichische Sendemast in diesem Moment einfach kurz eine gute Reichweite hatte. (Vom Heimatort der beiden bis zur tschechischen Grenze sind es Luftlinie nur etwas mehr als 10 km).

2. Möglichkeit
Wenn ein Sendemast überlastet ist, werden Einlogversuche von Handys in der Nähe abgelehnt und an den nächst gelegenen Handymast weiterverwiesen. Es kann also sein, dass ein Einlogversuch beim Handymast in Tschechien stattgefunden hat (weil das Handy eben in Tschechien war), aber dann abgewiesen und an den nächstgelegenen Einlogpunkt (der dann auf der österreichischen Seite der Grenze liegt) weitergeleitet wurde.

Er sagte, dass man deswegen nicht sicher schlussfolgern könne, dass sich das Handy zu dem Zeitpunkt in Österreich bzw. sogar in der Heimatfunkzelle der beiden befunden habe.


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L.

25.03.2021 um 14:45
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb:Ich will keinem der Vermissten zu nahe treten, aber es waren jetzt beide nicht gerade das, was man unter Womenizern versteht.
Dazu kann ich aber auch sagen dass in ländlichen Gegenden oft andere Maßstäbe gelten.
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb:Er sagte, dass man deswegen nicht sicher schlussfolgern könne, dass sich das Handy zu dem Zeitpunkt in Österreich bzw. sogar in der Heimatfunkzelle der beiden befunden habe.
So ist es, sagte auch der Experte im Podcast. Es ist nur fix dass das Handy vollständig in Betrieb genommen war, aber man kann nicht eindeutig sagen wo sich das Gerät befunden hat und selbst aus CZ heraus hätte das Gerät diesen Sendemast erreichen können - theoretisch.
Zitat von ruby1809ruby1809 schrieb:Mir erscheint so eine ungeplante, einfach sehr blöd gelaufene Sache einfach viel wahrscheinlicher als so eine Art Mafia-Mord.
Natürlich wird es auch in diesem Milieu wenn dann nur unter unglücklichen Umständen zu einer möglichen Tragödie gekommen sein und nicht "einfach so". Wie schon gesagt, da haben einfach mehrere unvorteilhafte Entscheidungen bzw Ereignisse zusammengespielt, und zwar unabhängig davon was tatsächlich passiert ist.


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25.03.2021 um 17:06
Zitat von CapitanoCapitano schrieb:So ist es, sagte auch der Experte im Podcast. Es ist nur fix dass das Handy vollständig in Betrieb genommen war, aber man kann nicht eindeutig sagen wo sich das Gerät befunden hat und selbst aus CZ heraus hätte das Gerät diesen Sendemast erreichen können - theoretisch.
Die für mich interessante Frage ist, ob das Handy beim Funkkontakt angeschaltet wurde oder ob es aus dem kaufenden Betrieb kurz sich einloggen konnte bevor der Kontakt wieder verloren wurde. Wenn sie irgendwo im See versenkt wurden, dürfte das ja kaum passiert sein. Wenn sie irgendwo im Dickicht verunfallt sein sollten, dann wäre ein solcher spontanervFunkkontakt ja durchaus denkbar, vielleicht kurz vorm leeren Akku. Ein Doppelmörder könnte das Handy natürlich auch irgendwo in die Büsche geworfen haben, aber hätte er nicht das Gerät vorher abgeschaltet, wenn er Spuren beseitigen wollte?


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25.03.2021 um 18:30
Zitat von CapitanoCapitano schrieb:Natürlich wird es auch in diesem Milieu wenn dann nur unter unglücklichen Umständen zu einer möglichen Tragödie gekommen sein und nicht "einfach so". Wie schon gesagt, da haben einfach mehrere unvorteilhafte Entscheidungen bzw Ereignisse zusammengespielt, und zwar unabhängig davon was tatsächlich passiert ist.
Soweit bin ich einer Meinung mit Dir, allerdings kann ich mir nicht so Recht vorstellen, dass es zu so einer wie auch immer gearteten "erst war der eine tot und dann auch der andere"-Szene gekommen sein kann, ohne dass es dafür Zeugen gibt.

Wenn wir mal davon ausgehen, dass sich das Ganze in einem Lokal oder Bordell abgespielt hat: Sicher, die Damen werden wohl den Mund halten, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass andere Gäste so gar nichts davon mitbekommen haben.

Natürlich mag der eine oder andere brave Familienvater darunter gewesen sein der kein Interesse daran hatte, dass ein Besuch ebenda bekannt wird. Aber immerhin geht es um einen Mord, und wer ein bisschen nachdenkt, der findet dann auch heraus, dass die Polizei selbstverständlich Diskretion gewährt wenn dies nötig ist.


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25.03.2021 um 22:44
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Es kann sich eigentlich nur um ein künstliches Gewässer handeln, weshalb ich davon ausgehe, dass die Polizei schon alle der wenigen Gewässer, die in Frage kommen, abgesucht hat.
Als künstliche Gewässer kommen hauptsächlich der Lipno Stausee und die zahlreichen Karpfenteiche in Frage. Die Karpfenteiche werden regelmässig abgelassen und gereinigt, das ist in der Gegend bekannt. Wer also ein Auto in einem "Tichà" verschwinden lassen will muss sich einen aussuchen der nicht abgelassen wird.

Bleibt der Lipno Stausee, der riesengroß und am belebten Nordufer sehr unzugänglich ist. Das Wasser ist moorig und trübe, die Sicht tw keinen Meter weit, zum Tauchen ist das eher nix. Man dürfte also auch aus der Luft nicht sehen ob ein Auto im Wasser liegt. Wir sind damals von VB bis Frymburk gefahren und dort kommt man meist nichtmal in die Nähe des Sees. Bei der kriminellen Strasse wäre ein Unfall dort viel wahrscheinlicher, aber dann hätte man das Auto schon gefunden.

Generell deutet alles auf einen Ausflug mit horizontalem Hintergrund hin, das update dass mehrere Freundinnen angerufen wurden bestärkt diese Version. Was man dabei einkalkulieren muss ist dass sich die beiden im Falle eines Mordes/Totschlags nicht weit von ihrem Auto entfernt haben können, da dieses ja hinsichtlich der Theorie des Verschwindenlassens von seiten der Täter den beiden zugerechnet werden mussten. Es musste also irgendwo passiert sein wo keine anderen österreichischen Wagen standen.


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26.03.2021 um 02:53
@ErwinKöster
Zitat von ErwinKösterErwinKöster schrieb:Es musste also irgendwo passiert sein wo keine anderen österreichischen Wagen standen.
Oder: Die beiden waren für den oder die Täter keine Unbekannten!


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26.03.2021 um 11:15
Zitat von ErwinKösterErwinKöster schrieb:Es musste also irgendwo passiert sein wo keine anderen österreichischen Wagen standen.
Ich denke, dass man als Täte davon ausgehen kann, dass das Auto nicht allzu weit vom Bordell entfernt geparkt wurde, v.a. wenn es keine Parkplatznot gibt. Einfach mit dem Schlüssel (den man einem Toten ja leicht abnehme kann) auf die Straße gehen und ein paar mal auf die Fernbedienung drücken, dann sieht man schon, welches Auto reagiert.


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L.

26.03.2021 um 11:38
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb:Fernbedienung drücken, dann sieht man schon, welches Auto reagiert.
Das war eine ziemlich alte Karre, ich weiß nicht, ob sie schon eine Fernbedienung hatte..... Allerdings ändert das nicht viel, denn wenn es noch der originale Autoschlüssel ist, kennt man ja die Marke. War es allerdings ein nachgemachter Schlüssel, dann kann es u. U. etwas länger dauern, bis man das richtige Auto gefunden hat.

Und das wiederum kann risikoreich sein, wenn man gerade irgendwo probiert und dann plötzlich jemand angerannt kommt: "Heh, was machst Du da an meinem Auto?"


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L.

26.03.2021 um 13:12
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Und das wiederum kann risikoreich sein, wenn man gerade irgendwo probiert und dann plötzlich jemand angerannt kommt: "Heh, was machst Du da an meinem Auto?"
Und wie ich schon erwähnte ist der Vorteil vom Auto verschwinden lassen eigentlich nur in dem Fall gegeben, wenn niemand Weiteres von dem Ausflugsziel wusste (Freunde, ggf. auch weitere Ausflügler, die sich woanders rumgetrieben haben). Dass dies hier zufällig gegeben war, davon konnten die Täter (wenn es denn welche gibt) eigentlich nicht ausgehen.


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L.

26.03.2021 um 15:13
Zitat von PhischPhisch schrieb:Dass dies hier zufällig gegeben war, davon konnten die Täter (wenn es denn welche gibt) eigentlich nicht ausgehen.
Nun ja, ich habe nach wie vor die Vermutung, dass das Verschwinden des Autos und das Schicksal seiner Insassen ja nicht unbedingt direkt zusammenhängen müssen.

Wenn das Auto herrenlos herumstand (entweder da, wo die beiden Burschen es abgestellt hatten oder da wo es ein Täter abgestellt hatte) mag irgendjemand gedacht haben, dass sich für die alte Kiste niemand mehr interessiert - vor allem wenn vielleicht schon, wiederum von jemand anderem, die Nummernschilder abmontiert wurden.

Und irgendwo in der Berichterstattung wurde das Auto als "Frankenstein-Auto" bezeichnet, weil es aus Einzelteilen verschiedener Autos zusammengeschraubt war.

Daher halte ich es für denkbar, dass jemand "zugegriffen" und die vermeintlich herrenlose Karre in seinen Besitz überführt und sie wieder ausgeschlachtet hat. Dann sind am Ende nur noch die unverwertbaren Teile auf dem Schrott gelandet - und nicht aufgefallen, weil nicht mehr wiedererkennbar.


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