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Wo ist Rebecca Reusch?

132.844 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Berlin, Verschwunden ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wo ist Rebecca Reusch?

Wo ist Rebecca Reusch?

03.09.2026 um 18:45
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Ich habe mich jetzt selbst mal mit diesem Thema auseinander gesetzt.
Um an der Fritzbox Logout Daten ablesen zu können, muss man erst mal in die Tiefen des Routers eindringen
und einen ganz spezifischen Schalter selbst aktivieren. Der ist normal abgeschalten.

Der Otto Nomal User findet diesen Schalter nicht ein mal.
Woher sollen also diese Logout Daten stammen?
Denn selbst wenn private oder EB Ermittler an dem Router rumfummeln, kann man diese Daten
auch nicht Rückwirkend erhalten.
Ich vermute im Rohdatenlog steht alles drin. Zu erreichen mit direktem Zugriff aufs Filesystem.
Man mag über die WebUI einiges sehen oder freischalten können, aber mit Sicherheit nicht alles.
Dazu kommt, so ist es bei meiner, daß auch eine Fritte ihre per WebUI angezeigten Logdaten nach einem Neustart "vergisst"... Für den WebUI User nicht mehr zugänglich.. Im Filesystem mit Sicherheit noch vorhanden.
Wenn jetzt die Familie sagt, das ein Bekannter den Router ebenso untersucht hat wie die EB muss diese sehr sehr sehr wahrscheinlich für den Transport vom Netz genommen worden sein. Egal wer es dann macht, er benötigt Zugriff aufs Filesystem. Während der Bekannte vielleicht nur ein technisch affiner Mensch war und das noch bestehende Log der WebUI eingesehen hat (mit unvollständigen Daten) wird der Spezialist vom LKA natürlich die Rohdaten ausgewertet haben.


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03.09.2026 um 19:00
Zitat von watnuwatnu schrieb:das Handy schon vor 8.42 Uhr nicht mehr mit dem W-Lan verbunden war, wurde in diesem W-Lan auch keine Nachricht an das Handy übermittelt.
Und das bedeutet, das Handy wurde nach 8 Uhr nochmal bewegt.
Wo genau dann die WA zugestellt wurde, wird man nicht mehr ermitteln können.


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03.09.2026 um 20:41
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb am 31.08.2026:Die Anforderung der Dateien läuft in der Regel per E-Mail.
mal eine Frage an jemanden der sich auskennt: wenn Kamera Daten angefordert werden welche sind das dann? die aus der Nähe des Hauses, die aus dem ganzen Ortsteil, die von allen Verkehrmittel in Berlin?
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb am 31.08.2026:Dann ist das so und ich würde es als sehr wahrscheinlich ansehen.
Wäre das so, wäre das ein ganz erheblicher Verstoß und nicht mit einem Bußgeld von ein paar Euro erledigt.
Ich bin übrigens der Meinung das ein Beweismittelverbot bei illegal erhaltenen Beweisen in einer Demokratie mit Sicherheit sinnvoll wäre.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Ich vermute im Rohdatenlog steht alles drin.
Nach meinem Wissen wird erst geloggt wenn der "Verborgene" Schalter aktiviert wird, auch nicht in den Tiefen des Logs. Ich kann das gerne morgen mal testen wenn es nicht jemand besser weiß.


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03.09.2026 um 20:48
Zitat von flipperonlineflipperonline schrieb:Wäre das so, wäre das ein ganz erheblicher Verstoß und nicht mit einem Bußgeld von ein paar Euro erledigt.
Ich bin übrigens der Meinung das ein Beweismittelverbot bei illegal erhaltenen Beweisen in einer Demokratie mit Sicherheit sinnvoll wäre.
Wie ist dann deine Meinung zu Kesy?
Zitat von flipperonlineflipperonline schrieb:Nach meinem Wissen wird erst geloggt wenn der "Verborgene" Schalter aktiviert wird, auch nicht in den Tiefen des Logs. Ich kann das gerne morgen mal testen wenn es nicht jemand besser weiß.
Kommst du an das Filesystem ran? (seit die Telnet abgeschafft haben war ich latent raus)


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03.09.2026 um 21:38
Zitat von flipperonlineflipperonline schrieb:mal eine Frage an jemanden der sich auskennt: wenn Kamera Daten angefordert werden welche sind das dann? die aus der Nähe des Hauses, die aus dem ganzen Ortsteil, die von allen Verkehrmittel in Berlin?
Was du anforderst, bekommst du. In der Regel setzt du einen Radius um den betreffenden Ort, der dich interessiert. Dieser sollte so gestaltet sein, dass er eine realistische Laufstrecke auch zu anderen Haltestellen, die nicht unbedingt die sein müssen, welche direkt vor dem Anwesen liegen, abbildet.

Weiterhin sollte auch noch ein schnelleres Beförderungsmittel, wie zum Beispiel S- oder U-Bahn, mit in die Überlegungen einbezogen werden, wenn vor dem Anwesen z. B. nur Busse verkehren. So hat man verschiedene Haltestellen, welche man dem Verkehrsunternehmen übermittelt, die wiederum die hier bedienten Linien in den angefragten Zeitrahmen hinsichtlich des verfügbaren Videomaterials überprüfen und dann, je nach Größe, per E-Mail oder per Speicherstick der anfragenden Behörde übermitteln.

Die polizeiliche Anfrage selbst wird in der Regel per E-Mail, in einem vorgefertigten Formular, das natürlich auch eine Begründung für die Anforderung enthalten muss, gestellt.


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04.09.2026 um 09:50
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Und das bedeutet, das Handy wurde nach 8 Uhr nochmal bewegt.
Wo genau dann die WA zugestellt wurde, wird man nicht mehr ermitteln können.
Ich habe selbst schon immer ein iPhone gehabt. Und ich habe das hier auch schon mal thematisiert. Schaltet man W-LAN aus, kommt immer die Meldung: nahegelegenen W-LAN bis morgen trennen. Das heißt aber nicht, das W-LAN komplett ausgestellt ist. Kommt man an ein anderes bekanntes W-LAN vorbei, verbindet er sich mit diesem automatisch. So funktioniert das über die Schnellfunktion im Kontrollzentrum.
Geht man in die Einstellungen, schaltet da W-LAN aus, ist es auch aus bis man es wieder anschaltet. Sollte F. das W-LAN bei R. über das Kontrollzentrum ausgeschaltet haben auf die Schnelle, war das unwissentlich ein Fehler. Angenommen, bei der ersten Fahrt um 8.36 Uhr war R. mit Handy oder nur das Handy von ihr im Auto, hat es 6 min gedauert bis er an von ihr gespeicherten W-LAN vorbeikam. Nach ca 6 min kommt man bei normalen langsamen Verkehr an der Gropiuspassagen vorbei. Läuft es schneller könnte man dann auch im Flurweg sein, da wo die Eltern wohnen. Hat man eigentlich die Router der Gropiuspassage und der Eltern ausgelesen? Ist das bekannt?


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04.09.2026 um 22:19
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Kommst du an das Filesystem ran?
https://forum.heimnetz.de/threads/was-loggt-eine-fritz-box.6138/

https://fritz.support/schnittstellen/TR-064_first_steps.pdf

man muss schon wissen was man da tut. Nicht Anzeigbare Daten werden ebenfalls geloggt, die aber nur dem Support zur Fehlerermittlung zur Verfügung stehen. Die kannst du zwar auslesen aber nicht ohne Hintergrundwissen entschlüsseln.
Ich habe dort keine verwertbaren Infos zu Ausloggen, Abmelden, Verbindung verloren gefunden, es sei denn die entsprechenden Schalter zum ständigen loggen sind aktiv.
Je nach Box werden die nach Zeitpunkt x überschrieben wenn sie aktiv sind. Macht aber niemand da es die Box sehr belastet und verlangsamt.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Wie ist dann deine Meinung zu Kesy?
mMn völlig ungesetzlich (Datenschutz) und gegen das Grundgesetz. Genauso wie alle Überwachungskameras auf öffentlichen Grund. Gebäude, Parkplätze, Private Plätze in jeder Art ausgenommen wenn man gewarnt wird.
Die Diskrepanz im öffentlichen Raum zwischen staatlich genutzt und privat genutzten Kameras wiederspricht jedem Gesetz auf Privatsphäre. Was der Staat Überwacht sollte auch jeder Bürger dürfen. Die Gefahr von Mißbrauch sehe ich eher beim Staat als bei Privatpersonen.
Wenn irgendwo die Öffentlichkeit per Kamera dauerhaft überwacht wird, sollte jeder Bürger dort das Recht haben ebenfalls zu filmen.

Bei Interesse können wir das gerne ausserhalb des Threats weiterführen.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Was du anforderst, bekommst du.
ok, Danke. Also fordert man entweder einen großen Raum an und muss entsprechend viel manuell auswerten, oder man nimmt den engeren Kreis und könnte etwas übersehen.
Zitat von GastschreiberGastschreiber schrieb:Hat man eigentlich die Router der Gropiuspassage
Das hoffe ich doch mal nicht, das wäre der nächste grobe Verstoss gegen den Datenschutz nach Kesy.


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04.09.2026 um 23:29
Zitat von flipperonlineflipperonline schrieb:ok, Danke. Also fordert man entweder einen großen Raum an und muss entsprechend viel manuell auswerten, oder man nimmt den engeren Kreis und könnte etwas übersehen.

Richtig. Ich denke, man wird in diesem Fall angefordert haben, was man noch bekommen kann. Um so weiter zurück, um so besser. Die Durchsicht läuft in der Regel manuell. Ist natürlich mühsam, aber man wird sich sicherlich zu Beginn erst einmal an die Haltestellen und Linien halten, die auch in unmittelbaren Nahbereich des letzten Aufenthaltsort waren und sich dann, soweit man das Material eben in äußere Bereiche sichern ließ, entsprechend vorarbeiten.

Eine berechtigte Frage ist dann immer, ob bei der Durchsicht etwas übersehen werden kann. Die Wahrscheinlichkeit würde ich eher als gering einschätzen, aber nicht komplett von der Hand weisen. Da dieser Fall aber schon über mehrere Jahre geht, bin ich mir auch sicher, dass das Material bereits wiederholt durch unterschiedliche Personen gesichtet wurde, um diese Fehlerquelle auszuschließen.


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05.09.2026 um 18:05
Zitat von GastschreiberGastschreiber schrieb:Sollte F. das W-LAN bei R. über das Kontrollzentrum ausgeschaltet haben auf die Schnelle, war das unwissentlich ein Fehler. Angenommen, bei der ersten Fahrt um 8.36 Uhr war R. mit Handy oder nur das Handy von ihr im Auto, hat es 6 min gedauert bis er an von ihr gespeicherten W-LAN vorbeikam. Nach ca 6 min kommt man bei normalen langsamen Verkehr an der Gropiuspassagen vorbei. Läuft es schneller könnte man dann auch im Flurweg sein, da wo die Eltern wohnen.
Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn, wir gehen davon aus dass Rebecca tot war. Im Auto oder nicht. Wieso soll er dann mit dem noch eingeschalteten Smartphone in der Gegend rumfahren? Aber pflichtbewusst vorher noch "auf die Schnelle" das WLAN trennen? Wenigstens die Batterie kann er entfernen, normal würde man es noch zu Hause zertreten, allein das geht schnell und er hat auch sonst leider wenige Fehler gemacht. Oder ich versteh hier was ganz falsch. Es ist m.W. bereits pure Spekulation ob Florian überhaupt dementspr. Zugriff hatte auf das Gerät, oder erlangte, oder es versuchte, warum auch immer er das hätte tun sollen.


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05.09.2026 um 20:21
Zitat von fail-fastfail-fast schrieb:ormal würde man es noch zu Hause zertreten, allein das geht schnell und er hat auch sonst leider wenige Fehler gemacht. Oder ich versteh hier was ganz falsch. Es ist m.W. bereits pure Spekulation ob Florian überhaupt dementspr. Zugriff hatte auf das Gerät, oder erlangte, oder es versuchte, warum auch immer er das hätte tun sollen.
Er wird physischen Zugriff gehabt haben, das halte ich für ziemlich sicher.
Sie wird ihr Smartphona ja nicht versteckt haben,
Es bleibt aber offen in wieweit er das Handy entsperren konnte um es vom Datenverkehr zu trennen,
Das kommt darauf an, ob es gesperrt ist und wie.
Bewegungsmuster, Fingerabdruck , Gesichtserkennung oder Geheimzahl.


Wenn er es überdacht hätte, hätte er das Handy gar nicht im Bereich seines Routers getrennt und wäre 5 bis 6 Straßen weiter gefahren, hätte es dort komplett entsorgt.
Dann käme man nicht auf die Idee, Rebecca habe das Haus nicht verlassen.
Das würde dann eher dagegen sprechen, das er der Täter ist.

Aber in solch einer, führ den Täter eingetretenden Ausnahmesituation, dachte er es wäre ratsam, das Handy im Haus noch abzustellen oder auszuloggen.
So weit, das ihn dies eher belastet , wird er gar nicht gedacht haben.


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06.09.2026 um 12:48
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Wenn er es überdacht hätte, hätte er das Handy gar nicht im Bereich seines Routers getrennt und wäre 5 bis 6 Straßen weiter gefahren, hätte es dort komplett entsorgt.
Dann käme man nicht auf die Idee, Rebecca habe das Haus nicht verlassen.
Das würde dann eher dagegen sprechen, das er der Täter ist.
Genau das hab ich schon mehrere Male geschrieben. Und in meinen Augen wäre es auch in so einer Situation das nächst gelegene gewesen , was er getan hätte, anstatt das was hier oft an utopischen SACHEN vermutet wird. Das ist unter anderen auch, was mich an der Theorie der Ermittler zweifeln lässt.


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06.09.2026 um 14:15
Nehmen wir mal an, Rebecca ist tatsächlich im Haus von Schwester und Schwager zu Tode gekommen, warum muss es dann zwangsläufig "Mord" gewesen sein? Vor allem mit welchem Motiv?

Wenn Schwager F. ihre Leiche danach weggeschafft hat, ist deshalb der zwingende Rückschluß auf Mord oder Totschlag überhaupt juristisch zulässig?
Ersteres könnte ja in einer Art Panikreaktion geschehen sein, insbesondere aufgrund seiner Alkoholisierung. Möglicherweise hat sie ja noch gelebt und er hat sie nur für tot gehalten.

Denn es kann ja auch ebenso ein Unfall gewesen sein, etwa, dass sie die Treppe heruntergestürzt ist oder infolge eines zunächst harmlosen Streits, z.B. wegen der Benutzung des WC oder so. Damit könnte man ihn jedoch allenfalls wegen unterlassener Hilfeleistung drankriegen.

Wenn er hinterher der Famile gebeichtet hat und sich alle Beteiligten irgendwie auf eine gemeinsame Strategie gegenüber Polizei und Öffentlichkeit geeinigt haben, wäre es allerdings schon sehr verwunderlich, dass der Wunsch, die Tochter gemeinsam beerdigen zu wollen, nicht stärker ist als der Familienfrieden und die Ruhe vor Justiz und Öffentlichkeit.


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Wo ist Rebecca Reusch?

06.09.2026 um 14:42
Zitat von HistokratHistokrat schrieb:Nehmen wir mal an, Rebecca ist tatsächlich im Haus von Schwester und Schwager zu Tode gekommen, warum muss es dann zwangsläufig "Mord" gewesen sein? Vor allem mit welchem Motiv?
Zitat von HistokratHistokrat schrieb:Denn es kann ja auch ebenso ein Unfall gewesen sein, etwa, dass sie die Treppe heruntergestürzt ist oder infolge eines zunächst harmlosen Streits, z.B. wegen der Benutzung des WC oder so. Damit könnte man ihn jedoch allenfalls wegen unterlassener Hilfeleistung drankriegen.
Unabhängig davon, dass die Ermittlungen, solange, wie in diesem Fall, alles darauf hindeutet, dass Rebecca das Haus nicht mehr lebend verlassen hat und wohl zum Zeitpunkt des Todes nur noch eine weitere Person mit anwesend war, wohl immer der Verdacht eines Tötungsdelikts begründet wird, insbesondere dann, wenn man ohne der Leiche die entsprechenden Todesumstände nicht vollumfänglich aufklären kann, versuche ich deine These mal durchzugehen.

Sollte Rebecca ohne direkte Tötungsabsicht im Haus ums Leben gekommen sein, so muss es doch ein erheblicher Eingriff gewesen sein, der zum Tod ihrer Person führte. Du hast hier als Beispiel einen Streit, der Grund sei einmal dahingestellt, genannt. Wie der Begriff schon andeutet, handelt es sich hierbei um eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Nachdem für beide das Haus als Örtlichkeit nicht unbekannt war, wird es kaum zu einen unbedachten Fehltritt gekommen sein, der Rebecca zum Beispiel stürzen ließ. Es wird wohl dann irgendeine Einwirkung durch Florian gegeben haben, sei es nun nur durch einfaches Wegschubsen oder Rumziehen an einer Türe, was nicht einmal eine unmittelbare Berührung von Rebecca mit sich bringen müsste, die zu dem Umstand führte, dass Rebecca verstarb. Eine fahrlässige Tötung wäre wohl auf jeden Fall zu begründen gewesen.

Für die Ermittlungen würde dies an sich erst einmal nichts ändern. Der Fall geht vor Gericht und ein Urteil würde gesprochen werden.
Zitat von HistokratHistokrat schrieb:Wenn er hinterher der Famile gebeichtet hat und sich alle Beteiligten irgendwie auf eine gemeinsame Strategie geeinigt haben, wäre es allerdings schon sehr verwunderlich, dass der Wunsch, die Tochter gemeinsam beerdigen zu wollen, nicht stärker ist als der Familienfrieden und die Ruhe vor Justiz und Öffentlichkeit.
Die Frage ist dann, wie würde die Familie reagieren, wenn sie über die Umstände des Todes durch den Schwager, der eben einen Unfall hierfür geltend macht, unter Ausschluss der Polizei informiert worden wären. Hier müsste man dann auch noch unterscheiden, ob denn diese Beichte mit oder ohne vorhandener Leiche geschehen ist. Für beide Varianten wäre es für mich mehr als verwunderlich, dass man diesen Umstand nicht an die Polizei weitergeben sollte.

Vor Gericht wird es bei einem Unfallgeschehen, sollte dies tatsächlich beweiskräftig auch belegt werden können, nicht zu einer hohen Strafe führen, insbesondere wenn man selbst zur Sache aussagt und zur Aufklärung beiträgt. Hier wäre wohl sogar von einer Strafe auf Bewährung auszugehen.

Sollte die Beichte ohne Leiche erfolgen, so würde ich mich als Eltern schon die Frage stellen, wie ich um meine Tochter trauen und gedenken soll, ohne eine Örtlichkeit, wie eben einen Friedhof, dafür zu haben. Diese Theorie mag möglich sein, ich schätze aber ihr tatsächliches Geschehen als sehr gering ein.

Ich glaube eher, sollte sich Florian tatsächlich gegenüber der Familie geäußert haben, dass dies wohl nicht ein Eingeständnis von ihm beinhaltete, für den Tod von Rebecca, in welcher Form auch immer, eine Mitverantwortung zu tragen.


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06.09.2026 um 17:15
Klar, es ist wenig wahrscheinlich, dass die Famile sich auf diesen "Deal" eingelassen hat, auch wenn er ihr gegenüber die Wahrheit gesagt hat.

"Muß wohl"... und "wird wohl..." hat keine Beweiskraft. Wer trägt nun die Beweislast? Schwager F., der beweisen muß, dass es ein Unfall oder die Folge eines eskalierten Streits war oder die Justiz, die ihm nachweisen muss, dass es vorsätzlicher Mord war, sollte er irgenwann diese Aussage machen?

Eine Mitverantwortung würde er in jedem Fall tragen, da sie ja noch gelebt haben könnte und evtl. überlebt hätte, wenn ein Rettungsdienst gerufen worden wäre, anstatt die Sache zu vertuschen.


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06.09.2026 um 18:15
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:Genau das hab ich schon mehrere Male geschrieben. Und in meinen Augen wäre es auch in so einer Situation das nächst gelegene gewesen , was er getan hätte
Wenn er denn alles logisch hätte abwegen können.
Aber ob er in der Stressituation soweit gedacht hat, kann man auch nicht vorraussetzten.

Ich denke, an diese Möglichkeit, das Handy online aus dem Haus zu schaffen und sonst wo zu "killen" hat er überhaupt nicht gedacht..
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:Das ist unter anderen auch, was mich an der Theorie der Ermittler zweifeln lässt.
Wieso ?
Nur weil er bei der Frage, was er denn jetzt am besten mit Rebeccas Handy hätte zun müssen, eine suboptimale Entscheidung getroffen hat, die genau diesen Verdacht gegen ihn bestätigen ?
Zitat von HistokratHistokrat schrieb:Denn es kann ja auch ebenso ein Unfall gewesen sein, etwa, dass sie die Treppe heruntergestürzt ist oder infolge eines zunächst harmlosen Streits, z.B. wegen der Benutzung des WC oder so. Damit könnte man ihn jedoch allenfalls wegen unterlassener Hilfeleistung drankriegen
Na sehr glaubhaft klingt das nicht.
So schnell stirbt keine Jugendliche, an einem Stoß oder Sturz die Treppe hinunter.
Und Florian hätte auch keinen Grund gehabt, nicht die Rettungskräfte zu holen .
Warum sollte er die Leiche beseitigen in solch einem Unfallszenario ?
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Nachdem für beide das Haus als Örtlichkeit nicht unbekannt war, wird es kaum zu einen unbedachten Fehltritt gekommen sein, der Rebecca zum Beispiel stürzen ließ
Eben !
Eher selten verunfallen Teenager im Alter von Rebecca im Haushalt tödlich.
Es hätte auch eine Spurenlage gegeben, die F. entlastet hätte, wenn er denn nichts damit zu tun gehabt hätte.

Ein Unfall ist m.E, kein Grund um eine Leiche verschwinden zu lassen. Im Gegenteil.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:nicht zu einer hohen Strafe führen, insbesondere wenn man selbst zur Sache aussagt und zur Aufklärung beiträgt. Hier wäre wohl sogar von einer Strafe auf Bewährung auszugehen.
Na zur Aufklärung hat der Mann ja nun seit Jahren schon bewusst nichts beigetragen.

Und hätte er einen Unfall verschwiegen und die Leiche währe trotzdem von ihm versteckt worden, so kätte er diesen Sachverhalt, das Unfallgeschehen unter Umständen, nie mehr beweisen können.

Das er die Leiche verbracht hat, was für mich persönlich höchstwahrscheinlich ist aufgrund der Kesy Aufnahmen, würde er sich ja eher selbst schaden, hätte er ansonsten nichts zu befürchten.

Der Abtransport der toten Rebecca aus dem Haus, halte ich für ein untrügliches Zeichen dafür, das er eben doch in die Tötung Rebeccas involviert war.


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06.09.2026 um 18:40
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Der Abtransport der toten Rebecca aus dem Haus, halte ich für ein untrügliches Zeichen dafür, das er eben doch in die Tötung Rebeccas involviert war.
Und was für Beweise gibt es dafür, dass eine tote Rebecca von dem Tatverdächtigen aus dem Haus abtransportiert wurde?


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06.09.2026 um 18:42
"Selten" ist kein Beweis! Möglich ist Vieles. Meine Nichte ist auch durch einen Treppensturz in der eigenen Wohnung ums Leben gekommen.

Meine Frage nach der Beweislast blieb bisher unbeantwortet.


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06.09.2026 um 20:00
Zitat von JurettaJuretta schrieb:Und was für Beweise gibt es dafür, dass eine tote Rebecca von dem Tatverdächtigen aus dem Haus abtransportiert wurde?
Die ist ein nicht von der Hand zu weisendes Hauptindiz, das letztendlich die Indizienkette schließen kann.

Für die Allgemeinheit, soweit sie den Fall überhaupt noch verfolgt, steht der Täter aufgrund dieser Fahrten und seiner anfänglichen Lügen eh fest.

Für die Politei auch.
Nur juristisch bleibt ein Restzweifel.
Vor allem so lange man die Leiche und damit einen weiteren Bezugspunkt zum Täter, noch nicht gefunden hat.


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06.09.2026 um 20:14
Zitat von HistokratHistokrat schrieb:Meine Frage nach der Beweislast blieb bisher unbeantwortet.
Ich denke, Du meintest das
Zitat von HistokratHistokrat schrieb:Wer trägt nun die Beweislast? Schwager F., der beweisen muß, dass es ein Unfall oder die Folge eines eskalierten Streits war oder die Justiz, die ihm nachweisen muss, dass es vorsätzlicher Mord war, sollte er irgenwann diese Aussage machen?
Die Beweislast, das ein Mord vorlag liegt natürlich bei der Justiz.
Und eine der einzigen Chancen ist es die Leiche zu finden und an dieser vielleicht auch noich Spuren, die darauf hin weisen.
Das dies immer schwerer wird mit der Zeit, in der sie sonstwo versteckt verwest, sieht man am Fall Lolita Brieger.

Er selbst sollte aber, keine Aussage machen über einen Ablauf, der so nie statt gefunden hat. Z.B. Unfall.
Das könnte so nach hinten los gehen, wenn man ihm beweisen könnte, das es so dann doch nicht gewesen sein kann.
Aber zuerst einmal muss man den Beschuldigten überführen können um ihn vor Gericht stellen zu können.


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06.09.2026 um 21:59
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Er selbst sollte aber, keine Aussage machen über einen Ablauf, der so nie statt gefunden hat. Z.B. Unfall.
Das könnte so nach hinten los gehen, wenn man ihm beweisen könnte, das es so dann doch nicht gewesen sein kann.
Aber zuerst einmal muss man den Beschuldigten überführen können um ihn vor Gericht stellen zu können.
Hier vergisst du aber die Opferfamilie.
Da müsste er aber wohl doch eine Erklärung abgeben wie sie zu Tode kam.
Sollte die Leiche, also das was noch übrig ist nach fast 8 Jahren, irgendwo dort wo er entweder gesehen wurde oder Bezug hatte oder wo die Polizei gesucht hatte, gefunden werden würde, dann kann er gegenüber der Familie keine Märchen mehr erzählen.
Wenn man ihm überhaupt dann noch ein Funken Glauben schenkt.

Ob es bei Fund an den Bezugsorten auch eine sofortige Festnahme des Schwagers gäbe halte ich für sehr unwahrscheinlich.
Intelligente Ermittler würden erst mal "lange Leine" lassen und Daten und Fakten sammeln, also Obduktion abwarten und beobachten was im Umfeld geschieht oder wie es reagiert.
Bei DNA Fund von ihm an ihr insbesondere an markanten Bereichen müsste dann der Zugriff unmittelbar erfolgen.
Da hilft auch keine Haftprüfung mehr bis zur Verhandlung.
Man kann nur hoffen, dass er sich dann nicht selbstständig aus dem Leben verabschiedet und ein noch größeren Haufen
unbeantworteter Fragen übrig lässt wie ohnehin schon jetzt.


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