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Kriminalfall Kim Wall

28.889 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: 2017, Dänemark, U-boot ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Kriminalfall Kim Wall

Kriminalfall Kim Wall

28.10.2017 um 10:56
Zitat von Maxi05Maxi05 schrieb: Hätte er da geantwortet, hätten sie doch seine Koordinaten gehabt? Was hätte er gemacht, wenn sie ihm dann mal kurz einen Besuch abgestattet hätten?

Und dass sie ihn sofort aufgesucht hätten, davon musste er doch ausgehen! Die sagen doch nicht: ach, Sie haben KW abgesetzt, ja dann schönen Dank und entschuldigen Sie die Störung.

Gibt es ein Szenario, wo er sicher sein konnte, dass sie ihn trotz Kontaktaufnahme nicht so schnell aufsuchen können?
Man kann da nur spekulieren aber wenn seine Antworen plausibel gewesen wären hätte er eine Chance gehabt das sie ihn in Ruhe gelassen hätten. Es lag ja nichts weiter vor außer einer seit wenigen Stunden vermissten Person.

Das läuft mehrstufig in etwa so ab: (Passato darfst gerne korregieren.)

- UC3 Nautilus für(von) Lyngby Radio.  
Pause
- UC3 Nautius, Nautilus, Nautilus für Lyngby Radio.  

- Hier UC3 Nautilus
- Nautilus sind sie okay ? Wir haben eine Vermisstenanzeige, wer ist an Bord?
- Ich bin okay und bin alleine an Bord.
- Nautilus war eine KW an Bord?
- Ja das ist Positiv war an Bord wurde aber um 22.30 nahe der Strandbar abgesetzt.
- Nautilus Danke, Gute Wache.

Vielleicht hätte sie auch noch seine Position routinemäßig abgefragt.
Hätten sie aber nicht mal müssen, in dem Moment wo er sendet haben die die sowieso über Kreuzfunkpeilung.
Ein Boot hätten die, wenn nicht noch andere Verdachtsmomente bestanden hätten - vermutlich nicht geschickt.
Wozu auch. Der Nautilus ging es gut,, KW war offensichtlich an Land etc. Schon wieder ein Fehlalarm.

Aber anyway- ich glaube er hätte diese Karte nicht gespielt.
Das ganze Wesen eines Ubootes (und seiner Crew) ist es sich zu verstecken.
Sich über Funk zu melden wäre ein recht offensives vorgehen gewesen bei denen die nächsten Schritte der anderen Seite nicht klar sind.

Noch offensiver wäre es gewesen - wie von Passato beschrieben- zu behaupten sie wäre an Bord und es geht Ihr gut.
Dann hätte Lyngby Radio der Polizei gemeldet "Sie ist an Bord es geht Ihnen gut.."
Wäre natürlich später dann auch in einer Sackgasse gelandet.


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Kriminalfall Kim Wall

28.10.2017 um 11:00
Zitat von passatopassato schrieb:Aber trotzdem. Ich glaube nicht dass es zu Anfang eine Suche nach einer vermissten Person war sondern nach einem vermissten Uboot. Selbst der Freund vermutete ja einen Unfall und nicht etwa einen Mord. Und wenn man dass Uboot dann findet haette sich die Suche eigentlich erledigt.
Ja, aber wir wissen eben nicht, ob PM eine saubere Weste hat.
Vielleicht haben ihn Frauen angezeigt?
In Skandinavien werde sexuelle Übergriffe sehr viel ernster genommen, als bei uns.
Ich versuche mir damit zu erkläre, warum sofort so massiv gesucht wurde.
Vielleicht liege ich auch komplett falsch. Ich sehe es das Möglichkeit. an, nicht mehr- da ohne Beleg.


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Kriminalfall Kim Wall

28.10.2017 um 11:07
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Das ganze Wesen eines Ubootes (und seiner Crew) ist es sich zu verstecken.
Sich über Funk zu melden wäre ein recht offensives vorgehen gewesen bei denen die nächsten Schritte der anderen Seite nicht klar sind.
Gute Erklärung.
Er hatte ein offensives Verhalten - die Flucht nach vorn- nicht auf dem Schirm.

Ein U-Boot ist ein Unterwasserfahrzeug, kein Kriegsschiff, das an der Wasseroberfläche droht und beeindruckt.
Wer sich für U-Boote begeistert, sie sogar baut, wartet lieber ab. Er agiert nicht, er reagiert und hält sich, solange es geht, bedeckt.

Wenn das ein Wesensmerkmal zugleich auch von ihm ist, wird er sich passiv verteidigen, schweigen, solange es geht und nur zugeben, was er nicht abstreiten kann


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Kriminalfall Kim Wall

28.10.2017 um 11:16
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Ja, aber wir wissen eben nicht, ob PM eine saubere Weste hat.
Vielleicht haben ihn Frauen angezeigt?
In Skandinavien werde sexuelle Übergriffe sehr viel ernster genommen, als bei uns.
Ich versuche mir damit zu erkläre, warum sofort so massiv gesucht wurde.
Vielleicht liege ich auch komplett falsch. Ich sehe es das Möglichkeit. an, nicht mehr- da ohne Beleg.
Das ist einfach. Ein Schiff wird vermisst. Da fragt man erst mal über Funk rum wer es gesehen hat.
Erst dann schickt man jemanden los um zu suchen.

Wenn ein Uboot vermisst ist - tickt aber sofort die Uhr. Es könnte gesunken sein, die Besatzung könnte an Bord eingeschlossen sein und ist in wenigen Stunden am ersticken. Da zählt jede Minute. Die hätten im Leben nicht erst mal gar nichts unternommen oder rumtelefoniert und sich später massiv vorwerfen lassen müssen der bekannte Ubootkünstler wäre wegen Untätigkeit erstickt.

Über so eine Nummer ist mal eine ganze Admiralität gefallen (Kursk Desaster). Die haben aus falschen Stolz die dafür ausgerüsteten ausländischen Spezialisten erst nach Tagen gerufen und die gesamte (Rest-) Besatzung ist verreckt.

Nein  wenn  sich ein vermisstes Uboot nicht meldet ist das ein Seenotfall. Das ist wir Kriegsbeginn, da schicken die alles raus was die an Einsazkräften haben. Und die Marine freut sich, endlich mal keine Übung. endlich mal eine echte Aufgabe.


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Kriminalfall Kim Wall

28.10.2017 um 11:31
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Das läuft mehrstufig in etwa so ab: (Passato darfst gerne korregieren.)

Noch offensiver wäre es gewesen - wie von Passato beschrieben- zu behaupten sie wäre an Bord und es geht Ihr gut.
Genau, er haette ja sowas in der Art funken koennen:

Lyngby Radio, this is Nautilus..... alles wohlauf an Bord, wir befinden uns auf einer erweiterten Testfahrt, erwartete Rueckkehr morgen, gehe jetzt in Tauchmodus.... over and out.

Dann haette man ein Lebenszeichen von dem Uboot gehabt und sich vielleicht erst mal damit zufrieden gegeben.

Aber so ganz ohne jeden Kontakt musste man natuerlich von einem Unfall ausgehen.


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28.10.2017 um 11:33
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Das ist einfach. Ein Schiff wird vermisst. Da fragt man erst mal über Funk rum wer es gesehen hat.
Erst dann schickt man jemanden los um zu suchen.

Wenn ein Uboot vermisst ist - tickt aber sofort die Uhr. Es könnte gesunken sein, die Besatzung könnte an Bord eingeschlossen sein und ist in wenigen Stunden am ersticken. Da zählt jede Minute. Die hätten im Leben nicht erst mal gar nichts unternommen oder rumtelefoniert und sich später massiv vorwerfen lassen müssen der bekannte Ubootkünstler wäre wegen Untätigkeit erstickt.

Über so eine Nummer ist mal eine ganze Admiralität gefallen (Kursk Desaster). Die haben aus falschen Stolz die dafür ausgerüsteten ausländischen Spezialisten erst nach Tagen gerufen und die gesamte (Rest-) Besatzung ist verreckt.

Nein  wenn  sich ein vermisstes U-Boot nicht meldet ist das ein Seenotfall. Das ist wir Kriegsbeginn, da schicken die alles raus was die an Einsazkräften haben. Und die Marine freut sich, endlich mal keine Übung. endlich mal eine echte Aufgabe.
Ja, an die Kursk erinnere ich mich auch noch gut.
Da ging ja das Gerücht, nicht nur falscher Stolz war im Spiel, man wollte die Ausrüstung nicht sehen lassen.
Aber man kann ruhig annehmen, dass die Inanspruchnahme ausländischer Hilfe als Schmach angesehen worden wäre.
Dabei waren die Helfer schon vor Ort.- Schlimme Geschichte damals.

Ich vermute nur, dass der Einsatz zweifach begründet war: Schiff vermisst, Frau vermisst.

Vielleicht kommt das während des Prozesses raus?
Aber wahrscheinlich nicht, weil man den nicht in der ganzen epischen Breite führen wird, es gibt so schon genug zu verhandeln.


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Kriminalfall Kim Wall

28.10.2017 um 11:43
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Ich vermute nur, dass der Einsatz zweifach begründet war: Schiff vermisst, Frau vermisst.
Wieso Frau vermisst? Mann doch auch...

Die komplette Suchaktion ging nur darum, den beiden mutmaßlich verunglückten Menschen dringend zu helfen. Diesen Such-Hype hat PM damit ausgelöst, weil er nicht an die Funke ging.

Ansonsten wäre es ein Vermisstenfall, den irgend ein Bearbeiter bei der Polizei vllt. mal mittags weiter verfolgt, immerhin konnte Kim Wall an Land machen was sie will, ohne dass man gleich nach ihr fandet. Da hätte die Polizei viel zu tun, wenn sie alle erst seit 4 Stunden vermissten Personen suchen sollte, noch dazu mitten in der Nacht.


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Kriminalfall Kim Wall

28.10.2017 um 11:47
Zitat von Sector7Sector7 schrieb:FrauZimt schrieb:
Ich vermute nur, dass der Einsatz zweifach begründet war: Schiff vermisst, Frau vermisst.
Wieso Frau vermisst? Mann doch auch...

Die komplette Suchaktion ging nur darum, den beiden mutmaßlich verunglückten Menschen dringend zu helfen. Diesen Such-Hype hat PM damit ausgelöst, weil er nicht an die Funke ging.
Ich hab das schon verstanden. Vielleicht denke ich zu viel um die Ecke.

Er hat sich eben so verhalten, dass der Verdacht, da stimmt etwas nicht, immer stärker wurde.
Und es hat ja auch gar nichts "gestimmt".
Zitat von Sector7Sector7 schrieb:Ansonsten wäre es ein Vermisstenfall, den irgend ein Bearbeiter bei der Polizei vllt. mal mittags weiter verfolgt, immerhin konnte Kim Wall an Land machen was sie will, ohne dass man gleich nach ihr fandet. Da hätte die Polizei viel zu tun, wenn sie alle erst seit 4 Stunden vermissten Personen suchen sollte, noch dazu mitten in der Nacht.
Mein Gedanke ist, dass es vielleicht auch an der Begleitung lag.


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Kriminalfall Kim Wall

28.10.2017 um 12:42
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Mein Gedanke ist, dass es vielleicht auch an der Begleitung lag.
Wie meinst du das?


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Kriminalfall Kim Wall

28.10.2017 um 12:47
Merkwürdig finde ich, dass man um 04:15 Uhr in der Nacht bei einem Crew-Mitglied auf der Matte stand, angeblich um auszuschließen, dass derjenige an Bord ist.

Dass man ein Crew-Mitglied in die Suche einbindet, das wäre logisch, aber die Anwesenheit an Bord ausschließen? Ergibt für mich keinen Sinn, außerdem gab es ja Zeugen beim Ablegen.

Im Übrigen denke ich, dass dieses Video von Kims Freund aufgenommen wurde: https://tv.aftonbladet.se/abtv/articles/222790

Die Nautilus legte nämlich um 19 Uhr hier an der grünen Linie ab und der kleine rote Punkt schräg gegenüber ist die Baby Baby Bar, ein kleiner 15m² Sommersaison-Schuppen, der bis 23 Uhr geöffnet hatte. Dort soll sich der Freund aufgehalten haben und wie man in dem Video sieht, läuft die filmende Person direkt darauf zu, vllt. waren es auch 2 Personen, klar.

Dass es dort eine feste Verabredung gab, ist wohl eine reine Spekulation einer Service-Kraft. Angeblich hat sie aber beobachtet, dass der Freund irgendwann unruhig wurde, was ja nur vor 23 Uhr gewesen sein kann. Vermutlich rechnete der Freund demnach mit einer Rückkehr bis so 22 Uhr.

ucOriginal anzeigen (0,2 MB)


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Kriminalfall Kim Wall

28.10.2017 um 12:48
FrauZimt schrieb:
Mein Gedanke ist, dass es vielleicht auch an der Begleitung lag.
Zitat von lightbridelightbride schrieb:Wie meinst du das?
Ich hab es mehrmals gepostet.
Reine Spekulation, es gibt dazu bisher keine Beweise.

Ich denke mir, dass die Polizei, nach dem sie durch den Freund KWs erfahren hat, mit wem sie unterwegs ist, in ihrem Register nachgesehen hat.
Dort wird aufgelistet, wie oft jemand schon mit der Polizei zu tun hatte. Wie oft wurde jemand angezeigt und weshalb.
Und wenn es frühere Anzeigen gab, wegen sexueller Belästigung- auch wenn die Frauen ihre Anzeigen zurückgezogen haben, bleiben die stehen.

Das ist jedenfalls in Deutschland so.
Ich bin mit ein paar Polizisten gut bekannt. Wir diskutiere das häufig.
Vermutlich ist das in Dänemark auch so.

Wenn es also solche Einträge gibt (was ich überhaupt nicht weiss), hat man vielleicht auch darum intensiv nach der Frau gesucht.

Ein Gedanke, nicht mehr, der mir auch kommt, weil diese Filme später gefunden worden sind.


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Kriminalfall Kim Wall

28.10.2017 um 13:03
Zitat von Sector7Sector7 schrieb:Im Übrigen denke ich, dass dieses Video von Kims Freund aufgenommen wurde:
Also ich finde es ja aeusserst merkwuerdig, dass uns von dem Freund keinerlei Aussagen bekannt sind bezueglich des Auslaufens, ihrer Verabredung, usw.

Die Daenischen Medien muessen doch schon laengst mal mit ihm darueber gesprochen haben.

Ist denn niemand hier auch auf daenischen Foren unterwegs der uns sagen kann ob es da irgendwelche Aussagen des Freundes oder z.B des Kameramannes zu dem Ablauf des Abends gibt? Da muessten doch jede Menge interessante Erkenntnisse zu gewinnen sein.


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Kriminalfall Kim Wall

28.10.2017 um 13:08
Zitat von Sector7Sector7 schrieb:Merkwürdig finde ich, dass man um 04:15 Uhr in der Nacht bei einem Crew-Mitglied auf der Matte stand, angeblich um auszuschließen, dass derjenige an Bord ist.

Dass man ein Crew-Mitglied in die Suche einbindet, das wäre logisch, aber die Anwesenheit an Bord ausschließen? Ergibt für mich keinen Sinn, außerdem gab es ja Zeugen beim Ablegen.
Es gibt einen (wohl ehrenamtlichen) Mitarbeiter, ich nenne ihn mal KE, der unter den Freiwilligen eine (nach meiner persönlichen Recherche und Erkenntnis) eine leitende Funktion be PM hatte. Den Namen kann ich per pm angeben. Der KE hat auch das Video im Frühjahr gedreht, als die Nautilus nach der Renovierung wieder flott war. Und KE war auch bei dem Gravitations-Schleuder-Test dabei. Ich denke, als jemand, der mit PM so eng und verantwortungsvoll zusammengearbeitet hat, war er für die Polizei ein wertvoller Gesprächspartner. Ich könnte mir eventuelle vorstellen, dass er das Crew-Mitglied war, auf das hier Bezug genommen wird (meine Vermutung). Eventuell hatte die Polizei auch Infos, wonach das Uboot zusätzlich zu PM eigentlich nur mit KE oder einem anderen Crew-Mitglied an Bord bestimmte Manöver ausführen kann.


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28.10.2017 um 13:09
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Das ist einfach. Ein Schiff wird vermisst. Da fragt man erst mal über Funk rum wer es gesehen hat.
Erst dann schickt man jemanden los um zu suchen.
Aber dann war es doch ziemlich dumm, sich nicht zu melden, denn daraufhin suchten sie ihn ja dann! Oder lag er zu dem Zeitpunkt am Meeresgrund und ist dann nicht mehr zu orten?


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28.10.2017 um 13:12
Zitat von passatopassato schrieb:Also ich finde es ja aeusserst merkwuerdig, dass uns von dem Freund keinerlei Aussagen bekannt sind bezueglich des Auslaufens, ihrer Verabredung, usw.

Die Daenischen Medien muessen doch schon laengst mal mit ihm darueber gesprochen haben.

Ist denn niemand hier auch auf daenischen Foren unterwegs der uns sagen kann ob es da irgendwelche Aussagen des Freundes oder z.B des Kameramannes zu dem Ablauf des Abends gibt? Da muessten doch jede Menge interessante Erkenntnisse zu gewinnen sein.
Sowohl der Lebenspartner als auch das australische Filmteam, zu dem der Kameramann gehörte, sind als wichtige Zeugen sicher von der Polizei vernommen worden. Allerdings sind sie ja selber "Medien-Profis" und müssen der normalen Presse gar nichts sagen. Warum sollten sie auch? Um sich selber wichtig zu machen? Für die Ermittlungen auch eher ungünstig.


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Kriminalfall Kim Wall

28.10.2017 um 13:13
Zitat von Sector7Sector7 schrieb:Ganz einfach, sagen dass er Kim Wall abgesetzt hat und dann gemütlich nach Bornholm fahren, kein Sonarboot, kein Privat- oder Berufsschiff, kein Flugzeug oder Heli hätte nach ihm gesucht. Ankunft Bornholm 15 Uhr oder irgendwo zwischendurch abtauchen. Er wollte an dem Tag ja eh nach Bornholm, die UC3 war bestimmt schon für den Trip aufgetankt.

(da werden wir uns wohl nicht einig, macht ja nix)
Kein Problem. Wir müssen uns da ja auch nicht einig werden. Das ist nicht schlimm.

Ich denke jedenfalls das PMs Verhalten nicht so dumm war, angesichts der doch sehr eingeschränkten Möglichkeiten nach 02:51. Wozu hätte er mit den Behörden reden sollen? Um sich Zeit zu erkaufen? Was, wenn das nicht geklappt hätte? Warum so ein Risiko eingehen? Es war doch zielführender einfach so schnell wie möglich die Leiche zu beseitigen und alle Spuren so gut wie möglich zu verwischen.


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Kriminalfall Kim Wall

28.10.2017 um 13:14
bei all dem spekulieren darf man nicht vergessen, dass KW sozial stark vernetzt war, damit meine ich auch die sozailen netzwerke.

wenn ihr freund/ eltern/ freunde/ bekannte... zu einer bestimmten zeit nichts mehr von gehört haben, sie nicht mehr erreichbar ist, für niemanden, sie keine eigenen twittermeldungen, blogeinträge usw von sich gibt, aber der chauffeur, interviewte, kapitän, gesprächspartner wieder auftaucht und sich auch wieder meldet, um lapidar zu sagen.. ja ich hab die frau bei bester laune abgesetzt.
diese frau aber keinen pieps von sich gibt nachdem sie mit dem chauffeur, interviewte, kapitän, gesprächspartner ebenso wieder auftauchen hätte müssen...

die reaktionen waren nachvollziehbar von allen beteiligten, und dass die behörden, freunde, familie, ... still gehalten hätten wenn PM gesagt hätte, bin jetzt mal weg nach bornholm, mir doch egal was mit der frau ist,
wer bitte glaubt das, ?
und ich meine nicht im wissen dass sie abgeschlachtet wurde.

nur ich weiss nicht was der punkt ist?
wollen wir für eine nächste tat das erfolgreiche szenario kreieren?
für schiffskapitäne, ubootkapitäne,.. segler?


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28.10.2017 um 13:16
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:as, wenn das nicht geklappt hätte? Warum so ein Risiko eingehen? Es war doch zielführender einfach so schnell wie möglich die Leiche zu beseitigen und alle Spuren so gut wie möglich zu verwischen.
Das höhere Risiko war es eher, sich nicht zu melden, denn da musste er damit rechnen, innerhalb der nächsten 1-2 Stundes aufgespürt zu werden, wenn halb Dänemark nach der mutmaßlich verunglückten UC3 sucht.


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Kriminalfall Kim Wall

28.10.2017 um 13:25
@frauzimt
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Ich denke mir, dass die Polizei, nach dem sie durch den Freund KWs erfahren hat, mit wem sie unterwegs ist, in ihrem Register nachgesehen hat.
Dort wird aufgelistet, wie oft jemand schon mit der Polizei zu tun hatte. Wie oft wurde jemand angezeigt und weshalb.
Und wenn es frühere Anzeigen gab, wegen sexueller Belästigung- auch wenn die Frauen ihre Anzeigen zurückgezogen haben, bleiben die stehen.
Mein Gott noch mal! Die Suchaktion wurde gestartet weil man davon ausging, dass sich hier Menschen in akuter Seenot befinden. Ein völlig normaler Vorgang in solchen Fällen. Das wurde bereits X-Mal erklärt. Was ist daran nicht zu begreifen?


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Kriminalfall Kim Wall

28.10.2017 um 13:26
Hier ein neuer Artikel, in dem es darum geht, ob die Handydaten überhaupt noch verwertbar sind, selbst wenn die Handys noch gefunden werden sollten.

http://ekstrabladet.dk/112/leder-efter-to-iphones-paa-havets-bund-saadan-genskabes-telefonernes-data/6887669

Seit zweieinhalb Monaten sucht die Polizei nach Kim Walls und Peter Madsens iPhones am Meeresboden, weil sie wichtige Erkenntnisse zur Untersuchung des tragischen Todes von Kim Wall an Bord der UC3 Nautilus beitragen können.

Und während die Zeit gegen die Polizei arbeitet, (stellt sich die Frage): ist es unmöglich, Daten von einem Telefon zu retten, das sich zwei Monate lang auf dem Grund des Ozeans befand?

Martin Frederiksen, leitender Techniker und Direktor von Recoverit, sagt, dass Daten von Telefonen, Festplatten usw. wiederhergestellt werden können. Allerdings müssen die Medien von Anfang an richtig gehandhabt werden.

- Wenn Sie das Telefon aus dem Wasser nehmen und es direkt in das Ladegerät legen und sofort einschalten, werden Sie sehr wahrscheinlich Komponenten am Gerät kurzschließen.

- Ist Kochsalzlösung besonders schlecht für das Telefon?

- Salzwasser ist extrem korrosiv - besonders auf dem elektronischen Lötmittel im Telefon. Je länger das Telefon in einer Salzlösung ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit von ernsthaften Schäden an vielen Teilen des Telefons, sagt Martin Frederiksen und fügt hinzu:

- Aber wir hatten eine Festplatte, auf der wir sechs Monate nach dem Fund im Hafen Daten bekamen.


Ich hoffe wirklich sehr, dass sowohl die Handys als auch die Arme noch gefunden werden. Allerdings glaube! ich (reine Spekzlation), dass Madsen die Speicherkarte(n) rausgenommen hat, auch muss ich in dem Zusammenhang immer noch an den "Fussballtrikot-Reporter" bei Madsens Rettung denken, der auf ihn zustürmte als er in das Polizeiauto steigen wollte.


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