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Kriminalfall Kim Wall

28.889 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: 2017, Dänemark, U-boot ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Kriminalfall Kim Wall

Kriminalfall Kim Wall

06.12.2017 um 00:40
@passato
Doch gibt es Info darueber. Sie lagen im Boot. Das ist sogar eine ganz erhebliche sehr relevante Info.
Unterhöschen und Strumpfhose sind "Kleinzeug", das bei all dem Blut um die zerteilte Leiche übersehen worden sein könnte. Wenn sich das mit Blut vollsaugt, sieht man es bei schlechter Beleuchtung und dunklem Boden kaum mehr. Wenn die Entsorgung kurz nach dem Auftauchen um ca. 9 Uhr erfolgte, dann hatte er ohnehin alle Hände voll zu tun, die Leichenteile vor seiner Entdeckung zu entsorgen. Wahrscheinlich blieb gerade mal Zeit, sich selbst kurz zu waschen und umzuziehen. Nachdem das eingetrocknetes Blut im Gesicht auf den Fotos sichtbar ist, war selbst die Reinigung nur noch eine Schnellaktion. Den Boden wird er gar nicht mehr gereinigt haben, weil er das Boot ohnehin versenken wollte.


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Kriminalfall Kim Wall

06.12.2017 um 00:42
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Die Nautilus war ein sicheres U-Boot. Etwa wie ein VW-Kaefer ohne Kopfstützen und Sicherheitsgurt mit History Kennzeichen.
Wer mit so einen Auto nicht mitfahren will- soll es nicht tun. Ich würde es tun - ist ein tolles Auto das Spaß macht.
es gibt nur einen feinen unterschied, wenn ich in einen historischen käfer, wie übrigens jedes andere auto auch, einsteige und mich angurten möchte, dann aber feststelle, dass kein gurt da ist, oder derselbige defekt ist, kann ich dem fahrzeuglenker sagen, dass er warten, anhalten und mich aussteigen lassen soll.
wenn ich in ein boot, fahrzeug als passagier/ gast einsteige, über dessen sicherheitsvorkehrungen ich nichts weiss, muss ich mich auf den fahrzeuglenker verlassen können, dass dies in ordnung ist und so gehört.
bei einem auto frag ich ja auch nicht, ob die bremsen in ordnung sind oder ob der tüv abgelaufen ist.

offene antriebswellen, offene elektrische schaltkreise in kombination mit leckagen, nicht passende batterien, die mit holz unterfüttert sind, damit sie einigermaßen gerade stehen (festverbaut und gesichert sind sie ja sowieso nicht, da hat man wohl auf die trägheit der masse gehofft), abgebaute schnorcheltechnik mit schwimmer, getapte abgasrohre,...
all das sit nicht nur nicht vertrauenserweckend, nein es ist abschreckend.

alleine, dass man sich so viele unfallmöglichkeiten ausmalen kann, sollten doch zeigen, wie unfallträchtig das vorliegende uboot war.

sollte es im privaten bootsbau tatsächlich keine vorschriften und abnahmen a la TÜV für eine fertig gebautes boot geben, so sollte dies schleunigst nachgeholt werden, auch wenn da 'nur' crewmitglieder oder personen ohne gewerblichen hintergrund befördert werden sollen (die dann auch noch einen fetzen papier unterschreiben sollen, damit sie keine ansprüche geltend machen können)!






Es hat es sich in pragmatischer Hinsicht bewährt, von einem Sexualmord zu sprechen, wenn einzelne oder mehrere Handlungssequenzen eines Tötungsdeliktes sexuelle Komponenten aufweisen:
• Geschlechtsverkehr (vaginal, oral, anal) hat nachweisbar stattgefunden
• Zustand bzw. das teilweise oder vollständige Fehlen der Kleidung des Opfers
• Entblößung der primären oder sekundären Geschlechtsmerkmale des Opfers
• sexuelle Positionierung der Leiche
• Gegenstände werden in Körperöffnungen eingeführt und
• sexuelle „Ersatz“-Handlungen, Interessen oder sadistische Fantasien, wie z.B. Verstümmelungen der Geschlechtsteile, sind nachweisbar.






17.20
Et andet vidne har forklaret, at hun vidste, at Peter levede i et åbent forhold. Adspurgt til Petes frække side sagde hun, at de havde talt meget om død. Det blev mere og mere ekstremt. Men det var hendes overbevisning, at Peter ikke kunne finde på sådan noget (som drab, red.). Peter talte om dødsfascination. Hun beskrev Peter som en, der nogle gange holdt sig helt fra sex, andre gange manisk, og at det var stukket af med seksuelle fantasier på det seneste. Han skulle hele tiden overgå det, han havde prøvet. hvis han havde prøvet trekant, skulle det være ti-kant næste gang. Det skulle hele tiden være mere ekstremt. Død og sex var Peters helt store tema op til ulykken, forklarede hun. Forklaringen er afgivet telefonisk.

#G
Ein anderer Zeuge hat erklärt, dass sie wusste, dass Peter in einer offenen Beziehung lebte. Gefragt zu Pete's frechen Seite, sagte sie, dass sie viel über den Tod gesprochen hatten. Es wurde immer extremer. Aber es war ihre Überzeugung, dass Peter so etwas nicht tun konnte (wie das Töten, Redaktion). Peter sprach von Todesfaszination. Sie beschrieb Peter als einen, der manchmal aus dem Sex heraus war, andere mal manisch, und in letzter Zeit war er mit sexuellen Phantasien angestochen. Er sollte immer übertreffen, was er versucht hatte. Wenn er Dreiecke ausprobiert hätte, wäre es nächstes Mal ein Zehneck. Es sollte immer extremer sein. Tod und Sex waren Peter's großes Problem bis zum Unfall, erklärte sie. Die Erläuterung erfolgt per Telefon.


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06.12.2017 um 00:45
@GermanMerlin
Vielleicht ist es ja doch berechtigt, nicht über private Quellen zu berichten.
Könnte mir sehr gut vorstellen, dass dieser Thread auch von Journalisten gelesen wird. Privat erfährt man naturgemäß sehr viel mehr, aber diese Aussagen sollten vielleicht noch nicht bekannt werden.
Vor allem du könntest dadurch plötzlich Journalisten vor deiner Tür haben. Das wünsche ich dir nicht.
Die Regeln hier im Forum sind vor allem auch als ein Schutz zu betrachten.
Obwohl ich zugegeben sehr neugierig bin. Bitte bleibe uns weiterhin erhalten. Weiter spekulieren ist ja erlaubt.


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06.12.2017 um 00:46
@GermanMerlin:

Vielen Dank für die interessanten Infos, die die Diskussion hier sicher weiter anfachen. Damit kannst Du uns doch nicht bis März hängen lassen! ;-) Kann man die strengen Allmystery-Regulatorien bezüglich der Quellen nicht ein bisschen austricksen mit Formulierungen wie "In Kopenhagen wird gemunkelt..." oder "In U-Boot-Kreisen ist man der Meinung, dass...", "Man spekuliert, ob..." - Quelle: Hörensagen, Friseur, Bäcker, etc.?


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06.12.2017 um 00:47
Zitat von passatopassato schrieb:Gut, dann sind wir uns ja einig falls es eben nicht so ein anderes Szenario war, kann es nur das uerspruenglich angenommene gewesen sein.
Naja, PM Versuchte nachweislich irgendwann den Körper zu zerteilen, die Absicht das zu tun kann man also als Fakt ansehen, zu welchem Zeitpunkt er damit anfing ist afaik ungeklärt.

Eine Sexuelle Motivation hingegen wird derzeit aufgrund der Gesamtumstände unterstellt ohne alle Fakten die zu der Annahme führen dazu zu nennen. Klar, der Prozess beginnt ja erst noch.
In der Presse wird aus dem Ort der Stiche das Ziel und dadurch die Motivation hergeleitet.

Mir reicht eine Alternativ, weitere wären ins blaue spekuliert aber imho denkbar.
Die Art des Werkzeuges und die Ausführung der Stiche kann imho zumindest das Ziel der Stiche (also was sollten sie bewirken) erklären.


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06.12.2017 um 00:51
Zitat von marisa2marisa2 schrieb: Ich glaube, es ist nicht einmal die innere Überzeugung, denn sonst käme mal eine Antwort. Es geht wahrscheinlich eher darum, stellvertretend die bevorstehende Gerichtsverfahren zu simulieren. ( Vielleicht sind hier ja ein paar angehende oder praktizierende Juristen)
Aber so funktioniert die Wirklichkeit nicht. Sonst gäbe es ja praktisch kaum noch eine Möglichkeit, Morde nachzuweisen, wenn der Mörder einfach alles leugnet.
Sehr guter Beitrag von dir, chapeau! Genau das ist doch der springende Punkt um den es hier geht.
Zitat von DEFacToDEFacTo schrieb:Ein anderer Zeuge hat erklärt, dass sie wusste, dass Peter in einer offenen Beziehung lebte. Gefragt zu Pete's frechen Seite, sagte sie, dass sie viel über den Tod gesprochen hatten. Es wurde immer extremer. Aber es war ihre Überzeugung, dass Peter so etwas nicht tun konnte (wie das Töten, Redaktion). Peter sprach von Todesfaszination. Sie beschrieb Peter als einen, der manchmal aus dem Sex heraus war, andere mal manisch, und in letzter Zeit war er mit sexuellen Phantasien angestochen. Er sollte immer übertreffen, was er versucht hatte. Wenn er Dreiecke ausprobiert hätte, wäre es nächstes Mal ein Zehneck. Es sollte immer extremer sein. Tod und Sex waren Peter's großes Problem bis zum Unfall, erklärte sie. Die Erläuterung erfolgt per Telefon
Da haben wir doch die Erklaerung fuer alles.

Es bestaetigt doch eins zu eins unsere Vermutungen, also zumindest der meisten hier, meine ich.

Da kann man ja gar nicht mehr dagegen argumentieren.. Fall geloest.


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06.12.2017 um 00:55
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Hier darf der größte Unsinn fabuliert werden - aber direkte Zeugen nicht zitiert werden? Was für ein Schwachs..
Klar kannste Aussagen zitieren, aber wie sich das gehört mit nachprüfbarer Quellenangabe. Ansonsten könnte hier jeder alles behaupten und als Fakt verkaufen.
Zitat von MaryPoppinsMaryPoppins schrieb:Unterhöschen und Strumpfhose sind "Kleinzeug", das bei all dem Blut um die zerteilte Leiche übersehen worden sein könnte. Wenn sich das mit Blut vollsaugt, sieht man es bei schlechter Beleuchtung und dunklem Boden kaum mehr. Wenn die Entsorgung kurz nach dem Auftauchen um ca. 9 Uhr erfolgte, dann hatte er ohnehin alle Hände voll zu tun, die Leichenteile vor seiner Entdeckung zu entsorgen. Wahrscheinlich blieb gerade mal Zeit, sich selbst kurz zu waschen und umzuziehen. Nachdem das eingetrocknetes Blut im Gesicht auf den Fotos sichtbar ist, war selbst die Reinigung nur noch eine Schnellaktion. Den Boden wird er gar nicht mehr gereinigt haben, weil er das Boot ohnehin versenken wollte.
Du meinst 14x durchlöcherte Unterwäsche + Strumpfhose wäre am 5.9. nicht zur Sprache gekommen? Es ist mMn. definitiv wahrscheinlicher, dass alle Kleidungsstücke an den relevanten Stellen unbeschädigt sind und weder Rock, noch Strumpfhose oder Slip 14 Einstiche aufweisen.


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06.12.2017 um 00:58
@marisa2
Aber so funktioniert die Wirklichkeit nicht. Sonst gäbe es ja praktisch kaum noch eine Möglichkeit, Morde nachzuweisen, wenn der Mörder einfach alles leugnet.
Doch, genau so funktioniert die Wirklichkeit bzw. ein Rechtsstaat. Selbst ein Geständnis reicht für eine Verurteilung nicht aus.


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06.12.2017 um 01:00
Zitat von Sector7Sector7 schrieb:Du meinst 14x durchlöcherte Unterwäsche + Strumpfhose wäre am 5.9. nicht zur Sprache gekommen? Es ist mMn. definitiv wahrscheinlicher, dass alle Kleidungsstücke an den relevanten Stellen unbeschädigt sind und weder Rock, noch Strumpfhose oder Slip 14 Einstiche aufweisen.
zumal PM bei der anhörung und frage durch das gericht mit verve entgegnete, dass man die frauen fragen muss, wie ein slip herunterrutscht und die die schuhe gleich mit und die strumpfhose.
da war sein arbeitsmärchen allerdings noch lukenunfall und hochziehen der kompletten leiche mit einem gurt/ band/ seil.
so flexibel muss man man erst mal sein und diese chuzpe muss man auch erst mal haben, das so vor gericht, einem richter und anwälten gegenüber zu schildern.


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06.12.2017 um 01:05
Zitat von MaryPoppinsMaryPoppins schrieb:Doch, genau so funktioniert die Wirklichkeit bzw. ein Rechtsstaat. Selbst ein Geständnis reicht für eine Verurteilung nicht aus
Wir sprechen doch gar nicht von Verurteilung sondern wir versuchen nur zu ergruenden was mit 99% Wahrscheinlichkeit wohl passiert ist. Und da sind wir auf keinerlei Gerichtsprozedere angewiesen sondern koennen unserem eigenen Menschenverstand freien Lauf lassen. Von mir aus kann PM auch freigesprochen werden, aber dann bleibt er fuer mich immer noch ein Moerder.

Hast du dir uebrigens die Zeugenaussage oben schon durchgelesen? Damit ist doch deiner ganzen Argumentation sowieso die Grundlage entzogen.

Hier noch mal die Kernaussagen:
Es wurde immer extremer. Aber es war ihre Überzeugung, dass Peter so etwas nicht tun konnte (wie das Töten, Redaktion). Peter sprach von Todesfaszination. Sie beschrieb Peter als einen, der manchmal aus dem Sex heraus war, andere mal manisch, und in letzter Zeit war er mit sexuellen Phantasien angestochen. Er sollte immer übertreffen, was er versucht hatte. Wenn er Dreiecke ausprobiert hätte, wäre es nächstes Mal ein Zehneck. Es sollte immer extremer sein. Tod und Sex waren Peter's großes Problem
Oder reicht dir das immer noch nicht als Beweis? Dann weiss ich allerdings auch nicht mehr was ueberhaupt noch als Beweis gelten koennte.


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06.12.2017 um 01:11
Zitat von DEFacToDEFacTo schrieb:Es hat es sich in pragmatischer Hinsicht bewährt, von einem Sexualmord zu sprechen, wenn einzelne oder mehrere Handlungssequenzen eines Tötungsdeliktes sexuelle Komponenten aufweisen:
• Geschlechtsverkehr (vaginal, oral, anal) hat nachweisbar stattgefunden
• Zustand bzw. das teilweise oder vollständige Fehlen der Kleidung des Opfers
• Entblößung der primären oder sekundären Geschlechtsmerkmale des Opfers
• sexuelle Positionierung der Leiche
• Gegenstände werden in Körperöffnungen eingeführt und
• sexuelle „Ersatz“-Handlungen, Interessen oder sadistische Fantasien, wie z.B. Verstümmelungen der Geschlechtsteile, sind nachweisbar.
Genau, und die StA wird sich mit Kripo und Rechtsmedizin abgesprochen sowie deren Erkenntnisse berücksichtigt haben, bevor sie den Tatvorwurf um Vergewaltigung erweitert haben. Gerade die gefundene Kleidung könnte da den Ausschlag gegeben haben.


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06.12.2017 um 01:27
Zitat von MaryPoppinsMaryPoppins schrieb:Warum gab es keine anderen Verletzungen an sekundären Geschlechtsmerkmalen oder an Körperstellen, die bei Opfern von Sexualmördern üblicherweise mitbetroffen sind (Brüste, Innenseite der Oberschenkel, Analregion, Haare, Gesicht/Mund etc)?
ist das deine eigene erfahrung?


z.b.
Genitalverletzungen (ohne Einbeziehung der Brüste, sie zählen zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen der Frau und nicht zu den Genitalien) wurden bei
48,8% Opfern festgestellt.


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06.12.2017 um 07:32
Könnten die Einstiche in den Genitalbereich zur Verdeckung einer Vergewaltigung durchgeführt worden sein?

Ich meine seine Verteidigerin sagte aus, dass es für Geschlechtsverkehr keinen DNA Beweis gäbe, oder soetwas in der Art. Aber könnte er nicht einfach ein Kondom benutzt und dann versucht haben, mit den Einstichen seine Spuren an ihr zu verwischen?


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06.12.2017 um 07:39
Zitat von MaryPoppinsMaryPoppins schrieb:Für ein sexuelles Motiv fehlt mir die Zielgerichtetheit der Stiche, und Hinweise auf andere sexuelle Handlungen bzw. der Zeitfaktor.
Vielleicht liegt das Problem darin, dass Du in dem Zusammenhang mit einem zu genital-erotisch definierten Begriff von Sexualität, einem im psychodynamischen Zusammenhang viel zu "engen"" Sexualitäts-Begriff, hantierst.

Im übrigen ergibt sich eine im weiteren Sinne sexuelle Motivation einer Straftat primär aus dem Motiv und Erleben des Täters. Nicht den psychischen oder körperlichen Manipulationen am Opfer. Die können höchstens Rückschlüsse auf die Motivation des Täters geben.

In diesem Zusammenhang sind gezielte multiple Stichverletzungen in der Genitalregion schon nicht mehr nur suggestiv zu nennen.


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06.12.2017 um 07:41
Zitat von DEFacToDEFacTo schrieb:zumal PM bei der anhörung und frage durch das gericht mit verve entgegnete, dass man die frauen fragen muss, wie ein slip herunterrutscht und die die schuhe gleich mit und die strumpfhose.
Da ist ihm mal kurz die Charaktermaske verrutscht. Ich denke diese höchst zynisch, verachtende Entgegnung bereitet seiner Verteidigerin schlaflose Nächte. Denn das, was er da zeigte, spricht Bände.


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06.12.2017 um 07:44
Zitat von scjayscjay schrieb:Könnten die Einstiche in den Genitalbereich zur Verdeckung einer Vergewaltigung durchgeführt worden sein?

Ich meine seine Verteidigerin sagte aus, dass es für Geschlechtsverkehr keinen DNA Beweis gäbe, oder soetwas in der Art. Aber könnte er nicht einfach ein Kondom benutzt und dann versucht haben, mit den Einstichen seine Spuren an ihr zu verwischen?
Sexual sadistische Straftaten finden nicht selten ohne genital erotische Manipulation statt. Je stärker das Sadismus- und Kontroll-Dingens, desto mehr kann die klassische sexuelle Libido verblassen.

Härterer BDSM findet sehr häufig agenital, ohne Orgasmen statt.


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06.12.2017 um 08:13
@trailhamster
Das stimmt, ich erinnere mich nun an ein Gespräch mit jemandem aus der BDSM-Szene, der mir das auch einmal so erklärt hat. Danke für deine Antwort.


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06.12.2017 um 08:48
Zitat von passatopassato schrieb:Oder reicht dir das immer noch nicht als Beweis? Dann weiss ich allerdings auch nicht mehr was ueberhaupt noch als Beweis gelten koennte.
Beziehst Du Dich darauf, als Beweis für seine Unschuld?:
Zitat von DEFacToDEFacTo schrieb:Aber es war ihre Überzeugung, dass Peter so etwas nicht tun konnte (wie das Töten, Redaktion).
Eine Zeugenaussage über seinen Charakter ist doch kein Beweis, kann aber in das psychologische Gutachten eingehen.
Ich glaube auf dieses Gutachten wird es ankommen. Wir sollten ergebnisoffen darauf warten.


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06.12.2017 um 08:53
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Eine Zeugenaussage über seinen Charakter ist doch kein Beweis, kann aber in das psychologische Gutachten eingehen.
Ich glaube auf dieses Gutachten wird es ankommen. Wir sollten ergebnisoffen darauf warten.
Warum "ergebnisoffen"?

Du kannst natürlich machen, was du willst.
Ich warte einfach auf das Gutachten.

Ich warte auch auf das Gutachten über Marcel Hesse, des Täters von Rupperswil. Auch nicht "ergebnisoffen". Ich warte. So, wie ich auf einen Bus warte. Die Gutachten kommen und die Inhalte interessieren mich.


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06.12.2017 um 08:56
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Ich warte. So, wie ich auf einen Bus warte. Die Gutachten kommen und die Inhalte interessieren mich.
Das ist ja Ergebnisoffen, Du nimmst das Gutachten nicht vorweg und beschwerst Dich auch nicht im Voraus, dass es ihm sowieso nur helfen wird.


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