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Kriminalfall Kim Wall

28.889 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: 2017, Dänemark, U-boot ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Kriminalfall Kim Wall

Kriminalfall Kim Wall

26.09.2017 um 13:21
Kim Walls Reportage
http://www.stern.de/panorama/stern-crime/mutmasslicher-moerder-von-kim-wall--wer-ist-peter-madsen--7592188.html
Kim Wall wollte eine Reportage über ihn schreiben, den Menschen hinter der Fassade finden.
http://www.stern.de/panorama/stern-crime/kapitaen-peter-madsen-und-journalistin-kim-wall--fahrt-in-den-tod-7607944.html
Madsen sagt bei seiner Befragung durch die Polizei, Kim Wall habe ihn für das amerikanische Magazin "Wired" porträtieren wollen. Doch die Redaktion weiß nichts davon. Vermutlich hatte Wall vor, den Artikel erst nach der Recherche anzubieten. Nicht ungewöhnlich für freie Journalisten.
Die Stadt Aarhus sponserte einen Film über ihn: Im Oktober sollte er in der Europäischen Kulturhauptstadt 2017 Premiere feiern.
PM stand bis vor Kurzem in einem positiven Licht. Was wäre gewesen, wenn KW zurückgekehrt wäre? War es das, was PM meinte, dass er an sein Ziel angekommen war? Nichts deutet mMn. auf eine geplante Tat hin. Davon gehe ich nicht aus. - Ich glaube an die Vermutung des schwedischen Kriminologen, dass es zu einem Streit gekommen war, KW nach Hause wollte u. mit einem Tauchgang u. einem etwaigen Experiment nicht einverstanden gewesen wäre. Ich gehe auch davon aus, dass es deshalb Streit gab. PM wollte evt. vor KW angeben, sein Werk u. seine Männlichkeit beweisen, allerdings KW ihn gekränkt haben könnte, weil sie nach Hause wollte.

Der Biograf
http://www.stern.de/panorama/stern-crime/kapitaen-peter-madsen-und-journalistin-kim-wall--fahrt-in-den-tod-7607944.html
In vielerlei Hinsicht sei Madsen mehr ein Künstler, der Geschichten erschaffe, als ein Maschinenbauer. In einem "normalen Haus" habe Madsen nie gewohnt, lieber an der Arbeit oder im U-Boot. Zudem besitze er "sehr wenige wertvolle Dinge. Er hat auch nie viel mehr besessen als einen Sack voller Klamotten und einem Regal voll mit Büchern über Raketentreibstoff, den Zweiten Weltkrieg und das Apollo-Projekt". Beruflich wie privat suche Madsen nach Freiheit, wenngleich er verheiratet sei. Freunde soll er nicht viele haben, schreibt das "Handelsblatt". "Und mit den wenigen, die mit ihm zusammengearbeitet haben, hat er sich überworfen." Regisseur Fox sagte dem "Tagesspiegel", er könne auch eine extreme, kompromisslose Seite an Madsen sehen. "Aber diese Seite muss man haben, wenn man so viel erreichen will wie er."[/quote

http://www.stern.de/panorama/stern-crime/kapitaen-peter-madsen-und-journalistin-kim-wall--fahrt-in-den-tod-7607944.html
Er sei auffahrend und selbstverliebt, es sei unmöglich, mit ihm zusammenzuarbeiten, erinnern sich einstige Mitstreiter.
Geister, die ihn riefen

HipMalic schrieb:
Könnte es sein, dass das Zerteilen des Körpers aufgrund eines seemännischen Mythos erfolgte, sozusagen als Opfergabe, um den Fluch vom U-Boot abzuwenden? Wäre eine archaische Denkweise, aber eventuell PM zuzutrauen?
Das wäre aus meiner Sicht kontraproduktiv. Es würde bereits der Leichnam genügen, um ein Trauma zu bekommen. Den Körper der Frau Wall zusätzlich zu zerstückeln würde dem Trauma noch eins draufsetzen. Also von meiner Seite ein klares Nein, einen Fluch abzuwenden.

UND
http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Wie-starb-Journalistin-Kim-Wall-Erfinder-Madsen-verraet-Details-id42583411.html
Er wollte nicht gemeinsam mit ihr im U-Boot sein, denn er glaube an Geister. Und er habe Angst vor Kim Walls Geist gehabt.
Fluch + Geister ... hört sich an wie eine Verschwörungstheorie, die nichts Gutes verheißen lässt.

aero schrieb:
"Ihr glaubt wohl da liegt ein Fluch auf der Nautilus. Der Fluch bin ich. Es wird nie Frieden um die Nautilus geben so lange ich existiere. Ihr könnt den Fluch nicht auf legale Art brechen. Es spielt keine Rolle ob richtig oder falsch, die Ungewissheit ist da (...) lasst sie sein. Nehmt sie nicht nur weil ihr es könnt. Sie ist nicht gut für euch. Ihr werdet nie ein gutes Gefühl im U-Boot haben (...) Nicht das ich nicht wüsste wie ihr entscheidet. Aber seid gescheit. Werft nicht mehr Herzblut in das Boot. Um eurer Willen. Ihr verdient besseres."
Die Luke

Mr.Stielz schrieb:
Ist es nicht so, dass die Widerlegung eines Unfalls mit der Luke letztendlich ein Indiz ist für ein anders geartetes, unaussprechliches, "monströses" Szenario?
Wenn das Lukenszeanrio widerlegt werden kann, dann liegt ein anderes Motiv vor, ganz klar.
Das psychologische Gutachten sollte den Hintergrund seines Traumas beinhalten. Warum steht aus PMs Sicht ein Fluch auf sein Werk?

PMs Aussage vor Gericht

http://www.kn-online.de/News/Aus-der-Welt/Nachrichten-Aus-der-Welt/War-der-Tod-von-Kim-Wall-ein-Unfall
Die schwedische Journalistin Kim Wall ist nach Angaben von Erfinder Peter Madsen gestorben, weil die Luke seines U-Boots ihr auf den Kopf fiel…Er habe die Luke für die Frau aufhalten wollen, habe sie jedoch nicht mehr halten können. Mit voller Wucht sei sie zugefallen. Als Madsen sie wieder öffnete, habe er überall das Blut der 30-jährigen Journalistin gesehen,
http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Wie-starb-Journalistin-Kim-Wall-Erfinder-Madsen-verraet-Details-id42583411.html
dass er und Wall nach einem Tauchgang noch frische Luft schnappen wollten. Er habe die Luke des U-Bootes aufhalten wollen, sei jedoch ausgerutscht. Dadurch sei die 70 Kilo schwere Luke zu- und der Reporterin auf den Kopf gefallen und habe ihren Schädel gespalten, behauptete Madsen vor Gericht. Nach einigen ruckhaften Bewegungen sei die Frau gestorben.

Dabei habe er noch mit Kim Wall darüber gescherzt, dass die Luke zufallen könne. „Wenn ich nicht ausgerutscht wäre, wäre die Luke nicht zugefallen und Kim wäre heute am Leben.“ Alles sei in einer „Millisekunde“ passiert. Er sei dann in Panik verfallen, gab Madsen an.
Das Szenario dürfte ein Kunststück sein. - Wie ich bereits schrieb, halte ich den Scherz für konstruiert. Gerade wenn PM durch die Blume auf die Luke hingewiesen haben will, gerade dann hätte KW der Luke größere Aufmerksamkeit geschenkt. Nach subjektiver Einschätzung einiger User hätte PMs Körper nach Öffnung der Luke mindestens die Hälfte der Luke in Anspruch genommen. Wenn er für Frau Wall die Luke aufgehalten haben will, mag das sein, nur dann hätte er den Lukenbereich nicht verlassen können u. sein Körper hätte die Luke gesichert.

JoKr schrieb:
i
ist es vorstellbar, dass der unfall/ mord und die zerstückelung auf der brücke ausserhalb des bootes passiert ist?
und weiteres im boot und und unter wasser?
Dann hätte er den gesamten Körper an Deck befördern müssen. Wir sind uns denke ich bislang einig, dass er KWs Leichnam nicht hätte alleine nach oben befördern können. In der Dunkelheit u. auf See u. die glitschige Oberfläche steht einem solchen Szenario doch ziemlich entgegen, oder? Einzige Möglichkeit wäre im Bereich der kleinen Luke gewesen. Den Korpus aber dorthin zu bekommen, halte ich schlichtweg für utopisch. Auch wäre PM Gefahr gelaufen, dass man ihn dabei sichten könnte. Also aus meiner Sicht ein klares Nein. Alles passierte wenn an Bord unter Wasser.

FadingScreams schrieb:
dann hat er sie doch 'unversehrt' ALLEINE hoch bekommen? - bliebe die Frage, warum er sie dann überhaupt zerstückelt haben sollte
Ganz genau so sehe ich es auch.

Die "Bestattung"

http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Wie-starb-Journalistin-Kim-Wall-Erfinder-Madsen-verraet-Details-id42583411.html
Deshalb habe er sich dazu entschlossen, die tote Journalistin auf See zu bestatten. „Sie war noch ganz, als ich sie beerdigte“, sagte Madsen. Mit Gewichten habe er den Körper nicht beschwert. Gleichzeitig bestätigte Madsen, dass er eine Säge im U-Boot gehabt, aber nicht benutzt habe. Die Staatsanwaltschaft betonte dagegen, dass sowohl Madsens als auch Kim Walls Handys verschwunden seien. Zudem habe man in Madsens Labor die Art von Metallröhren gefunden, die auch als Gewicht am Torso der Frau befestigt waren. Darüber hinaus wurde im Maschinenraum des U-Boots eine Damenunterhose gefunden. Auch hätten die Ärzte Kratzspuren an Madsens Haut festgestellt. Noch aber ist nicht klar, ob diese von Kim Wall stammen.
PM will also den Leichnam seemännisch bestattet haben. Warum aber fehlen die Handys? Will man PMs Situation verstehen, dass er in Panik geraten war, ist es das eine, fehlende Handys etwas anderes. Hatte KW evt. mit ihrem Handy Tonaufnahmen gemacht? Gibt es Videoclips u. Bilder von ihm an Bord? Warum sollte PM diesbezüglich etwas vertuschen wollen, hat er sich doch nichts zu Schulden kommen lassen, oder?

Der Untergang

1. Version
Sein selbst gebautes U-Boot „Nautilus“ versenkte Madsen nach dem Vorfall selbst. Er habe nicht damit gerechnet, dass es jemals wieder genutzt werden würde. Daher habe ER die Ventile geöffnet, sei auf die Brücke gelaufen und habe ein Boot in der Nähe gerufen.
Sein Fluch + sein Geist kommen hier zum Tragen. Seinen Fluch u. seinen Geist mit der Versenkung zu begraben, so wollte er vermutlich gleichsam alle Spuren verwischen, so o. so.

2. Version

http://www.stern.de/panorama/stern-crime/kapitaen-peter-madsen-und-journalistin-kim-wall--fahrt-in-den-tod-7607944.html
"Es geht mir gut. Ich bin ein bisschen traurig. Ist ja klar. Schließlich ist die 'Nautilus' untergegangen." Er sei auf einer Übungsfahrt gewesen. Dann habe es "einen Fehler am Ballasttank" gegeben. Die "Nautilus" sei innerhalb von 30 Sekunden gesunken. "Es ging so schnell, ich konnte nicht einmal versuchen, die Luken zu schließen. Vielleicht gut so, sonst wäre ich möglicherweise AUCH da unten geblieben."
Mit einer Journalistin macht man keine Übungsfahrt, da Gefahrenquellen lauern, die PM nicht hätte verantworten können. Ich glaube kaum, dass KW sich auf solch ein Abenteuer eingelassen hätte.

Spurenlage
Die DNA-Analyse bringt Gewissheit: Es ist ein Teil des Körpers von Kim Wall. Er sei mit einem Metallteil beschwert worden, so die Polizei. Und es seien ihm "Schäden zugefügt worden" – offenbar Messerstiche. Der Täter wollte sicherstellen, dass Gase austreten konnten, um das Aufsteigen des Torsos vom Meeresboden zu verhindern. Offenbar hatte er naturwissenschaftliche Kenntnisse und war in der Lage, sie auch in einer Ausnahmesituation anzuwenden.
Dienten die Messerstiche ausschließlich dem Verschwinden des Torsos? - Wenn das Lukenszenario zweifelsfrei widerlegt werden kann, steigen in mir wieder alte Bauchgefühle auf...

Vermisst

http://www.stern.de/panorama/stern-crime/kapitaen-peter-madsen-und-journalistin-kim-wall--fahrt-in-den-tod-7607944.html
Kim Walls dänischer Freund hat nachts um 2.30 Uhr Alarm geschlagen, weil er sie telefonisch nicht erreichen konnte.
Bis man realisiert, dass etwas nicht stimmt, vergeht oftmals relativ viel Zeit. - Sofern KW um 22 Uhr beim Restaurant zurück sein wollte, so könnte der Kameramann zunächst versucht haben, KW zu erreichen. Als er sie nicht erreichte, könnte er KWs Freund kontaktiert haben. Nachdem der Freund mehrmals seine Freundin angerufen haben dürfte, schlug er dann um 2.30 Uhr Alarm.


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Kriminalfall Kim Wall

26.09.2017 um 13:22
@sterntaucher
Trotzdem kann man anhand eines Rechenbeispiels wirkende Kräfte und notwendige Gegenkräfte anschaulich aufzeigen.
Man konnte daran sehen: Mit einfachsten Mitteln kann man hier Bedienung und Sicherheit enorm erhöhen.
Es ist für mich daher nicht nachvollziehbar, wie man PM und seinem Team eine solche grobe Fahrlässigkeit, ja Dummheit, bezüglich der Luke unterstellen kann.
Dass beim Thema Sicherheit gespart wurde, ist keine Unterstellung, sondern Tatsache (Elektrik Marke Eigenbau, ungeschützt bugseitig stehendes Getriebe, etc). Macht auch nichts, wenn der der zu Schaden kommt der Konstrukteur selbst ist. Brenzlig wird es bekanntermassen immer dann, wenn es ein "unschuldiges" Opfer gibt. Eine andere Lukenkonstruktion zB federunterstützt hätte mehr gekostet, bei mehr Kontergewicht oder einer Sicherung kann man die Luke nicht schnell genug zuwerfen. Warum sollte ich ihm diese Fahrlässigkeit nicht vorwerfen, sollte ein Unfall nachweisbar sein, wird auch die StA ihm genau das vorwerfen!

@HipMalic
@Dawn
Sich über die "empathielosen" Theorien anderer seitenlang zu echauffieren, aber selbst bei Nachfrage keine eigenen Theorien liefern zu können, ist schon langsam skurril.
Bisher habe ich nicht mehr gelesen, als "Sicherung durchgebrannt" und "sexuelle Motivation" bzw. "geplanter Stückelmord" (aufgrund seiner "gestörten" BDSM-Fantasien).
Was eine Planung betrifft: das U-Boot ist auffällig wie ein rosaroter Elefant, als geplanter Tatort also völlig ungeeignet. Er wurde fotografiert, gefilmt und hatte Small-Talk mit einem Schlauchboot. Er müsste wirklich völlig geistesgestört sein, um nach all diesen Sichtungen seinen abartigen Fantasien freien Lauf zu lassen.
Punkto "spontane Tat":
Auch bei einer spontanen Tötung müsste es einen Trigger gegeben haben. Zurückgewiesene Avancen kann ich mir bei jemand Umtriebigen mit reichlich Alternativen schwer vorstellen. Bei einem Streit könnte es sich nur um eines seiner Projekte gehandelt haben, um die Finanzierung, um irgendeine Verletzung in seiner "Ehre" als Konstrukteur. Um ihn auf dieser Ebene zu verletzen, fehlte ihr jedoch das technische Fachwissen.
Es könnte natürlich sein, dass KW sich respektlos, abfällig, distanzlos gab, sich lächerlich über seine Projekte machte. So schätze ich sie aber nicht ein!
Es fehlt mir bei dieser Version schlichtweg der auslösende Trigger.
Es steht nun jedem frei, plausible Szenarien zu präsentieren, die nicht mit "Luke" zu tun haben!


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Kriminalfall Kim Wall

26.09.2017 um 13:26
Zitat von HipMalicHipMalic schrieb:Eine andere Frage, die hier, wie ich meine, noch nicht angeschnitten wurde: Könnte es sein, dass das Zerteilen des Körpers aufgrund eines seemännischen Mythos erfolgte, sozusagen als Opfergabe, um den Fluch vom U-Boot abzuwenden? Wäre eine archaische Denkweise, aber eventuell PM zuzutrauen?
Sorry, aber wirklich: QUATSCH!!!!!!!

Könnte es sein, dass die Vergewaltigung der jungen Frau, in Bonn ( die vor ihrem Zelt von einem Mann aus Ghana vergewaltigt wurde), auch ein Opfer war, die Götter zu besänftigen? (Ironie aus)

Siehst du, wohin solche Gedanken führen?

So ein Unsinn!! PM ist ein moderner Mensch, der gewiss nicht Leichenteile ins Meer wirft, um Schaden abzuwenden.

Jetzt brauch ich erstmal einen Tee...


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26.09.2017 um 13:50
Zitat von MaryPoppinsMaryPoppins schrieb:Was eine Planung betrifft: das U-Boot ist auffällig wie ein rosaroter Elefant, als geplanter Tatort also völlig ungeeignet. Er wurde fotografiert, gefilmt und hatte Small-Talk mit einem Schlauchboot. Er müsste wirklich völlig geistesgestört sein, um nach all diesen Sichtungen seinen abartigen Fantasien freien Lauf zu lassen.
Völlig ungeeignet oder bestens geeignet, das ist Ansichtssache. PM könnte zB auch davon geträumt haben, mal von der Polizei verfolgt zu werden oder nach einer geplanten Tat nicht mehr weiterleben gewollt haben. Darüberhinaus wäre es auch eine geplante Tat, wenn er sich erst während der Fahrt dazu entschlossen hätte, einen schlummernden Plan in die Realität umzusetzen.
Zitat von MaryPoppinsMaryPoppins schrieb:"geplanter Stückelmord" (aufgrund seiner "gestörten" BDSM-Fantasien)
Was hat denn Zerstückeln mit gestörten BDSM-Fantasien zu tun? Davon habe ich hier noch nix gelesen, das Zerstückeln sehen die meisten User und die StA doch wohl als Verdeckungshandlung an, nur nicht unbedingt favorisiert für einen Unfall, sondern eher für eine Verdeckung von Totschlag / Mord.


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Kriminalfall Kim Wall

26.09.2017 um 13:52
Zitat von MaryPoppinsMaryPoppins schrieb:Es steht nun jedem frei, plausible Szenarien zu präsentieren, die nicht mit "Luke" zu tun haben!
Von mir vorerst mal nichts mehr mit Luke, damit der Strang frei gehalten werden kann für Szenarien ohne Luke. 10€ von mir in die Luken-Strafkasse. ;)



Zitat: Und die Forensoftware spinnt....
Bei einem psychologischem Gutachten werden Gespräche mit einem Psychologen, einem Arzt und einem Sozialberater geführt und anschließend fachgerecht analysiert und ausgewertet.
Anhand der Tatsache das er 2014 eine schwere Gehirnerschütterung hatte, hoffe ich das auch ein neurologisches Gutachten gemacht wird. Nicht weil ich ihn lieber unschuldig sehen möchte, sondern um auszuschließen, das es sich um eine Unzurechnungsfähigkeit aufgrund einer Persönlichkeitsstörung/Veränderung nach dem Unfall gehandelt haben könnte.
Zitat von HipMalicHipMalic schrieb:Wenn Ihr meinen Beitrag empathisch gelesen hättet, wäre Euch aufgefallen, dass ich umsichtig und einschränkend formuliere.
Auch wenn du es hübsch verpackt mit einem empathischem Geschenkband überreichst, bleibt der Inhalt unschön.
Damit ist das Thema für mich aber auch soweit erledigt.


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Kriminalfall Kim Wall

26.09.2017 um 14:04
Vielleicht war es auch Luke Skywalker... dafuer auch 10€ von mir in die Lukenkasse.

Jetzt aber schnell zu den BDSM Szenarien. Wenn man die photos von der Ausfahrt und die Videos von Madsens Vortraegen gesehen hat kann man sich sowas eigentlich gar nicht vorstellen. Es muss ja eine Entscheidung aus dem Augenblick heraus gewesen sein, denn die ganze Uboot fahrt war ja nicht geplant. Wenn dieses Szenario zutreffen sollte muss er also in dem Moment wo sie getaucht waren ganz spontan gehandelt haben nach dem Motto jetzt oder nie. Ohne gross an die Konsequenzen zu denken. Und daher dann auch die ueberhasteten und dilettantischen Vertuschungsaktionen.


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26.09.2017 um 14:07
Zitat von MaryPoppinsMaryPoppins schrieb:Was eine Planung betrifft: das U-Boot ist auffällig wie ein rosaroter Elefant, als geplanter Tatort also völlig ungeeignet. Er wurde fotografiert, gefilmt und hatte Small-Talk mit einem Schlauchboot.
Das kannst Du aber nicht als Argumentationsverstärker nutzen, dass das U-Boot so auffällig wie ein rosaroter Elefant sei. Es ist nunmal der Ort, wo sie waren und wo was auch immer passiert ist. Hier wurde mal argumentiert, dass das setting quasi so zu betrachten sei, wie das eigene Wohnzimmer, wo ja auch Leichen zerstückelt wurden (als es um offensiv/defensiv ging) - bisher - nicht von ihm, sondern so allgemein bei div. Fällen. Und so sollte man es auch hier betrachten. Und so auffällig war es ja dann doch nicht, weil es zahlreiche Stunden trotz intensiver Suche unentdeckt blieb!


An eine vorsätzliche Planung (doppelt gemoppelt^^) glaube ich nicht. Das kann man auch nicht schlussfolgern aus den spärlichen Infos und seine sex. Ausrichtung spielt bei dem was da passiert ist vielleicht auch einfach gar keine Rolle. Hätten wir keine Kenntnisse darüber, würden wir das auch nicht zwangsläufig in Betracht ziehen.


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Kriminalfall Kim Wall

26.09.2017 um 14:15
@MaryPoppins
Tut mir leid, aber in dem, was Du unter meinem Namen anführst, sehe ich nichts, was mit meinen Kommentaren zu tun hat.
Zitat von millymilly schrieb:http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Wie-starb-Journalistin-Kim-Wall-Erfinder-Madsen-verraet-Details-id42583411.html
Er wollte nicht gemeinsam mit ihr im U-Boot sein, denn er glaube an Geister. Und er habe Angst vor Kim Walls Geist gehabt.

Was den Fluch-Mythos angeht, hatte hier offensichtlich ein Journalist eine ähnliche Idee aufbauend auf PMs Aussagen und Frau Zimt hat wohl überhaupt nicht verstanden, was dahinter stecken könnte. Der Vergleich zum anderen Fall ist völlig abstrus. Aber im Fall von PM gibt es zaghafte Hinweise.

Wie bereits mehrmals angeführt, habe ich für mich eine ganz eigene Theorie, deren Ausführung mir hier aufgrund der Forenregeln verwehrt ist, die jedoch bisher noch durch kein Detail erschüttert werden konnte.




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26.09.2017 um 14:16
Zitat von InterestedInterested schrieb:An eine vorsätzliche Planung (doppelt gemoppelt^^) glaube ich nicht. Das kann man auch nicht schlussfolgern aus den spärlichen Infos und seine sex. Ausrichtung spielt bei dem was da passiert ist vielleicht auch einfach gar keine Rolle. Hätten wir keine Kenntnisse darüber, würden wir das auch nicht zwangsläufig in Betracht ziehen.
Aber zieht man das nicht immer in Betracht, wenn Motive wie Eifersucht, Raub oder Verlassensängste keine Rolle zu spielen scheinen?
Man kennt normalerweise  die heimlichen Fantasien seiner Mitmenschen nicht, weil die Meisten ihre speziellen Fantasien nicht ausleben.
Ich glaube auch ohne diesbezügl. Gerüchte (oder auch Belege), würde man in diesem Fall auch in diese Richtung denken.


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Kriminalfall Kim Wall

26.09.2017 um 14:19
Zitat von millymilly schrieb:HipMalic schrieb: Wie bereits mehrmals angeführt, habe ich für mich eine ganz eigene Theorie, deren Ausführung mir hier aufgrund der Forenregeln verwehrt ist, die jedoch bisher noch durch kein Detail erschüttert werden konnte.
Ich hab das noch nicht so richtig verstanden wieso man ein forum macht um Kriminalfaelle zu diskutieren aber dann darf man moegliche Szenarien nicht diskutieren. Nach meinen Verstaendnis etwas widerspruechlich. Koenntest du nicht eine grobe Zusammenfassung deiner Theorie praesentieren ohne ins detail zu gehen. Ich habe naemlich einen (wahrscheinlich) aehnlichen Verdacht.


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Kriminalfall Kim Wall

26.09.2017 um 14:57
NEWS

https://www.bt.dk/krimi/anklager-vil-kaempe-for-at-raket-madsen-skal-blive-bag-tremmer
Haftverlängerung für weitere 4 Wochen wird beantragt. Der Mordverdacht hat sich nicht entkräftet.


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Kriminalfall Kim Wall

26.09.2017 um 14:59
Zitat von millymilly schrieb:Kriminalfall Kim Wall. Unfall, Totschlag oder gar Mord?heute um 14:57NEWShttps://www.bt.dk/krimi/anklager-vil-kaempe-for-at-raket-
madsen-skal-blive-bag-tremmerHaftverlängerung für weitere 4 Wochen wird beantragt. Der Mordverdacht hat sich nicht entkräftet.
Und das sogar eine Woche vor Ablauf! Damit schwindet wohl jede Hoffnung fuer die Unfalltheorie


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Kriminalfall Kim Wall

26.09.2017 um 15:02
Zitat von passatopassato schrieb: milly schrieb:
Kriminalfall Kim Wall. Unfall, Totschlag oder gar Mord?heute um 14:57NEWShttps://www.bt.dk/krimi/anklager-vil-kaempe-for-at-raket-
madsen-skal-blive-bag-tremmerHaftverlängerung für weitere 4 Wochen wird beantragt. Der Mordverdacht hat sich nicht entkräftet.

Und das sogar eine Woche vor Ablauf! Damit schwindet wohl jede Hoffnung fuer die Unfalltheorie
es sagt aus, dass die anklage noch nicht fertig vorbereitet ist.


hier mal die grundlagen zur untersuchungshaft in dänemark:

https://www.rettysk.dk/wp-content/uploads/2015/12/untersuchungshaft.pdf


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26.09.2017 um 15:03
@Interested
Und so sollte man es auch hier betrachten. Und so auffällig war es ja dann doch nicht, weil es zahlreiche Stunden trotz intensiver Suche unentdeckt blieb!
Die letzte offizielle Sichtung war bei Middelgrundfortet. Darum und weil man offiziell nur eine kleine Runde drehen wollte, wurde wohl viel weiter nördlich gesucht. Auch der Frachter wird sich bezüglich der Beinahekollision wahrscheinlich erst am nächsten Tag gemeldet haben. Ausserdem kann man davon ausgehen, dass er in der Kögebucht mehrere Stunden getaucht ist.
@HipMalic
@passato
Wie bereits mehrmals angeführt, habe ich für mich eine ganz eigene Theorie, deren Ausführung mir hier aufgrund der Forenregeln verwehrt ist, die jedoch bisher noch durch kein Detail erschüttert werden konnte.
Wenn die Diskussion der eigenen Theorien aufgrund der Forenregeln nicht gestattet ist, dann darf man sich nicht beschweren, wenn andere (erlaubte) Theorien besprochen werden. Das kann man dann entweder so akzeptieren, oder andere Wege suchen, sich auszutauschen (PN, FB etc).


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Kriminalfall Kim Wall

26.09.2017 um 15:08
Die U-Haft kann allein schon wegen Verdunklungsgefahr verlängert werden und sagt nichts über eine mögliche Tathergangshypothese der Ermittler aus. Warum man von Verdunklungsgefahr ausgehen kann? - Wegen der Zerstückelung der Leiche. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.


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aero Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Kriminalfall Kim Wall

26.09.2017 um 15:12
@milly

Dankeschön, auch an alle anderen.



Vielleicht hat das mutmaßlich auch damit zu tun, das nach seiner einwilligung zu psychologischen gesprächen, inzwischen erste erkenntnisse gewonnen wurden und sich deshalb die u-haft weiter verlängert.


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Kriminalfall Kim Wall

26.09.2017 um 15:24
Zitat von millymilly schrieb:Kim Wall wollte eine Reportage über ihn schreiben, den Menschen hinter der Fassade finden.
Nun, den hat sie ganz offensichtlich auch kennengelernt.
Zitat von Sector7Sector7 schrieb:Was hat denn Zerstückeln mit gestörten BDSM-Fantasien zu tun? Davon habe ich hier noch nix gelesen, das Zerstückeln sehen die meisten User und die StA doch wohl als Verdeckungshandlung an, nur nicht unbedingt favorisiert für einen Unfall, sondern eher für eine Verdeckung von Totschlag / Mord.
Es war zu lesen, dass Madsen ein Faible für Splatter movies hatte. Aber ich glaube auch eher an den Versuch der Spurenbeseitigung als Motivation für die Zerstückelung. Ob es bei der Zerstückelung für Madsen darüber hinaus emotionale Sekundäreffekte gab, sei dahingestellt. Eine allzu hohe Hemmschwelle scheint jedenfalls genauso wenig vorhanden gewesen sein, wie eine allzu intensive Traumatisierung seiner Psyche hierdurch.
Zitat von nodocnodoc schrieb:Anhand der Tatsache das er 2014 eine schwere Gehirnerschütterung hatte, hoffe ich das auch ein neurologisches Gutachten gemacht wird. Nicht weil ich ihn lieber unschuldig sehen möchte, sondern um auszuschließen, das es sich um eine Unzurechnungsfähigkeit aufgrund einer Persönlichkeitsstörung/Veränderung nach dem Unfall gehandelt haben könnte.
Die Mehrdimensionalität der Madsenschen Verteidigungslinien findet erstaunlichen Widerhall hier im Forum. Falls es die Luke nicht war, war er unzurechnungsfähig...wegen einer stattgehabten Gehirnerschütterung???
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Aber zieht man das nicht immer in Betracht, wenn Motive wie Eifersucht, Raub oder Verlassensängste keine Rolle zu spielen scheinen?
Man kennt normalerweise  die heimlichen Fantasien seiner Mitmenschen nicht, weil die Meisten ihre speziellen Fantasien nicht ausleben.
Ich glaube auch ohne diesbezügl. Gerüchte (oder auch Belege), würde man in diesem Fall auch in diese Richtung denken.
So eine sexualpathologische Persönlichkeitsakzentuierung kann durchaus eine Rolle gespielt haben. Aber vielleicht war es auch nur eine banale Zurückweisung, die Madsen nicht tolerieren konnte. Vielleicht gab ein Wort das andere und ein sich gedemütigt fühlender Madsen ist ausgerastet. Das halte ich für am wahrscheinlichsten. Aufgrund seiner  zunehmend eintrübenden "Erfinder"-Karriere dürfte seine Frustrationstoleranz - die nach allem, was man weiß, eh nicht besonders hoch gewesen sein dürfte - noch geringer geworden sein. Erfolg bei Frauen war er gewohnt. Der Erfolg bei Frauen dürfte ein wichtiges stabilisierendes Moment für ihn gewesen sein. Und dann trifft er auf eine attraktive, junge Feministin, die sich klar seinen Avancen widersetzt. Sowas kann reichen.
Zitat von passatopassato schrieb:Und das sogar eine Woche vor Ablauf! Damit schwindet wohl jede Hoffnung fuer die Unfalltheorie
.

Macht nichts, dann haben wir statt Luke Gehirnerschütterung...

Ich spendier ein neues Phrasenschwein...


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