behind_eyes schrieb:Ich finde es unwahrscheinlich das ein zuständiger Polizist einer besorgten Mutter erzählt das der Fall noch nichtmal bearbeitet wurde OBWOHL schon daran gearbeitet wird.
Die Mutter äußert ihre subjektive Empfindung in einem Radiointerview.
Das doch keine erst zu nehmende Quelle
watnu schrieb:Reusch: Ja. Sie haben mir gesagt, dass sie nur 24 Stunden lang den letzten Standort eines Handys orten können. Da ich frage mich schon, warum sie erst nach vier Tagen so richtig angefangen haben zu ermitteln. Da ist es doch vorbei.
Gut. so hat die Mutter es wahrgenommen.
Das heißt noch lange nicht, das dem auch so war, bzw ist.
Wenn eine 15 jährige vermisst wird, laufen da bestimmte Routinen an und zwar von Anfang an.
Bsp. : Sie war angeblich auf dem Weg zur Schule . Da liegt es nahe zu überprüfen ob sie dies auch wirklich so war. Deshalb wird man als erstes auch die Aufnahmen aus den infrage kommenden Bussen ausgewertet haben.
Dem war wohl nicht so , was man aus dem Aufnahmen schließen konnte.
Also wusste man das man in diese Richtung nicht weiter ermitteln braucht. Sie ist definitiv nicht wie sonst zur Schule gefahren und ist nicht etwa im Umkreis der Schule " "abhanden " gekommen.
Parallel wird man noch einige Grundermittlungen getätigt haben.
Als man dann wusste, das sie gar nicht erst zur Schule hin ist und man den Focus auf die Zeit davor,
in Florians Haus richten muss, wurde das Haus kriminaltechnisch untersucht.
Das empfand die Gute Frau wohl erst als wirklichen Beginn der Suche seitens der Polizei-
Und inwiefern wer auch immer die Mutter am Telefon abwimmelte wirfst doch auch keine Fragen auf.
Wenn die Mutter alle Stunde bei der Kripo anruft, wird es denen auch zu viel.
Die Arbeiten ihre Routinen ab, wie sie speziell für solche Szenarien entworfen wurden und da platzt schon mal dem einen oder anderen Mitarbeiter der Kragen, wenn z.B. die Mutte alle 2 Stunden anruft und nach dem Fortschritt fragt.
Das Ganze kann hier auch deshalb nicht als Quelle dienen, weil es lediglich die subjektive Wahrnehmung einer voreingenommenen Person wiedergibt. Man müsste auch die andere Seite, den Beamten der mit ihr gesprochen hat anhören, was wirklich in welchem Zusammenhang gesagt wurde.
Triquetrum schrieb:Unabhängig davon, dass bei einer Minderjährigen die Maßnahmen sofort starten, wird sich in dieser Form wohl nie ein Polizeibeamter und schon gar nicht der Sachbearbeiter selbst zu einem Fall äußern. Deshalb, wo immer diese Information auch gestanden bzw. wer immer sie von sich gegeben hat, die Angaben entsprechen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht der Wahrheit.
Eben, und irgendwer wollte sich jetzt nicht zu Einzelheiten äußern
Juretta schrieb:Also unterstellst du jetzt Brigitte Reusch, sie hätte im MDR-Interview gelogen?
Ich unterstelle Ihr Voreingenommenheit in ihren Wahrnehmungen. Ich beschrieb das oben.
Das die Ermittler erst nach einigen Tagen an und in F, s Haus kriminaltechnische Untersuchungen vornahmen, deutet sie dahingehend, das zuvor gar nicht oder nur widerwillig ermittelt wurde. Dies war aber natürlich nicht so.
Übrigends , nicht wenige Angehörige von Verbrechensopfern unterstellen der Polizei zu lange Untätigkeit, nicht ernst genug genommene Ermittlungen o.Ä-