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Kriminalfall Kim Wall

28.889 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: 2017, Dänemark, U-boot ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Kriminalfall Kim Wall

Kriminalfall Kim Wall

11.09.2017 um 16:21
und wer hat ihm den Luke-Deckel gehaltet als er die Leiche in einem Stueck nach oben gezogen hat?


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11.09.2017 um 17:13
Zitat von DawnDawn schrieb:danke für deinen interessanten Beitrag.Auch wenn die Koordinaten nahezu stimmen sollten- was ich nicht anzweifeln mag, kann ich mit den Eskalationszeitraum von 1,5 Std ab 21:00 kaum als real vorstellen. Mir scheint es unmöglich, gerade noch den Tauchvorgang vorzubereiten, um dann einige Minuten später die noch eben quicklebendige Frau zu zerteilen. Aber das ist rein emotional begründet.
Das geht mir emotional auch nicht anders. Es sieht für mich tatsächlich so aus, als ob die Situation von dem fröhlichen Plaudern und Winken auf der Brücke innerhalb von Minuten zum blanken Grauen gekippt ist. Das ist schwer verständlich und natürlich auch entsprechend schwer vermittelbar für PM. 


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11.09.2017 um 17:50
Zitat von TrimalchioTrimalchio schrieb:20:40 das Schlauchboot entfernt sich
20:45 Anhalten zum Tauchen
20:50 Tauchvorbereitungen abgeschlossen, Vorfall? Beginn Tauchmanöver
20:55 Sonnenuntergang, Aufsetzen auf Grund
21:00 oder geringfügig später Beginn der Zerteilungsvorbereitungen
22:30 Flucht nach Süden

Das Zerteilen muss annähernd sofort erfolgt sein, Zwischen Vorfall und der Suche nach Säge und Gewichten können nach dieser Rekonstruktion nicht mehr als 10 min oder eine Viertelstunde vergangen sein.
Um ganz ehrlich zu sein, kann ich mir diese Timeline echt nicht vorstellen.
Nehmen wir an es passierte wirklich "nur" ein Unfall. Und dann entschließt er sich innerhalb von wenigen Minuten dazu
die Leiche zu zerteilen und besorgt sich sogleich Säge und Werkzeug und geht an sein Werk?
Ohne ihn zu kennen, aber ich krieg das nicht auf die Reihe. Da verfällt man doch erstmal in eine Schockstarre
und überlegt anschließend was man tun könnte. Man spielt doch sicher verschiedenen Szenarien in Gedanken durch.
Ich stell mir vor, dass genau dieser Vorgang eine ganze Weile dauert. Vielleicht sogar Stunden.
Ich kann mir vorstellen, dass man sich ersteinmal hinsetzt und eine Weile zu gar nichts fähig ist.

Oder hab ich diese Timeline missverstanden?


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11.09.2017 um 17:57
@Trimalchio
Nach deinem post eben ,keine Ahnung ob das zeitlich so ist, hört sich aber gar nicht schlecht an ☺ aufjedenfall, da ist mir so der Gedanke gekommen, was wenn er Kim schonmal runter schicken wollte bevor sie tauchen und sie vielleicht beim runter steigen wirklich an diesem schließ Mechanismus gezogen hat oder besser dran gekommen ist beim runter klettern oder er ihr die Luke aufgehalten hat und dabei entweder aus der Hand verloren oder vielleicht zu früh losgelassen...weiß nicht.. Auf jedenfall hatte er wirklich nicht viel Zeit


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11.09.2017 um 18:31
Zitat von TrimalchioTrimalchio schrieb:Weder für ein Schlafenlegen noch für ein Zerteilen blieben PM nach 22:30 genügend Zeit. Der Vorfall muss sich deutlich vorher zugetragen haben. Für das Abtauchen und Zerteilen sind etwa 2 Stunden anzusetzen, möglicherweise auch nur 1,5 Stunden, aber kaum weniger. Damit dürfte der Vorfall spätestens um 21:00 erfolgt sein, beim Abtauchen kurz nach Sonnenuntergang. Das Zerteilen erfolgte dann unmittelbar darauf.
Die Frage ist aber ab wann man ihn hätte sehen "müssen". Das U-Boot ist nicht riesig und ist auf größere Entfernung nur schwer auszumachen. Er muss also nach Sonnenaufgang nicht getaucht sein. Damit hätte er in der Kögebucht drei Stunden mehr Zeit gehabt um KW zu töten und verschwinden zu lassen.


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11.09.2017 um 18:55
Welches Motiv mag er denn gehabt haben?


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11.09.2017 um 20:10
Zitat von MomjulMomjul schrieb:Welches Motiv mag er denn gehabt haben?
Da kann man ja nur mutmaßen.
Was sexuelles wäre sicher der Klassiker, aber da wir nichts wissen könnte es auch Mordlust oder was auch immer gewesen sein.
Was ich persönlich nicht glaube ist die Unfall-Geschichte.


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11.09.2017 um 20:37
Zitat von MomjulMomjul schrieb:Welches Motiv mag er denn gehabt haben?
Motiv wofür? Eine verunfallte Leiche zu entsorgen? Für mich klar: er hatte Muffensausen wg mangelnder Sicherheitsvorkehrungen an Bord belangt zu werden wg fahrlässiger Tötung und hat sich echte Chancen ausgerechnet, mit der Versenkung der uc3 und dem überbord werfen von KW alles auf null zu setzten.


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11.09.2017 um 20:41
Zitat von MomjulMomjul schrieb:Welches Motiv mag er denn gehabt haben?
Er ist verrückt, das ist das Motiv.
Seine offizielle Begründung für sein Verhalten ist, dass er eine verunfallte Leiche im Hafenbecken entsorgt hat, weil er das als "Seebestattung" ansieht und er an Geister glaubt, klarer Fall, PM ist verrückt.


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11.09.2017 um 20:45
Zitat von parabolparabol schrieb:Hafenbecken
Køge-Bucht meinst du, oder?


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11.09.2017 um 20:50
@kodama
Es ist fast dasselbe.


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11.09.2017 um 20:53
Wenn es ein Unfall war, so ist es doch geradezu dumm, die Zerteilung nicht einzuräumen da ihm je länger Zeit vergeht immer weniger geglaubt wird. Längst hätte er sagen müssen dass er den Körper sonst nicht aus dem Boot bekommen hätte und es nicht zugeben wollte weil er sich geschämt hat.
So sind Kopf und Gliedmassen irgendwann verwest und werden nie mehr gefunden und kein Mensch nimmt ihm mehr irgend etwas anderes als ein Mordgeständnis ab.


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11.09.2017 um 20:55
@Trimalchio
"Das geht mir emotional auch nicht anders. Es sieht für mich tatsächlich so aus, als ob die Situation von dem fröhlichen Plaudern und Winken auf der Brücke innerhalb von Minuten zum blanken Grauen gekippt ist. Das ist schwer verständlich und natürlich auch entsprechend schwer vermittelbar für PM."

Spricht das nicht eventuell such dafür, dass die Tat tatsächlich geplant war? Er hat den Zeitpunkt des Sonnenuntergangs abgewartet.


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11.09.2017 um 21:03
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Wenn es ein Unfall war, so ist es doch geradezu dumm, die Zerteilung nicht einzuräumen da ihm je länger Zeit vergeht immer weniger geglaubt wird. Längst hätte er sagen müssen dass er den Körper sonst nicht aus dem Boot bekommen hätte und es nicht zugeben wollte weil er sich geschämt hat.
Ja mei Gudster, da rauf ich mir die Haare!!!! Verstehst nicht??? er dachte das kommt gut raus und keiner merkt was. Er ist weder verrückt noch Sadist - er ist ein Egoist und getriebener und wollte nur : weitermachen. Mit seinem neuen Baby. Raketen Madsen. U Boot madsen war ausgereizt. Raketen Madsen war die Mission. Und da kimmt so a bleds maderl doahe und schlägt sich den Schädel auf. Wo gibts denn sowas.


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11.09.2017 um 21:10
Zitat von HansAlbersHansAlbers schrieb:sein.
Um ganz ehrlich zu sein, kann ich mir diese Timeline echt nicht vorstellen.
Nehmen wir an es passierte wirklich "nur" ein Unfall. Und dann entschließt er sich innerhalb von wenigen Minuten dazu
die Leiche zu zerteilen und besorgt sich sogleich Säge und Werkzeug und geht an sein Werk?
Ohne ihn zu kennen, aber ich krieg das nicht auf die Reihe. Da verfällt man doch erstmal in eine Schockstarre
und überlegt anschließend was man tun könnte. Man spielt doch sicher verschiedenen Szenarien in Gedanken durch.
Ich stell mir vor, dass genau dieser Vorgang eine ganze Weile dauert. Vielleicht sogar Stunden.
Ich kann mir vorstellen, dass man sich ersteinmal hinsetzt und eine Weile zu gar nichts fähig ist.

Oder hab ich diese Timeline missverstanden?
Nein, genau richtig verstanden. Der zeitliche Ablauf ist, wenn er denn von mir annähernd korrekt rekonstruiert wurde, ist schockierend, und zwar über das sowieso schon Monströse der Tat als solcher hinausgehend. Auch da wird das, was man eigentlich erwarten würde, (Schock, Besinnung, Reflektieren, Abwägen, Durchdenken, Überwinden), scheinbar übersprungen, und sofort von Problem auf Lösung umgeschaltet. 
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Weder für ein Schlafenlegen noch für ein Zerteilen blieben PM nach 22:30 genügend Zeit. Der Vorfall muss sich deutlich vorher zugetragen haben. Für das Abtauchen und Zerteilen sind etwa 2 Stunden anzusetzen, möglicherweise auch nur 1,5 Stunden, aber kaum weniger. Damit dürfte der Vorfall spätestens um 21:00 erfolgt sein, beim Abtauchen kurz nach Sonnenuntergang. Das Zerteilen erfolgte dann unmittelbar darauf.

Die Frage ist aber ab wann man ihn hätte sehen "müssen". Das U-Boot ist nicht riesig und ist auf größere Entfernung nur schwer auszumachen. Er muss also nach Sonnenaufgang nicht getaucht sein. Damit hätte er in der Kögebucht drei Stunden mehr Zeit gehabt um KW zu töten und verschwinden zu lassen.
Gute Frage. Aus der timeline von @VanillaSkye:

• 02:30 Uhr - Der Freund Walls meldet sie als vermisst
• 02:51 Uhr - Lyngby Radio (dän. Küstenfunkstelle) kontaktiert das U-Boot ohne Antwort zu bekommen
• 03:39 Uhr - Die JRCC (Rettungsleitstelle für Seenotfälle) kontaktiert die Polizei in Kopenhagen und meldete einen möglichen Unfall
• 03:48 Uhr - Mondhöchststand Kopenhagen 
• 03:50 Uhr - Nautische Morgendämmerung
• 05:35 Uhr - Bürgerliche Morgendämmerung
• 06:51 Uhr - Twittermeldung der Streitkräfte. Zwei Rettungshubschrauber und drei Schiffe, (später noch das Challengeflugzeug der Streitkräfte) suchen das Uboot. 
• 07:11 Uhr - Lyngby Radio sendet Alarm an die Schiffe in der westlichen Ostesee um nach dem U-Boot Ausschau zu halten. (Das U-Boot selbst verfügt über keine AIS Satellitenortung.)
• 08:30 Uhr - der Seerettungsdienst der Streitkräfte bittet nun auch die Privatpersonen um Hilfe. 
• 09:45 Uhr - Monduntergang Kopenhagen
• 10:14 Uhr - JRCC empfängt Nachrichten von Schiffen dass sich das U-Boot südlich des Drogden Leuchturms in der Køge Bucht befindet

Es handelte sich um eine äusserst intensive Suche. Man musste davon ausgehen, dass zwei Personen auf dem Meeresgrund gefangen waren, mit Atemluft für maximal 24 Stunden. Es war ein Wettrennen gegen die Zeit. Seenotrettung, Hubschrauber, Challenger-Flugzeug, die Medien unterbrechen ihre laufenden Sendungen, das Fernsehen lädt noch am Morgen Spezialisten ein, um über den Fall zu informieren. Neben dem Militär ist die gesamte Zivile Schifffahrt aufgefordert, sich an der Suche zu beteiligen...

Die See war ruhig, der Himmel fast wolkenlos, noch vor Sonnenaufgang schien der Mond mit 95% Leuchtkraft. Nach Sonnenaufgang ab 5:35 klare Sicht und beste Wetterverhältnisse. Und doch wird das Uboot auf seiner Fahrt nicht gesehen - obwohl wir ja wissen, dass es nicht während des Fahrens getaucht ist. Das will erklärt sein.

Um aus der Kögebucht zum Leuchtturm zu gelangen, musste PM die sehr stark befahrene Nord-Süd-Wasserstrasse westlich von Drogdenfyr durchqueren, was am hellichten Tag bei laufender Suche so gut wie ausgeschlossen erscheint.

Es ist auch auffällig, dass das Uboot dann um 10:14 Uhr gleich von mehreren Schiffen gesichtet wurde - welch seltsamer Zufall.

Sicher ist, dass die Wahrscheinlichkeit entdeckt zu werden mit jeder Stunde weiter anstieg. Vor der Suche durch die Streitkräfte ab ca. 6:30 (?) mag er noch irgendwie ungesehen durchgeschlüpft sein. Nach 7:11 suchte nun wirklich alle Welt verzweifelt das kleine Uboot und bangte um die Mitfahrer. Allerspätestens da muss er schon bei Drogdenfyr abgetaucht gewesen sein. 

Nach meiner Rekonstruktion der Fahrtroute kann PM, wenn er pausenlos mit Höchstgeschwindigkeit fuhr, kaum vor 6:00 Uhr beim Leuchtturm angekommen sein. Spätestens ab 7:11 hätte man ihn bei Durchquerung der vielbefahrenen Wasserstrasse entdecken MÜSSEN, d.h.er war zu diesem Zeitpunkt mit grosser Wahrscheinlichkeit bereits dort am Drogdenfyr abgetaucht. Das ergibt für das Kögebucht-Szenario ein Zeitfenster von nichteinmal 1 Stunde für das Vorbereiten, Ausziehen, Zerteilen, Beschweren und Entlüften, an Deck schaffen... Nicht völlig auszuschliessen, aber doch eher unwahrscheinlich.

Wie ich schonmal schrieb: Vielleicht hatte er einfach "Glück" und wurde trotz dieser aussergewöhnlich intensiven Suche bei besten Sichtverhältnissen zufällig 3 Stunden lang nicht entdeckt. Das kann man nicht zu 100% ausschliessen.

Aber das ist eine Zusatzannahme, wodurch nach Ockham das mit den Fakten übereinstimmende und durch Indizien belegte Szenario, dass er längere Zeit vor Drogdenfyr abgetaucht war, den Vorzug hat.


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11.09.2017 um 21:18
was meiner meinung nach noch interessant ist ,das er eine unfallzeit angeben konnte
ca. 22.30 uhr wenn man nun annimmt,
das er denkt die polizei kann die todeszeit ermitteln,dann hat er die richtige zeit des todes genannt.
wenn er diese so genau einschätzen kann ,dann hat er auf jedenfall eine gewisse kontrolle gehabt,die zeit spielte ja auch eine rolle in der weiteren ausführung.


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11.09.2017 um 21:25
Hatte ich das richtig verstanden, die Behörden haben aufgezeichnete Radardaten? dann sollten sie doch herausfinden können, wann er wo aufgetaucht gefahren ist.


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11.09.2017 um 21:31
Zitat von VanillaSkyeVanillaSkye schrieb:Die bisher letzte Aussage zur aktuellen Ausstattung der Nautilus kommt aus einem Interview mit Christoffer Meyer (dem 'Flight Director' bei RML) aus dem Ingeniøren Blog vom 17. August.

https://ing.dk/artikel/saadan-fungerer-nautilus-203188
Hallo ich hab das mal mit Google ins englische Übersetzt und dann läßt es sich auch einwandfrei lesen.
Mir war unbekannt wie unfertig das Boot nach der Überholung war.
Ich hätte vermutet sie wäre weiter, zumindest so weit wie beim ersten Bornholm Trip.
Ich muss ein paar Aussagen zurückziehen. Mit der navigatorischen Nicht Ausrüstung - konnte sie unterwasser nicht weit fahren.

Das Video "Diving with Nautlius" offensichtlich im Mai 17 nach der Überholung gedreht, zeigt außerdem das man für die UW fahrt zwei Mann braucht, einen in der Zentrale, einen in der Maschine. Ich gehe jetzt davon aus das er sie tatsächlich nur Stationär getaucht hat.
Etwas anderes ist auch klar - jemand der den Schlitten alleine fährt ist sehr eingespannt und ständig beschäftigt. Er muss den Maschineraum bedienen, die Zentrale, den Turm, an und ablegen etc. Das alleine tauchen des Bootes muss extrem schwierig sein und auch Zeit dauern. Runter in die Maschine und den Diesel abschalten, wieder rauf schauen ob alles klar ist, wieder runter Luke schliesen, in die Zentrale nach vorne und die Ventile bedienen etc.  Im Grunde konnte KM in der Zeit machen was sie wollte - er hatte gar keine Zeit sich zu kümmern. Könnte mir sogar vorstellen das er versucht hat Sie einzuspannen - "Kannst Du die Luke schliessen? Einfache zuziehen und die Kurbel nach.. "

Das andere: UC3 war komplett Nachtfahrt untauglich. So wie es aussieht gab es keine Positionslaternen, keine richtige Innenbeleuchtung, keinen  Kompass, keinen Kreisel, keine elektronische Seekarte, Positionsangaben etc. Eigendlich bis auf die beiden Funkgeräte gar keine nautische Ausrüstung. Das muss extrem schwierig das Fahrzeug Nachts zu navigieren. Zum Vergleich: Bei unserem Boot stehen nachts zwei Mann im Turm und halten Ausschau, einer sitzt unten in der Zentrale und beobachte die elektronische Seekarte, das Sonar, das Echolot und gibt Kurskorrekturen durch. Wir würden nicht m,mal tagsüber alleine fahren, geschweige den bei Dämmerung oder Nachts.

Ich kann mir nicht mehr vorstellen das er wirklich vor hatte nach der Dämmerung und in der Nacht noch draussen zu sein. Die wollten sicherlich kurz vor oder nach Sonnenuntergang wieder zurück sein.  Ich vermute sogar vor.

Bei https://www.marinetraffic.com kann man alle gerade mit AIS ausgetatteten Schiffe dort in Echtzeit sehen. Schaut mal was da los ist.
In dem Gebiet Überwasser den Turm, noch dazu bei Nacht, zu verlassen um unten was zu erledigen ist komplett verrückt/fahrlässig. Man könnte genauso gut Nachts ohne Licht auf der Autobahn rumdüsen.


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11.09.2017 um 21:44
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:https://ing.dk/artikel/saadan-fungerer-nautilus-203188
Hallo ich hab das mal mit Google ins englische Übersetzt und dann läßt es sich auch einwandfrei lesen.
Mir war unbekannt wie unfertig das Boot nach der Überholung war.
Ich hätte vermutet sie wäre weiter, zumindest so weit wie beim ersten Bornholm Trip.
Hey. @GermanMerlin - sach ich doch. Das U Boot Projekt war abgewrackt und der rocket man sollte es sein. Krass, dass ausgerechnet in dieser metamorphose jemand aufgrund fehlender Sicherheit zu Tode kommt. ......


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11.09.2017 um 21:53
https://www.oresundsbron.com/en/webcam

Das ist die Webcam der Öresundbrücke. Wenn die aufzeichnet, könnten die vermutlich auch nachträglich sehen wer da wann durchgeht. Ob man ein kleines schwarzes Uboot ohne Licht sieht, ist aber evt. zu bezweifeln.


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