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Kriminalfall Kim Wall

28.889 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: 2017, Dänemark, U-boot ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Kriminalfall Kim Wall

Kriminalfall Kim Wall

12.03.2018 um 00:32
Wie ruhig es hier doch zugehen kann...

@Noreg

Danke für die Übersetzung. Die fraglichen "Schnitte im Bogen" gibt tv2 als "Schnitte in die Bauchhöhle" an, sodass ich davon ausgegangen bin, dass "der Bogen" synonym zum Bauch(raum) verwendet wird oder eine genauere Charakterisierung darstellt. Aber eine Abklärung beim Arzt ist auch in diesem Fall super. ;)

Ich hatte heute eigentlich vor, die Mitschrift von tv2 zu übersetzen, war dann aber doch zu faul. Bestünde von irgendeiner Seite her dafür noch Interesse? Dann würde ich mich noch da ranmachen.

So, die trusser und bukser...

Beides ist grammatisch im Plural, aber: bukser gibt es gar nicht im Singular, trusser schon (trusse), wird aber synonym verwendet. Nogle übernimmt die Funktion des unbestimmten Artikels und ist grammatikalisch (an den Plural) angepasst.

https://de.langenscheidt.com/daenisch-deutsch/bukser
https://de.langenscheidt.com/daenisch-deutsch/trusser?term=trusser&q_cat=%2Fdaenisch-deutsch%2F

Bleibt also noch offen, ob Madsen da eine Sammlung angelegt hatte oder nicht doch einfach nur Kim Walls Sachen dort aufgefunden wurden. Ich gehe von letzterem aus.


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Kriminalfall Kim Wall

12.03.2018 um 00:32
@Grasmücke
ja wie soll ich das jetzt erklären.. richtig ist das nogle -einige heisst..aber in der zusammensetzung des satzes..bedeutet das eine schwarze strumpfhose und eine schwarze unterhose..nicht auf die anzahl bezogen sondern mehr so auf DIE unterhose und DIE strumpfhose..wenn du verstehst..das da in der übersetzung von @242 einige`steht ist ein verständnissfehler (des übersetzungsprogramm) fur die dänische sprache


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12.03.2018 um 00:34
@Noreg

Super, vielen Dank. Kannst Du das mit den Haarstraehnen bestaetigen? Ist das richtig uebersetzt?


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12.03.2018 um 00:38
Zitat von NoregNoreg schrieb:@Grasmücke
ja wie soll ich das jetzt erklären.. richtig ist das nogle -einige heisst..aber in der zusammensetzung des satzes..bedeutet das eine schwarze strumpfhose und eine schwarze unterhose..nicht auf die anzahl bezogen sondern mehr so auf DIE unterhose und DIE strumpfhose..wenn du verstehst..das da in der übersetzung von @242 einige`steht ist ein verständnissfehler (des übersetzungsprogramm) fur die dänische sprache
o.k. alles klar.


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12.03.2018 um 00:40
Zitat von Mr.MoeMr.Moe schrieb:Ich hatte heute eigentlich vor, die Mitschrift von tv2 zu übersetzen, war dann aber doch zu faul. Bestünde von irgendeiner Seite her dafür noch Interesse? Dann würde ich mich noch da ranmachen.
ich hätte gesteigertes interesse an deiner übersetzung des TV2 tickers.
bedanke mich schon im voraus.


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12.03.2018 um 00:41
@AnnaKomnene
es ist richtig übersetzt mit den haarsträhnen


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12.03.2018 um 00:43
@Noreg
Zitat von GrasmückeGrasmücke schrieb:Da man løfter de metalplader, der udgør bunden i ubåden, finder teknikerne nogle sorte
dametrusser. Ifølge anklageren har Peter Madsen erkendt, at det er Kim Walls trusser.
Dass bei trusser der Singular gemeint ist, kann man ja an det im nachfolgenden Satz erkennen (anderenfalls de), aber kannst du sowas bezogen auf bukser sehen? Ich glaube aber auch nicht an einen Plural, bin jetzt aber auch zu müde, um den tv2-ticker noch durchzuschauen.

@DEFacTo

Okay, aber nicht mehr heute nacht... ;)


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Kriminalfall Kim Wall

12.03.2018 um 00:48
Zitat von Mr.MoeMr.Moe schrieb:@DEFacTo

Okay, aber nicht mehr heute nacht... ;)
lass dir zeit, morgen früh gegen 6 würde ausreichen.

ich denke, dass eine übersetzung einer anderen presse immer von vorteil sein kann, um das ganze besser einzurdnen.


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Kriminalfall Kim Wall

12.03.2018 um 00:49
Zitat von DEFacToDEFacTo schrieb:solche schriftwechsel hat man doch nicht, wenn man sich nicht kennt?!
und vorher schon grobe absprachen gemacht hat.

oder?
Dann werden sie ein paar Tage vorher wohl einig geworden sein. Persönlich, ohne SMS schreiben zu müssen.
Anscheinend hat sie sich erst danach an Wired gewandt, um das Interview anzukündigen. ( Was auch deutlich macht, dass sie wirklich nur ein Interview dort mit ihm wollte und nicht privat dort war)
Das war am 8. August. An dem Tag, wo die Bornholmfahrt abgesagt wurde. Peter Madsen. hatte also zwei Tage Zeit, sich vorzubereiten und zu googeln. Wenn er davor nie oder länger diese Begriffe gegoogelt hat, kann man das schon als Planung bewerten.
Wäre interessant zu wissen, wann die SMS an seine Freundin im Musikstudio mit den Motivatiosproblemen geschickt hat. War glaube ich auch nur Tage vor dem Mord.


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Kriminalfall Kim Wall

12.03.2018 um 00:52
Zitat von DEFacToDEFacTo schrieb:ich denke, dass eine übersetzung einer anderen presse immer von vorteil sein kann, um das ganze besser einzurdnen.
Ja, schon im Hinblick auf die verschiedenen Zeitangaben. Bei tv2 wurde der 15. August nicht genannt, sondern (wie bekannt) der 21. August. Bei der Angabe von ekstra bladet, der Freund habe um 22.00 Uhr die Polizei gerufen haben, gehe ich einfach von einem Tippfehler aus (sollte wohl gegen 2.00 Uhr heißen).

Naja... Dann bis morgen früh um sechs! ;)


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Kriminalfall Kim Wall

12.03.2018 um 01:02
@242
Zitat von DEFacToDEFacTo schrieb:möglicherweise eine sammlung von unterhosen und strumpfhosen.
alle in schwarz.
es wäre interessant, ob KWs unterwäsche und strumpfhose auch schwarz waren, oder ob PM vielleicht sogar unterwäsche kauft und die damen mit denen er sonst im boot zu tun hatte, dioese anziehen mussten/ sollten.
Naheliegender Gedanke.Er schien gern einkaufen zu gehen. Deidre hatte er vorgeschlagen, Stiefel für ihr Treffen einzukaufen. Vielleicht zieht er die Sachen auch selbst an. Ich hatte Mal eine Bekannte dessen Freund Damenunterwäsche trug, wenn er allein war. Sie fand das Versteck, und er hat gestanden, dass er einen fetisch hat. Nur trug er dann die Sachen auch beim Sex mit ihr. Hat Deidre nicht gesagt er liebte die Frauen über alles? Besonders Lippenstift und erotische Kleidung?


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12.03.2018 um 01:12
@marisa2

das ist schon überholt - es war ein Übersetzungsfehler.

es gab keine Sammlung von Höschen und Strumpfhosen.


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12.03.2018 um 06:35
@DEFacTo
@d.fense

Hier nochmal, was Madsen erzählt hat (teiweise auf Englisch, weil google das bessser hinkriegt):
- Es ist spät geworden und Nautilus geht nach Hause. Die gute Seefahrt ist, dass man Druckspeicher füllen muss, sagt Peter Madsen und schlägt (berührt) viele andere technische Probleme.

Peter Madsen erzählt nun von Ventilen und einer Reihe anderer Dinge, die helfen werden, Wasser aus Nautilus abzulassen und das U-Boot zu starten.

- Ich mache einen Fehler. Und es wäre nicht kritisch gewesen, wenn nicht das nächste passiert wäre, sagt Peter Madsen, der jetzt über die Abgase berichtet, die beim Start in das U-Boot eindringen können.
- Es gibt einen ziemlich hohen Lärmpegel und deshalb schließe ich die Tür des Maschinenraums. Und dann gehe ich zu Kim Wall und passiere sie, sagt Peter Madsen leise

- Ich öffne die erste Luke im U-Boot und stehe auf dem Deck. Es ist gemacht, damit du es zum Feind machen kannst. Es ist nicht einfach, aber es kann gemacht werden.
"Wenn ich an Deck stehe, bedeutet gute Seemannschaft, dass du den Deckel nicht geöffnet hast. Die Luke muss geschlossen sein, und ich werde das tun. Dies dient nur der Sicherheit, sagt Peter Madsen.

- Was passiert dann, fragt der Staatsanwalt?
"Es klingt, als ob du meine Erklärung kennst", sagt Peter Madsen und fährt fort.
- Wenn ich versuche, die Luke zu öffnen, beginnen die schlimmsten Minuten meines Lebens. Ich kann die Luke nicht öffnen. Im U-Boot gibt es einen Nachteil. Der Druck ist gefallen.
- Ich weiß nicht, wie lange ich versuche. Da das nicht möglich ist, versuche ich die andere Luke.
.
»Wenn ich herunterkomme, kann ich Kim von dort rufen hören«, sagte Peter Madsen.
- Noch etwas ist passiert. Auf dem System befindet sich ein Sicherheitsventil, so dass eine Luftmenge in zwei Tanks als Sicherheitsventil fungiert. Deshalb öffnen und blasen sie plötzlich Luft in das U-Boot, sagt Peter Madsen.
- Es erlaubt mir, die Luke zu öffnen. Wie ich bereits erklärt habe, ist das erste, was passiert, dass ich eine warme Luftwelle in meinem Kopf bekomme. Die Atmosphäre in Nautilus unterstützt das Leben in dieser Zeit nicht, sagt Peter Madsen.
- Es ist wie wenn man eine Limonade öffnet und es in die Nase geht, sagt Peter Madsen.
- Wenn wir jetzt Ihren Grund erklären, ist es Ihnen gelungen, in das U-Boot zu gelangen?
- Ja, der Alptraum hört auf, wenn die Motoren aufhören. Hier habe ich versucht, Kim zuzurufen, dass sie versuchen sollte, die Motoren auszuschalten. Es ist nicht logisch, wie man es macht, aber wenn Sie ein bisschen Wange ("cheeky", gewitzt) sind, können Sie es tun. Ich weiß nicht, ob es Kim gelungen ist, aber die Motoren haben aufgehört, sagt Peter Madsen.
- It is, however, that it is tightening in the case. That I'm sailing with Kim with the knowledge that this could happen - that's a tightening of the hills when the engine is running, says Peter Madsen.
- This is no wonder. What I think happens is that the pressure drops and it does not stop before it gets very low.
"It is inconvenient for me that there was some time before a similar situation when the submarine was at the dock. There I also had a board, and we practiced the person to be able to come out.
"So I was aware that this could happen," said Peter Madsen.
Also:
Man taucht auf und muss die Drucklufttanks befüllen*.
Madsen macht die Motoren an und macht einen Fehler, den er schonmal gemacht hatte.
Dann möchte er aussteigen,und statt gleich mit der Fernbedienung zur Turmluke zu gehen, macht er folgendes:
Madsen nimmt gleich die vordere Luke, er hat die Turmluke gar nicht erst probiert.
Er steigt zur vorderen Luke aus, schließt sie* und geht außen zur Turmluke, die sich nicht öffnen lässt, weil inzwischen ein Unterdruck durch den Luft ansaugenden Motor entstanden ist. Er versucht panisch die Luken zu öffnen, schafft es aber nicht.
Es dringen Abgase in den Innenraum, weil er beim Starten einen Fehler gemacht hat.
Der Motor geht aus.
Bei ausreichend Unterdruck öffnen sich Ventile aus den Druckluftkammern automatisch, der Druck steigt an, Madsen bekommt eine Luke auf.
Es schlägt ihm warme Abgas-Luft entgegen.

Warum nimmt er überhaupt die vordere Luke und nicht gleich die im Turm?
Warum stellt er nicht sicher, dass kein Unterdruck entstehen kann, wenn er außen rumturnt?

Der Schnorchel ist nicht in Funktion, sonst hätte es keinen Unterdruck gegeben.
Er kann den Schnorchel nicht von außen öffnen, auch kein anderes Ventil.
Er hat kein Ausgleichs-Ventil in der Luke (ich habe mir nochmal die Bilder angeschaut).
Er hat vergessen, dass der Motor Luft ansaugt und Unterdruck produziert.
Er steigt zur vorderen Luke aus, was auf See ein Risiko ist.
Er schließt die vordere Luke, weil bei einer großen Welle Wasser reinschwappen würde, es ist aber egal dass er dann auch von Bord gehen könnte.

Bei den *) betont er, dass gute Seemannschaft dies verlange (Drucktanks befüllen, Luke schließen).
Alles andere, was gute Seemannschaft verlangt, nämlich nicht alleine ein U-Boot zu fahren, nicht unbeleuchtet im Dunkeln rumzuschippern, sich an die Checkliste zu halten, einen funktionstüchtigen Schnorchel zu haben, für Druckausgleich zu sorgen, sich nicht auszusperren und den Fahrgast nicht im Boot alleine zu lassen, hat er -mit Verlaub- verkackt.
Und das eine, was er (unnötigerweise, bei ruhiger See) richtig gemacht hat (die Luke von außen schließen) war unter den Umständen tödlich.

Es fragt sich übrigens auch, wieso die Druckkammern schon genug Luft hatten, um den Unterdruck nicht nur auszugleichen, sondern sogar Überdruck zu schaffen. Muss ja ein mordsmäßiger Kompressor sein.
Dass die dekomprimierte Luft zwar kühl ist, aber den Innenraum voll Abgas nicht ganz runter kühlt... geschenkt.

Das Mindeste ist also "fahrlässige Tötung", da er zugibt, genau so ein Szenario schonmal im Hafen erlebt zu haben. Hoppla.... oder hat der zuvor erlebte Fehler die Vorlage für diese Schilderung geliefert?
Macht man einen potentiell tödlichen Fehler zweimal?


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Kriminalfall Kim Wall

12.03.2018 um 07:19
Zitat von FFFF schrieb:Das Mindeste ist also "fahrlässige Tötung", da er zugibt, genau so ein Szenario schonmal im Hafen erlebt zu haben. Hoppla.... oder hat der zuvor erlebte Fehler die Vorlage für diese Schilderung geliefert?
Macht man einen potentiell tödlichen Fehler zweimal?
vielen dank für die logische übersetzung.

und ich möchte nur nochmal ergänzen...

dieses unterdruck szenario muss ja innerhalb sekunden passiert sein...
Zitat von FFFF schrieb:Er steigt zur vorderen Luke aus, schließt sie* und geht außen zur Turmluke, die sich nicht öffnen lässt, weil inzwischen ein Unterdruck durch den Luft ansaugenden Motor entstanden ist. Er versucht panisch die Luken zu öffnen, schafft es aber nicht.
es kann ja noch kein unterdruck geherrscht haben als er ausstieg, vorne an der luke, denn dann hätte er ja diese vordere luke auch nicht aufbekommen.

wie lange muss es gedauert haben bis er von vorderluke zur turmluke kam?


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Kriminalfall Kim Wall

12.03.2018 um 07:21
@DEFacTo
Die kurze und trotzdem sehr persönliche SMS: "...Schiff ist fertig fehlt nur noch eine Wired Journalistin..." irritiert mich auch und erinnert mich an den Sprachstil seines Briefes an die Freundin Mae Jeong. Sie ist so kurz gehalten, das bei mir auch der Eindruck entsteht, man kenne sich, sei vertraut. Wie wir ja schon wissen stimmt das aber nicht. Ich vermute das es der narzisstische Teil von P.M. ist, der mithilfe von gespielter Freundschaft, Witz und Herzlichkeit versucht umwerfend und mitreissend zu sein, aufgrund von eklatantem Emphatiemangel und dem Fehlen echter Gefühl, und damit auch nicht die Grenze: wir kennen uns noch nicht, einhält.
Die SMS hat einen,wenn auch sicher gespielten Charme, ähnlich wie ein Erwachsener einem Kind eine Süßigkeit anbietet um etwas zu erreichen. Damit der Andere anbeisst. Er trifft finde ich den richtigen Ton, denn die Einladung verspricht dass es " losgehen" kann.Soviel hatte er bei seiner Begrenztheit sonst vielleicht verstanden, das Kim Wall aufregende und ungewöhnliche Reportagen bevorzugte.
Die SMS empfinde ich als zynisch.


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Kriminalfall Kim Wall

12.03.2018 um 07:28
Zitat von suki04suki04 schrieb:@DEFacTo
Die kurze und trotzdem sehr persönliche SMS: "...Schiff ist fertig fehlt nur noch eine Wired Journalistin..." irritiert mich auch und erinnert mich an den Sprachstil seines Briefes an die Freundin Mae Jeong. Sie ist so kurz gehalten, das bei mir auch der Eindruck entsteht, man kenne sich, sei vertraut. Wie wir ja schon wissen stimmt das aber nicht. Ich vermute das es der narzisstische Teil von P.M. ist, der mithilfe von gespielter Freundschaft, Witz und Herzlichkeit versucht umwerfend und mitreissend zu sein, aufgrund von eklatantem Emphatiemangel und dem Fehlen echter Gefühl, und damit auch nicht die Grenze: wir kennen uns noch nicht, einhält.
Die SMS hat einen,wenn auch sicher gespielten Charme, ähnlich wie ein Erwachsener einem Kind eine Süßigkeit anbietet um etwas zu erreichen. Damit der Andere anbeisst. Er trifft finde ich den richtigen Ton, denn die Einladung verspricht dass es " losgehen" kann.Soviel hatte er bei seiner Begrenztheit sonst vielleicht verstanden, das Kim Wall aufregende und ungewöhnliche Reportagen bevorzugte.
Die SMS empfinde ich als zynisch.
mich wundert aber auch die sehr kurz gehaltene antwort von KW!

keine rückfragen, nichts erklärendes.

ich bin wirklich darauf gespannt, wie das gesehen wird im laufe der verhandlung.


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Kriminalfall Kim Wall

12.03.2018 um 08:03
@DEFacTo
Auf die Ergebnisse bin ich auch gespannt. Ihre kurze Antwort finde ich eigentlich nicht soo ungewöhnlich. Um ihre Arbeit machen zu können als Freelancer ist Sie auf spontane Zusagen angewiesen und muss zeitlich flexibel sein. Ihre positive Überraschung auf seine SMS gilt dem Job. Sie war ja nach Beschreibung der Freunde umgänglich und unkompliziert.Als Journalistin hat man oft weniger Berührungsängste, das gibt die Arbeit her, Skepsis und Vorbehalte sind da nicht so gut.Sie hatte ein gutes Selbstvertrauen und Vertrauen überhaupt, ihre Erfahrungen mit Menschen waren gut.


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Kriminalfall Kim Wall

12.03.2018 um 08:12
Zitat von suki04suki04 schrieb:Als Journalistin hat man oft weniger Berührungsängste, das gibt die Arbeit her, Skepsis und Vorbehalte sind da nicht so gut.Sie hatte ein gutes Selbstvertrauen und Vertrauen überhaupt, ihre Erfahrungen mit Menschen waren gut.
Sie war bereit Risiken einzugehen. Nicht jeder würde in ein U-Boot steigen.
Sie hat PM zugetraut, dass er die Technik im Griff hat.
Mit so einem Angriff konnte sie nicht rechnen.
Sehr viele Menschen wussten wo sie ist und mit wem sie unterwegs ist. Sie hatte noch vom Boot aus mit ihrem Freund Kontakt.
Noch nicht einmal PMs Freunde/Bekannte haben geahnt WIE gefährlich er ist.
Wie sollte sie darauf kommen?


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Kriminalfall Kim Wall

12.03.2018 um 08:34
@frauzimt
Stimmt, das mit der ungefährlichen Wirkung von P.M. Das K.W. es nicht hat bemerken können. Ich hab mir den Typ mal genau angeschaut.Ich kann nichts Gefährliches entdecken nur etwas Unstimmiges in seinem Auftritt. Das man das Psychopathische nicht gut erkennen kann irritiert mich auch.( ich spreche für mich).


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12.03.2018 um 08:37
Zitat von suki04suki04 schrieb:Das man das Psychopathische nicht gut erkennen kann irritiert mich auch.( ich spreche für mich).
Das steht doch niemandem auf der Stirn geschrieben.


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