Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen
gestern um 12:28gusti schrieb:-Erst wird so spät aufgebrochen, dann zu Fuß 30 Min bis zu Edeka, dann der Minieinkauf für die doch lange Strecke, daraufhin bricht sie aber wieder nicht auf sondern macht erstmal eine Pause bei diesem Steinlabyrinth. Dann wird ein längerer Videoanruf an den chinesischen Freund gemacht, danach aber Ultrasparmodus am Telefon aktiviert, um Strom zu sparen. Was kostet mehr Akku und Daten als ein Videoanruf?
Warum leert man vor so einer geplanten Etappe den Akku aus, um dann nur mehr auf Sparmodus zu schalten?
Wenn man nicht weiß, wann und wo man wieder aufladen kann? Es wirkt als wäre sie dort die Zeit bis 11 Uhr "abgesessen", als hätte sie gewartet und Zeit totgeschlagen.
Ja, gut zusammengefaßt, aber ich persönlich sehe die einfachste Erklärung für das Verhalten, dass die Luft an diesem letzten Wandertag irgendwie raus war. Diese Etappe sei angeblich nicht mehr wirklich reich an Highlights und möglicherweise hat sich auch eine gewisse Erschöpfung und Ermüdung breit gemacht. Trödeln, angenehmere Dinge tun, als die "Aufgabe" anzugehen und runterzureißen.gusti schrieb:Für mich deutet das Verhalten darauf hin, dass sie einen anderen Plan hatte, ihr jemand einen Platz zum Schlafen oder eine Mitfahrt angeboten hat.
Die Frage, ob der Aufbruch nicht schon zu spät war, ist ja immer unterschiedlich beurteilt worden. Ich persönlich hätte einen Aufbruch für die Wegstrecke erst am Nachmittag für spät befunden.
Einen wirklichen Hinweis für einen ganz anderen Plan sehe ich erstmal nicht, aber vielleicht eine Phase, in der sie noch unsicher war, ob sie das wirklich so durchziehen will und vielleicht war sie dann für ein entsprechendes Angebot empfänglich. Letztlich käme es aufs gleiche raus. Ich glaube nicht, dass schon im Edeka ein "Treffen" geplant war, sonst hätte sie, glaube ich, mehr eingekauft. Die Menge war klar nicht zum Teilen gedacht und wenn man von irgendjemandem ein längeres Stück mitgenommen wird, oder vielleicht sogar eine gemeinsame Tagesaktivität geplant war, denke ich eigentlich, dass man dann etwas mehr und teilbares, "rumreichbares"einkauft. Aber das sind alles nur Indizien.
Ich persönlich glaube, dass sie sehr nah bei Todtmoos verblieben ist und nicht an einer typischen, als gefährlich angesehenen Stelle. Manchmal denke ich, wenn all die Leute, die sich für den Fall interessieren, ich ja auch, in 5 m Abstand durch die Gegend gestapft wären, wäre der Fall schon gelöst. Für die paar Leute, die weiterhin vor Ort suchen, ist das die Nadel im Heuhaufen.

