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abberline schrieb:Allerdings bin ich, was einen Wildschweinangriff angeht, eher skeptisch da hätte man vermutlich Spuren gefunden. Selbst wenn Wildschweine sehr trittsicher sind und sich bestimmt auch mal im Hang verstecken
Es muß überhaupt kein Angriff sein, selbst ein komplett freundliches, plötzliches Zusammentreffen kann Probleme bringen, je nachdem wo es stattfindet.
lemystere schrieb:Bei einer Begegnung mit Wildschweinen soll man erstmal ruhig stehenbleiben, sich gross machen, in die Hände klatschen, langsam rückwärts ausweichen, Schutz suchen, zum Beispiel auf einem Felsen.
Rückwärts gehen oder Felsen erklettern - genau das sind die Punkte! Je nach Geländebeschaffenheit bestünde in so einer Situation akute Absturzgefahr, zumal mit grossem Wandergepäck, das einen hintenüber ziehen kann. Das wäre dann der dumme und sehr schreckliche Zufall.
Genau sowas in der Art vermute ich. Das wäre die Art dumm gelaufener Unfall, bei dem das Opfer an einer Stelle abstürzt, an der man dies nicht vermuten würde.
Akte-X schrieb:Wildschweine sind aber dennoch nicht die perfekten Verbrecher und können v.a. keine Leiche spurlos verschwinden lassen.
Wie erwähnt, es muß nicht zu einem Angriff kommen, daß man Probleme hat. Wenn der Mensch bei diesem Zusammentreffen oder sogar unbeabsichtigten Zusammenprall das Gleichgewicht verliert, wobei sperriges Gepäck garantiert nicht hilfreich ist, dann einen möglichen Abhang runterballert, muß auf dem Wanderweg und selbst dem Abhang nicht viel zu sehen sein.
Ich bin im Laufe der Jahre schon mehrfach auf Wildschweine gestoßen, einmal hatte ich das "Glück" eine Rotte mit Frischlingen zu treffen. Das war ein "Spaß"! Ist alles gut gegangen, da ich weiß, was man bei solchen Aufeinandertreffen tut. Wir sind zwar Mittelgebirgsraum, aber entlang der meisten Wege kann man notfalls auch ins Gelände ausweichen, ohne das es zu gefährlich wird.
Im Hochschwarzwald könnte ich mir gut vorstellen, daß ins Gelände ausweichen dort nicht immer eine Option darstellt und schon das Aufeindertreffen je nach Örtlichkeit selbst eine Unfallgefahr darstellt, ohne das Mensch und Tier überhaupt eine böse Absicht haben.