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Kriminalfall Kim Wall

28.889 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: 2017, Dänemark, U-boot ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Kriminalfall Kim Wall

Kriminalfall Kim Wall

27.09.2017 um 19:17
Moin..

Ich könnte mir vorstellen das es primär ein Stabilitätsunfall war. Und sekundär ein Lukenunfall in Folge.
Es gibt ein Senario wo alles zusammenpasst und er praktisch über den Hergang nicht lügt. Evt ist ihm der Stabilitätsverlustes seines Fahrzeuges aber auch gar nicht richtig bewusst geworden. Weil das viel zu schnell ging und zu dunkel war.

Also das Interview war vorher gelaufen. Der Kameramann abgedackelt. Die beiden sind sich sympatisch und beschliessen den Sonnenuntergang und eine Tauchgang auf dem Uboot zu erleben. Lassen wir mal außer acht warum. Ist in diesem Fall tatsächlich auch kaum relevant.

Wichtig dabei ist nur das er die Fahrt unbedingt wollte. Warum auch immer.
Für das checken der Vorräte, hier insbesondere der Druckluft blieb keine Zeit.
Das er das Boot von oben fuhr konnte er auch nicht mal eben im Maschinenraum den Kompressor anmachen, falls der ohne Landstrom überhaupt lief.

Also sie fahren raus, es wird spät, fängt an zu dämmern. Ein Sportbootfahrer und eine passierende Aida halten sie auf.
Sie tauchen. Länger als gewohnlich. Warum untersuchen wir jetzt mal nicht. Eigentlich wollte er aber gar nicht im dunkeln tauchen. Als er anbläst um aufzuauchen ist es aber dunkel. Evt. zu lange aus den Bullaugen den Meeresgrund angeschaut.

Im Boot bekommt man den Neigungswinkel des Bootes sehr schlecht mit (bitte einfach mal glauben..).
Er geht auf den Turm. Der Bugtank ist voll ausgeblasen, der Hecktank nur zur Hälfte oder weniger. Die Druckluft hat nicht gereicht.  Im inneren des Hecktanks befindet sich eine "freie Oberfläche" (was das ist schlagt ihr jetzt bitte selber nach) - das ist jedenfalls stark stabilitätsvermindernd. Das Deck achtern, also hinter demTurm schaut gerade so raus. Der sichere Lukenrestwinkel von ca. 10 Grad ist auf ca. 6-7 Grad zusammen geschmolzen. Die Anfangsstabilität (also in diesem Fall das Wiederstandsvermögen des Fahrzeuges gegen Rollmomente ) ist ohnehin gering - wie auf dem Sturmfahrtvideo gut zu sehen. Durch die freie Oberfläche im Tank aber noch mal gemindert. Und jetzt kommts - eine Dampferwelle - eine recht ordentliche - rollt ÜBER das tief liegende Achterdeck hinter dem Turm. Der Effekt ist ähnlich als wenn sich auf eine ausbalanzierte Kinderwippe zu dem beiden Kindern noch ein drittes einseitig draufsetzt und dann glich wieder runtergeht (das ist dann die Welle ÜBER dem Oberdeck). Das Boot kippt in Längsrichtung nach achtern kurz aber deutlich ab und das Schiff rollt auch noch weg. Er verliert den Halt - sieht wie die Luke ohne Ihr zutun zufällt - will hinhechten - muss sich dazu bücken - oder verliert auch jetzt erst den Halt - berührt die Luke vielleicht soagr noch - Ende aus der Traum.

Ein grob fahrlässiger Unfall.
- Fahrlässig weil Druckluft nicht geprüft.
- Fahrlässig weil kein Maschinist/Crew an Bord obwohl wichtige Maschinen nur von Innen zu bedienen waren.
- Fahrlässig weil Tauchgang bei beginnender Dunkelhiet ohne entsprechende Bemannung und Nautische Ausrüstung.
Aber.. kein Mord.  Aber 3x Fahrlässig ist vermutlich Grob Fahrlässig.

Ich weiss das er Kraka mit sehr geringen Druckluftvorräten gefahren hat die nur 1-2 auftauchen erlaubten.
Es gibt Dinge die bei einem Uboot dieser Größe nicht möglich sind - wenn man es alleine fährt. Zum Beispiel kann man nicht oben im Turm die Umgebung des Tauchplatzes sichern während man gleichzeitig unten im Maschinenraum den Diesel abstellt und die E-Maschine hochfährt. Der jeweils andere Arbeitsplatz ist dann unbemannt. Bei einem Ablegemanvöver brauchst Du z.B. einen an den Leinen, davon gibt es alleine vier Stück. Dazu noch ein paar Fender, dann einem im Turm,  der das ablegen steuert, und einen in der Maschine. In der Navigation/Zentrale brauchts Du dann zB zu dem Zeitpunkt keinen.

Alleintauchgang mit der Nautilus sieht etwa so aus:
Boot anhalten, umschauen ob kein gefährdender Verkehr ist. Runter in die Maschine gehen, den Diesel abschalten, die Abgasklappe schliessen, optimalerweise E-Antrieb zumindest startklar machen, wieder rauf in den Turm ob kein g.Verkehr ist. Fernsteuerung abbauen, Flagge einholen, Funkgerät einstecken, Turmluke schliessen, in die Zentrale gehen, Tauchtankentlüftungen öffnen, wenn das Boot weil zu leicht, noch an der Oberfläche kleben bleibt auch noch die Regelzellen nachfluten bis das Boot sanft auf dem Grund sinkt. Dichtigkeitskontrolle aller Kompartments. Pause. Mit KW 40 Minuten aus den Bullaugen sehen bis man wegen der Dunkelheit nichts mehr sieht. Wie dann das auftauchen evt. schiefgeht habe ich oben beschrieben.

Mit meinen Boot würde ich nicht alleine rausfahren. Zu riskant. Wir fahren im Hafenbecken bei Verholmanövern mind. zu zweit. Verlassen wir den Hafen snd wir mind. zu dritt. Sind wir länger unterwegs, also mehr als 24 Stunden sind wir zu viert damit einer Freiwache (schlafen oder essen) gehen kann.  

PS: Es gibt eine Reihe Einhandsegler die bis Heute verschollen sind. Glaubt Ihr wirklich jeder Containerfrachter Kapitän meldet sich wenn er mitten im Atlantik so ein 10m Plastikteil in zwei Teile zerlegt hat weil der Skipper geppent hat? Dann muß der jede Menge Formulare ausfüllen, Verhöre, Untersuchungen, die Reederei verliert 5 stellige Beträge die Stunde, 10.000 Kinder bekommen ihre chinesischen Plastikenten zu spät..


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Kriminalfall Kim Wall

27.09.2017 um 19:17
@Ahmose

Du warst mit deiner Antwort einfach zu schnell für mich ;) Aber ich finde deine Idee gut! Daher schlage ich vor, du wartest einfach meine Antwort ab, wenn ein User was postet und antwortest nach mir, ja? Supi!


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Kriminalfall Kim Wall

27.09.2017 um 19:26
Man bräuchte die AIS Aufzeichnungen von 21.00 bis 22.00 Uhr um zu sehen ob in der Zeit ein größerer Dampfer passiert hat. .AIS Beobachter wie Marinetraffic gibt es reihenweise online.
Ob man die Aufzeichnungen auch rückwirkend betrachten kann wie bei Flightradar24 weiss ich aber nicht.


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27.09.2017 um 19:29
@GermanMerlin

Ein sehr passendes Szenario...
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Ein grob fahrlässiger Unfall.
- Fahrlässig weil Druckluft nicht geprüft.
- Fahrlässig weil kein Maschinist/Crew an Bord obwohl wichtige Maschinen nur von Innen zu bedienen waren.
- Fahrlässig weil Tauchgang bei beginnender Dunkelhiet ohne entsprechende Bemannung und Nautische Ausrüstung.
Aber.. kein Mord.  Aber 3x Fahrlässig ist vermutlich Grob Fahrlässig.
Besonders fahrlässig, KW den Aufstieg zu erlauben, wenn ein Schiff in der Nähe ist und sein Heck im Wasser hängt, klar nur paar Grad, aber das muss er eigentlich merken oder messen, wenn er das eh schon nach unten getrimmt hat.


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Kriminalfall Kim Wall

27.09.2017 um 19:32
Und wen keine Zeit für eine Einweisung blieb weil die erst um 19.00 losgefahren sind?
Wen sie also gar nicht erst um Erlaubnis geben hat den Turm zu betreten. Vielleicht
wollte sie auch erst den Kopf rausstecken um zu fragen damit sie nicht von unten so brüllen mußte?


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27.09.2017 um 19:32
@Sector7
die Möglichkeit, dass er es ihr verboten hat ("bleib lieber mal unten"), sie aber trotzdem nach oben gestiegen ist, besteht ja auch noch.

@GermanMerlin : krass, dass seine "Unfall mit der Luke" theoretisch doch stimmen könnte..
upps,unsere aussagen haben sich jetzt überschnitten..


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27.09.2017 um 19:35
Zitat von PrimaveraPrimavera schrieb:die Möglichkeit, dass er es ihr verboten hat ("bleib lieber mal unten"), sie aber trotzdem nach oben gestiegen ist, besteht ja auch noch.
Lt. gerichtlicher Anhörung erfolgte KWs Aufsteigen in den Turm nach Absprache.


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27.09.2017 um 19:39
Zitat von PrimaveraPrimavera schrieb:@GermanMerlin : krass, dass seine "Unfall mit der Luke" theoretisch doch stimmen könnte..
Er hätte bei Verhör melden können, das Heck lag unter Wasser, wir hatten eine Stabilitätsunfall.
Hat er aber nicht. Hat er nämlich vermutlich gar nicht mitbekommen. Er hat nur gesagt sie lag hinten tief und vorne hoch.
War evt. zu beschäftigt die Fernsteuerung einzustöpslen oder das Funkgerät anzuschalten oder oder..
Möglicherweise hat er sich nicht mal umgedreht oder hat gedacht- Mist ist nicht ganz rausgekommen.
Muss gleich nochmal - wenn Sie oben ist- runtergehen und nachblasen, oder den Kompressor einschalten.
Und dann kam die GROßE Dampferwelle. Unfälle sind oft Ursachenketten.


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27.09.2017 um 19:42
@DEFacTo
Zitat von DEFacToDEFacTo schrieb:klar, vorschriften sind idr für andere und nicht für entwickler.
für entwickler sind das eher hemmnisse!
Was braucht der Herr über alle Meere schon Sicherheitsvorschriften. ;)
Zitat von DEFacToDEFacTo schrieb:mal ehrlich, wenn ich gemerkt hätte, wie PM bei dem einleiten des tauchgangs schon rödeln musste, ich hätte es vielleicht nicht mit der angst bekommen, aber leichte zweifel und unsicherheit hätte das schon hervorgerufen.
wenn dann das boot anfängt an einem ende hochzugehen und kallewirsch mir dann in seinem piepsig-lustigen dänisch erklärt hätte, dass alles ok ist.. naja.
....cool!

Der ist ja an sich wirklich kein Unsympath, scheinbar bis zu diesem Vorfall auch sozial nicht besonders auffällig gewesen.
Zumindest dürfte er auf die meisten Menschen die ihn nicht näher kannten, eher etwas verschroben rüber gekommen sein, so mein Eindruck bisher.
Allerdings hätten mich keine zehn Pferde dazu bewegen können, eine Fahrt in den Sonnenuntergang mit dieser schrulligen Rostlaube zu machen, geschweige denn einen Tauchgang.


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27.09.2017 um 19:45
@GermanMerlin

Ich gebe dir auf jeden Fall recht, dass der Schlauchbootkontakt, die AIDA und das (vllt. eher spontane) Zusatz-Interview unter Wasser ne ungeplante halbe Stunde gekostet haben, sodass PM im Dunklen (nach 21.40 Uhr) auftauchen musste und weder sein Heck noch Wellen sah. Wäre dann auch kein Wunder, wenn er das Schlachbootgespräch abwürgen wollte, theoretisch hätte er ja bis Sonnernuntergang ansonsten schon wieder auftauchen können.


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27.09.2017 um 19:45
@GermanMerlin

vielen Dank für deine Ausführungen.

ich kann mir auch immer noch vorstellen das er wirklich nach einem Unfall in Panik den Weg der Leichen-Entsorgung gewählt hat.

mal sehen ob seine psychologische Begutachtung ein solches Szenario stützt.


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27.09.2017 um 19:47
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Und wen keine Zeit für eine Einweisung blieb weil die erst um 19.00 losgefahren sind?
Wen sie also gar nicht erst um Erlaubnis geben hat den Turm zu betreten. Vielleicht
wollte sie auch erst den Kopf rausstecken um zu fragen damit sie nicht von unten so brüllen mußte?
die beiden müssen ja irgend wie gestartet sein.
so mit leinen los etc

ob da KW schon dabei war?
ob sie erst dazu kam als das boot zum auslaufen fertig da gelegen hat und sie nur in den turm steigen musste?

dann hätte sie nämlich von der ganzen arbeit zunächst nichts mitbekommen und keinen schimmer gehabt.


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Kriminalfall Kim Wall

27.09.2017 um 19:53
@GermanMerlin : Wenn deine Theorie stimmt und auch der (zugegebenermaßen unwahrscheinliche) Fall eingetreten wäre, dass die beiden nicht nur deshalb so lange getaucht haben, um durch das Bullauge den Meeresboden zu betrachten, dann hätte PM natürlich einen doppelten Grund für seine verworrenen, wechselnden Erklärungen des Unfallhergangs und für das Verschwindenlassen der Leiche: Hätte er die Leiche nicht verschwinden lassen, sondern Hilfe gerufen und den Unfall gemeldet, so wäre bei einer späteren Untersuchung seine DNA am Körper von KW gefunden worden und man hätte ihn einer Vergewaltigung verdächtigt (mag er zumindest befürchtet haben, nach dem Motto: "Das glaubt mir doch kein Schwein, dass das einvernehmlicher Sex war, aus der Sache komme ich nie wieder raus").

Geht mich zwar überhaupt nix an, aber vielleicht wäre es tatsächlich sinnvoll, mal mit der dänischen Polizei über deine Theorien und deine Erfahrungen mit PM zu sprechen (falls du das nicht schon getan hast).


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27.09.2017 um 19:56
Zitat von Sector7Sector7 schrieb:Und hier den Liegeplatz: https://www.google.de/maps/@55.6905642,12.6096661,3a,75y,225.81h,85.14t/data=!3m8!1e1!3m6!1sAF1QipPC-NtRYHHlGYuZuV0S5t6_orqDhNd2FcMyNxRF!2e10!3e11!6shttps:%2F%2Flh5.googleusercontent.com%2Fp%2FAF1QipPC-NtRYHHlGYuZuV0S5t6_orqDhNd2FcMyNxRF%3Dw203-h100-k-no-pi1.7221289-ya328.46896-ro-0.7029517-fo100!7i5376!8i2688?shorturl=1
Schönes Bild, wenn keiner auf der Pier war um die vier gut sichtbaren weißen Leinen loszuwerfen,
dürfte er während des ablegens sogar noch einmal an Land gegangen sein, um die loszuwerfen.
Aber vermutlich war jemand da.


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27.09.2017 um 20:00
Nilkroko: ob
Zitat von NilkrokodilNilkrokodil schrieb: (zugegebenermaßen unwahrscheinliche)
oder nicht ist wohl eher Einstellungssache..
Für mich waren das beides Alphas. Die Chemie hat wahrscheinlich gestimmt.
Und der Verdacht das da auch ein DNA Problem vorliegen könnte, ist zumindest - sagen wir naheliegend.


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Kriminalfall Kim Wall

27.09.2017 um 20:04
"zugegebenermaßen unwahrscheinliche" war eher ein Zugeständnis von mir daran, dass man so etwas hier halt nicht so ohne Weiteres mutmaßen darf bzw. das nicht so gerne gesehen wird. Ein einvernehmliches Sich-Näherkommen der beiden mit nachfolgendem Unfall, bei dem KW verstarb, würde aber tatsächlich das Nachtatverhalten (Vertuschung, variierende Unfallerklärungen) von PM erklären.


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Kriminalfall Kim Wall

27.09.2017 um 20:10
Zitat von Sector7Sector7 schrieb:Ich gebe dir auf jeden Fall recht, dass der Schlauchbootkontakt, die AIDA und das (vllt. eher spontane) Zusatz-Interview unter Wasser ne ungeplante halbe Stunde gekostet haben, sodass PM im Dunklen (nach 21.40 Uhr) auftauchen musste und weder sein Heck noch Wellen sah. Wäre dann auch kein Wunder, wenn er das Schlachbootgespräch abwürgen wollte, theoretisch hätte er ja bis Sonnernuntergang ansonsten schon wieder auftauchen können.
wenn PM feststellte, dass alles bisschen spät wird, dann hätte er keinen tauchgang, der zeitintensiv ist, durchführen brauchen, da draussen.
das hätte PM auch im hafen nachholen können wenns darum gegangen wäre.
was hätten sie unter wasser bei einem tauchgang sehen sollen, was sie nicht auch so gesehen hätten (nämlich wahrscheinlich garnix um die uhrzeit).

die ausfahrt mit tauchgang hatte eine andere intension.


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27.09.2017 um 20:14
Zitat von NilkrokodilNilkrokodil schrieb:Ein einvernehmliches Sich-Näherkommen der beiden mit nachfolgendem Unfall, bei dem KW verstarb, würde aber tatsächlich das Nachtatverhalten (Vertuschung, variierende Unfallerklärungen) von PM erklären.
Genauso wie ein ordinärer Mord. Oder ein Unfall mit anderem Hintergrund.
Ich weiß wirklich nicht, was diese ständig wiederholten, mehr oder weniger subtilen Andeutungen eines "Sie hat es doch gewollt" sollen. Dieser Thread ist in meinen Augen nicht der richtige Ort für Sex-and-Crime-Fantasien, wäre ich ein enger Bekannter oder Angehöriger von Frau Wall empfände ich sowas als Schlag ins Gesicht. Ungefähr genauso daneben wie ständig anzudeuten, dass es sicher ein Ritualmord war, eine Opfergabe an die See, um irgendwelche Naturgottheiten gewogen zu bekommen, damit es mit dem Raketenprojekt noch was wird. Man weiß ja, dass Madsen ein Spinner ist und an Geister glaubt. Hab ich hier gelesen.


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Kriminalfall Kim Wall

27.09.2017 um 20:15
Zitat von NilkrokodilNilkrokodil schrieb:Geht mich zwar überhaupt nix an, aber vielleicht wäre es tatsächlich sinnvoll, mal mit der dänischen Polizei über deine Theorien und deine Erfahrungen mit PM zu sprechen (falls du das nicht schon getan hast).
Ich verkaufe der Dän.Polizei ganz bestimmt keine Theorien. Nichts davon ist belegt.

Das ganze wäre wahrscheinlich zu wiederlegen oder zu stützen wenn man die Radarbilder und die AIS Daten von 21.00 bis 22.00 zusammen betrachten würde. Es muss zum Zeitpunkt X ein größeres Schiff auf dem Radar und im AIS zu sehen sein. Dann muss nur im AIS ein kleiner Radarpunkt hinter den Schiff schlagartig auftauchen. Aber ohne AIS Kennung. Und dann muss dieser kleine Punkt eine Pause machen - um dann die Tour zu fahren die die UC3 wohl gefahren ist.


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