Kriminalfälle
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Wo ist Rebecca Reusch?

132.844 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Berlin, Verschwunden ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wo ist Rebecca Reusch?

Wo ist Rebecca Reusch?

09.09.2026 um 23:30
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Deshalb, wenn ich lese "es gibt Fälle die wichtiger sind (Anmerkung: als ein verschwundenes Kind, das möglicherweise einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist)" oder "müssen sie sich beim Polizeipräsidenten beschweren", weiß ich, dass dies niemals aus dem Mund eines Sachbearbeiters der Kriminalpolizei kommen würde, der für so einen potentiell qualitativ hochwertigen und pressewirksamen Fall eigenteilt wurde.
Nur, zu diesem Zeitpunkt konnte es der Sachbearbeiter ja nicht wissen, wie potentiell der Fall mal werden würde.
Ich tippe daher auch eher auf reine Überlastung und dass so ein Satz "beschweren sie sich beim Polizeipräsidenten"
schon mal rausgerutscht sein könnte.

Die Mutter hatte damals noch keinen Grund, böses über die EB zu sagen, wenn es nicht ihrer
Wahrnehmung entsprochen hätte.

Aber das werden wir hier nie klären können.


2x zitiertmelden

Wo ist Rebecca Reusch?

09.09.2026 um 23:49
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Ich tippe daher auch eher auf reine Überlastung und dass so ein Satz "beschweren sie sich beim Polizeipräsidenten"
schon mal rausgerutscht sein könnte.
Wie gesagt, ein Satz, der aus meiner Sicht so durch einen Sachbearbeiter, der sicherlich ein unerfahrener Beamter war, nicht fallen wird.
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Die Mutter hatte damals noch keinen Grund, böses über die EB zu sagen, wenn es nicht ihrer
Wahrnehmung entsprochen hätte.
Zwischen dem besagten Anruf und den öffentlichen Einlassungen der Mutter darüber in der Öffentlichkeit lagen nicht nur ein paar Tage sondern eher ein paar Monate.
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Aber das werden wir hier nie klären können.
Richtig und es zudem für das Geschehen an sich eher unerheblich.


2x zitiertmelden

Wo ist Rebecca Reusch?

10.09.2026 um 00:04
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:zudem für das Geschehen an sich eher unerheblich.
Es wäre erheblich, um die Frage zu klären, ab wann die EB die Videos von der BVG angefordert haben.
Aber auch dies erfahren wir nur, wenn es jemals zu einer Anklage kommt und zu
einem Prozeß.


melden

Wo ist Rebecca Reusch?

10.09.2026 um 08:04
@Dr.Doyle
Wir müssen und vor allem können hier gar nichts klären. Wenn die Aussage der EB ist, daß sie die Aufnahmen der entsprechenden Öffis überprüft haben, dann ist das eine sehr konkrete Aussage. Alles andere ist zu vernachlässigen und Fantasie einiger User...


1x zitiertmelden

Wo ist Rebecca Reusch?

10.09.2026 um 14:25
Apropos "bezweifeln": Du glaubst nicht wirklich, dass jemand, der/die dermaßen falsche Aussagen trifft, tatsächlich Fachkompetenz hat, oder @flipperonline (s. u.)?
Durch nicht kenntlich gemachte KI-Ergüsse und fundierte Quellen - die z. T. andere UserInnen zur Verfügung stellen - könnten alle UserInnen thread-übergreifend und sogar rubriken-übergreifend zum selbsternannten Universalgenie avancieren.

Wer u. g. Aussage trifft, der/dem fehlen schon Grundkenntnisse. Hervorhebungen durch mich:
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb am 31.08.2026:So ist es auch ganz normal, dass diese auch erst nach 72 Stunden bei den Ermittlungsbehörden eintreffen, ohne dass die BVG ihren selbst gesetzten datenschutzrechtlichen Bestimmungen zuwiderhandelt.
Mein vorhergehender Hinweis bezüglich ähnlichen Unfugs wurde wohl nicht verstanden (am 30.08.):
Zitat von watnuwatnu schrieb am 30.08.2026:Auch UserInnen, die sich als ExpertInnen bezeichnen, sollten den Regeln entsprechend Quellen für Behauptungen zum Sachverhalt liefern. Ansonsten wird m. E. die Belegpflicht ausgehebelt und falsche Tatsachenbehauptungen können als Fakten dargestellt werden.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb am 20.08.2026:Nachdem bereits in einer sehr frühen Phase nach dem Verschwinden kriminalpolizeilich ermittelt hatte, waren auch noch die Aufzeichnungen aus dem ÖPNV zur Verfügung, da diese selbst in Berlin mindestens 7 Tage gespeichert werden.
Dass o. g. Angabe nicht zutrifft, ist inzw. geklärt (Link BVG). Aufgrund des geltenden Primärrechts gehe ich sehr stark davon aus, dass nirgendwo im ÖPNV der BRD 7 Tage grundsätzliche Speicherdauer erlaubt sind bzw. 2019 erlaubt gewesen wären.
Dass die Speicherfrist zum Zeitpunkt von Rebeccas verschwinden 48 Std. betrug, ist längst durch Quellen belegt. Aktuell sind es 72 Stunden. Früher war die Speicherfrist noch kürzer (s. u.).
Die jeweiligen Fristen dürften zum Basiswissen von Personen oder Behörden, die in Vermisstensuche involviert sind, zählen.
Gründe/Quellen für die Ausweitung von 48 auf 72 Std. (bei der BVG) hatte ich verlinkt.
- - - - -
Zum tatsächlichen Ablauf der polizeilichen Vermisstensuche wurden schon diverse Quellen gepostet

Bei Jugendlichen hängt der Einsatz der Maßnahmen vom angenommenen Gefährdungspotenzial ab. Bei R. ging die Polizei zunächst von einem freiwilligen Verschwinden aus. Siehe u. g. Zitat: "3 Tage lang ... untätig" "Das ist üblich ..."
Wäre R. im Kindesalter gewesen, wären wohl auch die Suchhunde unverzüglich eingesetzt worden:
Drei Tage lang war die Polizei untätig, nachdem Rebeccas Mutter am Montagabend das Verschwinden gemeldet hatte. Das ist üblich, da Jugendliche in dem Alter öfters mal ausreißen und dann relativ schnell wieder auftauchen.
(…)
Familie Reusch hofft, dass Polizei-Experten irgendwie an ihre letzten WhatsApp-Nachrichten kommen. Um herauszufinden, wen sie zuletzt treffen wollte.
Quelle: https://www.bild.de/regional/berlin/berlin-aktuell/vater-spricht-in-bild-wo-ist-meine-tochter-rebecca-15-60328608.bild.html , Stand 25.02.19

Nur eine kleine Auswahl der hier verfügbaren Informationen zur Vermisstensuche:
Zitat von watnuwatnu schrieb am 21.08.2026:Unterschied zwischen Kindern und Jugendlichen - Realität bei der Suche nach Vermissten in Berlin:
Beitrag von watnu (Seite 7.236)
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb am 22.08.2026:Hört mal oben auf der Seite den kurzen Audio Schnitt an. Dauer 2:51
Beitrag von Dr.Doyle (Seite 7.238)


2x zitiertmelden

Wo ist Rebecca Reusch?

10.09.2026 um 14:57
Drei Tage lang war die Polizei untätig, nachdem Rebeccas Mutter am Montagabend das Verschwinden gemeldet hatte. Das ist üblich, da Jugendliche in dem Alter öfters mal ausreißen und dann relativ schnell wieder auftauchen.
(…)
Quelle: Bild (oben verlinkt)

na, dann schauen wir mal, was das Bundeskriminalamt dazu sagt:

https://www.bka.de/DE/Service/FAQs/Vermisste/vermisste_node.html
Die Polizei wird bei verschwundenen Minderjährigen immer unmittelbar Maßnahmen einleiten, da aufgrund des Alters der Person eine Gefahr für Leib oder Leben angenommen werden muss.

Minderjährige (Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren) haben kein eigenes Aufenthaltsbestimmungsrecht.
Untertitel
Was gibt es bei minderjährigen Vermissten zu beachten?



1x zitiertmelden

Wo ist Rebecca Reusch?

10.09.2026 um 15:22
Zitat von fortylicksfortylicks schrieb:na, dann schauen wir mal,
Na, schauen wir mal, was du ausgelassen hast -> z. B., dass Minderjährige in die Altersgruppen "Kinder" und "Jugendliche" unterteilt sind (s. u.).
Der Link direkt unter dem von dir zitierten Text ist keine Zierde. Im u. g. Abschnitt steht eben nicht "Minderjährige":*
So kann es insbesondere bei unmittelbarer Gefahr für Leib oder Leben des Vermissten (z. B. Selbstmorddrohung) oder bei vermissten Kindern geboten sein, unmittelbar nach Eingang der Vermisstenmeldung - teilweise groß angelegte - Suchmaßnahmen einzuleiten.
(…)
Vermisste Kinder (bis einschließlich 13 Jahre)
Vermisste Jugendliche (14-17 Jahre)
Quelle: https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Ermittlungsunterstuetzung/BearbeitungVermisstenfaelle/bearbeitungVermisstenfaelle.html

*Vielleicht verstehst du jetzt, warum ich schrieb:
Zitat von watnuwatnu schrieb:Bei Jugendlichen hängt der Einsatz der Maßnahmen vom angenommenen Gefährdungspotenzial ab. Bei R. ging die Polizei zunächst von einem freiwilligen Verschwinden aus. (...)
Wäre R. im Kindesalter gewesen, wären wohl auch die Suchhunde unverzüglich eingesetzt worden:
Und vielleicht verstehst du jetzt zudem, warum ich hinsichtlich des Gefährdungspotenzials nicht "Minderjährige" schrieb.


melden

Wo ist Rebecca Reusch?

10.09.2026 um 15:38
So kann es insbesondere bei unmittelbarer Gefahr für Leib oder Leben des Vermissten (z. B. Selbstmorddrohung) oder bei vermissten Kindern geboten sein, unmittelbar nach Eingang der Vermisstenmeldung - teilweise groß angelegte - Suchmaßnahmen einzuleiten.
(…)
Vermisste Kinder (bis einschließlich 13 Jahre)
Vermisste Jugendliche (14-17 Jahre)
und was hat das mit deiner Behauptung, die du durch die Bild belegen willst, dass man 3 Tage nix gemacht hat zu tun?

Ja klar können sofort die oben genannten Suchmaßnahmen eingeleitet werden. Wenn es dafür entsprechende Hinweise gibt. Beispielsweise die oben angeführte Selbstmorddrohung oder irgendwelche Ereignisse vor dem Verschwinden etc. pp.

Es geht doch seit etlichen Seiten hier um die These: Die Behörde hat zu spät gehandelt - auch durch die Familie Reusch medial geäußert. Und dafür gibt es keinerlei Hinweise.
Die Maßnahmen, die auch @Triquetrum schon beschrieb, wurden sicher getätigt.
Ich finde gerade deinen Ton und deine Respektlosigkeiten gegenüber anderen Usern haarsträubend.
Das Thema ist vollständig aufgeklärt und zumindest ich werde nicht mehr auf weiteren Unsinn antworten.


1x zitiertmelden

Wo ist Rebecca Reusch?

10.09.2026 um 16:56
Zitat von JurettaJuretta schrieb:Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Frau Reusch sich so eine Story ausdenkt und damit auch noch an die Öffentlichkeit geht.
Ich finde diese Äußerung von Frau Reusch subjektiv und nichtssagend.
Wer weis, was da für Worte gefallen sin?
Wer hat was gesagt ?
Kann mir schon vorstellen, das eine besorgte Mutter, die mehrmals täglich nach dem Stand der Ermittlungen fragt auch mal nervt.

Ein komplett fiktives Beispiel , wie es sich eben auch so abgespielt haben könnte:

Kann a sein, das der genervte Sachbearbeiter dann auch einmal das Gespräch abwimmeln wollte, so nach dem Motto " Wir haben hier noch anderes zu tun, woran sie uns hindern, wenn sie alle 2 Stunden anrufen. Wir unterrichten sie schon, wenn es was Neues gibt.
Irgendwann könnte Mutter Reusch dann in ihrer Emmotionslage gedroht haben, sie beschwere sich beim Polizeipräsident, weil nicht zeitnah gesucht wird und der Sachbearbeiter sagte z.B. so etwas wie "tun sie das ruhig"
Schon sieht die Geschichte dann schon anders aus.


Natürlich laufen die Verarbeitung solcher Vermisstenfälle auch schematisch ab und die Angehörigen werden auch nicht über alle Schritte der Ermittlung in Kenntnis gesetzt.
Da wird Punkt für Punkt abgearbeitet.
Da wird erst mal hinter den Kulissen ermittelt und nicht gleich Hundertschaften mobilisiert, um Laubenkolonien zu durchsuchen.
Natürlich nicht einfach, einer besorgten Mutter, die nach aussen hin nicht mitkriegt, wie nach ihrer Tochter bereits gesucht wird immer zu beschwichtigen-


1x zitiertmelden

Wo ist Rebecca Reusch?

10.09.2026 um 17:12
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Kann mir schon vorstellen, das eine besorgte Mutter, die mehrmals täglich nach dem Stand der Ermittlungen fragt auch mal nervt.
Wo hast du das denn jetzt her? Ich habe nirgendwo gehört oder gelesen, dass Frau Reusch mehrmals am Tag nach dem Stand der Ermittlungen gefragt hat. Sie hat nur gesagt, dass sie am Mittwoch nachgefragt hat.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Irgendwann könnte Mutter Reusch dann in ihrer Emmotionslage gedroht haben, sie beschwere sich beim Polizeipräsident, weil nicht zeitnah gesucht wird und der Sachbearbeiter sagte z.B. so etwas wie "tun sie das ruhig"
Das ist doch jetzt reine Spekulation von dir. Darauf gibt es doch überhaupt keine Hinweise.

Nur weil manche sich das nicht vorstellen können, dass die Polizei so reagiert hat, muss die Aussage von Brigitte Reusch doch nicht in Zweifel gezogen werden.


2x zitiertmelden

Wo ist Rebecca Reusch?

10.09.2026 um 18:10
Zitat von JurettaJuretta schrieb:Wo hast du das denn jetzt her? Ich habe nirgendwo gehört oder gelesen, dass Frau Reusch mehrmals am Tag nach dem Stand der Ermittlungen gefragt hat. Sie hat nur gesagt, dass sie am Mittwoch nachgefragt hat.
Da das nicht das erste Mal ist, dass du eine Behauptung in die Richtung postest, belege sie bitte @Nightrider64 .
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb am 22.08.2026:Wenn die Mutter alle Stunde bei der Kripo anruft, wird es denen auch zu viel.
EDIT: Oder willst du etwa BR mit einer Falschbehauptung diskreditieren?


1x zitiertmelden

Wo ist Rebecca Reusch?

10.09.2026 um 20:27
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb am 03.09.2026:
Zitat von watnuwatnu schrieb am 03.09.2026:das Handy schon vor 8.42 Uhr nicht mehr mit dem W-Lan verbunden war, wurde in diesem W-Lan auch keine Nachricht an das Handy übermittelt.
Und das bedeutet, das Handy wurde nach 8 Uhr nochmal bewegt.
Wo genau dann die WA zugestellt wurde, wird man nicht mehr ermitteln können.


Die Frage ist auch hier, welche Daten waren noch nicht gelöscht, als jeweils ermittelt wurde?

Was u. a. bekannt ist:*
wieso wurde B. überhaupt stutzig? Die Berliner Ermittler hatten unter anderem laut eines Berichts der Berliner Zeitung erklärt, nicht anhand von Handydaten feststellen zu können, ob Rebecca das Haus ihrer Schwester am Morgen verlassen habe
Quelle: https://www.fr.de/panorama/kollegen-vermisste-rebecca-reusch-brisante-mails-aufgetaucht-polizist-erhebt-schwere-vorwuerfe-zr-92903829.html

Und warum kamen die EB z. B. erst im Mai 2020 auf die u. g. Idee – obwohl man hoffte, dass Rs. Handy eingeschaltet war.
(…) Rechtshilfeersuchen an die zuständigen Stellen bis nach Russland, Weißrussland und in der Ukraine geschickt, sagte Staatsanwalt Glage der "Bild"-Zeitung.
Wohin fuhr der Schwager?

Hintergrund ist, dass die Ermittler vermuten, dass der Schwager mit dem toten Mädchen im Kofferraum über die Grenze gefahren ist. Sie hoffen, dass Rebeccas ebenfalls verschwundenes Handy noch eingeschaltet war, denn dann gibt es möglicherweise noch gespeicherte Einwahl-Daten, die dies belegen würden. "Die Vorratsdatenspeicherung ist in einigen Staaten großzügig geregelt und es gibt längere Speicherfristen", so Staatsanwalt Glage.
Quelle: https://www.n-tv.de/panorama/Rebeccas-Handy-soll-Schwager-ueberfuehren-article21796421.html , 21.05.2020, 18:52 Uhr

Wie schon geschrieben, unterliegen u. a. auch Log-Daten in öffentlich zugänglichen W-Lan-Netzen (WiFi) dem Datenschutz. (Als Bsp. hatte ich Angaben zum damaligen Berliner WiFi verlinkt, Löschung 48 Std. nach Nutzungsende.)
Könnte das Handy in einem auch den EB unbekannten (evtl. privaten) W-Lan die WhApp empfangen haben? Das könnte man aus der Kombination der 2 o. g. Quellen schließen. Im Flugmodus wäre es dabei nicht von Funkzellen erfasst worden.

Wurden den EB nach ihren verspäteten Provider-Ersuchen noch Standortdaten übermittelt? Die Zuordnung von dynamischen IP-Adressen dürfte sowieso nicht mehr möglich gewesen sein (Auswertung erst 2023, keine Vorratsdatenspeicherung).
Solche Daten müssten schnellst möglichst gesichtet werden. Das ist sehr irritierend“, meint Dirk B., der sich im Kosmos schwerwiegender Kriminalfällen auskennt.
„Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie die Daten wirklich direkt nach dem Verschwinden angefordert haben”, sagte B. Google sei da in der Regel viel schneller, „bei einem solchen Delikt brauchen sie maximal zwei bis vier Wochen“. So kenne er das. In dringenden Fällen bekäme man durch den Emergency Call praktisch nach Stunden die Daten. Für ihn sollten die technischen Abfragen bei Ermittlungen mittlerweile zum Standard gehören, allerdings gebe es noch immer viele „Ermittler der alten Schule“.
Quelle: https://www.fr.de/panorama/vermisste-rebecca-2024-tauchten-brisante-polizei-mails-auf-zeigen-sie-den-groessten-ermittlerfehler-93575582.html

Hatten damals solche, o. g. Ermittler/StA der alten Schule das Sagen?

- - -
*Bevor jemand wieder bestreiten will, dass Rs Handy spätestens ab 8.00 Uhr im Haus aus war. Bitte hier nachlesen und auch die anderen Links incl. Quellenangaben beachten.
Beitrag von watnu (Seite 7.242)


melden

Wo ist Rebecca Reusch?

10.09.2026 um 21:06
Zitat von watnuwatnu schrieb:dass jemand, der/die dermaßen falsche Aussagen trifft, tatsächlich Fachkompetenz hat, oder
nun der User hat auf meine Frage geantwortet, da gehe ich erstmal davon aus das er weiß wovon er redet.
Zitat von fortylicksfortylicks schrieb:Die Behörde hat zu spät gehandelt - auch durch die Familie Reusch medial geäußert. Und dafür gibt es keinerlei Hinweise
Für das Gegenteil aber auch nicht. Also sind wir wieder bei "wir wissen es nicht"


1x zitiertmelden

Wo ist Rebecca Reusch?

10.09.2026 um 21:24
Zitat von fortylicksfortylicks schrieb:der entsprechenden Öffis überprüft haben
sorry fürs Nachfragen, aber gibt es da eine Quelle zu?

Bisher hab ich nur immer gehört das sie auf keinen Aufnahmen zu sehen war und das ist für mich etwas ganz anderes.
mMn gibt es keine offizielle Aussage das überhaupt Aufnahmen durchgesehen wurden. Mag kleinlich klingen ist aber nur "Beamtendeutsch"


melden

Wo ist Rebecca Reusch?

10.09.2026 um 21:56
Zitat von JurettaJuretta schrieb:Wo hast du das denn jetzt her? Ich habe nirgendwo gehört oder gelesen, dass Frau Reusch mehrmals am Tag nach dem Stand der Ermittlungen gefragt hat. Sie hat nur gesagt, dass sie am Mittwoch nachgefragt hat.
Zitat von JurettaJuretta schrieb:Das ist doch jetzt reine Spekulation von dir. Darauf gibt es doch überhaupt keine Hinweise.
Zitat von watnuwatnu schrieb:Da das nicht das erste Mal ist, dass du eine Behauptung in die Richtung postest, belege sie bitte @Nightrider64 .
Ich denke ihr habt die gewollte Aussage nicht verstanden, die ich hier als Beispielhaft gebracht habe. Natürlich weis ich nicht, wie das Gespräch abgelaufen ist und h abe das auch immer ausdrücklich betont.
Ihr aber eben auch nicht.

Was Einer über ein Telefongespräch erzählt, hat der Gegenüber oft ganz anders gesehen, sagt mir die Lebenserfahrung.

Man sollte nicht über ein Verhalten oder eine Gesprächsführung urteilen, wenn man nicht auch die Sichtweise der Gegenseite kennt.

Nur das wollte ich mal beispielhaft also fiktiv darstellen. Das habe ich als fiktiv beschrieben.

Das dieses Gespräch, subjektiv von Fr. Reusch dargestellt , auch etwa anders gelaufen sein könnte .


1x zitiertmelden

Wo ist Rebecca Reusch?

10.09.2026 um 23:22
Zitat von flipperonlineflipperonline schrieb:nun der User hat auf meine Frage geantwortet, da gehe ich erstmal davon aus das er weiß wovon er redet.
Und das weiß er auch. Die 72 Stunden sind nur ein Richtwert, der definitiv nicht bei dem Verdacht auf ein Kapitaldelikt Anwendung findet. Nachdem hier ja viele User schreiben, dass das Material wohl gesichtet wurde, aber kein Ergebnis erbrachte, denke ich mal dass dieses auch vorgelegen hat.

Zudem sollte auch, wenn man denn über die Speicherfristen redet, ein Wissenstand vorhanden sein, wie denn die etwaige Speicherung abläuft. Sprich, wo werden diese Daten festgehalten? Findet die Speicherung im Fahrzeug des ÖPNV selbst statt oder werden die Daten anderweitig, z. B. an eine Cloud übermittelt und im Anschluss im Fahrzeug überschrieben? Weiterhin interessant ist dann natürlich auch, wann denn diese Speicherfrist von 72 Stunden, die der BVG benennt, beginnt. Ist diese sekundengenau zu verstehen oder wird nur jeder Tag nach Ablauf von drei Tagen, z. B. zum Ende der Betriebszeit des jeweiligen Fahrzeuges, gelöscht? Nachdem es eben nur einen Richtwert gibt, ist die Handhabung der Löschung auch bei vielen Institutionen unterschiedlich.


2x zitiertmelden

Wo ist Rebecca Reusch?

10.09.2026 um 23:50
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Egal ob das nun die Aussage der Mutter war oder nicht, ich bin mir aber sicher, dass ein Sachbearbeiter niemals solche Worte in den Mund nehmen würde, insbesondere wenn man wohl zu diesem Zeitpunkt schon die Ermittlungen so leitete, dass ein freiwilliges Verschwinden von Rebecca als eher unwahrscheinlich galt.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Deshalb, wenn ich lese "es gibt Fälle die wichtiger sind (Anmerkung: als ein verschwundenes Kind, das möglicherweise einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist)" oder "müssen sie sich beim Polizeipräsidenten beschweren", weiß ich, dass dies niemals aus dem Mund eines Sachbearbeiters der Kriminalpolizei kommen würde, der für so einen potentiell qualitativ hochwertigen und pressewirksamen Fall eigenteilt wurde.
Zu diesem Zeitpunkt war der "Fall" einer von zig anderen... Selbst das berühmte Foto - der Anfang der Legendenbildung in der Öffentlichkeit - gab es da noch nicht. Der Fall war da einfach nur uninteressant.
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Nur, zu diesem Zeitpunkt konnte es der Sachbearbeiter ja nicht wissen, wie potentiell der Fall mal werden würde.
Ich tippe daher auch eher auf reine Überlastung und dass so ein Satz "beschweren sie sich beim Polizeipräsidenten"
schon mal rausgerutscht sein könnte.
Jep.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Zwischen dem besagten Anruf und den öffentlichen Einlassungen der Mutter darüber in der Öffentlichkeit lagen nicht nur ein paar Tage sondern eher ein paar Monate.
Das stimmt allerdings... Mein frühester Fund datiert auf November.


melden

Wo ist Rebecca Reusch?

11.09.2026 um 02:00
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Zudem sollte auch, wenn man denn über die Speicherfristen redet, ein Wissenstand vorhanden sein, wie denn die etwaige Speicherung abläuft. Sprich, wo werden diese Daten festgehalten? Findet die Speicherung im Fahrzeug des ÖPNV selbst statt oder werden die Daten anderweitig, z. B. an eine Cloud übermittelt und im Anschluss im Fahrzeug überschrieben?
Die Videos werden direkt im Fahrzeug gespeichert. Auf einer Festplatte oder anderen Speichermedien.
Die Videoaufnahmen aus den Bussen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) werden direkt auf Speichermedien (meist Festplatten oder Rekordern) im jeweiligen Fahrzeug gesichert. Es gibt keine flächendeckende, permanente Live-Übertragung an eine zentrale Leitstelle.
Quelle: bvg.de

2019 nach 48h überschrieben oder gelöscht.
Wann genau (Uhrzeit) ist nicht beschrieben.

Die ganze Frage geht darum, ob es überhaupt Videos gegeben haben könnte,
die Rebecca eventuell aufgezeichnet hatten.
Der Reporter im oben verlinkten Video behauptet das.
Ist aber mWn keine Aussage der EB.

Und wenn es solche Video Aufzeichnungen noch gegeben hätte, wurden diese entgegen
dem Datenschutz länger gespeichert als erlaubt, was @watnu sehr gut hergeleitet hat.


3x zitiertmelden

Wo ist Rebecca Reusch?

11.09.2026 um 07:12
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Und wenn es solche Video Aufzeichnungen noch gegeben hätte, wurden diese entgegen
dem Datenschutz länger gespeichert als erlaub
Und da liegt die Krux an der Sache, "erlaubt" ist eben nicht richtig, da auch 2019 die genannte Speicherzeit ein reiner Richtwert war und auch heute noch ist.
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:Die Videos werden direkt im Fahrzeug gespeichert. Auf einer Festplatte oder anderen Speichermedien.
Wenn dem so ist, dann ist es entscheidend, ob die Videos nur gelöscht oder überschrieben wurden. Bei einer Löschung komme ich ohne weiteres auch noch eine längere Zeit an die Daten ran. Sollte das System mit Überschreibung arbeiten, ist die Frage, ob diese erst gelöscht und erst überschrieben werden, wenn neuer Speicherplatz für die aktuelle Aufzeichnung benötigt wird. Auch hier hat mich die Erfahrung gelehrt, dass die Aufzeichnungen nach 3 Tagen zwar gelöscht wurden, aber eben immer noch auf der Speicherkarte vorhanden waren.


melden

Wo ist Rebecca Reusch?

11.09.2026 um 09:38
Zitat von FrokenLisbethFrokenLisbeth schrieb am 01.09.2026:Die EB kennen den Zeitpunkt Logouts von Rebeccas Handy aus dem Log - und dennoch sprechen sie davon, dass der digitale Tod im Haus eingetreten ist und sagen, dass sie davon ausgehen müssen, dass Rebecca das Haus nicht lebend verlassen hat. Und dass sie Florian für tatverdächtig halten.

Deine Interpretation steht im diametralen Gegensatz zu ihren Aussagen.
Und ja, für mich haben die Aussagen der EB einen deutlich höhreren Stellenwert als die Aussage einer 'ausgebildeten' Journalistin (einer unausgebildeten übrigens aus, wenn sie solche unzulässigen Schlussfolgerungen zieht).
Der Beitrag ist zwar schon etwas her, aber trotzdem will ich hier noch etwas zu schreiben.

Das sind "nur" Schlüsse der Ermittler/StA. Ich persönlich würde annehmen, dass ein solcher Verdacht einen dringenden Tatverdacht begründen würde. Den haben die Gerichte jedoch nicht (mehr) gesehen. Den Grund hierzu kennen wir nicht. Soweit ich diesen Fall verfolgt habe, spricht die StA von wir. Die Frage ist jedoch, ob das "wir" die Gerichte überhaupt einschließen. Wenn nicht, dann scheint es doch durchaus Hacken und Ösen bzgl. ihrer Bewertung der Indizien durch der Ermittler/StA zu geben.

Es gibt zwar einige Indizien dafür, dass R nicht lebend das Haus verlassen hat, das ist z.B. die Wechselwäsche im Badezimmer und natürlich die Fahrten des TV. Diese Indizien werden jedoch dadurch gemildert, da sie schon um 7:46 ein Bild von sich an ihre Freundin geschickt hatte, auf dem sie doch schon angezogen war. Würde man die Wäsche nicht vor dem Ankleiden wechseln? Selbst wenn man annimmt, dass sie noch gefrühstückt hätte, könnte sie das Haus vor 8:30 durchaus freiwillig verlassen haben.

Bei einem digitalen Beweis, dass die WhatsApp noch im Haus empfangen worden wäre, dann wäre der dringende Tatverdacht sehr wahrscheinlich nicht aufgehoben worden.

Für mich ist es auch nicht ganz klar, warum sich das Handy von R immer neu eingewählt hat. Das deutet darauf hin, dass es sich im Stromsparmodus befunden hat. In diesem Modus bleibt die WLAN-Verbindungen dann auch nicht lange bestehen. Wenn also sich das Handy um 7:40 das letzte mal eingeloggt hat und wegen des Modus kurze Zeit später sich wieder aus-geloggt hätte, dann wäre dann die WhatsApp nicht in der Wohnung empfangen worden. Es hätte sich dazu erst wieder einloggen müssen. Wahrscheinlich wurde das Handy später irgendwo wieder aus dem Ruhezustand geweckt, wo dann wieder eine WLAN-Verbindung aufgebaut worden wäre. Das interessante ist, dass sich zu dieser Zeit das Handy ausgerechnet in einem Bereich befunden haben müsste, bei dem sich R früher schon einmal eingeloggt hatte.

Wenn man sich das mal vorstellt, dann kann man durchaus - wie möglicherweise auch die Gerichte - Zweifel an der Bewertung der StA haben.

Aus den uns bekannten Indizien ist für mich die Annahme der Ermittler/StA nicht wirklich nachvollziehbar und widerspricht sich aus meiner Sicht mit der Tatsache, dass kein dringender Tatverdacht vorliegt.

Bisher hält sich die StA mit einer Anklage zurück. Daher ist sogar nicht auszuschließen, dass nicht mal ein hinreichender Tatverdacht vorliegt.

Es ist eben schade, dass wir nicht die Gründe kennen, weshalb die Gerichte keinen dringenden Tatverdacht (mehr) gesehen haben.


3x zitiertmelden