Wo ist Rebecca Reusch?
gestern um 23:27Wieso hat Brigitte Reusch "alle Stunde" bei der Polizei angerufen?Nightrider64 schrieb:Wenn die Mutter alle Stunde bei der Kripo anruft, wird es denen auch zu viel.
Ich weiß nur von einem Anruf am 20.02.2019.
Wieso hat Brigitte Reusch "alle Stunde" bei der Polizei angerufen?Nightrider64 schrieb:Wenn die Mutter alle Stunde bei der Kripo anruft, wird es denen auch zu viel.
Was sie subjektiv dabei empfindet, äußert sie in der überlieferten Schrift zum Thema "keine Bearbeitung" nicht. Sie äußert was der Beamte ihrer Übermittlung nach objektiv gesagt hat. Entweder sie lügt oder er hat es gesagt.Nightrider64 schrieb:Die Mutter äußert ihre subjektive Empfindung in einem Radiointerview.
Das doch keine erst zu nehmende Quelle
Da hatte die Moko längst übernommen... Also weit nach dem Zuständigkeitsbereich den du mit "als man wusste" beschreibt.Nightrider64 schrieb:Als man dann wusste, das sie gar nicht erst zur Schule hin ist und man den Focus auf die Zeit davor,
in Florians Haus richten muss, wurde das Haus kriminaltechnisch untersucht.
Um es besser zu verdeutlichen. Bei jeder Landespolizei gibt es Verhaltensregeln, wie bei Vermisstenfällen vorzugehen ist. Diese sind bei Minderjährigen in der Regel so verfasst, dass sehr zeitnah Maßnahmen zu treffen sind. Natürlich werden diese Maßnahmen nochmals intensiver, wenn es sich um Kinder handelt, bzw. zu Beginn nicht so engmaschig, wenn es sich um Erwachsene handelt, bei denen keine Gefährdung der Gesundheit oder ein Straftatbestand als Hintergrund anzunehmen ist.behind_eyes schrieb:Was bedeutet hier "ausgeschrieben"?
Bei einer 15-jährigen wird es sich in der Regel so verhalten, dass nach Anzeigenerstattung zuerst durch eine Streifenbesatzung der letzte Aufenthaltsort aufgesucht wird, was in diesem Fall wohl den Wohnort der Schwester bzw. des Schwagers war. Zudem, wenn man gründlich ist, erfolgt diese Nachschau auch am eigentlichen, elterlichen Wohnort. Hierfür braucht es in der Regel auch keinen Durchsuchungsbeschluss, da ja die Personen, die eine entsprechende Vermisstenmeldung aufgegeben haben, auch beim Auffinden mitwirken wolllen und diese Nachschau (nicht gleichzusetzen zu einer Durchsuchung) freiwillig mitmachen.behind_eyes schrieb:Das heißt, Besuch im Haus?
Egal sie hat wohl genervt oder man empfand es so.Juretta schrieb:Wieso hat Brigitte Reusch "alle Stunde" bei der Polizei angerufen?
Ich weiß nur von einem Anruf am 20.02.2019.
Natürlich ist das eine subjektive Aussage.behind_eyes schrieb:Sie äußert was der Beamte ihr objektiv gesagt hat. Entweder sie Luft oder er hat es gesagt.
Subjektivität ist hier völlig raus.
Ach ja ?behind_eyes schrieb:Da hatte die Moko längst übernommen... Also weit nach dem Zuständigkeitsbereich den du mit "als man wusste" beschreibt.
Den Umgang der Familie mit dem Vermisstenfall würde ich eher als atypisch bezeichnen. Hier wurden bereits zu Beginn der Ermittlungen erste Zweifel geäußert. Dies ist eigentlich erst immer viel später der Fall, nämlich wenn die Vermissung auch über Jahre hinweg nicht geklärt werden konnte.Juretta schrieb:Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Brigitte Reusch sich diese Story ausgedacht hat oder falsch interpretiert hat (was soll man daran falsch interpretieren?) und damit auch noch an die Öffentlichkeit geht.
Die Polizei hat sich zu dieser Aussage meines Wissens auch nie geäußert.
Stellt man sich die Situation vor, dass es tatsächlich mehrere Anrufe der Mutter gegeben hat, so ist auch nachvollziehbar, dass man ihr eben auch nur die Auskunft geben konnte, dass es derzeit noch nichts Neues gibt und die Ermittlungen weiter laufen. Natürlich ist das verständlicherweise frustrierend für eine Mutter, die verzweifelt nach ihrem Kind sucht, trotzdem gibt es nun mal nicht stündlich etwas Neues zu berichten.Juretta schrieb:Wieso hat Brigitte Reusch "alle Stunde" bei der Polizei angerufen?
Ich weiß nur von einem Anruf am 20.02.2019.
Spannend.Triquetrum schrieb:Bei einer 15-jährigen wird es sich in der Regel so verhalten, dass nach Anzeigenerstattung zuerst durch eine Streifenbesatzung der letzte Aufenthaltsort aufgesucht wird, was in diesem Fall wohl den Wohnort der Schwester bzw. des Schwagers war. Zudem, wenn man gründlich ist, erfolgt diese Nachschau auch am eigentlichen, elterlichen Wohnort. Hierfür braucht es in der Regel auch keinen Durchsuchungsbeschluss, da ja die Personen, die eine entsprechende Vermisstenmeldung aufgegeben haben, auch beim Auffinden mitwirken wolllen und diese Nachschau (nicht gleichzusetzen zu einer Durchsuchung) freiwillig mitmachen.
Im Nachgang glaube ich das auch ;-)Nightrider64 schrieb:Mich würde nicht wundern, wenn der betreffende Beamte das Telefonat ganz anders schildert
Es gibt erstmal für mich keine Zweifel an den frühen Verlautbarungen der Mutter. Warum auch?Nightrider64 schrieb:Dann müsste man wirklich wissen, wer was in welchem Zusammenhang geäußert hat
Es war dein Argument mit der Durchsuchung. Die hat die Moko geführt. Da du davon ausgehst das schon die Polizei festgestellt hat in den ersten 48h das sie nicht im Bus war, muss ich darauf hinweisen das dein "kurz darauf wurde die Bude durchsucht" einen Abteilungswechsel" dazwischen hatte.Nightrider64 schrieb:Ach ja ?
Dann gib mal ne Quelle an.
(Obwohl das eigentlich egal ist, welche Abteilung festgestellt hat, das sie nicht zu ihrer Schule gefahren ist)
Ich glaube das waren 2 Wochen, Ende Februar wurde das Haus durchsucht.Nightrider64 schrieb:Als man dann wusste, das sie gar nicht erst zur Schule hin ist und man den Focus auf die Zeit davor,
in Florians Haus richten muss, wurde das Haus kriminaltechnisch untersucht.
Brigitte Reusch sagte Folgendes in einem Interview:Nightrider64 schrieb:Egal sie hat wohl genervt oder man empfand es so.
"Ich habe am Mittwoch dem uns Zugeteilten angerufen und da meinte er: 'Wissen sie, wie viel Arbeit ich auf dem Schreibtisch habe. Ich habe hier Berge. Ich kann ihren Fall gerade nicht bearbeiten. Ich habe Fälle, die wichtiger sind. Da müssen sie sich beim Polizeipräsidenten beschweren'"Quelle: https://www.tag24.de/justiz/vermisste-personen/rebecca-reusch/rebecca-reusch-mord-leiche-spur-der-taeter-berlin-neukoelln-polizei-suche-1277916?utm_source=chatgpt.com
Triquetrum schrieb:Stellt man sich die Situation vor, dass es tatsächlich mehrere Anrufe der Mutter gegeben hat, so ist auch nachvollziehbar, dass man ihr eben auch nur die Auskunft geben konnte, dass es derzeit noch nichts Neues gibt und die Ermittlungen weiter laufen. Natürlich ist das verständlicherweise frustrierend für eine Mutter, die verzweifelt nach ihrem Kind sucht, trotzdem gibt es nun mal nicht stündlich etwas Neues zu berichten.
behind_eyes schrieb:Es gibt erstmal für mich keine Zweifel an den frühen Verlautbarungen der Mutter. Warum auch?
Dann haben wir uns mißverstanden . Ich habe immer nur etwas von den Videoaufnahmen geschrieben und fühlte mich darauf auch angesprochenbehind_eyes schrieb:Es war dein Argument mit der Durchsuchung.
Ich habe am Mittwoch dem uns Zugeteilten angerufen und da meinte er: 'Wissen sie, wie viel Arbeit ich auf dem Schreibtisch habe. Ich habe hier Berge. Ich kann ihren Fall gerade nicht bearbeiten. Ich habe Fälle, die wichtiger sind. Da müssen sie sich beim Polizeipräsidenten beschweren'"Quelle: https://www.tag24.de/justiz/vermisste-personen/rebecca-reusch/rebecca-reusch-mord-leiche-spur-der-taeter-berlin-neukoelln-polizei-suche-1277916?utm_source=chatgpt.com
Die Frage ist hier, wann genau wurde die Vermisstenmeldung bei der Polizei aufgegeben wurde und zu welcher Zeit eine Streife die Wohnörtlichkeiten aufgesucht hat. Man muss dabei beachten, dass es hier um Rebecca geht. Man wird nicht unbedingt ein Augenmerk auf weitere anwesende Personen gehabt haben. Irgendeiner wird wohl die Türe öffnen, was aber nicht zwingend der Schwager gewesen sein muss.behind_eyes schrieb:Spannend.
Das Fehlen des Schwagers, des angeblich Letzten Menschen der mit ihr zusammen war (er war laut Kesy unterwegs) wäre hier schon behördlich aufgefallen, so sie noch am Abend des Montags vorstellig wurden.