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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

2.390 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Kind, Hessen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

28.04.2022 um 11:18
Hier wird ja so getan als ob jedes Mädchen im Sommer halbnackt rumläuft. Man hätte die Schauspielerin auch in einer langen Hose und Shirt spielen lassen können.
Wenn es um jede kindliche Regung geht, hätte man auch das kindliche Spiel mit der Puppe nicht zeigen dürfen. Oder das sich fürchtende Mädchen im Bett als die Eltern stritten. Oder die nackten Füße im Kanalrohr. Das sind ja noch stärkere Bilder als ordentliche Sommerbekleidung.

Ich denke, dass sich gar nicht soviel von der Regie dabei gedacht wurde. Man hat wahrscheinlich 80er Jahre Klamotten organisiert und sie dem Kind jahreszeitengerecht angezogen.


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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

28.04.2022 um 14:10
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:Man weiß natürlich nicht, wie es auf dem Nachhauseweg war, ob sie immer abgeholt wurde oder ob es da Rangeleien gab. Oder ob es da gar Gelegenheit für ältere gab, sie abzufangen.
Offenbar ist sie auch öfter alleine bzw. mit anderen Kinder aus dem Kindergarten gegangen. Das wird in dem Podcast "Möderische Heimat", Folge 2: "Es geschah am hellichten Tag" berichtet. Einer der Moderatoren wohnte in seiner Kindheit in der gleichen Gegend und ist gemeinsam mit Gabi in den Kindergarten gegangen. Er hat sie öfter auf dem Hin- und Rückweg getroffen. Damals war es üblich, dass die Kinder in dem Alter kürzere Wege auch alleine laufen. Er berichtet, dass nach dem Verbrechen die Kinder in der Regel gebracht und abgeholt wurden, weil die Eltern sehr beunruhigt waren.

https://moerderischeheimat.podigee.io/2-neue-episode


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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

28.04.2022 um 14:29
Zitat von EmsigEmsig schrieb:Ich mein, so normalerweise wird ja mit dem Leid der Angehörigen an den Täter appelliert, hier scheint das allerdings nicht die Intention zu sein und es bleibt unklar, warum sich der Täter stellen soll bzw. ein Mitwisser ein wahrscheinlich enges Familienmitglied verraten soll.
In dem Filmfall steht das Leid von Gabriele im Fokus. Ihr trauriges Schicksal soll Zeugen und etwaige Mitwisser bewegen, eine Aussage zu machen.
Neue Zeugen nach knapp 40 Jahren zu finden, die sich plötzlich auf einmal erinnern, beispielsweise Gabriele mit einem Mann gesehen zu haben oder eine Person wahrgenommen zu haben, die zur fraglichen Zeit mit dreckigen Schuhen und verschmutzter Kleidung dort herumlief, dürfte unwahrscheinlich sein.

Mitwisser werden sich allerdings noch gut erinnern.

Ein etwaiger Mitwisser benötigt für die Erinnerung auch nicht die Kleidung, die Gabriele damals getragen hat. Die Erinnerung wird präsent genug sein, egal ob die Darstellerin ähnliche Kleidung wie Gabriele trug oder eben ein komplett anderes Outfit wie im Filmfall.

Um Zeugenaussagen aus der damaligen Zeit zu generieren, wäre es allerdings sinnvoll gewesen, im Studiogespräch mit Rudi Cerne Kleidung zu zeigen, die Gabriele trug.
Oft genug wurden bei Aktenzeichen Modepuppen mit entweder der Originalkleidung oder nachgekauften Kleidungsstücken, die den Originalen weitestgehend entsprechen, gezeigt.

Gerade die spezielle Kombination aus weißer Bluse, gestreiften Shorts, roten Strümpfen und Clogs, die Gabriele am Tattag trug und die in der Kombination auffällig ist, hätte eventuell die Chance gehabt, die Erinnerung eines Zeugen zu wecken.

Für mich ist das ein Hinweis darauf, dass mit dem Aktenzeichen Beitrag nicht alles ausgeschöpft wurde, um unbeteiligte Zeugen des Tattags zu finden.
Zitat von EmsigEmsig schrieb:Man hat wahrscheinlich 80er Jahre Klamotten organisiert und sie dem Kind jahreszeitengerecht angezogen.
Genau, für den Filmfall wurde Kleidung der 80er oder im Stil der 80er ausgesucht, die aufgrund der anderen Jahreszeit absolut nichts mit der Originalkleidung zu tun hat.


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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

28.04.2022 um 16:04
Könnten wir jetzt mal mit der ewigen Diskussion über die Kleidung (Sommer, Winter) der kleinen Schauspielerin aufhören.
Der XY-Fall wurde im Winter gedreht, da ist es doch logisch, dass man da keine Sommerkleidung anhat.
Ich denke nicht, dass die Filmemacher sich groß darüber Gedanken gemacht haben..
Natürlich wäre es besser und realistischer gewesen, wenn sie den Fall im Sommer gedreht hätten.
Lt. XY FB ging es aber nicht anders, wegen den Corona-Bestimmungen.
Ich glaube auch nicht, dass sich ein Zuschauer nach 40 Jahren daran erinnern kann, was Gabriele damals anhatte.


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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

28.04.2022 um 16:15
Zitat von MissWexfordMissWexford schrieb:Könnten wir jetzt mal mit der ewigen Diskussion über die Kleidung (Sommer, Winter) der kleinen Schauspielerin aufhören.
Ja, Du hast Recht, das haben wir jetzt alle miteinander genug besprochen- ist ja auch nicht so zentral.


Allenfalls in dem Zusammenhang, dass der Film sich vermutlich eher an Zuschauer richtete, die entweder a) damals etwas beobachtet haben, was sie zwar mit dem Mord in Verbindung brachten, aber nicht der Polizei gemeldet haben oder b) Leute die, wie auch immer, erfahren haben wer der Täter war und ihn decken.

Dass man bei der Ausstrahlung damit gerechnet hat, dass jetzt plötzlich jemand nach 40 Jahren vom Sofa aufspringt und ruft: "Mensch, damals war ich doch an dem Tag in Fulda, bin an dem Haus vorbeigegangen und habe das Kind mit einem Mann sprechen sehen! Jetzt fällt es mir wieder ein!" ist doch sehr unwahrscheinlich.


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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

04.05.2022 um 00:08
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb am 18.04.2022:dahinten ist ein kleines Kätzchen, das Hilfe braucht", "
Kinder lassen sich durch genau solche Dinge von der nötigen Vorsicht ablenken, gerade wenn sie gut erzogen und hilfsbereit sind. Diese Hilfsbereitschaft wird gnadenlos ausgespielt.
Zitat von Tom_RipleyTom_Ripley schrieb am 18.04.2022:Falls damals noch keine 18 dann ein Fall für die Jugendstrafkammer.
Müsste doch eh vor einer verhandelt werden, das Opfer war ein Kind.


Ob nun Sommer oder Winter, kurz oder lang auffällig gekleidet oder nicht.
40 Jahre lang trägt da min. einer ein schreckliches Geheimnis.
Zeugen sind ein Problem..Es sei den, ihnen ist selbst an diesem Tag etwas besonderes widerfahren.
Ich befrage beruflich Menschen, Teils nach verlorenen Dokumenten, teils nach Sachverhalten ihres Lebens. Die Masse (!) kann mir meine Fragen nicht oder nicht genau beantworten. Nur wenige können im Nachhinein ganz genaue Angaben machen, und wenn, dann weil sie etwas immer machen (arbeiten beim gleichen Arbeitgeber etc) oder weil sie etwas außergewöhnliches erlebt haben (gern mal in Verbindung mit einer Reise oder einem Geburtstag).
Aber es fängt ja schon an, wenn ich jetzt jemanden befragen würde, wann er vor 2 Wochen einkaufen war.
Unser Gehirn merkt sich sowas einfach nicht, kleine Dinge, welche wir im Vorbeigehen erleben, das bleibt nicht.
Wen habt ihr heute morgen auf der Straße gesehen?
Erinnert ihr euch an Anika Seidel? Die soll in einem Feld gesehen worden sein, nachdem sie verschwand. Sagte ein Zeuge, Tage danach. Hatte er sie wirklich an just diesem Tag gesehen? Oder doch vielleicht einen Tag früher?

Der Beitrag richtet sich meines Erachtens an einen Mitwisser, den Täter selbst oder die EB vermuten, dass sich die arme Kleine häufiger mit dem Täter getroffen hat und sich deswegen erinnert.


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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

05.05.2022 um 09:43
Zitat von IvaIva schrieb:Müsste doch eh vor einer verhandelt werden, das Opfer war ein Kind.
Mit dem Alter des Opfer hat das aber nichts zu tun.


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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

05.05.2022 um 16:24
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb:Mit dem Alter des Opfer hat das aber nichts zu tun.
Das ist nicht in jedem Falle richtig. § 26 GVG sagt:
(1) Für Straftaten Erwachsener, durch die ein Kind oder ein Jugendlicher verletzt oder unmittelbar gefährdet wird, sowie für Verstöße Erwachsener gegen Vorschriften, die dem Jugendschutz oder der Jugenderziehung dienen, sind neben den für allgemeine Strafsachen zuständigen Gerichten auch die Jugendgerichte zuständig. Die §§ 24 und 25 gelten entsprechend.
(2) In Jugendschutzsachen soll die Staatsanwaltschaft Anklage bei den Jugendgerichten erheben, wenn damit die schutzwürdigen Interessen von Kindern oder Jugendlichen, die in dem Verfahren als Zeugen benötigt werden, besser gewahrt werden können. Im Übrigen soll die Staatsanwaltschaft Anklage bei den Jugendgerichten nur erheben, wenn aus sonstigen Gründen eine Verhandlung vor dem Jugendgericht zweckmäßig erscheint.
(3) Die Absätze 1 und 2 gelten entsprechend für die Beantragung gerichtlicher Untersuchungshandlungen im Ermittlungsverfahren.
Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__26.html

Ich glaube aber nicht, dass das Strafverfahren in unserem Fall wegen des Alters des Opfers vor einem Jugendgericht stattfinden würde. Die Regelung dient ja dem Schutz minderjähriger Opfer und Zeugen; das passt hier nicht.

Hätte man damals einen Strafprozess geführt, und hätte dabei z.B. Nachbarkinder als Zeugen benötigt, dann hätte das Verfahren damals vor einem Jugendgericht stattgefunden.

Das Jugendgericht wäre aber heute dennoch zuständig, wenn der Angeklagte zur Tatzeit unter das Jugendstrafrecht fiel.

Aber so weit sind wir ja leider noch nicht.


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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

05.05.2022 um 21:15
Und da war der Denkfehler: 26 GVG sagt, wenn das Kind verletzt oder gefährdet ist. Es geht immer um den Schutz des Kindes.

Das Kind ist tot, folglich kann ihm kein weitere Schaden zugefügt werden.


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