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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

2.177 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Mord, Vergewaltigung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

27.02.2026 um 04:56
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Und ich fühle mich an den Fall von Jutta H. aus Lindenfels erinnert, der auch nach Jahrzehnten geklärt werden konnte und bei dem der Täter ebenfalls schon vor und nach der Tat wegen schwerer Sexualdelikte auffällig geworden war und dauerhaft im Masregelvollzug saß.
Ich musste nach der Pressekonferenz auch sofort an diesen Fall denken. An einen Sexualtriebtäter.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

27.02.2026 um 07:43
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:
Zitat von soomasooma schrieb:Hier hat sich meiner Meinung nach ein Fehler eingeschlichen, eher war es wohl 1974 und 1978.
Oder ein Zahlendreher und es ist 1986
Hier ist es 1968, 1974 und 1986:
So wurde der Mann bereits 1968 zu einer Freiheitsstrafe wegen Diebstahlsdelikten verurteilt, bestätigt die Staatsanwaltschaft Koblenz. Schon damals wurden ihm auch Sexualstraftaten vorgeworfen. Doch er wurde als schuldunfähig eingestuft und deshalb freigesprochen. Stattdessen kam er in eine Heil- und Pflegeanstalt, so die Staatsanwaltschaft Koblenz. 1974 und 1986 wurde er erneut wegen Sexualstraftaten zu Gefängnisstrafen verurteilt.
Quelle:
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/amy-lopez-mutmasslicher-moerder-vergangenheit-vorstrafen-100.html


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

27.02.2026 um 08:54
Kann es übrigens sein das der Tatverdächtige der freiwilligen DNA Probe im Rahmen der Massenuntersuchung zugestimmt hat um sich reinzuwaschen? Er hat bestimmt nicht gewusst das seine alte abgegebene DNA gelöscht wurde und sich gedacht, die haben ja meine DNA, haben mich aber nicht verhaftet, also wenn ich jetzt bei dem Massentest mitmache und wieder nichts bei rauskommt, bin ich ausm Schneider.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

27.02.2026 um 09:11
Zitat von OpLibelleOpLibelle schrieb:Bei Amy hat der Täter zweimal das Tatmittel gewechselt. Ich interpretiere das als absoluten Tötungswillen. Die anderen Opfer - auch das zumindest eine, zeitlich spätere - leben aber noch. Also hatte er diesen absoluten Tötungswillen bezüglich seiner anderen Opfer offenbar nicht. Das wirft die Frage auf, was bei Amy anders war. Warum musste sie sterben?
Ich muss mich selbst noch einmal zitieren. Amy war eine sehr starke Frau, der Täter hat nicht damit gerechnet, dass Amy sich so wehren würde, er MUSSTE sie deshalb töten.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 03.10.2025:Amy Lopez hatte ja einen Selbstverteidigungskurs absolviert. Hat sie vielleicht in ihrem Todeskampf dem Täter auch ins Gesicht gefasst oder ihm die Hände zerkratzt? Dann müsste auch der Täter eventuell heute noch aufgrund der Abwehrverletzungen typisch sichtbare Narbenbildungen an den Händen oder im Gesicht haben.
.


Und ich schrieb auch vor ein paar Monaten folgendes...
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 03.10.2025:In einem von mir kürzlich verfolgten Fall bei ARD CRIMETIME - "Serienmörder Marco M." *, kam der DNA-Spezialist Dr. Harald Schneider zu Wort. Er arbeitet beim Hessischen Landeskriminalamt (HLKA) in Wiesbaden, als Leiter der Fachgruppe Biologie / DNA-Analytik / Textilkunde. In einem fast aussichtslosen Fall konnten noch Hautschuppen am BH eines Opfers gesichert werden. Der BH von Amy war ja noch am Körper, auch Jeanshose, Pullover, Jacke wären doch theoretisch auch gute Spurenträger.

Ich bin mir jetzt nach Vorliegen der männlichen DNA sicher, die Falle schnappt bald zu – der Täter hat keine Chance zu entkommen.
Wow, ich freue mich ja so, mein Wunsch ging in Erfüllung! 👏🏼


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

27.02.2026 um 09:12
Zitat von kpha_kpha_ schrieb:Das Bundesverdienstkreuz von Dr. Schneider ist so ziemlich das angemessenste, welches je vergeben wurde
Vollste Zustimmung, Dr. Harald Schneider hat es ja so was von verdient! 👍🏼🎖️



32253640-hohe-auszeichnung-der-hessische

Hohe Auszeichnung: Der Hessische Innenminister Peter Beuth (links) hat Dr. Harald Schneider aus Battenberg (rechts) das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgehändigt, welches ihm von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehen worden war.
Dr. Schneider und sein Team hätten mit der DNA-Methode entscheidend zur Aufklärung im Mordfall des Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke beitragen, „sodass dessen Mörder gefasst und verurteilt werden konnte“. Das unter seiner Leitung geführte DNA-Labor hat sich darüber hinaus als eine der ersten Untersuchungsstellen Deutschlands auf die Aufklärung von teilweise Jahrzehnte zurückliegenden Straftaten, den sogenannten „Cold Cases“, spezialisiert. Allein in Hessen konnten dadurch in den vergangenen 20 Jahren mehr als 30 Altfälle aufgeklärt werden.

Insgesamt konnten durch die von ihm entwickelte forensische DNA-Analyse inzwischen nach Schätzung des Landeskriminalamtes zwischen 500 und 600 Tötungsdelikte und bis zu 5000 Sexualverbrechen aufgeklärt werden.
Quelle:
https://www.hna.de/lokales/frankenberg/battenberg-eder-ort305268/kriminalistisches-aushaengeschild-92404754.html


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

27.02.2026 um 10:34
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Wenn man 1994 keine nennenswerten DNA-Mengen sichern konnte, wuerde es doch bedeuten, dass der Täter weder Sperma noch Blut hinterlassen hat.
Ja, so würde ich das auch deuten. Hinzu kommt, dass StA Mannweiler bei der Pressekonferenz gesagt hat, man gehe von einem Sexualdelikt aus, weil die Hose von AL heruntergezogen war, als man die Leiche fand. Auch daraus würde ich schließen, dass kein Sperma gefunden wurde, denn dann wäre das ja ein deutlicherer Hinweis auf eine Sexualstraftat und eine Vergewaltigung.

Ich vermute, dass man jetzt (also ab 2022) die Klebestreifen, mit denen zur Spurensicherung damals Kleidung und Leichen abgeklebt wurden, neu untersucht hat. Damals diente das vor allem zur Sicherung von Faserspuren, weil man noch nicht im Traum dran gedacht hat, dass man mal in der Lage sein würde, DNA aus einzelnen Hauschuppen gewinnen zu können.
Weiter oben hattest Du ja ein Bericht zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Dr. Harald Schneider zitiert und verlinkt (Beitrag von Justsaying (Seite 101)), in dem steht, dass dessen wissenschaftlicher Verdienst u.a. darin bestanden hat, in seinem Labor am LKA HEssen eine Method zu etablieren, mit der man DNA aus Hautschuppen gewinnen kann. Das war wohl im Jahr 2000, also deutlich nach der Tat an AL. Darin steht auch, dass sein Labor diese Untersuchung als Dienstleistung für andere Bundeländer und auch international zur Verfügung stellt.
Ich erinner mich an eine Sendung aus der Reihe ARD-Crime Time, in dem seine Kollegin, die im Labor arbeitet, darüber berichtet, wie aufwendig diese Analyse der Klebefolien ist, ich weiß leider nur nicht mehr, welche Folge/welcher Fall das war. Es ging darum, dass sie die entscheidende Spur in einem lange zurückliegenden Fall wohl auf einer der letzen zu untersuchenden Folien gefunden hatte. Die Untersuchung hatte sich über Monate hingezogen, weil aktuelle Fälle immer Priorität haben und die Cold-Case Folien immer nur dann untersucht wurden, wenn Zeit dafür war.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Mit der versuchten Vergewaltigung in 1998 wurde eine Ermittlugsspur (Nr 200irgendwas angelegt) fuer diesen Mann fuer den Fall Amy angelegt. Ihm wurde DNA entnommen - die zu keinem Treffer führte (was mich noch immer wundert). Die Ermittler haben versucht, sein Alibi zu überprüfen - was nicht moeglich war, da die Unterlagen dazu nicht mehr existierten.
Unterm Strich hatten sie nichts, was den Tatverdacht gg. Ihn erhaertete - bis Feb 2025, den DNA-Treffer.
Ich hatte es so verstanden, dass er damals ein Alibi angegeben hatte, das heute noch mal überprüft werden sollte, was aber nicht mehr möglich war, weil es irgendwelche Akten nicht mehr gab.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:1994 hatte man eine Beschreibung eines Mannes, mit dem man Amy auf dem Weg zur Burg gesehen haben will. Diese passte nicht zum jetzigen Taetverdaechtigen.
Üblicherweise werden Maenner, die Sexualdelikte begangen haben und in räumlicher Nähe zur Tat stehen, abgeklopft - hier scheint der Taeter nicht dabei gewesen zu sein. Die letzte bekannte Sexualstraftat lag damals auch schon einige Jahre zurueck und fand möglicherweise an einem früheren Wohnort des Täters statt (also nicht in Koblenz, möglicherweise anderes Bundesland).
So denke ich das auch. Man hat sich auf den von Zeugen beschriebenen Mann konzentriert, der jetzt festgenommene Täter war ja deutlich älter. Und die letzte bekannt gewordene Tat, die im zugeordnet werden konnte war ja wohl im Jahr 1986 (vielleicht sogar noch deutlich früher, denn von 1986 stammt das Urteil).


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

27.02.2026 um 10:34
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Ich muss mich selbst noch einmal zitieren. Amy war eine sehr starke Frau
...und das 16- jährige Mädchen konnte sich " befreien"/ flüchten. Auch eine Stärke.
Wer weiß, wie das sonst geendet wäre.
Und zwischen 1994 und 1999 war er ansonsten brav ?
So langsam bekomme ich ein Bild, dass da eine Bombe jahrelang unterwegs war.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

27.02.2026 um 11:01
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Die positive Sozialprognose war so sicher, dass er 10 Jahre später zwei Kinder in einen Hinterhalt lockte, vergewaltigte und ermordete?
Bei dem Täter im Fall AL lag die Sache ja sogar noch mal anders. Hier hatte ein Gutachter im Prozess von 1999 festgestellt, dass bei dem Täter eine große Gefahr udn Wahrscheinlichkeit bestehe, dass er weitere derartige Taten begehen würde, weil im komplett die Einsichtsfähigkeit abgehe. Der damalige StA und das Gericht hatten aber keine andere Handhabe, als ihn nur zu diesen 7 Jahren zu verurteilen.
Zitat von Philipp54Philipp54 schrieb:Und zwischen 1994 und 1999 war er ansonsten brav ?
So langsam bekomme ich ein Bild, dass da eine Bombe jahrelang unterwegs war.
Nein, er hatte dem Gutachter in dem Prozess von 1999 ja sogar erzählt, dass er eine "große Anzahl an Sexualstraftaten" begangen hat, für die er nie belangt wurde. Entweder, weil sie ihm nicht zugeordnet werden konnten oder weil sie nie angezeigt wurden.
Im Rahmen des Prozesses 1999 hatte der Mann bereits deutlich gemacht, dass er weitere Straftaten begangen hatte. Wie die Rhein-Zeitung damals berichtete, hatte er dem damaligen Gutachter gestanden, dass eine große Zahl seiner Sexualtaten nie aufgedeckt worden seien.
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/regional/rheinlandpfalz/swr-das-ist-ueber-die-vergangenheit-des-mutmasslichen-moerders-von-amy-lopez-bekannt-100.html


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

27.02.2026 um 11:28
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Der damalige StA und das Gericht hatten aber keine andere Handhabe, als ihn nur zu diesen 7 Jahren zu verurteilen.
Erklärt evtl. , warum es 7 Jahre gab, statt dem üblichen Strafmaß in vergleichbaren Fällen.

Der Mord an Amy Lopez entwickelt sich zu einem Politikum.

Zumindest muss kommuniziert werden, was sich seit 1999 juristisch in solchen Fällen geändert hat.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

27.02.2026 um 11:53
Noch ein Gedanke zum Alter des TV:

Denkbar wäre vielleicht auch, dass die Zeugen, die damals den (vermeintlich) jungen Mann mit dem Rucksack auf dem Felsenweg sahen, sich in seinem Alter geirrt haben. Möglicherweise war es doch der jetzige TV, falls er evtl. jünger wirkte, als er tatsächlich war.

Als der TV 1968 zum ersten Mal vor Gericht stand, wegen Diebstählen und Sexualstraftaten, wurde er als schuldunfähig eingestuft und daher nicht verurteilt, sondern in eine „Heil- und Pflegeanstalt“ eingewiesen.
https://www.tagesschau.de/inland/regional/rheinlandpfalz/swr-das-ist-ueber-die-vergangenheit-des-mutmasslichen-moerders-von-amy-lopez-bekannt-100.html

Bei Schuldunfähigkeit (§§ 19, 20 StGB) kann eine Person wegen fehlender Einsichtsfähigkeit für eine Straftat nicht bestraft werden. Gründe können sein: psychische Störungen, Alkohol/Drogen oder geistige Behinderungen.
Geistige Behinderung etwa bedeutet verlangsamte Lernprozesse, eingeschränktes Denken und oft Verzögerungen in Sprache, Motorik und sozialer Reife.
Wikipedia: Schuldunfähigkeit

Der Grund für die Einstufung des TV als schuldunfähig ist m.W. nicht bekannt, aber wenn er wirklich geistig beeinträchtigt sein sollte, könnte er auf Außenstehende „kindlicher“ gewirkt haben, also jünger, als er an Jahren war. Die Zeugen von damals haben den Mann am Felsenweg sicher nur ganz kurz und evtl. auch nur aus einiger Entfernung gesehen, und wenn sein optischer Eindruck „jung“ war, haben die Zeugen das bei der späteren Beschreibung auch so wiedergegeben. Das hätte die Ermittler hinsichtlich des Alters dann auf eine falsche Spur gebracht.

Das wäre eine mögliche Erklärung, wie es zu der Diskrepanz zwischen dem vermeintlichen und dem tatsächlichen Alter gekommen sein könnte, sofern der Mann vom Felsenweg mit dem heutigen TV identisch ist. Es könnte aber natürlich auch sein, dass der Mann von damals wirklich jung war und nichts mit der Tat zu tun hatte.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

27.02.2026 um 11:55
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Nein, er hatte dem Gutachter in dem Prozess von 1999 ja sogar erzählt, dass er eine "große Anzahl an Sexualstraftaten" begangen hat, für die er nie belangt wurde. Entweder, weil sie ihm nicht zugeordnet werden konnten oder weil sie nie angezeigt wurden.
Diesen feinen Unterschied sollte man schon im Kopf behalten, bevor nun die wilden Spekulationen losgehen, für welche Taten dieser Typ auch noch verantwortlich ist und er sich wie Wichmann oder Brückner hier zur Universalwaffe entwickelt, dem man jede ungeklärte (Sexualstraf-) Tat zwischen 1970 und 2010 zuschreibt.

Natürlich ist anzunehmen, dass der noch einiges mehr auf dem Kerbholz hat, aber ich wäre vorsichtig, allzuviel auf seine eigenen Aussagen zu geben.

Es wird ja immerhin berichtet, dass ihm die Einsicht in seine Taten fehlte. Und in dem Zusammenhang wäre es ja auch denkbar, dass er gegenüber dem Gutachter geprahlt hat: "Haha, wenn sie wüssten, was ich sonst noch so alles gemacht habe! Aber das werden Sie nicht rauskriegen, hahah...." Wieviel dann aber dahinter steckt, das ist eine andere Frage.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

27.02.2026 um 12:06
@rattich
Zitat von rattichrattich schrieb:Denkbar wäre vielleicht auch, dass die Zeugen, die damals den (vermeintlich) jungen Mann mit dem Rucksack auf dem Felsenweg sahen, sich in seinem Alter geirrt haben. Möglicherweise war es doch der jetzige TV, falls er evtl. jünger wirkte, als er tatsächlich war.
Ähnliches habe ich gestern auch schob formuliert. Es wäre aus meiner Sicht ein ziemlicher Zufall, wenn zwei verschiedene Männer in kurzer Zeit AL Ansprachen bzw sie überfielen. Aber möglich ist natürlich alles. Denn in der Pressekonferenz wurde auf Nachfrage sehr eindeutig gesagt, dass der Tatverdächtige nicht der damals gesuchte Unbekannte ist.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

27.02.2026 um 12:09
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Denn in der Pressekonferenz wurde auf Nachfrage sehr eindeutig gesagt, dass der Tatverdächtige nicht der damals gesuchte Unbekannte ist.
Das habe ich nicht mitbekommen. Weißt Du, wann ungefähr das gesagt wurde oder wer es gesagt hat?


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

27.02.2026 um 12:12
Zitat von rattichrattich schrieb:Das habe ich nicht mitbekommen. Weißt Du, wann ungefähr das gesagt wurde oder wer es gesagt hat?
Es war meine ich gg. Ende, als die Journalisten Fragen stellen durften. Leider hat man die Fragen meist kaum verstanden, nur die Antworten. Und ich meine, dass es eine der Kriminalkomissarinnen war, die das gesagt hat.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

27.02.2026 um 12:13
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:wenn zwei verschiedene Männer in kurzer Zeit AL Ansprachen bzw sie überfielen
Ist mir so nicht in Erinnerung, dass der " junge Mann" mit der vagen Beschreibung zusammen mit Amy Lopez gesehen wurde.
Die Kripo Koblenz hatte allergrößtes Interesse daran gehabt, diesen Mann ausfindig zu machen. So wie sich auf der Pressekonferenz geäussert wurde, klang das eher so, dass die Spur mit dem Mann zur Aufklärung hätte nichts beitragen können.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

27.02.2026 um 12:14
@rattich

Das sagte die Staatsanwaltschaft Koblenz:
Es handelt sich nach Angaben der Ermittler aber nicht um den Mann, der in den 1990er Jahren mit einem Phantombild gesucht worden war.
Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/mordfall-amy-lopez-festnahme-eines-tatverdaechtigen-pressekonferenz-staatsanwaltschaft-koblenz-100.html (mit Video der PK)


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

27.02.2026 um 12:20
Zitat von soomasooma schrieb:Das sagte die Staatsanwaltschaft Koblenz:
Es handelt sich nach Angaben der Ermittler aber nicht um den Mann, der in den 1990er Jahren mit einem Phantombild gesucht worden war.
Ah, danke. Da der Mann vom Felsenweg m.W. nie identifiziert wurde, nehme ich an, dass das Erscheinungsbild des TV von dem des Felsenweg-Manns so stark abweicht, dass die Ermittler eine Identität ausschließen können.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

27.02.2026 um 12:23
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Haha, wenn sie wüssten, was ich sonst noch so alles gemacht habe! Aber das werden Sie nicht rauskriegen, hahah...."
Bei seiner Äusserung von 1999 und seinem Mord von 1994 vergeht mir sämtliches Lachen. Auch wenn bei " Prahlerei" nur diese Tat an Amy Lopez den Lacher verursacht haben sollte.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

27.02.2026 um 12:52
Ich glaub jetzt hab ich's. Der Verdächtige hat gewusst dass die Schlinge enger wird, weil er als verweigerer auffällig wäre und dann war es eine abwägungsentscheidung. Aus seiner Sicht mit hoher Wahrscheinlichkeit versuchen nicht aufzufallen, wie bisher, sie hatten ja seine DNA aber haben ihn nicht überführt. 💡


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

27.02.2026 um 13:30
Zitat von Philipp54Philipp54 schrieb:Bei seiner Äusserung von 1999 und seinem Mord von 1994 vergeht mir sämtliches Lachen.
Ich finde das auch nicht lustig. Aber es geht ja darum, wie dieser Typ möglicherweise denkt.

Und dass seine Aussage, er hätte ja noch so viele Taten begangen, stimmen kann, aber eben nicht stimmen muss.


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