Silberstreif. schrieb:Mich wundert ja, dass man sich als Mörder zum Sterben so offen auf ein Feld (Rand) desselben Orts legt.
Wird er auch nicht getan haben.
Von der Polizei "erwischt", abgehauen, Polizei hinter ihm her (das sie noch am Tatort vorerst blieben, konnte er nicht wissen), körperlich geschwächt, psychisch im Ausnahmezustand.
Was soll denn da anderes im Kopf sein als nix wie fott ? Survival - Ausbildung, militärische Spezialausbildung, Wasservorräte sichern, Versteck aus Gehölzen basteln? Wie viel Wochen kann ich im Wald hier überleben?
Als Polizeisicht: Jetzt aber nix wie hinter her, wer weiss, was er noch vor hat.
Eine Woche später Großsuche mit 1000 Mann, Prioritätenliste abarbeiten, wo soll er gesehen worden sein, welche Spuren muss noch nachgegangen werden. Scheisse, das ganze Dorf hat zurecht Angst, der Typ kreuzt in der nächsten Bude auf.....
Aus Dorfsicht: Wieso dauert es so lange bis sie ihn kriegen? Wie lange soll es noch dauernd, bis wir uns hier nicht mehr verrammeln müssen?
NmM kam erst nach der erfolglosen Suche mit dem Großaufgebot ein möglicher Tod in die Hauptüberlegung und die Abklärung über eine Auslandsflucht war ein Verwaltungsakt ohne dass vor Ort man tätig werden könnte. Außer das Umfeld von Meisner noch zu durchforsten, Mittäterschaft, jemand der ihn deckt, etc. und.... nach einem Toten fahnden, suchen.
Sandwichmaker schrieb:Und auf Gewässer spezialisierte Spürnasen hätten was erreichen müssen:
Der Elbbach war leider nicht beschiffbar. Aber es gibt tatsächlich speziell umgebaute Boote, wo der Kapitän vorne am Bug sitzt und dem Steuermann die Befehle gibt. Am Rande zu Hundeleistungen, Portugiesische Wasserhunde sind auf " Lebende" spezialisiert. Fahren mit raus, riechen Fischschärme, springen rein, treiben den Schwarm zusammen, bewachen den Fang zur Not mit den Zähnen in der Zeit, wo der Fischer sein Nickerchen macht. Entschuldigung für den " privaten" Ausflug.
Die Suchbedingungen für die Hunde kann man schlecht beurteilen. Für Spurensuchhunde, Maintrailer bspw. Könnte eine Spur bis zur Nässe möglich gewesen sein. Was die EB konkret damit meint, die Spur verloren zu haben und wo das war, habe ich nicht verstanden.
Leichenspürhunde riechen Gase, ob es auch welche gibt, die über Leichengeruch anschlagen, weiss nicht. In Gefrierpunktnähe wird unmittelbar nach Eintritt des Todes wahrscheinlich der " Gasgeruchssinn" noch nicht anschlagen können. Die Hunde machen nie Fehler, wenn sind es oft nicht bemerkte Fehler bei der Führung oder Überforderung. Lang stehen die Hunde solche Suchen nicht durch und brauchen Pausen.
....Entschuldigung, bei dem Thema komm ich leicht ins Geschichte schreiben ...