Nightrider64 schrieb:Ich denke eher es hatte praktische Gründe, warum die Ehefrau das Auto nicht benutzte.
Da gäbe es in Berlin viele Gründe für, eben nicht mit dem Auto zur Arbeit zu fahren
Auch naheliegend-
Und der Mo könnte dann auch die Regel und keine Ausnahme gewesen sein.
Dr.Doyle schrieb:Okay. Aber F. war ja bekanntlich noch sehr viel länger wach und unterwegs.
Spielt also keine Rolle.
Was sich auch anders erklären ließe als dass er schon irgendwas fest vorgehabt und darum länger wach geblieben sein könnte.
Und dass er dann sogar unterwegs gewesen ist, wird für mich eine unausweichliche Folge einer mutmaßlichen Tat an seiner Schwägerin gewesen sein und von der ich ausgehe, dass sie wenn auch nicht geplant gewesen ist.
Dr.Doyle schrieb:F. Hatte den Twingo zur Verfügung. Warum, wieso, weshalb wissen nur Beteiligte und evtl. die EB.
Das ist wohl wahr.
Seine Ehefrau könnte auch nur vermeintlich das Warum gewusst haben, denn ihr Ehemann hätte ihr schließlich viel erzählen können, wofür er den Twingo an dem Tag bräuchte.
Spielt für mich aber auch keine Rolle, keine nennenswerte Rolle, da selbst wenn er schon vorgehabt haben sollte den Twingo für andere Gründe zu brauchen und deshalb vielleicht auch wach geblieben sein könnte, schließt das eine Tat an Rebecca in dem Haus an dem Morgen ja nicht aus.
Und für Gründe illegaler Natur, darüber wird er wenn natürlich auch nicht vorab seine Ehefrau eingeweiht haben, sondern wenn dann andere harmlose , nicht prekäre Gründe als Vorwand.
Und nehmen wir nur mal an, für F, nur für sich selbst, sollte wirklich schon festgestanden haben, dass er das Fahrzeug für irgendwelche illegalen Sachen an dem Montag benötigen würde, dann könnte das je nachdem sogar ein Motiv begründet haben seiner Schwägern ungeplant etwas angetan zu haben.
PS.
Davon ab, dass ich eine vorherige Absprache eh für unwahrscheinlicher halte, weil dann wäre es ja auch ziemlich dämlich von ihm gewesen später dann die EB anzulügen und zu behaupten die ganze Zeit geschlafen zu haben, denn hätte er ja damit rechnen müssen, dass seine Ehefrau in Vernehmungen aussagen könnte, dass es schon im Vorfeld eine Absprache mit ihrem Mann gegeben hat den Twingo ihm aus diesen oder jenen vermeintlichen Gründen für den Montag zu überlassen.
Wobei er dann natürlich ohne Privatkameras und KESY-Erfassung (mit beidem wird er ja nicht gerechnet haben) auch weiterhin nur hätte behaupten können den Twingo dann doch gar nicht genutzt zu haben.
Ja ja, weder das Bauhüttenwegvideo noch die KESY-Erfassung sind ein direkter Beweis dafür, dass F überhaupt gefahren sein muss. Schon klar. Es braucht dennoch der Gesamtschau wegen keinen direkten Beweis, um dennoch nur von F als Fahrer ausgehen zu können. Aus der Gesamtschau kann abgeleitet werden, dass nur F der Fahrer gewesen sein kann.