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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

23.242 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, September ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

19.07.2026 um 18:15
Zitat von SimonTemplarSimonTemplar schrieb:Wenn man nicht weiterkommt, dreht man entweder um 🤷🏽‍♀️ oder versucht, eventuell nach oben oder unten abzukürzen.
Es genügt weniger als 400m der Teerstrasse zu folgen bis man auf den nächsten mit einer gelben Raute markierten Wanderweg (wie in diesem Beispiel) stösst. Falls man da nicht genau darauf achtet könnte man diesen Irrweg für den korrekten Weg halten und diesem über viele Kilometer folgen.

Schild-Schluchtensteig

Quelle: https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/schwarzwald-auf-alb-und-schluchtensteig-jetzt-schnelle-hilfe-im-notfall

https://maps.apple.com/look-around?address=Naturpark+S%C3%BCdschwarzwald%2C+79682+Todtmoos%2C+Deutschland&coordinate=47.852461%2C8.039516&name=Naturpark+S%C3%BCdschwarzwald&_mvs=Ci0J4RJW4fXdR0ARwg80R034H0AZACBdokAIjUAhftxHuguzcUApdBWBr%2Fj4%2Fj8%3D


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

19.07.2026 um 23:18
@GrafOskar danke dir für die Info / Bild
und @MarylinM der Gedanke mit der ev. Übernachtung in ihrem Zelt ist gar nicht schlecht . Sie könnte durchaus meine These stützen, in der Nacht zum Beispiel beim Austreten so unglücklich wo runter gestürzt , dass sie das Zelt mit ihrem Rucksack nicht mehr erreichen konnte. Vielleicht hat sie die Handy Taschenlampen Funktion benutzt und es wurde ihr dabei aus der Hand geschleudert, oder Sie könnte sich vor einem Tier erschrocken haben , dabei den Kopf im Dunkeln so ungünstig angeschlagen , dass sie ohnmächtig wurde. Das graue Zelt zwischen größeren Felsen oder in einer Geröll Halde wäre auch nicht so leicht zu entdecken gewesen. Besonders wenn sie sich einfach nur in die Plane eingewickelt hätte Bei diesen Szenarien lasse ich bewusst das bis abends eingeloggte Handy in die Todtmooser Funkzelle mal außen vor - wobei Scarlett könnte theoretisch bei einer ev. Rundwanderung AB einem gewissen Zeitraum WIEDER in den Orts Funkmast Bereich eingetreten sein 🤔 just in dem Zeitraum als Vanessa die 17.01 Uhr Nachricht versendet hat. Dann müsste man halt wissen WELCHER Funkmast es war um das Gebiet eingrenzen zu können. ( Bild 134 in der Galerie vermittelt einen anschaulichen Eindruck davon . ) Die Erklärung von @ CorvusCorax dazu auch! Was immer noch eine gewaltige Fläche zum Absuchen wäre . War nicht einer der 3 Masten damals 2020 wegen Wartungsarbeiten außer Betrieb ?


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

gestern um 00:27
Auf was für Ideen da kreiert werden. Gehäuft von Zufällen. Die gibts gar nicht. Letztlich einfach nur Schmarren.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

gestern um 06:14
Naja @schluesselbund -
das ist halt deine Meinung 🤷🏽‍♀️.Das beim Fall hier eine Folge unglücklicher Umstände zusammen kamen wie zum Beispiel das fast 3 Tage vergingen bevor die Suche überhaupt startete , das S. eine eventuelle Planänderung wahrscheinlich keinem mitgeteilt hat, dass sie leider GPS und die blauen Haken deaktiviert hatte so hätte man ihre Position leichter bestimmen können und das sie Vanessas Nachricht noch gelesen hat…Und zum Zelt hat nicht dieser Fremden Legionär T.G. ein verlassenes im Wald entdeckt🤔 da gibt es weit bessere Geschichten wie in Grimms Märchen : „ im Wald verirrt und vom bösen Wolf gefressen !" And by the way ich glaube NICHT an Zufälle.Nichts für ungut !Gruss Simon.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

gestern um 09:27
Zitat von SimonTemplarSimonTemplar schrieb:…Und zum Zelt hat nicht dieser Fremden Legionär T.G. ein verlassenes im Wald entdeckt🤔

Hallo @SimonTemplar

Das ist ja eine sehr interessante Info, davon hab ich bisher nichts mitbekommen, weißt du mehr darüber?



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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

gestern um 09:39
Zitat von feuerkammfeuerkamm schrieb:Das sie dann tatsächlich die 6.Etappe Richtung Wehr angetreten ist, haben scheinbar Mantrailer-Hunde ein paar Tage nach ihren Verschwinden am Eingang des Schluchtensteiges festgestellt. Eine weiterführende Spur bis zum Stein am Wanderparkplatz wurde erst 1 Jahr später durch eine privat organisierte Mantrailer-Staffel gefunden. Ob diese Spur so aussagekräftig ist muss bezweifelt werden, vielleicht sind die Hunde auch nur dem Geruch der Angehörigen gefolgt.
Moment. Das wäre mir neu. Die 4 Hunde sind alle zum Ibacher Kreuz gelaufen. Vom Hotel über Edeka dorthin. Manche haben an einer Kreuzung "abgekürzt" und haben die Schleife Edeka ausgelassen, da die Spur hoch zum IK frischer war als die zum Edeka. Mag alles sein, dass das eine "kontaminierte Spur" war, aber Fakt ist, keiner der Hunde ist zum Einstieg E6 gelaufen, was meiner Meinung nach ebenfalls ein relevanter Sachverhalt ist. Könntest Du eine Quelle nennen für das Erschnüffeln der Spur Scarletts an der 6. Etappe? Danke

Und die Spur 1 Jahr später kann man getrost endlich mal in die Tonne treten. Das ist schlicht nicht möglich.
Zitat von feuerkammfeuerkamm schrieb:die aber scheinbar exakt das Modell gewesen ist, das auch Scarlett hatte, deutet darauf hin, dass sie diesen Weg gelaufen ist, es wäre ja purer Zufall gewesen, wenn genau die gleiche Brille dort jemand anderem gehört hätte.
Solche Brillen werden - besonders von Wanderern - sehr häufig gekauft und daher ist es nicht ungewöhnlich, dass jemand anderes seine Brille dort verloren haben könnte.


Was für mich aber in den letzten Wochen klar wird: Es kommen immer mehr Spekulationen hervor, Falschaussagen (Kassenbon) etc., so dass für mich aktuell klar ist, dass hier nichts bedeutendes, nachvollziehbares und nützliches mehr zu erwarten ist. Klar darf man hier spekulieren, aber das alles immer ohne klare Indizien, ist dann doch nicht mehr das Niveau, auf dem ich hier mitmachen will. Wenn ich diese Richtung zu Ende spinne, dann fehlt nur noch das UFO, das Scarlett entführt haben könnte. Zu 100% ausschließen kann das ja auch niemand.

Oder wir einigen uns, nur dann eine Hypothese zu äußern, wenn es Hinweise dafür gibt. Z.b. für die Wildschweintheorie gibt es so gar keine Hinweise. Sonst wäre das auch deutlich früher diskutiert worden.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

gestern um 10:16
Zitat von deim0sdeim0s schrieb:für die Wildschweintheorie gibt es so gar keine Hinweise.
Das Gelände am Schluchtensteig dürfte auch gar keine typische Wildschweingegend sein. Dafür ist es in der Umgebung viel zu steil. Bei den Videos hier im Thema ist die Wanderroute in umgekehrter Richtung zu sehen!


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

gestern um 10:29
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:Es genügt weniger als 400m der Teerstrasse zu folgen bis man auf den nächsten mit einer gelben Raute markierten Wanderweg (wie in diesem Beispiel) stösst. Falls man da nicht genau darauf achtet könnte man diesen Irrweg für den korrekten Weg halten und diesem über viele Kilometer folgen.
Bereits nach 1,6 Kilometer ständig bergab kommt man zu diesem Wegweiser mit einem Hinweis nach Hasel bei Wehr. Man kann sich jetzt die Frage stellen was Scarlett in dieser Situation gemacht hätte.
Wäre sie die 1,6 km wieder bergauf zurück gegangen und hätte somit 3,2 km zuviel zurück gelegt oder wäre sie der Beschilderung nach Hasel gefolgt?

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Quelle: https://www.komoot.com/de-de/discover/Ausgew%C3%A4hlter_Ort_auf_der_Karte/@47.7378601,7.9861870/tours?sport=hike&map=true&focusedTour=33164326&max_distance=4820&pageNumber=1


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

gestern um 10:44
Korrektur: Es würde zunächst 1,6 km ständig bergauf gehen.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

gestern um 11:00
ich muss mal eine Frage stellen. Warum läuft sie nach dem Edekaeinkauf erst zum Steinlabyrinth, dann über das Ibacher Kreuz zum Wanderparkplatz?

Ich habe mir das jetzt alles auf Google Maps angeschaut. Das Steinlabyrinth ist nördlich, das IK nordöstlich und Wanderparkplatz Kohlhütte total weit weg ebenfalls in nordöstlicher Richtung aber sie wollte doch nach Wehr(südlich)🤔


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

gestern um 13:28
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:ich muss mal eine Frage stellen. Warum läuft sie nach dem Edekaeinkauf erst zum Steinlabyrinth, dann über das Ibacher Kreuz zum Wanderparkplatz?
Wie kommst du darauf, dass sie über das IK zum Wanderparkplatz im Wehratal gelaufen sein soll?
Sie wollte die E6 laufen und die verläuft über Schwarzenbach/Au, mitten durchs Wehratal bis Ziel Wehr.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

gestern um 16:13
Zitat von deim0sdeim0s schrieb:Solche Brillen werden - besonders von Wanderern - sehr häufig gekauft und daher ist es nicht ungewöhnlich, dass jemand anderes seine Brille dort verloren haben könnte.
Es ist ein alter Brauch vor Einstieg in die E6 seine Sonnenbrille in den Wald zu werfen. Offenbar hatte Scarlett in der Kirchberghütte davon gehört.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

gestern um 17:59
Zitat von fortisfortis schrieb:Es ist ein alter Brauch vor Einstieg in die E6 seine Sonnenbrille in den Wald zu werfen. Offenbar hatte Scarlett in der Kirchberghütte davon gehört.
Unabhängig davon, dass ich glaube, das dies ein Hoax ist, wäre es doch schon ein seltsamer Brauch, dass Wanderer, die sich im Allgemeinen mit der Natur verbunden fühlen, selbige durch das Wegwerfen von Brillen verunreinigen würden.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

gestern um 18:55
Hallo,

ich bin vor einiger Zeit durch YouTube auf den Fall von Scarlett gestoßen und habe jetzt wahrscheinlich alle oder die meisten Podcasts dazu gehört und die meisten Eurer Beiträge hier gelesen. Über Monate habe ich mir nun auch, wie ihr, den Kopf dazu zerbrochen, was passiert sein könnte. Wie auch Euch tat es mir sehr leid und hat mich auch mitgenommen. Dann bin ich hin und her geschwankt, ob ich über meine Gedanken etwas schreiben sollte oder nicht. Aber die Diskussion scheint sich nun auch nur noch schwer weiterzubewegen und vielleicht kann ich doch etwas Sinnvolles beitragen. Oder zumindest anderen Anregungen geben.

Also ganz kurz: Ich bin vom Beruf her Biologe und dann in einen Sozialberuf gegangen, aber in meiner Freizeit der Biologie treu geblieben. Für Naturschutzorganisationen, Wissenschaftler und Behörden sammle ich wissenschaftliche Daten, zumeist Beobachtungen von Tieren, Pilzen, Pflanzen. Dafür war ich in den letzten 35 Jahren sehr viel im zum Teil schweren Gelände, abgelegenen Gebieten/Gebirgen/Truppenübungsplätzen usw. Allerdings nicht im Schwarzwald. Das muss ich ganz ehrlich sagen.

Wie ihr habe ich auf den Fall eine dadurch eine persönliche Perspektive, welche natürlich durch subjektive Erlebnisse geprägt wird.

Mir ist zunächst aufgefallen, dass es auf einmal (ab ca. 11 Uhr an dem Tag des Verschwindens) eine sehr geringe Informationsdichte herrscht. So gering, dass es danach offenbar kaum noch etwas handfestes gibt. Oder es liegt uns nichts vor. Denn wir wissen ja nicht, was die Polizei weiß oder vielleicht nicht alles.

Dann ist mir aufgefallen, dass viele Podcaster und auch viele Andere die sich äußern mittlerweile eher zu einem Verbrechen als Erklärung neigen. Mir ist auch aufgefallen, dass einige Personen Unfall, auch Ertrinken, oder Suizid ins Spiel bringen, dann aber zum Teil Unfall oder Suizid von anderen recht schnell verworfen werden. Also in den öffentlichen Diskussionen zum Fall.

Ich würde nun aus den gemachten – mir ist klar, subjektiven - Erfahrungen eher zur Vorsicht raten und die Möglichkeit von Unfall oder Suizid als Arbeitshypothesen weiter verfolgen. Dazu würde ich auch anderen raten.

Wenn wir uns an den Punkt 10:57 (letzte bekannte Nachricht von Scarlett) begeben und zurück schauen, würden wir meiner Meinung nach nicht viel (uns bekanntes) sehen, was an und für sich unruhig macht oder sehr auffällig ist. Der Weg scheint nicht leicht zu sein, aber auch nicht massiv gefährlich. Man kann von einem kalkulierten Risiko ausgehen. Scarlett hat, meiner Meinung nach insgesamt nachvollziehbar und vernünftig gehandelt. Das Problem ist, dass sie spurlos verschwunden ist. Wäre sie nicht verschwunden, würde man ihr Verhalten sehr wahrscheinlich weniger auffällig finden. Man würde vielleicht sagen sie ist beherzt oder mutig, solch einen Weg alleine zu gehen. Das kann man sagen. Es ist aber auch kein aberwitziges Risiko.

Das auffällige Fehlen von Informationen lässt mehrere Möglichkeiten, was passiert sein kann, offen. Und solange eine dieser Möglichkeiten nicht zweifelsfrei verwerfbar ist, sollte man sie offen halten. Ich liste die Möglichkeiten die ich selbst für wahrscheinlich halte und die Möglichkeiten, die häufiger diskutiert werden, auf. Dabei fange ich mit den Möglichkeiten an, welche ich selbst für am wahrscheinlichsten halte und schließe mit denen, die ich für eher unwahrscheinlich halte. Anschließend erkläre ich, warum.

1. (M. E. Eher wahrscheinlich): Früher Unfall in Todtmoos oder im Bereich Todtmoos, einschließlich Ertrinken
2. Späterer Unfall im Wehratal (Einschließlich Verlaufen mit Todesfolge, fehlgeschlagener Übernachtung, Ertrinken)
3. Unfall mit einer dritten Person oder Totschlag
4. Suizid /Verbrechen mit Tatabsicht (halte ich leider auch für möglich, aber für weniger wahrscheinlich als die ersten drei Möglichkeiten)
5. Tierangriffe (halte ich für unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen, auch in Zusammenhang mit Unfall)
6. Untertauchen oder gezielter Rückzug (halte ich wie manche andere auch für unwahrscheinlich, kann ich aber nicht ausschließen)
7. Missing 411 und andere Phänomene, die nicht verstanden sind und von denen nicht klar ist, ob es sie überhaupt gibt, oder die Platzhalter für andere, sehr komplizierte Phänomene sind, die es gibt, aber viele Zusatzannahmen erfordern. Selbst so etwas kann ich nicht ausschließen, aber es ist m. E. unwahrscheinlich).

Das Scarlett überhaupt verschwunden ist, ist eigentlich schon sehr untypisch. Ihr muss zweifelsohne etwas sehr außergewöhnliches bzw. seltenes passiert sein. Und deshalb müssen wir uns dem Außergewöhnlichen stellen. Also nun die Gedanken zu den Hypothesen:

1. Früher Unfall im Raum Todtmoos oder in Todtmoos
Es ist jetzt so, dass ich einen Unfall auch deshalb für möglich halte, weil es mir selbst passiert ist. Vor etwa 15 Jahren ging es mir bei einer Untersuchung auf einer Fläche (Ein Trockenrasen) auf einmal sehr schlecht und ich habe mich an den Wegrand geschleppt und dann wurde mir schwarz vor Augen und ich bin auch gestürzt, allerdings nicht bei Bewusstsein. Ein Mountainbiker hat mich dann durch Zufall gefunden
Ich war dehydriert, hatte es aber nicht gemerkt. Dann einfach „umgekippt“. Zunächst konnte ich auch keine klaren Angaben machen, wer ich bin bzw. keine Angaben machen. Der Mountainbiker, welcher auch Schulsanitäter war, rief einen Krankenwagen. Im Krankenhaus habe ich dann eine Infusion bekommen und habe mich am gleichen Tag noch erholt. Warum ich das erzähle: Wäre ich mit dem Kopf oder Nacken auf einen Stein aufgeschlagen, hätte es vielleicht tödlich enden können. Zugegeben war das eine extreme Fläche und der Tag war sehr heiß. Aber ich hatte auch nicht so einen großen Rucksack etc. Ein plötzliches Stürzen würde ich keinesfalls ausschließen.
Einige Jahre später bin ich dann in einem Mittelgebirge (nicht Schwarzwald) in einen zugewucherten aber zum Glück nicht tiefen Schacht gestürzt, der von oben nicht erkennbar war. Dabei habe ich mich leicht verletzt.
Mein Kumpel hat mich dann herausgezogen. Einen derartigen Sturz in eine Spalte oder einen ehemaligen Bergbauschacht halte ich ebenfalls für eines der wahrscheinlichsten Szenarien. Es ist hier als Möglichkeit, glaube ich, auch schon mal erwähnt worden. Ich weiß nicht, ob es dort im Wehratal mal Bergbau gab. Aber im Sauerland oder in den mitteldeutschen Gebirgen wie dem Thüringer Wald kann man zum Beispiel auf ehemaligen Bergbau treffen. Auch eine Verwitterungsspalte ist vielleicht denkbar. Ich habe natürlich gelesen, dass viel gesucht wurde. Aber es kann vielleicht ganz ungünstig und unglücklich passiert sein.

In den Videos von Thomas Gast kann man das Terrain zum Teil sehen und etwas einschätzen. Er hat sehr gute Gedanken. Es gibt allerlei Brombeerdickichte, Hochstaudenfluren, hohe Heidelbeerbestände, die zum Teil noch ausgedehnt sind. Wie er ja selbst sagt, braucht man da viel Manpower, um etwas zu finden.
Das wir nach 10:57 nahezu gar nichts mehr sicheres haben, lässt m. E. Ein frühes Geschehen als einfachste Hypothese erscheinen. Sie passt auch dazu, dass das Handy in dieser Funkzelle verblieb. Nehmen wir an, dass ihr plötzlich schwarz vor Augen wurde und sie stürzte, kann sie in einen dichten Pflanzenbestand gestürzt sein, wo sie bis heute nicht gefunden wurde. Vielleicht sind sogar Suchende in der Nähe gewesen, aber es ist vielleicht auch ein ganz banaler Ort.
Meiner Meinung nach sollte „man“ Böschungen und Pflanzenbestände in einem Umkreis weniger Kilometer um den Bereich der letzten Sichtung nochmals absuchen bzw. das wäre meine Empfehlung. Vielleicht saß sie auf einer Brücke und ist in den Bach gestürzt oder in Brombeeren usw. Hier ist leider vieles denkbar. Die Vegetation kann sehr schnell vieles verbergen. Und die Signalwirkung der Farbe Rot bzw. des Roten Rucksackes würde ich nicht überschätzen. Rot sieht man manchmal im Wald gar nicht so gut, je nach Untergrund. Auch rote und gelbe Tiere machen sich das zu Nutze. Und so ein Rucksack kann auch schnell überwuchert sein.

2. Späterer Unfall im Wehratal (Einschließlich Verlaufen mit Todesfolge, fehlgeschlagener Übernachtung, Ertrinken)
Es kann ebenso später am Tag zu einem Unfall gekommen sein. Das halte ich jedoch für etwas weniger wahrscheinlich, weil wir dann eine immer größere Wegstrecke ohne Zeugen brauchen, die Scarlett zurückgelegt haben muss. Sie kann vielleicht auch in einem Bereich weiter südwestlich noch etwas Empfang gehabt haben. Aber je weiter wir uns bei der Verortung des Geschehens von Todtmoos weg bewegen, desto mehr Zusatzannahmen brauchen wir. Und das macht das schreckliche, Unwahrscheinliche, noch unwahrscheinlicher.
Es wird viel über die mögliche Parkplatzsichtung und über den Fund der Brille gesprochen. Mir scheinen diese beiden Hinweise nicht sehr sicher. Bei der Brille ist es nicht sicher und die Zeugin hatte, wenn ich mich nicht irre, auch räumlichen Abstand. Ich würde es nicht zu hoch gewichten.
Insgesamt würde ich einen Unfall weiter weg Richtung Wehr als eine weitere, aber bereits etwas weniger wahrscheinliche Lösung erachten.

Es wurde eine mögliche Sichtung bei Zell erwähnt, auch das kann ich natürlich nicht ausschließen, mir scheint es aber eher abwegig und unwahrscheinlich, dass Scarlett dort hin gelaufen ist. Ich sehe (aufgrund der vorliegenden Informationen) keinen vernünftigen Grund, was sie dort gewollt hätte.
Mir scheint nach 11:57 überhaupt nichts sicher zu sein, was wir wissen. Und das zählt zu den am meisten verstörenden Aspekten an diesem Fall. Es ist aber m. E. Ein Argument für 1.

3. Unfall mit einer dritten Person oder Totschlag
Die Einwirkung (bislang nicht bekannter) Dritter ist hier und anderswo ja mehrfach erwogen worden. Ich habe so etwas (zum Glück) nur einmal als Zeuge erlebt. Ein Mann stand auf einem Kalkfels ca. 100/150 m über mir und stritt sich sehr heftig mit einer Frau, welche er auch schüttelte und die versuchte sich loszureißen. Durch Zurufe habe ich ihn dann gestört bzw. verunsichert und hatte bereits vorher die Polizei gerufen. Es ist dann zum Glück nichts weiter körperliches passiert. Die Frau konnte sich losreißen, noch bevor die Polizei eintraf, welche von hinten also aus der anderen Richtung heranfuhr. Ich erzähle das, weil so ein Szenario vielleicht eine weitere Möglichkeit für die Einwirkung eines Dritten ist: Wie ich von Anwohnern erfuhr war die Frau die Freundin des Mannes, welcher sie festhielt. Es war also ein Vorfall unter Bekannten.
Ein Streit mit tödlichem Ausgang ist m. E. Mit einer Wanderbekanntschaft in diesem Terrain eine weitere, aber ebenfalls etwas unwahrscheinlichere Annahme, da er eine Wanderbekanntschaft voraussetzt, die wir nicht kennen. Aber ich würde so etwas oder dergleichen immer noch zu den plausibleren Szenarien zählen. Die Wanderbekanntschaft kann danach geflohen sein und sich nicht gemeldet haben. Oder sie hat ihre Tat vertuscht. Sie kann Erwartungen an Scarlett gehabt haben, die Scarlett nicht erfüllen wollte. Und dann kam es zum Streit. So etwas kann dann natürlich an diversen Stellen passiert sein.

4.1 Suizid
Die Möglichkeit des Suizides ist hier immer wieder genannt worden, mit Recht. Man kann sie nicht ausschließen. Menschen gehen in den Wald, um zu sterben. Aufgrund der Triggergefahr will ich hierzu nichts sagen, aber folgendes zu denken geben, was auch andere, mit Recht zu denken gaben: Scarlett wirkte glücklich und sozial eingebunden aber wir können ihr alle nur vor den Kopf schauen und wir wissen möglicherweise Inhalte ihrer letzten Konversationen nicht. Was wurde ihr da mitgeteilt? Kann sie einen mentalen Breakdown bzw. eine akute Krise erlitten haben? Wir wissen es nicht.
Manche Menschen können vieles sehr gut und lange geschickt und klaglos verbergen. Die Coronazeit hatte ihre Pläne erschüttert und war für viele kontaktfreudige und extrovertierte Menschen verheerend. Ihr ist vielleicht im wahrsten Sinne die Decke auf den Kopf gefallen. Und zwischen einem ausgeführten Suizid und dem Gedanken daran gibt es Graustufen. Es gibt Hochrisikoverhalten. Sie kann sich bewusst oder unbewusst in schweres Terrain begeben haben. Dann hat sie einen tödlichen Fehler gemacht. Eines kann zum anderen gekommen sein. Das nur, warum man die Möglichkeit als Hypothese behalten muss.

Mir erscheint ein Suizid allerdings auch bereits deutlich weniger wahrscheinlich als 1-3. Ich gehe mit den von anderen gegen einen Suizid angeführten Gründen auch mit. Aber es liegt leider in einem Wahrscheinlichkeitsbereich, den man nicht außer Acht lassen kann. Und es ist (leider) legitim, sich darüber Gedanken zu machen.

4.2 Verbrechen mit Tatabsicht
Erscheint mir ähnlich wie Suizid eher weniger wahrscheinlich. Es bleibt aber leider ebenso denkbar wie Suizid. Ich sehe keine Spur von solch einer Art fremden Täter und würde grundsätzlich einen möglichen Täter eher bei 3. verorten. Bzw. einen Tathergang wie bei 3 für wahrscheinlicher halten. Aber hier bleibt eine Unsicherheit.

5 Tierangriffe (halte ich für unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen, auch in Zusammenhang mit Unfall)
Über Tierangriffe ist hier jüngst gesprochen worden. Das sie angeführt werden, erscheint mir ebenso verständlich, wie die dagegen genannten Argumente.
Wildschweine verhalten sich meinen Erfahrungen nach meistens nicht aggressiv. Mir ist aber auch ein Fall bekannt, wo eine junge Frau durch ein Wildschwein fast tödlich verletzt wurde.
Es wurde gesagt, dass sich das Terrain eher wenig für Wildschweine eignet. Zumindest für den zweiten Teil der Strecke stimme ich da grundsätzlich zu. Andererseits können Wildschweine sich auch an relativ steilen Hängen sehr schnell bewegen und sich an solchen Hängen aufhalten um Bucheckern oder Blaubeeren zu suchen. Sie haben auch Pfade, um sich dort geschickt zu bewegen.
Gerade in den letzten Jahren habe ich zudem Wilschweine relativ oft auch am Tage gesehen.
Im September sind allerdings viele Wildschweine eher in Maisfeldern. Um diese zu finden, können sie gewaltige Strecken zurücklegen.
Ein Auftauchen von Wildschweinen im Zusammenhang mit einem Unfall/Sturz scheint mir hier etwas wahrscheinlicher als ein tödlicher Angriff. Denn sonst hätte man sie gefunden.
Andere Tiere würde ich für noch unwahrscheinlicher halten.

6. Untertauchen oder gezielter Rückzug (halte ich wie manche andere auch für sehr unwahrscheinlich, kann ich aber nicht ausschließen)
Also hier sehe ich zumindest nichts, was dafür spricht.

Je länger ich nachdenke und auch beim Schreiben verdichtet es sich bei mir immer mehr zu 1. oder einer Kombination zwischen 1. und 3. Also das sie bereits relativ früh verunfallt ist oder sich früh mit jemandem verabredet hat, in dessen Gesellschaft oder durch den es dann zum tödlichen Streit kam. Aber diese spekulative Person ist ja völlig im Dunkeln und eine Zusatzannahme, weshalb 1. m. E. etwas wahrscheinlicher ist.

Das Schlimme ist halt, dass wir im Grunde zu wenig wissen. Aber das sparsamste Szenario, dass zu erklären, ist ein frühes Unfallgeschehen mit Verbleib in einem wohlmöglich kleinen aber schwer einsehbarem Bereich.

Also das an Gedanken von mir. Das einzige was ich noch tun kann, ist wohl, das Gelände mal anzuschauen. Aber es ist von mir sehr weit weg und ich kann es nur mittelfristig bzw. in einiger Zeit tun. Wenn ich etwas sehe, was vielleicht hilfreich ist, melde ich mich wahrscheinlich auch hier nochmals.

Mit vielen Grüßen und auch den besten Grüßen und Wünschen an die Familie und die Angehörigen und an Alle hier


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

gestern um 19:52
Zitat von SimonTemplarSimonTemplar schrieb:ev. Übernachtung in ihrem Zelt ist gar nicht schlecht . Sie könnte durchaus meine These stützen, in der Nacht zum Beispiel beim Austreten so unglücklich wo runter gestürzt , dass sie das Zelt mit ihrem Rucksack nicht mehr erreichen konnte
Naja, ich glaube gerade NICHT dass sie die letzte Nacht im Wald im Zelt verbracht hat, denn das Zelt hätte ja gefunden werden müssen, ebenso ihre sterblichen Überreste.
Beim Einstieg in ein Auto hingegen sucht man am Steig umsonst, und genau das vermute ich.
Das könnte noch am Edeka passiert sein, nach den Telefonaten oder spätestens am Parkplatz.
Wer wirklich wandern will, also sich auf die Strecke freut und ausreichend fit ist dafür, trödelt nicht so rum.
Meine Meinung...


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

gestern um 20:42
Zitat von PerdixperdixPerdixperdix schrieb:Das einzige was ich noch tun kann, ist wohl, das Gelände mal anzuschauen.
Wenn du so intensiv suchst wie du schreibst wirst du SS finden dürfen. Drücke dir dabei beide Daumen.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

gestern um 21:27
Zitat von CorvusCoraxCorvusCorax schrieb:Wie kommst du darauf, dass sie über das IK zum Wanderparkplatz im Wehratal gelaufen sein soll?
wegen der Hundespur. Wenn die stimmen sollte + die Zeugenbeobachtung vom Parkplatz, ist es die genau entgegengesetzte Richtung, also von Wehr weg…

@Perdixperdix
Nehmen wir mal an, sie ist wirklich gewandert und hatte nicht noch einen ganz anderen Plan, bin ich absolut daccord, was die Gegend ihres Verschwindens betrifft. Also deine Vermutung 1.
Beim Übergang von Todtmoos zum Wanderweg muss etwas passiert sein. Die Gründe hast du ja schon genannt. Keine Sichtung, keine Handydaten, einfach nichts nach dem Edekafoto. Das ist für einen 17 km langen Wanderweg viel zu unwahrscheinlich!
Aber im Gegensatz zu dir gehe ich von einem Verbrechen aus. Für mich wäre ein Unfall OHNE anschließendes Auffinden ihres Körpers und Rucksackes einfach zu unplausibel. Ein Täter hätte jedoch die Intention und Möglichkeit, die Leiche verschwinden zu lassen. Durch ein Auto oder Gebäude in dieser Gegend.


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

gestern um 21:44
Exzellente Analyse und Gedankengänge, @perdixperdix. Vielen Dank. Ich bin überzeugt, dass sich nur auf diese Weise klären lässt, was geschehen ist. Das auffällige Fehlen von jeglicher Info (entweder Kommunikation durch Scarlett selbst oder Sichtung durch Dritte oder sonstige Spuren) ab
Zitat von PerdixperdixPerdixperdix schrieb:10:57
ist für sich genommen ein Fakt, der größte Aufmerksamkeit verdient.
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:Aber im Gegensatz zu dir gehe ich von einem Verbrechen aus
Ja da stimme ich leider zu. Die Schlussfolgerung aus dem Fakt "keinerlei Lebenszeichen" ab 10:57 lässt mich auch von einem Verbrechen ausgehen, und da es keinerlei Spuren vor Ort gibt, dass daran ein Pkw beteiligt war.

Wie ist eigentlich der Stand der Dinge bzgl. der Frau, die von einem Mann am/im Auto bedrängt/überfallen wurde in der gleichen Region, im Zeitraum ein Jahr davor oder danach? Warum wurde dem eigentlich nicht intensiv nachgegangen? Sorry habe die genauen Infos dazu gerade nicht, hat jemand hierzu einen link?


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

gestern um 21:52
Zitat von FrauausBFrauausB schrieb:Wie ist eigentlich der Stand der Dinge bzgl. der Frau, die von einem Mann am/im Auto bedrängt/überfallen wurde in der gleichen Region, im Zeitraum ein Jahr davor oder danach? Warum wurde dem eigentlich nicht intensiv nachgegangen? Sorry habe die genauen Infos dazu gerade nicht, hat jemand hierzu einen link?
Ich hatte oben einen Link gepostet, hier ist er nochmal. Neuigkeiten sind mir leider keine bekannt. Der Fall scheint weiter ungeklärt zu sein. Ich weiß nicht, ob die Polizei Zusammenhänge mit dem Verschwinden von S. untersucht hat. Ich finde die Ähnlichkeit schon interessant: Der Täter in Lenzkirch hat das Opfer an einer Bushaltestelle angesprochen; ich gehe davon aus, dass S. an dem Wanderparkplatz war, von dem ein Bus ging (nur an diesem Tag nicht).

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110970/4993637


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Scarlett (26) beim Wandern im Schwarzwald verschollen

gestern um 22:03
Vielen Dank. Ja absolut, räumliche und zeitliche Nähe, Modus operandi! Es ist mir absolut unverständlich, dass hier - zumal sich das ja NACH Scarletts verschwinden zugetragen hat - nicht sämtliche Hebel in Bewegung gesetzt wurden und die Meldung fast untergeht als sexuelle Nötigung. Wenn jemand schon so weit geht, bewusst Frauen in ein Auto zu locken (!) und einen Übergriff zu starten, war das eigentliche Ziel sicher mehr als eine "Nötigung". Das zeugt doch wahrscheinlich von hoher krimineller Energie und einer Triebtat. Nur durch ihr vehementes Wehren ist die Frau vllt Schlimmerem entgangen. Da der Täter nun davon ausgehen muss auf den Radar geraten zu sein und es eine Zeugin gibt, macht es auch Sinn, dass er seitdem (vorerst?) nicht mehr in Erscheinung getreten ist.
Zitat von Akte-XAkte-X schrieb:Ich finde die Ähnlichkeit schon interessant:



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